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Di, 6. Dezember 2022
In der Umgebung

Christ

Amtsstraße 10, 1210 Wien
Küche: Österreichische Küche
Lokaltyp: Heuriger, Weinbar, Vinothek
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Blunzn, gselchte Rippaln nicht fett, passt! - Christ - Wiensaftig, knusprig, Knochen hell, sehr gut die panierten Hendlhaxln. - Christ - WienEierspeisbrot mit Eierschwammerln - Christ - Wien
Frisches aus der Küche im Jänner 2019 und wird serviert - Christ - WienChrist - WienZufahrt zum Christ über die Baumergasse, zum eigenen Parkplatz, da ist meist ... - Christ - Wien23 Fotos

Bewertungen (0)

am 18. September 2014
schlitzaugeseiwachsam
Experte
SpeisenAmbienteService
Aufgrund eines Besuchs von ehemaligen Studienkollegen aus Korea, die außerdem auch Weinliebhaber sind, wollte ich sie auch mit der Wiener Weinkultur bekanntmachen. Ich bekam mehrere gute Tipps von geschätzten RetekollegInnen und unter anderem kontaktierte ich auch das Weingut Christ, welches sich...Mehr anzeigenAufgrund eines Besuchs von ehemaligen Studienkollegen aus Korea, die außerdem auch Weinliebhaber sind, wollte ich sie auch mit der Wiener Weinkultur bekanntmachen. Ich bekam mehrere gute Tipps von geschätzten RetekollegInnen und unter anderem kontaktierte ich auch das Weingut Christ, welches sich freundlicherweise sehr schnell zurückmeldete für eine Weinkellerführung und Weinverkostung.

Die Führung und Verkostung wurde von Herrn Rainer Christ persönlich durchgeführt und war sehr informativ, nicht nur für meine koreanischen Gäste. Danach gab es eine gemeinsame Verkostung der aktuellen Weine des Hauses, die meiner bescheidenen Weinkenntnis nach, sehr gut waren.

Hier zitiere ich wortwörtlich und sinngemäß Kollege Stammersdorfer:

"Was beim Rainer Christ aber besonders hervor zu heben ist, sind natürlich seine Weine, da spielt er in Wien sicherlich ganz weit vorne mit, wie auch eine Reihe von Auszeichnungen beweisen.
Zuletzt Sieger beim Wiener Weinpreis 2014 in 3 Kategorien, Riesling klassisch, Zweigelt und Cuvee rot.

Ich /wir haben verschiedenes verkostet:
- Wiener Gemischter Satz DAC, 2013
- Wiener Gemischter Satz „Bisamberg“ DAC, 2013
- Weissburgunder 2013 „“Der Vollmondwein“
- Blauer Zweigelt 2011 „Bisamberg“
- „Mephisto“ 2011, ein Cuvee aus 60% BZ, 20% CS, 20% ME

Einer besser wie der andere UNSER Favorit und da bin ich nicht alleine, der „Vollmondwein“ PROST! "

Kann nur sagen: So ists!

Meine Freunde waren vollen Lobes über die angebotenen Weiss-und Rotweine. Österreich kann wirklich stolz auf seine heimischen Weine sein.

Das Ambiente des Heurigen insgesamt war sehr sauber und modern, das Lokal insgesamt sehr gut besucht auch während der Woche. Zum Essen bestellten wir gemischte VS, HS und Dessertplatten mit den üblichen Heurigenspeisen. Diese waren alle von sehr guter Qualität. Das Service sehr freundlich. Am Ende sagten meine Freunde, daß dies der beste Abend in Wien gewesen sei und sie zu Hause dann viel zu erzählen hätten...nun ja, kein Wunder! ;)

Nachtrag: Der Wein muß wirklich sehr gut gewesen sein. Trotz der konsumierten Menge am gestrigen Abend, hatte ich keinerlei Kopfschmerzen oder sonstige Beschwerden am heutigen Morgen, was nach intensiven Heurigenbesuchen nicht immer der Fall war.

