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Gesamtrating
37
21 Bewertungen
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El GauchoEl GauchoEl Gaucho
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El Gaucho Info
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RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 185
|
31
Wien
Rang: 128
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
VISA MC DINERS BANKOMAT
Eröffnungsjahr
2013
Öffnungszeiten
Mo
11:30-01:00
Di
11:30-01:00
Mi
11:30-01:00
Do
11:30-01:00
Fr
11:30-01:00
Sa
11:30-01:00
So
geschlossen
Hinzugefügt von:
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El Gaucho

Praterstraße 1
1020 Wien (2. Bezirk - Leopoldstadt)
Design Tower
Küche: Amerikanisch, Argentinisch
Lokaltyp: Steakhouse, Restaurant
Tel: 01 212 12 10
Lokal teilen:

21 Bewertungen für: El Gaucho

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 2. Mai 2016
Experte
Gastronaut
428
45
29
5Speisen
4Ambiente
4Service

Knapp zweieinhalb Jahre ist die Eröffnung des El Gaucho in Wien jetzt her, und damals war es eines der letzten Lokale das den Sprung auf den Trend-Zug des Konzepts „Edle Steaks & Edle Burger“ noch erwischte, bevor der Trend inflationär wurde. Denn seither schossen die Restaurants, die gebratenes Rindfleisch in allen Varianten anbieten, wie Schwammerln aus dem Boden. Was die allermeisten dieser Lokale gemeinsam hatten, ist leicht erklärt: sie haben an den falschen Stellen investiert, haben an den falschen Stellen gespart und sind dankenswerterweise wieder in der Versenkung verschwunden.

Als das El Gaucho im Wiener Design Tower 2013 seine Pforten öffnete, war die Grossauer-Dynastie eher nur „im Süden“ ein kulinarischer Begriff, vor allem mit ihren Lokalen in Graz und Baden. Aber eben dort war der Name „El Gaucho“ schon gleichbedeutend mit wunderbarstem gebratenen Fleisch. Insofern war der Schritt nach Wien zwar ein finanzielles Risiko, aber kein gastronomisches, weil die beiden Betreiber Michael Grossauer und Peter Kazianschütz schon von Anfang an genau wussten, wie sie organisatorisch und noch mehr kulinarisch vorgehen sollten. Der Rest ist Steak-Geschichte und mittlerweile gibt es auch eine mehr als gut laufende Filiale am Münchner Viktualienmarkt. Normalerweise gehen Expansionen oft auf Kosten der Qualität. Aber wie ist es hier?

Die Frühlingskarte im Wiener El Gaucho setzt hauptsächlich auf Speisen, die vom üblichen Rindfleisch weggehen. Wir starteten mit einer Papaya-Thai-Chicken-Soup. Diese wird mit einem Bällchen aus faschiertem gegrillten Hühnerfleisch auf einem Zitronengras-Spieß serviert und ist von Küchenchef Lukas Herndlhofer so perfekt abgeschmeckt, dass man sich nicht in einem Wiener Steak-Tempel, sondern in einer thailändischen Garküche wähnt. Was man alles mit der wunderbaren Harmonie aus Limette, Chili, Koriander und Erdnüssen zaubern kann, ist schon beeindruckend. Die Erwartungshaltung für die echte Vorspeise war dann aber unerreichbar hoch...

Die Vorspeise bestand bei uns aus einer Kalbsrücken-Spargelrolle samt Bärlauchcreme und Kapern. Optisch und handwerklich war diese leichte Speise vollkommen in Ordnung. Und ich bin mir sicher, dass wenn wir davor nicht die wunderbar intensive Suppe gehabt hätten, hätte uns die Symbiose aus Spargel und Bärlauch sicher beeindruckt. Aber leider wirkte die Rolle auf der Zunge dann ein wenig farblos. Wir mussten also in Sachen Intensität wieder etwas zulegen.

Der „100 % Gaucho-Burger“ war auch bisher schon einer der saftigsten der Stadt. Mittlerweile ist es bereits Tradition nur diesen einzigen Burger auf der Karte stehen zu haben, ihn aber immer wieder anders zu gestalten. In seiner aktuellen Bauweise wird dieser Traum von Fleisch im Brot mit gebratenem Ei und Trüffelbutter angeboten. Normalerweise hasse ich zwar alles mit gepimptem Trüffelgeschmack, muss aber zugeben, dass diese hier nur sehr dezent eingesetzt wird. Weiters hat man im El Gaucho das zurzeit beste Burger-Bun, konkret wunderbar weiches, aufsaugendes und trotzdem stabiles Brioche. Das Fleisch war knapp über medium gegrillt und auch die dicken Pommes frites fast konkurrenzlos.

Neu auf der Frühlingskarte ist auch der gegrillte Teriyaki-Lachs samt Tempura-Garnele auf Blattspinat und Soba-Nudeln. Während einem sonst Teriyaki-Lachs gestohlen bleiben sollte und Tempura-Garnelen nicht einmal mehr beim Pan-Asiaten ums Eck gegessen werden sollte, erlebt man hier den Olymp der Möglichkeiten, was man aus diesen Komponenten machen kann...

Den Abschluss bildete ein Ribeye mit allerlei Beilagen. Das musste sein, denn eigentlich sollte man kein El Gaucho verlassen, ohne zumindest von einem der Steaks hier gekostet zu haben. Und dabei zeigte sich, warum dieses Lokal jetzt noch immer floriert und noch weiter aufblüht: es wird einfach nicht am falschen Ende gespart - das Fleisch ist von einer Qualität, dass man sich am liebsten reinlegen möchte und die Küche schafft es perfekt mit den edlen Zutaten umzugehen. Kurz, auch das Steak war ein Traum.

Zusammenfassend gibt es hier nichts zu kritisieren. Bestenfalls vielleicht, dass das Angebot für Vegetarier praktisch nicht existiert und man sich zumindest in Sachen Veggie-Burger etwas überlegen sollte. Und warum sollte man das tun? Ganz einfach, damit wir Fleischesser öfter hierher gehen dürfen und die Vegetarier keinen Grund mehr haben das zu verhindern! Ich möchte ganz bald wiederkommen!

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Kommentar von am 2. Mai 2016 um 11:55

"...Tempura-Garnelen nicht einmal mehr beim Pan-Asiaten ums Eck gegessen werden sollte[n]..." Gerade dort nicht.

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am 10. April 2016
kuechenbetrachtung
19
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6
3Speisen
3Ambiente
3Service

Die Reservierung ist etwas kompliziert, 19:00 Uhr geht nicht, aber 18:30 schon. Innen vielleicht, Außen sicher. Naja wir reservieren für 18:30 Uhr im Außenbereich. Gedämpfte Halle des Stilwerks, man sitzt abgeschirmt bei angenehmen Licht, in einer Halle eben. Der Service gleich zur Stelle berät nicht, aber will die Getränkebestellung, noch bevor wir uns in der Karte umgesehen haben. Die Karte übersichtlich, Steaks und Beilagen extra zu zahlen.
Als Gedeck für 3,50 € erhalten wir Brot, weiße Butter (relativ geschmacklos) ein Kürbisaufstrich und Oliven mit eingelegten Zwiebeln und getrockneter Tomate, ebenfalls banal aber geschmacklich gut. Wir bestellen die Aperitifs und entscheiden uns für Ribeye-Steaks, Lamm und Filetsteaks. Medium-rare ist nicht möglich, sondern nur medium, na was soll´s man diskutiert nicht und nimmt medium gebratenes Fleisch wie alle anderen auch. Dazu Grillgemüse und Pommes.

Vom Steak verstehen sie was, wenn es medium sein soll. So ist es perfekt gegrillt – medium und sehr, sehr schmackhaft. Also wirklich toll!

Dafür hätten wir uns die dunklen Pommes im Metallkübel sparen können, die bringt jeder Wirt zum Schnitzel besser hin. Trocken, dunkel aber daher wenigstens knusprig. Das Grillgemüse, bestehend aus zwei Paprika, Fenchel, Melanzani, Spargel und Frühlingszwiebel, gesamt war es etwas trocken, der Fenchel hart und kaum gegrillt. Wäre ich Rohköstler hätte es mir geschmeckt. Die Zwiebel habe ich eher als gedörrt, denn gegrillt, empfunden. Der Spargel war ok, mehr aber auch nicht.

