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17:30-23:00
Di
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17:30-23:00
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Ostwind

Lindengasse 24
1070 Wien (7. Bezirk - Neubau)
Küche: Asiatisch, Chinesisch, Japanisch, Koreanisch, Thailändisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 523 41 82Fax: 01 523 41 82
Lokal teilen:

9 Bewertungen für: Ostwind

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 7. August 2016
Experte
langnan
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3Speisen
3Ambiente
2Service

Ostwind, chinesische Aussprache "Dong Feng". Die alten Chinesen haben für viele Naturphänomenen, darunter auch die Himmelsrichtungen, ihre eigene philosophische Interpretationen. Da die Sonne vom Osten aufsteigt und im Frühjahr mehr Ostwinde zu erwarten sind, wird dem Osten die Richtung des Lebens bzw. der Bewegung zugeschrieben. Ob das Essen hier wie der Lokalname so sein mag, lebendig und schwungvoll im Gaumen? Dreimal habe ich es in den vergangenen Monaten besucht, nun folgt mein Bericht.

Erster Besuch gemeinsam mit meiner Frau nach einem Einkaufsspaziergang am 1. Nov. 2015. Wir nahmen Platz im zweiten Raum und lasen die chinesische Speisekarte. Für den ersten Besuch bestellten wir zwei Vorspeisen: Tofustreifen mit Koriander und "Fu Qi Fei Pian" Rindskutteln in scharfer Soße. Der Hauptgang fiel auf die Klassiker der Sichuan-Küche: Yu-Xiang Schweinefleischstreifen, "Shui Zhu Yu" Pochierte Graskarpfen und gebratener Wasserspinat.

An den Vorspeisen sind nichts auszusetzen. Tofustreifen mit Koriander ist ein typisches chinesisches Familiengericht, einfach mit Salz, Pfeffer und Sesamöl würzen, je nach Geschmack und Vorstellung kann man das Gericht kreativ umgestalten. Ähnlich wie beim Käse gibt es auch Tofu mit unterschiedlicher Konsistenz und Eigenschaften, für diese kalte Vorspeise bräuchte man einen eher trockenen Tofu. Wenn's nicht erhältlich sein sollte, mit einem weißen Tofu schmeckt es auch ganz prima.

Die Hauptgerichte waren auch sehr überzeugend. "Yu Xiang Rou Si", Schweinefleischstreifen nach Yu Xiang Geschmack waren fast so gut wie von meiner Frau ;p. Für diejenigen, die mit dem Begriff Yu Xiang nichts anfangen können, erklär ich es hier noch einmal. "Yu-Xiang", wörtlich übersetzt "Fisch-duftend", ist aber kein Fischgericht. Man nimmt Zutaten und Gewürze, die in der chinesischen Küche auch für die Fischzubereitung verwendet werden z.B. Lauch, Ingwer, Knoblauch, Zucker, Reisessig, Soyasoße, chinesischer Reiswein usw. und verleiht dadurch dem Gericht ein Aroma wie vom Fischgericht. Besonders wichtig und ausschlaggebend für die Sichuan-Küche ist die Zugabe von "Duo Jiao", eingelegter Chili, welcher durch die Fermentation eine besondere säuerlich-scharfe Note bekommt. Insgesamt zeichnet sich der "Yu Xiang" Geschmack durch eine aromatische Kombination von salzig, sauer, süß, scharf aus, wobei eher die appetitanregende Duftnote ausschlaggebend ist.

Der pochierte Graskarpfen war das High-Light bei diesem Essen. Eine große Portion frischer Fisch in der scharfen Fond, geschmacklich sehr gut. Mit dem Fisch wurden wir fast nicht fertig. Graskarpfen hat viele kleine Gräten, man sollte beim Essen aufpassen. Einen Tisch entfernt saß eine österreichische Familie, Eltern mit einem ca. neunjährigen Jungen. Das Kind schaute zu uns rüber, drehte sich zu seinen Eltern und sagte: "Die essen Tintenfische! Ich könnte das nie essen.". Die Eltern bejahten und warteten weiter auf ihre Frühlingsrolle samt Menü Rindfleisch mit Zwiebeln. Anscheinend verwechselte der Bursche die weißen Fischstücke mit was anderes. Über seine Biologiekenntnisse mache ich mir keine Sorgen, eher die kulinarische Entwicklung der österreichischen China-Lokale bei solchen weltfremden Kundschaft.

