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Speisen
Ambiente
Service
35
35
32
Gesamtrating
34
38 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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Il SestanteIl SestanteIl Sestante
Alle Fotos (76)
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Il Sestante Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine
Öffnungszeiten
Mo
11:30-23:30
Di
11:30-23:30
Mi
11:30-23:30
Do
11:30-23:30
Fr
11:30-23:30
Sa
11:30-23:30
So
11:30-23:30
Hinzugefügt von:
Harry1967
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Stammersdor.
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Il Sestante

Piaristengasse 50
1080 Wien (8. Bezirk - Josefstadt)
Küche: Italienisch, Pizza
Lokaltyp: Pizzeria, Restaurant, Trattoria
Tel: 01 402 98 94Fax: 01 402 98 94
Lokal teilen:

38 Bewertungen für: Il Sestante

Rating Verteilung
Speisen
5
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4
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Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 6. Mai 2016
Besserwisser
44
1
13
4Speisen
4Ambiente
3Service
21 Fotos3 Check-Ins

Sie müssen schon etwas Geduld haben. Aha. Interessante Eröffnung. Gleich wieder gehen, zum Gegenangriff ausholen oder ignorieren? Ignoriert und gegrüßt. Abgesehen davon war noch gar keine Zeit um ungeduldig gewesen zu sein, da ich gerade gekommen bin.

Gut. Platz eingenommen, Carpaccio und Pizza bestellt. Das ist übrigens Teil 2 des Feldversuches, in Wien italienische Pizza zu essen.

Das Carpaccio ist ordentlich, beinhaltet allerdings wenig Rindfleisch, der Ruccola hingegen ist reichlich vorhanden und daher zu dominant.

Nun zum Teigfladen: Ja, der Rand ist aufgebacken, die Mitte saftig und dünn. Der Belag der Quattro Staggione nicht zu üppig und nicht zu gering. Das erinnert an Italien.

An dieser Stelle erlaube ich mir auch anzumerken, dass meine Erfahrungen mit Italien über Strandurlaube in Caorle und Jessolo hinausgehen; ich habe dort zwei Jahre gelebt.

Das italienische Feeling am Piaristenplatz wird durch umliegenden Gebäude verstärkt, es ist richtig nett im Freien.

Das Personal verzichtet Gott sei Dank auf das pseudoitalienische Getue - heute würde man wohl eher fake sagen - wie es in anderen Lokalen der Fall ist.

Fazit: Die Pizza ist ganz nah dran an einer Italienischen. Buon Appetito.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 27. April 2016
Experte
hbg338
388
56
29
4Speisen
3Ambiente
3Service
6 Fotos1 Check-In

Die Pizzeria „Il Sestante“ befindet sich an der Ecke Piaristengasse mit der Maria Treu Gasse. Am besten ist das Lokal erreichbar mit der Straßenbahnlinie 2, der Autobuslinie 13A oder der U2. Ein kleiner Fußweg muss dabei in kauf genommen werden. Die Parkplatzsituation ist trotz Parkpickerl nicht gerade berauschend.

Nach mittlerweile 36 Bewertungen erspare ich mir einen detailgetreuen Bericht zum Lokalambiente. Am besten die vorrangehenden Bewertungen lesen, vor allem die von Bertl2, der das Ambiente sehr treffend und genau beschrieben hat.

Bei meinen Besuch am Nachmittag war das Lokal fast ohne Gäste. Nach Rückfrage beim Kellner nahm ich am ersten Tisch neben dem Eingang an einem kleineren Tisch, gegenüber vom Pizzaofen, Platz. Nach dem mich der Kellner gefragt hatte ob ich hier esse oder eine Pizza zum Mitnehmen wolle, was ich nicht ganz verstand wenn ich nach einen freien Tisch fragte, brachte er mit die Speisekarte (Link). Gleichzeitig wollte er meinen Getränkewunsch wissen. Meine zögerliche Antwort in Richtung, etwas Alkoholfreies deutete er richtig und es wurden mir etliche alkoholfreie Getränke von ihm aufgezählt. Unter diesen wählte ich einen großen Holunderblütensaft gespritzt mit Sodawasser (€ 2,90). Als Pizza wurde die Funghi (€ 8,20) gewählt.

