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35
7 Bewertungen
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ChristChristChrist
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Christ Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Gängige Karten
Öffnungszeiten
Mo
15:00-24:00
Di
15:00-24:00
Mi
15:00-24:00
Do
15:00-24:00
Fr
15:00-24:00
Sa
15:00-24:00
So
15:00-24:00
Letztes Update von:
Stammersdor.
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Christ

Amtsstraße 10
1210 Wien (21. Bezirk - Floridsdorf)
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Heuriger, Weinbar, Vinothek
Tel: 01 2925152Fax: 01 2925152
Lokal teilen:

7 Bewertungen für: Christ

Rating Verteilung
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 11. September 2015
Experte
hbg338
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4Speisen
4Ambiente
4Service
15 Fotos1 Check-In

Der Heurige Christ in der Amtsstraße befindet sich unweit der Brünner Straße. Am besten erreichbar mit den Straßenbahnlinien 30 und 31. Ein kurzer Fußweg von der Straßenbahnhaltestelle und man befindet sich in der Amtsstraße vor dem Lokal. Mit dem Auto hat man die Möglichkeit auf dem Parkplatz des Heurigen zu parken. In der Amtsstraße selbst sind Parkplätze Mangelware. Auch ein Taxistandplatz befindet sich in Lokalnähe. Die besten Voraussetzungen für einen gepflegten Heurigenbesuch. Für mich war es hier ein Erstbesuch. Eigentlich eine Schande denn die beiden anderen Heurigen in der Amtsstraße hatte ich bereits besucht und auch bewertet.

Unmittelbar nach dem Eingang befindet sich eine Vinothek. Der weitere Lokalbereich ist in mehrere Räumlichkeiten unterteilt. Vom sehr schönen Gastgarten über einen größeren Extraraum, welcher sich für Feiern im privaten Rahmen anbietet, bis hin zu verschiedenen größenmäßig unterschiedlichen Räumen. Die Gestaltung der Räume ist von modern bis zur typischen Heurigenoptik mit massiven Holztischen und Bänken. Die Toilette Anlagen der Lokalgröße angepasst und in gepflegten sauberen Zustand. Die Abtrennung zwischen Raucher- und Nichtraucherbereich funktioniert hier perfekt. Einige Türe ist zur Erleichterung der Servicekräfte mit elektrischen Türöffnern ausgestattet. Trotz der elektrischen Türen ist das Lokal für Rollstuhlfahrer infolge von Niveauunterschieden ungeeignet.

Ich nahm nach Rückfrage mit einer der Servicedamen an einen großen Heurigentisch welcher Platz für mindestens acht Personen bot Platz. Trotz zur Nachmittagszeit recht gut besuchtem Lokal war die Dame unverzüglich bei mir. Der bestellte große Traubensaft gespritzt wurde prompt serviert. Auch bekam ich den Hinweis das es die Möglichkeit gäbe aus der Karte zu bestellen oder am Buffet sich selbst Speisen zu holen. Ich entschied mich für das typische Buffetangebot eines Heurigen. Ein kleiner Schluck vom Traubensaft vorm Speisenfassen, dieser war nicht zu süß aber sehr geschmacksintensiv und äußerst schmackhaft. Das sehr umfangreiche Angebot am Buffet bietet alles was man von einem guten Heurigen erwartet. Optisch sehr ansprechend präsentiert. Ich entschied mich für eine Schnitte Schopfbraten mit einem Semmelknödel und Bratensaft. Dazu eine Schüssel Pardeissalat. Tablett und Besteck lagen an Buffet zur freien Entnahme auf.

Der Schopfbraten wie es sich gehört mit einem kräftigeren Fettrand unter der wunderbaren knusprigen Schwarte. Das Fleisch weich und sehr gut gewürzt. Keine trockene Stelle am Fleisch. Als ob es gerade in die Vitrine gelegt wurde. Wirklich ein kulinarischer Hochgenuss. Der Knödel schloss sich nahtlos an den guten Geschmack an. So soll ein Semmelknödel für mich sein. Flaumig aber trotzdem nicht zu weich. Auch mit dem aufgesogenen Bratensaft wurde der Knödel nicht matschig. Das Gesamtpaket war ein kulinarischer Hochgenuss.