Der erste Besuch war auf jeden Fall sehr erfreulich, hatte einen sehr guten Eindruck hinterlassen.

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Beim zweiten Besuch wollte ich vorher eine Reservierung machen. Die Kellnerin nahm den Anruf entgegen, fragte nach der Zeit und Personenzahl und meinte, dass wir einfach kommen sollten, mittags seien genug Plätze frei, eine Reservierung wäre nicht nötig. Aha, na gut. Als wir dann mittags beim Ostwind eintrafen, konnten wir uns einen Platz aussuchen, aber nur weil es noch früh war. Halbe Stunde später wären die meisten Tische vergeben, soviel zur "genug Plätze frei" von der Kellnerin.

Diesmal wählten wir: "DanDan-Mian", ein Sichuan Nudelhäppchen; Yu Xiang Schweinefleisch; Gedämpfter Graskarpfen und "Zhang Cha Ya". Auf DanDan-Mian gehe ich nicht näher ein, wurde schon öfters von anderen Testern besprochen. Ich fand es war okay.

Nach der Nudelhäppchen dauerte es recht lang bis wir das Essen bekommen hatten. An diesem Tag hatte eine chinesische Reisegruppe zwei große Tische reserviert. Wir konnten beobachten, wie die Speisen dort aufgetischt wurden, obwohl die Besucher noch nicht da waren. Die Fliegen hatten die Vorfreude als Erste probieren zu dürfen und bis die Touristen da waren, war das Essen auch schon lauwarm bis kalt. Einen Grund mehr nicht mit Reisegruppen Urlaub zu machen.

Irgendwann kam dann das Essen. "Zhang Cha Ya", eine Enten-Spezialität aus Sichuan. Man legt die Ente zuerst mehrere Stunden in einer Marinade, dann wird sie mit Kampferbaumblättern (eine Lorbeerart) und chinesischer Tee geräuchert, danach wird sie mit Reiswein gedämpft und letztendlich vor dem Servieren in heißem Öl frittiert. Durch diese vier Prozesse, Marinieren, Räuchern, Dämpfen und Frittieren, sollte die Ente sowohl von der Konsistenz als auch vom Geschmack her äußerst vielfältig sein, dazu serviert man gedämpfte Brötchen. Ob es hier beim Ostwind auch die gleiche Zubereitungsart war, kann ich schlecht sagen. Der Räuchergeschmack kommt ganz gut rüber, das Fleisch ist zart und die Haust kross, das Teearoma wird vermisst. Im Allgemein ganz zufriedenstellend.

Der gedämpfter Graskarpfen war ebenfalls ohne große Mängeln, das Einzige wäre die Größe. Wir haben eine kleine Portion für 23 Euro bestellt, auch schon nicht ganz billig und die Größe war eher passabel. Ich finde, frischer Fisch schmeckt in der chinesischen Küche am Besten, wenn man ihn einfach dämpft. Nach dem Dämpfen etwas Lauch-und Ingwerstreifen und Koriander auf dem Fisch verstreuen, das Aroma mit heißem Öl herauslocken und mit Soyasoße abschmecken. Nicht alle Fischarten sind für's Dämpfen geeignet, z. B. der Weihnachtskarpfen mit einem modrigen Eigengeschmack.

Schweinefleisch Yu-Xiang war diesmal nicht so gut. Erstens die Zutaten wie Judasohren und Bambusstreifen waren sehr gering vorhanden, dafür gab es Sellerie, störte in jederlei Hinsicht den Geschmack. Besonders unzufrieden waren wir mit dem "Duo Jiao"-Geschmack, eingelegter Chili schien kaum verwendet worden zu sein, worunter der Geschmack sehr gelitten hat.