Der sofort servierte gespritzte Holunderblütensaft war von sehr guter Qualität. Trotz sehr gutem Mischverhältnis nicht zu süß. Die Pizza wurde nach kurzer Zeit serviert, gemeinsam mit einer Flasche Oliven Peperoncino Chili Öl. Dieses fand bei mir allerdings keine Verwendung. Optisch war die Pizza zu meiner vollsten Zufriedenheit. Der von einigen Testern, nicht nur bei diesem Lokal, bemängelte stärker aufgegangene Rand entsprach durchaus meinem Geschmack. So ist es halt, Geschmäcker sind verschieden. Der Teig sehr gut schmeckend. Sehr gut gewürzt. Nicht zu stark und in perfekter Dosierung. Der Pizzaboden im Gegensatz zum Rand dünn, wie er sein soll. Der Belag der Pizza absolut in Ordnung. Mengenmäßig ausreichend und nicht zu sehr überladen. Die Champignons frisch. Der Käse und die Paradeissauce sehr wohlschmeckend. Etwas störend fand ich die frischen Basilikumblätter zusätzlich zur Auflage. Nicht unbedingt mein Fall. Man kann sie ja weggeben. Zusammenfassend kann ich nur sagen eine Top Pizza.

Das Service arbeitete flott. Sowohl der Ober als auch der Pizzaiolo. Was ich vermisst habe war die Frage beim Abservieren ob es geschmeckt hat, was in Anbetracht des leeren Teller aber durchaus logisch war. Auch die Rechnung musste extra verlangt werden. Sollte ausgefolgt werden auch wenn es erst ab 1.Mai.2016 Pflicht ist. Das Ambiente hat mir gefallen. Keine Kitschdekoration und durchaus in Ordnung.

Mein Fazit – Ein Highlight am Pizzahimmel. Absolut eine Empfehlung wert.

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Letzter Kommentar von am 28. Apr 2016 um 10:13

Danke, Bertl und amarone. Wíeder etwas gelernt.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 19. Oktober 2015
Experte
Bertl2
92
38
23
4Speisen
4Ambiente
4Service
6 Fotos3 Check-Ins

Der Jodok – Fink – Platz, mit der von Hildebrand gebauten Maria Treu – Kirche, ist eine Oase der Beschaulichkeit in der geschäftigen Josefstadt. Hier, beziehungsweise in der näheren Umgebung in den angrenzenden Gassen, befinden sich einige bemerkenswerte Lokale.

Ein schon ziemlich lange, unter wechselnden Betreibern, aktives Lokal ist Il Sestante, Restaurant und Pizzeria. Über eine niedrige Stufe kommt man durch die Tür am Hauseck durch einen kurzen Windfang in die Gasträume, die dann barrierefrei sind. Links der Hauptraum mit der dunkel gefärbten Schank und dem Pizzaofen, rechts zwei weitere Zimmer, die früher einmal der Raucherbereich waren (mittlerweile ist das gesamte Lokalinnere rauchfrei). Die Räume sind hoch, über der dunklen Wandvertäfelung (sieht danach aus, dass da schon vorher ein Gasthaus war) in altrosa gehalten, die Decke ist ein typisches Gründerzeit – Gewölbe. Die Tische und Stühle sind schlicht, aus hellem Holz. Wer wegen des Namens nautisches Dekor erwartet, wird enttäuscht sein. ;-) Im Sommer ist natürlich der Gastgarten der Ort der Wahl; wobei originellerweise der Garten des Sestante gegenüber dem Café Maria Treu liegt und vice versa.

Die Bedienung ist freundlich, aufmerksam und flott, das gesamte Personal dürfte tatsächlich aus Italien stammen (neben der Außentür ist auch ein Schild der italienischen Handelskammer angebracht).

Die Speisekarte ist ansprechend gestaltet und gut gegliedert. Bei den Suppen nahm ich letzthin immer eine Minestrone, die dort sehr ordentlich ist (Zuppa Pavese gibt es leider nicht; wo in Wien bekommt man die eigentlich in guter Qualität? ;-) ).

An Hauptspeisen verkostete ich bisher:

Spaghetti al vongole: In Konsistenz und Geschmack, sowohl der Nudeln als auch der Muscheln, sehr zufriedenstellend. Die Schalen waren allerdings eher Dekoration, die Muscheln schon vorher herausgelöst (ist das eigentlich in Italien üblich?).

