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Gesamtrating
41
16 Bewertungen
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PATARAPATARAPATARA
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PATARA Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
WLAN, WiFi
Preislage
Hochpreisig
Kreditkarten
Gängige Karten
Öffnungszeiten
Mo
12:00-15:00
18:00-23:00
Di
12:00-15:00
18:00-23:00
Mi
12:00-15:00
18:00-23:00
Do
12:00-15:00
18:00-23:00
Fr
12:00-15:00
18:00-23:00
Sa
12:00-15:00
18:00-23:00
So
geschlossen
Lokalinhaber:
Patara

PATARA

Petersplatz 1
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Thailändisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 99719381
Lokal teilen:

16 Bewertungen für: PATARA

Rating Verteilung
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 24. August 2014
Experte
dieBrotvernichter
67
17
18
4Speisen
4Ambiente
4Service

Zu teuer. Viel zu teuer. Am allerteuersten war das Gedeck. Bezahlt haben wir pro Person € 2,80 für nichts. Für nichts zu bezahlen ist immer zu teuer. € 134,00 für zweimal 4 gängiges Menü "Discovering Thailand" und noch einmal € 134,00 für genauso viel vom "Tasting Sawsdee" Menü. Und dann noch der Wein! Für weniger haben wir schon besser gegessen.

Warum eigentlich Patara? Weil wir gern essen, in sehr schönem Ambiente mit souveränen Servicemenschen als Unterstützung. Auch asiatisch soll das möglich sein - und das auch noch biozertifiziert. Dann können wir alle vier auch einmal beim Asiaten fleischeslustig werden. Patara macht's möglich.

Teppich ist nicht in jedem Lokal so ideal. Das funktioniert eigentlich nur bei Restaurants, die das Interieur sehr kontrolliert warten - im Patara klappt's. Durch den Teppichboden wird alles gemütlicher. Es ist eindrucks- und stimmungsvoll beleuchtet, geschmackvoll asiatisch gestaltet. Eine imposante Wendeltreppe müssen wir hoch zu unserem Tisch an einem der großen bodentiefen Fenster. Eingedeckt mit Wassergläsern und nur mit Gabel-Löffel-Kombination. Das bleibt auch so.

Das Besteck macht Probleme. Mit Löffel und Gabel zerfetzt man die edlen Tierstücke leider total und das noch mit viel Anstrengung. Das macht das Essen nicht unbedingt angenehm. Wir hatten nicht genug Zeit, um uns daran zu gewöhnen, die Stücke auf die Gabel zu spießen und davon abzubeißen. Das wär' die bessere aber nicht unbedingt die elegantere Methode. Aber die authentischste.

Wir waren also zu viert. Unsere besten Speisenbegleiter sind unsere Lieblingsnachbarn. Wer braucht da noch Weinbegleitung? Wir vier - und am besten gleich 2 Flaschen davon. Menüs wurden gewählt. Zum Starten brauchen wir keinen Aperitif sondern einen leichten Weißen, der auch zu den ersten beiden Gängen passen soll: gelber Muskateller. In Erinnerung an den 2012er bestellen wir den vom Krispel. Leider 2013 - leider enttäuschend, derber Geschmack. € 30,00. Vielleicht wird's mit gutem Essen besser.

Es kommt also leider kein Gedeck mit dem Wein mit. Aber ein Nachzügler: der Gruß aus der Küche. Ein Keramiklöfferl mit süßsaurem Fruchtsalat und einer Perlenparadeiser oben drauf. Ja, eh nett, aber nichts Besonderes. Auf Ex rein in den Mund und weg war der Salat.

20 Minuten später unsere Vorspeisenplatten (1. Gang) und da drauf waren:
2 kleine Jakobsmuscheln schön glasig gebraten. Mit Chili-Reis-Dressing - war gut, aber unspektakulär. Reis? Wahrscheinlich Reisessig und Chili? Scharf war's nicht wirklich.
2 "Knusprige Teigtaschen mit Hühner-Garnelen Tatarfüllung mit Mais verfeinert", wir dachten bei Tartar an roh gehacktes Fleisch, aber das was da in diesem "Strudel" drinnen war, war kein Tartar sonder eine Farce aus Garnelen, Huhn und Mais - hat so sehr gut geschmeckt. Lauwarm, knusprig außen und innen fein gestockte Farce, leichter milder Geschmack. In der Mitte ein winziges Schüsserl mit einer würzigen Flüssigkeit zum Tunken. Hat gut gepasst. Wieder 4 saftig gegrillte Garnelen von eher kleiner Größe, in einer Limetten-Minz-Vinaigrette. Nur da war keine Minze zu erschmecken. Thaibasilikum und Koriander, ja, Limette auch aber Minze war da keine. Gut so. Wirklich kleine Portionen, da ist noch viel Platz für mehr. Auch für mehr an Geschmack bitte.

Gegenüber am Tisch waren zweierlei Mini-Teigtascherl: zweimal Schweine-Erdnussfüllung und zweimal Huhn-Garnelen-Füllung. Kleine Frühlingsrollen (hausgemacht) und feine Hühnersatays mit der obligatorischen Erdnusssauce. Dort war man mit allem sehr zufrieden. Wir haben nicht verkostet, weil nicht viel an essbarem Material verfügbar war. Somit bleibt auch noch vom Weißwein was übrig, 20 Minuten lang bis die Suppe kommt. Ist sich mit gutem Schluckmanagement noch knapp ausgegangen.