Gerne hätten wir noch einen Schluck vom Rotwein gekostet, nur leider war niemand vom Service zur Stelle.
Die Nachspeise verkneifen wir uns, warum unter dem Titel „ONLY BOYS“ und „ONLY GIRLS“ zwei Digestifs stehen die nicht aufregend sind (Likör für die Damen und Grappa für die Herren mit Espressos) passt zur eher wenig Ideenreichen Küche des Hauses.
Abschließend stellen wir fest, die haben ja tatsächlich eine Mütze mit 13 Punkten. Da kennen wir bessere Mützenlokale.

Fazit: Eine Steakhouse(-Kette) mit ordentlichen, schmackhaften Steaks und mittelmäßigen Beilagen, ohne besonderem Ambiente im Stilwerk. Die Küche würde durchaus kreative Ideen vertragen, das geht auch bei einem Steakhouse. Das Service ist schnell und freundlich, aber lässt manchen Wunsch offen.

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am 14. Februar 2016
FrueheStueck
29
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5Speisen
4Ambiente
4Service

Bewerten kann ich hier die Steaks, Beilagen und Aperol-Spritzer.

Lokal: Richtig, im Innenbereich recht eng, deshalb Aussenbereich! Hier sitzt man im Atrium des Stilwerk Designtower und hat gerne auch einen 4er Tisch für 2 Personen. Ich bin meistens Mittags am Samstag dort und bekam jedesmal einen großen 4er Tisch für 2 im Aussenbereich ohne Reservierung.

Die Meinungen zur Erscheinung des Lokals variieren hier offensichtlich stark, ist auch Geschmackssache. Ich finde es sehr ansprechend, weil angenehme Brauntöne, unaufdringliches Design und doch wirkt das Interior hochwertig.

Steaks und Beilagen: Der Bursche versteht etwas von Rindfleisch, das steht fest. Egal ob Filet oder Hüft Steak, das Fleisch schmeckte immer traumhaft! Weich, genau am Punkt wie man es bestellt und wahnsinnig saftig. Mein Favorit sind die Churrasco Schnitte, hier ist das Fleisch etwas dünner, noch weicher und zergeht förmlich auf der Zunge. Das Servicepersonal erklärt auch gerne, was das genau ist. Wenn ich mich richtig erinnere, eine besondere Art das Fleisch zu schneiden. Churrasco ist die teuerste Variante und jeden Cent wert.

Beilagen: Pommes bzw Steak Fries, ein Traum. Leicht gesalzen, handgeschnitten. Richtige Balance zwischen knusprig und massig. Für Vielesser wird eine Portion eher zu wenig sein, kommen in einem kleinen Metallkübelchen wie im Figls zum Beef Tartar.

Ich bestelle immer Filet Steak Churrasco 350Gramm und teile es mit meinem Mann, inkl. 2 mal Pommes und 3 Beilagen sind wir beide satt.

Das Ketchup dazu würzig und tomatig. Barbecuesauce esse ich normal nicht, weil zu künstlich rauchig, hier schon, weil dezenter, natürlicher Rauchgeschmack. Saucen extra zu bestellen und zu bezahlen.

Spinat, so würde ich ihn gerne mal hinbekommen. Klein geschnitten, mit einem Hauch Knoblauch, nicht zu wässrig oder "holzig" einfach naturbelassen und lecker.

Grillgemüse: wer hier sagt, das schmeckt nicht, hat noch nie qualitativ hochwertiges Gemüse lediglich leicht gesalzen und kurz in Olivenöl angebraten gegessen. Schmeckt wie aus einem Gemüsegarten der Queen. Leider ist die Portion etwas klein und besteht aus jeweils 1 bis 2 Stück Fenchel, Frühlingszwiebel und Paprika.

Lobend hervorzuheben ist der Aperols-Spritzer, endlich ist da auch Aperol des Aperol Willens drin und nicht nur um das Getränk ein bisschen orange einzufärben! Passt hervorragend zum Gruß der Küche als Aperitif, mehrere Sorten Brot (unglaublich gutes, weiches, Schwarzbrot wie vom Joseph) mit herrlich ausgeschlagener, weicher Butter und Fruhlingskaseaufstrich, der leider neben der Butter ziemlich abloost.

Service: bei der Menge an Personal das dort im Einsatz ist, klappt der Bestellungsvorgang optimal. Speisen und Getränke wurden immer rasch serviert. Alles sehr professionell.

Preis: Das Steak im Ikea kostet nur ein Drittel, schmeckt aber auch so. Hier bezahlst du auf gehobenem Niveau und bekommst auch entsprechende Qualität. Wenn man es lieber billig mag, ist man hier sicher nicht richtig.

Sollte jemand Tipps für andere gute Steaklokale haben - Bitte her damit! Bis dahin gehe ich ins El Gaucho ;)

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am 2. November 2015
marionglatz
47
1
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3Speisen
4Ambiente
5Service

Am Samstag waren wir endlich im El Gaucho essen. Erster Eindruck vom Lokal: nett, aber recht eng. Wir hatten jedoch unseren Tisch im „Außenbereich“, wo es ruhiger und nicht so eng ist. Als Aperitif hatten wir ein Bier und einen Bellini (der war großartig). Es gab zwei Sorten Brot, Thunfischaufstrich, Oliven und Butter (Gedeck 3,50 Euro/Person). Der Kellner kam mit einer großen Holzkiste mit Glasdeckel und erklärte uns die verschiedenen Fleischstücke. Eine sehr gute Idee. Obwohl wir sonst immer Filetsteak essen, entschieden wir uns für das T-Bone-Steak. Dieses kostet 9 Euro/100g und hat 900g, also ein stolzer Preis. Leider haben wir unterschiedliche Vorlieben was die Garstufe betrifft, weshalb wir uns auf Medium einigen mussten. Das Fleisch kam auf einem Metallständer. Unten Kohlen, oben das ausgelöste und geschnittene T-Bone-Steak. Sehr schöne Präsentation. Das Fleisch war nicht schlecht, aber wir werden nächstes Mal wieder ein Filetsteak nehmen. Ich mag es lieber durch. Meinem Mann hat es schon geschmeckt, aber es war das Geld nicht wert. Als Beilagen hatten wir Blattspinat (sehr gut, sehr viel Knoblauch), Grillgemüse (enttäuschend), Steak-Fries (erwartungsgemäß gut) und so was scharfes klein geschnittenes.
Als Nachspeise bestellte ich noch ein Eierlikör-Trifle. Das war eine Creme, geschichtet mit Beeren und einer Nocke Beereneis (9 Euro). Hat sehr gut geschmeckt, aber nicht nach Eierlikör.
Alles in allem also gut, schönes Lokal, sehr gutes Service, teuer (insgesamt 138 Euro).

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Letzter Kommentar von am 14. Feb 2016 um 22:51

Wie kann jemand der sein Steak durch isst, überhaupt Steak beurteilen? Sorry, aber das ist mir echt ein Rätsel

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am 7. Juni 2015
GeraldA
11
2
4
3Speisen
2Ambiente
3Service
1 Check-In

Hier kann ich mich ausnahmsweise mal kurz fassen.
1 Besuch reicht völlig.

