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38
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UnkaiUnkaiUnkai
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18:00-22:45
Di
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Mi
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Unkai

Kärntner Ring 9
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Grand Hotel
Küche: Japanisch, Asiatisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01-51580-9110Fax: 01-51580-9115
Lokal teilen:

16 Bewertungen für: Unkai

Rating Verteilung
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Rating Details
am 11. Jänner 2016
SpecialProductScout
27
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4Speisen
4Ambiente
4Service
1 Foto3 Check-Ins

Wirklich einzigartig hier - Essen - Stimmung und wunderschöne Lage . Sushi California Roll - noch besser als erwartet.

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am 6. Juli 2015
Schirmmann
5
1
3
3Speisen
3Ambiente
4Service

Das Unkai ist aus einer Zeit als japanisches Essen doch tatsächlich noch etwas Exotisches an sich hatte. Heute bieten fast alle Chinarestaurants auch Sushi an; daneben gibt es viele "echte Fusion"-lokale und Restaurants mit "moderner" japanischer Küche (z.B. Mochi und Shiki). In dieser gewandelten Gastronomielandschaft lautet das Abgrenzungsmerkmal von Unkai & Co "Authentizität". Im obersten Stockwerk des (ehemaligen ANA-)Grandhotel residieren seit dem Abgang von Hiroshi Sakai sein ehemaliger Souschef Masahiro Yamada und dessen Souschef Hiroki Takahashi. Ein Minimum an Kontinuität ist damit gewahrt. Anders verhält es sich mit dem Ambiente, das im Laufe der Jahre mehrmals angepasst wurde - stets mit Niveau und zuletzt sehr modern. Auch die Kundschaft veränderte sich im Laufe der Jahre; in letzter Zeit kann ich dort sehr oft keinen einzigen Japaner mehr entdecken, dafür stieg der Touristenanteil.

Die Kellner sind gekleidet wie man es sich in einem Nobeljapaner erwartet und eigentlich höflich, aber wenn man es sich erlaubt eine halbe Stunde vor Schluss zu kommen, kann es schon passieren, dass man weggeschickt wird - auch als regelmäßig wiederkehrender Gast. Ohne solche Unwägbarkeiten bekommt man als erstes wunderbare, riesige Oshibori. Das Geschirr und die Teekannen sind wunderschön und authentisch. Auch der separate Washitsu hält, was der Name Unkai schon seit Jahren verspricht.

Die Speisekarte bietet vier Kaiseki-Menüs mit bis zu 11 Gängen und wahlweise einer 3-, 4- oder 5-Glas Weinbegleitung. A La Carte kann man aus Nabe-mono (Hot Pot Gerichte) , Yaki-mono (Gegrilltes), Su-no-mono (in Essig Eingelegtes), Age-mono (Gebackenes), Ippin-mono (Stand-Alone Gerichte), Menrui (Nudelgerichte) und natürlich Sushi und Sashimi wählen. Die Auswahl ist damit eine der größten in der Stadt. An Sonn- und Feiertagen gibt es das berühmte Sushi Brunch.

Als Gruß aus der Küche gibt es mal Unkreatives, wie ein kleines, ordinäres Ni-mono (Gesimmertes), mal etwas Ausgefalleneres wie Okara (ein Tofu-Nebenprodukt) mit weißem Miso. Der erste Eindruck kann also mit etwas Glück ganz hervorragend sein.

Die Tsukemono (eingelegtes Gemüse) sind perfekt geschnitten (dünn aber nicht zu dünn) und gerade richtig sauer und nur ein bisschen süßlich.

Die Misosuppe ist gerade richtig; Wenn man nach Kritikpunkten sucht, dann ist sie vielleicht ein bisschen zu stark.

Immer wieder enttäuschend sind die Tempura. Meist viel zu ölig und mit viel zu wenig Sauce. Das verwendete Gemüse ist viel zu knackig und die Schrimps winzig. In Japan würde man zu solchen Tempura "1000 Yen - Tempura" (ca. 7 Euro) sagen.

Auch kein Highlight sind die Nudelgerichte: Der japanische Ausdruck "nobiteru" lässt sich am ehesten mit "zu weich" übersetzen. Weitaus weniger schlimm ist, dass die Stippsoße zu stark ist und jedes Mal mit Wasser verdünnt werden musste.

Die Sushi und Sashimi variieren in ihrer Qualität sehr stark. In der Sushi Bar im Erdgeschoss oder beim Sonntagsbrunch sind sie manchmal nicht viel besser als in einem billigen Chinarestaurant: Willkürlich und unterschiedlich dick geschnittener Fisch, der Reis abwechselnd am Zerfallen und zu fest gepresst und mit etwas Pech auch noch winzig kleine Portionen. A la carte bekommt man meistens sehr gute Qualität; vor allem aber werden ausnahmslos alle Sushi und Sashimi just-in-time zubereitet und sind so sehr selten bis nie vertrocknet.