Beim Abservieren fragte die Kellnerin: "Hat's geschmeckt?". Ich sagte, es war alles ganz prima, nur Yu Xiang Schweinefleisch war nicht so gut wie letztes mal. Verwunderlich war ihre Antwort:" Ach, ihr war da schon satt als Yu Xiang Rou Si serviert wurde. Ich hab's gesehen, es kam ganz zum Schluss, da hattet ihr schon keinen Hunger mehr.". Wenn meine Meinung sofort widerlegt wurde, wozu fragte man mich überhaupt? Woher wusste sie, ob wir noch Hunger hatten oder nicht? Mit ihr dialektbetontes Chinesisch hatte ich plötzlich in diesem Moment das Gefühl in einer chinesischen Dorfbude zu sitzen.

Der zweite Besuch war kulinarisch befriedigend, servicemäßig weniger.

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Dritter Anlauf, SSW trifft langnan. Chinesisch sollte es sein und wir landeten im Ostwind.

Fassen wir es kurz, kulinarisch war es enttäuschend. Ich übernahm die Bestellung, DanDan-Mian für SSW, einmal Rindskutteln, Pochierte Graskarpfen, Yu Xiang Schweinefleisch und Wasserspinat. Eigentlich alles bewährte Sachen, aber es ging schief. Schaut euch das Foto vom Graskarpfen an und vergleicht es mit dem von meinem ersten Besuch. Die Menge hat enorm abgenommen. Nur wenig Fisch konnte wir herausfischen, ich glaube nur zwei Stück gegessen zu haben. Wenn man's nicht besser wüsste, würde ich meinen, das wären die Reste von einem anderen Tisch! Yu Xiang Schweinefleisch, SSW schmeckte Ketchup und Paprika darin, irgendwie lag er nicht ganz im Unrecht, es war zumindest nicht besser als bei meinem zweiten Besuch. Wir hatten noch einen gebratenen Reis, igitt, war der schlecht. Der Reis wurde mit Gurkenstreifen und Ei gebraten, im Grunde sehr üblich in China, aber alle Zutaten spielten nicht zusammen, das Ganze war labbrig und geschmacklos. Der Koch muss schnell nachgeschult werden, katastrophal wenn man nicht einmal gebratener Reis mit Gemüse machen kann.

Zum Service, es gab keine besondere Geste, nicht einmal wurden wir gefragt ob es schmeckte. Nur die Kellnerin kam und fragte, ob wir einen Tisch bestellt hatten. Sie hatte eine Reservierung von zwei Personen aufgenommen und wusste nicht wer es waren.

Vielleicht war SSW noch halbwegs zufrieden mit dem Essen, für mich war es eine Blamage der chinesischen Küche. Ein Trinkgeld gab es trotzdem, hinterher frage ich mich, wofür eigentlich?

Fazit: Der Wind ist stets in Bewegung, vom Osten kommt er und verschwindet in der weiten Ebene. Vom Winde verweht, erlischt auch meine Begeisterung für dieses Restaurant. Leider konnte das Ostwind keine stabile Performance bieten. Trotz anfängliche Stärke, versemmelte die Küche ihr Image im Laufe meiner Testreihe. Der erste Besuch verdient einen Fünf, der zweite einen Vier, beim Letzten kann ich nur einen Punkt vergeben, ergibt im Durchschnitt 3,3. Trotzdem, komme in naher Zukunft nicht wieder ︸_︸.

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Letzter Kommentar von am 7. Aug 2016 um 21:00

Nein, das schlechteste bis dato war ein hiesiges im Achten ;)

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am 12. Jänner 2016
Update am 21. Jänner 2016
Experte
BruderBernhard
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3Ambiente
3Service

Das Ostwind wurde mir immer wieder genannt hier in Wien, manche bezeichnen es als bestes Chinarestaurant, noch vor dem No. 27, meinem Liebling der letzten Saison. Und so habe ich beschlossen, meinen Liebling der aktuellen Saison, das Dim-Sum im Chinazentrum, mal auszulassen und habe das Mittagessen also im Ostwind riskiert.