Eine Wiener Weinkellerführung und Verkostung mit anschließendem Essen im Heurigen kann ich bei ausländischen Gästen wärmstens empfehlen, sofern sie Wein mögen. Auch die Kosten waren für das gebotene Programm zumindest bei Christ mehr als fair.
Nach der Weinverkostung... - Christ - WienVS gemischte Platte (Käse, Schinken, Salami, geüllte Paprika und Oliven, ... - Christ - WienZum Essen dazu: Weissburgunder Vollmondwein (Ein Spitzenwein!) - Christ - Wien
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32 Kommentare·Zeige alle Kommentare

HelmuthS: ich hab gar nix verschlafen, nur wenn ich deine Kommentare zur Weindiskussion lese, dann erinnere ich dich gern nochmal: was für dich nicht greifbar ist, nicht mit "Gegenargumenten" würzen, bringt nix, da musst du wirklich früher aufstehen.

22. Sep 2014, 11:50·Gefällt mir1

""Du setzt Dinge in Zusammenhang, für die es keinen erkennbaren bzw. erfahrbaren Zusammenhang gibt, außer eben man sucht krampfhaft nach einen solchen und nennt es dann ,verborgenes Wissen'." Korrekt muss das heißen: "Du setzt Dinge in Zusammenhang, für die es für HelmuthS keinen erkennbaren bzw. erfahrbaren Zusammenhang gibt....". So schafft man es, eine Diskussion mit wertlosen "Gegenargumenten" zu zerstören und kaputtzuschwurbeln, bis zum 48. Kommentar. cmling hat's mit einem Satz auf den Punkt gebracht - Blindverkostung machen - und gut is'.

22. Sep 2014, 11:17·Gefällt mir

"Vieles ist in alten Zeiten entstanden und hat da auch seine Berechtigung gehabt, ist aber durch die uns heute zur Verfügung stehenden Möglichkeiten einfach nicht mehr notwendig." Natürlich kann man dieser Meinung sein, aber ich persönlich fände es sehr bedauerlich, wenn man nach dieser Auffassung leben müßte. Beispiele gibt es genug, nicht nur was Kulinarik anbelangt, sondern auch mittlerweile in der Technik und Medizin gibt es ein Umdenken, daß alle Erneuerungen und Möglichkeiten nicht unbedingt zu einer Verbesserung des Ganzen führen müssen, sondern eher das Gegenteil bewirken können. Ich denke da bei Autos an die elektronische Parkbremse und die mittlerweile viele zu teure und komplizierte Technik. Ich persönlich bevorzuge jede altmodische handgemachte mechanische Uhr einer maschinenproduzierten Quarzuhr, ob wohl diese viel genauer geht. Da hinterfrage ich einfach nichts, sondern lasse mich nach meinem persönlichen Gefühl und Geschmack leiten und fühle mich gut dabei und das ist für mich das Entscheidende. Aber das hat nun wirklich nichts mit Kulinarik zu tun.

20. Sep 2014, 23:09·Gefällt mir
am 14. Juli 2014
Stammersdorfer
Experte
SpeisenAmbienteService
Christ RAINER Christ, in der Amtsstraße in Jedlersdorf, das ist jener kleine „unbedeutende“ Ort neben Stammersdorf :-)). Für jene die sich in Wien nicht auskennen, gehört zum 21igste Wiener Gemeindebezirk der, weil über der Donau, auch gerne Transdanubien genannt wird, wie auch der 22igste. ...Mehr anzeigenChrist RAINER Christ, in der Amtsstraße in Jedlersdorf, das ist jener kleine „unbedeutende“ Ort neben Stammersdorf :-)).
Für jene die sich in Wien nicht auskennen, gehört zum 21igste Wiener Gemeindebezirk der, weil über der Donau, auch gerne Transdanubien genannt wird, wie auch der 22igste.

Unser Besuch am Samstag Abend, eine kleine feine (feucht fröhliche) Runde von 9 Leuten, den Tisch wie immer schon einige Tage im Voraus reserviert, sonst normalerweise keine Chance auf einen Platz im Garten. Es war dann auch sowas von voll, selbst im Lokal waren etwa 50% der Tische besetzt und es ist nicht nur einer „maulend“ wieder abgezogen, weil er draußen keinen Platz gefunden hat.

Als wir kamen war unser Tisch noch besetzt, waren ja auch fünf Minuten zu früh, die sind dann aber sehr rasch gegangen.

Drei Servicemitarbeiterinnen gibt es, wenn viel los ist, so wie vorgestern, dann nehmen die nur auf und ein/zwei Getränketräger bringen wenig später die „Saftln“, das funktioniert meistens sehr gut.
Zwei der Kellnerinnen sind uns schon seit vielen Jahren (gut) bekannt, die gehören schon zum Inventar wie man so schön sagt, die eine recht resch, die andere eher die Gemütliche, Ahnung von dem was sie tun haben beide, übertrieben freundlich sind sie aber nicht.