Ähnlich ist es mit dem Teppanyaki: Mit Glück bekommt man im separaten Teppanyakibereich perfekt zubereitetes, hochwertiges Fleisch. Mit Pech muss man den selben, hohen Preis für ein lieblos zubereitetes durchschnittliches Stück bezahlen. Eine Show à la Benihana bekommt man in jedem Fall nicht geliefert.

Das Getränkeangebot ist eines der besten in einem japanischen Restaurant in Wien: Vor allem die hervorragenden Weine suchen ihresgleichen, selbst im Shiki. Die Tees werden leider nicht mit den Teeblättern in der Teekanne serviert - was besonders lästig ist, wenn der Tee zu schwach ist. Nur die Sakekarte muss sich dem Nihonbashi geschlagen geben und die ständige Frage nach noch einem Glas kann auch lästig werden.

Unterm Strich bleibt: Bis auf Sushi, Sashimi und Teppanyaki, wird im Unkai solide Handwerkskunst mit erkennbarem Bemühen Authentizität zu liefern, geboten. Wirklich grobe Schnitzer gibt es selten.

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am 28. Juli 2013
MeJulie
14
1
4
2Speisen
3Ambiente
2Service

Nachdem ich die anderen Kritiken gelesen habe fühle ich mich jetzt nicht mehr so schlecht: Anscheinend bin ich nicht die einzige, die mit diesem Lokal nicht wirklich etwas anfangen kann. Um die Gesamtnote gleich vorweg zu nehmen: Man bezahlt *wirklich* nur für den Namen.

Wir waren eine größere Gruppe und hatten fast alle Sushi und Teppanyaki. Aber zuerst gabs einen Gruß aus der Küche: Ein unidentifizierbares, viel zu salziges Etwas, das uns die Kellnerin auch nicht wirklich erklären konnte. Dann die Sushi: Sind ja ganz OK - alles frisch und hübsch. Aber irgendwie nichts besonderes. Es gibt Running-sushi-lokale wo es nicht viel schlechter schmeckt. Das Fleisch war dann auch gut aber wieder: Wenn man das ganze in einem nicht so noblen Umfeld serviert bekommen hätte, hätte man gesagt "Naja...." Und das ist nicht nur meine Meinung - alle am Tisch sagten das. Und dann der große Schock bei der Rechnung: Einige hatten Nachspeisen, aber keiner hatte Wein oder so und trotzdem kamen wir auf fast 100€ pro Person!! 50€ wären angemessen, aber das war es absolut nicht wert.

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Letzter Kommentar von am 14. Okt 2013 um 19:49

Wir lassen uns von keinem Ambiente beeindrucken - wenn Service oder Essen nicht passt, sieht man uns mit Sicherheit nie wieder. Wir wundern uns, welche Leute schlecht geführte Lokale am Leben halten - andererseits gibts die Gräfin am Naschmarkt noch immer, also hält sich das Wundern wiederum in Grenzen!

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am 20. Mai 2013
Experte
wolf
98
50
23
3Speisen
4Ambiente
4Service
19 Fotos1 Check-In

Da das Unkai im Grand Hotel schon lange auf meinen Listen stand sind wir gestern Abend spontan wiedermal hin gefahren. Zuvor haben wir uns an das herrliche Teppanyaki erinnert, das wir vor ca. 1 Jahr in Sharm el Sheikh (Ägypten) im Marriott Hotel gegessen haben. Link

In der Zeitung hab ich gelesen, dass das Lokal in der Zwischenzeit umgebaut wurde. Bei den Teppanyaki Tischen, wo wir gesessen sind, habe ich davon nicht viel gemerkt, der reguläre Teil des Lokals ist jetzt aber wirklich um einiges schöner.

Teppanyaki im richtigen Sinn (so wie hier im Unkai), bedeutet, dass man auf einem Tisch sitzt und die Speisen auf dem im Tisch eingebauten Stahlplatten-Grill, direkt vor einem zubereitet werden. Oft machen die Köche dabei noch ein bisschen Show dazu.
Im Unkai gibt es 2 dieser Teppanyaki-Tische, wo jeweils 7 Personen Platz finden. Alle anderen Tische im Hauptraum sind normal.

Als Vorspeise haben wir Sushi a la Carte bestellt. Das war California Maki, Maguro (Thunfisch), Yellowfin Tuna, Sake (Lachs), Tamago (Ei), Heilbutt, Ika (Tintenfisch), Ikura (Lachskaviar). War selbstverständlich alles Top Qualität und hat sehr gut geschmeckt. Besonders gut waren die California Maki. Der Heilbutt war leider etwas zäh. Sollte bei den Preisen, die hier verlangt werden nicht passieren. Die Preise für 1 Stück Sushi fangen bei ca. 3-4 Euro an, der Yellowfin Tuna hat aber schon 9 Euro gekostet. Für einen Happen ist das ganz schön saftig, hat mich aber zu sehr interessiert. War sehr gut, aber der normale Maguro hat mir genauso gut geschmeckt.

