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Gesamtrating
38
24 Bewertungen
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La TavolozzaLa TavolozzaLa Tavolozza
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La Tavolozza Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
VISA MC DINERS
Öffnungszeiten
Mo
17:00-01:00
Di
17:00-01:00
Mi
17:00-01:00
Do
17:00-01:00
Fr
17:00-01:00
Sa
12:00-01:00
So
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La Tavolozza

Florianigasse 37
1080 Wien (8. Bezirk - Josefstadt)
Küche: Italienisch, Pizza
Lokaltyp: Restaurant, Pizzeria, Trattoria
Tel: 01 4063757
Lokal teilen:

24 Bewertungen für: La Tavolozza

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 2. Jänner 2016
Experte
hbg338
388
56
29
3Speisen
4Ambiente
3Service
7 Fotos1 Check-In

Das italienische Pizza Restaurant La Tavolozza befindet sich an der Ecke Florianigasse / Lederergasse. Die Erreichbarkeit ist mit den verschiedensten Autobus- und Straßenbahnlinien sehr gut gegeben. Die Autobuslinie 13A fährt direkt beim Lokal vorbei, dazu gibt es in der Nähe die Straßenbahnlinien 2, 5 und 33. Bei allen Linien muss man von der Haltstelle einen kleinen Fußweg bis zum Lokal zurücklegen. Ich kam mit dem Auto und hatte genügend freie Parkplätze in Lokalnähe am frühen Samstagnachmittag zur Auswahl. Aber Achtung einige Parkplätze sind Anrainerparkplätz. Nicht hinstellen, kann teuer werden.

Das Lokal welches ein reines Nichtraucherlokal ist erreicht man über einen kleinen Niveauunterschied. Für die Raucher steht ein Sonnenschirm vor dem Lokal unter dem man von der Witterung etwas geschützt, rauchen kann. Das erste was man zu Gesicht bekommt sind massenweise Flaschen mit hochprozentigen Inhalt. Diese sind vor der Schank auf einen Tisch sehr dekorativ aufgebaut. Grappa von unzähligen Anbietern und diverse andere Destillate. Dahinter befindet sich der Schankbereich. Auch der Zugang zu den Toiletten und den Sitzplätzen im Obergeschoß befindet sich neben der Schank. Einer der beiden Kellner nimmt sich meiner an und bietet mir einen Tisch links neben der Eingangstüre an. Da diese mit einen dicken Vorhang als Kälteschutz versehen ist bewirkt die sich immer wieder öffneten Türe keinen Kälteschock bei mir. Der Tisch ist sehr schön für zwei Personen gedeckt. Weingläser für Rot- und Weißwein, dazu Stoffservietten, eine Kerze, Salz- und Pfefferstreuer und Dekoration befanden sich am Tisch. Die Speisekarte wurde rasch überbracht. Keine sofortige Frage nach dem Getränkewunsch, passiert leider sehr selten dass man die Getränkeseite in Ruhe lesen kann. Die sehr umfangreiche Speisekarte bietet für jeden Geschmack etwas. Meine Getränkewahl fiel auf einen frisch gepressten Orangensaft(€ 3,70) und einen großen Apfelsaft gespritzt(€ 4,00). Zum Essen wurde eine Pizza alla toscana(€ 9,40) bestellt.

Im Anschluss an den Schankraum erreicht man über eine Stufe den großen Gastraum wo sich das Reich des Pizzabäckers in Form eines großen Pizzaofens, welcher mit Holz beheizt wird, befindet. Auch ein schöner Wasserbrunnen ist ein netter Blickfang. Der Besuch der Toiletten verläuft auch zufriedenstellend. Allerdings müssen mehrere Stufen überwunden werden. Nichts mit Barrierefreiheit auch wenn man den Eingang eventuell mit einen Rollstuhl bewältigen kann und im Schankraum Platz nimmt.

Am Tisch zurück standen meine Getränke am Tisch. Der Orangensaft frisch gepresst und nicht zu süß. Der gespritzte große Apfelsaft sehr zum Vorteil des Wirtes verdünnt. Sogar mir freien Auge zu sehen an der sehr hellen Farbe. Die Kohlensäure war auch nur sehr dezent vorhanden. Kurze Zeit später wurde ein Gedeck(€ 1,30) serviert. Auf einen kleinen Teller ein Kräuter Pesto. Dazu diverses Weißbrot und Pizzabrot. Das Pesto war sehr Knoblauchlastig was aber für mich als Liebhaber dieses Gewürz kein Problem war. Allerdings war das Pesto sehr, sehr flüssig was das Bestreichen des Brotes äußerst problematisch machte. Trotzdem war es sehr schmackhaft.

Der erste Eindruck von der Pizza die recht bald nach dem Pesto serviert wurde, war leider enttäuschend. Kein wulstiger Pizzarand wie man es früher immer bei den Holzofenpizzen bekam. Hier war eine minimale Erhöhung. Diese auch nicht flaumig sondern recht knusprig, sodass das extra mitgelieferte Messer ganze Arbeit leisten musste. Der Belag war ohne Fehler. Kein gepresster Schinken in Blockform oder getrocknete oder eingelegte Champignons. Der Schinken sehr schmackhaft und würzig. Die Champignons frisch aber leider mengenmäßig sehr dezent. Der Pizzaboden war nicht zu dick und leicht knusprig. Nachwürzen war hier nicht nötig.

Das Service war unauffällig. Der Bestellvorgang ohne Fehler. Das leere Orangensaftglas, den ich sehr rasch ausgetrunken hatte, stand bis zu meinem Verlassen des Lokals am Tisch obwohl die Teller des Gedecks welche daneben standen rasch abserviert wurden. Auch der leere Pizzateller wurde abserviert und das Glas ebenfalls stehen gelassen. Nachgefragt ob es geschmeckt hat wurde allerdings schon.

Mein Fazit - An meine Pizzafavoriten in Wien kommt diese Pizza nicht heran. Optisch ein sehr schönes Lokal was meinen Geschmack getroffen hat. Das Service mit Höhen und Tiefen. Extra herfahren würde ich nicht unbedingt.

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Letzter Kommentar von am 19. Mär 2016 um 23:15

1- im La Tavolozza gibt es noch immer ein Raucher Bereich. 2- La Tavolozza ist kein einfache Pizzeria, bietet viele verschiedene Spezialitäten. Wenn man dieses Restaurant bewerten will sollte man am besten was interessanteres ausprobieren. 3- Über eine Pizza Toscana und einen Apfelsaftgespritzt könnte man nur so viel schreiben... Besser selbst testen ;-)

Gefällt mir2
am 19. November 2014
cestmoi
14
1
2
5Speisen
5Ambiente
5Service

Dieses Lokal möchte ich keinesfalls missen in meinem Repertoire der mir lieb gewordenen Lokale.
Köstlich gegessen, die Getränke bestens,
die Speisekartengestaltung etwas ungewöhnlich und es braucht Zeit sich durchzufinden, das stört jedoch nicht.
Die Bedienung sehr freundlich und es empfiehlt sich zu reservieren.
Gerne jederzeit wieder!

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Kommentar von am 19. Nov 2014 um 09:29

Bin seit mindestens 15 Jahren einmal im Jahr dort, ist ein GUTES Lokal, aber 3 x die Höchstnote????