Da ich eine eher dünner Schnitte Schopfbraten, mit dem Hintergedanken noch etwas anderes zu probieren, bestellt hatte, begab ich mich noch einmal zum Buffet. Diesmal wurde es eine Schnitte Bauchfleisch mit Erdäpfelknödel und Bratensaft. Als Salat, eine Schüssel Erdäpfelsalat. Auch hier das Fleisch mit Fett durchzogen und einer knusprige Schwarte. Geschmacklich ebenfalls tadellos und sehr gut. Der Knödel fiel allerdings deutlich vom Semmelknödel ab. Für mich der durchaus härtere Knödel mag war dieser zu hart und auch etwas zu trocken. Trotz reichlich Bratensaft welcher auch vom Semmelknödel weit besser aufgesogen wurde. Der Erdäpfelsalat nicht zu süß mariniert und perfekt temperiert. Geschmacklich gab es auch hier bis auf den Knödel nichts auszusetzen. Der Zwischenzeitlich bestellte Traubenmost, diesmal pur, war auch in dieser Version nicht zu süß. Für die unzähligen Nachspeisen reichte das Fassungsvermögen meiner Körpermitte nicht mehr aus. Schade. Wird aber nachgeholt.

Das Service war sehr gut. Die Dame kam immer wieder vorbei und das Leergeschirr stand nie lange am Tisch. Ebenso klappte der Getränkenachschub tadellos. Sehr freundlich und aufmerksam.

Mein Fazit – Der gute Ruf und Bekanntheitsgrad des Heurigen kommt nicht von ungefähr. Ein schönes Lokal welches mit ausgezeichnetem Service und auch bis auf eine Kleinigkeit ausgezeichneter Küche überzeugte. Preislich schlug sich mein Besuch mit € 24,-- mit Trinkgeld nieder. Rechnung gab es keine.

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am 18. September 2014
Experte
schlitzaugeseiwachsam
152
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4Speisen
4Ambiente
4Service

Aufgrund eines Besuchs von ehemaligen Studienkollegen aus Korea, die außerdem auch Weinliebhaber sind, wollte ich sie auch mit der Wiener Weinkultur bekanntmachen. Ich bekam mehrere gute Tipps von geschätzten RetekollegInnen und unter anderem kontaktierte ich auch das Weingut Christ, welches sich freundlicherweise sehr schnell zurückmeldete für eine Weinkellerführung und Weinverkostung.

Die Führung und Verkostung wurde von Herrn Rainer Christ persönlich durchgeführt und war sehr informativ, nicht nur für meine koreanischen Gäste. Danach gab es eine gemeinsame Verkostung der aktuellen Weine des Hauses, die meiner bescheidenen Weinkenntnis nach, sehr gut waren.

Hier zitiere ich wortwörtlich und sinngemäß Kollege Stammersdorfer:

"Was beim Rainer Christ aber besonders hervor zu heben ist, sind natürlich seine Weine, da spielt er in Wien sicherlich ganz weit vorne mit, wie auch eine Reihe von Auszeichnungen beweisen.
Zuletzt Sieger beim Wiener Weinpreis 2014 in 3 Kategorien, Riesling klassisch, Zweigelt und Cuvee rot.

Ich /wir haben verschiedenes verkostet:
- Wiener Gemischter Satz DAC, 2013
- Wiener Gemischter Satz „Bisamberg“ DAC, 2013
- Weissburgunder 2013 „“Der Vollmondwein“
- Blauer Zweigelt 2011 „Bisamberg“
- „Mephisto“ 2011, ein Cuvee aus 60% BZ, 20% CS, 20% ME

Einer besser wie der andere UNSER Favorit und da bin ich nicht alleine, der „Vollmondwein“ PROST! "

Kann nur sagen: So ists!

Meine Freunde waren vollen Lobes über die angebotenen Weiss-und Rotweine. Österreich kann wirklich stolz auf seine heimischen Weine sein.

Das Ambiente des Heurigen insgesamt war sehr sauber und modern, das Lokal insgesamt sehr gut besucht auch während der Woche. Zum Essen bestellten wir gemischte VS, HS und Dessertplatten mit den üblichen Heurigenspeisen. Diese waren alle von sehr guter Qualität. Das Service sehr freundlich. Am Ende sagten meine Freunde, daß dies der beste Abend in Wien gewesen sei und sie zu Hause dann viel zu erzählen hätten...nun ja, kein Wunder! ;)

Nachtrag: Der Wein muß wirklich sehr gut gewesen sein. Trotz der konsumierten Menge am gestrigen Abend, hatte ich keinerlei Kopfschmerzen oder sonstige Beschwerden am heutigen Morgen, was nach intensiven Heurigenbesuchen nicht immer der Fall war.