Als Hauptspeise gabs dann Teppanyaki. Mein Mann und ich haben beide zuerst die Garnelen und danach das Filet Steak gewählt. Dazu gabs gegrilltes Gemüse und Spinat. Zum Steak noch extra Sojasprossen. Wie gesagt, wird das Teppanyaki hier direkt vor einem zubereitet.
Was die Zutaten anbelangt war alles Spitzen Qualität. Geschmacklich war alles gut, vom Hocker hat es uns aber nicht gehaut.

Nachdem alles fertig gegrillt ist, wird man noch gefragt ob man die Unkai Sauce darüber haben will. Die wird dann auch frisch am Tisch zubereitet. Bei den Garnelen ist das eine Sauce mit Knoblauch und Tomaten, beim Steak, soweit ich das mitbekommen habe, die gleiche Sauce nur ohnen Tomaten.
Durch die Sauce hat das ganze schon eine recht gute Würze bekommen, ohne diese wäre das aber meiner Meinung nach viel zu fad gewesen. Jedenfalls war es geschmacklich kein Vergleich mit dem tollen Teppanyaki, das wir letztes Jahr in Sharm el Sheikh bekommen haben. Gegessen haben wir dort übrigens das gleiche.

Gekostet haben die Garnelen und das Filet Steak jeweils 25 Euro. Wegen der wirklich exzellenten Qualität ein akzeptabler Preis finde ich. Für den gebratenen Reis wurde 8.70 Euro pro Portion verrechnet. 9 Euro für 1 Liter Evian Mineralwasser finde ich aber zu viel.
Insgesamt haben wir 275 Euro bezahlt. Nicht billig, aber man ist halt im Grand Hotel und die ganze Atmosphäre hier ist schon sehr schön.

Wenn man noch nie Teppanyaki Essen war, sollte man sich das schon einmal anschauen. Wenn man aber nicht so viel bezahlen will empfehle ich das Tokyo in der Börsegasse. Mir persönlich hat es dort sogar besser als hier im Unkai geschmeckt und man zahlt nur einen Bruchteil des Preises.

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am 17. April 2013
TesticusDerTester
1
1
4Speisen
4Ambiente
5Service

Ich versuche mich kurz zu halten. Erst zu meiner Person, damit klar ist für wen das Review interessant sein könnte:
Ich koche gerne selbst, aber Sushi und japanische Küche genieße ich lieber in Restaurants, weil ich eingestehen muss, dass ich bei der Zubereitung dieser Dinge kein Meister bin. Ich gehe oft essen, aber gönne mir nur wenige Male im Jahr ein hochpreisiges Lokal, schaue dann dort aber auch nicht auf den Preis, da ich ohnehin wegen der Qualität der Speisen und des Ambientes hingehe und dann ein paar Euro mehr oder weniger keine Rolle spielen dürfen.

Zu meinem Besuch:
Wir waren 3 Personen und hatten einen Teppanyaki Tisch reserviert. Alles hat super geklappt mit der Reservierung über das Internet. Service war top, man hat sich gut behandelt gefühlt da die Jacken abgenommen und in die Garderobe gebracht wurden und das Personal sehr freundlich war und ohne Wartezeit ein guter rosè Sake serviert wurde. Personal ist sehr selbstständig .. teilweise als könnten sie Gedanken lesen. Zu späterer Stunde kamen noch 2 weitere Gäste an den Teppanyaki Tisch (obwohl der 2. Tisch eigentlich ganz frei gewesen wäre und keine Gäste erwartet wurden). Ob man die Gesellschaft anderer Leute schätzt oder nicht bleibt jedem selbst überlassen und mich persönlich hat es nicht gestört, aber ich habe mir schon gedacht, dass in einem Lokal dieser Preisklasse die Inbetriebnahme des 2. Teppanyaki Tisches nicht abwegig wäre um den Gästen ihre Privatsphäre zu gönnen.

Wir hatten alle ein Teppanyaki Menü, 2 Mal das Unzen und 1 Mal das günstigere Menü. Als Vorspeise hatten wir zusätzlich eine große Platte mit gemischtem Sushi. Das Sushi war sehr gut, ich hatte bisher noch nie besseres gegessen und es waren auch Sorten vorhanden, die ich zuvor noch nie gegessen habe, aber durchaus zu empfehlen sind.
Generell hat alles gut geschmeckt, vor allem der Gruß der Küche am Anfang (Schweinefleisch in Unkai Marinade) war äußerst lecker. Wir hatten 2 Flaschen Wein zur Begleitung des Essens und die Flaschen waren fast schon überraschend billig. Allerdings war es auch „nur“ ein Riesling Federspiel und ein anderer ähnlicher Wein.