Gefällt mir1
am 23. Juli 2014
Cassandra161
2
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Wir hatten uns in Wien im Standesamt getraut und wollten daher ein Restaurant in der Nähe. La Tavalozza wurde von Deutschland aus für den Abend reserviert und ein Menü wurde von uns zusammengestellt. Alle Wünsche konnten dabei berücksichtigt werden (es gab unter den Gästen ein Kind und einen Veganer). Da wir aufgrund der geographischen Distanz nicht vorher kosten konnten, waren wir sehr gespannt. Unserer Erwartungen wurden dabei weit übertroffen. Ein sehr schönes Restaurant mit exquisiter und sehr, sehr, sehr leckerer Küche. (Unter den Gästen war ein Berufskoch und dieser war ebenso sehr begeistert). Das Preis- Leistungsverhältnis war optimal. Das Personal war unglaublich freundlich. Es war in der Tat das beste Restaurant, was wir uns für den Tag hätten aussuchen können...

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 31. März 2014
virtute
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4Speisen
4Ambiente
3Service

War am Samstag letzte Woche zum ersten mal dort (wir hatten reserviert)

Gleich beim Eintreten habe ich mich sehr wohl gefühlt, nette Atmosphäre, angenehme Beleuchtung, das Interieur stilvoll.
Unser Tisch war in der Mitte des Speisesaals am Fenster, gleich neben dem prominent in den Raum plazierten Pizzaofen, wo der Pizzakoch sehr effektvoll den Teig fliegen lies. Wir hatten als Aperitif einen Bellini. Etwas enttäuschend, da statt Pfirsichmark einfach so ein Marillen - oder Pfirsichsaft zum Prosecco gemischt wurde. Gerade bei einem Italiener hätte ich mich über einen guten Bellini gefreut!

Aber soll schlimmeres geben!

Als vorspeise hatte ich die Minestrone (seht gut! schmeckte genau nach dem was drinnen war: frisches Saisongemüse, knackig, hat sehr authentisch geschmeckt). Meine Begleitung hatte das Vitello Tonato. Habs gekostet. Es war recht gut, aber hatte in Wien schon besseres gegessen (Bar Italia, das Vitello ist ein Traum!).

Zum Hauptgang gab es dann für mich die Lasagne: Nicht fettig, eine sehr sehr feine Bechamel, reichlich Mozzarella drüber. Das beste daran war jedoch das Kalbsfleisch, dass hier für die Lasagne verwendet wird: ein herrliches Aroma. Sehr positiv auch: das ganze war aus dem Ofenform herausgelöst und wurde am Teller serviert und hat gar keinen fettigen Eindruck hinterlassen. sehr bekömmlich.
Als wein hatten wir Sauvignon Blanc (Sacchetto, 2012), leicht, dezente säure. War gut temperiert und es wurde auch regelmäßig nachgeschenkt.

Aber das beste am ganzen Abend, und das was mich veranlasst hat, diese Bewertung zu schreiben war das Dessert!!!

Ich hatte die Panna Cotta und muss sagen, ich könnte mich nicht erinnern, jemals zuvor eine derart gute gegessen zu haben.

Ein traumhaftes, angenehm sahniges Aroma, bedeckt mit augenscheinlich selbstgemachtem Karamel, dazu frische Früchte und so ein leckerer Fruchtspiegel. Tolle Konsistenz! Darüber Nüsse gestreut. ein Traum von einem Dessert!! Von den anderen Desserts auch gekostet. wirklich tolle Sachen, auch die gefüllten Datteln extrem lecker!

Das Service war ok: unaufdringlich, flott. Eher zurückhaltend halt, was mich aber nicht weiter gestört hat.

Preislich waren wir zu fünft bei 177 Euro, was wirklich günstig war (teilweise 3 Gänge).

Als Abschluss gab es noch was aufs haus (wahlweise Prosecco, Grappa, Averna etc.)

Komme sicher wieder!

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 30. Jänner 2014
Update am 28. Juni 2014
Experte
anita47
67
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4Speisen
4Ambiente
2Service

Nachdem ich noch immer auf der Suche nach dem besten Italiener in Wien bin hat es mich ins Tavolozza gezogen, das Lokal gibt es ewig und wir waren vor vielen vielen Jahren dort schon zu Gast.

Das Ambiente ist sehr schön, dunkel, gemütlich mit weiß gedeckten Tischen, mit weissen Stoffservieten. Geschützt durch die doppelten Eingangstüren und nochmals durch einen dicken Vorhang, dringt garantiert keine kalte Winterluft ins Lokal.

Die Speisekarten werden schnell gebracht, wir bestellten vorerst Wasser und Bier, später Wein, Getränke sind in Windeseile da.

Brot und Pizzastangerln wurden sofort gebracht mit Pesto zum tunken, sehr gut.

Wir hatten eine Karotten Ingwer Suppe die sehr gut war, einen absolut sensationellen Oktopussalat auf Käferbohnen, butter zart, wunderbar abgeschmeckt und Gnocci mit Pesto, durchwegs sehr große Portionen.

Sehr gut auch die Hauptspeisen, Vongole Marinara in einer Tomatensauce, wieder ein Genuss, so stelle ich mir das Gericht vor, das war perfekt, der Oktopus vom Grill, war durchaus auch sehr gut. Der Dritte im Bunde bekam Spaghetti mit Meeresfrüchten das war eine Riesenportion, ich habe leider vergessen zu fragen wie diese geschmeckt haben.

Soweit so gut, das Essen kann ich wirklich mit ruhigem Gewissen mit sehr gut bewerten, wenn auch nicht unbendingt typisch italienisch sondern eine etwas österreichischere Variante. Es gibt übrigens auch einen Pizzaofen, und die Pizze die vorbeigetragen wurden sehen auch sehr gut aus.
Wir wurden auch zum Abschluss auf eine Runde Grappa eingeladen, das war ein schöner Abschluss für das gute Essen.

Nun zum Teil der mir überhaupt nicht gefallen hat, kaum sitzt man da wird man in drei Minuten Abständen gefragt ob man schon weiss was man essen will. Das Personal ist offenbar sehr darauf ausgerichtet schnell zu bedienen und schnell abzuräumen, das ist nicht angenehm.
Wir bestellen vorerst Bier und Mineral mit dem Hinweis dass wir dann Wein trinken wollen, es werden trotzdem die Weingläser abgeräumt.
Der erste wird mit der Suppe fertig, hat noch das Brot in der Hand, es wird sofort der Teller weggenommen obwohl alle anderen noch essen, das ist schlicht weg unangebracht und sehr störend, leider geht es so weiter, der nächste ist fertig und der Teller wird weggebracht, da wird auch noch dazu über den noch Essenden drüber gegriffen!
Wir bestellen eine Flasche Weißwein (Pinot Grigio), die Gläser werden wieder gebracht, und werden so voll geschenkt dass der Wein in minutenschnelle ganz warm wird.

Die Preise liegen im höheren Bereich und auch von der Atmosphäre des Lokales erwarte ich mir ein geschultes Personal. es fällt mir trotzdem schwer fürs Service eine schlechte Bewertung abzugeben da die Kellner und die Kellnerin sehr höflich und freundlich waren, vielleicht sollte man hier etwas Nachschulen?