Umso mehr waren wir von der dritten angetan, die war für uns zuständig, wie wir später herausfanden heißt sie Patrizia, eine Studentin die erst wenige Monate da arbeitet. Das Mädl war echt auf zack, flott, freundlich, immer ein Lächeln trotz Stress, eine absolute Bereicherung.

Also gleich bestellt, mein geliebtes Weib einen weißen Spritzer, ein Viertel Soda und für mich einen großen naturtrüben Apfelsaft auf einen Halben, gegen den Duascht quasi. Die Getränke, waren trotz des großen Gästeaufkommens sehr rasch da.

Ich bin dann gleich zum Buffet, der Hunger war groß, die Auswahl an Speisen heurigentypisch, die Vielfalt des angebotenen deutlich über dem Durschnitt, hat alles sehr schön ausgesehen, nichts was jetzt irgendwie „vertrocknet“ gewesen wäre.
Es wurde wie fast immer beim Christ, ein halbes Brathendl, dazu ein fast frisches Salzstangerl und dazu halb Karotte, halb Gurke.
Das Tier machte den Eindruck wie wenn es erst vor kurzem aus dem Griller geholt worden wäre, perfekt, gut gewürzt, die Haut auch gut. Die Salate bei ihm immer sehr gut mariniert.

Noch kurz zum Personal, dass an der „Essensausgabe“ werkt, ein wenig chaotisch, aber keineswegs ungut, Was mich überrascht hat, es gab keine lange Schlange, flott sind sie, es ginge aber noch rascher wenn sie besser zuhören und dafür weniger untereinander quatschen würden.

Es gibt aber auch eine Art Speisekarte mit etwa 10 Gerichten drauf, die man direkt bei der Kellnerin bestellt und die dann auch gebracht werden, dafür hat sich meine mir „zugedachte“ entschieden, es wurde ein recht gut marinierter Eierschwammerlsalat, dem hat aber irgendwas gefehlt?

Was beim Rainer Christ aber besonders hervor zu heben ist, sind natürlich seine Weine, da spielt er in Wien sicherlich ganz weit vorne mit, wie auch eine Reihe von Auszeichnungen beweisen.
Zuletzt Sieger beim Wiener Weinpreis 2014 in 3 Kategorien, Riesling klassisch, Zweigelt und Cuvee rot.

Ich /wir haben verschiedenes verkostet:
- Wiener Gemischter Satz DAC, 2013
- Wiener Gemischter Satz „Bisamberg“ DAC, 2013
- Weissburgunder 2013 „“Der Vollmondwein“
- Blauer Zweigelt 2011 „Bisamberg“
- „Mephisto“ 2011, ein Cuvee aus 60% BZ, 20% CS, 20% ME

Einer besser wie der andere UNSER Favorit und da bin ich nicht alleine, der „Vollmondwein“ PROST!

Ganz zu Beginn gab‘s noch ein Glaserl Sekt „Freude“ Grande Cuveé, brut, es gab was zu feiern.

Alles in allem, wieder ein sehr netter Besuch beim CHRIST, das kulinarisch gebotene einwandfrei, das Service durch "unserer" Patrizia an diesem Abend fast perfekt, von den Buffetdamen einmal abgesehen und die Weine sowieso der Hit. Der Gastgarten, sehr schön mit einer Weinlaube, eigentlich gut geeignet für warme Sommerabende, wenn es aber wirklich heiß ist „steht“ die Luft, alles schon erlebt.

Die Zeche für uns 2, mit Maut, 60,-- Euro, Leitungswasser gibt's auf Bestellung und wird (natürlich) nicht verrechnet.

Ausg‘steckt hat er IMMER in den ungeraden Monaten, oiso Jänner, März, Mai, Juli, September und November.
Blunzn, gselchte Rippaln nicht fett, passt! - Christ - Wiensaftig, knusprig, Knochen hell, sehr gut die panierten Hendlhaxln. - Christ - WienEierspeisbrot mit Eierschwammerln - Christ - Wien
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Jetzt hast Du alle Jedlersdorfer gekränkt, HelmuthS.