Und da ist sie. Eine Kokosmilchsuppe von leichter Konsistenz, trotzdem mit molligem Geschmack. Hühnerstücke sind dabei und die sind richtig weich und saftig. Pilze waren drinnen, aber ob die jetzt aus dem Wald kommen (lt. Speisenkarte) - das glauben wir nicht. Sehen sehr akkurat gezüchtet aus. Alles was in so eine Suppe gehört ist drinnen: Kaffir-Limettenblätter, Chili, Koriander - das wird von uns auch alles mitgegessen. Die Portion ist nicht groß, da kann man nix übrig lassen. Auch die Suppenkasperlorette isst auf, weil die Suppe so gut ist und sie sehr hungrig. Unsere Tischkollegen haben eine rötlich transparente aber doch recht geschmacksintensive Garnelen-Zitronengrassuppe. Nur leicht scharf. Tiefer Geschmack. Leichte Konsistenz. Wir konnten kosten, weil in unserer Nachbarswohnung wohnt ein männlicher Suppenverweigerer. Der seiner Linie treu bleibt und weniger hungrig war. Nur die (wieder erstaunlich und laut Auskunft) saftigen Garnelen hat er rausgepickt.

Der Wein zum Hauptgang wird heftig, weil zögerlich (Preisfrage), diskutiert. Und heut' ist es uns egal. So ein feines asiatisches Abendessen in netter Gesellschaft, kann man sonst nur zu Haus' selber machen, daher ein guter Anlass um einen vermeintlichen Top-Roten zu bestellen: Châteauneuf-du-Pape La Bernardine 2010 € 72,00. Der Weinpraktiker verkostet, meint er schmeckt leicht. Hat aber ordentlich Alkohol. Am Tisch sind großteils alle zufrieden mit der Auswahl. Nur eine tanzt empfindlich aus der Reihe und meint, dass der Alkoholgehalt (14,5%) viel zu stark vorschmeckt und sonst ist da nicht mehr viel an Geschmackscharakter. Aber das wird sonst am Tisch eigentlich verneint. Sie bleibt trotzdem enttäuscht und nachgeschenkt darf nicht mehr werden.

Der Hauptgang kommt endlich. Viele kleine Gefäße und Teller werden an den Tisch gebracht. Und trotz (wieder) schmaler Portionen, wird der Tisch jetzt fast zu klein. 4 extrakleine Reisschüsselchen (Inhalt von feiner Qualität, recht locker aber doch leicht klebrig, typischer asiatischer Jasmin-Geschmack) begleiten einige schmackhafte Kleinigkeiten. Zu fast allem davon kann man sagen, dass es sehr gut geschmeckt hat. Vor allem die zarte Konsistenz der Fleischstücke und deren Saftigkeit hat uns alle überrascht.
Auf unserem Tisch waren glasig gebratene Jakobsmuscheln in Kokosmilch gemeinsam mit kleinen Asia-Pilzen und wenigen Garnelen.
Eine scharf rosa gebratene Entenbrust, in dünn geschnittenen Scheibchen in würziger Marinade.
Ebenso gut gebratene Rinderhüftsteakscheibchen in herrlich cremig aromatischem rotem Curry - leicht scharf. Hervorragende Sauce mit Suchtpotenzial.
Geschnetzeltes Huhn wird begleitet von 2 Garnelen mit Wokgemüse und Cashewkernen in einer mild fruchtigen Sauce. Und wieder weich, zart, saftig.
Wokgemüse mit leichtem Biss. So wie es sein soll. In einer leichten Austernsauce. Gedämpfter Fisch mit Limettensauce. War wieder von optimalem Garpunkt.
Nur die frittierte knusprige Variante (in leichter Panko-Panier) davon ist extrem trocken geraten - schade um die Konsistenz im Mund und den guten Fisch (Wolfsbarsch). Geschmacklich war's dennoch gut, vor allem an den meisten Stellen sehr knsuprig. An anderen wieder weniger, da die süßsaure Limetten-Chili-Sauce (hier mit Wiedererkennungswert, vom gedünsteten Wolfsbarsch) über den panierten Fisch gegossen wurde die knusprige Hülle ordentlich aufweicht. Andererseits hätten wir davon bei der grobfasrigen Dürre mehr gebraucht.
Gebratene Wasserkresse in dünner milder Sojasauce mit Sesamsamen, war eine knackig (Stängel) und patzige (Blätter) Beilage. Guter leicht würziger Geschmack der Sauce. Uns ist dieses grüne Blattgemüse eher als Wasserspinat bekannt. Die Konsistenz triffts genau, der milde Geschmack auch fast - nur das herbere eisenhaltige Aroma des Spinats fehlt - aber von Kresse ist da keine Spur. Geschmeckt hat alles und vor allem - uns allen gut.

Für die Nachspeise müssen wir das Tempo etwas ankurbeln, denn der Parkschein läuft aus: Kurzparkzone bis 22h. Kein Problem, ist ja eine kalte Nachspeise: für 3 (ja, eine hat problemlos ans andere Menü-Ufer gewechselt) von uns gibt es Creme Brulee welches mit Pandanblättern "parfümiert" wurde und dazu eine Himbeersauce mit Sternanis. Wir wissen nicht wie Pandanblätter duften, wir wissen nicht wie sie schmecken - leider bis heute nicht. Denn alles was wir wissen ist, dass diese Creme Brulee extrem gut geschmeckt hat. Sowohl die cremige Konsistenz als auch der Geschmack war einzigartig gut. Diese fruchtige Sternanis-Himbeersauce hat den Geschmack noch perfekt ergänzt. In sich ein Top-Dessert. Nur an der Knackigkeit der Karamell-Kruste kann man in der Patara-Küche doch noch arbeiten.
Im Alleingang wird dann noch ein lauwarmer Fruchtsalat im Bananenblatt, welches keine sonderliche Einwirkung auf den Geschmack der Früchte hatte, sondern nur dem Showeffekt dient, gegessen. Dazu gibt's Bio-Eis. Welche Sorte? Unbekannt. Süß, hellbeige. Unspektakulär, aber notwendig zum Obstsalat. Weil der allein, stemmt nicht das Prädikat Nachspeise. Naja, nix B'sonderes. Aber gut.