Vielleicht liegt es am Geschäftsführer (ich weiß es aber nicht wirklich) schnell essen schnell abräumen und raus??

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Letzter Kommentar von am 30. Jän 2014 um 16:12

Lieber Herr Weinrat, die technische Seite ist mir klar, trotzdem vielen Dank, ich denke über die Bewertung des Services nach, ich will nicht ungerecht sein, da das Servicepersonal sehr freundlich war. Habe aber vor ein paar Minuten eine Bewertung aus dem Jahre 2009 gelesen und da werden dieselben Unarten schon kritisiert.

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am 13. Februar 2013
Mpfundtner
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Ein Restaurant, in welches man immer gerne geht und auch ohne Bedenken jederzeit gerne weiter empfiehlt ! Reichliche Auswahl, an Fisch, Fleisch, Pizza und Pasta ! Sehr zu empfehlen, die Auswahl an Weinen und natürlich GRAPPA ! Besuchen und selbst eine Meinung bilden !

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am 10. Dezember 2012
niona
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Ich finde "La Tavolozza" als eines der besten Restaurants in Wien. Die Atmosphäre drinnen ist sehr gemütlich, sehr gutes Essen, schön angerichtet - immer frisch gekocht und wirklich köstlich. Serice ist auch perfekt - einfach nur zu empfehlen! Leider gibt es nicht so viele Restaurants wo man so ein Qualität für normale Preise kriegen kann.

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am 9. Dezember 2012
NatalieJ
1
1
2Speisen
1Ambiente
3Service

Sehr kleine Portionen, Pizza zu salzig. Kein Geschmackserlebnis.
Da gibt es viele Italiener im 8., die weit aus besser sind.

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Letzter Kommentar von Bernhard am 9. Mär 2013 um 15:55

Besuche das La Tavolozza regelmäßig seit 3 Jahren und kann der allgemeinen Meinung, dass diese Bewertung unglaubwürdig ist, nur zustimmen.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 2. Oktober 2012
Experte
amarone1977
315
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3Speisen
3Ambiente
4Service
6 Fotos1 Check-In

La Tavolozza. Also eine kulinarische Farbpalette tief im 8. Bezirk.

Als Verfechter der Wiener Öffis (das Auto steht außerhalb von Wien, den Stress überlass ich gerne denen, die mit SUV und Wiener Kennzeichen in Wien gemäß der „persönlichen Freiheit“ im Stau stehen wollen) setz ich mich an jenem Abend in den „5er“ - und kann mehr oder weniger vor der Haustüre aussteigen.

Das Lokal Ecke Florianigasse/Lederergasse kommt „klassisch“ italienisch daher, viel Weiß, kleine, aber nicht zu kleine Tische, jede Menge große Bilder. Daher also der Name des Lokals.
Das Lokal ist fast voll, aber ein kleiner Tisch ist immer frei. Die Herrschaften sind keine Italiener, soweit recht kühl, wenn auch nicht abweisend, einzig die junge Dame hat „Pfeffer“. Dazu kommt noch der Zahlkellner, der nach einer kurzen Wartezeit (so lang war’s wirklich nicht) sich offenbar per Averna-Einladung entschuldigte. Vielen Dank.

Die Speisekarte ist – sagen wir mal – überbordend. Man findet sich nicht so einfach zurecht, da wären Tagesgerichte, Fisch, Fleisch, Spezialitäten, Pizza, sogar eine eigene Pilzkarte für Steinpilze (Porcini) und Eierschwammerl (Cantarelli), eine ganze Menge also. Man braucht so seine Zeit zum Studieren.

Allerdings fallen beim Studium auch die unzähligen orthografischen Fehler auf. Eine Pizza Margherita heißt nicht Margharita, verdammt nochmal. Und bei „Ficchi freschi“ ziehen sich fast instinktiv die Hinternbacken zusammen. Das schmerzt!
Hätte ich ein italienisches Lokal, nie würde ich eine Speisekarte dem Gast präsentieren, ohne vorher einen Muttersprachler mit dem Korrekturlesen zu betrauen. Diese Investition kostet mir einmal einen Hunderter, aber dann habe ich eine perfekte Speisekarte. Auch das gehört zu einem italienischen Lokal!

Ein Gedeck (1 Euro) mit diversem Weißbrot und Grissini. Dazu eine Art Pesto, recht flüssig, mit ordentlich Knoblauch drin.

Eine Steinpilzcremesuppe (Crema di porcini, ca. 4,50): keine schlechte Suppe, wenn auch das große Schwammerl-Geschmackserlebnis ausbleibt. Bissi „mehlig“ wirkt sie, die Steinpilze halten sich eher zurück.

Eine Pizza Margherita (6,80). Schön sieht sie aus, wie aus einem Guss. Kein verbrannter Teig, Tomaten und Käse lass ich mir gefallen. Der Ofen hätte vielleicht ein wenig mehr Feuer gebraucht, ein bissi rescher darf die Angelegenheit schon sein, durch ist sie, aber recht weich.
Gut also, wenn auch nicht außergewöhnlich. Was mir vor allem für das absolute Bella-Italia-Feeling fehlt: das Basilikumaroma.

Bombolini mit Schokoladesauce (6,80). Drei Brandteigkugeln, gefüllt mit der hellen Crema pasticcera. Darüber eine helle mousse-artige Schokosauce und jede Menge Fruchtdekoration wie Erdbeeren, Kulturheidelbeeren und sogar Kerndln vom Granatapfel.
Recht stimmige Sache, Brandteig nicht zäh, viel Sauce. Ob die Bomboloni hausgemacht sind oder von einem Pasticciere kommen, hab ich leider vergessen zu fragen.

Fazit: recht volles und geschäftiges Haus, tadelloses Essen, obwohl wir ein „Mamma mia che bbono!“ (ja, mit zwei B und ohne U) nicht so recht über die Lippen kommen will.
Authentisch italienisch braucht einfach da und dort das I-Tüpferl. Beste Zutaten, Einfachheit und die einfache, aber doch effektive Würzung.

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Letzter Kommentar von am 21. Jän 2013 um 20:25

Unreg: wieso, muss man sich dort vor deinen Fahrkünsten fürchten? ;-)

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am 31. August 2012
leonthelooo
2
2
4Speisen
5Ambiente
5Service

Als Neuregistrierter der hier ein paar Tipps gesucht hat, möchte ich auch meinen Senf zu einem Lokal abgeben.

Speisen:
Ich war einmal dort und wurde sehr angenehm überrascht. Das Essen ist gut, war sowohl für mich als auch für meine Begleitung. Schön dekoriert. Nicht zu viel, halt gerade angenehm finde ich und bei so einem Essen muss man nicht stöhnen weil man vollgefressen ist. Sehr viele Weine – weiß nicht ob gute, ich bin kein Weinkenner. Preise sind nicht zu hoch und für das Ambiente und das Service sehr niedrig gehalten. Reservieren macht Sinn, vorallem würde ich, wenn man seine Ruhe haben will, am Telefon sagen, dass man in dem kleinen Raum mit sechs Tischen sitzen will. Allerdings nicht im (Hoch)Sommer, da dieser Raum zu heiß wird, aber sonst (Winter, Frühling, Herbst) optimal ist. Soll aber nicht heißen, dass die Tische im Raum davor schlecht sind. Es gibt auch einen Raucherraum, ebenfalls nett eingerichtet. Es gibt draußen einige Außenplätze, allerdings ist das nicht zu raten, da das mitten auf der Straße ist. Drinnen ist es einfach angenehmer.