Das Lokal weist das Ambiente einer Bahnhofshalle auf, die man in ein Fastfoodlokal umgebaut hat.
Laut, hektisch, ungemütlich. Der Service ist top, sehr freundlich, aufmerksam und stets bemüht.
Für das Gedeck schlägt man 2,60 an.
Dafür bekommt man fades Brot mit viel zu harter Kräuter- bzw. Knoblauchbutter und sauer eingelegten Zwiebeln usw. Egal.
Leider hatten mein Partner in Food-Crime und ich den gleichen Wunsch, daher kann ich andere Gerichte nicht beurteilen. Also gab es 2x 400g vom Filet mit unterschiedlichen Sides. Ich nahm die Ofenkartoffel, er die Fritten.
Kurzum, die Steaks waren etwa 6cm dick und auf den Punkt gegart. Leicht knusprige Kruste, sehr saftig. Die Ofenkartoffel war kaum zu essen, da sie sich sehr widerspenstig verhielt, was meine Versuche betraf, etwas davon auf meinen Teller zu bekommen. In Anbetracht der Tatsache, dass ich dabei meinem Sitznachbar am Nebentisch mit dem Ellenbogen in's Gesicht hätte fahren müssen (da die Tische so knapp nebeneinander stehen, dass eine Unterhaltung auf normalem Lautstärkelevel nicht möglich ist), ließ ich die Kartoffel wo sie war.

Gut sortierte Bar, was Single Malts angeht. Man geht zum Rauchen raus. Würde man nach der Zigarette einfach gehen, es fiele niemandem auf.
Das Lokal bleibt für mich ein Onetimer.

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am 22. April 2015
Experte
PrinzessinisstdieErbse
48
6
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4Speisen
3Ambiente
4Service

Steaks. Steaks. Steaks… oder wie es zu damaliger Zeit hieß: Lasst die Rinder bringen!!! (Sorry alle meinen lieben Veggie-Friends, ich bin auch nur Prinzessin) Warum geht man sonst in ein Steaklokal, Verzeihung, in ein durchaus renommiertes Steaklokal! Vor allem, wenn es sich meiner Meinung nach, an einem strategisch schwierigen Ort, wie im Stilwerk im 2. Bezirk befindet. Da gäbe es schon nettere Adressen, als das Designkaufhaus, das sich schon im hohen Norden unseres Lieblingsnachbarn schwer tut ….
ABER wenn man schon einen Namen hat, dann funktioniert das selbst dort! Und der wurde ja bereits in Graz honoriert, in Baden freut man sich auch über die kulinarische Bereicherung und ja…. auch in Wien können wir noch eine Steakaria vertragen!
Vor allem, wenn man sich dann über doch so kreative Nebenerscheinungen wie Carpaccio vom Oktupus mit Blunzen freuen kann… hat wie der verbotene Apfel geschmeckt, hört sich ja auch irgendwie so an…. und bevor ich unnütz meine Zeit im gläsernen Sarg vertue, hab ich mich über mein perfektes Steak medium rar gefreut, „aufgepimpt“ mit schwarzer Wintertrüffel, die übrigens hervorragend mit den Süßkartoffeln harmonierte.
Prinzessin zufrieden und verweigert heute die Anprobe für den nächsten Empfang!

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Letzter Kommentar von am 22. Apr 2015 um 19:08

Aber sicher keine Stimme meinerseits!

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am 5. April 2015
austin
4
1
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

unser essen war wie immer perfekt das fleisch von sehr guter qualität und auch der fisch einfach super und obwohl wir nicht reserviert hatten haben wir -10 personen problemlos einen tisch bekommen auch die passenden weine waren ein gedicht

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am 5. April 2015
Baldur
1
1
4Speisen
4Ambiente
0Service

Obwohl die Speisen und das Ambiente sehr gut sind, sind sowohl die Küche als auch das Service leider extrem unflexibel.
Wir wollten einen Event für 15 Personen, damit fühlte sich das Lokal überfordert wenn jeder a la carte bestellen würde, es wurden daher nur 2 Menüs angeboten, und das bei einem Lokal mit über 50 Pätzen. Daher gibts für das Lokal lediglich ein ungenügend.

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Letzter Kommentar von am 22. Jun 2016 um 11:35

so ging es mir auch. um 17h durfte ich zu zweit in dem leeren lokal trotz Reservierung keinen Ecktisch haben, weil angeblich alles reserviert war. wir sassen also ungemütlich an einem katzentischerl gegenüber. als wir um 18h wieder gingen, hatten wir bis dato keinen einzigen weiteren gast gesehen.

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am 15. März 2015
Experte
dieBrotvernichter
67
17
18
3Speisen
2Ambiente
3Service

Klingt nach: ländlich rustikaler Essensgemütlichkeit trotzdem moderner südamerikanischer Folklorestil. Tatsächlich ist es: hektisch laute Massenabfertigung im ganz großen systemgastronomischen Stil. Nix für uns.

Wir wollen dem Stress des Tages ein schnelles aber ruhiges Ende setzen. Das geht bei uns am besten mit einem guten Glas Rotwein, einem ordentlichen Stück Fleisch – beides am besten schnellstmöglich von netten Menschen an den Tisch gebracht und das alles in ruhiger Atmosphäre. Von uns zu viel verlangt? Finden wir nicht. Verlangen die von uns zu viel? Ja. Zu viel Geduld und Geld dafür:

Empfang am Pult des übervollen Lokals. Reserviert natürlich, also erste Hürde gepackt. Tisch einer sehr knapp neben dem anderen an einer langen Bank. Alle unterhalten sich laut. Da akustisch mitzuhalten, ist richtig anstrengend, umso mehr wenn man beruflich schon viel Stimmleistung zu bringen hat. Ganz ungut, dieses Übertönen der Sitznachbarn.

Es ist spät. Viel Leistung erfordert hochwertige Nahrungsaufnahme. Wie lange wird’s denn ungefähr dauern, in Anbetracht des sehr vollen Lokals?

Ernstgemeinte Frage, weil wir eigentlich nur einen ordentlichen Hauptgang essen wollen und der Parkschein für eine gute Stunde dafür ausreichend sein muss. Naja, wenn wir kein 600g Steak „well done“ bestellen, dann sind die Speisen so in 20 Minuten fertig, meint die ungeduldige kompetente und flotte Dame. Da haben wir ja ein bisschen was gemeinsam. Irgendwie sympathisch. Und: 20 Minuten klingen gut.

Dann her mit einem 150g Ladysteak und einem 400g Ribeye vom Argentinischen Black Angus. Wir mögen Ausländer. Ganz besonders jene, die man essen oder trinken kann.

Alles unter 600g und wir wollen’s sogar nur halbroh. Für eine gelungene Integration: 2 Gläser (je 5,90) Malbec ebenfalls aus Argentinien. Zufriedener bestätigender Gesichtsausdruck bei der flotten Kompetenten.
Schnell wird ein Körberl gebracht, eine winzige Schale mit einem Logoaufkleber und noch so eine mit eingelegten Paradeisern, Oliven und einer Zwiebel. Die wird partnerschaftlich halbiert. Das Brot ist einfach viel zu hart. Das lässt sich kaum zerkleinern. Auch mit den Zähnen ist es schwierig und es tut weh im Mund.

Die Idee an sich gut: Walnussbrot und Baguette – aber leider ungenießbar. Der Aufschnitt viel zu lange her. Abgestanden. Ausgetrocknet. Hart.

Unter dem Logo war aufgeschlagene Butter, zum Glück kein Kleber. Aber hart. Weit weg von streichfähig. Der hätte ein bisschen „Stehen bei trockenem Raumklima“ ganz gut getan für die Teilbarkeit. Physiknachhilfe? Und für das: € 5,80.

Raum und Zeit. Großes Thema im El Gaucho. Aus 20 Minuten wurden fast 50 und dann war es da: das Babysteak (€ 17,00: entzückend verloren auf dem großen weißen Teller) ein Thymianästchen war als Platzhalter mit dabei. Den brauchte das Ribeye ( €28,00) nicht. Ein schönes ordentliches Stück. Hat den Teller für sich fast allein in Anspruch genommen.

Als Fleischbegleitung gab’s für uns: Pommes Frites alias Original Steak Fries (€ 2,00: knusprig nicht fettig), Grillgemüse (€ 4,00: je eine Scheibe Paprika, Zucchini, trockene Melanzani, Fenchel frisch mit trockenen Samen gewürzt, Tomate wässrig, Öl drüber gekippt), pappige Convenience-Gnocchi alias Trüffelgnocchi (€ 4,00: Trüffel nicht erkennbar, zähklebrige Rahmgatsch, Frühlingszweibelschnipsel) und eigentlich 3 Saucen: Pfeffersauce vom Grünen aus Madagaskar (€2,00), Sauce Hollandaise „geräuchert“ (€ 2,00) und BBQ Dip (€ 2,00).
Da waren’s dann nur noch 2.