Eine Wiener Weinkellerführung und Verkostung mit anschließendem Essen im Heurigen kann ich bei ausländischen Gästen wärmstens empfehlen, sofern sie Wein mögen. Auch die Kosten waren für das gebotene Programm zumindest bei Christ mehr als fair.

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Letzter Kommentar von am 22. Sep 2014 um 11:50

HelmuthS: ich hab gar nix verschlafen, nur wenn ich deine Kommentare zur Weindiskussion lese, dann erinnere ich dich gern nochmal: was für dich nicht greifbar ist, nicht mit "Gegenargumenten" würzen, bringt nix, da musst du wirklich früher aufstehen.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 14. Juli 2014
Experte
Stammersdorfer
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28
27
3Speisen
3Ambiente
4Service
3 Fotos6 Check-Ins

Christ RAINER Christ, in der Amtsstraße in Jedlersdorf, das ist jener kleine „unbedeutende“ Ort neben Stammersdorf :-)).
Für jene die sich in Wien nicht auskennen, gehört zum 21igste Wiener Gemeindebezirk der, weil über der Donau, auch gerne Transdanubien genannt wird, wie auch der 22igste.

Unser Besuch am Samstag Abend, eine kleine feine (feucht fröhliche) Runde von 9 Leuten, den Tisch wie immer schon einige Tage im Voraus reserviert, sonst normalerweise keine Chance auf einen Platz im Garten. Es war dann auch sowas von voll, selbst im Lokal waren etwa 50% der Tische besetzt und es ist nicht nur einer „maulend“ wieder abgezogen, weil er draußen keinen Platz gefunden hat.

Als wir kamen war unser Tisch noch besetzt, waren ja auch fünf Minuten zu früh, die sind dann aber sehr rasch gegangen.

Drei Servicemitarbeiterinnen gibt es, wenn viel los ist, so wie vorgestern, dann nehmen die nur auf und ein/zwei Getränketräger bringen wenig später die „Saftln“, das funktioniert meistens sehr gut.
Zwei der Kellnerinnen sind uns schon seit vielen Jahren (gut) bekannt, die gehören schon zum Inventar wie man so schön sagt, die eine recht resch, die andere eher die Gemütliche, Ahnung von dem was sie tun haben beide, übertrieben freundlich sind sie aber nicht.

Umso mehr waren wir von der dritten angetan, die war für uns zuständig, wie wir später herausfanden heißt sie Patrizia, eine Studentin die erst wenige Monate da arbeitet. Das Mädl war echt auf zack, flott, freundlich, immer ein Lächeln trotz Stress, eine absolute Bereicherung.

Also gleich bestellt, mein geliebtes Weib einen weißen Spritzer, ein Viertel Soda und für mich einen großen naturtrüben Apfelsaft auf einen Halben, gegen den Duascht quasi. Die Getränke, waren trotz des großen Gästeaufkommens sehr rasch da.

Ich bin dann gleich zum Buffet, der Hunger war groß, die Auswahl an Speisen heurigentypisch, die Vielfalt des angebotenen deutlich über dem Durschnitt, hat alles sehr schön ausgesehen, nichts was jetzt irgendwie „vertrocknet“ gewesen wäre.
Es wurde wie fast immer beim Christ, ein halbes Brathendl, dazu ein fast frisches Salzstangerl und dazu halb Karotte, halb Gurke.
Das Tier machte den Eindruck wie wenn es erst vor kurzem aus dem Griller geholt worden wäre, perfekt, gut gewürzt, die Haut auch gut. Die Salate bei ihm immer sehr gut mariniert.

Noch kurz zum Personal, dass an der „Essensausgabe“ werkt, ein wenig chaotisch, aber keineswegs ungut, Was mich überrascht hat, es gab keine lange Schlange, flott sind sie, es ginge aber noch rascher wenn sie besser zuhören und dafür weniger untereinander quatschen würden.

Es gibt aber auch eine Art Speisekarte mit etwa 10 Gerichten drauf, die man direkt bei der Kellnerin bestellt und die dann auch gebracht werden, dafür hat sich meine mir „zugedachte“ entschieden, es wurde ein recht gut marinierter Eierschwammerlsalat, dem hat aber irgendwas gefehlt?