Die Hauptspeisen (Meeresfrüchte und Ente) waren auch sehr gut, die Marinade der beiden Speisen war unheimlich lecker und die Qualität vom Fisch war ebenfalls einzigartig und immer genau auf den Punkt gebraten. Das Entenfleisch war mir allerdings ein bisschen zu durchzogen, es ließ sich nicht so sanft schneiden wie ich es aus anderen Lokalen gewohnt war, aber es war dennoch perfekt auf den Punkt gebraten und der Geschmack hat überzeugt. Zusätzlich gab es natürlich immer Gemüse, welches ich normalerweise nicht sehr gerne habe, aber auf Grund der Zubereitung, der Gewürze und der Saucen hat es fast schon süchtig gemacht nach mehr.

Das flambierte Eis als Nachspeise war ebenfalls gut, es waren viele frische Früchte dabei, die zuvor intelligent geschnitten/vorbereitet wurden, wodurch man es sehr gemütlich essen konnte ohne irgendwie an Kiwi/Melone/Passionsfrucht/.. herumfummeln zu müssen.
Damit komme ich aber auch schon zu meiner Kritik: Die Teppanyaki Köchin war zwar nett und hat sich oft verbeugt und gefragt ob man Knoblauch will und wie das Fleisch sein soll usw., aber sie war leider nicht so eine Teppanyaki Köchin wie man es sich von einem Lokal dieser Kategorie erwartet. Ich war schon in mehreren Teppanyaki Restaurants, ähnlicher als auch niederiger Preisklassen, und habe es selten erlebt, dass eine Köchin/ein Koch so unspektakulär kocht. Ich habe diesbezüglich auch keine riesigen Erwartungen, aber hier musste ich eingestehen, dass ich das selbst auch so hingekriegt hätte wie sie. Das war zB im Yugetsu (vor dem Umbau) nicht der Fall. Wir wollten eben auch wegen der Show dieses Teppanyaki haben, um zu sehen wie sie blitzschnell das Fleisch in kleine Stücke schneiden, Sachen flambieren, es elegant aber flott auf die Teller anrichten und so weiter. Aber das war hier eher fad. Sie hat das Fleisch mit einer solchen Ruhe geschnitten, dass ich mir dachte wenn mehr Leute am Tisch wären wäre es bis zum Anrichten schonwieder kalt. Teilweise hat sie hilflos wirkend nach Zutaten gesucht, sie aber immerhin jedes Mal gefunden. Auch das flambierte Eis war etwas langweiliger als in anderen Restaurants. Lediglich ein Teller mit Eis und 10 cm rundherum hat sie ein bisschen Alkohol angezündet für ein paar Sekunden.
Also dieser Punkt wäre noch ausbaufähig, aber es ist ja gut möglich, dass andere Teppanyaki Köche im Unkai etwas kreativer arbeiten als diese Dame. Ihre Arbeitsweise war leicht ermüdend. Ich finde da gehört mehr Power rein wenn man schon vor den Menschen steht und für sie kocht. Wenn es nur um den Geschmack ginge könnte sie das ja auch gerne auf ihre fade Art in der Küche machen, denn geschmeckt hat es wunderbar, nur das Auge isst ja bekanntlich mit.

Zu der Speisemenge: Ein erwachsener hungriger Mann wird mit einem Menü „Unzen“ vermutlich im Nachhinein noch Hunger haben. Ich empfehle eine große Sushi-Platte (12 Stück) zu teilen (zB 2 Personen), oder eine kleine Platte zu bestellen als Vorspeise, dann ist man auch wirklich satt nach dem Menü. Alternativ kann man auch das Menü „Unkai“ nehmen, muss dazu aber schon tiefer in die Tasche greifen, wird aber mit mehr Gängen belohnt. Da das „Unzen“ sich aber schon mit um die 3 Stunden niederschlägt wenn man es gemütlich angeht und vorher Sushi isst, kann bei dem Menü „Unkai“ schon sein, dass manchen Leuten am Tisch die Sache zu lange dauert.

Zusammengefasst: Super Essen (minimale Abstriche wegen Ente), Super Service, Nettes Ambiente (Abstriche wegen den anderen Leuten an unserem Tisch, obwohl ein anderer frei und nicht reserviert gewesen wäre) – leider kein spektakulärer Teppanyaki Koch, aber auf jeden Fall ein besonderes Erlebnis für den Gaumen ! Preis um satt zu werden inkl. Mineralwasser/Weinbegleitung sind mindestens 110 Euro pro Person.

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Letzter Kommentar von am 17. Apr 2013 um 18:53

Tadellose Erstreview, ich bin begeistert. Solche Tester braucht dieses Forum, chapeau, willkommen und weiter so!

