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Dienstag, 12. Dezember 2017
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Speisen
Ambiente
Service
40
36
38
Gesamtrating
38
12 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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Plachutta Nussdorf Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Hochpreisig
Kreditkarten
Gängige Karten
Öffnungszeiten
Mo
11:30-23:30
Di
11:30-23:30
Mi
11:30-00:30
Do
11:30-23:30
Fr
11:30-23:30
Sa
11:30-23:30
So
11:30-23:30
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Plachutta Nussdorf

Heiligenstädter Straße 179
1190 Wien (19. Bezirk - Döbling)
Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant, Beisl, Gasthaus, Gasthof
Tel: 01 3704125Fax: 01 3704125-20
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Lokal teilen:

12 Bewertungen für: Plachutta Nussdorf

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
5
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 1. November 2017
Experte
hbg338
442 Bewertungen
65 Kontakte
Tester-Level 29
5Speisen
4Ambiente
5Service
22 Fotos1 Check-In

Dank eines Urlaubsaufenthaltes in einem Hotel auf der Gerlitzen wurde das Interesse meiner Frau auf gekochtes Rindfleisch geweckt. Der abendlich servierte Tafelspitz überzeugte sie, spät aber doch. So bekam ich die Möglichkeit endlich zum Wiener Rindfleischtempel Plachutta zu kommen. Hier wählte ich die Filiale in der Heiligenstädter Straße. Dieses Lokal, da das innerstädtische in der Wollzeile mit dem Ruf als Touristenlokal behaftet ist, und ich nicht unbedingt die Massenabfertigung zu einem gepflegten Mittagessen brauche.

Die Anfahrt erfolgte mit dem PKW. Parkplatz gab es trotz Großbaustelle in der Heiligenstädter Straße nicht allzu weit vom Lokal entfernt. Die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist mit der Straßenbahnlinie D, welche eine Haltestelle(Sickenberggasse) direkt vom Lokal hat, möglich.

Die Reservierung per E-Mail hatte problemlos geklappt. Über zwei Stufen gelangten wir in das Lokal und wurden nach dem Empfang zu unserem Tisch, welcher im Bereich des Gastgarten lag, geführt. Die Jacken wurden uns von einem der Kellner abgenommen und zur Garderobe gebracht. Im Anschluss die Speisenkarten mit dem Gedeck überbracht. Das Gedeck bestand aus Jour Gebäck, Butter und einem Kräuteraufstrich(hervorragend). Zu trinken wählte meine Frau den großen Pfirsichsaft gespritzt (€ 6,40) und ich den großen Birnensaft gespritzt (€ 6,40). Beide Säfte welche umgehend von der einzige weiblichen Servicekraft serviert wurde waren ausgezeichnet. Als Hauptspeise wurde von meiner Frau das Tafelstück (€ 21,30), welches in der Karte als absolut fettfrei angeführt ist gewählt. Da meine Frau kein fettiges oder blutiges Fleisch (hier unterscheiden wir uns gewaltig) will für sie das perfekte Stück vom Rind. Ich wählte das Gustostück (€ 23,40). Beim Gustostück hat man die Wahl aus drei verschiedenen Fleischstücken, je nach Gusto und Geschmacksrichtung. Ich wählte den Tafelspitz, das Schulterscherzl und das Beinfleisch. Rösterdäpfeln, Gemüse, Schnittlauchsauce und Apfelkren waren dabei. Auch ein Markknochen befand sich im Kupferkessel. Dazu getoastetes Schwarzbrot. Zusätzlich bestellten wir Semmelkren (€ 4,90) Als Suppeneinlage wählte meine Frau die Frittaten, ich den Frittatenstrudel. Eine Art Fleischstrudel.

Kurz zum Ambiente, welches jedoch in der Bewertung von „eho“ vom 24.November.2015 recht treffend beschrieben wurde. Nur rauchende Gäste im Hof gab es bei unserem Besuch nicht. Sehr angenehm fanden wir trotz voll besetztem Lokal die Geräuschkulisse. Optisch etwas nüchtern jedoch trotzdem mit Wohlfühlcharakter. Die Toiletten klein jedoch in tadellosem Zustand und sauber.