Service:
Kellner waren sehr nett, immer wieder vorbeigeschaut ohne zu stören und es wurde nachgeschaut ob etwas fehlt. Kann man nicht meckern, für mich war das voll in Ordnung.

Ambiente:
Also wenn man es wirklich schön haben will, ist man dort richtig, schön eingerichtet, nicht zu laut. Die Fotos die man auf der Webseite sieht, entsprechen der Wahrheit und ich find es dort sehr angenehm.

Wenn jemand ähnliche Restuarants kennt, bitte gerne bei mir melden, ich stehe auf so etwas ;)

Preis:
Ganz leicht höher als gewohnt, ist aber nicht übertrieben: Für eine Pizza zahlt man vielleicht eher Richtung 9 Euro, bei etwas speziell angerichtetem Essen mit Meeresfrüchten oder speziellen Käsesorten, kommt man auf ca. 10-14 Euro - was aber Angesicht des Ambientes OK ist. Es ist keine klasische Pizzeria und hat einfach etwas Stil. Weinpreise habe ich nicht im Kopf, eine Karte gibt es aber auf der Homepage.

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Letzter Kommentar von am 31. Aug 2012 um 12:53

so sollte ein Debut sein! :)

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am 22. August 2012
WieserJ
1
1
5Speisen
4Ambiente
4Service

ich kann mich nur vollkommen der bewertung von Leckermaeulchen anschließen. !
Danke Tavolozza dass es dich gibt.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 24. Juni 2012
Update am 7. Juli 2012
leckermaeulchen
38
7
14
4Speisen
3Ambiente
3Service
9 Fotos1 Check-In

Betrachtet man die kulinarische Welt der Perser und Türken, dann sprechen wir nicht gerade von Profis des Marketings. Was also tun Türken, wenn sie in der Gastronomie erfolgreich sein wollen? Richtig sie machen auf „echt italienisch“.

LA TAVOLOZZA im 8. Hieb Wien´s, ist ein Dinosaurier der gehobenen Anbieter Italienischer Küche.
Es war wieder einmal Kinosamstag, unsere Vorführung ging bis 22.30 Uhr, in Wien befand sich der gastronomische Schwerpunkt auf der Donauinsel. Massig Kebab und Würstelangebote fanden endlich Abnehmer unter den freiwilligen Besuchern des Festivals. Dennoch, einmal mehr stellt sich die Frage, wohin um diese Uhrzeit. Die Küchen sind um diesen Zeitpunkt, meist schon geschlossen. Hier taucht in meinen Gehirnzellen „Florianigasse“ auf. LA TAVOLOZZA, dieses Restaurant ist mir immer schon positiv mit ihren Öffnungs- und vor allem KÜCHENZEITEN in Erinnerung geblieben.

Los geht´s, unterwegs taucht die bange Frage wieder auf: wo parken? Egal, wir wollen es nun wissen. Wir fuhren die Florianigasse vom Anfang der Strasse ein. Vorbei, an teils jetzt schon geschlossenen Lokalen (franz, Florianihof) oder auch für immer geschlossene Restaurants. Auch sehen wir, dass in einigen Gaststätten die Sitze bereits gänzlich leer sind. Auf der Höhe des LA TAVOLOZZA, ist tatsächlich ein Parkplatz direkt vor dem Ristorante frei. Na, das nenn´ ich mal Bestimmung. Der Verfasser dieses Textes gibt hiermit bekannt, über die letzten 20 Jahre schon sehr oft in diesem Lokal gewesen zu sein. In den letzten vier Jahren waren wir kaum mehr da gewesen. Das hatte seine Gründe, dazu später mehr. Neu in der LA TAVOLOZZA, ist ein Gastgarten, entlang der Straße direkt vor dem Lokal. Ich freue mich für die Betreiber, ein Sommer in Wien ohne Freiluft Sitzplätze, ist für Gastronomen nicht gerade Bilanz- schönend. Ein paar Gäste sitzen noch draußen (es ist 23.00 Uhr), wir beschließen hinein zu gehen. Wir wurden freundlich von einem Kellner begrüßt, auf unsere unsichere Frage, ob die Köche noch kochwillig sind, wurde uns ein spontanes „natürlich“ entgegengebracht. Wir durften uns einen Tisch auswählen. Nur mehr sechs Tische waren zu diesem Zeitpunkt besetzt. Wir bestellten unseren obligatorischen Campari Orange als Aperitif. Die Speisekarte wurde gereicht, eine weitere Frage taucht auf: was wird sich hier in der Karte verändert haben?

Wenig, ist die schnelle Antwort. Das Repertoire des Speisenangebots ist nach wie vor riesig. Auf der ersten Seite befinden sich ein paar Tagesempfehlungen. Auf den nächsten zwei Seiten gibt es zahlreiche Angebote unter der Rubrik „Sommerangebote“. Ja, und dann, gibt es weitere Seiten mit Standardangeboten.

Wie geht das? Hier würde RTL Star Christian Rach, im Ernstfall aufschreien, die Karte auf wenige Gerichte runter reduzieren, damit das Budget stimmt. Ganz einfach, das LA TAVOLOZZA arbeitet von einer guten Basis aus. Ein Reisgericht (Risotto) wird à la minute mit verschiedenen Zutaten vermengt. Das selbe gilt für diverse Pasta- Gerichte und natürlich auch für Fisch und Fleisch. Im LA TAVOLOZZA schreibt die Jahreszeit die Karte, deshalb finden sich gerade jetzt Eierschwammerl auf der Sommerkarte. Man kann also, sämtliche uns bekannte Gerichte in Verbindung mit den Edelpilzen kennen lernen.

Die Vorspeisen

Let´s go, wir bestellten einen Klassiker des LA TAVOLOZZA, Flusskrebse mit Avocado,
weiters Carpaccio vom Rind mit EIERSCHWAMMERL. Ich gebe zu, ich finde Flusskrebse einfach klasse. Im LA TAVOLOZZA habe ich sie wahrscheinlich schon 40 mal gegessen, immer noch mundet dieses Gericht vorzüglich. Klar, der Verrat an „echt italienisch“ beginnt bereits hier. Die Krebsschwänze sind auf einem Salat angerichtet und mariniert mit einer sehr leichten Cocktailsauce. Da macht kein Italiener. Der Italiener würde hastig mit Essig- und Ölflasche darüber träufeln. Die Geschmacksnote ist somit nie gleich. Gleich gut schmeckt dieses Gericht hier. Ich bin überhaupt kein Fan von Mayonnaise, aber diese sehr leichte Cocktailauce, dazu weitere Bestandteile wie frische Kresse und ganzer roter Pfeffer machen dieses Gericht zum „Geschmacksrenner“. Das ist nicht neu, das kann man hier so seit zwanzig Jahren essen. Beim Carpaccio fällt das tolle Dressing auf. Wunderbar harmonisch. Zart das dünne Fleisch (keine Wasserkristalle), die Pilze sind nicht wässrig, schnell gegart und flott serviert. Wau!