15. Jul 2014, 17:38·Gefällt mir

Habe seinen Riesling "Wiesthalen" 2013 gestern Abend am Rathausplatz verkostet, gibt's beim WienO Stand, ist übrigens auch der Sieger des Wiener Weinpreis 2014 in seiner Kategorie. Was soll ich sagen "HAMMER" :-) sehr fruchtig sowohl im Geruch als auch Geschmack, (leicht) spritzig, es lohnt ihn zu kosten, € 4,20 für's Achterl. PROST!

15. Jul 2014, 13:03·Gefällt mir

wenn ich mich recht erinnere gabs da auch noch den 31/5er, der ist aber nur bis zum nord wien platz gefahren, oder so?

14. Jul 2014, 19:14·Gefällt mir
am 21. Mai 2014
BiancaC
Experte
SpeisenAmbienteService
Wir waren neulich zu viert mit einem DailyDeal-Gutschein beim Christ. Der Gutschein galt für "eine kommentierte Weinverkostung inkl. Häppchen". Ich habe diesen Gutschein schon einmal gekauft, vor ca. 1 1/2 Jahren, und wir haben einen sehr schönen Abend dort verbracht. Der Chef persönlich hat uns...Mehr anzeigenWir waren neulich zu viert mit einem DailyDeal-Gutschein beim Christ. Der Gutschein galt für "eine kommentierte Weinverkostung inkl. Häppchen".
Ich habe diesen Gutschein schon einmal gekauft, vor ca. 1 1/2 Jahren, und wir haben einen sehr schönen Abend dort verbracht. Der Chef persönlich hat uns bedient und uns jeden ausgeschenkten Wein (1/16 und das sechs Mal pro Person) kommentiert und ausführlich erklärt.

Doch als wir erneut dort waren erlebten wir eine herbe Enttäuschung. Hier die ganze Wahrheit:

Ich rief vier Tage vor dem geplanten Besuch an und reservierte telefonisch für den besagten Tag, stellte klar, dass wir zu viert kommen würden und mit Gutschein. "Alles kein Problem, kennan's gern kumman!" hat man(n) mir gesagt. Auch das am Vortag des Anrufs verfasste E-Mail kam drei Tage vor dem geplanten Besuch mit einer Reservierungsbestätigung zurück.

Wir kamen hin und betraten den Vinothek-Bereich, welcher durch eine Glaswand und seine dunklen Regale, sowie die große Glasfront sehr modern und einladend wirkt. Gleich beim Eingang befindet sich eine kleine Sitzecke mit einem Couchtisch, dann gibts noch einen 2er-Barhocker-Tisch und einen 4er-Barhocker-Tisch. Die Hocker aus schwarzem Kunstleder, die Tische geschwungen-modern und sehr edel. Die Bar ist umringt von Regalen mit Weinflaschen diverser Christ-Sorten. Hübsch.

Die (sagen wir mal) Kellnerin der Vinothek begrüßte uns auf dem 4er-Tisch sitzend, etwas in den Rechner eintippend und eine Zigarette rauchend. Der Tisch angeräumt mit ein paar Bürosachen und einem großen Glas Orangensaft.
Ich sage, dass wir reserviert haben für eine Weinverkostung. Sagt sie "Ahaa, davo waß i nix!" - gleich merkt man an ihrer Stimme, dass die Zigarette, die sie momentan raucht, bestimmt nicht ihre erste gewesen ist. "Owa kummans hoit. Mia suis Recht sein! Do - nehman's Plotz!" Sie setzt uns in die Sitzecke mit dem kleinen Couchtisch. Blöd, weil Häppchen und so. Wir fragen höflich nach, ob wir vielleicht den großen Tisch für Vier haben können, da wir ja auch essen kriegen. Sie wehrt unhöflich ab, sagt, sie habe Stammgäste, die da immer sitzen. Aber dagesessen sind noch keine und wir lassen nicht locker. Trotzig meint sie dann "Dann stetz'n sa si hoit ume - oba waun die Gäst kumman, dann muass i si hoit wieda wegsetzn." Na danke. Sehr freundlich. Wir setzen uns trotzdem auf den geeigneteren Tisch für uns (den inzwischen eintretenden "Stammgast" haben wir verdrängt...) und wir bekommen sofort Brot und Häppchen.

Der Häppchenteller sah sehr einladend aus und war auch toll, nur leider viel zu wenig für vier Personen. Es gab Rohschinken mager und einen fetten, Kürbiskernwürstl in Scheibchen, Salami, Parmesan, Bergkäse, Eiaufstrich, Liptauer, Knoblauchtopfen und Verhackertes. Eine halbierte gefüllte Olive und einen kleinen halbierten gefüllten Kürbis (die typischen Käsemacher-Antipasti). Alles in Mini-Mengen. Eigentlich ein netter Vorspeisenteller für 2 Personen. Aber bestimmt nicht für 4. Ich gebe die Note "4" weil es wirklich von hervorragender Qualität war, 1 Punkt Abzug für die kleine Portion.

