RestaurantTester.at
Dienstag, 14. August 2018
Speisen
Ambiente
Service
37
37
31
Gesamtrating
35
3 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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Spelunke Info
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
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Eröffnungsjahr
2017
Öffnungszeiten
Mo
08:00-02:00
Di
08:00-02:00
Mi
08:00-02:00
Do
08:00-02:00
Fr
08:00-02:00
Sa
08:00-02:00
So
08:00-02:00
Hinzugefügt von
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Spelunke

Taborstraße 1
1020 Wien (2. Bezirk - Leopoldstadt)
Küche: International, Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 212 41 51Fax: 01 121 41 51 99

3 Bewertungen für: Spelunke

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 25. Jänner 2018
Sten
10 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 2
2Speisen
5Ambiente
4Service

Sehr, sehr lässiges Ambiente. Nette Bedienung. Überschaubare Speisekarte - was eigentlich immer ein gutes Zeichen für hohe Qualität und Frische ist. Leider nicht hier. Waren zu zweit und hatten zwei Hauptspeisen. Einmal Fischeintopf: War eine etwas dünne tomatisierte Suppe mit recht viel Karottenstreifen und mäßig Fisch. Geschmacklich recht fad. Das Baguette mit einer fetten, künstlich schmeckenden, leicht bitteren Sauce (Rouile) drauf. Zweite Hauptspeise war geschmorte Rindswangen: Zu wenig Sauce, trocken bis leicht hart und am Rand außen sogar eingetrocknet - hat ein wenig wie aufgewärmt gewirkt. Auch hier recht geschmacklos. Gibts in günstigen Gasthäusern wesentlich besser. Fazit: Als Bar super, aber Essen leider schwach (vor allem, wenn man die Preise sieht). Werde wohl kein Stammgast. Trotzdem alles Gute!

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 16. Dezember 2017
Experte
Stammersdorfer
312 Bewertungen
32 Kontakte
Tester-Level 28
5Speisen
3Ambiente
2Service
7 Fotos1 Check-In

SPELUNKE? nein Spelunke ist das definitiv keine hier in 1020 Wien, Taborstraße 1, dass die Wlaschek Enkelin Monika hier betreibt, wie übrigens auch den Klee am Hanslteich. Wenn man‘s genau nimmt ist der Eingang eigentlich in der Unteren Donaustraße 103, das Lokal im Erdgeschoß des Media Tower.

Man kommt mit den Ringlinien, aber auch der U1 und U4, Station Schwedenplatz problemlos hin. Von da nur noch über die Schwedenbrücke und schon ist man da.
Wer nicht reserviert hat, der schaut durch die Finger, denn die Hütte ist zwar recht groß, aber auch am Dienstag den 12.12.2017 schlicht voll! Das Publikum sehr unterschiedlich, zwischen 20 und den teils alten Herren, wo man den Eindruck hatte, was kostet die Welt, war alles da.

Das Ambiente für meine Begriffe, bunt, schräg, gemütlich ja auch irgendwie, etwas später dann mit gedimmtem Licht und je mehr Leute da sind auch mit sehr schlechter Akustik. Ab 20:00 legt ein DJ auf, sodass man sich ab da nur mehr schwer unterhalten konnte, ohne lauter reden zu müssen.
Die haben verdammt viel Geld dafür in die Hand genommen. In unserer alten Währung wäre es ein mittlerer 8stelliger Betrag gewesen :-)) wie man im Netz lesen kann, um es aus dem Boden zu stampfen.
Ein Lokal fürs gemütliche Treffen mit der Frau/Freundin/Liebschaft schaut jedenfalls anders aus.

Sehr viele junge Mitarbeiter wuseln herum, am Anfang war die Serviceleistung noch halbwegs ordentlich, jedoch je länger man da war, umso weniger waren die Mitarbeiter da. Es wurde kaum nachgefragt, die Gläser waren oft leer und keiner sah es, man musste immer auf sich aufmerksam machen, wenn man noch was bestellen wollte und auch das Leergeschirr stand teils ewig auf den Tischen. Die Miene vieler eher grimmig, nicht rechts nicht links schauend, so wie wenn sie hier arbeiten müssten und Freundlichkeit sieht für mich auch anders aus. Naja.....

Dafür war aber das was an Kulinarik und Flüssigkeiten geboten wurde richtig gut.
Ich hatte gesamt drei Seidln vom Hausbier, ein naturtrübes, mit wenig Säure, sehr süffig und gut gekühlt. Perfekt, der Weintrinker war sehr zufrieden.
Die Vorspeise war Beef Tatar, samt getrüffelter Mayo, sowie 4 halben Toastscheiben und irgendeinem Grünzeug oben drauf. In der Karte stand was von Kresse, die war's aber nicht. Fein, zart, wahrscheinlich gehackt und perfekt abgeschmeckt. Dazu leicht gesalzene Butter in einer Folie, absolut top!