Was beim Rainer Christ aber besonders hervor zu heben ist, sind natürlich seine Weine, da spielt er in Wien sicherlich ganz weit vorne mit, wie auch eine Reihe von Auszeichnungen beweisen.
Zuletzt Sieger beim Wiener Weinpreis 2014 in 3 Kategorien, Riesling klassisch, Zweigelt und Cuvee rot.

Ich /wir haben verschiedenes verkostet:
- Wiener Gemischter Satz DAC, 2013
- Wiener Gemischter Satz „Bisamberg“ DAC, 2013
- Weissburgunder 2013 „“Der Vollmondwein“
- Blauer Zweigelt 2011 „Bisamberg“
- „Mephisto“ 2011, ein Cuvee aus 60% BZ, 20% CS, 20% ME

Einer besser wie der andere UNSER Favorit und da bin ich nicht alleine, der „Vollmondwein“ PROST!

Ganz zu Beginn gab‘s noch ein Glaserl Sekt „Freude“ Grande Cuveé, brut, es gab was zu feiern.

Alles in allem, wieder ein sehr netter Besuch beim CHRIST, das kulinarisch gebotene einwandfrei, das Service durch "unserer" Patrizia an diesem Abend fast perfekt, von den Buffetdamen einmal abgesehen und die Weine sowieso der Hit. Der Gastgarten, sehr schön mit einer Weinlaube, eigentlich gut geeignet für warme Sommerabende, wenn es aber wirklich heiß ist „steht“ die Luft, alles schon erlebt.

Die Zeche für uns 2, mit Maut, 60,-- Euro, Leitungswasser gibt's auf Bestellung und wird (natürlich) nicht verrechnet.

Ausg‘steckt hat er IMMER in den ungeraden Monaten, oiso Jänner, März, Mai, Juli, September und November.

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Letzter Kommentar von am 15. Jul 2014 um 17:38

Jetzt hast Du alle Jedlersdorfer gekränkt, HelmuthS.

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am 21. Mai 2014
Experte
BiancaC
43
60
19
4Speisen
3Ambiente
1Service

Wir waren neulich zu viert mit einem DailyDeal-Gutschein beim Christ. Der Gutschein galt für "eine kommentierte Weinverkostung inkl. Häppchen".
Ich habe diesen Gutschein schon einmal gekauft, vor ca. 1 1/2 Jahren, und wir haben einen sehr schönen Abend dort verbracht. Der Chef persönlich hat uns bedient und uns jeden ausgeschenkten Wein (1/16 und das sechs Mal pro Person) kommentiert und ausführlich erklärt.

Doch als wir erneut dort waren erlebten wir eine herbe Enttäuschung. Hier die ganze Wahrheit:

Ich rief vier Tage vor dem geplanten Besuch an und reservierte telefonisch für den besagten Tag, stellte klar, dass wir zu viert kommen würden und mit Gutschein. "Alles kein Problem, kennan's gern kumman!" hat man(n) mir gesagt. Auch das am Vortag des Anrufs verfasste E-Mail kam drei Tage vor dem geplanten Besuch mit einer Reservierungsbestätigung zurück.

Wir kamen hin und betraten den Vinothek-Bereich, welcher durch eine Glaswand und seine dunklen Regale, sowie die große Glasfront sehr modern und einladend wirkt. Gleich beim Eingang befindet sich eine kleine Sitzecke mit einem Couchtisch, dann gibts noch einen 2er-Barhocker-Tisch und einen 4er-Barhocker-Tisch. Die Hocker aus schwarzem Kunstleder, die Tische geschwungen-modern und sehr edel. Die Bar ist umringt von Regalen mit Weinflaschen diverser Christ-Sorten. Hübsch.