Lange mussten wir nicht auf unser Essen warten. Auf zwei Wärmeplatten wurde die Kupferkessel mit dem Fleisch und dem Semmelkren abgestellt. Die Saucen in Porzellanschüsseln und jeder bekam noch eine Suppenschüssel in welchen die Einlagen waren. Am Tisch wurden diese mit der Suppe aus dem Kupferkessel befüllt. Ob Suppengemüse zur Einlage gewünscht wird, wurde nachgefragt. Die Suppe wie erwartet. Hervorragend. Nicht gekünstelt auf kräftig getunt, sondern eine ehrliche klassische sehr gute Rindsuppe. Dazu tadellos Frittaten und auch der Strudel ausgezeichnet. Erwähnenswert war das Suppengemüse. Dies noch deutlich bissfest. Tadellos. Salz und Pfeffer wurden nicht benötigt.

Der Markknochen war nicht unbedingt mein Fall. Dies war aber auch schon in der „Metzgerei (1140)“ so. Liegt aber nicht am Lokal, sondern an meinen Geschmack. In Zukunft wird er weggelassen. Das sehr gute getoastete Schwarzbrot machte den Markknochen auch für mich einigermaßen schmackhaft.

Nun zum wichtigsten, das gekochte Rindfleisch. Mengenmäßig absolut in Ordnung. Etwas weniger hätte auch gereicht. Dank der vielen Beilagen war der Sättigungsgrad sehr hoch. Das Wichtigste, es gab keine Schwachstelle. Im Gegenteil. Vom Fleisch bis zur Schnittlauchsauce, ausgezeichnet. Das Fleisch zerfiel förmlich am Teller. Das Tafelstück meiner Frau war wirklich komplett fettfrei. Trotzdem keine Spur von trocken. Die Rösti gut gewürzt und leicht knusprig. Für mich als alter Rindfleischfan ein Traum. Das wichtigste, auch meine Frau war begeistert.

Trotzdem wir mehr als satt waren, wagten wir einen Blick in die, nach dem abservieren, am Tisch abgelegten Nachspeisekarten. Meine Frau konnte ich für „Das kleine Duo“, bestehend aus einem „Illy Espresso“ mit kleinem Schokolademousse (€ 6,80) begeistern. Ich nahm das Schokomousse mit Früchten (€ 7,90) und einem doppelten Espresso (€ 4,00). Der Kaffee ausgezeichnet so wie auch das Schokomousse. Nicht zu süß. Ebenfalls passend zum Gesamtpaket ausgezeichnet.

Kurz zum Service. Hier muss ich weiter schwärmen. Aufmerksam, hilfsbereit, flott. Es wurde wenn der Teller leerer wurde nachgefragt ob Fleisch am Teller nachgelegt werden soll. Für uns war dies etwas umständlich, die Servicekräfte bewältigten dies mit großer Gabel und Löffel mit einem Handgriff. Das zusehen war schon amüsant. Das Leergeschirr wurde umgehend abserviert. Auch der Bezahlvorgang ohne Fehler. Retourgeld wurde in der Rechnungsmappe überbracht. Vor dem Verlassen des Lokals wurden uns ohne Nachzufragen die richtigen Kleidungsstücke ausgehändigt. Service auf Topniveau.

Mein(unser) Fazit – Ein Lokal für Fans des gekochten Rindfleisches. Wer nicht auf die noblere Innerstädtische Adresse wert legt ist hier sehr gut aufgehoben. Top Service in nettem Ambiente, und in gewohnter und erwarteter Plachuttaqualität.

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Letzter Kommentar von am 1. Nov 2017 um 18:44

Ich kann die Bewertung nachvollziehen umd finde die Qualität auch ausgezeichnet. Mich ärgern allerdings immer die in meinen Augen völlig überzogenen Preise: ein gespritzter Saft um 6,40 und ein Semmelkren um 4,90 sind in meinen Augen kein gutes Preisleistungsverhältnis

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 24. November 2015
Experte
eho
33 Bewertungen
15 Kontakte
Tester-Level 18
5Speisen
4Ambiente
5Service