Ja und dann musste es der Steckerlfisch (Makrele) sein, mit herzhaft köstlichem Pustasalat im Rex Glasl serviert. Dazu zwei halbe Scheiben angeröstetes Schwarzbrot, das eigentlich zu wenig war und irgendein (für mich überflüssiger) Chili Dip. Ja und was soll ich sagen, ich habe sicher noch keinen besseren gegessen. Die Haut recht knusprig, das Fleisch rauchig, sehr zart und weich, überhaupt nicht trocken. Schlicht und einfach grandios!
Und nachdem auch der kleine schwarze sehr starke absolut überzeugt hat, soll es fürs Essen ein aufgerundeter 5er sein, zumal auch meine 6 „Mitesser“ ob des kulinarischen überaus zufrieden waren. (Indisches Linsencurry, geschmortes Lammhaxl, rosa gebratene Lammkrone mit auf Wunsch Spinat, verschiedene Vorspeisen wie Ceviche, die Trüffelpommes und Süßkartoffelpommes konnte ich beide kosten, sehr gut, Beef Tatar und einmal was süßes, das Schokomoussetörtchen)

War ein sehr netter Abend mit den lieben ehemaligen Kollegen.

Die Moral von der Geschicht, köstlich gegessen in der SPELUNKE, für mich ein eher gewöhnungsbedürftiges Ambiente und am Service sollte sich rasch was ändern.
Man wollte 50 Euro mit Maut von mir, was nicht gerade günstig war, aber nachdem es mir sehr gut geschmeckt hat, war das in Ordnung.

Ab 6 Personen gibt es nur eine Rechnung je Tisch, was in der Speisekarte angekündigt wird, nix mit separat zahlen, also Handy gezückt und zusammenaddiert, naja.....

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Das Service ist wie von Stammersdorfer beschrieben schlecht, hat sich bis heute nicht geändert. Ich werde das Lokal nicht mehr besuchen!

10. Februar 2018 um 19:26|Antworten|Gefällt mir1
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 30. Oktober 2017
Experte
Gastronaut
474 Bewertungen
45 Kontakte
Tester-Level 29
3Speisen
4Ambiente
4Service

Wir begannen die kulinarische Erkundung der „Spelunke“ mit einem klassischem Beef Tartar samt getrüffelter Mayonnaise und geröstetem Schwarzbrot. Kurz: Es war köstlich! In Sachen Biss, Säure, Gewürze war es schlicht und einfach perfekt. Von dem in der Karte angekündigten, confiertem Dotter konnte ich zwar nichts entdecken, aber es war auch so ein Traum. Weiters probierten wir noch von einem sensationellen Thunfisch-Tataki mit Melanzani, Avocado und Kräutern. Auch hier würde mir kaum etwas einfallen, das man besser hätte machen können. Wären wir jetzt aufgestanden und gegangen, hätten wir dem Lokal sofort 100 Punkte gegeben. Aber wir vergeben ja keine Punkte und wollten das Lokal auch noch nicht verlassen.
Der getrüffelte Kohlrabi-Salat mit Yuzu-Zitronen-Abrieb und Miso-Flocken wäre als Beilage sehr in Ordnung gewesen, leider hatte er als Solist – für 10,50 Euro – zu wenig Aussagekraft. Der Spicy Beef Salat ist zwar mit 14,50 Euro auch nicht gerade ein Schnäppchen, aber er besteht dafür aus medium-rare gebratenen, dezent scharf gewürzten Rinderfiletspitzen mit Fisolen, Paprika und Hoisin-Sauce. Wie schon beim Beef Tartar und dem Tataki ist hier die Qualität der Rohstoffe so ausgezeichnet, dass die Fähigkeiten der Küche rund um Küchenchef Alexander Pochlatko noch einmal potenziert werden. Von den Vorspeisen probierten wir noch den hausgemachten Hummus samt marinierten Melanzani und Shiitake-Pilzen. Aber viel habe ich nicht davon gegessen, da ich den Hummus leider vollkommen unterwürzt fand.

Bei den Hauptspeisen hatten wir ein wenig weniger Glück als bei den Vorspeisen. Denn was sich auf der Karte wunderbar „Knusprige Keule und saftige Kroketten vom Landhendl mit cremigem Maispüree und gebratenem Broccoli“ nennt, wirkt dann am Teller und leider auch am Gaumen wie eine Hommage an die Fritteuse, mit Ausnahme des Brokkoli. Der war tatsächlich toll. Dass man hier mit Gemüse umgehen kann, wird auch beim fantastischen, gebratenen Karfiol bewiesen. Dieser wird mit Sauce Bearnaise, einigen Bröseln und geräucherten Erdäpfeln serviert und ist einfach umwerfend in Sachen Konsistenz, Geschmack und Präsentation. Ich war auch überrascht, wie großartig diese Sauce gepasst hat, denn allzu oft wird anderswo der feine Geschmack des Karfiols ja von geschmolzenem Käse erschlagen. Die Bearnaise ist eine gelungene Abwechslung.

