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LindenwirtLindenwirtLindenwirt
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Lindenwirt Info
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Gastgarten, Schanigarten
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Lindenwirt

Peter Rosegger Straße 125
8052 Graz
Steiermark
Küche: Österreichisch, Steirisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 0316 28 19 01Fax: 0316 28 19 01 47
Lokal teilen:

5 Bewertungen für: Lindenwirt

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 15. September 2014
Experte
bluesky73
258
31
29
3Speisen
4Ambiente
3Service
17 Fotos1 Check-In

Nach Graz-Wetzelsdorf zieht es mich eigentlich sehr selten und wenn doch, dann handelt es sich meistens nur um eine zügige Durchreise. Diesmal führt mich allerdings eine Einladung zu einem kleinen „Testessen“, sozusagen als Vorbereitung für eine geplante Veranstaltung im Hotel-Restaurant Lindenwirt in diese Gegend. Für die verkehrsbedingt etwas zähe Anreise werden wir mit einem Parkplatz direkt am Hotel entschädigt, die vorhandenen Stellplätze sind um Punkt 12 allerdings schon gut ausgelastet.

Über ein paar Stufen nach oben geht’s in den Eingangsbereich, nach links befindet sich beginnend mit dem Barbereich das Restaurant. Als Erstes sticht natürlich das eher ungewöhnliche Farbkonzept in Kombination mit dem übergroßen floralen Muster ins Auge. Grau, grün, braune Ledermöbel, herrscht im vorderen Bereich vor, im Raum weiter hinten ist das Thema eher rot und dunkles Holz. Ungewöhnlich aber irgendwie gelungen – zumindest was den Raum betrifft, in dem uns ein Zweiertisch auf unsere Nachfrage hin angeboten wird.
Der Tisch ist nett eingedeckt, die hellgraue Mitteldecke nimmt das Muster von den Wänden wieder auf.

Wir bekommen vom Kellner, der sich die Arbeit mit zwei weiblichen Servicekräften teilt die Karte im sehr schönen, geprägten Ledereinband gereicht, die Getränkewünsche werden sofort aufgenommen.

Die Karte ist sehr umfangreich, aber klar strukturiert mehr oder weniger mit Schwerpunkt auf die klassisch österreichische Küche mit einzelnen Ausreißern.

Das Restaurant ist gut besucht, auffallend ist der hohe Anteil an Silberlöckchen (wiedermal © bubafant :-) ) – ob sich ein Seniorenwohnheim in der unmittelbaren Umgebung befindet entzieht sich meiner Kenntnis, könnte aber eine plausible Erklärung dafür sein.
Das Service arbeitet flott und wirkt eingespielt, bei Bedarf helfen die Chefleute ebenfalls mit. Der Stammkundenanteil scheint recht hoch zu sein – so mancher Gast wird bei der Bestellaufnahme mit Vornamen angesprochen. Der Kellner sorgt generell mit seiner originellen und unkonventionellen Art für Heiterkeit – bei den Oldies kommt´s gut an.

Die Stille im Lokal fällt uns etwas negativ auf und mindert das generell recht gefällige Ambiente. Nahezu jedes Tischgespräch kann problemlos verfolgt werden – dezente Hintergrundmusik könnte nicht schaden.

Die Getränke werden von der jungen Servicekraft gebracht – ein großer Apfelsaft gespritzt (Euro 3,30), das kleine Cola (Euro 2,60) kommt in der Flasche. Die Vorspeisen werden sehr rasch serviert, man ist auf das Mittagsgeschäft gut eingestellt.

Leberknödelsuppe (Euro 3,20). Die Suppe kommt sehr dunkel daher, der Leberknödel ist riesig und ragt ein Stück aus der Suppe heraus. Die Konsistenz ist ok, nicht zu fest, aber auch nicht zu teigig. Geschmacklich können sowohl die Einlage, wie auch die Suppe überzeugen.

Fleischstrudelsuppe (Euro 3,20). Die Suppe selbst ist ident zu meiner Leberknödelsuppe, die Schnitten Fleischstrudel wirken anfangs etwas ungewöhnlich, weil ich die typische Füllung des Strudels eigentlich anders in Erinnerung hatte. Diese ist sehr kompakt, geschmacklich dem Vernehmen nach aber sehr gut.

Schweinsfilet mit Eierschwammerln, dazu Kroketten (Euro 15,80). Das Gericht macht auf den ersten Blick einen etwas unordentlichen Eindruck. Der Bratensaft und die Rahmsauce fristen nebeneinander am Teller ihr Dasein – irgendwie hätte ich vermutlich versucht, EINE homogene Sauce zu fabrizieren. Geschmacklich gibt’s allerdings keine Kritikpunkte, das Fleisch ist sehr gut gebraten, die Kroketten sind knusprig, innen weich, auch die beiden Safterln sind gut.

