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Di, 6. Dezember 2022
In der Umgebung

Steegwirt

2 Bewertungen
Au 12, 4822 Steeg am Hallstättersee
Küche: Österreichische Küche
Lokaltyp: Gasthaus, Restaurant
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Bewertungen (2)

Gesamtwertung

38
2 Bewertungen
Speisen
41
Ambiente
40
Service
32
am 19. Juni 2021
Lark
SpeisenAmbienteService
Wiener Schnitzl vom Kalb: Die Panier war Fettgetränkt von knusprig keine Spur. Das Ganze samt Erdäpfel/Vogerlsalat geschmacklos fad. Latscheneisbecher: Penetranter Schafgeschmack gepart mit leichten Zirbengeschmack wenig Zucker, in dieser Combination für mich nicht essbar.
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2 Kommentare

Typische 2-Zeilen Bewertung.....

19. Jul 2021, 23:00·Gefällt mir

Immer noch so schlecht. Die lernens nicht mehr

1. Jul 2021, 17:27·Gefällt mir
am 6. August 2018
Alzi
Experte
SpeisenAmbienteService
Der Steegwirt hat kürzlich um sehr viel Geld renoviert und ausgebaut. Es ist ein großer Wintergarten dazugekommen, ein neuer Extraraum und die Terrasse zur Traun hin ist gewaltig. Man ist hier stolz, daß das Haus 450 Jahre alt ist. Aus dem Landgasthof ist ein Haubenrestaurant mit 14 Punkten nach ...Mehr anzeigenDer Steegwirt hat kürzlich um sehr viel Geld renoviert und ausgebaut. Es ist ein großer Wintergarten dazugekommen, ein neuer Extraraum und die Terrasse zur Traun hin ist gewaltig. Man ist hier stolz, daß das Haus 450 Jahre alt ist. Aus dem Landgasthof ist ein Haubenrestaurant mit 14 Punkten nach Gault-Millau geworden. Dabei ist Einiges vom alten Charme verlorengegangen, das helle Holz wirkt nicht heimelig, zwischen den Tischen gibt es keine Abtrennungen, man sitzt wie in einer Bahnhofshalle oder einem Gang. Leider sind viele der früher an den Wänden angebrachten ländlichen Bildchen und Nippes nicht mehr da. Doch sieht alles blitzsauber aus. Wir waren eine Gruppe von 12 Personen, hatten rechtzeitig reserviert und einen wunderschönen Tisch auf der Terrasse bekommen. Es war einer jener viel zu raren Abende im Jahr, an denen man draußen und direkt neben dem Wasser länger sitzen bleiben kann. Es sind viele dienstbare Geister um die Gäste bemüht, nicht alle sind kompetent. Grundsätzlich läuft alles gut, doch wurden zwei Gerichte unserer Bestellung vergessen und bald nachgereicht. Ob das noch Anlaufschwierigkeiten sind? Die Qualität der Speisen war durchwegs ausgezeichnet. Eine Fischschaumsuppe umm € 6,90 mit geräuchertem Saibling als Suppeneinlage (kostet ein Euro mehr)war zu salzig, der Gamsschinken mit schwarzen Nüssen und stark gewürztem Krustenbrot wieder wunderbar. Peter und Paul ist ein kulinarisches Duett vom Milchkalb: Rahmbeuscherl und Züngerlragout um € 13,90. Auch diese sind beim Salzgehalt an der oberen Grenze. Daß das Beuscherl mit Essiog vom Gölles und das Züngerl mit Essig von Pedro Ximénez verfeinert ist, steht auf der Karte, ist geschmacklich nicht zu erkennen und daher nicht notwendig. Auch daß als vegetarisches Gericht die Kaspreßknödel um € 12,90 mit Hirschbirnen-Sauerkraut und Moselriesling angeboten werden, ist übertrieben. Nicht gekostet haben wir den geräucherten Broccoli, eine eigenwillige Kreation, samt Kartoffel aus Frankreich (warum?) um € 13,90. Natürlich gibt es auch die Klassiker, wie Wiener Schnitzel, Bratl in der Rein oder Cordon Bleu zwischen € 13,90 und € 14,90. Als Nachspeise probierten wir den Latscheneisbecher mit Ziegenjoghurt und schwarzen Nüssen um € 9,90, gut, aber nicht nach Jedermanns Geschmack. Fazit: ein gehobenes Restaurant mit sehr guter - manchmal etwas überkandidelter - Küche, zu gehobenen Preisen bei im großen und ganzen gutem Service. Wer genau das mag, wird sich hier gut aufgehoben fühlen.
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1 Kommentar

Nach Deiner Beschreibung, halte ich die 5 fürs Essen für übertrieben.