Beim Eintreten, kurz vor 12 ist das Lokal noch fast leer, wird mir als einzelner Gast der Tisch im Eingangsbereich zugewiesen - verständlich. Der Kellner bringt die Karte, und ich habe noch kaum zwei Seiten gescannt, will er schon die Bestellung aufnehmen. Aber da habe ich erst die interessante hintere Hälfte der Speisekarte entdeckt, jenseits der Normmenus 'chinesischer Küche', mit Frühlingsrolle, Reis und einem typischen Belag wie Fleisch, Fisch, Huhn. Deswegen bin ich nicht hier. Ich bin hier wegen Schweinedarm und sonstigen Innereien!

Die Karte kann auf der Webseite des Restaurants konsultiert werden, ich werde mich also hier kurz fassen und erwähne nur kurz, dass die Beschreibungen der Schweinereien mein Interesse nicht wirklich wecken, es ist immer etwas dabei, das dämpfend wirkt, wie etwa chinesisches Sauerkraut. Darauf bin ich jetzt nicht so gespannt. Ich bestelle also schlussendlich das marinierte Rindfleisch mit Kutteln und einen Rettichsalat, dazu eines meiner Lieblingsgerichte beim Sechuan-Chinesen, das Mapu Tofu. Dazu Grüntee. 20 Euro werden dann fällig.

Am Rande erwähne ich vielleicht noch, dass der Kellner ganz selbstverständlich Messer und Gabel aufdeckt, ohne mich zu fragen. Ich muss die Stäblein verlangen. Dabei sehe ich, dass alle die später hinzugekommenen Mittagsgäste tatsächlich mit Messer und Gabel hantieren. Das erklärt dann auch das Spätere.

Das Rindfleisch ist gut mariniert, recht schmackhaft, aber nicht über dem Durchschnitt. Der Rettichsalat kommt als Krautsalat gelber Farbe auf den Tisch. Curry? Etwas pikant, leicht süss, aber ohne rechten Pfiff. Dafür ist dann der Mapu Tofu wirklich himmlisch. Wenig gehacktes Fleisch über butterweiche Tofuwürfel, eine kräftige Sauce mit viel rotem Öl, allerdings dominiert der Sechuan-Pfeffer etwas zu stark. Ich vermute, dass die Schärfe für Messer-und-Gabel-Gäste optimiert worden ist und deshalb die Mischung nun aus der Balance geriet. Schade, ich hätte es gerne um ein bis sogar zwei Grade schärfer gehabt. Da wurde wohl kräftig runter geschraubt, europäisiert, dem Kompromiss gehuldigt. Dazu passt, dass ich bis auf eine Ausnahme keine asiatischen Gäste gesehen habe.

Persönliches Fazit: Das Ostwind lohnt auf jeden Fall einen Besuch, wer allerdings echte Sechuan-Küche sucht, sollte der Konkurrenz an der Ungargasse den Vorzug geben - so diese nicht auch die Schärfe runtergedimmt hat seit meinem Besuch vor einem Jahr!

Der Service war ziemlich in Eile, obwohl ich keinen Riesenandrang ins Lokal feststellen konnte. Dafür ging dann der Rettichsalat vergessen und musste im Sonderzug nachgeliefert werden, was natürlich den Rhythmus etwas bricht. Nach der Schärfe wurde ich auch nicht gefragt, was mir erst im Nachhinein aufgefallen ist - wenn schon entschärft wird, dann sollte doch wenigstens die Option 'normale Schärfe' angeboten werden. Allerdings wurden diese fachlichen Schwächen durch angenehme Nettigkeit wieder ausgeglichen.