Wir fühlten uns sehr gut betreut von der Servicemannschaft und wohl in dem eleganten Asia-Ambiente. Mit gutem Gewissen gegessen, weil die Hauptzutaten biozertifiziert sind. Das alles ermöglicht gute Laune bei uns am Tisch. Nur: bis auf die besonders zarte Konsistenz der verspeisten Land- und Meeresgetiere und der Creme Brulee war der Geschmack nicht viel besser als in anderen Alltags-Asia-Lokalen. Es war uns ein angenehmes Erlebnis im Patara. Aber kein höheres Geschmackserlebnis, das den doch sehr hohen Preis wert ist. Den "Aufpreis" haben wir bezahlt für das gute Gewissen und das niveauvolle Drumherum, das eine gute Basis für einen gelungenen Abend zu viert gibt. Geht woanders genau so - nur preiswerter.

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am 3. Mai 2014
ManuK
3
1
1
4Speisen
4Ambiente
5Service

Also wir waren zu viert dort inkl Kind mit 11 Jahren. Wir haben uns für das Menü Thailands Best entschieden die 3 Erwachsenen und der Kleine hat sich eine Hauptspeise (Curry Bio Rind) inkl Nachspeise (3 Kugeln Eis) bestellt.
Das Essen war sehr sehr gut, allerdings unserer Meinung nach viel zu teuer. Das Service war wirklich außergewöhnlich aufmerksam und hilfsbereit.
Ja würden wir wieder besuchen, allerdings nur selten auf Grund der schon sehr überteuerten Preise.

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am 20. Februar 2014
Experte
schlitzaugeseiwachsam
152
83
21
4Speisen
3Ambiente
4Service

Auch Arme haben Beine. Und die trugen mich an einem interessanten Ort der thailändischen Küche in Wien.
Glücklicherweise bietet das doch sehr hochpreisige Patara auch relativ günstige Thai Lunch Sets an.
Günstig genug, daß auch finanziel weniger priviligierte Menschen wie ich es bin, es sich ab und zu mal leisten können in einem der Wiener Toplokale zu speisen.

Bestellt habe ich das Thai Lunch Set Menü mit ingesamt vier Gängen (2 VS, HS, NS) für wohlfeile 16,50 Euro. Ein mehr als fairer Preis für das Gebotene.
Alle Speisen (ausser der NS) werden gemeinsam auf einem schönen Tablet mit schicken Geschirr serviert. Keine Fake Plastik Bentoboxen oder stählernen Gefängnisgeschirr aus China (wie manchmal üblich in indischen Lokalen). Selbst das Glas für das Cola war von Riedel.

VS 1: Eine scharfsaure Suppe mit Garnelen und Gemüseomelett.
Sehr gute dichte Konsistenz, frische Garnele und Gemüseomelettscheibe. Alles harmonierte sehr gut miteinander. Intensiver, scharf saurer Geschmack ähnlich wie Tom Yang Gung mit einem weichen cremigen Abgang.

VS 2: Traditioneller Hühnersalat in Minz-Limetten Dressing.
Salat war frisch und knackig. Das Hühnerfleisch sehr zart. Frische Minze und Koriander sehr präsent. Die Fischsosse und die Limette harmonierten auf erfrischender Weise miteinander und gaben den festen Zutaten einen guten Geschmacksrahmen, dezent und Intensiv zugleich.

HS: Gewählt habe ich die Entenbrust mit gerösteten Schalotten in einer Tamarind Ananassosse eingebettet. Die Ente sehr zart, noch mit Rotstich in der Mitte, keinesfalls totfrittiert. Die Tamarindsosse süss und säuerlich, die Ananas wurden wohl frisch eingearbeitet, weil diese noch ihre natürlich Säuerlichkeit enthielten. Die gerösteten Schalottenstreifen hatten einen Ingwerähnlichen Geschmack, was mich verwundert hat. Dazu gab es Jasminreis, welcher hätte etwas trockener für mich sein können und im Wok gebratene Zucchini mit Ei. Man spürte noch das heisse Wokaroma bei kurz gebratenen Speisen. Sehr gut!

Die Nachspeise wurde separat serviert und war eigentlich die Überraschung des Menüs! Gedämpftes Rosinenbrot mit Mandeln und Thaiteepudding, welcher heiss serviert wurde.Wer Thailändischen Eistee kennt kann sich den geschmack vorstellen, allerdings war der Pudding ziemlich heiss. Das Brot wird in den Pudding getunkt wie bei einem Fondue. Phantastisch und interessanter Geschmack!

Das Service war sehr gut und professionel mit, wie ich finde, gutausehenden jungen Männern. Für die Damenwelt sicher nicht uninteressant! ;)

Das Ambiente war gut, habe aber sicher bessere und auch schlechtere lokale gesehen.

Fazit: Das Thai Lunch Set im Patara ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Man bekommt einen sehr guten Eindruck von der Küche und ihren Fähigkeiten zu einem wirklich fairen Preis! Ich hoffe irgendwann mal so viel Geld zu verdienen, auch mal am Arbeit a la carte geniessen zu können. Man ist am Ende angenehm gesättigt. Für Menschen mit grossem Hunger kann es allerdings etwas wenig sein. Für Damen und Herren mit normalen Appetit vollkommen ausreichend.

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Letzter Kommentar von am 20. Feb 2014 um 21:49

Das ist es mir dann doch nicht wert.

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am 18. August 2013
Experte
bubafant
283
71
29
4Speisen
5Ambiente
4Service
41 Fotos1 Check-In

Eine thailändische Gaumenverzückung. Eine Hochburg kulinarischer Raffinesse & stilvoller Atmosphäre. Authentische thailändische Kochkunst. 1 Haube bei Gault Millau. 1 Gabel bei Falstaff. Kurzer Blick auf die Homepage: Die Küchenchefs, sowie das gesamte Küchenpersonal werden in Bangkok ausgebildet und haben mindestens fünf Jahre in einem hauseigenen Restaurant gearbeitet, bevor sie die Reise nach Wien antreten. Um den Ursprung und die Frische zu garantieren, werden die Zutaten zwei Mal wöchentlich aus Thailand eingeflogen. Und der gute ReTe-Schnitt von 40/41/41 lässt beim Gutscheinangebot keinen Augenblick zögern.