Vor Weihnachten ist die Zeit die Gutscheine, die man letzte Weihnachten bekommen hat noch einzulösen um Platz für die Nächsten zu machen.
Gestern sollte das beim Plachutta geschehen. Da der in Hitzing für uns eher Bahnhofshallenflair hat und wir den in der Stadt lieber den Touristen überlassen wollen bevorzugen wir das Lokal in Nussdorf.
Wir reservierten also einen Tisch für 2, was über die Plachutta-Internetseite schnell und problemlos funktioniert.
Nun die Einzelheiten:

Das Ambiente:
Das Lokal ist in Beige und Brauntönen gehalten, es wirkt elegant und gemütlich. Die über den Tischen hängenden Lampen geben genug Licht für Menschen wie mich, die ihr Essen gerne sehen, aber lassen den Rest des Raumes in einer angenehm gedämpften Atmosphäre. Die Tische sind auf jeden Fall groß genug für all die Pfannen und Schüsselchen, die man bekommt und haben auch genug Abstand zueinander. Vielleicht sollte man sich für die kahlen Wände doch das eine oder andere Bild oder Ähnliches überlegen.
Es wird im ganzen Lokal nicht geraucht, allerdings gibt es im Hof einige Stehtische mit weißen Tischtüchern und Aschenbechern. Sobald die Tür dahin geöffnet wird schaltet sich eine Wärmelampe ein, die uns an unserem Platz doch sehr geblendet hat. Wir haben aber nur einmal angemerkt, dass das sehr unangenehm ist und alle Kellner waren bemüht, es sofort wieder auszuschalten, sobald Raucher (es waren zum Glück nicht viele) wieder im Lokal waren. Trotzdem sollte man sich dafür etwas wie eine Blende oder dergleichen einfallen lassen.
Hier wäre eine 3,5 zu geben, ich tendiere aber zur 4.

Die Speisen:
Nach einem Hugo als Aperitif entschieden wir uns für die klassischen Rindfleischtöpfe. Für mich war es ein Tafelstück, für meinen Mann ein Kavalierspitz. Als Einlage wählten wir beide die Palatschinkenrolle, gefüllt mit gut gewürzten Faschierten. Zusätzlich kam noch einmal Semmelkren dazu, Schnittlauchsauce, Apfelkren und Rösti sowie die Markscheiben mit Schwarzbrot sind ja ohnehin dabei. Die Portionen sind großzügig, ich hatte 3 mittelgroße Scheiben zartestes mageres Rindfleisch in meinem Topf, bei meinem Mann waren 2 große Scheiben zu finden, die genau im richtigen Masse durchzogen waren. Das Suppengemüse hatte noch angenehmen Biss und die Beilagen waren in erwarteter sehr guter Qualität.
Danach packte uns der Übermut und wir bestellten zum Dessert noch einen Kastanienreis für mich und Schneenockerl mit 3 Saucen für Herrn Eho. Diese waren 2 weiße Gebirge mit Vanillesauce überzogen, auf einem noch Streifen von Schokosauce und am anderen Himbeersauce. Mein Mann hat davon noch geschwärmt, als wir schon heimwärts rollten (gehen konnten wir fast nicht mehr). Mein Kastanienreis war mit Schlagobers und Amarenakirschen garniert und auch sehr fein.
Getrunken haben wir eine Flasche Riesling aus der Wachau. Man möge mir verzeihen, aber den Winzer weiß ich nicht mehr. Leitungswasser dazu wurde automatisch gereicht und auch nachgebracht.
Eine glatte 5

Der Service:
Diesen kann man einfach nur perfekt nennen. Alle grüßten und die Garderobe wurde abgenommen und beim Gehen wurde wieder in den Mantel geholfen. Es wurde immer nachgefragt ob man noch etwas wünscht oder ob es geschmeckt hat. Es war immer jemand zur Stelle, wenn man ihn gebraucht hat, aber man hat sich keinen Moment beobachtet gefühlt. Speisen wurden bei Bedarf und wenn man wollte nachgereicht, Wein im richtigen Moment nachgeschenkt. Auch der Umgang der Angestellten miteinander hat einen sehr angenehmen Eindruck gemacht. Sie waren flott, aber haben nie gestresst oder hektisch gewirkt. Mit einem Kellner haben wir uns dann noch kurz sehr nett unterhalten, was den persönlichen Eindruck verstärkt hat.

Zusammengefasst kann man sagen, dass hier wirklich alles passt und hier noch die vom Plachutta erwartete Qualität samt Service und Gastlichkeit zu finden ist.