Update: ein paar Tage später habe ich es auf Anraten der Kommentatoren hier nochmals versucht und bei der Bestellung sofort klar gemacht, dass ich es scharf will. Die Kellnerin hat dann beim ersten Gericht gefragt, ob das so scharf genug sei und dann für den weiteren Verlauf den Schärfegrad erhöhen lassen. Das war dann wirklich gut.

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Kommentar von am 12. Jän 2016 um 23:15

Am Wochenende abends sind die meisten Gäste Asiaten, bei der Bestellung auf Originalschärfe bestehen und es wird dir besser schmecken...

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am 17. Dezember 2015
vsch
2
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3Ambiente
4Service

Gestern das erste Mal dort (ich kannte es früher mit den alten Besitzern) und sehr köstlich gegessen, nachdem ich eigentlich schon lange Zeit bei keinem Asiaten mehr war, weil das durchschnitts angepasste Asiatisch langweilt mit der Zeit.
Das Ambiente ist etwas schlicht und eng, dementsprechend auch die Lautstärke für Lärmempfindliche etwas störend.
Wir hatten Dim Sum mit Schrimps und Wasserkastanien, und bereits der erste Bissen war eine Freude.
Danach die Hüherkeulen in Würfeln mit der Nussauce (werden jetzt damit beworben, Angela Merkels Lieblingsspeise zu sein), und die gebratenen Fisolen mit Sichuan-Gemüse.
Die netten Chinesinnen vom Nachbartisch gaben uns noch etwas Fisch zum kosten.
Alles gut und köstlich gewürzt bis scharf, aber nicht zu sehr.
Viele Chinesen beim Chinesen scheinen immer ein gutes Zeichen zu sein.
Preislich im mittleren Rahmen, 35 Euro für die genannten Speisen, Reis und 2 Bier find ich jetzt nicht übertrieben.

Empfehlung! Ich werde mich weiter durch kosten.

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am 4. Oktober 2014
DerHobbit
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3Ambiente
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Das Ostwind kannte ich gar nicht, als mich ein Freund auf das Lokal aufmerksam machte. Durch die äußere Erscheinung und der mangelnden Informationen (und Empfehlungen von Freunden) habe ich mir nicht viel vom Restaurant erwartet. Eben wieder eines der typischen Fast-Food Chinesen, die keine besonderen Speisen zu bieten haben, sondern mit dem üblichen Speisen wie 'Acht Schätze' oder 'Chop Suey' werben. Ich habe nun nichts gegen jene Speisen, denn gut zubereitet schmecken sie schließlich trotzdem, und solange es schmeckt, wirds auch gegessen! Doch viel interessanter sind jene Restaurants, die zu jenen Basic-Speisen auch noch mit neuen Variationen oder authentischen Gerichten punkten können.

Denn das Ostwind bietet nicht nur normales Chinesisch, von dem man eigentlich nur weiß, dass es chinesisches Essen ist, sondern es bietet authentische Sichuan Küche (habe ich mir auch von Insidern der Chinesischen Küche sagen lassen). Also erstmal eine Warnung an alle, die keine scharfen Gerichte vertragen, entweder Ausschau nach nicht scharfen Gerichten halten (der Tofutopf mit Meeresfrüchen wäre ein Tipp von mir) oder direkt den Kellner fragen, ob man nicht ein wenig vom scharfen Gewürz weglassen kann. (Bei manchen Speisen ist dies sicherlich möglich, hatten wir auch schon)

Und an all jene, die wirklich gern scharf essen, hier auch eine Warnung. Denn das Essen hier ist wirklich, und damit meine ich 'WIRKLICH' scharf. Aber es ist nicht negativ scharf, sondern meines Erachtens nach sehr lecker-scharf. Da mir scharfes Essen schmeckt und ich ein Fan von scharfem Essen bin, kann ich das Ostwind nur weiterempfehlen. Mittlerweile treffe ich hier auch regelmäßig Freunde und alle waren bisher vom Essen begeistert (wenn es auch ein paar Tränen gab auf Grund der Schärfe, haha!)