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am 10. März 2013
flatty
4
1
1
-Speisen
-Ambiente
-Service

Da es dieses Lokal nicht schafft eine bereits zwei wochen vorher abgeschickte Internetreservierung incl. Bestätigung zu bearbeiten und man dann vor Ort mit fadenscheinigen Ausreden abgespeist wird, war es leider nicht möglich irgendetwas zu bewerten.
Es wird keinen zweiten Versuch geben...

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am 22. Juni 2012
steaksauce
8
1
2
4Speisen
5Ambiente
4Service

Wer authentisch (so weit es in Österreich möglich ist) japanisch essen gehen möchte, der ist im Unkai richtig. Das Sushi gehört für mich zu den besten in Wien und man hat wirklich eine gute Auswahl an Speisen (Kaiseki, Teppan Yaki und natürlich Sushi).

Man muss sich das allerdings auch leisten können...

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Kommentar von Culinary am 10. Jul 2012 um 13:26

Wer wirklich gut japanisch essen möchte sollte woanders hingehen. Ich habe mir vor ein paar Wochen einen besonderen Abend ausgesucht um zur Abwechslung mit Freund japanisch essen zu gehen. Wir haben uns das Unkai gewählt um Teppanyaki zu erleben. Ein Menü kostet satte 94,- Euro (ohne Getränke versteht sich) und dafür kann man sich schon etwas Nettes erwarten - dachten wir. Die Vorspeisen waren nett angerichtet aber geschmacklich nicht herausragend. Der Sashimi weit entfernt von der Qualität die man erwartet. Der Koch lies eindeutig seine Freude beim Zubereiten des Teppanyaki vermissen. Auf Wünsche wurde nur sehr begrenzt Rücksicht genommen, z.B. war das Fleisch fast durch aber es war auch zäh, also egal. Die Nachspeise bestand aus einem - wie mir vorkam - Supermarktvanilleeis mit Grand Manier übergossen und flambiert. Dazu ein paar Stücke exotischer Früchte und ein kaltes Crêpe. (hätte man ja auch auf den Grill legen können...) Der Wein war teuer und gut. Zusätzlich hatten wir die ganze Zeit die Freude in einem extrem klimatisierten Raum zu sitzen der unsere Tischnachbarn dazu motivierte mit Decken im Lokal zu sitzen. Ich habe mich mit Schal und Jacke begnügt. Sehr gemütlich. Die anderen Gäste fanden es - wie ich mitbekommen habe (Sprachbarriere) – im Unkai sehr spannend viel Geld auszugeben. Die Qualität der Speisen war eher zweitrangig. Ich fand alles in allem sehr enttäuschend und war froh wieder nach draußen in die Wärme zu kommen.

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am 4. März 2012
CriticalMinds
21
0
6
4Speisen
5Ambiente
5Service

Zum sechsten Jahrestag entschieden wir uns für das Unkai weil wir beide Fan von der japanischen Küche sind.
Das angeblich beste japanische Restaurant Österreichs hat ja viel Interesse erweckt.

Der erste Eindruck:Stilvoll eingerichtet, entspannende Hintergrundmusik.
Wir hatten uns im Vorhinein schon 2 unterschiedliche Menüse bestellt.Das Sushi Kaiseki und das Shokado Kaiseki.

Das Service richtig authentisch. Im Kimono und Hausbatschen watschelnde Japanerin :) , klingt lustig aber weiss nicht wie is es sonst beschreiben soll :)

Im Allgemeinen: Das Essen war sehr gut, doch nicht über-aussergewöhnlich. Sehr kleine Portionen, die auch nach 7 Gängen nicht satt machten.

Das erste Mal Sake war eine Erfahrung Wert. Teuer aber unspektakulär. Ehrlich gesagt, wie gewasserter Vodka vom Geschmack...

Fazit:Gut gegessen, gut umsorgt gewesen, viel Geld ausgegeben, der Wein gut aber entsprach leider nicht unseren Geschmack, und mit Hunger gegenüber in die Wolke Bar gegangen..Preis-Leistung leider nicht so wie es sein sollte. Jedoch werde ich noch das Sushibuffet probieren,also noch hat mich das Unkai als Gast nicht verloren!

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Letzter Kommentar von am 28. Jun 2014 um 20:01

Da stimmt was nicht ganz. Zuerst heißt es, "… wir beide [sind] Fan der japanischen Küche…", und später: "Das erste Mal Sake war eine Erfahrung wert…" Klingt so ähnlich wie: "Ich bin Fan der Wiener Küche", und später: "Das erste Mal Zeigelt zum Schnitzel war eine Erfahrung wert". Entweder man ist ein Fan — und weiß daher worum sich's dreht — , oder man ist neu zu was und laßt sich überraschen (ja auch nicht schlecht)…

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am 29. Juli 2011
Magdalena
44
3
5
5Speisen
4Ambiente
4Service

