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Mo, 5. Dezember 2022
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Ilona Stüberl

Bräunerstraße 2, 1010 Wien
Küche: Ungarisch
Lokaltyp: Restaurant
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Geschichte des Lokals liegt auf dem Tisch - Ilona Stüberl - WienIlona Palatschinke mit Marmelade, Topfen und Schokolade. ui..... - Ilona Stüberl - Wienschwarzer Tee - Ilona Stüberl - Wien
Siebenbürger Holzplatte, ein großes Stück Räucherspeck und zwei Scheiben ... - Ilona Stüberl - WienLetschohuhn, eine geteilte Keule, halbe Brust und ein Flügel. Mit Reis und ... - Ilona Stüberl - WienInnenraum - Ilona Stüberl - Wien42 Fotos

Bewertungen (0)

am 1. Jänner 2014
Meidlinger12
Experte
SpeisenAmbienteService
Am 29.12.2013 hatten wir einen Tisch für 4 Personen im Ilona Stüberl reserviert. Es war an diesem Tag gar nicht so einfach ein passendes Lokal zu finden, das geöffnet hat. Beim Eintreten war ich schon einemal sehr überrascht wie klein das Lokal ist. Alle Tische waren besetzt. Ohne Reservierung...Mehr anzeigenAm 29.12.2013 hatten wir einen Tisch für 4 Personen im Ilona Stüberl reserviert. Es war an diesem Tag gar nicht so einfach ein passendes Lokal zu finden, das geöffnet hat.

Beim Eintreten war ich schon einemal sehr überrascht wie klein das Lokal ist. Alle Tische waren besetzt. Ohne Reservierung keine Chance. Ein Paar beobachteten wir aber, die wieder weggeschickt wurden und gebeten wurden in 20min nochmal vorbei zu kommen. Ohne Reservierung braucht man Glück das irgend jemand das Lokal verlässt und man gerade da ist, denn es kommen laufend Leute ohne Reservierung vorbei und ein freier Tisch ist innerhalb von höchstens 5 min wieder besetzt.

Getrunken haben wir nichts aufregendes. Nur Bier und Weisse Spritzer.
Beim Essen ist es sehr praktisch, wenn man einen kleinen Überblick über die ungarische Küche bekommen will, das bei vielen Speisen immer eine Kleine und eine Normale Portion angeboten wird.

Wir aßen als Vorspeisen bzw. Suppen die kalten Leckerbissen aus Ungarn, eine Fritattensuppe und eine Ungarische Krautsuppe.

Dazu wurden auch noch die typischen ungarischen Pogatschen gereicht. Sie waren nicht schlecht, aber hätten luftiger sein können. Ich habe sie in Erinnerung mit Grammeln aus einem Lokal in Sopron das es leider nicht mehr gibt.

Die Ungarische Krautsuppe war geschmacklich ein Traum.

Die kalten Leckerbissen bestanden aus ungarischer Salami, Liptauer, scharfer Kolbasz und Csabaer Wurst.

Die Hauptspeisen bestanden aus jeweils kleinen Portionen vom Paprikahuhn, Schweinsgulasch und Zwiebelrostbraten den es nur in einer Einheitsgröße gibt.

Zum Gulasch und dem Paprikahuhn gab es die typischen ungarischen Nockerl die Tarhonya genannt werden.

Der Zwiebelrostbraten war ohne Saft aber mit viel Zwiebel. Fleisch war sehr gut und weich.

Da wir immer die kleinen Portionen genommen hatten, war auch noch Platz für eine leckere Nachspeise. Das war dann noch Somloer Nockerl, Mohnnudeln, Kastanien Reis und Ilona Palatschinke.

In den Nockerl waren Rosinen drin, die mir nichts ausmachen, aber meiner Freundin. Die Mohnnudeln waren unter einer großen Schicht Staubzucker versteckt. die Ilona Palatschinke ist gefüllt mit Marillenmarmelade und Topfen. Die Schokosauce brauche ich persönlich nicht. Aber meine Nockerl waren perfekt.

Zum Abschluß gab es dann noch einen Barack aufs Haus.

Achja für Nichtraucher gibt es dort keinen eigenen Bereich. Da das Lokal so klein ist, gibt es nur einen Raum in dem auch geraucht werden darf.
Persönlich gefehlt auf der Karte hat mir die typische ungarische Fischsuppe Halaszle.

Das Klo ist fast abenteuerlich zu erreichen durch die Küche. Unglaublich wie dort gearbeitet werden kann auf engstem Raum. Unser Kellner war trotz der beengten Verhältnisse und Dauerstreß sehr freundlich.

Fazit: Für uns absolute Wiederholungsgefahr. Essen und Service ausgezeichnet. Ambiente für Klaustrophoben weniger geeignet. Durch die alte typische gemütliche Beisleinrichtung trotzdem sehr gemütlich.
Ilona Stüberl - WienIlona Palatschinke - Ilona Stüberl - WienSomlauer Nockerl - Ilona Stüberl - Wien
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1 Kommentar

Pörkölt! Ich freu mich schon :)