In Nothungereuphorie schüttet sich der Fleischlustige die kleine Portion Pfeffersauce aufs Steakteller. Unter einer Obershaube war eine pechschwarze Sauce versteckt, die sich jetzt am ganzen Teller breit macht und unters Steak schlupft. Wär‘ ja so gewollt, wenn diese Sauce nicht einem kulinarischen Terroranschlag gleichen würde. Weiblicher Beschwichtigungsversuch: das muss man noch mit einander vermengen, damit sich das verbindet und harmonisiert. Aber nein: Geschmacksbeweislage eindeutig – angebrannt, verkohlt. Da hilft kein Obers mehr. Und ganz schlimm: extrem intensiver Maggigeschmack. Eine derartige Penetranz kennen wir nicht einmal vom puren Stoff. Chemiekeule einreduziert.

Die Zeit dräng und der Hunger aucht. Eilig einen jungen Serviceherrn drauf aufmerksam gemacht. Ja, aber das ist Pfeffersauce, die g’hört so. (Nein, er hat nicht gekostet. Zumindest nicht von unserer.) Mit nötiger Penetranz drauf hingewiesen, dass die sicher nicht so gehört.

Die Kompetente bremst sich bei uns ein. Eine Freundin effizienter Problemlösung. So schnell war das Schüsserl vom Tisch, so schnell konnten wir gar nicht schauen. Fleisch auf ein neues Teller. Darf’s eine andere Sauce sein? Nein, alle anderen, die zur Auswahl stünden, haben wir bereits am Tisch. Danke.

Sauce Hollandaise war gut aber nicht rauchig. Ernährungsphysiologisch sicher besser so. Blöd nur, wenn trotzdem Chemie drinnen ist und man hat nix außer die Scherereien davon. Trüffelgnocchi waren das geringste Übel. Pommes Frites waren sehr gut. BBQ Dip hat auch gepasst, aber vermutlich aus einer oder mehreren Tuben.

Das Filetstückchen war wirklich top im Gargrad, in Konsistenz und Geschmack. Nicht zu lang abgehangen, ganz leichter angenehmer Reifegeschmack. Thymian kann man da gern weglassen.

Ribeye – ein paar Flachsen waren schon dabei. An sich gute Fleischqualität. Den Gargrad in erster Linie falsch ausgewählt aber von der Küche auch nicht gut getroffen – einfach zu roh.

Wir haben dazu gelernt:
Ribeye für uns lieber medium. El Gaucho für uns lieber nimma mehr (€90,00).

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Letzter Kommentar von am 4. Mai 2015 um 14:40

Da hatte ich mit meinem 400g Filet wahrscheinlich Glück. Das kam sehr wohlschmeckend und auf den Punkt gegart. Dafür war die Ofenkartoffel nahezu unessbar (von der Handhabung her) und fade.

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am 7. März 2015
Experte
langnan
58
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4Speisen
4Ambiente
4Service
9 Fotos1 Check-In

Steak essen stand schon sehr lange auf meiner To-Do Liste. Habe hier auf RETE fast alle vorhandenen Steak-Guides angeschaut und paar von den Besten ausgesucht. Das El Gaucho stand an der vordersten Stelle.

Nach einem Einkaufsbummel bzw. einer Schnäppchenjagd mit meiner Frau in der Innenstadt machten wir uns auf dem Weg zum El Gaucho. Eigentlich wollten wir Sushi essen gehen, aber das windige, wechselhafte Wetter war nicht gerade einladend den Magen mit kalten Nigiris und Makis zu füllen.

Aus der U-Bahnstation Schwedenplatz herausgekommen war es nur noch einen kurzen Weg bis wir Sofitel erreichten, wo im Erdgeschoss das El Gaucho sich befindet. Das Lokal ist einfach, aber schick eingerichtet. Zur Mittagszeit waren fast alle Tische besetzt oder reserviert und die Empfangsdame konnte uns nur einen Tisch im Atrium oder einen Hochtisch anbieten. Der Hochtisch mag mich vielleicht, aber mein Gesäß mag ihn nicht. Das Atrium war schön, aber der Tisch war vielleicht ein Sale-Angebot, er wackelte ordentlich. Einen Rückzieher und den Hochtisch wählen? Nö, sagte mein Gesäß. Ich fragte die Dame ob man etwas unter den Tisch stellen kann um ihn zu fixieren. Sie holte einen Stapel Kärtchen und ich half ihr den Tisch anzuheben. Das Wackeln wurde minimiert also konnten wir Platz nehmen. Die Dame brachte noch die Karten und danach wurden wir von einem älteren Herrn betreut. Neben uns war eine weiße Standleuchte mit einer Sale-Etikette, könnte für den Tisch auch passen. ︸_︸

Die Karte war gut überschaubar. Zum Trinken hatten wir einmal Apfelsaft pur und ein Seidel Pils. Als Vorspeise einmal Ox Tail Suppe und eine Thai-Curry Suppe. Hauptspeise für meine Frau den Mittagsburger mit Fries und ich hatte 300g Rib Eye mit Süßkartoffelpüree. Sowohl Burger als auch Steak bestellten wir medium well. Gemeinsam teilten wir uns noch einen Vogerlsalat.

Zu den Speisen: Die Suppenteller wurden mit der Einlage auf den Tisch gestellt und der Kellner goss die Suppe aus einem kleinen Becher hinein. Bei der Curry-Suppe meiner Frau wurde das Ziel etwas verfehlt und der Tellerrand kriegte auch was ab. Ihre Suppe habe ich nicht probiert, aber sie sollte ganz gut sein, nur bisschen zu salzig. Meine Ox Tail Suppe war der wiener Rindssuppe ähnlich, kräftiger im Geschmack und zum Schluss auch etwas zu salzig. Als Einlage hatte meine Suppe ein fleischgefülltes Teigröllchen, rote und gelbe Karottenstreifen.
Nachdem wir fertig mit der Suppe waren, warteten wir ca. 20 Minuten auf das Essen. Die Beilagen ließen wir uns in die Mitte des Tisches stellen, Burger für meine Frau und Steak für mich. Das Fleisch sah makellos aus, ich probierte es zuerst natur, dann mit etwas Salz und zum Schluss mit Gewürzen aus der Mühle. Ich finde natur schmeckt es am Besten. Von der Garstufe her bin ich der Meinung, dass das Fleisch noch ca. zehn bis 15 Sekunden mehr vertragen hätte. Ein kleiner Teil war noch medium und blutig. Burger hat meiner Frau gut gefallen, nur das süssliche Brot verwirrte etwas den Geschmack. Bei einem Bissen vom Burger Patty war ein kleines Stück Sehne oder Faszie dabei, nicht eindeutig identifizierbar aber eindeutig unkaubar. Das Süßkartoffelpüree war wunderschön cremig; die gerösteten Kürbiskernen im Vogerlsalat waren herrlich. Die Fries konnte meine Frau nicht mehr aufessen also half ich ihr, waren ebenfalls sehr gut.

Während des Essens löste sich der Kartenstapel unter unseren Tisch und das Wackeln fing wieder an. Aber halb so schlimm, wir mussten einfach wie Internatskinder in einer christlichen Schule essen, die Arme immer auf dem Tisch legen und ruckartige Bewegungen vermeiden.

Insgesamt bezahlten wir 74€ inklusive Trinkgeld, wie die Suppe auch leicht gesalzene Preise aber für's Steakessen in Ordnung.