Die Hauptgänge

Gröstl von Jakobsmuscheln, Scampi und EIERSCHWAMMERL weiters eine klassische Lasagne (von der Standardkarte).

Die Lasagne wird hier – AUCH ZU DIESER UHRZEIT – im Pizzaofen à la minute gemacht.
Wenig Tomatenanteil, solide gewürzt mit viel Käse überbacken. Geschmacklich fein. Auch möchte ich erwähnen, so schmeckt sie auch nur dort. So LA TAVOLOZZA- artig, wie vor zwanzig Jahren. Ein schöner Anblick war das Gröstl. Reichhaltig an Farben. Solide gewürzt. Wie auch schon beim Carpaccio wird auch diesem Gericht einiges an Lauchzwiebeln beigemengt, nicht störend, weil gut angebraten. Generell wird im LA TAVOLOZZA gerne mit Lauchzwiebeln gearbeitet. Mit von der Partie, auf diesem Teller, war Tintenfisch. Leider war dieser schlecht geputzt, so hatten wir leider Sand zwischen den Zähnen.

Es ist nun 24.00 Uhr geworden, immer noch sitzen sichtbar zufriedene Gäste an drei Tischen. Die Einrichtung erinnert mich an.... ? Richtig! Wie vor zwanzig Jahren. Und: sie funktioniert immer noch. Egal wer diese Entscheidung zum Kauf dieser Sessel getroffen hat. Kompliment! Es sind immer noch die Selben. Sie klappern nicht, sie halten stand.
Der Schmäh des LA TAVOLOZZA ist die Stimmung. Ich denke in keinem anderen Lokal Wien´s wird so auf Kerzen gesetzt. Das Hauptlicht war extrem herab gesetzt. Die Stimmung kommt über den Schein des Kerzenlichts.

LA TAVOLOZZA wurde von einem Ehepaar aufgebaut. Er war Türke (logisch) seine Frau war Österreicherin. Die beiden versammelten eine eingeschworene türkische Kampftruppe um sich. Jeden Tag galt es Kurs zu halten. Man wollte Erfolg, wenn es mit Kebab nicht geht, na dann halt mit Pizza & Co. Wahrscheinlich hatte man vor Jahren einen Vorzeigekoch und alle Attilas bekamen von ihm Anschauungsunterricht. Seit dem fährt das LA TAVOLOZZA wie eine Lokomotive. Alle Gerichte werden im Schlaf beherrscht. Irgendwann kam dann der Übermut, Überdruss machte sich breit. LA TAVOLOZZA war täglich voll. Kurzzeitig hatte man sich auch eine Haube im Gault Millau erkocht, die man später wieder verlor. Das Ehepaar beklagte sich über zuviel Arbeit und begann genervt auf die Gäste zu reagieren. In Folge übertrug sich diese Laune auf die Mitarbeiter.
Immer schon war ein „Herr Oberkellner“ die Stütze des LA TAVOLOZZA. Er verließ vor einigen Jahren das Lokal. Auch wir wollten nicht mehr da sein, wo wir einst so zufrieden waren. Es ging bergab, das Paar verkaufte das LA TAVOLOZZA. Käufer war tatsächlich der ehemalige sehr sympathische “Herr Oberkellner“. Da war er also wieder, um ihn herum, sind die Gesichter gleich geblieben. Sie kämpfen wieder um jeden Gast mit ihrer besten Waffe: ihrer Freundlichkeit. Im Hintergrund wird italienische Musik gespielt, eine Sprache die sie alle selbst nicht sprechen. Die Mannschaft aus der Türkei die hier auf italienisch tut, hat uns an diesem Abend wieder gewonnen. Zum Schluss aßen wir eine Dessertvariation. Sie sieht nicht nur so aus wie vor 20 Jahren, sie schmeckt auch so. Keine umwerfende Kreation aber wieder so unglaublich solide. Geschichtetes Schokomousse, Tiramisu mit viel frischen Früchten (Maracuja!) serviert auf Fruchtspiegel (ein echtes Revival aus den 80´ern). Der ehemalige “Herr Oberkellner“ nun Chef, erzählt uns, dass er es jedem Gast recht machen möchte. „Wir sind uns nicht zu schade auch Pizza zu machen, jeder soll hier kriegen was ihm schmeckt“ meint der Patron. Wau, das nenn´ ich mal eine Einstellung zum Gast. Ich kenne kein Hochpreislokal, dass auch aktiv günstigere Gerichte für schmale Brieftaschen anbietet.
Thomas Muster war im Tennis kein Naturtalent , wurde mit Ausdauer und Ehrgeiz dennoch die Nummer 1 in diesem Sport. Ob die Türken Naturtalent zum Nachkochen haben? Ich denke, das haben sie hier doch mehr als bewiesen. Vielen Dank, es ist nun 00.30 wir werden vom Service freundlich verabschiedet. Zufrieden treten wir die Heimreise an. Wir kommen wieder, keine Frage. PS: der Gault Millau listet die LA TAVOLOZZA derzeit nicht in seinem Führer, ein weiterer Beweis für seine Inkompetenz, zumindest erwähnen muß man diese Restaurant, würde man verantwortungsvoll handeln wollen...

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Letzter Kommentar von Unregistered am 1. Sep 2012 um 18:27

BTKA .... Bitte Trink Keinen Alkohol

Gefällt mir2
am 18. Mai 2012
William
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5Speisen
4Ambiente
5Service

Wer italienisches Essen mag, muss einfach einmal im La Tavolozza gewesen sein! Die Preise sind kein Sonderangebot, aber die Speisen- und Getränkequalität rechtfertigt jeden Euro. Das Service ist hervorragend und aufmerksam, sodass man sich wirklich als Gast fühlt. Terra e mare, ein Gröstl von Jakobsmuscheln, Calamari, Scampi Spargel und Kartoffeln, einfach ein Träumchen. Auch der glasweise angebotene Chianti „Da Vinci“ braucht sich vor Flaschenweinen nicht zu verstecken und kann als Empfehlung gesehen werden. Kurz und gut: Alles vom Feinsten!