Calamari alla griglia: Eine ausgiebige Portion, vorbildlich gegart und abgeschmeckt.

Pizza capricciosa: Der Teig schön dünn (doch nicht zu sehr) mit leichtem Wulst am Rand; der Belag in gerade richtiger Menge aus schmackhaften, frischen Zutaten (kein Blockschinken :-) ).

Trenette al Pesto Genovese: Dieser Klassiker wird auch sehr gut zubereitet. Pesto ist eindeutig frisch zubereitet mit frischem Basilikum, auch mit Pinienkernen wird nicht gespart. Der dazu gereichte Parmesan ist von der frischen, hellen Sorte.

Als Getränk nehme ich gerne einen weißen Spritzer, der mehr Wein als Wasser enthält, das Viertel zu 2,60 €. Den günstigen Schankwein gibt es leider nicht pur, die anderen Weine sind eher höherpreisig. Die Preise der Speisen halten sich im Rahmen: Minestrone zu 4,80 €, Pizzen und Nudelspeisen knapp unter 10 €, die Calamari knapp unter 15.

Fazit: Ein empfehlenswertes Lokal, in dem ich bestimmt noch öfter einkehren werde.

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am 21. September 2015
Experte
Alzi
184
4
22
3Speisen
3Ambiente
1Service
7 Check-Ins

Wir waren zu einer ungewöhnlichen Zeit im Gastgarten, gegen 15 Uhr 30, in der Hoffnung, innerhalb einer Stunde eine Kleinigkeit zu essen und einen Kaffee zu trinken zu bekommen. Der Gastgarten war zu einem Viertel besetzt, das Innere des Lokals gar nicht, wohl wegen des guten Wetters. Wir nahmen an einem Tisch Platz und dann passierte - gar nichts. Die Speisekarten lagen auf dem Tisch, also war die Wahl rasch getroffen. Wer nicht kam, war ein Ober. Es war zwar einer lustlos zwischen den Tischen unterwegs, aber mit gesenktem Blick, damit er etwaige Wünsche der Gäste gar nicht sehen KANN. Nach zu langem Warten kam dann ein anderer Ober, der uns erklärte, daß unser Tisch nicht zu seinem Rayon gehöre, er aber dennoch unsere Bestellungen aufzunehmen geruhe. Übrigens, auch dem ersten Ober gehörte unser Rayon nicht, aber der wirklich Zuständige ließ sich erst nach ca. 20 Minuten blicken. Die Getränke waren relativ rasch serviert, auf 2 Vitello tonnato warteten wir knapp 45 Minuten - bei einem nur schütter besetzten Gastgarten. Die Ober waren lieber mit Lehnen an ihrer Station beschäftigt, als damit, sich um die Gäste zu kümmern. Das Vitello um € 11.40 waren 6 (gezählte sechs) dünne Scheiben Fleisch mit einer winzigen Menge Thunfischmayonnaise und durchaus hübsch angerichtet. Ein dazu bestelltes Pizzabrot muß extra bezahlt werden. Gleichzeitig mit dem Servieren der Vitelli bestellten wir Kaffee. Auf diesen mußten wir weitere 20 Minuten warten. "Unser" Ober ging in dieser Zeit mehrfach an unserem Tisch vorbei und machte jedesmal einen wissenden Gesichtsausdruck, der im Laufe der Vorbeigänge in einen bedauerten Gesichtsausdruck überging. Es wird ewig ungeklärt bleiben, ob das Bedauern seinem Vergessen oder uns mit unserem noch immer nicht servierten Kaffee galt. Fazit: Fast 90 Minuten für eine kalte Vorspeise und einen Kaffee. Hier passen Preis und Leistung wirklich nicht zusammen! Der geneigte Konsument möge selbst kombinieren, ob dieses Lokal zu unserem Stammlokal werden wird.

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Kommentar von am 21. Sep 2015 um 14:16

Mein Besuch gestern Abend das genaue Gegenteil, ausgezeichnete Fischsuppe, großartige Pizza und ein sehr flotter aufmerksamer Kellner mit Schmäh....

