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Mittwoch, 23. August 2017
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33
39
Gesamtrating
36
4 Bewertungen
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Osteria Del Salento Info
Ambiente
Gemütlich
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Mittel
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Keine
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
18:00-23:00
Mi
18:00-23:00
Do
18:00-23:00
Fr
18:00-23:00
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Osteria Del Salento

Kochgasse 4
1080 Wien (8. Bezirk - Josefstadt)
Küche: Italienisch
Lokaltyp: Trattoria
Tel: 01 4092256
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4 Bewertungen für: Osteria Del Salento

Rating Verteilung
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. Mai 2017
Experte
Stammersdorfer
268 Bewertungen
30 Kontakte
Tester-Level 28
3Speisen
3Ambiente
3Service
10 Fotos1 Check-In

Gestern Abend war’s, in der OSTERIA DEL SALENTO, wir schreiben den 24.5.2017, sind im 8ten, meinem Heimatbezirk, in der Kochgasse 4.
Uns ist der kleine Italiener von einem Besuch vor etwa 10 Jahren noch in sehr guter Erinnerung.

Wir gehen zu Fuß, sind es doch kaum 400 Meter von unserem Wohnort. Die 5er und 33er Bim haben eine Station in der Laudongasse, der Bus 13A hält sogar in der Kochgasse selbst.

Die Reservierung einen Tag zuvor, hat zwar perfekt geklappt, die weibliche Stimme am Telefon war aber alles andere als freundlich. War übrigens die „Mama“ des Hauses, wie wir später feststellten.

Recht klein und urig ist es hier, man ist in einer Trattoria mit maximal 30 Plätzen. Im vorderen Bereich, wo wir unseren Tisch hatten, finden mit viel Phantasie 20 Gäste Platz. Das Lokal ist gut besucht, aber nicht voll. Die Holzsessel sind nicht sonderlich gemütlich, die Tische schön in weiß eingedeckt und der Steinboden, in verschiedenen Brauntönen, hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Sauber ist es aber allemal und wir haben und auch recht wohl gefühlt.
Es handelt sich (noch) um ein Raucherlokal, also zumindest stehen Tschicktigl am Tisch. Außer einem jungen Mädl, das zum Lokal gehören dürfte und nix getan hat, hat sich niemand eine ins Gesicht gesteckt. Es wurde vor dem Lokal geraucht, sehr löblich wie wir fanden! :-)

Einen jungen Kellner gibt’s, der Sohn des Hauses? keine Ahnung. Er war freundlich und bemüht, fragt nach, ist aber nicht sonderlich aufmerksam, man muss ihn rufen, wenn man was möchte, ja und die resche Mama hilft auch mit. :-) Giuseppe Bortone, der Chef des Hauses, werkt in der Küche.
Unter allen Anwesenden, die zum Haus gehören, wurde italienisch gesprochen, ebenso mit einigen Gästen.
Der 3er fürs Service ist aufgerundet.

Bevor man noch sitzt, steht schon die Karaffe Leitungswasser am Tisch, das gefällt. Der eher trockene Prosecco zu Beginn war gut, aber nicht mehr, das gibt‘s bessere.
Zum Essen hatten wir eine Flasche Alceo Salento, aus Manduria, ein Weißwein(Cuvee) Jahrgang 2015, nix besonders, gut trinkbar, mit dezenter Säure. Der Weinkühler kam nur auf Zuruf.
Die Getränke waren allesamt zu warm, wie auch der Nachbartisch beim Bier feststellte.
Der Espresso danach war stark, mit sehr schöne Creme, wenn es was auszusetzen gab, dann dass er ein wenig bitter war.

Spezialitäten aus Apulien, ist auf einigen einschlägigen Internetz Seiten zu lesen, wobei Salento quasi der „Absatz des italienischen Stiefels“ ist.

Das Gedeck bestand aus köstlichen schwarzen Oliven, sehr guten, getrockneten, leicht salzigen Paradeisern, dazu im Körberl war frisches „normales“ Weißbrot und welches mit Oliven, sowie so kleine Knusperringerln, die sich Taralli nennen, wie mir das Netz verriet.