Den Wein bekamen wir im 7 min-Takt. Was auch angebracht war, da es wirklich nur "Kostschlückchen" waren, also mit einem Schluck wirklich wegzuleeren (sollte man gierig sein). Wir haben halt daran genippt, dass wir mehr davon haben. Die Weine sehr gut, vor Allem der Gemischte Satz und der Mephisto haben's uns angetan. Aber leider zu wenig im Glas, um es schön genießen zu können (wir kannten das ja anders von der Weinverkostung vor über einem Jahr).


"kommentierte Weinverkostung" - HAHA! Die Dame hatte keine Ahnung von Wein, konnte sie mir nicht einmal sagen, was einen bestimmten Weißwein (der Gemischte Satz - Bisamberg Alte Reben) so besonders macht. Sie meinte nur "Kosten's eam! Si werden's scho schmeckn!" Davon hab ich was. Bei jedem Mal Einschenken hat sie einfach nur vorgelesen, was auf der Flasche stand - nämlich den Namen des Weines.
Dann ist sie zwischendurch lieber bei ihren Stammgästen herumgestanden (die übrigens NICHT auf unseren Tisch wollten, sondern sich mit den übrigen Plätzen problemlos abgefunden hatten), trank das eine odere andere Achterl und eine oder andere Schnapserl mit. Die Stammgäste waren nur leider sehr laut und schrieen sich (trotz nicht vorhandener lauter Musik) gegenseitig ins Ohr, lachten laut und trugen ihren (großen) Teil zur unangenehmen Atmosphäre bei. Wir konnten uns kaum unterhalten, weil es so laut geworden ist.

Gegen Ende kam sie dann zu uns und versuchte es mit einer entschuldigenden Erklärung, wieso sie uns nicht gleich auf den Tisch setzen hat lassen. "I hob ma mühsam de gonzn Stammgäst aufbaut - von denan leb i', ned vo de DeliDaaaal. Bei denan moch i jo ka G'schäft!". Also wenn mir jemand sagt, dass ich auf Grund des Gutscheines keinen g'scheiten Sitzplatz verdient hab (noch dazu, wo ich doppelt-gemoppelt reserviert hatte), weil ich "zu günstig" konsumiere, dann fühl ich mich nicht gerade willkommen.

Der Gutschein im Wert von ca. 90€ hat mich (soweit ich mich erinnern kann) 44,90€ gekostet. Diese 44,90€ war dieser Kurzausflug nicht Wert, und schon gar nicht die 90€.

Wir sind nach dem letzten Kostschluckerl (es waren sechs insgesamt) aufgestanden und gegangen. Es schien uns weder angemessen, der Dame Trinkgeld dazulassen (was ich eigentlich schon immer tue, trotz Gutschein - wenn das Service passt!) noch wollten wir sitzen bleiben um die besten Weine nochmals zu bestellen (was wir das letzte Mal sehr wohl taten).

Stammgäste werden wir dort bestimmt nicht. Und Weinverkostung machen wir dort auch keine mehr.
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5 Kommentare·Zeige alle Kommentare

Was ich an der ganzen Gutschein Diskussion nicht verstehe ist, warum man als Gast ein schlechtes Gewissen haben sollte, wenn man einen Gutschein einlöst? Soweit ich informiert bin, nehmen die Gastronomen an diesen Aktionen schon freiwillig teil und sollten sich also zuvor genau überlegt haben, worauf sie sich da einlassen. Kurzum wenn ich bei Dailydeal teilnehme, muss ich damit rechnen, dass dann auch (viele) Kunden mit Gutscheinen kommen. Diese sollte ich dann auch so behandeln, wie jeden anderen Kunden. Wenn sie jemand so verhält, wie von BiancaC geschildert, würde ich auch kein Trinkgeld geben.