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 22. Mai 2015
Experte
adn1966
80
48
22
4Speisen
4Ambiente
4Service
2 Fotos3 Check-Ins

Während eines langen Fluges unterhielten wir uns mit meinem Kopiloten R. über unsere gemeinsame Leidenschaft, gutes Essen in guten Restaurants. Er schwärmte für das „Il Sestante“, es sei sein Lieblingsrestaurant, die beste Pizza und überhaupt.

Häh? Ich war 2012 im Sestante und habe nach dem Erleben einer sowohl kulinarischen, vor allem aber servicetechnischen Niederlage eine Bewertung verfasst. So unterschiedliche Wahrnehmungen? Pech an diesem einen Abend? Das will ergründet werden. Also – zweite Chance für das Il Sestante.

Die Location ist ja wirklich nett. Der große Garten vor der Kirche Maria Treu lädt ja wirklich zum Sitzen ein, speziell an diesem sonnigen Nachmittag, der mich wegen eines anderen Termins in den Achten führte.

Die Begrüßung war äußerst freundlich, die Aufnahme der Bestellung ebenso. Gefühlte zwei Sekunden, nachdem ich Platz genommen hatte, war eine Kellnerin zur Stelle, die ich schon einmal im I Ragazzi gesehen hatte. Ich bestellte einen weißen Spritzer, eine Pizza Capricciosa, nera, also knusprig, mit (Italien, verzeihe mir) meinem obligatorischen Sonderwunsch, einem Ei in der Mitte. Ich kann’s nicht lassen, ich mag das einfach, - unauthentisch, verpönt oder nicht. Ich kann aber auch damit leben, wenn ein echter Pizzaiolo seine Pizza damit nicht unauthentischer machen will und diesen unitalienischen Fauxpas einfach nicht übers Herz bringt.

So wurde mir in meinem Lieblingsitaliener, dem Federico II, der Wunsch nach dem Ei mit den Worten verweigert, dass der Koch, Vater des Kellners, ihn in Schimpf und Schande aus dem Lokal jagen würde, wenn er sich erdreistete, diesen Wunsch auch nur zu äußern. Das nenne ich konsequent.

Gut, im Sestante lässt man mehr Toleranz zu, für meinen Eierwunsch gab’s kein Entsetzen, nicht einmal hochgezogene Augenbrauen. Auch mein Wunsch nach Olio al Peperoncino wurde mit einem „certo“ quittiert.

Die Getränke kamen nach gerade einmal einer Minute, - die Verbesserung im Service schon jetzt deutlich spürbar. Kann nicht der selbe Besitzer/Pächter von damals sein. Impossibile.

Während ich so an meinem Spritzer nippte, ließ ich den Blick über den doch ziemlich gefüllten Garten schweifen. Mehr Servicepersonal als damals, und viele Bekannte Gesichter aus dem I Ragazzi. Rundum zufrieden scheinende Gäste, niemand, der durch wilde Handzeichen, Rufe, Pfeifen, Leuchtraketen verzweifelt und vergebens versucht, eines Kellners/einer Kellnerin habhaft zu werden wie noch vor drei Jahren.

Nach weiteren, wenigen Minuten kam auch schon meine Pizza. Unglaubliches Tempo. Optisch sehr appetitlich, das Ei perfekt, der Teig schön knusprig, aaaaaber etwas zu dick für meinen Geschmack, speziell am Rand.

Das Positive: der Geschmack des Teiges sehr gut, aber ich mag’s gern salzig. Könnte für Anhänger der salzlosen Fraktion ein Problem darstellen. Auf der Pizza: hochwertige Ware. Guter Schinken, zarte Artischocken, FRISCHE Champignons, eine gute Tomatensauce und echter Mozzarella, kein Pseudokäse. Alles richtig gemacht.

Weniger gut fand ich, wie gesagt, die Dicke des Teigs. Der Rand war eine veritable Wulst, wobei das natürlich Geschmackssache ist. Es gibt sicherlich viele Anhänger genau dieser Machart, - ich mag’s dünn und knusprig, wie in Süditalien üblich. Im Match der Lieblingspizza ein klares 1:0 für das Federico II.

Das Peperoncino-Öl ist ein Fertigprodukt und kann schärfetechnisch nicht viel. Im Federico bekommt man eine hausgemachte, waffenscheinpflichtige Mischung aus Olivenöl und frisch gehackten Peperoncini. 2:0.