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Letzter Kommentar von am 25. Nov 2015 um 10:47

Schau, SSW, manche lesen halt, was sie lesen wollen. Schließlich hab ich ja nicht geschrieben, dass die Raucher stören, sondern dass das grelle Licht stört, das hätte auch genervt, wenn ein Guru bei Lichtnahrung meditiert hätte. Aber wenn man net will....

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am 18. Jänner 2015
weinlaub
46 Bewertungen
2 Kontakte
Tester-Level 5
4Speisen
2Ambiente
3Service

Top Rindfleisch, zuvorkommender aufmerksamer Service
ein muss für Liebhaber österreichischer Rindfleischtradition.

Ein Lokal um gut zu essen, aber nichts für gemütliche Stunden.
Der Service wirkt bei vollem lokal auch manchmal etwas überfordert.

Das Ambiente gefällt mir auch in den anderen Plachutta Restaurants besser.

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am 8. Dezember 2013
foodpanic
3 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 1
3Speisen
2Ambiente
2Service

Vorspeise Beef Tatar, sehr gut, dazu eine Frittaten Suppe, Standard. Hauptspeise gab Tafelspitz, weltberühmt ist es mal sicher nicht.
Bedienung war überfreundlich, Sodas man sich schon unwohl gefühlt hatte, ältere Menschen freuen sich vermutlich, wenn jede Minute ein anderer Kellner herkommt und ihnen das Essen nachreicht, aber junge Menschen möchten lieber ungestört sein.
Fazit: Qualität von Essen eher Gut, Preisleistung etwas überhöht, Bedienung zu aufdringlich.

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Letzter Kommentar von am 20. Aug 2014 um 23:03

Sorry, war bezogen auf die Bewertung von FalKochstaff vom 19.08.2014.

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am 4. September 2013
Sobie
4 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 1
2Speisen
3Ambiente
2Service

Nur mal kurz mein Erlebnis dort:
War von Bekannten dort eingeladen...... habe mich wirklich darauf gefreut. Das was sich mir dort aber geboten hat, bekomme ich in günstigeren Lokalen in Wien mit grösseren Portionen und einem freundlicheren Service auch.
Wer auf das künstlich hochgezogene Ambiente steht und dafür auch gerne unnötig mehr bezahlt, dem mag es gefallen - ich war sehr enttäuscht und würde selbst dort nicht mehr hingehen. Da passt das Preis-Leistungsverhältnis nicht und Freundlichkeit ist - wenn es eine Reklamation beim Essen gibt - auch nicht die Stärke des dortigen Lokals samt Chef.
Schade eigentlich........

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am 2. März 2013
wrescher
1 Bewertung
1 Kontakt
5Speisen
1Ambiente
3Service

Nach längerer Zeit (so ca. 4 Monate) habe ich mich wieder einmal zu einem Besuch im Plachutta (Nussdorf) entschlossen.

Gleich vorweg: Speisen und Getränke sind immer noch auf dem gewohnten Niveau.
Und das ist - zumindest was Rindfleisch betrifft - nach wie vor gewohnt hoch.
Sowohl der Kruspelspitz, als auch das Magere Meisel waren jenseitig.

Der Grund, warum ich mir für die nähere und mittlere Zukunft wohl eine "Plachutta - Auszeit" auferlegen werde, liegt eher daran, daß uns nach ca. einer Stunde - das Gedeck war noch nicht abgeräumt - nahegelegt wurde, den Tisch zu räumen, weil "andere Gäste warten".

So etwas empfinde ich persönlich bereits auf einem preislich deutlich tieferen Niveau schon als Frechheit.

Da ich aber dazu neige, in allem noch etwas Positives zu sehen:
So hat sich nur meine Begleiterin über meine "etwas eigenartige Lokalwahl" zu ihrem Geburtstag verwundert gezeigt. Beim Gedanken, dass mir so etwas mit Geschäftsfreunden passieren könnte, bin ich froh, rechtzeitig gewarnt worden zu sein.

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Kommentar von am 9. Mär 2013 um 03:42

Ich gehe häufig in dieses Lokal, so etwas ist mir dort aber noch nicht einmal ansatzweise passiert Ich kann dich allerdings voll verstehen, das wäre auch für mich ein Grund Lebe wohl und nicht Auf Wiedersehen zu sagen!