1. Jän 2014, 17:01·Gefällt mir
am 8. März 2011
Gastronaut
Experte
SpeisenAmbienteService
Wir waren ja vorher ein wenig skeptisch! Und wenn ich WIR sage, dann meine ich eigentlich meine bessere Hälfte. Denn die ist ja gebürtige Ungarin und sehr - sagen wir einmal - "wählerisch", wenn es um das Essen aus der Heimalt gilt... Nun, dass die Speisekarte auch auf ungarisch angebo...Mehr anzeigenWir waren ja vorher ein wenig skeptisch! Und wenn ich WIR sage, dann meine ich eigentlich meine bessere Hälfte. Denn die ist ja gebürtige Ungarin und sehr - sagen wir einmal - "wählerisch", wenn es um das Essen aus der Heimalt gilt...
Nun, dass die Speisekarte auch auf ungarisch angeboten wird war zwar schon mal ganz nett, in Anbetracht, dass es die Karte aber auch gleich in neun anderen Sprachen gibt ist die ungarische nichts extrem außergewöhnliches mehr! Dafür aber das Lokal selber:
Als wir kleine Lokal in der Bräunerstraße betraten waren gerade mal zwei andere Tische belegt und an beiden wurde ungarisch gesprochen. Ein gutes Zeichen wie man weiß. Der Kellner begrüßte freundlich und auch er klang unverkennbar nach unserem östlichen Nachbarland.
Bevor wir die Karte blickten, sahen wir uns noch im Lokal um: Offenbar ist man hier sehr stolz auf sich, denn eine der Wände wird mit jenen Auszeichnungen geziert, die das Ilona Stüberl in den letzten Jahren gewonnen hat.
Die bessere Hälfte entschied sich recht rasch für den Grenadiermarsch, der im Gegensatz zu seiner burgenländischen Variante im Wesentlichen als ein Kartoffelgulasch mit Fleckerlnudeln zu beschreiben ist!
Mein kaum vorhandener Hunger ließ mich nach etwas kleinem auf der Karte suchen, das aber typisch ist. Im Endeffekt wurden es dann die "Leckerbissen aus Ungarn", einer Platte mit gleich mehreren Sorten Salami und Kolbasz, mehreren Sorten Käse und etwas Gemüse.
Die Würste waren spannend, würzig und gut. Die Käse im direkten Vergleich aber zu mild. Meine Sie meinte, dass es in Ungarn eher unüblich ist würzige Käse zu servieren. Der Liptauer unterschied sich eindeutig von seinem österreichischen Pendant und war frisch und gut!
Der Grenadiermarsch, der traditionell mit Gurkensalat mit Knoblauch und Paprika serviert wurde, hatte in seiner Konsistenz und seinem Geschmack überraschend wenig mit dem erwähnten Erdäpflgulasch gemein, sondern fast schon etwas mehr mit einer Gemüselasagne und war großartig!
Am Ende bekamen wir noch einen Schnaps aufs aufs Haus. Ob den jetzt jeder bekommt, oder ob es daran lag, dass die bessere Hälfte sich dort in der Landessprache verständigt hat, diese Frage kann ich nicht beantworten...
Wir schauen bestimmt bald wieder hin!
Ilona Stüberl - WienIlona Stüberl - WienIlona Stüberl - Wien
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2 Kommentare

Freue mich über den Bericht. Ich war seit Ewigkeiten nicht mehr im Ilona-Stüberl, habe es aber in lieber Erinnerung. Mein erster Besuch dürfte mit meinen Eltern in den 60-er Jahren gewesen sein... [Unregistered, wenn - Du hier JEDEN Grammatikfehler korrigieren willst, empfehle ich Dir, mit den muttersprachlichen Zuordnungen vorsichtig zu sein.]

18. Jul 2013, 06:22·Gefällt mir
Unregistered

die grammatischen Fehler sind typisch und konnte nur ein Ungar machen

18. Jul 2013, 06:02·Gefällt mir
am 23. Juli 2010
schlitzaugeseiwachsam
Experte
SpeisenAmbienteService
Hab es endlich mal geschafft ins Ilona Stueberl zum Essen zu kommen. Kleines Lokal am Graben mit Sicht direkt auf die Pestsaeule. Wenn man draussen sitzt hat man einen guten Blick darauf , vorausgesetzt man sitzt auch in der richtigen Richtung. Zum Service gibts nichts spezielles zu bemerken. B...Mehr anzeigenHab es endlich mal geschafft ins Ilona Stueberl zum Essen zu kommen.
Kleines Lokal am Graben mit Sicht direkt auf die Pestsaeule.
Wenn man draussen sitzt hat man einen guten Blick darauf , vorausgesetzt man sitzt auch in der richtigen Richtung. Zum Service gibts nichts spezielles zu bemerken. Bestellung aufgenommen und serviert. kein grosser kritikpunkt.
Vorsuppe: Kleine Krautsuppe mit Wurst, wuerzig mit viel kraut und einigen Wurststueckchen, sicher sehr deftig fuer kalte Wintertage.
Hauptspeise> Salatteller mit gebackener hendelbrust. Etwas trocken fuer meinen geschmack. Gestoert haben mich die karottenscheiben, die lieblos hineingeschnitten schienen und auch einen ungeptzten eindruck machten.
Die grosse Portion Krautrouladen: Wuerzig mit viel saurer Sahne auf einem Sauerkrautbett, Haette vielleicht doch die Gulaschsuppe vorher nehmen sollen. Ich dachte, ich waere auf einer krautdiaet...ein paar Kartoffeln dazu haetten das ganze wahrscheinlich etwas mehr abgerundet.
Geschmacklich war es schon recht authentisch, denke ich...ich war oft genug in Ungarn und der geschmack der speisen hie und da machte keinen grossen Unterschied.
Werde wohl demnaechst mal die Gulaschsuppe dort probieren.
Kann man mit guten Gewissen weiterempfehlen.
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7 Kommentare·Zeige alle Kommentare

Bitte wenn Karotten im Essen, dann "Julienne".

30. Dez 2013, 20:32·Gefällt mir
Unregistered

Woran erkennt man in der Suppe, dass die Karotten "lieblos" geschnitten sind? Sind die Scheiben dann krumm?

18. Jul 2013, 06:11·Gefällt mir

also doch saure sahne...inhaltlich korrekt, aber mit lokal sprachlichen unterschieden.^^

24. Jul 2010, 11:13·Gefällt mir
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