6. Aug 2018, 15:27·Gefällt mir
am 9. Juli 2015
MartinS5
Level 8
SpeisenAmbienteService
Eine Rezension mit Verspätung...Ich war zwischen Weihnachten und Silvester 2014 im schönen Salzkammergut auf Urlaub und auf Empfehlung eines Freundes haben wir uns den Steegwirten bei Monsterschneefall gegeben. Vorweg: Ich wurde nicht enttäuscht. Nicht nur, weil ich ein Dach über den Kopf hatte u...Mehr anzeigenEine Rezension mit Verspätung...Ich war zwischen Weihnachten und Silvester 2014 im schönen Salzkammergut auf Urlaub und auf Empfehlung eines Freundes haben wir uns den Steegwirten bei Monsterschneefall gegeben. Vorweg: Ich wurde nicht enttäuscht. Nicht nur, weil ich ein Dach über den Kopf hatte und die Gaststube beheizt war.

Von Anfang an.
Die Gaststube empfängt einen mit ländlichem, aber poliertem Charme. Es hängen ungewöhnlich viele "Krickerln" an der Wand, der Wirt scheint gern mal was abzuschießen. Die Einrichtung besteht aus dem klassisch hölzernen Set (Tisch, Sessel, Böden), ist gemütlich und der Raum ist eben ganz schön dekoriert. Mir gefiel es.

Die Bedienung war zwar nicht die Flotteste, aber umgänglich, erklärte uns die Speisekarte bzw. was es grade besonderes gäber und war zu Scherzen aufgelegt. Das passiert einem als Wiener nicht überall ;) Wir waren allerdings auch nur einer von drei belegten Tischen an dem Abend (wie gesagt, das Wetter...). Wie auch immer, nach kurzer Überlegung bestellten wir Grießnockerlsuppe für den Junior...lassen wir hier jetzt mal außen vor...dann einen Saibling für meine Frau und ich nahm das "Bratl im Rein", dh dreierlei Schweinsbraten mit Gabelkraut und Gummiknödel, gemeinsam serviert in einem Emailreindl. Ich mag sowas. Und obwohl das eine relativ einfache Speise ist, kann man auch dort ziemlich viel verkehrt machen. Vorweg: Alles war auf den Punkt genau gekocht/gegart und perfekt. Ich finde nichts schlimmer als zu trockenen Schweinsbraten, der am Gaumen klebenbleibt und den man mit mindestens einem halben Krügel runterschwappen muß. Das Hallstätter Bier genoß ich lieber schluckweise.

Also, die verschiedenen Braten waren je nachdem von welchem Teil des Schweindls sie kamen, entsprechend saftig oder noch saftiger/fetter, aber NIE zu fett, zu hart, zu trocken etc. Immer schön auf den Punkt hin zubereitet.
Die Gummiknödel (zwei...) waren ebenfalls perfekt, nicht wie so oft zerkocht, aber auch nicht zu "gummig", dh Widerstand leistend ;)
Das Kraut hatte eine feine Säure, da bin ich heikel, weil ich eigentlich kein Sauerkraut mag, aber das war für mich gerade richtig. Genügend Bratensaft war ebenso im Reindl, eine runde Sache also.

Der Saibling meiner Holden war gebraten und es war in diesem Urlaub der zweite oder dritte Fisch, den wir probierten. Er war gut, aber auf dieser Reise nur der zweitbeste. Solide, aber nicht herausragend, trotzdem natürlich essbar. Mehr traue ich mich jetzt nicht darüber zu schreiben, aber es wird jedem schmecken, der Fisch mag.

Abschließend der Preis...wenn man Restaurants in Wien gewohnt ist, war das schon ok, aber für einen mässig besuchten Landgasthof hätten die Hauptspeisen evt. 1-2,- pro Nase billiger sein dürfen. Aber das ist jetzt Itipflreiterei.

Alles in allem waren wir zufrieden und satt. Und ich würde es gern mal im Sommer sehen. Schaumermal.
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am 24. September 2013
Gourmeuse
Experte
SpeisenAmbienteService
Aus der Richtung Bad Ischl kommend, liegt vor Hallstatt das kleine Örtchen Steeg. Direkt vor der Überquerung der (sehr viel Wasser führenden) Traun werden wir mit dem Schild „Herzlich willkommen beim Steegwirt – dem kulinarischen Tor zum Weltkulturerbe“ zum Verweilen eingeladen. Auf den ersten Bl...Mehr anzeigenAus der Richtung Bad Ischl kommend, liegt vor Hallstatt das kleine Örtchen Steeg. Direkt vor der Überquerung der (sehr viel Wasser führenden) Traun werden wir mit dem Schild „Herzlich willkommen beim Steegwirt – dem kulinarischen Tor zum Weltkulturerbe“ zum Verweilen eingeladen. Auf den ersten Blick nett anzusehen, beim zweiten fällt die etwas fleckige Fassade auf. Vor dem Lokal stehen Tafeln mit diversen Spezialitäten, wovon mir sofort die „Saubratl in der Pfanne“ aufgefallen ist.