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am 2. Jänner 2013
AlexanderN
26 Bewertungen
6 Kontakte
Tester-Level 5
4Speisen
4Ambiente
4Service

Nach 4 Jahren in Wien nun mein erster Besuch im Plachutta. Aufgrund der Bewertungen bei Restauranttestester hatten wir uns wohlweislich für Nussdorf entschieden und mussten es nicht bereuen.
Zu 90 % kann ich mich übrigens der Bewertung von hautschi anschließen: Ambiente sehr angenehm, nicht zu eng, im Nichtraucher haben wir erfreulicherweise nichts von den Rauchern mitbekommen.
Service sehr freundlich und aufmerksam, nur zum Ende hin lies die Aufmerksamkeit bei fast kompletter Restaurantbelegung etwas nach, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.
Wir waren zu viert und hatten alle Tafelspitz in leichter Variation, mal als Schultersterzl, als mageres oder durchwachsenes Gustostückerl. Hier kann ich mich kurz fassen: die kräftige Rindssuppe mit Frittaten oder Fleischstrudel als Einlage war ausgezeichnet, ebenso das Rindfleisch, die Gemüseeinlage und die Markknochen. Die obligatorischen Beilagen geröstete Kartoffeln waren ebenfalls sehr gut, ebenso der Apfelkren. Semmelkren muss man wohl mögen, die Schnittlauchsoße war etwas schwer, da hätte ich mir was leichteres, frischeres gewünscht. Das war es dann aber auch schon. Vorab hatte ich noch eine Vorspeisenvariation mit Gänseleberpastete, Tafelspitzsulz und Tartar, als Dessert hatten meine Begleiter einmal die Schneenockerln und einmal die Rum-Kokos-Mousse. Aber allzuviel an Vor- und Nachspeisen kann man kaum bewältigen, wenn man den Tafelspitz gewählt hat. Wir waren alle rundum satt und sehr zufrieden. Mit den Getränken Vitamincocktail, diverse kleine Biere und paar 1/8 Grüner Veltliner kamen wir dann bei 190 € raus. Fazit: den guten Ruf hat der Plachutta Nussdorf wirklich zurecht, wir werden wieder kommen.

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Letzter Kommentar von am 9. Mär 2013 um 03:56

@ AlexanderN: Das Problem, dass das Service bei vollem Lokal "zurückschraubt" kenne ich dort auch. Die Personaldecke dürfte sehr am Limit sein.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 11. Oktober 2012
Experte
hautschi
110 Bewertungen
34 Kontakte
Tester-Level 24
4Speisen
4Ambiente
3Service
4 Check-Ins