Die (sagen wir mal) Kellnerin der Vinothek begrüßte uns auf dem 4er-Tisch sitzend, etwas in den Rechner eintippend und eine Zigarette rauchend. Der Tisch angeräumt mit ein paar Bürosachen und einem großen Glas Orangensaft.
Ich sage, dass wir reserviert haben für eine Weinverkostung. Sagt sie "Ahaa, davo waß i nix!" - gleich merkt man an ihrer Stimme, dass die Zigarette, die sie momentan raucht, bestimmt nicht ihre erste gewesen ist. "Owa kummans hoit. Mia suis Recht sein! Do - nehman's Plotz!" Sie setzt uns in die Sitzecke mit dem kleinen Couchtisch. Blöd, weil Häppchen und so. Wir fragen höflich nach, ob wir vielleicht den großen Tisch für Vier haben können, da wir ja auch essen kriegen. Sie wehrt unhöflich ab, sagt, sie habe Stammgäste, die da immer sitzen. Aber dagesessen sind noch keine und wir lassen nicht locker. Trotzig meint sie dann "Dann stetz'n sa si hoit ume - oba waun die Gäst kumman, dann muass i si hoit wieda wegsetzn." Na danke. Sehr freundlich. Wir setzen uns trotzdem auf den geeigneteren Tisch für uns (den inzwischen eintretenden "Stammgast" haben wir verdrängt...) und wir bekommen sofort Brot und Häppchen.

Der Häppchenteller sah sehr einladend aus und war auch toll, nur leider viel zu wenig für vier Personen. Es gab Rohschinken mager und einen fetten, Kürbiskernwürstl in Scheibchen, Salami, Parmesan, Bergkäse, Eiaufstrich, Liptauer, Knoblauchtopfen und Verhackertes. Eine halbierte gefüllte Olive und einen kleinen halbierten gefüllten Kürbis (die typischen Käsemacher-Antipasti). Alles in Mini-Mengen. Eigentlich ein netter Vorspeisenteller für 2 Personen. Aber bestimmt nicht für 4. Ich gebe die Note "4" weil es wirklich von hervorragender Qualität war, 1 Punkt Abzug für die kleine Portion.

Den Wein bekamen wir im 7 min-Takt. Was auch angebracht war, da es wirklich nur "Kostschlückchen" waren, also mit einem Schluck wirklich wegzuleeren (sollte man gierig sein). Wir haben halt daran genippt, dass wir mehr davon haben. Die Weine sehr gut, vor Allem der Gemischte Satz und der Mephisto haben's uns angetan. Aber leider zu wenig im Glas, um es schön genießen zu können (wir kannten das ja anders von der Weinverkostung vor über einem Jahr).


"kommentierte Weinverkostung" - HAHA! Die Dame hatte keine Ahnung von Wein, konnte sie mir nicht einmal sagen, was einen bestimmten Weißwein (der Gemischte Satz - Bisamberg Alte Reben) so besonders macht. Sie meinte nur "Kosten's eam! Si werden's scho schmeckn!" Davon hab ich was. Bei jedem Mal Einschenken hat sie einfach nur vorgelesen, was auf der Flasche stand - nämlich den Namen des Weines.
Dann ist sie zwischendurch lieber bei ihren Stammgästen herumgestanden (die übrigens NICHT auf unseren Tisch wollten, sondern sich mit den übrigen Plätzen problemlos abgefunden hatten), trank das eine odere andere Achterl und eine oder andere Schnapserl mit. Die Stammgäste waren nur leider sehr laut und schrieen sich (trotz nicht vorhandener lauter Musik) gegenseitig ins Ohr, lachten laut und trugen ihren (großen) Teil zur unangenehmen Atmosphäre bei. Wir konnten uns kaum unterhalten, weil es so laut geworden ist.

Gegen Ende kam sie dann zu uns und versuchte es mit einer entschuldigenden Erklärung, wieso sie uns nicht gleich auf den Tisch setzen hat lassen. "I hob ma mühsam de gonzn Stammgäst aufbaut - von denan leb i', ned vo de DeliDaaaal. Bei denan moch i jo ka G'schäft!". Also wenn mir jemand sagt, dass ich auf Grund des Gutscheines keinen g'scheiten Sitzplatz verdient hab (noch dazu, wo ich doppelt-gemoppelt reserviert hatte), weil ich "zu günstig" konsumiere, dann fühl ich mich nicht gerade willkommen.

Der Gutschein im Wert von ca. 90€ hat mich (soweit ich mich erinnern kann) 44,90€ gekostet. Diese 44,90€ war dieser Kurzausflug nicht Wert, und schon gar nicht die 90€.

Wir sind nach dem letzten Kostschluckerl (es waren sechs insgesamt) aufgestanden und gegangen. Es schien uns weder angemessen, der Dame Trinkgeld dazulassen (was ich eigentlich schon immer tue, trotz Gutschein - wenn das Service passt!) noch wollten wir sitzen bleiben um die besten Weine nochmals zu bestellen (was wir das letzte Mal sehr wohl taten).