Der Gastgarten ob des Regens vorige Woche verlassen. Beim Eintritt in das Gasthaus fällt mir linkerhand ein Schrank voller Bierkrüge auf, von dem jedes einzelne Fach mit einer eisernen Barriere und Schloss versehen ist. Hat wohl jeder Stammgast seinen eigenen Schlüssel für seinen Krug, sehr skurril, ebendeshalb genau meins. Die Gaststube ist mollig warm, ein großer Kachelofen versieht brav seinen Dienst. Der Raum ist liebevoll eingerichtet mit diversen Plakaten, Sprüchen, Krickerln (das ist jetzt nicht so meins) und viel Holz eingerichtet, wirkt aber dennoch nicht überladen, sondern eher einladend. Saubere Tischtücher, Besteck in süßen Holzküberln, Menage – alles da. Als erstes gibt es Brot und Salz zur Begrüßung. Die Speisekarte ist zu meinem Entzücken in Dialekt geschrieben, soweit das halt möglich ist. Und wir sehen gleich, dass sich der Steegwirt vom normalen Wirtshaus abhebt. Suppe vom Almochsen, Geschnetzeltes vom Dry Aged Beef, Büffelmozarella auf Gartensalat mit Kräutermilchferkelschinken, dazu selbstgemachte Olivenfladen als Beispiele. Auch Tagesteller werden angeboten, die da waren: Bergmannmenü, also Eierschwammlercremesuppe und Hascheeknöderl mit Apfel-Specksauerkraut (8,50), oder das Salzbaronmenü mit Tafelspitz vom Goiserer Babybeef mit Semmelkren und Erpfln und Nachspeise (16,50). Oder Salzbuger Weidelamm. Oder Kalbswadlgulasch. Oder doch lieber das Chardonnay Kalbsrahmbeuschl ? (Ich hab schon wieder sooo lange Zähne auf das alles!)

Dazu für mich ein Krügerl Hallstädter, das zwar leider ein Zwickl ist, aber dennoch gut war (mag halt kein Zwickl). Also ich entschied mich für das Saubratl in der Pfanne, meine bessere Hälfte für das knusprig gebratene Brüstl von der Gustinosau mit Serviettenknödeln und warmem Krautsalat mit Grammeln (10,90). Bitte, ich hab noch nie so ein knuspriges Schwartl gegessen, das _nicht_ extrem salzig war. Das Fleisch butterweich und schön ausgebraten; „mein“ Schwein kam mit Warmhalteplatte und im Pfandl, mit Knödl, viel Saft und einem 1/8 Kraut vom Krautschedl, auch weich und einfach gut. Das Brüstl war genau so, ich hab auch Fotos gemacht. Das „sauguate“ Leitungswasser ist übrigens im Preis inbegriffen ;-)

Leider war es schon ziemlich spät und das Essen für diese Uhrzeit seehr üppig, deshalb ging sich keine Nachspeise mehr aus, aber fürs nächste Mal muss ich mir die diversen Eisbecher vormerken, die auch gerne mit Schwarzbeer-Bananenmousse daherkommen, oder die Mehlspeisen.

Für die Weintrinker gibt’s eine Weinkarte, ich habe nur kurz hinein gesehen, aber quer durch Österreich, auch klingende Namen, und ein paar „Ausländer“ wie zb ein Chianti als Tagesempfehlung. Für meinen nächsten Hallstadtbesuch ist der Steegwirt auf jeden Fall vorgemerkt. Mag er auch nicht billig sein, bekommt man für sein Geld definitiv gutes, regionales Essen geboten!

In diesem SInne: "Ein Trinkfgefäß- sobald es leer - macht keine rechte Freude mehr" ;-)
Brüstl von der Gustinosau - Steegwirt - Steeg am HallstätterseeBrot & Salz - Steegwirt - Steeg am Hallstättersee
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3 Kommentare

Ahsoja. Ich vergaß :-D

24. Sep 2013, 19:02·Gefällt mir

Kurz und bündig bitte: "Essen war toll. Komme wieder."

24. Sep 2013, 18:53·Gefällt mir

Werter "nicht hilfreich"-Klicker, bitte um konstruktive Hinweise, wie ich meinen Bericht gestalten müsste, um ein "hilfreich" zu erhalten ;-)

24. Sep 2013, 17:51·Gefällt mir1
am 15. Februar 2012
schilchers
Level 4
SpeisenAmbienteService
muss das lokal mal als ideale gelegenheit anpreisen, wenn man im salzkammergut feine lokale küche probiern möchte. schon das ambiente des uralten hauses beeindruckt, genauso wie die kreative küche zu vernünftigen preisen und gutem bier-das hallstattbier erinnert mich ein wenig an das gute ottakri...Mehr anzeigenmuss das lokal mal als ideale gelegenheit anpreisen, wenn man im salzkammergut feine lokale küche probiern möchte. schon das ambiente des uralten hauses beeindruckt, genauso wie die kreative küche zu vernünftigen preisen und gutem bier-das hallstattbier erinnert mich ein wenig an das gute ottakringer zwickl.

vor allem die fleischgerichte kann ich jedem ans herz legen, vor allem wenns zb gamsgulasch gibt ; )
aber auch die ungewöhnlichen eisideen sind überaus kreativ-zb latschenkiefer- und laden zum durchkosten ein.
die bedienung ist nett, tw etwas langsam. aber dort bin ich im urlaub und habe meist auch genug zeit.
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