Die Lage gleich neben der Peterskirche ist prominent. Gegen die anderen Lokale hebt sich schon der vorgelagerte Gastgarten ab. Eingefasst mit einem Bambusstäbe Zaun, edle schwarze Sonnenschirme, Holzterrasse, mit Tischtüchern eingedeckte Tische (die allerdings etwas eng stehen) und obenauf eine Lederauflage. Viele Reservierungsschilder. Beerenfarben vorherrschend. Die Öffnungszeiten sind in die Glaseingangstüren eingeätzt, an der Fassade hängen geschmackvolle Deko Objekte aus Schmiedeeisen und Pflanzen und um die Ecke ist das Küchenfenster mit einem aufwendigen Bild verhüllt.

Nach dem Eintreten befindet man sich sogleich vor der modernen Theke, glatte Materialien, Glas, Alu und viel Licht, keine Schnörkel, nur das notwendigste. Seitlich davor ein paar Hochtische mit passenden Stühlen. Das sehr schwungvolle Muster im ziemlich hochflorigen Teppich leitet einem aber sofort in den sich öffnenden Gastraum. Wir haben reserviert, können es uns aussuchen, ob im Gastgarten (eher nicht bei diesen tropischen Temperaturen) oder im Inneren. Wir entscheiden uns für einen einzelnen Zweiertisch an der Wand. Neben uns gibt es den einzigen größeren Tisch in rund, zur Hälfte mit einer Bank umschlungen, der Rest Stühle. Der verbleibende Gastraum wird mit Zweiertischen, die auch hier eng stehen, gefüllt. Fenster vom Boden zur Decke hellen auf, die Wände irisieren fast golden, wuchtige Flammenlampen.
Neben der Theke ist der Zugang zur Küche und gleich daneben eine Showtreppe, die schwungvoll in das Obergeschoß führt. Hier finden noch mehr Gäste als im Erdgeschoß Platz. Auch die penibel sauberen Sanitärräume befinden sich hier. Edle Materialien, schöne Lampen, kleine weiße gerollte Handtücher statt Papiertücher in V-Faltung. Das gesamte Lokal ist Nichtraucherbereich.

Unseren Tisch ziert ebenfalls eine Lederauflage, allerdings in Form eines Paarläufers. Ein kleines Deko Gesteck, viel mehr Platz ist auf dem kleinen Tisch auch nicht. Eingedeckt mit Besteck und einer gefalteten Stoffserviette. Die wuchtigen Sessel sind der wahre Komfortwahnsinn. Bequem, mit Sitzpolsterl und auch einem Kissen im Rücken, mit breiten Armlehnen. Wir bekommen jeder die Speisekarte und eine Getränkekarte zum Gustieren, da das Menü (EUR 59,00) vorgegeben ist. Ich dachte allerdings, ich suche mir bei Vor- und Hauptspeise etwas aus und habe mir schon meine Gedanken gemacht. Umso überraschter war ich, dass wir von allem etwas bekommen werden. Auch gut. Als Aperitif wählen wir einen Aperol Spritzer (EUR 5,80) und zur Hauptspeise eine Wiener Trilogie 2009, Weingut Wieninger, Stammersdorf (EUR 4,70). Eine Karaffe Leitungswasser gegen das Verdursten. Für EUR 21,00 hätte es eine Weinbegleitung mit vier Weinen gegeben.

Gedeck (EUR 2,50)
Garnelencracker mit süßer Chilisauce
Zwei – zugegeben sensationell gut schmeckende – Cracker pro Person ist zu wenig für diesen Preis. Frisch zubereitet, noch lauwarm, hoher Knusperfaktor, umherspringender Sesam.

Garnelensalat in einer Limetten-Minzvinaigrette
Die perfekt gebratenen Garnelen mit einer guten würzigen Sauce auf ein paar Salatblättern. Gut herauswirkender Minze Geschmack.

Hausgemachte Frühlingsrollen mit Gemüsefüllung
Gerade erst herausgebacken und brennheiß auf dem Teller. So heiß, dass man die Einzelkomponenten bei der ersten Rolle nicht erkennen kann und bei der zweiten Rolle eine schon etwas angebruzzelte Zunge und wunden Gaumen hat. Gutes Knuspergefühl. Geschmacklich sehr gute Sauce mit Sesamkörnern dazu.

Tartar vom Bio Rinderhüftsteak
Der Feuer-Burner auf der Platte. Sieht relativ harmlos aus. Sehr gute Fleischqualität und jede Menge Gewürzkörner, - brösel und – flankerl (Chili, Pfeffer & Co.). Nach drei Bissen ist Schadensbegrenzung angesagt. Schärfe auf verbrannten Schleimhäuten. Da leider kein Brot oder ähnliches zur Verfügung ist, bleiben nur große Schlucke vom Aperitif. Gott sei Dank konnte ich mir dieses Gericht nicht als alleinige Vorspeise bestellen …

Klare Hühnersuppe
Eine relativ linde Suppe zum Löschen (oder ist sie gar nicht so lind … :-/). Gemüse guter Biss, etwas Pilz, einige weichgekochte Stückchen Huhn und am Boden der Schüssel ein dicker Teppich Glasnudeln.

Beim Servieren bekommen wir von den wechselnden Kellnern immer erklärt, welche Speise gerade auf den Tisch gestellt wird. Ebenso wird beim Abräumen nachgefragt, ob alles in Ordnung ist und es geschmeckt hat. Nach der Suppe wird die Lederauflage abgewischt und von den verbliebenen Sesamkörnchen und Kondensspuren von Gläsern und Geschirr befreit.
Viele Gäste sind mit Gutscheinen hier, und ich bekomme ab Gang drei ein Schauspiel erste Reihe fußfrei dazu. Mann fällt über den Vorspeisenteller her und schiebt sich das (wohlgemerkt brennheiße) Frühlingsröllchen auf einmal in Mund. Nur unter Beherrschung und Kühlversuchen mittels herausgestülpter Augenäpfel schafft er es, das Teil nicht auszuspucken. Da wusste er noch nichts vom Tartar. Ein Gäbelchen und unter Tränen wird der Begleiterin das restliche Rind auf deren Platte gestülpt. Ich glaube, da wurde einer zu dem Lokalbesuch überredet.