Danach hatten wir gleichzeitig serviert, Vorspeise und ein Zwischengericht.
Zum einen verschiedene Muscheln in Weißweinsauce, Cozze mista al Vino bestand aus Miesmuscheln und (vermutlich) Venusmuscheln. Im Sud fand sich in dünne Scheiben geschnittener Knoblauch, Petersilie und grauslicher Stangensellerie. Das Ganze war nix besonderes, es fehlte jeglicher Höhepunkt, einfach fad.
Das genaue Gegenteil waren die Cavatelli mit Salsiccia, Paprika, Zwiebel und Käse drüber gerieben. Was typisches nudelartiges aus dem Süden, wie mir ebenfalls das Netz verriet. Dazu als Deko Hasenfutter, mit Vorsicht sehr scharfen Chili. Das hat uns begeistert, die Nudeln nicht zerkocht, sondern bissfest, richtig gut gewürzt, eine Freude für den Gaumen, aber nicht unbedingt fürs Auge.

Als Hauptspeise hatten wir einen gemischten Fischteller für 2. Der grigliata mista di Pesce bestand aus 4 köstlichen Riesengarnelen, das Fleisch in den großen Schwänzen war fest und leicht süßlich, einfach perfekt. Weiters war da ein Thunfischsteak, nicht trocken, fast durch, mit schönen Grillspuren und auch perfekt in seiner Würzung. Ja und dann war da noch eine recht ansehnliche Goldbrasse, auch als Dorade oder Orata bekannt. Abgesehen davon, dass es hier kein Fischbesteck gibt, was verkraftbar ist, wird er einem auch nicht filetiert, aber da weiß man sich ja auch noch zu helfen. Wenn er dann aber in der Mitte nicht ganz durch ist, wird’s problematisch. Also nach dem Kellner Ausschau gehalten, ihn nach geraumer Zeit gefunden, er hat ihn dann nach mehrmaliger Entschuldigung wieder in die Küche verfrachtet, um ihn nach einigen Minuten fertig gegrillt wieder zu servieren. Das Fleisch schön weiß und recht fest, die Haut etwas mit einem Olivenöl Knoblauch Gemisch verfeinert, aber nur teilweise essbar. Hier waren wir uns einig, das geht und hatten wir schon besser. Dazu waren auf dem großen silbernen Blechteller noch einige ordentliche Braterdäpfel und das obligatorische Grünfutter. Wir haben uns mit der ebenfalls mitgelieferten Zitrone und etwas Salz den Fisch noch etwas verfeinert, sodass er letztendlich doch recht gut war.
A ja und Mama kam auch nochmals zum Tisch um sich zu entschuldigen, dass der Meeresbewohner innen noch roh war.

Sowohl bei den Muscheln als auch zum gemischten Fisch wurde eine leere Glasschüssel für die Überreste gebracht, was man aber vergeblich sucht, sind feuchte Tücher, oder eine Schale mit Zitronenwasser für die anschließende Fingerreinigung. :-(

Da wo Licht ist auch Schatten, trifft es für unseren Besuch in der OSTERIA DEL SALENTO wohl am besten. Dass was aus der Küche raus kommt ist teils richtig gut, dann aber wieder nur sehr durchschnittlich. Mit Trinkgeld haben wir 95 Euro gezahlt.

Ob es sich hierbei um authentisches süditalienisches Lokale handelt, keine Ahnung, so weit unten war ich noch nie, ist aber gut vorstellbar.....

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Letzter Kommentar von am 25. Mai 2017 um 20:07

okokok, mea culpa. Ich war vor einigen Tagen dort, ohne vorher die Bewertungen gelesen zu haben. Man verzeihe mir.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 18. Jänner 2014
Chefdecuisine
7 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 2
5Speisen
4Ambiente
5Service

Nachdem hier der berühmte amarone1977 eine beachtenswerte, doch meiner Meinung nach etwas zu gemäßigte Bewertung abgegeben hat, und ich bisher noch nicht, da das Lokal für mich ein Geheimtipp ist, erlaube ich mir nun, die Punktezahl in Richtung Bestbewertung zu erhöhen. Ich muss nämlich Speisen und dem Service tatsächlich 5 Punkte geben.