Die Begeisterung sollte aber nicht lange halten, denn ich kostete auch eine sogenannte „Fake Bolognaise“. Welch eine sonderbare anglo-französische Schreibweise eines nicht existenten italienischen Gerichts! Das war nicht nur eine Beleidigung für mein linguistisches Feingefühl, sondern auch für meine Geschmacksknospen. Ich verstehe schon, dass man auch vegane Pasta-Gerichte anbieten möchte, aber warum zum Geier muss es ausgerechnet eine vegane Bolognese sein? Warum nicht eine der geschätzten 3000 Sorten veganer Pasta, die auch tatsächlich schmecken? Und zwar ganz ohne Sojagranulat! Sorry, aber das ist wirklich sinnlos …

Als ich mich wieder gefangen hatte, war der Steckerlfisch dran. Im Prinzip sind die im Ganzen aufgespießten und oftmals etwas tranigen Fische nicht jedermanns Sache, ich bin aber nicht Jedermann. Der Fisch war knusprig und zart zugleich, herrlich rauchig und wirklich toll. Noch wunderbarer war in Sachen Meeresgetier nur der gegrillte Oktopus mit Chorizo-Butter, der einen so beeindruckend sanften Biss hatte, wie man ihn sonst wirklich kaum bekommt. Bei kleineren Teilen ist das schon schwierig zu erreichen, aber bei ganzen Armen ist das wirklich eine Leistung!

Aber kein Licht ohne Schatten. Die Käsespätzle mit Röstzwiebeln waren aufgrund des schockierend faden Käses keinen zweiten Bissen wert und der „Frische Schweinsbraten vom Ötscherblick Schwein im Ganzen“ war so gnadenlos trocken, dass es mir förmlich aus dem Mund gestaubt hat.
Die Desserts in der Spelunke sind jedoch tatsächlich eine Erwähnung wert, vor allem ein süß-säuerliches Schokomousse-Törtchen mit Mango und Passionsfrucht, aber auch die „Creme Brulée mit Biskuitrolle und fruchtigem Sorbet“ war ausgezeichnet.

Insgesamt hat uns der Besuch in der Spelunke besonders gut gefallen. Die Location ist sehr viel durchdachter als bei den meisten neuen Lokalen, das Service des Teams rund um Restaurantleiterin Lisa Hetzmannseder ist betörend herzlich und zugleich professionell, und die in der Küche verwendeten Zutaten sind eine Wucht. Das Beef Tartar, das Tataki, das Spicy Beef, der Karfiol, der Oktopus und der Steckerlfisch sind sensationell gelungen. Aber es gibt eben auch Ausreißer nach unten. Aber stempeln wir den besonders faden Käse bei den Spätzle und die Frittier-Orgie beim Huhn einfach als Kinderkrankheiten ab, und hoffen wir, dass die „Fake Bolognaise“ ganz schnell wieder von der Karte verschwindet. Dann wird alles gut! Das meiste ist es ja bereits …

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Hilfreich?Ja8Gefällt mir6Lesenswert5
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12,50 für fade Kässpätzle sind eine Sauerei und unwürdig Spätzle genannt zu werden. Ich esse fast nirgends mehr Kässpätzle weil man nur einfährt. Das Rezept ist deppeneinfach, man muß nur für den Käse tiefer in die Tasche greifen, 3 Sorten würziger aus dem Ländle oder der Schweiz sollten es sein und fertig. z.b. Appenzeller, Greyerzer und ein würziger Käse aus dem Bregenzerwald. Aber nein, da muß man irgendeinen billigen Allerwelts Bergkäse den man nicht mal gekostet hat ob er überhaupt die richtige Würze hat, denn stinken tut bald einer hernehmen und dann kommt so ein fades Gericht raus. Für 12,50 gehört es eigentlich zurückgeschickt.

16. Dezember 2017 um 16:34|Antworten|Gefällt mir1

nur: warum zum uhu sollte man das tun?

1. November 2017 um 09:21|Antworten|Gefällt mir1

Die fleischlose Bolognese schaut auch mäßig aus. Daweil kann man diese sehr wohl schmackhaft zubereiten, sodass das Sojagranulat als solches nicht mehr negativ auffällt.

1. November 2017 um 07:04|Antworten|Gefällt mir
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Erst-Tester

Bewertet am 30.10.2017

Master

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