Gedämpftes Wolfsbarschfilet in leichter Limetten- und Chilisauce
Der Fisch lässt sich mit der Gabel leicht zerteilen und ist im Inneren noch leicht glasig. Die Sauce enthält ähnliche 'Punkterl' wie das Tartar, hier ergibt es eine sehr gute Chilinote zum naturbelassenen Fisch.

Zart gegrilltes Rindfleisch in grünem Curry
Das Rindfleisch ist perfekt gegrillt, außen scharf angebraten, innen rosa. In der nicht zu würzigen Sauce Paprika, Chili und Feigen. Sojasprossen in Austernsauce und gedämpfter Jasmin Reis als relativ neutrale Beilagen.

Gedämpfter exotischer Fruchtsalat
Serviert in einer Lackschale, am Rand eine Orchideenblüte als Deko. In einem Bananenblatt eingewickelt, wird das zusammenhaltende Band erst am Tisch gelockert. Kleingeschnittene Früchte im eigenen Saft. Nichts aufregendes, aber das richtige zum Beruhigen aller Sinne 

Fazit: Der Service steht mit den Speisen auf Augenhöhe, beim Ambiente kann man nicht viel mehr besser machen. Der Umgang mit Gutscheinkunden ist ungezwungen und das Sommerloch kann gut gestopft werden. Zum Hauptgang bekommen wir unaufgefordert eine Karaffe Wasser nach (Leitungswasser ohne Verrechnung), allerdings müssen wir den eingangs georderten Wein zum Hauptgang urgieren, der dann aber prompt serviert wird.
Es werden diverse Menüs angeboten (Entdecke Thailand EUR 59,00, Degustationsmenü 'Sawasdee' EUR 63,00 mit jeweils vielen kleinen Speisen zum Kennenlernen; unser Menü entsprach 'Thailand’s Best').
Wiedersehen geplant.

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am 2. August 2012
Jtteam
28
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5Speisen
5Ambiente
5Service
2 Fotos3 Check-Ins

Wir sind sehr oft im Patara zu Gast, leider immer nur mittags, da die à la carte Preise nicht für das normalverdienende Volk geschaffen wurden.

Das Restaurant ist sehr gehoben und dennoch gemütlich eingerichtet. Grauer Teppichboden, graue Wände, Orange Lampen im "Feuerstil", graue Tischläufer, bunte Wassergläser, dezente Dekoration. Alles sehr warm und harmonisch.

Das Service ist aufmerksam, schnell und hilfsbereit und beantwortet die Fragen zu den Speisen ausgesprochen gut geschult. Selbst bei Fragen zu den verschiedenen Weinen merkt man die Fachkenntnisse des Personals.

Als Mittagsmenü gibt es 3 verschiedene Hauptspeisen zur Wahl. Meist handelt es sich um ein Fleischgericht, ein Fischgericht und um eine vegetarische Speise. Dazu gereicht werden 2 Vorspeisen: ein Salat (Früchte und Gemüse in einer ausgewogenen Kombination, mit einem harmonischen Dressing mit dezenter Schärfe), und eine Suppe oder anderen warmen Vorspeise wie Sate Spießchen. Ein Menü ohne Dessert kostet EUR 14,50 mit Dessert EUR 16,50.

Die Qualität der Speisen ist hervorragend, der Geschmack herrlich! Leider, wie im 1. Bezirk üblich, etwas überteuert! Für ein Mittagsmenü kommen wir jedoch gerne jederzeit wieder!

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am 10. April 2012
mahi
1
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3Speisen
4Ambiente
4Service

ich war sehr neugierig auf dieses hochgelobte thailändische Restaurant. Wir haben das 9-gängige "Entdecke Thailand Menü" ausprobiert und ich muss sagen, für ein "9"-gängiges Menü erwarte ich mir mehr! 4 kleine Vorspeisen auf einem Teller sind für mich 1 Gang und nicht 4! Die Speisen waren großteils gut, das Curry und der Wolfsbarsch sehr lecker. Das Service sehr freundlich und aufmerksam.
Fazit: Ich habe mir von diesem hochgelobten Lokal viel mehr erwartet und ich habe in Thailand großteils besser gespeist - nicht in Luxustempeln, sondern in kleinen Restaurants am Strand auf kleinen Inseln

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am 27. Oktober 2011
socrates
14
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4Speisen
5Ambiente
4Service
1 Check-In

Nach vielen Empfehlungen haben nun auch wir das relativ neue Restaurant probiert. Kurz vorweg: Wer die klassische Thai Küche sucht, wird hier enttäuscht werden. Scharf ist hier höchstens der kurz vor dem Anrichten darüber gestreute Chili.
Wir haben das "Entdecke Thailand Menü" probiert. 9 Gänge mit vier Vorspeisen, 4 Hauptspeisen und einer Nachspeise um € 55.- pro Person ist das Geld wert. Die Speisen sind liebevoll zubereitet und geschmacklich variantenreich und für all jene empfehlenswert, die an der thailändischen Küche die milden Gerichte schätzen. Überraschend war der Wein. Auch wenn die Weinkarte zu französisch-lastig ist und gute Weine aus Italien, Südafrika und Südamerika fehlen, fanden wir einen spanischen Megala mit 91 Parker Punkten um sehr günstige € 43.-.
Das Service ist ausnehmend freundlich, professionell und zuvorkommend
Fazit: ein für den 1. Bezirk mittelpreisiges Lokal mit wunderschönem Ambiente. Achtung: die auf der Homepage angeführte Teilung in Nichtraucher - Raucherbereich gibt es nicht mehr. Das gesamte Lokal ist Nichraucher. Rauchen ist nur auf dem vor dem Lokal liegenden Gästebereich möglich - witterungsabhängig somit wohl erst wieder im Frühjahr