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am 22. März 2012
NanaH
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Unsere erste Begegnung mit dem schönen italienischen Restaurant war im 2008.Damals waren wir auf Geschäftsreise und wir haben es als Tipp von unserem Hotel im 8en Bezirk in Wien bekommen. Für die Wiener ist es anscheinend schon lange bekannt, nach dem, als wir von dem netten Kellner erfahren haben, das Restaurant mehr als 30 Jahre existiert. Wir sind dort an einem Sonntag zu Mittag gegangen und obwohl das Lokal ziemlich voll war, haben wir einen wunderschönen Tisch für 6 Personen bekommen und gleich als Begrüßung hausgemachtes Pizzabrot und Knoblauchpesto dazu. Es schmeckt so gut und ist sehr appetiterregend! Dann haben wir mit den Vorspeisen wie Carpaccio(das beste was ich im Leben gegessen habe, hausgemacht), Minestrone (dezent und mit frischen Gemüse), Insalata Tre Colori (eine Komposition wie aus der Mahlerhand – Avocados, Baby Mozzarella und Cherry Tomaten, mariniert mit Himbeeressig! und Basilikum Öl) angefangen. Als Hauptspeisen haben wir verschiedene Gerichte bestellt, so dass wir von allem kosten könnten, obwohl hier ist es zu erwähnen, die Auswahl fehlt einem schwer ein, weil die Speisekarte ziemlich umfangreich ist. Es beginnt mit den Saisonalemfehlungen, gefolgt von der Pasta, Pizza, Fisch und Fleisch und last but not least die Gerichte, die aus dem echten Holzpizzaofen kommen. Wir waren alle sehr zufrieden mit den Hauptspeisen und die ausgezeichneten Service. Und obwohl wir schon ausreichend gegessen hatten, konnten wir den Nachspeisen nicht widerstehen und haben eine grosse Platte für uns allen bestellt. Frische Früchte, Schokomuss, Tiramisu und Panna Cotta befanden sich auf dem Teller und selbstverständlich einen guten italienischen Kaffee dazu. Ein Fest für Körper und Seele! Nach dem unser Chef die Rechnung beglichen hat, hat man uns auf einem Digestiv aufs Haus eingeladen, was wir sehr aufmerksam fanden. Wir sind danach noch einige Male während unserem Aufenthalt in Wien zu dem Restaurant abends gegangen und waren immer gut bedient und bekochen und haben die Möglichkeit gehabt einige gute Weine von der umfangreichen Weinkarte zu kosten.
In diesem Jahr haben wir uns, diesmal mit meiner Familie, eine gemütliche Reise nach Wien organisiert und natürlich zu allen Sehenswürdigkeiten und verschiedene Erlebnisse haben wir wieder im La Tavolozza einen Tisch reserviert. Wir waren sehr positiv überrascht, dass nach dem man uns begrüßt hat und nach unsere Reservierung gefragt hat, konnte sich der Chef nach unseren damaligen Besuch erinnern! Wir haben einen netten Tisch, in dem Nichtraucherberreich bekommen, gleich neben dem Klavier der stilvoll mit grünen Pflanzen und verschiedene Weinflaschen dekoriert ist. Wir sind gegen 18.00 Uhr in das Lokal gekommen. Es waren einige Gäste schon beim Essen und langsam ist das ganze Restaurant voll geworden. Nichtdestotrotzt haben wir wie gewöhnt, sehr aufmerksame Service, ausgezeichnetes Essen und qualitative Getränke bekommen. Man konnte das elegante, romantische Ambiente genießen, ohne einen Funken von dem Stress zu spüren. Es war ein Vergnügen es zu beobachten wie der Chef alles so perfekt dirigiert und sogar selbst in der Stoßzeit die Ärmel hoch krempelt für seine Gäste. Gut organisiert und gemeistert!
Wir sagen noch ein Mal Danke!

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Letzter Kommentar von am 28. Mär 2012 um 15:20

Sorry, ich habe aus Versehen meine Bewertung zuerst als Kommentar gepostet! Ich wollte mich nur bei dem La Tavolozza Team für den schönen Aufenthalt bedanken!

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am 7. März 2012
heidi5000
4
1
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

Ein typisch italienisches Lokal. Die Küche bietet eine große Auswahl an Antipasti,primi Piati, Hauptspeisen. Am Samstagabend ist es aber leider fast unmöglich dort in der Nähe einen Parkplatz zu finden. Im zweiten Stock sitzt man sehr eng, aber dafür gibt es offenfrische Pizza. Die Weinkarte ist groß. Die Atmosphere ist sehr romantisch.

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Letzter Kommentar von am 28. Mär 2012 um 15:34

NanaH: Restauranttester.at ist nicht die richtige Adresse, um sich zu bedanken. Jedes Lokal hat Personal, ein Telefon bzw. eine Emailadresse. Diese Site hier ist kein Gästebuch. Hm?

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am 6. März 2012
CAH
55
11
14
3Speisen
3Ambiente
3Service

Besuch 16.2.2012/5 Pax: Aus sentimentalen Gründen besuchten wir wieder einmal dieses italienische Lokal, das es seit mehr als 20 Jahren in fast unveränderter Form (inklusive 1. Stock) gibt. Sentimental deswegen, da dieses Restaurant in unseren Studententagen eines der besseren Lokale waren die wir uns geleistet haben :-)

Service: Leider nicht so freundlich und bemüht wie wir es in Erinnerung hatten. So wurden wir weder nach einem Aperitiv-Wunsch gefragt (wir bestellten dennoch Aperolspritzer bzw. einen venezianischen Spritzer, ergo Prosecco mit Aperol, der auch gut gekühlt und ausbalanciert abgeschmeckt serviert wurde) noch bekamen wir z.B. aktiv nachgeschenkt, nachdem wir endlich geschafft hatten Wein zu bestellen.

Die Weinbestellung lief so ab:
Wir: Welchen Wein können Sie uns den empfehlen (wir hatten viel Fisch bestellt)
Kellner (in rasendem Sprechtempo): Gelber Veltliner (sic!), Frascati, Lambrusco, Orvietto, usw.
Wir (nach etwas Hin+Her): Was ist denn ihr Hauswein?
Kellner: ??
Wir: Hauswein, vino della casa?
Kellner: Ah, ein Achtel Weiß-Rot ... sprachs und verschwand, kam später mit Achterln weiß wieder. Wein schmeckte uns nicht.
Wir: Gelächter (es war ja Faschingsdonnerstag).
Auf der Service Haben-Seite steht, dass wir zum Abschluss kostenlos einen Schluck Grappa bekommen haben.

Ambiente: Es hat sich nicht sehr viel geändert in den letzten Jahren bis auf die Bilder an den Wänden und außer, dass das Lokal nun in einen Raucher u Nichtraucherbereich unterteilt ist. Der Raucherbereich ist beim Eingang und der Bar vorne, aber die Tür zum Nichtraucherbereich ist immer offen --> im Laufe das Abends sind die Rauchschwaden immer mehr nach hinten vorgedrungen.
Am Weg zu den Toiletten muss man durch den Raucherbereich durch, aber zum Glück hängt die Garderobe rauchfrei.
Die Toilettenanlagen sind auch unverändert (inklusive gefährlicher Stufe), eine kleinere oder größere Renervierung wäre nicht schlecht.

Nun aber zum wichtigsten in einem Restaurantführer, den Speisen:
Der Klassiker ist die Fischsuppe auf Tomatenbasis um Euro 10,90 - tomatig aber dennoch mit dem richtigen Fischgeschmack (aber nicht zuuu fischig, sondern trocken und nicht schlatzig).
Alternativ als Suppe empfehlenswert die Karotten-Ingwersuppe mit Flusskrebsen für Euro 4,90: sehr cremig und mit etlichen Krebsen (ob wirklich aus einem Fluss lass ich mal dahin gestellt).
Vitello Tonnato um Euro 10,40: gut aber sehr standardmäßig.
Exkurs ad Brot: Wir bekamen zu Beginn 1x eine Art Fladenstangerl mit einer grünen Knoblauchsauce, eig. einem Knoblauchöl hingestellt. Ein Freund kam 2h später nach, der bekam nochmals ein extra Körberl, eine andere Person kam schon nach 50' nach und bekam nichts. Auch beim Vitello Tonato war kein Brot dabei. Bei der Suppe schon. Dafür fand sich kein Gedeck auf der Rechnung obwohl es in der Karte stand.