Das Ambiente war okay, ist für mich jetzt nichts Besonderes, sondern im klassischen Asiatischen Stil, nicht zu kitschig und auch nicht zu modern. Was mich jedoch stört, und das stört mich jedoch nicht einzig am Ostwind sondern an den meisten asiatischen Restaurants, ist die Tatsache, dass man nach einem Besuch immer nach Essen stinkt/gut riecht.

Die Kellner wirken, je nach Uhrzeit entweder etwas gestresst durch den verständlichen Verkehr im Restaurant zu Rush Hour Zeiten, oder freundlich und hilfsbereit. Der Chef hat immer einen witzigen Spruch parat und wirkt sehr freundlich und kumpelhaft!


Fazit: Immer wieder gerne, jedoch in zeitlichen Abständen, da ein so scharfes Essen nicht regelmäßig gegessen wird, da es mit der Zeit doch etwas viel wird und es doch ab und zu sehr scharf sein kann!

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Letzter Kommentar von am 21. Okt 2014 um 21:28

Wenn du dir mein "scharfer Fisch" Foto ansiehst... Kein gutes Foto, aber das rotbraune sind getrocknete Chilis. Aber die isst man ja nicht mit (zumindest nicht alle), die würzen nur die Suppe und die wiederum den Fisch bzw das Fleisch.

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am 28. Juli 2014
Experte
schlitzaugeseiwachsam
152
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3Speisen
3Ambiente
3Service

Oh, wie ich sie "liebe", diese panasiatischen Lokale, die meinen alle asiatischen Küchen auf einmal servieren zu müssen. Und auch hier gibts wieder diese wundersame Version des scharfen Rindsbulgogi unter anderen diversen asiatischen Spezialitäten. Bitte, liebe Leute, ich weiss ihr müsst Geld verdienen, aber bitte bleibt doch jeder bei seinen eigenen herrvorragenden Landesküchen. Es ist doch schon sauschwer, diese richtig gut rüberzubringen, da braucht ihr es doch nicht auch noch mit den anderen Küchen zu versuchen. Ich zumindest besuche euch doch nicht, weil ihr Bulgogi (scharf) im Angebot habt oder Kimchisalat (?), sondern weil ich EURE EIGENE phantastische Kochkultur kennenlernen und genießen will!!!

Deshalb besuchte ich das Ostwind, neugierig geworden durch die durchaus ansprechenden Reviews vetrauenswürdiger TesterInnen.Sechuanküche scheint hier deren Metier zu sein.

Probiert habe ich hier das Dan Dan Mian, eines meiner absoluten Favoriten der Sechuanküche, die aufgrund ihrer scharfen Würze sehr viel Ähnlichkeit mit meiner Heimatküche hat. Die Dan Dan Mian waren sehr gut, würzig und scharf und vom Design her sehr ähnlich der DDM von Meister Xiao, wobei ich sagen muss, das die von Meister Xiao einen kleinen Tick besser waren. Aber gut zu wissen...wenn mich der Heißhunger auf DDM wieder überfällt, brauch ich nicht extra bis zum 18.ten fahren.

Das doppelt gebratene Schweinebauchfleisch war eher enttäuschend. Zum Teil viel zu trocken, als ob man in überlang gebratenen Speck beissen würde. Scharf, würzig, ölig bedingt durch das Chiliöl, habe ich doch noch den "Feuergeschmack" vermisst, welcher entsteht, wenn man sehr kurz auf heisser grosser Flamme zubereitet, wie sehr oft üblich in der chinesischen Küche. Der Yasmintee half die Öligkeit der Speisen zu überwinden (deshalb empfehle ich als Getränk beim Chinesen immer Woolong oder Yasmintee zum Essen).