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Letzter Kommentar von am 28. Okt 2011 um 14:57

@schlitzaugeseiwachsam: danke für den Hinweis - und sorry für den Schreibfehler - ich meinte natürlich soju. :-D Soyu und sake bäääh verabschiede mich für 5 Tage Kulinarik in Prag. Melde mich danach

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am 27. August 2011
MartinH
9
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1
5Speisen
5Ambiente
5Service

wir haben den gutschein Entdecke Thailand“-Menü für 2 Personen eingelöst (2 essen zum halben preis) und ich war hellauf begeistert. hier stimmt das preis/leistungsverhältnis auf jeden fall.
die qualität der speisen wird groß geschrieben, die verwendeten chilli schoten sind genau so scharf, wie ich es aus dem asiatischen raum gewohnt bin. alle gerichte schmecken sehr authentisch.
die weinkarte ist gut sortiert. für eine 0.75 liter flasche vöslauer werden 6,50 euro berechnet.

wer die möglichkeit für so ein schnäppchen hat, kann ohne bedenken zuschlagen

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Kommentar von am 1. Sep 2011 um 16:17

Das heißt aber im Umkehrschluss, die Speisen aus der Karte sind eigentlich nur die Hälfte wert ...

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am 7. Juli 2011
diverland
3
1
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4Speisen
4Ambiente
5Service

Sicher kein Luxus aber durchaus einen Abend wert. Auch wir fanden das Preis- Leistungsverhältnis angemessen und auch uns hat das Ambiente sehr gut gefallen. Das Design eines Restaurants ist allerdings immer eine Frage des persönlichen Geschmacks. Die Speisen waren solide und die Weinkarte für einen Asiaten gut sortiert. In manchen Punkten aber wirklich zu hochpreisig.
Man könnte eventuell ein wenig an den Temperaturen der Speisen arbeiten, ein Gericht kam leider nur lau an den Tisch.
Das Personal ohne Tadel und wirklich bemüht.
Wer bei einem Thai allerdings ein fehlendes Messer am Tisch vermisst sollte ein wenig nachlesen. :-)
Für die Lage und den Level des Restaurants sind die Preise allerdings durchaus üblich, ein Normalverdiener wird das natürlich verständlicher Weise etwas anders sehen, daher sind auch diese Meinungen rein subjektiv zu bewerten.
Einfach ein eigenes Bild machen und sich dann auch eine eigene Meinung bilden, das ist der Schlüssel.

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am 10. April 2011
yangel
57
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3Speisen
3Ambiente
4Service

Zugegebenermaßen war ich ja schon seit Monaten daran interessiert, dem neuen Luxusthai in der Innenstadt, der teilweise in höchsten Tönen gelobt wird, einmal einen Besuch abzustatten. Nachdem es dieses Wochenende gepasst hat, bemühte ich mich kurzerhand um einen Tisch. Dieser konnte uns zwar nur für zwei Stunden zugesagt werden, jedoch war das überhaupt kein Problem für uns. Zu groß war die Neugierde auf das angeblich so schöne Ambiente und die angeblich so außergewöhnlich gute Ente.

Wir kamen also gegen halb 8 an und mussten erst mal ein paar Minuten warten, bis wir an unseren Tisch gebracht wurden. Kein Problem, denn so hatte man erst mal die Möglichkeit, das Restaurant auf sich einwirken zu lassen. Im Großen und Ganzen sehr schön und stilvoll eingerichtet, für meinen Geschmack allerdings einen Tick zu viel Deko und Schnickschnack. Auch der äußerst unruhig gemusterte Teppich ist irgendwie fehl am Platz, der gibt dem Lokal nämlich tatsächlich einen leicht puffigen Touch.

Im oberen Stockwerk angekommen, erreichten wir endlich unseren kleinen Tisch. Wir waren zu dritt, bekamen aber leider nur einen Zweiertisch. Aber gut, die Reservierung war ja auch wirklich kurzfristig und das Lokal tatsächlich ausgebucht bis auf den letzten Platz. Der Raum im oberen Stockwerk ist meines Erachtens viel zu niedrig, in Kombination mit dem gedämpften Licht und den vielen Gästen entsteht dadurch nicht nur eine etwas gedrückte Atmosphäre, sondern auch eine wahnsinnig laute Geräuschkulisse. Das Publikum im Patara würde ich passend zum Ambiente als gespritzt bis leicht versobt bezeichnen.

Wir orderten als Aperitif den Thai-Bellini, welcher nicht mit Pfirsich- sondern mit Passionsfruchtmark zubereitet wird und wirklich sehr gut schmeckte. Das Personal zeigte sich die ganze Zeit über als durchaus freundlich und auch wirklich kompetent.

Dann starteten wir mit dem Thunfischcarpaccio und den Kabeljautartarlaibchen mit gespießten Garnelen und pikanter Gurkensalsa.
Etwa eine Minute, bevor die Speisen serviert wurden, wurde das Licht nochmal um einige Nuancen gedämpft - ein Schelm wer Schlechtes dabei denkt...
Das Thunfischcarpaccio wäre jedenfalls gar nicht mein Geschmack gewesen - und das obwohl ich sonst ein großer Fan solcher Gerichte bin.
Der Fisch, welcher qualitativ zwar top war, wurde von der Marinade richtig überdeckt, und diese war nicht scharf, sondern einfach nur sauer. Ein paar Spritzer davon hätten eigentlich schon gereicht, dann wäre das Gericht wahrscheinlich perfekt gewesen.
Meine Kabeljautartarlaibchen und die Garnelenspieße waren dafür exzellent, die hausgemachte Dipsauce genau richtig - pikant, aber nicht zu scharf. Perfekt.
Der dazu servierte Riesling von Prager passte hervorragend, war mit 79 Euro aber viel zu überteuert.