Ich war vor etwa 3 Monaten im Unkai und es hat meine recht hohen Erwartungen absolut erfüllt.
Ich hatte eine Sushi Bowl (eine Schüssel Sushi Reis und eine Schüssel Sashimi) welche mit 12 verschiedenen Fischarten aufwartete. Die Qualität war absolute Spitzenklasse, der Geschmack absolut authentisch da auch "exotische" Fische dabei waren. Einige waren mir persönlich zu "meerig", aber in Japan ist es nicht anders, geschmacksache eben. Sehr gewühnungsbedürftig ist der Seeigel, sehr bitter, sehr schlazig. Aber man geht auch nicht ins Unkai um 0815 österreichisches Sushi zu essen.
Das Ambiente finde ich sehr nett, wenn nicht viel los ist wirkt man aber etwas verloren in dem Lokal. Die Kellnerinnen waren nebst sehr freundlich auch hilfsbereit und fachkundig bei der Eröterung der verschiedenen Fischarten. Der Wein dazu war ebenfalls sehr gut.
Das alles hat aber natürlch seinen Preis, wobei ich finde dass die Sushi Bowl (von der man absolut satt wird) mit 24,- gar nicht so teuer ist wenn man die Qualität und den Artenreichtum bedenkt. Denn 15,- zahlt man für so eine Portion schnell einmal, nur hat man dann oft nur die üblichen 3 statt 12 Fischarten. Getränke, auch Wasser (6,- pro Flasche) , sind dafür recht teuer.
Alles in allem, sehr gut

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am 29. Jänner 2011
yangel
57
17
11
3Speisen
4Ambiente
5Service
1 Check-In
Gelistet in: Sushi in Wien

Nach etwas längerer Pause besuchten wir gestern abend mal wieder das Unkai. Die Reservierung erfolgte problemlos, nach unserer Ankunft wurden wir freundlich empfangen und zu unserem Tisch gebracht.

Das Restaurant wurde seit unserem letzten Besuch umgebaut und ich war von Anfang an wirklich sehr angetan von dem neuen Stil, es wirkt jetzt viel heller und großzügiger als früher, wir fühlten uns auf Anhieb alle sehr wohl.

Als Aperitif bestellten wir warmen Sake, zu dem auch gleich der Gruß aus der Küche, eine marinierte Sardine, serviert wurde. Geschmacklich wars ok, aber leider waren die Dinger viel zu grätig, man musste fast Angst haben, dass einem das Zeug im Hals stecken bleibt.

Mein Bruder bestellte als Vorspeise Sashimi Moriawase, welches wirklich toll angerichtet serviert wird. Soweit ich mich erinnern kann, sind 5 verschiedene Fischsorten darin enthalten. Die relativ klein geschnittenen Stücke zergehen förmlich auf der Zunge und sind geschmacklich ganz vorzüglich - dennoch mit 35 Euro etwas überteuert für meinen Geschmack.

Ich wählte als Vorspeise Toro-Maguro, das ist Sashimi vom Thunfisch-Bauchstück. War mal was anderes und geschmacklich eigentlich wirklich gut, letztendlich aber dann doch zu fett und von der Konstistenz nicht das, was man sich von einem 31 Euro teuren Sashimi erwarten würde. Die Stücke waren ziemlich fest und man hatte fast den Eindruck, als wären diese noch halb gefroren (was aber eindeutig nicht der Fall war).
Die noch dazubestellten Lachs-Nigiris waren in Ordnung, konnten sich aber von einem normalen Mittelklasse-Sushiladen nicht wirklich abheben.

Der Grund, warum wir eigentlich ins Unkai sind, war die Hauptspeise, und das war auch diesmal wieder "Shabu-Shabu", ein Gericht bestehend aus dünngeschnittenem Rindfleisch und verschiedenen Gemüsesorten, welches vom Gast selbst am Tisch in einer Art Suppenkessel gekocht wird.
Dazu werden zwei verschiedene Saucen (Sesam und Soja-Zitronen) serviert.

Grundsätzlich war alles in Ordnung, wir waren uns aber alle einig, dass es diesmal etwas fad und geschmacklos war. Die Saucen (von denen immer nur Miniportionen serviert wurden), mussten ständig nachbestellt werden. Mit der Riesenportion Gemüse kamen wir locker zu Viert aus, Fleisch musste 1x nachbestellt werden, was ungefähr 20 Minuten dauerte.

Shabu-Shabu ist ein sehr angenehmes und vor allem bekömmliches Gericht, das ganz gemütlich "nebenbei" gegessen werden kann - ähnlich wie Fondue. Aber auch hier fanden wir, dass der Preis von 42,50 Euro pro Person einfach zu hoch ist, vor allem wenn Rindfleisch sowieso fast immer nachbestellt werden muss.

Letztendlich bestellten wir als Dessert Grüntee-Eis, welches WIRKLICH superlecker war, aber für zwei absolute Mini-Kugeln 5,90 Euro zu verlangen.. nun gut, lassen wir das.