22. Mai 2014, 13:53·Gefällt mir2

Keine Sorge, ich weiß schon, was gute Marnieren sind, noch dazu komme ich selbst aus der Gastronomie. Wie das mit Trinkgeld und so weiter ist braucht man mir nicht erklären. Und dass wir nichts zusätzlich konsumiert haben liegt an den oben beschriebenen Umständen. Ich bestelle in der Regel auch gerne etwas dazu, aber nicht "um mich von der Masse dieser Menschen [= laut Ihres Kommentars: viel zu viele geizige Schnorrer] abzuheben", sondern, weil mir danach ist, wenn ich mich wo wohl fühle.

21. Mai 2014, 11:45·Gefällt mir

Trinkgeld gibt man für gutes Service und nicht dafür, dass der Kellner eine Rechung ausstellt. Man kann es dem Menschen (wie beim Zimmerservice) direkt in die Hand geben, oder aber wie international üblich, am Tisch liegen lassen. Leider sind aufgrund solcher Gäste die Deal-Gäste überall so unbeliebt, weil viel zu viele geizige Schnorrer sind. Ich habe auch ab und zu solche Gutscheine, versuche aber mich von vorneherein von der Masse dieser Menschen abzuheben, indem ich extra Bestellungen tätige. Dann zahle ich halt für ein Soda 5,-; aber jeder ist zufrieden und ich wurde noch nie schlechter behandelt, weil ich mit Gutschein kam.

21. Mai 2014, 11:37·Gefällt mir1
am 13. November 2011
Favoritycent
Level 1
SpeisenAmbienteService
Ich gehe nur einmal im Jahr und dafür jedes Jahr in den Gasthof Christ. Und das ist zur Gansl Zeit!!! Mit Abstand das beste Gansl, sehr zartes Fleisch mit selbstgemachten Rotkraut (wo manchmal etwas zuviel vom Rotwein drinnen ist) und selbstgemachten Knödel..herrlich Für das ''normale'' Essen...Mehr anzeigenIch gehe nur einmal im Jahr und dafür jedes Jahr in den Gasthof Christ. Und das ist zur Gansl Zeit!!!
Mit Abstand das beste Gansl, sehr zartes Fleisch mit selbstgemachten Rotkraut (wo manchmal etwas zuviel vom Rotwein drinnen ist) und selbstgemachten Knödel..herrlich

Für das ''normale'' Essen würde ich den Gasthof allerdings nicht empfehlen. Alles meist überaus fettig und liegt meistens auch seine Zeit.

Und die Bedienung..naja..wie's einem halt liegt- mir liegen sie überhaupt nicht...
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am 27. Jänner 2011
Gastronaut
Experte
SpeisenAmbienteService
Dass die Weine vom Christ zu den mit Abstand besten von Wien zählen, ist ja vollkommen unbestritten! Alleine der Mephisto und der "XXI" sind wahrlich traumhafte Stammersdorfer! Ambivalenter schaut es da schon beim Heurigen Christ aus! Denn eigentlich ist die Locations ja eine Mischun...Mehr anzeigenDass die Weine vom Christ zu den mit Abstand besten von Wien zählen, ist ja vollkommen unbestritten! Alleine der Mephisto und der "XXI" sind wahrlich traumhafte Stammersdorfer!
Ambivalenter schaut es da schon beim Heurigen Christ aus!
Denn eigentlich ist die Locations ja eine Mischung aus Heurigen und Vinothek: Während die eine Seite des Gehöfts altertümlich gemütlich belassen wurde, entstand auf der anderen Seite des Hofes eine durchgestylte gläserne Vinothek. Insofern ist hier auch das Publikum überraschend durchgemischt!
Zu Essen hatten wir ein Kürbiscarpaccio mit Ziegenkäsevinaigrette. Dieses schmeckte nur durch eine große Portion Kernöl nach etwas, konkret nach Kernöl! Der Kartoffelsalat war unterdurchschnittliche ungewürzte Massenware und die Portion Roastbeef in Ordnung!
Bei den warmen Speisen hatten wir ein Schnitzel und ein Backhuhn! Beides optisch eher grauslich mit zerfallener Panier und vor Fett triefend. Geschmacklich war das Schnitzel aber recht gut, das Backhuhn ist im Fritter aber leider einen zweiten Tod gestorben!
Mein Tipp: Vorher essen gehen und hier nur den köstlichen Wein trinken!
Hilfreich5Gefällt mirKommentieren
1 Kommentar

Danke für den Kommentar. Aber darf ich ganz leise etwas anmerken? Ausrufzeichen würde ich etwas sparsamer dosieren, denn sie sind ein recht potentes Gewürz.

9. Jän 2013, 21:58·Gefällt mir
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