Insalata di Octopus, ausgepriesen als lauwarmer Octopussalat mit Jungzwiebel und Käferbohnen um Euro 11,40 entpuppte sich als Reinfall: Der Octopus, der im Ganzen serviert wurde, ist eher als zäh den knackig zu beschreiben.
Die beste Speise am Abend war ein "Fischgröstl" das Arrosto di frutti di mare mit Scampi, Tintenfisch, Jakobsmuscheln und Erdäpfeln und Zwiebeln für Euro 14,50.
Bei den Gnocchi al pesto rosso e rughetta, laut Speisekarte mit einem Pesto von getrockneten Paradeisern, Rucola ud Nüssen um Euro 8,90 fehlten die Nüsse komplett.
Unsere Bemerkung: Die Nüsse fehlten wurde komplett ignoriert, wir instistierten aber auch nicht.
Die Pizza Frutti di Mare für Euro 13,50 schmeckte sehr gut, war gerade richtig zwischen flaumig und nicht zu dick.

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am 24. Februar 2012
akemminger
2
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

ich war jetzt schon des öfteren dort und wurde noch nie enttäuscht. die weineauswahl ist sehr groß und die, die ich getestet habe waren ausgezeichnet. die speisen sind sehr ansprechend uns schmecken hervorragend. vor allem die antipasto misto habens uns angetan. die pizzen und nudelgerichte waren bis jetzt auch immer ein genuss! die bedienung ist sehr zuvorkommend und immer zur stelle. typischerweise gibts zum abschluss noch einen grappa od. amaretto.
die preise sind nicht billig aber für die geboten leistung in ordnung!
ich werde sicher weiterhin zu besonderen anlässen ins la tavalozza gehen!

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am 5. März 2011
Meidlinger12
197
51
18
3Speisen
4Ambiente
3Service

Gestern waren wir im La Tavolozza, da es dort echte Holzofenpizza geben soll. Auf der Webseite des Lokals steht, das man unbedingt telefonisch reservieren soll. Wir hatten für 18 Uhr reserviert. Als wir kamen, wurden wir gefragt ob wir länger bleiben wollen als bis 21:30, was wir verneinten.

Natürlich hatten wir im Raucherbereich reserviert. Der Platz war fast perfekt für mich. Ein ausreichend großer Zweitertisch etwas abseits mit Blick zum Eingang. Der einzige Nachteil war, das man vom Rest des Lokals nichts zu sehen bekommt, denn auch die Toilette war hier nicht weit von uns entfernt.
Man muß gleich dazu sagen, wer es lieber hell mag, sollte das Lokal am Abend meiden, denn hier ist es, durch die sehr dunkle und alte Holzarchitektur und fast ausschließlich mit Kerzenschein erhellte Tische, doch etwas gruftig. Für ein romantisches Candle Light Dinner, aber ein idealer Ort. Anfangs noch sehr ruhig, doch ab 19 -20 Uhr trudeln nach und nach die Gäste ein, zumeist Gruppen ab 4 Personen. Kurz nach uns wurden noch Gäste ohne Reservierung angenommen, aber dannach wurden Gäste ohne Reservierung abgewiesen, also dürfte das Lokal, zumindest am Wochenende sehr gut besucht sein.

Das Lokal besitzt auch einen 1. Stock, der auch gut gefüllt wurde, da des öfteren die Kellner neben uns über eine knarrende Treppe auf und ab gingen. Gleich beim Eingang empfängt einem ein Tisch mit einer riesigen Auswahl verschiedenster Grappas.

Wir bestellten Bier (Trumer vom Fass), Pinot Grigio und dann noch einen Gelben Muskateller. Die Auswahl an Weinen speziell italienischen Rotweinen ist sehr groß.
Zum Essen wählte ich, natürlich wegen des Holzofens eine Pizza Toscana (Tomaten, Käse, Schinken, Champignons) und einmal Spaghetti Al Pesto di Basilico.
Zuvor bekamen wir noch zum Gedeck , geschnittene Pizzastangerl und Weissbrot mit Sesam dazu ein Schälchen Olivenöl mit viel Knoblauch.

Der Pizzateig ein Traum, wie aus dem Bilderbuch. Leicht knusprig, nicht zu dick, jedoch beim Biss konnte man im Inneren den flaumigen Teig spüren. Die Auflage, Champignons frisch, Mozarella und Schinken, jedoch geschmacklich fad, da kein Gewürz weder Oregano noch Basilikum vorhanden war. So peppte ich die Pizza mit den an den Tisch gebrachten Pfefferstreuer und dem Schälchen Olivenöl mit Knoblauch auf.

Als die Spaghetti serviert wurden, wurde gleich gefragt ob man Parmesan wünsche, der dann frisch mit einem großen Eck Parmesan über die Spaghetti gerieben wurde. Das hatte Stil.

Die Preise für Pizzen und Spaghetti teurer als in der gewöhnlichen Pizzeria ums Eck, aber durchaus angemessen für das Ambiente und in der Kategorie in der man sich hier präsentiert.

Bei der Bewertung der Speisen tue ich mir sehr schwer. Der Pizzateig eine glatte 5, jedoch lebt eine Pizza nicht nur vom Teig und die Auflage war geschmacklos. Den Spaghetti hat irgendwie auch der Pepp gefehlt und ich hab sie mir nachgesalzen.

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am 8. Februar 2011
atHome
35
1
4
4Speisen
3Ambiente
3Service

Ausgezeichneter, feiner Italiener!
Risotto ai frutti di mare, Gröstl von Scampi, Calamari alla griglia usw.
einziger Schwachpunkt für mich - die dunkle Beleuchtung! (wollen sich die Gäste nicht segen, oder ... )

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am 22. Dezember 2010
rweissen73
54
6
7
5Speisen
4Ambiente
4Service

Ein Geheimtipp für alle Fans der italienischen Küche. Das Ambiente paart mediterranes Flair mit Wiener Gemütlichkeit. Der imposante Holzofen ist nicht nur Blickfang, sondern auch Garant für die unwiderstehliche Qualität der darin zubereiteten Gerichte wie Pizzen und allerlei anderen Leckereien. Zusätzlich bietet die Küche eine große Auswahl an Pasta-, Fisch- und Fleischgerichten, die mit saisonalen Ingredienzien Akzente setzen. Das ausgewogene italienische Weinsortiment, das gute Preis/Leistungsverhältnis und der aufmerksame Service machen den Besuch im Tavolozza zu einem erfreulichen Gesamterlebnis.

Ich bin Stammgast im La Tavolozza und kann ihnen versichern, dass ich bisher immer fantastisch gespeist habe. Besonders zu empfehlen sind die Minestrone, "Terra e mare" - Gröstl von Scampi, Jakobsmuscheln und Kartoffeln mit schwarzer Trüffel, Risotto ai frutti di mare - mit Vongole, Calamari, Lachs, Garnelen, Miesmuscheln, Flusskrebsen und Scampi, sowie Tiramisu. Zum Abschluss darf dann auch einer der fantastischen Grappas nicht fehlen. Jederzeit gerne wieder!!! Bestens geeignet für ein Candle Light Dinner und auch Feiern im größeren Rahmen.