Wir hatten einen sehr netten Abend im Unkai, in schönem Ambiente mit gutem, aber keinesfalls überdimensional gutem Essen, wie man es eigentlich schon erwarten würde bzw könnte.
In Anbetracht darauf, dass das Essen nur durchschnittlich war, ist der Preis von 465 Euro für 4 Personen (und man bedenke, dass außer dem Sake als Aperitif ausschließlich Mineralwasser getrunken wurde), schon etwas sehr hoch.

Fazit: gutes und absolut frisches Sushi, freundliches Personal und schönes Ambiente. Schlussendlich ist es aber schon so, dass man das Unkai hauptsächlich für seinen Namen bezahlt.

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Letzter Kommentar von am 30. Jul 2011 um 21:19

lieber christian, bei deinen merkwürdigen Reviews über dieses Lokal wirkt es, als wärest du von der Konkurrenz. Logik null.

Gefällt mir1
am 31. Oktober 2010
Experte
Gastronaut
428
45
29
5Speisen
4Ambiente
5Service

Na endlich! Bisher war das Unkai ja ein einziger Anachronismus! Die Küche war die sensationellste japanische die man sich vorstellen kann, das Ambiente aber eine Mischung aus pseudo-traditionell und 70erJahre funtioneller Innenarchitektur. Zu verwinkelt, zu viele unnötige Trennwände und das ganze noch dazu farblich so kombiniert, dass man Gefahl lief einen epileptischen Anfall zu bekommn. Der jetzige Umbau hat sich aber wirklich ausgezahlt: es ist heller, freundlicher und überhaupt schlicht und einfach schöner! Und dass das Essen hier einfach nur ein wahr gewordener Traum ist, weiß doch ohnehin jeder. Ich bin draufgekommen, dass wenn man hier speisen möchte,egal ob Menü oder a la carte, ist es am besten, dem Kellner einfach nur zu sagen, was man nicht mag und sich dann einfach etwas empfehlen lassen! Na gut, verdammt teuer ist der Spaß schon...aber man gönnt sich ja sonst nichts....

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am 6. September 2010
curnonsky
26
3
3
4Speisen
2Ambiente
2Service

das einzige was hier stimmt ist die qual der speisen. zum anderen lieber kein kommentar.

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Letzter Kommentar von Unregistered am 16. Sep 2010 um 15:30

das kannst da ja denken, essen ist gut muss aber besser sein für so a lokal, das service und ambiente ist sch*****. zufrieden?

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am 18. August 2010
pumuckels
60
4
5
4Speisen
3Ambiente
3Service

Das Unkai ist eigentlich ein Relikt. Das Lokal, das kulinarisch für uns in der Spitzenliga der japanischen Küche in Wien spielt, stammt noch aus der Zeit, als das Grand Hotel Wien am Ring (der postmoderne, leicht kitschige Nachbau natürlich, nicht das legendäre Original) noch Ana Grand Hotel hiess und nicht dem kleinen, dicken Scheich gehörte, der vollmundig die Austrian retten wollte. Gut daran ist, dass unter dem besitzer/Betreiberwechseln vor einigen Jahren weder das LeCiel und weniger noch das Unkai kulinarisch gelitten hat. Dass wirklich gutes japansices Essen in einem Binnenland wie Österreich teuer sein muss, ergibt sich logisch, Qualitativ hochwertiger Fisch ist hierzulande schon aus der Geografie heraus teuer, in den letzten jahren am Markt auch überproportional im preis gestiegen. Dazu kommt der kompromisslose Produkt- und Qualitätsfetischismus der wahrhaft japanischen Küche. So findet man auch im Unkai, ebenso wie z.B. im nahen Tenmaya, teure bis sehr teure Preise, besonders bei den überaus interessanten japanischen Menüs. 'Einfaches' Suschi ist zwar auch nicht billig, doch wohlfeil. Die Weinauswahl ist gut sortiert und auf das Angebot abgestimmt und das Service ist okay, wenn auch nicht ganz der Preisklasse angemessen. Besonders erfreulich aus unserer Sicht: hier bekommt man auch zahlreiche Sushi- und Sashimi-Varianten, die man in Wien meist vergeblich sucht, etwa auch Jakobsmuschel, Hummer oder Wolfsbarsch! Offensichtlich mache sich die superben Lieferantenbeziehungen von F&B Chef Brugger auch hier bemerkbar - ebenso wie bei Bärenkrebsen oder Bigorneau.