Meine Wahl fiel auf ein Wienerschnitzel mit Pommes (Euro 10,80). Das Gericht kommt ganz nett angerichtet, die Zitrone ist leider wie so oft nicht von den Kernen befreit. Pommes finden sich reichlich am Teller, geschmacklich habe ich schon bessere gegessen. Das Schnitzel ist nicht schlecht zubereitet, das Fleisch weist allerdings ein, zwei etwas durchzogene Stellen auf.

Beim Abservieren erkundigt sich der amüsante Herr vom Service, ob alles gepasst hat und versucht uns noch eine Nachspeise näherzubringen. Wir bleiben standhaft und wünschen uns lediglich die Rechnung – die knappen 39 Euro empfinden wir für das Gebotene eher im oberen Bereich.

Zum Fazit: Das Ambiente ist großteils nett, teilweise aufgrund der Farbgestaltung und dem Design eher ungewöhnlich. Die fehlende Hintergrundmusik haben wir als ein wenig ungemütlich empfunden. Das Service agiert professionell und eingespielt, die spezielle Art des Kellners kann man mögen, muss man aber nicht. Die von uns gegessenen Speisen waren ok bis gut – die geplante Veranstaltung kann aber ohne Bedenken im Lindenwirt abgehalten werden.

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Kommentar von am 15. Sep 2014 um 19:00

HGL für den so schönen blauen Himmel vom Gerry

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am 28. April 2014
ChristophR
1
1
1Speisen
3Ambiente
2Service

War nach langer Zeit wieder einmal beim Lindenwirt.
Er ist deutlich größer geworden und die Preise bewegen sich recht weit oben. Leider wird die Qualität der Speisen den Preisen nicht gerecht und der Kellner weiß laut eigener Aussage nicht, was er mit der Information tun soll, dass das Essen nicht in Ordnung ist.
Habe leider erst nach meinem Besuch von meinem Vater erfahren, dass er - obwohl früher regelmäßiger Gast - inzwischen aufgrund des Preisniveaus und der schlechten Küche von diesem Lokal abraten würde.

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am 11. Juni 2013
MariaT
1
1
5Speisen
4Ambiente
4Service

Bin circa 1 bis 2 mal im monat beim Gasthaus Lindenwirt zu Gast und muss sagen " Perfekt " das essen schmeckt nicht nur es sieht auch sehr stylisch aus bei meinem letzten besuch gab es Bärlauchsuppe die sehr geschmackvoll war und ser schön grün was nicht überall der fall ist ! Als hauptgericht hatte ich eine Überbackene Beiried schnitte mit spargel die war Ausgezeichnet und als abschluss gebs noch ein Erdbertörtchen alles wie gewohnt WUNDERBAR ich freu mich schon auf´s nächste mal !!!!!!!

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 2. Juli 2012
Experte
amarone1977
315
75
30
3Speisen
3Ambiente
3Service
4 Fotos1 Check-In

Nach langer Abstinenz wieder einmal im traditionsreichen Gasthof Lindenwirt.

Wenn man als „Auswärtiger“ beim Lindenwirt einkehrt, dann ist man oft auch in eine der Zimmer eingemietet.
Die waren übrigens in der Vergangenheit nicht die besten, werden jedoch schrittweise komplett modernisiert – sprich Teppichboden raus, neue Möbel rein. Gute Nachrichten also von der Zimmerfraktion.

Das Restaurant selbst wurde vor ein paar Jahren komplett überarbeitet und präsentiert sich in einem – sagen wir mal – etwas polarisierenden Glanz. Viel Froschgrün, Blumenschnörkel und barocke Sessel, andererseits wiederum mit dunklem Holz garniert.
Das fällt zumindest mal auf. Die Tische selbst sind entweder großzügig für Gruppen dimensioniert – oder aber auch recht knapp für zwei geschnitten. Zeitunglesen während dem Essen wird da etwas umständlich.

Der Oberkellner ist seit Jahren derselbe, flankiert von zwei jungen Damen. Freundlich, zuvorkommend, so manche Suppe schwappt aber beim Servieren schon mal über.

Essen: hierher kommt man gern wegen dem Backhendl, welches ich grundsätzlich positiv in Erinnerung habe, also nicht fetttriefend, nicht nach altem Fett stinkend, ausreichend zart.
Viel Saisonales wie Spargel, zur Zeit auch schon Klassiker wie das Eierschwammerlgulasch.
Mittagsmenüs gibt’s auch sowie eine spezielle Tageskarte.