Stammgäste werden wir dort bestimmt nicht. Und Weinverkostung machen wir dort auch keine mehr.

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Letzter Kommentar von am 22. Mai 2014 um 13:53

Was ich an der ganzen Gutschein Diskussion nicht verstehe ist, warum man als Gast ein schlechtes Gewissen haben sollte, wenn man einen Gutschein einlöst? Soweit ich informiert bin, nehmen die Gastronomen an diesen Aktionen schon freiwillig teil und sollten sich also zuvor genau überlegt haben, worauf sie sich da einlassen. Kurzum wenn ich bei Dailydeal teilnehme, muss ich damit rechnen, dass dann auch (viele) Kunden mit Gutscheinen kommen. Diese sollte ich dann auch so behandeln, wie jeden anderen Kunden. Wenn sie jemand so verhält, wie von BiancaC geschildert, würde ich auch kein Trinkgeld geben.

Gefällt mir2
am 8. Jänner 2013
Gili
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Das Angebot an warmen Speisen ist extrem umfangreich und alles ist wirklich köstlich. Bei einem sooo tollen Angebot fällt einem wirklich die Wahl schwer. Wir haben sowohl typisches Heurigen Essen , wie Backhendl und Schnitzel probiert mit einem einmaligen Salat probiert, als auch Gerichte der saisonellen Karte. Das pikant gefüllte Putenfilet mit einer Glühweinsauce und der Heringssalat - einfach ein Gedicht !!!! Auch die angerichteten Teller sind eine Augenweide!!!! Wir waren begeistert!!!:-)))
.... und dazu ein fantastischer Wein - wir verbrachten einen großartigen Abend , wir kommen sehr gerne wieder!!!

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am 13. November 2011
Favoritycent
6
1
1
3Speisen
4Ambiente
3Service

Ich gehe nur einmal im Jahr und dafür jedes Jahr in den Gasthof Christ. Und das ist zur Gansl Zeit!!!
Mit Abstand das beste Gansl, sehr zartes Fleisch mit selbstgemachten Rotkraut (wo manchmal etwas zuviel vom Rotwein drinnen ist) und selbstgemachten Knödel..herrlich

Für das ''normale'' Essen würde ich den Gasthof allerdings nicht empfehlen. Alles meist überaus fettig und liegt meistens auch seine Zeit.

Und die Bedienung..naja..wie's einem halt liegt- mir liegen sie überhaupt nicht...

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am 27. Jänner 2011
Experte
Gastronaut
428
45
29
2Speisen
4Ambiente
3Service

Dass die Weine vom Christ zu den mit Abstand besten von Wien zählen, ist ja vollkommen unbestritten! Alleine der Mephisto und der "XXI" sind wahrlich traumhafte Stammersdorfer!
Ambivalenter schaut es da schon beim Heurigen Christ aus!
Denn eigentlich ist die Locations ja eine Mischung aus Heurigen und Vinothek: Während die eine Seite des Gehöfts altertümlich gemütlich belassen wurde, entstand auf der anderen Seite des Hofes eine durchgestylte gläserne Vinothek. Insofern ist hier auch das Publikum überraschend durchgemischt!
Zu Essen hatten wir ein Kürbiscarpaccio mit Ziegenkäsevinaigrette. Dieses schmeckte nur durch eine große Portion Kernöl nach etwas, konkret nach Kernöl! Der Kartoffelsalat war unterdurchschnittliche ungewürzte Massenware und die Portion Roastbeef in Ordnung!
Bei den warmen Speisen hatten wir ein Schnitzel und ein Backhuhn! Beides optisch eher grauslich mit zerfallener Panier und vor Fett triefend. Geschmacklich war das Schnitzel aber recht gut, das Backhuhn ist im Fritter aber leider einen zweiten Tod gestorben!
Mein Tipp: Vorher essen gehen und hier nur den köstlichen Wein trinken!

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Kommentar von am 9. Jän 2013 um 21:58

Danke für den Kommentar. Aber darf ich ganz leise etwas anmerken? Ausrufzeichen würde ich etwas sparsamer dosieren, denn sie sind ein recht potentes Gewürz.

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Christ - Karte
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