Grösster Mangel bei unserem letzten Besuch: Akustik und Abstand zwischen den Tischen - aber das war vielleicht ein Sonderfall. Das Lokal war gut besicht, fast voll, aber das wäre noch nicht das Problem gewesen. Am Nebentisch sass eine (pardon, aber in diesem Fall leider 100% passend) Tussi mit zwei muannlichen Kollegen. Diese bewunderten sie, wie ein Tiger die Beute bewundert und jene fasste das offensichtlich als bedauerliche Ermutigung auf und schrie den ganzen Abend ihre Firmengeschichten durch das Lokal, unter reichlich namensnennungen und wie deppert die KollegInnen denn sind und was die alles blödes machen und wer mit wem und was und so weiter. Vielleicht hat's die 'Herren' ja interessiert, besonders wenn aus der gleichen Bank. Jedenfalls wurde der Vortrag mit dem Abend (und dem reichlich von den fleissigen Herren nachgeschenkten) Wein immer lauter und penetranter, während Artikulation und Niveau drastisch sanken. Wirklich peinlich, falls die betreffende 'Dame' diese Zeilen liest oder zugetragen kommt, sie möge sich bitterlich schämen...

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Kommentar von Unregistered am 7. Sep 2010 um 14:40

Lieber Pumuckels, schlecht recherchiert, schlecht zugehört und nicht richtig hingeschaut...es ist wirklich peinlich, was für einen Blödsinn diverse pseudo - Journalisten von sich geben unter dem "Deckmäntelchen" eines sogenannten Insiders...das Unkai ist nun neu gestaltet - ein neuerlicher Besuch zahlt sich aus...viel Spass .....

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. Jänner 2010
Wolo79
8
1
1
4Speisen
3Ambiente
3Service

Als Freund der japanischen Küche sah ich es als ein Muss an, auch einmal im Unkai gewesen zu sein.
Nachdem ich nun dort war, fällt mein Resümee eher zwiespältig aus.
Begonnen hat es damit, das - trotz Reservierung und unsererseits pünktlichen Erscheinens - es 5-10 Minuten (!!!) gedauert hat, bis uns jemand bemerkt und uns zu unsererm Tisch geleitet hat. Und das in einem fast leeren Lokal. Das Service hatte sich offenbar in der Küche versteckt.
Im weiteren Verlauf des Abends war das Service - Japanerinnen im Kimono und eine europäische Sommeliere - jedoch sehr aufmerksam und freundlich.
Das Ambiente ist zum einen sehr schlicht, was man noch als authentisch durchgehen lassen könnte, aber zum Teil auch schon etwas abgenutzt und das Mobiliar wirkt jetzt auch nicht unbedingt sehr hochwertig.
Das Essen und die Weinbegleitung waren ausgezeichnet, die Zutaten von ausgezeichneter Qualität - was ja das Kriterium schlechthin bei Sashimi und Sushi ist.
Wir hatten jeweils ein Sushi Kaiseki, ein 6gängiges Menü zum fairen Preis von 61 Euro.
Was ein wenig gefehlt hat war eine gewisse Kreativität. Es war nichts dabei was man nicht auch - wenngleich in geringerer Qualität betreffend Zutaten - nicht auch bei einem mittelklassigen Japaner bekommen würde.
Herausragend neben dem Sashimi war das gegrillte Butterfischfilet.
Die Weinbegleitung - 3 Gläser um 22,50 Euro - war bereits preislich an der Schmerzgrenze, wurde aber noch durch unser 4. Glas Wein getoppt, welches sich mit gesalzenen 11 Euro auf der Rechnung zu Buche schlug.

Der Abschied war dann leider ebenso makelhaft wie unsere Begrüßung. Die Garderobe war schon geschlossen und man hat - nachdem wir die letzten Gäste waren - unsere Mäntel über einen Sessel im Gastraum gehängt.
Mitgeteilt hat uns das jedoch niemand, sodass wir uns erst bei den verdutzten Damen erkundigen mussten, wo denn unsere Mäntel hinverschwunden sind.

Fazit:
Wenn ich wieder einmal Lust auf hervorragendes Sushi habe gehe ich wohl eher in die Unkai Sushi-Bar im Erdgeschoß und verzichte auf ein langgezogenes Dinner im - eher trost- und fensterlosen - Restaurant im 7. Stock.
Für ebenso herausragendes Sushi in stilvollem Ambiente würde ich wohl das Yohm empfehlen. Aber das ist eine andere Geschichte....

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Letzter Kommentar von am 25. Jän 2010 um 18:53

völlig richtig laurent, bei meiner Weinkritik fehlen die Details. Das ist mir schon beim schreiben aufgefallen, jedoch muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich einfach nicht mehr weiß, welche Sorten es genau waren. Mich hat letztlich der hohe Preis einfach überrascht. Das wollte ich zum Ausdruck bringen. Danke aber für die kritische Anmerkung!

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am 11. März 2008
lankwaifong
15
3
2
3Speisen
4Ambiente
3Service

Ganz guter Japaner, der auch ein Sushi - Brunch bietet.

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am 2. März 2008
markus
15
0
2
3Speisen
1Ambiente
4Service

Service aufmerksam, Ambiente versprüht den herben Charme der Achtziger, Haubenbewertung nicht ganz nachvollziehbar

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Bewertet am 02.03.2008

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