Als Zwischengericht hatten wir die knusprig gebackene Thaikresse mit Wildfang-Garnelentempura in Kokosmarinade und die Alaska Riesenkrabbenbeine im gelben Curry. Thaikresse & Garnelentempura waren wirklich gelungen, die Kokosmarinade aber eigentlich eine separat servierte Dipsauce und keine Marinade. Geschmeckt hats aber trotzdem sehr gut.
Die Riesenkrabbenbeine hingegen waren leider ein richtiger Einfahrer. Erstens war die Portion winzig (und das obwohl es eigentlich eine Hauptspeise war) - es waren gerade mal zwei kleine Stückchen Krabbenbeine auf einem Miniklecks Curry auf dem Teller vorzufinden. Die Krabbenbeine selbst waren zwar aufgebrochen und ausgelöst und konnten somit direkt aus der Schale herausgegessen werden, im Fleisch selbst befanden sich aber leider einige kleine Schalensplitter und der Eigengeschmack nach Fisch dominierte zu sehr. Und nein, das waren nicht meine ersten Krabbenbeine!

Als Hauptspeise gabs 3x die gebratene Barbarie Entenbrust in Knoblauch Chili Sauce, auf die wir ja schon so gespannt waren.
Scheinbar waren unsere Erwartungen allerdings etwas zu hochgeschraubt. Der Geschmack an sich war zwar wirklich sehr gut, das Fleisch selbst hätte aber wirklich weicher und die Haut knusprig sein können (und damit haben wir eigentlich alle gerechnet). Irgendwie wurde die Ente auch etwas lieblos angerichtet, es sah so aus als hätte man die Stücke mit einem Schöpfer einfach auf den Teller geklatscht und ein paar Blätter vom knusprigen Thai-Basilikum drübergestreut. Wie auch immer - für 26 Euro definitiv keine Meisterleistung.

Auf ein Dessert, für welches ohnehin nicht mehr genug Zeit gewesen wäre, haben wir schlussendlich verzichtet...

Wie viele andere bereits sagten, ist das Patara nicht nur überhyped, sondern auch völlig überteuert.. Die Preise sind für das, was geboten wird, meiner Meinung nach nicht wirklich angemessen. Aber gut, solange man hingeht und der Laden rockt, wird sich daran wohl auch nichts ändern... ich war jetzt wenigstens endlich mal dort und konnte mir meinen persönlichen Eindruck machen. Und fürs Erste wirds wohl auch dabei bleiben...

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Letzter Kommentar von Cosmoprolet am 11. Apr 2011 um 15:55

Eine affektierten Apfelsaft bitte!

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am 8. Oktober 2010
Experte
Gastronaut
428
45
29
4Speisen
4Ambiente
4Service

Haben sie viel Geld? Also so viel Geld, dass sie nicht darüber nachdenken müssen wenn es mal ein bisschen teurer wird? Wenn ja, sollten sie sich das Patara einmal anschauen! Denn das wirkt schon mal teuer, bevor man überhaupt die Speisekarte in der Hand hatte. Und die Sitzbank auf die sich mein Allerwertester niederlassen wollte, war weicher als mein Sofa! "Ach wie blöd," meinte der Angestellte, als ich ihn darauf angesprochen haben, "aber das wollten wir noch beheben!"
Eh logisch, dass ich mich genau auf jenen Sitzplatz setze, der noch ausgetauscht werden muss. Anyhow. Man erzählt uns hier ungefragt, dass Qualität seinen Preis hat und das gute Produkte eben teuer sind. Aber gleichzeitig berichtet man uns auch von der Ente, für die viele von weit her angereist kommen. Gut, probieren wir also die Ente. Und nebenbei auch noch den Wolfsbarsch in Limetten-Chili-Sauce und das Hühnercurry. Letzteres ist ausgezeichnet, trotz unseres Wunsches nach Schärfe aber überaus mild. Der Barsch hat eine wunderbare Konsistenz und einen herrlichen Geschmack, der aber leider stark von der wuchtigen Fischsauce überdeckt wird. Die Ente ist wirklich erstklassig. Kann man gar nichts sagen, wirklich köstlich! Und das ist hier übrigens auch die Weinkarte! Doch die Preise im Patara versalzen den Gesamteindruck ein wenig. Denn so gut das Lokal auch ist....es ist nicht so gut wie es teuer ist..Leider

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Letzter Kommentar von am 17. Mär 2011 um 14:33

Wein und Essen: Schließe ich mich gerne an, ich war öfters im Tibetrestaurant, dort hab ich ausnahmslos die wunderbaren Tees getrunken. Und das Lassi, nach einem ordentlich scharfen Curry ;-)

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am 1. Oktober 2010
Feinschmeckerin
25
5
4
4Speisen
4Ambiente
4Service

Ich werde ja der italienischen und österreichischen Küche selten untreu, aber finde, im Patara lohnt sich ein „Seitensprung“ – wenn auch nicht ein für ein (all)tägliches Vergnügen, da es – wie die VorgängerInnen schon bemerkt haben- eindeutig zu den hochpreisigeren Lokalen Wiens zählt.

Da ich noch nie in Thailand war, kann ich nicht beurteilen, wie „typisch“ die Gerichte wirklich sind, aber schmecken tun sie allemal. Bei den Vorspeisenvariationen allerdings gemischte Gefühle: in Konsistenz und Geschmack etwas merkwürdige Kabeljaubällchen, die Frühlingsrollen und gefüllten Teigtaschen dafür sehr gut. Die Hauptspeisen (mit zahlreichen vegetarischen Optionen), die wir bisher probiert haben, insgesamt sehr gut, auch wenn die Schärfe-Bewertungs-Skala nicht immer optimal trifft (wobei das vielleicht auch am jeweils subjektiven Empfinden liegt), sehr gut die Thai Nudeln mit Tofu, der gebratene Reis oder die verschiedenen Currys, nicht so optimal das Osso Buco (mit viel fettigem Fleisch). Was mich als Nachspeisentiger fasziniert: für einen Asiaten sonst untypisch wirklich hervorragende Desserts: eine genialer warmer Schokokuchen mit flüssigem Kern und herrlich frischem Mangosorbet oder ein Papayatörtchen (a la Tarte Tatin) mit Vanilleeis.