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am 25. März 2010
siciliacitrakt
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Als Liebhaber und wie ich meine, auch Kenner der iatlienischen Küche, weiss ich das Tavolozza umsomehr zu schätzen, da man dort Gerichte in der besten Tradition der
Kochkunst der südlicheren und touristisch noch unverdorbenen
Regionen, wie Umbrien, Puglia, Kalabrien etc. serviert bekommt.
Dass das excellente Essen noch um eine beneidenswerte Weinkarte (Raritäten zu wirklich moderaten Preisen) ergänzt wird, macht jeden Abend zu einem Ereignis.
Das stets aufmerksame und freundliche Serviceteam lassen
einem im wunderbaren Ambiente einer Trattotia im besten Sinne des Wortes oft vergessen, dass man mitten im Achten
ist und isst.
Wir kommen wieder, immer wieder...

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am 23. Februar 2010
marvelous
19
2
3
4Speisen
4Ambiente
2Service

Es war einmal mein italienisches Lieblingslokal in Wien. Nachdem aber bei unseren letzten beiden Besuchen einiges nicht gepasst hat, waren wir jetzt mehr als 2 Jahre nicht da. Nun waren wir also sehr gespannt, ob man sich in der Zwischenzeit wieder der alten Stärken besonnen hatte.

Das La Tavolozza ist ein wirklich sehr schönes Lokal, das nicht durch modischen Schnick-Schnack, sondern eher durch klassisches Interieur (viel dunkles Holz, klassische Stühle, gedämpftes Licht) besticht.

Gleich nachdem wir Platz genommen hatten gab es ofenwarmes Pizzabrot mit Knoblauchöl. Wunderbar.

Ein wenig überrascht waren wir von den Preisen, die sich in den letzten 3 Jahren nur moderat verändert hatten. Speziell die Weinkarte ist nicht nur gut zusammengestellt, auch die Preise sind vernünftig. Wir hatten eine Flasche Pinot Grigio aus dem Friaul um 25,50 Euro, die das feine Tröpferl allemal wert war.

Die Vorspeisen (Vitello Tonnato und Prosciutto mit Melone) waren tadellos. Von den Hauptspeisen waren die Calamari alla Griglia ausgezeichnet, ebenso die Penne con Prosciutto e Funghi. Der gegrillte Thunfisch war punktgenau gebraten, die Sauce dazu mir persönlich zu sehr gebunden. Seltsamerweise gab es zum Thunfisch keinerlei Beilage. Nicht einmal Salat.

Und damit sind wir beim - nach wie vor - großen Schwachpunkt, dem Service. Es sind zwar jede Menge Kellner unterwegs und man hat auch den Eindruck, dass sie sehr bemüht sind. Den Eindruck, dass hier allerdings keine Fachkräfte am Werk sind wurden wir den ganzen Abend nicht los. Den Wein durften wir uns in der Regel selbst nachschenken. Die Präsenz des Serviceteams an unserem Tisch war äußerst dürftig. Als die Hauptspeisen abserviert waren, ignorierte man uns trotz mehrfacher Versuche noch ein Getränk für unseren Junior zu bestellen mehr als 15 Minuten. Mit der Frage nach einem Dessert wurden wir dann sicherheitshalber auch gar nicht belästigt.

Es ist echt ein Jammer, dass das La Tavolozza offenbar in diesem Bereich kaputt gespart wird, denn trotz Samstag Abend war das Lokal im Vergleich zu früher nicht annähernd voll.

Und für ein Lokal in dieser Preisklasse, in dem durchaus sehr gut gekocht wird, ist das - unserer bescheidenen Meinung nach - inakzeptabel.

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Kommentar von am 22. Aug 2012 um 17:54

ouch die können es aber schon, ich erinnere nur an den gläserservice, beistelltisch für den wein, kühler wasserkaraffe etc....ja fallweise muss man mal etwas unangenehm auf misslichkeiten hinweisen-)

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am 8. November 2009
Flx
12
1
3
4Speisen
4Ambiente
5Service

Äußerst liebevoll eingerichtetes, stimmungsvolles (etwas dunkleres) Lokal, im hinteren Teil wird es dann etwas heller, verliert aber auch spürbar an Atmosphäre (gleichzeitig ist dieser Teil der Nichtraucherbereich).
Für das einen Euro kostende Gedeck gibt es reichlich hervorragende Pizzastänglein und Brot, hintennach eine Grappa, einen Amaretto oder sonst einen hochqualitativen italienischen Brand, ob dies hinsichtlich der Schnäpse nur bei entsprechender Konsumation so ist oder davon unabhängig dazugegeben wird weiß ich allerdings nicht.
Der für zwei bestellte Vorspeisenteller sah hervorragend aus, schmeckte aber recht langweilig und war auch nicht gerade billig (um die € 9,80), deswegen hätte man also nicht hingehen müssen. Die als Hauptspeise bestellten Nudeln (Tagliatelle mit Feigen und Shrimps [hochinteressantes Gericht!] sowie Spaghetti al pesto di basilico) schmeckten sehr gut, für meinen Geschmack waren die Tagliatelle allerdings vielleicht eine klitzekleine Idee zu weich gekocht (im Nanobereich, kaum spürbar), die Spaghetti waren hingegen perfekt zubereitet. Allgemein muß gesagt werden, daß die Standardkarte mit einigen Abweichungen das Standardprogramm eines Italieners (plus Pizzen) bietet, die Tageskarte aber mit einer breiten Palette an auch recht unkonventionellen Gerichten aufwarten kann.
Das Service war sehr sympathisch, fix und flott unterwegs und durchaus auch charmant, daß mein Teller bereits abserviert wurde, als meine Begleitung mit dem Hauptgericht noch nicht fertig war ist zwar schulmäßig gesehen ein schwerer Fehler aber immer noch viel besser als umgekehrt.
Aufgrund der Tatsache, daß sich auf der Speisekarte doch einige italienische Grammatik- und Rechtschreibfehler finden bezweifle ich, daß es sich um einen echten Italiener handelt (bin mir aber nicht sicher).
Summa summarum will ich feststellen, daß Preis und Leistung angesichts der tollen Atmosphäre, des guten Services und der Qualität der Speisen in einem absolut angemessenen Verhältnis zueinander stehen und es sicher nicht das letzte Mal war, daß ich dort gewesen bin.

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Letzter Kommentar von am 28. Sep 2010 um 20:33

Sie haben natürlich Recht - das La Tavolozza wird von keinen Italos geführt; das Lokal wurde vor einigen Jahren von lang gedienten Mitarbeitern übernommen und modernisiert...

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am 20. Oktober 2008
julika250547
26
7
3
4Speisen
4Ambiente
4Service

Pizzastangen etwas zäh, sehr nette schüssel mit oliven zum gedeck, hervorragende lasagne, gnoci und sogliola. sehr zuvorkommendes service.

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La Tavolozza - Karte
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