Fazit: Das El Gaucho ist für Fleischliebhabern auf jeden Fall empfehlenswert. Mit dem öffentlichen Verkehr gut erreichbar und in einer ruhige Lage. Service war freundlich und nicht aufdringlich. Das Essen verdient einen zweiten Besuch. Am Besten vorher reservieren, dann kriegt man vielleicht auch einen guten Platz. ∩__∩y

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Letzter Kommentar von am 8. Mär 2015 um 13:45

@hautschi: merci

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am 11. Februar 2015
perrostar
12
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3
5Speisen
5Ambiente
5Service

Ein wirkliches edles und angenehmes Ambiente. Davor oder danach lädt die Nähe zur City zu einem Spaziergang ein. Ich hatte ein 350gr Filetsteak (medium), perfekt getroffene und dazu Fries und Gemüse. Meine Frau hat sich an der gegrillten Maishähnchenbrust gütlich getan. Als Beilage Asia PakChoi und SteakFries. Die Saucen lasse ich das nächste Mal weg denn das Fleisch hat einen derart guten Eigengeschmack das es einfach nicht notwendig ist. Wir werden sicher wiederkommen.

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am 7. Februar 2015
Experte
hbg338
389
56
29
5Speisen
3Ambiente
4Service
6 Fotos1 Check-In

Das El Gaucho in der Praterstaße in Wien ist ein Teil der Steaklokalkette unter gleichem Namen der Familie Grossauer. Drei Lokale befinden sich in Österreich( Wien, Baden, Graz) und eines in München. Einige andere Lokale in Graz befinden sich auch unter der Führung der Familie Grossauer. Für mich als Steakliebhaber aus Wien bot sich natürlich die Praterstraße an. Das Lokal liegt am Anfang der Praterstraße gleich beim Donaukanal. Erreichbar entweder mit der U-Bahnlinie 1 und 4 oder der Straßenbahn 1, 2, 21 und dem Autobus 2A. Bei der Station Schwedenplatz aussteigen und über die Schwedenbrücke gehen. Alternativ bietet sich die U1 Station Nestroyplatz an. Eine kostenpflichtige Tiefgarage befindet sich gleich neben dem Lokal, denn Parkplätze sind hier fast nicht verfügbar.

Das Ambiente zu beschreiben spare ich mir, denn dieses wurde doch schon mehrfach und auch von einigen Vortestern ausführlich gemacht. Nur meine persönlichen Eindrücke. Das Lokal selbst besteht aus einem äußeren atriumähnlichen Teil, welcher natürlich schon im Gebäude untergebracht ist, und einem Lokalinnenbereich. Hier ist auch der Empfang. Da ich nicht reserviert hatte weil es ein Spontanbesuch war wurde ich, nachdem ich die Jacke am Empfang abgegeben hatte, zu einem der Hochtische gebracht. Viel kleiner darf ein Tisch für zwei wirklich nicht mehr sein. Die Karte welche gleich im Vorbeigehen mitgenommen wurde überreicht und nach dem Getränkewunsch gefragt. Der große Apfelsaft gespritzt mangels Alternativen bestellt. Dieser mit € 3,5 preislich absolut in Ordnung. Trotzdem ich keinen Wein bestellte blieben die Weingläser am Tisch stehen. Hätte doch etwas Platz gemacht wenn man diese entfernt hätte. Brillenetui, Handy und Ausweistasche abgelegt dazu die Gläser und ein beträchtlicher Teil des Tisches war belegt.

Der gespritzte Apfelsaft wurde prompt in einen Glaskrug gebracht und gleich eingeschenkt. Sehr gut im Geschmack. Absolut in Ordnung, auch das Mischverhältnis Wasser/Saft war in Ordnung. Ebenfalls wurde ein Gruß aus der Küche in Form von Oliven einer Portion Aufstrich und Brot serviert. Wobei das dunkle Brot verfeinert mit Nüssen ausgesprochen gut schmeckte. Die € 2,90 in Verbindung mit der Stoffserviette finde ich absolut in Ordnung. Auch verkürzt es die Wartezeit auf die Hauptspeise. Die wurde von mir folgendermaßen bestellt. Ein 400 g. Ribeye Steak Medium(€ 28,00) mit grünen Bohnen mit Speck(€ 3,00), Kräuterbutter(€ 2,00) und einem Ofenerdäpfel mit Sour-Cream(€ 3,00). Die Wartezeit überbrückte ich neben dem konsumieren meiner Vorspeise auch mit dem Begutachten des Lokales. Es stimmt eigentlich alles was bisher geschrieben wurde. Wie auch von Tester uc0gr schon erwähnt ist die Akustik ein großes Problem. Man wird unfreiwillig zum Zuhörer was am Nebentisch gesprochen wird. Ein weiterer negativer Punkt ist das man mit dem Aufzug zu den Toiletten fahren muss. Der Nachteil eines Geschäftsgebäudes wie auch in den diversen Einkaufszentren. Dafür entpuppten sich die Toiletten in einem Topzustand, sowohl punkto Sauberkeit als auch vom Styling.

Trotz recht vollem Lokal kam mein Steak recht flott. Auf eine Teller das Steak und in zusätzlichen Schüsseln die Beilagen. Hat den großen Vorteil das sich nicht alle miteinander vermischt. Das Steak war wie eigentlich gehofft aber auch erwartet. Ganz einfach traumhaft. Saftig mit dem Fettauge wie ein Ribeye sein soll. Nicht nur optisch perfekt gegrillt, auch die Garstufe wurde für mich ideal getroffen. Die Würze war ebenfalls ohne Fehler, sodass ich nicht nachwürzen musste. Das Fleisch butterweich. Die ohnehin perfekten Steakmesser hatten nicht viel zu leisten. Die Bohnen reichlich mit klein geschnittenen Speckwürfel verfeinert schlossen sich nahtlos der Fleischqualität an. Noch mit leichtem Biss und in Kombination mit dem würzigen Speck eine tadellose Beilage. Der Erdäpfel die richtige Konsistenz, dazu eine sehr gute Sauce garniert mit Kräutern. Nicht nur der Gaumen auch das Auge hatte seine Freude. Geschmacklich die Kräuterbutter die ideale Ergänzung. Das einzig störende war, das sie ziemlich schwer zu teilen war. Frisch aus dem Eiskasten halt. Geschmacklich war jedoch alles ohne Fehler.

Mein Fazit. Perfektes Essen was sich deutlich vom Ambiente abhebt, denn das Lokal selbst ist von der Optik nicht unbedingt mein Fall. Das Service wirkt auch etwas distanziert und steif. Es machten alle zwar einen perfekten Job aber trotzdem so richtig wohl gefühlt habe ich mich nicht. Im direkten Vergleich mit dem über den Donaukanal gegenüberliegenden Frank‘s ziehe ich dieses vor. Auch wenn es dort teurer war. Speisentechnisch zwar auf einer Stufe aber das Rundherum hat mir mehr zugesagt. Ist jedoch meine persönliche Meinung.

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am 8. Jänner 2015
GerhardM2
1
1
5Speisen
4Ambiente
4Service

Da ich Lust hatte, wiedermal ein vernünftiges Steak zu essen, begab ich mich in das el gaucho.
Schnell war ein Tisch gefunden und ich studierte die Karte. Als Vorspeise wählte ich eine Oxtail-Suppe mit Sherry und knusprigen Ochsenschlepp und als Hauptgang ein Club-Steak (dry aged) mit 'Asia Style' Pak Choi Sprossen Ingwer, Grillgemüse mit Maldon-Salz und Olivenöl und eine geräucherte Hollandaise.

Ziemlich rasch bekam ich das Gedeck bestehend aus einer kleinen Schüssel mit Oliven und getrockneten Paradeiser und ein Schälchen Butter. Dazu wurde ein Körbchen mit zweierlei Broten gereicht. Ein Nussbrot und ein 'normales'.

Von meinem Platz hatte ich eine gute Aussicht auf die offene Küche und ich konnte alles schön mitverfolgen, wodurch die Wartezeit für die Suppe schön überbrückt wurde.
Der Kellner brachte das Suppenteller mit Einlage und goß die Suppe vor mir ein. Herrlich! Der knusprige Ochsenschwanz entpuppte sich als 'Frühlingsrolle'. Sprich auf Wurzelgemüse war eine kleine Wan-Tan-Rolle mit Füllung als Einlage. Die Suppe klar und sehr stimmig, doch vor allem auch heiß.