Heute: Geschmortes Kalbsbackerl, sautierte Eierschwammerl, breite Bandnudeln. Davor eine Frittatensuppe, die grundsolide, aber auch nicht besonders auffällig ist. Da erinnere ich mich dann schon an jene Vertreter „jenseits der Bretterwand“, zwischen Salzburg und Oberösterreich.
Das Backerl kommt mächtig durchzogen daher, ist aber auch zart und mäßig saftig, am Rand vielleicht schon etwas fester. Schneidet sich gut, isst sich auch gut. Die Eierschwammerl sind enorm groß, könnten ein wenig mehr vom Wasser verlieren, passen aber grundsätzlich gut dazu. Die Bandnudeln sind schön bissfest, haben aber einen nicht zuordenbaren parfümierten Touch, der bei mehrmaligem Probieren auch nicht weniger wird. Keine Ahnung, was das ist. Ein paar Nudeln bleiben übrig, Fleisch und Schwammerl haben mich aber zufrieden gestellt.

Wein: heute nicht, bei meinen letzten Besuchen war ich aber stets zufrieden, auch mit dem Glasweis-Angebot. Steirisch bevorzugt, sogar einen Wildbacher gibt es (rot ausgebaut, nicht als Schilcher!) und den einen oder anderen nicht schlechten Burgenländer.

Empfehlung: Hendl und ein gepflegtes Bier (oder zwa!). Übernachtung einplanen, nach den renovierten Zimmern fragen (ca. 50 Euro pro Nacht).
Kein großes Gasthaus, aber ein durchwegs solides Restaurant.

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Letzter Kommentar von am 29. Sep 2012 um 20:16

Mauserl: ich versuche, das, was ich erlebe, möglichst genau und aus einem Atemzug niederzuschreiben, damit es auch so rüberkommt, wie ich es erlebt habe. Ich schreibe gerne, so wie ich gerne esse. Würde mir das, was schreibe, nicht gefallen, hätte ich keinen Grund, zu schreiben ;-)

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am 1. Februar 2011
Labrouche
89
42
17
3Speisen
3Ambiente
3Service
2 Fotos5 Check-Ins

Seit Langem besuchte ich wieder einmal das Traditionsgasthaus Lindenwirt in Graz und war relativ erstaunt, wie viel sich hier optisch verändert hat – ob gut oder schlecht ist Geschmackssache. Bereits beim Eingang ist mir nicht klar, ob die Restauration rechts oder links der Rezeption liegt , wende mich nach links und gehe an einer Bar vorbei durch eine Art Lounge und finde dort einen Einzeltisch – nachdem sich auf diesem ein Aschenbecher befindet also vermutlich der Raucherbereich.
Die offensichtliche Chefin höchstpersönlich kommt immer wieder aus der Küche und scheint Alles unter Kontrolle zu haben und begrüßt die Gäste, wenn bekannt, mit Titel und Namen. Das Ganze funktioniert sehr formell und höflich, es fehlt jedoch an Herzlichkeit, sodaß das Ganze ziemlich unterkühlt wirkt. Das Publikum passt dazu, die Hofräte und Doktoren sind kühl und arrogant, offensichtlich schaukelt sich das System wechselseitig hoch.
Die Speisekarte ist ansprechend, die Preise jedoch sehr hoch – eine Blutwurst mit Beilage um 14.- erscheint mir doch überteuert ebenso wie eine geröstete Leber, wenn auch vom Kalb, um einen ähnlichen Preis.
Zu meinem Essen: Die legierte Griessuppe mit kleinen Gemüsestücken schmeckte wirklich hervorragend, da gibt es Nichts zu bemängeln. Bei der Hauptspeise, einem Grillkotlett mit Pommes frites und Gemüse war das kleine Fleischstück leider eher trocken und maximal lauwarm, das durchaus bissfeste Gemüse war in Salzwasser gegart – hier hätte ein abschließender kleiner Butterschwenk zu einer erheblichen geschmacklichen Aufwertung geführt.

Fazit: Ein etwas steifes Gasthaus am Rand von Graz mit grundsätzlich fähiger Küche, wenn ich an die tolle Suppe denke. Das Ambiente ist für mich nicht ganz stimmig, preislich sind sie jedoch zu abgehoben. Die aufgesetzte Höflichkeit sollte durch eine Grundfreude am Beruf komplettiert- bzw. die Schauspielleistung beim Kunden verbessert werden.

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Hilfreich?Ja5Gefällt mir1Lesenswert
Letzter Kommentar von am 22. Jul 2011 um 22:37

Hatte vor gut eineinhalb Jahren ein Geschäftessen mit einem Kunden dort und kann die Bewertung von Labrouche zustimmen. Eingewillige aufgesetzte Freundlichkeit des Personals und ein echt stolzes Preisniveau. Mir drängte sich der Eindruck auf, dass die Investitionen ins Lokal - unübersehbar das grelle, moderne grün, die floralen Muster und die mondänen Möbel/Theke war recht neu - verdient werden wollen.

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Bewertet am 01.02.2011
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