Insgesamt gebe ich den Speisen insgesamt eine knappe 3 mit der Hoffnung noch bessere Gerichte hier finden zu können. Potential nach oben ist bestimmt vorhanden. Service und Ambiente waren in Ordnung. Die Speisen wurden aber zu schnell nacheinander serviert. Ich hatte nicht mal mit der VS begonnen, da kam schon die HS...seltsam...so eilig hatte ich es nun auch wieder nicht.

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Letzter Kommentar von am 17. Dez 2015 um 19:25

Du solltest mal die dort zahlreich vorhandenen Chinesen beim Essen beobachten.... dort isst man nicht hintereinander, sondern alles nebeneinander und lange. Es stehen immer diverse Speisen gleichzeitig auf dem Tisch, und man nascht mal hier mal dort.

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am 26. Mai 2014
stillarium
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3Ambiente
5Service

Wer authentisch chinesisch essen möchte, sollte unbedingt einmal das Ostwind probieren. Es gibt hier sogar noch eine extra chinesische Speisekarte (die seperate ausschließlich auf chinesisch ist gemeint, nicht der chinesische Teil des Buches). Besonders gut finde ich hier Gongbaojiding (Hühnerfleischwürfel mit Nüssen, etc.), Yuxiang Qiezi (Auberginen mit "Fischduft", wobei das mehr als ein Aroma ist und kein tatsächlicher Fischgeschmack) und die grünen Bohnen, die in letzter Zeit leider nicht mehr zu bekommen waren.

Einziges Manko ist, dass fast alle Speisen verdammt scharf sind und sogar auf Anfrage, ob sie es weniger scharf machen können, es gerade noch erträglich war für mich und einige Esser, die eben nicht diese Schärfe gewohnt sind (könnte aber auch daran liegen, dass wir größtenteils Asiaten waren und sie eventuell erwartet haben, dass wir das schon verkraften können). Trotzdem besteht beim Essen wirklich Suchtgefahr!

Der Chef ist sehr nett, freundlich und lustig drauf. Das Restaurant sieht ganz nett aus und es gibt einige runde Tische mit Drehplatten.

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Letzter Kommentar von am 4. Aug 2014 um 15:22

Wenn man im Vorhinein schon weiß, dass man hingeht und reserviert, kann man die Bohnen auch vorbestellen sozusagen, haben wir letztes Mal gemacht :) Oho, Bambussprossen hab ich noch nicht probiert, nächstes Mal!

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am 24. November 2013
Update am 22. Dezember 2013
Experte
neugierig
70
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5Speisen
4Ambiente
5Service
6 Fotos6 Check-Ins

Auf der Suche nach neuen Geschmacksrichtungen wurde ich durch diese Seite aufmerksam auf das Lokal Ostwind. Ich war nun schon einige Male dort, kurzer Abriss meiner bisherigen Besuche.
Als Österreicher ist man in dem Lokal in der Minderheit, was ich bei einem Chinarestaurant als Qualitätsmerkmal ansehe.

Hühnerfüße... geschmacklich unauffällig, von der Haptik gewöhnungsbedürftig
Kutteln... interessant gewürzt, nicht scharf, manche Stücke etwas groß geschnitten
Rindfleisch mit Kutteln... deutlich schärfer als die reinen Kutteln. Geschmacklich hervorragend, einer meiner Lieblingsgerichte im Ostwind.
Höllenfeuersuppe (oder so ähnlich)... sehr scharf, aber keinesfalls unangenehm. Wer versucht die Nudeln auf "zivilisierte westliche Weise"zu löffeln ist auf verlorenem Posten ;)
Gebratene Entenzungen... auch hier gilt, ungeniert essen und den Knochen in der Zunge zurück auf den Teller. Für meinen Geschmack leider zu stark gesalzen.
Knoblauchsprossen mit Speck... auch eher salzig, die Knoblauchsprossen jedoch ein herrlicher neuer geschmack für mich
DandanMiang... einfach nur gut, ausgewogene Schärfe
Tigerhaut... nicht so arg wwie es sich anhört, marinierte gegrillte Paprikaschoten, sehr gut
Doppelt gebratenes Schweinebauchfleisch... wird im Korb serviert, dass ein Teil des Fetts ablaufen kann
Mapo-Tofu mit Fleisch... hervorragend, würzig, lecker

Service nett und zuvorkommend. Die Frage ob man mit Stäbchen isst finde ich niedlich, wobei, am Nebentisch wurden die Dimsum aufgespiest... somit ist die Frage mitunter berechtigt.