Gestern besuchten wir zum ersten Mal die Plachutta-Filiale in Nussdorf. Im Vergleich zum Restaurant in der Wollzeile finde ich diese Niederlassung weitaus gemütlicher. Die Tische sind nicht so eng gestellt, Raucher- und Nichtraucherbereich sind durch eine automatische Glastüre getrennt, der Nichtraucherbereich wirklich rauchfrei. Die WC-Anlagen sind relativ eng aber sehr schön ausgeführt und wirklich blitzeblank sauber.
Wir wurden freundlich begrüßt und zu unserem reservierten Tisch im Raucherbereich gebracht. Es erwartete uns ein schön gedeckter Tisch mit Stoffservietten und einem bereits brennenden Kerzlein.
Sogleich wurden die Karten gereicht, der Apperitivwunsch abgefragt und das Couvert € 2,80 eingestellt. Dieses bestand aus verschiedenem kleinen Jourgebäck und Butter (nicht sehr einfallsreich aber OK).
Wir nahmen als Apperitiv zweimal Sekt Hollunder (je 6,90). Die Mischung war perfekt, ich hab noch nie so einen guten Hollundersekt getrunken.
Als Vorspeise orderten wir Beef Tatar (200g 19,60). Dieses wird mild oder hot angeboten. Fleischqualität und Geschmack waren sehr gut jedoch nicht einmal annähernd scharf - schade. Dazu gereicht wird Toast. Was mich hier sehr gestört hat, ist, dass keinerlei Garnierung am Teller zu finden war und vor allem keine Butter! Um nicht schon bei der Vorspeise zu nörgeln gaben wir uns mit den Resten der noch vorhandenen Couvert-Butter zufrieden.
Hauptspeisen: Einmal gekochte Gustostückerl (man kann hier zwischen mager und durchzogen wählen 22,70). Dazu gibt es Kartoffelrösti, Schnittlauchsauce und Apfelkren. Das Gericht wurde nach Plachutta-Manier im Kupferkessel mit reichlich Suppe und Suppengemüse serviert. Die Suppeneinlage ist mit € 2,60 extra zu bezahlen. Zuätzlich nahm ich noch das Tagesgemüse - Cremespinat.
Das Lokal hatte sich zwischenzeitlich in sehr kurzer Zeit kompett gefüllt was man leider auch an der Aufmerksamkeit des Servicepersonals merkte. Es dauerte sehr lange, bis ich nach der Suppe meine Beilagen und meine Frau ihr Hauptgericht bekam. Dies hatte wieder zur Folge, dass mein gekochtes Rindfleisch beim Verzehr dann nicht mehr das wärmste war. Bei Fleischqualität und Geschmack von Suppe, Fleisch und Beilagen ist der Plachutta für mich unschlagbar - es hat mir wirklich sehr gut geschmeckt.
Meine Frau nahm Filetspitzen mit Pilzen in Rahmsauce, dazu Bandnudeln 19,80. Die Filetzspitzen noch zartrosa, die Sauce ein Traum - meine bessere Hälfte war restlos begeistert.
Eigentlich bereits übersatt beschlossen wir kein Dessert zu nehmen. Der Blick in die Dessertkarte vernichtete allerdings leider unseren guten Vorsatz. Schneenockerl mit dreierlei Fruchsaucen 7,50 hatten es uns auf den ersten Blick angetan (ich hab noch nie Schneenockerl auf einer Speisekarte gefunden - sie waren einfach nur herrlich, die Saucen selbstgemacht, keine Fertigprodukte - Super!)
Als Getränke hatten wir 1/8 Cuvee vom Igler 6,30(trocken, kräftig, perfekt), 1 kleines Biobier 3.80, 1 stilles Mineral 0,7 l 6,60 und einen großen Braunen 3,90. Alle Getränke waren so wie sie sein sollen, gut gekühlt, der Kaffee ausgezeichnet im Geschmack. Was mich etwas gestört hat, ist, dass die Mineralwasserflasche einfach eingestellt wurde ohne einzuschenken. Nachgeschenkt wurde generll überhaupt nicht. Wie schon beschrieben, wurde das Personal je später es wurde, immer fahriger und gestresster.
In Summe hat es uns aber sehr gefallen, wir finden den Nussdorfer Plachutta am gemütlichsten und werden auch für den nächsten Besuch wieder nach Nussdorf fahren obwohl es für uns die weiteste Anreise von allen Plachuttas ist.

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Letzter Kommentar von am 11. Okt 2012 um 17:04

Leider net wirklich!

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am 23. November 2010
SarastroCulinario
53 Bewertungen
20 Kontakte
Tester-Level 10
4Speisen
4Ambiente
5Service

Mehr als erfrischend im Plachutta Brei ist der Plachutta in Nussdorf, erfrischende Freundlichkeit, ein zuvorkommender Service und trotz der Plachuttaschen Vorgaben eine doch recht flexible Küche - welches man Hr Rado verdanken kann der dort wie ein Don Quichotte der guten Wiener Küche gegen die Unbilden von Mario & Co Herzlichkeit, guten Geschmack und Rindfleisch für Geniesser bereitet - Leider ist sein Kampf auch manchmal vergeblich zb Beim Gansl einen Erdäpfelknödel zu bekommen - dies wird aus "logistischen" Gründen Chefmäßig untersagt - schade eigentlich denn für den Preis darf Gast auch erwarten, dass die Küche Sonderwünsche erfüllt - sei dem Hr P ins Kochbuch geschrieben...

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Kommentar von am 5. Jun 2012 um 19:33

Sorry, aber Herr Rado war 2010 nicht mehr Geschäftsführer, da hatte er bereits sein eigenes Lokal "Gabel&Co" (März 2010). Wahrscheinlich meinen Sie Herrn Ergün, den früheren Oberkellner, der errn Rado folgte, der irrsinnig freundlich, höflich, aufmerksam, immer um den Gast bemüht.