Preislich etwas günstiger als a la carte ist das Mittagsmenü um 39 Euro, das immer wieder wechselt und Neues bietet (allerdings leider ohne vegetarische Variante und da zeigt man sich auch nicht flexibel)

Der Service ist sehr aufmerksam und freundlich, das Ambiente im unteren Stock ganz ok, wenn es voll ist allerdings etwas laut, der Gastgarten im Sommer ok.

Fazit: Ich halte das Patara für eine Bereicherung der Wiener Restaurantszene, wenn auch die Preise vielleicht etwas hoch gegriffen sind.

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Kommentar von Unregistered am 1. Okt 2010 um 23:37

Gebe dir vollkommen recht. Eine Bereicherung ist das Patara allemal. Allerdings sollten man hier die Preise reduzieren.

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am 24. September 2010
AxelP
15
1
2
4Speisen
4Ambiente
5Service

Wir haben uns das Patara Mittags gegönnt.

Essen und Service ausgezeichnet, allerdings hat mich das grüne Curry nicht umgehauen, war in etwa der thailändische Garküchenstandard.
Weisser Spritzer für 8,50 Euro war der Aufreger für mich der Rechnung, wurde uns als Aperitiv angeboten, aber mit einem Preis in der Höhe hatten wir wirklich nicht gerechnet. wir sind MIttags nicht wirklich satt mit 90 Euro zu zweit aus dem Lokal gegangen.

Abends muss ich mir das wirklich nicht geben.

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Letzter Kommentar von Unregistered am 17. Okt 2010 um 18:31

wenn der rt es als lesenswert einstuft.... Wer ist rt?

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am 21. August 2010
MFerstl
2
1
2Speisen
2Ambiente
3Service

Luxus-Thai-Lokal in Wien?
Luxus bedeutet für mich was anderes!
Gartenmöbel waren unbequem( beim Tisch reservieren, hab' vergessen zu sagen, dass ich nicht draussen im Garten sitzen möchte. Die hatten aber auch fragen können!)
Tisch war zu klein. Thai Sitten hin oder her, es gab keine Messer auf den Tisch. Das Essen war lauwarm.
Das Preis Leistungsverhaltnis stimmt leider nicht wirklich! Ich war enttauscht.

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Kommentar von am 22. Aug 2010 um 17:53

Ich glaub beim Essen hast du Pech gehabt, wir haben dort wirklich hervorragend gespeist :) Bei diesen Preisen sollte das aber wirklich nicht passieren.

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am 31. Juli 2010
Experte
wolf
98
50
23
5Speisen
5Ambiente
4Service
8 Fotos1 Check-In

Das Patara ist ein neuer Luxus Thai in der City. Waren gestern dort. Essen war wirklich sensationell. Hatten die gemischte Vorspeisen Platte für 2 Personen. Drauf waren Hühnerspiesse, Sesambällchen, Frühlingsrollen, Shrimps Rollen, etc... Hat alles sensationell geschmeckt.

Als Hauptspeise hatten wir Beef Filet in Panang Curry, Ente in Knoblauch Chilli Sauce und ein grünes Thai Curry. War alles perfekt, das beste war aber eindeutig das grüne Thai Curry. Hab ich noch nie so gut gegessen.

Das Lokal ist super stylish aber gemütlich. Unten ist der Raucher- und im 1. Stock der Nichtraucher-Bereich.

Leider sind die Preise wirklich extrem hoch, und das wird uns davon abhalten öfters hinzugehen. Vorspeisen Platte kostetet 19 Euro pro Person, Hauptspeisen so zwischen 25 und 35 Euro. Das wäre, obwohl schon ziemlich hochpreisig, noch verkraftbar. Allerdings kostet ein Weisser Spritzer 5.80 € und ein 0.3 Bier 4.80 €.
Ich glaube hier wird man sich bald auf das gängige Preisniveau in der Wiener City anpassen müssen.

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am 30. Juli 2010
simone
47
6
6
4Speisen
4Ambiente
3Service

Gesessen bin ich gleich bei der Bar am Hochtisch und hatte somit einen Blick über das ganze Lokal. Zum Knabbern bekam ich Garnelenchips mit Erdnuss Sauce, die überraschend pikant war. Als Vorspeise hatte ich Noodle Rolls – mit € 17,- nicht ganz billig – aber von der Menge her absolut ausreichend und die haben echt super geschmeckt. Das Essen war sehr schön angerichtet. Fürs Gedeck wird übrigens € 2,50 verlangt. Dann hatte ich das rote Tofu Thai Curry (€ 16,-), welches in einer ausgehöhlten Ananas serviert wurde. Geschmacklich einwandfrei! Tofu war sehr gut angeröstet und nicht so gummiartig, was leider oft leicht passieren kann. Dazu trank ich einen Lychee Eisee (€ 4,50), der perfekt zum Hauptgang gepasst hat.
Abschließend noch ein Nespresso Kaffee und von € 50,- war nix mehr über. Das nächste Mal lass ich mich dorthin einladen ;-) Mittags bieten sie einen Business Lunch um € 29,- an! Hab ich zu spät gesehen.
Direkt vor der Tür haben sie auch einen kleinen Gastgarten. Lokal hat im Erdgeschoss Platz für ca. 35 Plätze –Raucher! Und im 1. Stock (Nichtraucher) für 55 Gäste. Schönes warmes Ambiente in Orangetönen mit sehr schönem Teppich, der sich vom Muster her durchs Lokal über die Stiegen hinauf schlängelt.
Derzeit haben sie noch Soft Opening, offizieller Start ist erst im September.

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Bewertet am 30.07.2010

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