Nach einer kurzen Pause folgte dann der ersehnte Hauptgang. Schön gegrillt lag es vor mir und ich machte einen mutigen Schnitt durch die Mitte. Ich wurde nicht enttäuscht! Schön 'medium-rare', wie ich es bestellt hatte. Dazu auf zwei kleinen Teller das Gemüse und ein Schälchen Hollandaise.
Der Kellner reichte mir dazu sogar noch eine Pfeffer-Menage mit drei verschiedenen Sorten. Auf dem Tisch befand sich noch eine Schüssel mit groben Salz und eine mit Kräutersalz, sowie noch eine Pfeffermühle. Also an Würze würde es nicht fehlen.
Doch die Qualität des Fleisches brauchte gar nichts mehr hinzugefügt zu werden.
Bei den Beilagen sind die einzigen Kritikpunkte, die aber nicht wirklich ins Gewicht fallen. Beim Pak choi konnte ich einfach geschmacklich keinen Ingwer finden und beim Gemüse war für meinen Geschmack etwas zu viel Maldon-Salz dabei.

Als Abschluss kam ein Kokos-Schneeball mit winterlichem Fruchtsalat.
Das Bällchen war ein leckeres Parfait in Kokosraspeln gewälzt. Der Fruchtsalat mit Feigen und Pekannüssen passte wunderbar dazu.

Der Besuch hatte sich für mich gelohnt und ich freue mich schon auf einen neuen.

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am 6. Dezember 2014
RosemarieS
4
1
1
5Speisen
3Ambiente
4Service

Das war mal ein Erlebnis! - SUPER STEAKS. Vom FEINSTEN.

Schöne Weine auf der Karte. Bis 1.200,- Euro. Wir haben 3 Flaschen getrunken und ein Mineralwasser dazu. Am Schluss gab's noch RUM. War ein fantastischer Abend. Weiter so!

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Letzter Kommentar von am 21. Dez 2014 um 10:33

hoffe nur, man bekommt in dem dortigen diffusen Licht nicht mal irrtümlich die Flasche um 1200.- serviert...

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am 27. August 2014
Experte
uc0gr
215
47
28
4Speisen
2Ambiente
3Service
27 Fotos2 Check-Ins

Endlich haben wir es in das „El Gaucho“ im zweiten Bezirk geschafft. Die Zufahrt über die Untere Donaustraße gestaltet sich unproblematisch, die Parkmöglichkeit ebenso. Entweder findet man einen Parkplatz auf der Straße (Kurzparkzone), oder man parkt in der nicht sehr günstigen Garage direkt im Designtower.

Vor dem Turm, der Praterstraße zugewandt, befindet sich der Gastgarten des „El Gaucho“, der aber, bedingt durch die Lage direkt zur stark befahrenen Unteren Donaustraße, sehr laut ist. Wir reservierten aber sowieso für einen Lunch im Lokal. Gleich rechts, wenn man von der Praterstraße aus in den Designtower eintritt, befindet sich einer der beiden Lokaleingänge. Rechts davon, ein großes Weinregal dekorativ in Szene gesetzt. „Temperierter“ Wein ist aber natürlich etwas Anderes, steht dieses doch genau der offenen Küche gegenüber.

Im Designtower wurden noch ein paar Tische vor das Lokal gestellt, da, wie wir bemerken mussten, das Lokal besonders auch zur Mittagszeit gut besucht wird. Das gesamte Lokal ist übrigens ein Nichtraucher-Lokal. Im Zentrum des Geschehens zum einen die bereits erwähnte offene Küche und zum anderen die hell beleuchtete Bar und das davor drapierte Destillate-Karussell, das vorwiegend diverse Whiskeys anbietet.

Beim Eintreten in das Lokal wurden wir sehr herzlich und professionell in Empfang genommen und zu unserem Tisch geführt – so soll es sein. Bequeme, gut gepolsterte Bänke und Stühle in Natur-Kuhleder-Optik, aber natürlich wieder einmal extrem eng aneinander stehende Tische, ganz besonders die Zweier-Tische. Die Akustik im Lokal ist fürchterlich, man versteht kaum sein eigenes Wort, dafür aber fast jede Unterhaltung der Sitznachbarn – der Abstand zwischen den kleinen, minimalistischen Tischen ist in etwa zum „Durchschlüpfen“. Da auch noch alles verglast ist mit Blick in den Tower, fühlt man sich wie in einem Aquarium, der Blick auf das Lokal vom Inneren des Designtowers aus, bestätigt das auch.

Zu trinken hatten wir zwei „Gösser Naturgold alkoholfrei“ (EUR 3,30 / 0,33l), einen „Weißen Sommerspritzer“ (EUR 2,70 / 0,25l) sowie einen recht guten „Kleinen Braunen“ um EUR 2,50. Für die Speisen hatten wir einen Gutschein für jeweils eine Vor- und Hauptspeise aus der Tages-Lunchkarte inkl. Gedeck (EUR 2,90 regulär).

Das Gedeck bestand aus einer „Mediterranen Tomaten-Kräuterbutter“, einem „Buttertöpfchen“, „Oliven & Pomodori Secchi“ sowie „Baguette“ und hellem „Mehrkorn-Brot“. Nicht besonders kreativ oder inspiriert, aber es hat alles gut geschmeckt und die Brote sind im „El Gaucho“ hausgemacht - bravo.

Vorspeisen = „Thunfisch-Carpaccio“:
Der Thuna wurde sehr gut und möglichst dünn geschnitten, was aber natürlich nur gelingt, wenn er kurz angefroren wird. Man sollte ihn aber dann nicht sofort servieren, denn sonst ist er für den Genuss, wie hier, definitiv zu kalt. Die Qualität jedoch war ausgezeichnet, die leichte, cremig aufgeschlagene Mayonnaise dazu ebenfalls toll gelungen. Was eventuell fehlte war etwas Säure, oder man hätte ein Stück Limette beilegen können. Der dazu gereichte Rucola war sehr gut mariniert, die Cherry-Tomaten TOP-frisch und süß. In Summe gebe ich für diesen Gang ein wohlgesinntes „SEHR GUT“, leichte Mängel müssen akzeptiert werden.


Hauptspeisen = „Bacon-Cheeseburger“:
Beide Burger wurden medium bestellt und auf den Punkt genau so serviert. Wer die Idee hatte, den Burger auf einem Bett aus cremiger Sauce und einem Kräuter-Öl am Teller zu präsentieren, weiß ich nicht, es ist aber jedenfalls Unsinn. Der Bun weichte unten auf und man konnte den Burger nicht mehr per Hand essen. Beeindruckend war in jedem Fall das Patty, hier von Hand als Tartare gehackt, das noch eine wunderbare Fleisch-Textur hatte. Geschmacklich TOP, sehr gute Grill- und Fleischaromen, der Käse sehr gut geschmolzen und der Speck g’schmackig und knusprig. Auch der Bun ist hervorzuheben, hier aus herzhaftem und wunderbar flaumigem Briocheteig gefertigt – geschmacklich ein Traum. Einziges Manko, der Bun wurde etwas zu stark geröstet, man schmeckte nicht nur Röstaromen sondern auch schon leichte Bitterstoffe. Die dazu gereichten Pommes Frites waren sehr gut und natürlich hausgemacht. Auch hier aber leider leichte Mängel und daher auch für diesen Gang ein gut gemeintes „SEHR GUT“, der Geschmack war hervorragend.

Für die Speisen gebe ich in Summe ein wohlwollendes „SEHR GUT“, weil es eben kein Haubenlokal ist. Wenn man da und dort die leicht zu behebenden Mängel beseitigt, stünde einem „Ausgezeichnet“ nichts im Wege. Die Produktqualität ist beeindruckend und toll.