"Rustico" stimmt schon, soll heißen, hier bekommt man anständig große Portionen und das Ambiente gleicht dem eines italienischen Wohnzimmers. Also, alles fein, sauber, familiär geführt. Für mich macht eben genau das den Charme dieser Osteria aus: als Italophiler mag ich diese Atmosphäre, ich fühle mich da viel willkommener als bei den meisten Nobelitalienern, wo Kellner womöglich die Nase rümpfen wenn man nur Spaghetti bestellt. Nichts gegen die Nobelitaliener im Ersten, doch bei vielen stimmt einfach das Preis/Leistungsverhältnis so gar nicht.

Zu den Speisen: bei erster Gelegenheit zu viert dort, bestellten wir Linguine mit Scampi zu dritt und eine Dame einen Fisch, ich glaube Spada, also Schwertfisch. Jedenfalls waren die Linguine noch etwas besser als erwartet: der Chef fragte uns nämlich, ob wir nicht die Version mit weiteren Meeresfrüchten wollen, "mista, frutti di mare, vongole, spada" und es war überwältigend. Nicht zu stark gewürzt, aber eben gerade richtig, die Linguine. Ich finde die Tomatensauce perfekt, sie schmiegt sich an die Pasta. Es war eine Riesenplatte Linguine mit Scampi/Frutti di Mare. Also zu dritt haben wir das nur sehr knapp geschafft, obwohl wir großen Appetit hatten. Danach kam Tiramisu, sehr gut, ein Hauch, der auf der Zunge zergeht.

Nachdem mir die Linguine doch sehr gut geschmeckt hatten, reservierte ich das Lokal zu meinem runden Geburtstag. Mit rund zwanzig meiner besten FreundInnen. Und es wurde ein rauschendes Fest, wirklich schön (und sehr gut). Ich wollte mal nicht abtanzen und trinken, sondern eher gemütlich feiern.

Bestellte also bei Giuseppe ein Menü, bestehend aus einem Riesenbuffet Antipasti:

Mediterraneo: gegrilltes Gemüse mit Büffelmozzarella, also Paprika, Zwiebelchen in Balsamico, gegrillte Tomaten, Zucchini, Melanzani.
Salumiere: verschiedene Salami, auch mit Mozzarella
Bruschette & Crostini: da waren sie so nett die extra dazu zu stellen, Hälfte mit fein geschnittenen Tomaten drauf, andere Hälfte mit Trüffelaufstrich. Umwerfend. Vielleicht vergesse ich jetzt was aufzuzählen, aber egal, Vorspeisenbuffet eben.

Danach die schon oben erwähnten Linguine, sowie Orechiette Pomodoro (diese simpel, al dente, Gaumen verwöhnt - eben das macht die italiensiche Küche aus, auch einfache Speisen können verführen).

Ein ganzer Grill voll Scampi extra serviert auf drei Riesentellern, dann waren bei den Linguine massenhaft Vongole und Cozze mit dabei, und Shrimps daruntergemischt, serviert auf vier Platten. Dazu ein paar Schüsseln Orechiette mit, je nach Bedarf, und meiner ist entsprechend, Bergen von Parmesan. Natürlich würde ich nie den Fauxpas begehen, zu den Linguine Parmesan zu verlangen. Zu den Orechiette musste er aber sein.

Also, nach dem Vorspeisenbuffet brauchten wir natürlich eine Pause von anderthalb Stunden. Alles immer auf höfliche Nachfrage vom Chef, Giuseppe, ob es jetzt soweit sei und er die Linguine bzw. Hauptgang schon vorbereiten könne. Detto dann bei der Nachspeise, eine Tiramisu Torte wie´s ärger nicht mehr geht. Zwei Freundinnen halfen mir sehr nett beim Servieren. So gehört sich das nämlich, dass ich das persönlich anschneide und meinen Freunden serviere, meinte die Chefin des Hauses. Alles inklusive Licht aus, und ein Geburtstagsständchen bekam ich, Geschenketisch, und nachdem das Lokal für andere Gäste geschlossen war, durften Freunde von mir sogar ihren Hund mitnehmen. Ist aber sonst, glaube ich, nicht erlaubt.

Also zur Qualität der Speisen kann ich nur hervorragend sagen, ob nun Paprika gross oder klein geschnipselt werden ist mir nicht so wichtig - mangia, mangia! (Ich habe vergessen, die Oliven vom Gedeck zu erwähnen, fantastisch).