Ambiente: freundlich, stimmig, ohne Winkekatze

Fazit: Ich gehe sicher wieder hin, es stehen noch viele interessante unverkostete Gerichte zur Auswahl und auch bereits verkostete, die ich wieder essen will.

Die Parkplatzsituation ist dank Gerngross Garage erfreulich, wenn auch nicht billig.

Der größte Nachteil am Ostwind, in der Durchschnittschinesenpampe der grassierenden Buffetlokale wird man nur mehr sehr lustlos herumstochern,...

Nachtrag: es gibt einen Raucherraum, was mir sehr entgegenkommt.

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am 11. August 2013
DietmarP
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4Ambiente
5Service

Die Karte ist zweigeteilt: Vorne gibt es die üblichen Panasia-Speisen und Chinarestaurant-Standards von Frühlingsrolle bis Acht Schätze. Doch wirklich interessant wird es, wenn man die Karte umdreht - denn da verbergen sich die Szichuan-Spezialitäten, auf die man hier offenbar spezialisiert ist.

Meine bisherigen diesbezüglichen Referenzlokale waren das Szichuan im 22. und das Aming Dim Sum Profi an der Wienzeile - und das Ostwind steckt für mich beide in die Tasche. Mein erster Test für ein Sichuan-Restaurant inst immer das Mapo-Tofu - und das hatte ich noch nirgends so vielschichtig, rund und würzig wie hier. Auch die YuXiang-Auberginen sind ein Gedicht - und kommen auf Wunsch auch bösartig scharf. Und der Tintenfisch im Feuertopf war unglaublich aromatisch, unglaublich zart und unglaublich scharf. Sensationell gut. Ausserdem gibt es hier großartge kalte und warme Vorspeisen (mein Begleiter war sehr angetan von seinem Rindfleischsalat mit Kutteln), und, obwohl keine Sichuan-Küche, auch die Dim Sum sind hervorragend.
Ausserdem: Schattiger Gastgarten, klimatisierter Gastraum, das Service ist freundlich und aufmerksam, und die Preise muss man als wirklich günstig bezeichnen. Große Empfehlung.

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Kommentar von am 10. Jän 2014 um 07:21

Interessanter Vergleich zum Szichuan & Aming. Werde sicher hingehen und ausprobieren. --quind.

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am 20. Dezember 2012
YummyFood
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4Speisen
4Ambiente
4Service

Ich war schon öfters mit meiner Familie hier essen. Das Personal ist äußerst bemüht und sehr höflich. Das Ambiente ist auch sehr nett.
Wenn einmal mehr los ist, fühle ich mich doch etwas eingeengt. Das ist jedoch bei dem guten Essen nicht so tragisch!
Nun zum Essen: Es ist echt lecker. Aber besonders mag ich die traditionell angerichteten kalten Vorspeisen. Gut gewürzt und passend scharf, so habe ich es gerne!
Lange Rede, kurzer Sinn:
Geschmäcker sind verschieden, also wenn man mal nach dem Shoppen Hunger bekommt, kann man dort vorbeischauen und sich selbst ein Bild machen!
Wer authentisches gutes chinesisches Essen sucht, ist hier aber genau richtig.

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Kommentar von crissie am 1. Aug 2013 um 13:19

Kann die Bewertung meines Vorgängers nur bestätigen. Essen 1A, sehr nettes Personal, netter Innenhofgarten. Ich empfehle unbedingt noch Plätze zu reservieren da das Lokal und der Garten klein und abends meistens sehr gut besucht ist.

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Bewertet am 20.12.2012

Master

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