Der Service wiederum war ein echtes Vergnügen. Flott, effizient, und sehr freundlich. Trotz des hohen Gästeaufkommens war auch immer Zeit für ein paar nette Worte oder ein kurzes Plauscherl, in dem mir bestätigt wurde, dass das Sestante seit etwa 3 Jahren unter neuer Flagge, einem neuen Besitzer fährt. Viele Kellner sind vom Ragazzi hierher gewechselt, - der Besitzer ist ein anderer.

Abschließend gab’s einen tadellosen Ristretto in Begleitung eines nicht minder tadellosen Grappa. Die Rechnung wurde auf Verlangen prompt gebracht, allerdings wie bei meinem letzten Besuch nur in elektronischer Form. Gibt’s aber auf Verlangen sicher auch als „echte“ Rechnung. Bestimmt, Herr Minister Schelling. Es wird aber mit dem Gast zusammen jeder Punkt der Rechnung auf seine Richtigkeit überprüft.

Weniger gut fand ich, Verfechter des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, dass im Sestante nur Bargeld akzeptiert wird. Nicht sehr zeitgemäß, zum Glück gibt’s in zwei Minuten Fußweg einen Bankomaten. But, still: 3:0 für das Federico II.

Trotzdem, ich bin mit dem Il Sestante wieder versöhnt. Man kann schon gemütlich dort sitzen, auch wenn der Service bei vollem Garten zum Schluss schon etwas ins Schleudern kam. Guter Wein, gute Produkte auf der Pizza, ein Pizzaiolo, der sein Handwerk definitiv versteht, guter Espresso und Grappa. Passt. Wir sind wieder Freunde.

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Letzter Kommentar von am 23. Mai 2015 um 07:12

Muss ich auch wieder einmal hinschauen. Das Lokal war einmal sehr gut, dann eine Zeit lang eher nicht.

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am 1. Jänner 2015
lemonwien
13
1
2
5Speisen
3Ambiente
4Service

Sehr gute Speisen und vor allem die Pizza ist einzigartig. Dazu ein gutes Trumer Pils vervollständigen meine erwartungen. Das Lokal wirkt etwas Hohl was aber geschmacksache ist. Trotzdem emfehlenswert. Negatives: manche Speisen sind einfach zu klein portioniert zumindest für mich! Der Gastgarten im Sommer ist gegenüber am grossen Platz direkt vor der Piaristenkirche. Kellner sind OK.

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Letzter Kommentar von am 1. Jän 2015 um 16:14

ja bitte. das interessiert uns doch gerade. wieso weshalb warum damit wir auch was davon haben. Ansonsten kann ich auch den lieferserviceflyer lesen. da steht auch, das die sehr gutes essen haben.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 7. Mai 2014
Update am 27. Oktober 2014
Experte
Gourmetlisa
90
10
22
4Speisen
4Ambiente
4Service
14 Fotos35 Check-Ins

Das Il Sestante ist meine Lieblings - Pizzeria in Wien. Immer wenn´s eine Pizza sein darf, gehe ich bevorzugt hier her.

Der Gastgarten vor der Maria Treu Kirche ist wunderschön und bietet einfach das perfekte Ambiente für einen lauen Sommerabend.

Weil das Restaurant sehr bekannt ist und auch viele Stammgäste hat, ist es allerdings nicht leicht, am schönen Tagen auch einen Tisch zu bekommen. Reservieren ist also unbedingt notwendig! Zugegeben kann selbst das taggleich schwierig sein zu reservieren, weil das Lokal nicht selten ausgebucht ist.

Die Pizzen schmecken in meinen Augen durch die Bank hervorragend, wenn auch immer anders. Doch eines ist sicher: Der Rand ist immer knusprig, aber nicht hart, der Boden dünn und weich und die Auflage von sehr guter Qualität. Der Pizzateig selbst schmeckt wunderbar, mit einer leicht salzigen Note – in meinen Augen könnte er nicht besser sein! Die Pizza kommt direkt aus einem großen Steinofen auf den Teller und an den Tisch.

Auch die Miesmuscheln in der Weissweinsauce (Cozze al Marinara) sind ausgezeichnet und eigentlich immer meine Pflichtbestellung für die Vorspeise. Die Sauce ist sehr kräftig gewürzt und die Muscheln stets frisch. Dazu wird perfektes Weißbrot serviert.