Dem Service gebe ich fünf Punkte weil da nicht nur die Signora sehr nett ist (eine echte italienische Mamma eben) und mir extra diesen Tisch hinschob um das Tiramisu zu teilen, begleitet von Sektkübel mit Wasser und Messer (das Ding pickt ja), sondern alle. Außerdem war der Kellner auch von der Familie, also ein junger Mann, wirklich aufmerksam und sehr freundlich zu allen meinen Gästen. War das Glas nach Gebrauch abgegriffen (was im Lauf des Abends öfters vorkam), kam ein Neues, war die Weinflasche bzw. der Krug leer, wurde nachgefragt und -geschenkt. Freundlich, bemüht, aber nicht aufdringlich. Ebenso vor der Tiramisu-Torte, worauf ich meinte, bitte erst in einer halben Stunde, es sind alle noch so satt von vorher, kann eh keiner mehr.

Ich muss gestehen dass wir die Öffnungszeit schon leicht überschritten hatten, als es mit den Limoncello-Runden losging. Zunächst wurde eine gesamte Runde vom Lokal spendiert. Was ich ja nun nicht erwartet hätte. Dann noch eine vom Freundeskreis. So wurde es richtig gesellig, bis allerdings die Chefin des Hauses zu vorgerückter Stunde doch sagte, dass sie schon müde sei. Auch dafür ein grosser Pluspunkt! Sie haben nicht einfach gesagt: wir schliessen, bitte - sondern hielten für uns ein wenig länger offen. Bis die ganze angeheiterte Gesellschaft Taxis hatte.

Das nächste mal nehme ich unbedingt wieder die Antipasto Mediterraneo und die Bruschette als Vorspeise, ob ich dann einmal von den Linguine abweichen kann wird sich zeigen, es wäre natürlich interessant einmal zu variieren. Den Tintenfisch (Polpo) habe ich als Vorspeise noch nicht probiert, das Risotto auch noch nicht.

Preis: nicht billig, aber angesichts der Qualität und der Portionen stimmt´s. Für Antipasti, Fisch und Nachspeise, dazu ein, zwei Gläser Wein und einen stretto, sollte man bei zwei Personen rund 100,- Euro inkl. Gedeck rechnen. Ob man das aufessen kann, ist eine andere Frage.

Fazit: Beste italienische Küche mit Herz, aufmerksames herzliches Service. Ich meine damit, original herzliche Italiener, es schadet nicht wenn man italienisch kann. Beim Ambiente habe ich eben nur vier Punkte gegeben weil sich vielleicht manche Besucher etwas Nobleres erwarten - für mich ist die rustikale Stimmung in dieser Osteria allerdings perfekt.

Bitte nicht alle hingehen, ich will nämlich auch noch öfters einen Tisch dort bekommen.

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Letzter Kommentar von am 23. Jul 2015 um 21:16

Mit Scampi haben diese possierlichen Tierchen aber nichts zu tun. Werden die wirklich als solche verkauft, von Italienern?

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 10. Jänner 2014
Experte
amarone1977
316 Bewertungen
75 Kontakte
Tester-Level 30
3Speisen
3Ambiente
4Service
8 Fotos1 Check-In

Attenzione – rustico! Molto rustico.

Was ich damit meine: das Lokal ist so ziemlich genau das Gegenteil eines „Edel-Italieners“ im Stile eines „Danieli“ im 1. Bezirk.

Das hier ist eine echte Vorstadt-Trattoria wie sie im Buche steht. Will man beim Eingang die Türe zumachen, um den typisch Wiener Durchzug nach draußen zu verbannen, hat man schon mal den Türgriff in der Hand.

Die zierliche Signora mit der Reibeisenstimme à la Gianna Nannini duzt mich sofort und führt mich zum einfachst gedeckten Zweiertisch, den ich rechtzeitig reserviert hatte.
Das Lokal bietet vielleicht Platz für 30 Personen, die man aber auch von Dienstag bis Samstag jeden Tag reinbekommen muss.
Dürfte also nicht ganz unbegründet sein, dass ich zweimal am Telefon „beh caro, siamo pieni!“ hören musste.