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am 31. Oktober 2010
Experte
Gastronaut
460 Bewertungen
45 Kontakte
Tester-Level 29
3Speisen
4Ambiente
3Service
6 Fotos4 Check-Ins

Kann man das Plachutta schon als Kette bezeichnen? Eigentlich schon, denn die Lokale in der Innenstadt, in Hietzing und hier im 19. Bezirk haben idente Speisekarten. Und dazu kommen ja noch Marios und Grünspan. Und wenn man erst einmal eine Kette hat, dann ist es selten, dass sich die allerbesten Mitarbeiter in nur einem Lokal konzentrieren! Das wird beim Plachutta in Nussdorf evident! Das Servicepersonal ist hier wohl noch von der ganz alten Schule. Als ich einmal in Begleitung zweier nicht ganz unbekannter britischer Musiker, dafür aber in Lederjacken und zerissener Jeans in halbleeren Lokal nach einem Tisch fragte, wurde mir "leider" mitgeteilt, dass man ausreserviert sei. Komisch, kommt man im Anzug, bekommt man immer, sogar sonntag mittag noch einen Platz! Egal, kommen wir zum essen.
Abgesehen von der Spargel-, der Pilz-,der Wild- und der Ganslzeit dreht sich ja hier eigentlich fast alles ums Rindfleisch. Will heißen Tafelspitz in allen möglichen Varianten und dazu noch Steaks. Zwar ist es vom Lokal sehr nett, dass es auch die Variante "Ein Tafelspitz für Zwei" gibt, muss man aber leider feststellen, dass der einst so legendäre Plachutta-Tafelspitz wohl nur mehr ein Schatten seiner selbst ist, so sehr dürfte er hier schon zum Fließbandprodukt geworden sein. Das Süppchen zu dünn und zu vorsichtig gewürzt, das Fleisch daher viel zu fad. Die Beilagen, also Rösti, Gemüse und Apfelkren dagegen waren ausgezeichnet. Verstehen sie mich nicht falsch: Der Tafelspitz war gut, aber nicht das Geld wert, das er und gekostet hat! Vier Türen weiter, beim Renner am Nussdorfer Platz ist der Tafelspitz besser und billiger!
Einen Vorteil hat das Plachutta in Nussdorf aber auf alle Fälle: Sollte man Gäste von Auswärts haben, die man nicht bei sich wohnen lassen möchte, gibt es hier gute, und sogar überraschend günstige Gästezimmer ohne steriles Hotelambiente. Haben es Freunde schon ausprobieren lassen...

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Letzter Kommentar von am 5. Jun 2012 um 19:55

*ggg*, ich erinnere mich daran. Aber seither sind einige Dezennien ins Land gezogen. ;o)

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am 15. Juli 2010
stadlmanns
5 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 1
4Speisen
4Ambiente
5Service

Das Plachutta Nußdorf ist für uns immer einen Besuch wert, speziell im Sommer, wenn man im Gastgarten sitzen kann.
Das Lokal ist für Rindfleischliebhaber ideal, doch gibt es auch einige Speisen ohne Rindfleisch. Ich habe noch nirgends so gute geröstete Eierschwammerl gegessen.
Der Service ist ausgezeichnet.
Der Preis ist entsprechend der Qualität, und so ist ein Besuch hier für uns etwas nicht alltägliches.

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am 27. Juli 2009
Radler
61 Bewertungen
15 Kontakte
Tester-Level 12
4Speisen
4Ambiente
4Service

Helles freundliches Ambiente.

Schwergewicht auf Rindfleischspezialitäten. In erster Linie werden wahrscheinlich Rindfleischliebhaber das Lokal besuchen.

Ausgezeichnete Speisen, umfangreiches Angebot. Allerdings wurde - wie in vielen ähnlichen Lokalen - auf den Bierliebhaber vergessen und es wird nur eine bescheidene Auswahl angeboten.

Alles in allem in Ordnung, aber auch die gute Küche, das aufmerksame Personal und die nette Atmosphäre rechtfertigen in keiner Weise das Preisniveau.

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Bewertet am 27.07.2009

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