Leider kann ich beim Ambiente nur ein „MÄSSIG“ geben. Das Lokal ist irrsinnig laut, nicht heimelig oder gar gemütlich und zwingt den Gast förmlich zu schnellem Verzehr. Eine normale Unterhaltung mit der besten Ehefrau von allen war de facto nicht möglich. Auch das „Sitzen in der Auslage“ trägt nicht zu längerem Verweilen ein – es hat irgendwie „Kaufhaus-Charakter“. Die Sanitäranlagen sind über das Stiegenhaus des Designtowers zu erreichen und waren sauber und gepflegt.

Für den Service gebe ich gerne ein „GUT“, weil man stets höflich und freundlich, manchmal aber auch etwas unaufmerksam war. Unserer Servicekraft kam kein Lächeln aus – sehr reserviert, wenn auch korrekt. Den Hinweis im Internet: „Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir aus organisatorischen Gründen, Rechnungen nur tischweise ausstellen können.“, empfinde ich auch nicht gerade als „kundenorientiert“.

Fazit: ich empfehle das „El Gaucho“ durchaus ob der gebotenen Qualität. Allerdings muss man Abstriche für das Ambiente, wie ausgeführt, machen. Die Preise sind doch etwas gehoben, wir werden aber sicher wiederkommen, um das Steak im „El Gaucho“ zu probieren. Die Burger spielen aber definitiv in der obersten Liga.

Zurzeit gibt es übrigens zwei Aktionen:
1. After Work Steak 17 – 18 Uhr, 200g Hüft Steak, 1 Beilage, Hausbier 0,3l um EUR 20,00
2. Late Night Steak 22 – 23 Uhr, 150g Filet Steak, 1 Beilage, 1 Sauce um EUR 17,00

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Letzter Kommentar von am 27. Aug 2014 um 23:02

Dann sind wir ja eh einer Meinung ;)

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am 25. Juli 2014
NinaT3
4
4
2
4Speisen
5Ambiente
4Service

Anhand meiner ReTe könnte man meinen, der Liebste & ich ernähren uns nur von Burgern und Steaks *hüstel* dem ist allerdings nicht so, nur wenn ich schon essen gehe, will ich etwas Besonderes essen, dass ich nicht hunderte male bereits selbst zuhause gekocht habe – darum waren wir vor ein paar Wochen im Designtower bei El Gaucho (mit Reservierung, ich bin ja durchaus lernfähig).

Das Styling des Lokals finde ich wieder sehr schön, da eher auf der nüchtern-kühlen Seite, im Designtower im 2. Bezirk, der überhaupt ein sehr schickes Gebäude mit Designläden im Erdgeschoß ist (erinnert mich innen an die Hackeschen Höfe in Berlin, wenngleich diese wohl etwa 100 Jahre älter sind!).
Es gibt sowohl einen „Innengastgarten“, also im Inneren des Designtower als auch draußen vor dem Tower – dort wäre meine Präferenz gelegen, da es damals aber sehr stürmisch und kurz vorm Gewitter war, bekamen wir einen Tisch hinten, mit schrägem Blick zum Gastgarten.

Zur Vorspeise:
* Beef Tartare mit Eierschwammerl & Wachtelei
Schön plattierte Kuh, so wie sich das gehört, dezent-unauffälligem Dressing und Pilzen (die hat der Mann bekommen, bin kein Pilzfreund, der Mann umso mehr, er fand sie sehr gut) und das süße Wachtelei, wachsweich, auch einwandfrei zubereitet.

Der Liebste hatte das Huftsteak 300g Churrasco – das ist ein dünnerer Schnitt (ich schätze so 1 1/2cm) und mariniert mit Salsa verde (? Ich hatte nur wenig probiert, Kräutermarinade würde ich sie nennen, nicht zu scharf aber schön würzig) – englisch bestellt, auch englisch bekommen, was den Mann verwunderte, weil das Fleisch recht
dünn war (s.o.) aber ok, der Koch kann das im Zweifelsfall schon ;-))

Für mich gab es Rumpsteak 400g – ebenfalls englisch geordert & natürlich bekommen.
Ein butterzartes Stück Fleisch, das fast auf der Zunge zergeht, wirklich köstlich, wohl eines der besten Steaks, die ich je hatte (besser z.B. als im Frank’s, dort war ich fast enttäuscht)!
Als Beilagen hatten wir:
* Eierschwammerlrisotto (der Mann): war laut ihm wunderbar, ich verweigere mich der Pilze ja, siehe oben.
* Trüffelgnocchi mit Rahm: selbstgemachte Gnocchi (ok, das hatte ich erwartet) in einer guten, sahnigen, aber etwas undefinierbaren Lauch-Rahmsauce, die Trüffel gingen geschmacklich leider etwas unter, war mir ein wenig zu öde und un-trüffelig.
* Wokgemüse: schön au point gebraten, mit leichter Sojasauce und Ingwer
scharfes Chimichurri: sehr gut scharf, harmoniert toll mit dem Steak

Und dann selbstverständlich gab es für mich noch ein Dessert (weil in Wahrheit esse ich nur salzig, also Vor- & Hauptspeise, um dann Nachspeise(n) zu essen *g*):
* Mandel Crème Brulée mit Cassissorbet
Hier wurde mir Frau Monk völlig problemlos der Wunsch erfüllt, dass Sorbet doch bitte in einem Extraschüsselchen zu servieren (normalerweise kommt da eine Kugel einfach so lose auf die Crème Brulée :o aber das verwehrt mir die innere Psycho. Ich mag das nicht so sehr, wenn 2 flüssig/cremige Komponenten zusammenlaufen und außerdem wird doch bestimmt die schöne Zuckerkruste gatschig) und das war eine sehr gute Idee, da das Sorbet doch sehr intensiv war (das ist jetzt nicht negativ gemeint) und richtig stark nach Johannisbeere und zart säuerlich, die CB aber wirklich sanft-mandelig und im Zusammenspiel mit dem Sorbet (also am selben Löffel, gleichzeitig) wohl untergegangen wäre. So konnte ich beide Komponenten separat genießen.

Der Service war über den Abend einwandfrei, Extrawünsche (ähm –schüsselchen) wurden erfüllt, für mich ideal, da weder überengagiert oder desinteressiert.

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Letzter Kommentar von am 26. Jul 2014 um 10:56

Helmut: Wo genau schreiben denn "Brotvernichter": "Des brauch i afoch net"?

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am 12. Februar 2014
Update am 15. Februar 2014
Experte
VickerlAdler
30
13
19
4Speisen
3Ambiente
5Service

"Das frühere Neni im Zweiten...heißt jetzt El Gaucho, ein Steaklokal." In etwa so hörten sich die "Empfehlungen" an. Kein großartiger Grund es sich anzusehen, allerdings hatte ich seit ewigen Zeiten keine echte Fleischeslust mehr, also wozu zieren?

Hat man, vom Schwedenplatz kommend, das Sofitel umgangen, stößt man auf die Auslage des Restaurants. Komplett vergläsert mit ein paar schraffiert wirkenden Aufdrucken. Ein großes L mit verschiedenen Sitzmöglichkeiten. In der Halle dann noch ein paar größere Tische, außerhalb des eigentlichen Lokals. Was mir als erstes ins Auge sticht: grausame Kuhhautbespannung auf den Sitzbänken. Wirkt jetzt eher nach Hüttengaudi, als gehobener Steakdestination. Ansonsten alles sehr sauber und durchstilisiert, leider nicht nach meinem Gusto. Mir gefällt es einfach nicht und die Hotel-Atmosphäre wirkt hier mehr nach Einkaufszentrum, nicht umwerfend.

Die Jacken/Mäntel werden einem unaufdringlich abgenommen, der Erstkontakt bei Tisch erfolgt zur rechten Zeit. Grundsätzlich wirkt der recht extrovertierte Kellner sehr professionell. Auch genauerem Nachfragen bezüglich Fleischherkunft und empfohlener Garstufe hält er ohne Probleme stand. Zeitnah abgeräumt, Gläser im Blick behalten, versteht seine Arbeit!

Beef Tartare zum Anfang eines der Besseren, die ich bisher hatte. Vielleicht sogar unter den Top 3. Um dem "Surf & Turf" Beinamen gerecht zu werden, thront ein "crab cake" darauf. Für sich sehr gut, nicht mörderisch homogen im Gespann, aber was soll's.