Il Salento – die kleine wurstförmige Halbinsel, der Stiefelabsatz Italiens, der sich mehr oder weniger mit der Provinz Lecce deckt. Pugliesi also.

Apropos Wurst – die bekomme ich an jenem Abend auch auf den Teller, in Form eines klassischen Rezepts aus dem Süden:
Orecchiette con salsiccia e formaggio piccante. Die Ohrwaschselpasta also, mit der typischen Wurstfülle und jeder Menge würzigem Hartkäse. Tomaten dürfen nicht fehlen, leider auch Paprikastücke, die aber groß genug zum Aussortieren sind.

Serviert wird eine enormer Berg an Nudeln, der fast nicht zu packen ist. Sehr gut die Wurst, die Orecchiette sind – ma sì! – perfekt al dente, nur die Paprika und die dünn aussuppenden Tomaten stören mich als Nachtschatten-Feind ein wenig. Comunque – buona!

Passt immer: ein Glas vom Parade-Rotwein Primitivo, am besten immer frisch aus der Damigiana.

Als Gedeck wird zuvor übrigens ein bisschen Ciabattobrot serviert, außerdem noch die unsäglichen, selten wirklich frischen oder gar knusprigen Taralli. Dazu Oliven und Pomodori secchi, die getrockneten Tomaten.

Tirami su: immer eine vergleichbare Größe, egal wohin man kommt in Italien. Es gibt die Trevisaner Spezialität natürlich überall, aber nicht überall ist sie gut. Hier zeigt sich, dass die Salentini nicht so oft in Treviso waren: wieder ist die Portion riesig, wieder wird die Portion rustikal auf den Teller geknallt.
Sehr frisch, fast schon zu frisch, dadurch ist es auch weniger schnittfest, wie schon zuvor die Past ein richtiger Berg.

Monte Tiramisu hat auch ein altbekanntes Makel – Schlagobers als Helferlein für die Konsistenz der Creme. Ich mag’s nicht so gern, mir ist bekanntlich die originale Variante mit Mascarpone und Eischnee lieber, dadurch kommt auch der intensive Geschmack von Ei und Zucker mithilfe des abenteuerlich fetten Mascarpone viel besser zur Geltung. Schade!

Infine: Caffè und ein hausgemachter Liquore. Die zeigen dann wieder, was sie können.
„Ehehee, vedi??“ ist auch die Signora, mit weit geöffneten Augen belehrend und stolz, wie eine Italienerin eben stolz sein muss.

Fazit: die feine Klinge spielt man hier nicht, hier isst man deftige Kost, die aber trotzdem nicht schwer im Magen liegt.
Die beiden Signori (Signora serviert, Signore kocht) sind wahrlich authentisch bis in die Haarspitzen, sie scheren sich einen feuchten Staub um das, was in Lokalen wie etwa dem nahe gelegenen Sestante dem Wiener als „Italienisch“ vorgesetzt wird.
Ein zweiter Besuch ist fällig.

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Letzter Kommentar von am 10. Jän 2014 um 14:55

Ich bin dort vor ca. 3 Jahren mal reingeschneit ohne Reservierung. Naja den Rest kann man sich denken. Wir mussten leider wieder abziehen. Seitdem nehmen wir es uns vor, da wir ja Liebhaber der gemütlichen, rustikalen, echten Küche egal welchen Landes sind. Danke für den Bericht. Der Besuch ist jetzt wirklich bald fällig.

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am 14. Oktober 2013
Clue03
6 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Wer süditalienische Küche liebt ist hier bestens aufgehoben!!

Urig eingerichtetes Lokal mit absolutem italienischen Charme! Es wird gekocht, gemacht, getrunken, gegessen, gelacht und einfach glücklich gemacht!

Von diversen Fischvor- bis hin zu Hauptspeisen, Pasta in fast allen Variationen, Antipasti die das Herz höher schlagen lassen..

Es gibt keine Pizzen, was aber gut so ist, weil echte süditalienische Küche, authentisch wie hier - besser geht es gar nicht!
Riesige Portionen und die klassische Zubereitung machen einen Abend in der Osteria del Salento zu einem Fest der Sinne!!

Vorbestellen wäre allerdings anzuraten!

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Letzter Kommentar von am 18. Jän 2014 um 09:18

Die Lungen?

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Bewertet am 14.10.2013

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