Filet- und Ribeyesteak vom argentinischen Rind (beide Medium) sind ausgezeichnet! Optional gibt es dreierlei Pfeffer, darunter den spannendsten aus den tasmanischen Bergen (probieren!). Die Beilagen fallen unterschiedlich gut aus. Wie bereits in Ambessvice Bewertung erwähnt, sind die grünen Bohnen recht roh und fad, der Speck kommt geschmacklich kaum bis gar nicht zur Geltung. Der Ofenerdapfel ist okay, wobei die "sour cream" der Bohnenwürze in puncto Langeweile in nichts nachsteht. Den zwei Aussetzern stehen zwei Lichtblicke gegenüber: getrüffelte Rahmgnocchi und Pommes Frites inklusive der tollen Barbecue Sauce! Dazu gönnen wir uns ein Fläschchen Rotgipfler von Alphart - der bessere Chardonnay! ;)

Zitronensorbet mit Wodka und eine Art "Bananentiramisu" nebst Mangoeis runden den Abend wunderbar ab. Sehr gut!

Insgesamt keine Ausnahmeleistung, aber ein wirklich gutes Steaklokal!

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Letzter Kommentar von am 15. Feb 2014 um 16:58

Habe mir erlaubt das Ambiente auf drei zu erhöhen! Wenn das ein Interspar kann, dann muss ich einfach Nachsehen mit der Kuh haben!

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am 3. Februar 2014
Ambessvice
1
1
4Speisen
4Ambiente
3Service

Die Steaks, 250 gr. Filet und 400 gr. Dry Aged Ribeye waren sehr gut, was Qualität und Gargrad anbelangte.
Die Ofenkartoffel schmeckte gut, was auch daran lag, dass sie nur zur Hälfte mit Sour-Cream bedeckt war und nicht wie vielerorts völlig davon begraben wurde. Die grünen Bohnen waren leider rohkostgrenzwertig.
Der geräucherte BBQ Dip hatte eine schöne Rauchnote, schmeckte aber zu sehr nach Ketchup. Werden nächsten mal doch besser die Chimichurri Soße probieren.
Der Service war freundlich, wenn sie denn auftauchte.

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am 2. Februar 2014
HorbyD
1
1
4Speisen
4Ambiente
2Service

Lustige Begebenheit heut im El Gaucho ! Bzw Freitag der 31 01 2014 zu Mittag
Ich bestelle 2 Gläser Hauswein rot nichtsahnend das dies ein Hillinger ist bemerke oje ein Hillinger das ist nicht wirklich mein Wein !! Darauf der lustige Kellner im blauen Hemd " dann sind's halt schlecht informiert der Wein ist gut " PS dachte die Kellner gibt's nur im Schweizerhaus ... Haha
Habe ein Mail an El Gaucho geschrieben ! Keine Reaktion!

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Letzter Kommentar von am 3. Feb 2014 um 20:21

Wer bist du den ? Schweizerhauskellner ?

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am 12. Dezember 2013
Turndl
3
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Hallo
Also wir waren heute zu zweit - meine Freundin feierte ihren Geburtstag - um 14.00 Uhr im Lokal. Es war mal angenehm, da es nicht sehr voll war - viele sind wohl schon nach Mittag gegangen. Die Bedienung total freundlich - das Lokal auch sehr schön - ist halt Geschmacksache weil man eben mitten im Gebäude ist, und so auch in das Gebäude hinausschaut - das WC im zweiten Unter Geschoss - aber so ist es halt wenn man nicht in einem separaten Lokal ist. Hat uns trotzdem gut gefallen.
Aber wozu waren wir dort - natürlich der Steaks wegen - muss sagen die Werbung stimmt - essen ab und zu Steak, aber diese waren der Oberhammer - einfach nur lecker - Medium auf den Punkt und butterweich - hatten beide ein zartes Filetsteak - wir können das Lokal uneingeschränkt weiterempfehlen.

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am 20. Oktober 2013
MasterofWine
2
2
3Speisen
2Ambiente
2Service

Nachdem Steakrestaurants wie die Schwammerln aus dem Boden wachsen – entschlossen wir uns das neueröffnete El Gaucho in der Praterstrasse zu besuchen.
Reserviert hatten wir den Tisch für 17:30 – angekommen wurden wir vom Chef des Hauses Hr. Grossauer persönlich begrüßt.
Dieser hat uns den Weg zur Reservierungsdame gezeigt. Möchte erwähnen, dass das Lokal zu diesem Zeitpunkt bis auf 2 Tische knacke voll war.
Nachdem die Dame unsere Reservierung gefunden hatte – zeigte man unseren Tisch. Irgendwie hatte ich das Gefühl wie in einem Aquarium zu sitzen, da das Lokal mit einer Glaswand von der riesigen Eingangshalle getrennt war. Der Eindruck bestätige sich noch mehr – als ich die Toilette suchte. Um dort hinzugelangen, musste ich mir den Weg durch die Empfangshalle machen und dann den Lift in das 2te Untergeschoss. Ich finde, das hat etwas von einer „Haus des Meeres“ Atmosphäre.
Als ich zurückkam, hatte nur meine Begleitung eine Speisekarte – als ich auch eine wünschte, sagte mir der Kellner: Es gibt keine mehr!
Soviel dazu, also schaute ich mit.
Als Vorspeise bestellten wir Jacobsmuscheln €12,- und Beef-Tatare € 13,- mit einem Crab-Cake.
Die Jacobsmuscheln waren von einer guten Qualität – jedoch hat der verliebte Koch nicht mit dem Salz gespart – „versalzen“
Beef-Tarte: Das Fleisch war nahezu perfekt gehackt (nicht faschiert) mein persönlicher Geschmack war es nicht – da es zu zitronig und Ketchup-lastig geschmeckt hat. Die Fleischqualität war aber grandios.
Zur Hauptspeise:
Sensationell habe ich gefunden, dass die Steaks in einer kleinen Vitrine von Tisch zu Tisch getragen werden. Der Kellner war bestens geschult – und erklärte uns die Unterschiede der einzelnen Stücke.
Wir entschieden uns beide für 2x Filet (Bife de Lomo) mit 250g € 26,- – beide medium bestellt. Einmal 1 Stück Riesengarnele € 6,- Grüne Bohnen mit Speck € 3,- & ein cremiges Süsskartoffelpüree.
Da das Lokal sehr voll war – ging es relativ flott zu. Nach dem abservieren der Vorspeise warteten wir ca. 25 Minuten auf den Hauptgang. Zur Qualität: Die Steaks waren leider medium-well gebraten, was ein wenig störte, da das Fleisch nicht sehr saftig war.
Leider entpuppte sich auch die Riesengarnele als ein kleines „Garnelchen“ 6,- Euro dafür zu verlangen ist schon eine Frechheit zum Quadrat.
Das Püree war 1A. Die Speckfisolen - knackig.
Als Wein haben wir einen 98er Mauro genossen für € 68,-
Der Wein zeigte sich konzentriert und besitzte den Körper eines Body-Builders. Am Gaumen eine tolle Kirschfrucht und feine Röstaromen mit feiner tabakiger Würze unterlegt. Mit der Luft wurde er etwas intensiver. Danach kamen die edlen und sehr deutlich vorhandenen Tannine in Aktion, die am Gaumen ein wahres Feuerwerk verursachten. Ein Wein mit einem tollen Potenzial und sehr guter Qualität – passte perfekt zum gegrillten Fleisch.
Mein Resümee: Das Lokal kann mit seiner Atmosphäre leider nicht punkten.
Die Steak-Qualität sind in anderen Lokalen wie Franks, Joly Ox, Gergelys besser. Das Service war ein wenig überfordert, (Wasser und Wein haben wir uns immer selbst einschenken müssen) ich denke aber - bei einer Neueröffnung ist es immer schwer ist eine eingespielte El-Gaucho Mannschaft zu haben.

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Bewertet am 20.10.2013

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