Das Service ist sehr schnell und effizient – doch bei einem komplett gefüllten Restaurant kann es natürlich trotzdem manchmal zu etwas längeren Wartezeiten kommen. Freundlich sind die Kellner meistens, noch nie wurden wir hier schlecht behandelt.

Wir kommen immer wieder gerne!

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Kommentar von am 18. Jul 2014 um 17:21

Oije, der vorgeschnittene Grana aus dem wiederverschließbaren Zipp-Packerl. Kommt für uns nicht in Frage. Schade.

Gefällt mir1
am 22. Februar 2014
GOURMETTESTER77
7
1
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

Der 8. Bezirk ist von guten Lokalen und Restaurants beneidenswert überfüllt und das il Sestante gehört auf jedenfall dazu. Egal ob im Winter drinnen oder im Sommer auf dem wunderschönen Platz vor der Maria Treu Kirche und wenn man kurz die Augen schliesst, denkt man sich an den Campanile zurück.
Die Pizza Giovanni ist ein heißer Tipp und mit einem Schuss von dem herrlichen Chilli Öl auch noch bissl scharf abgerundet, wenns mundet.
Die Penne all'amatriciana con pecorino romana sind ebenfalls ein Traum, hier ist die Pasta al Dente und das ist leider keine selbstverständlichkeit bei anderen Italienischen Lokalitäten.
Bis jetzt haben wir nur einmal etwas beanstandet und wurden gleich auf einen Cafe eingeladen. Das Serviceteam und die Küche besteht nur aus Italienern denk ich und ist freundlich auch wenn man manchmal die Südländische Einstellung verstehen muss und uns aus Schlampigkeit das Falsche Bier bringt. Sprich, sie bringen das Flair Originalgetreu rüber. Wurde aber natürlich gleich ausgetauscht.
Cent'anni!

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am 5. Februar 2014
Experte
Stammersdorfer
234
28
27
3Speisen
3Ambiente
4Service
12 Fotos7 Check-Ins

Besuch gestern später Nachmittag, kaum Gäste im Lokal, wurden vom Pizzabäcker sehr freundlich begrüßt. (man kommt ins Lokal und steht vor dem Pizzaofen)
Sofort ist einer der anwesenden Kellner auf uns zugekommen und hat uns einen netten Tisch an der Glasfront gegeben.

Die weißen Spritzer waren rasch da, der dafür verwendete Wein, gut.
Pizza Italia (Speck, Gorgonzola, Champions) war einwandfrei, auch der Rand gut essbar.
Pappardelle mit Steinpilzen (keine Ahnung wo die um die Jahreszeit herkommen) und Scampi, die Tagesempfehlung, hat wirklich gut geschmeckt, sehr harmonisch.
Das Timing zwischen Pizzakoch und der Küche hat gestimmt.
Der Espresso danach, schwarz, stark, der Löffel stand quasi drinnen, so wie er für mich sein soll.

Zum Personal, zwar teils lässig, ob das alles Italiener sind weiß ich nicht, aber jedenfalls sehr aufmerksam UND es nimmt auch einmal einer das Geschirr mit, wenn er nicht für uns "zuständig" ist. (sieht man nicht überall)

Das Lokal als solches, hohe Räume, schlicht, dunkel gehalten, sauber, mir gefällt's, einzig die Akustik ist nicht sonderlich wenn das Lokal voll ist.

Alles in allem, Essen gut, Personal aufmerksam, war den Besuch um € 35,-- + Maut jedenfalls Wert.

Sind in den letzten Jahren in unregelmäßigen Abständen dort gewesen, die Erfahrungen immer recht gut, mit auf und abs.

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am 16. Jänner 2014
KristyN
11
1
2
3Speisen
2Ambiente
3Service

Il Sestante ist vor allem im Sommer an dem Platz vor der Kirche sehr idyllisch. Ansonsten jedoch etwas besser als mittelmäßiges Essen!

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am 1. Dezember 2013
Tafel
5
1
1
2Speisen
3Ambiente
1Service

Die Masche, die dieses Lokal anwendet, ist einfach erklärt: Man maskiere Unfreundlichkeit und Unfähigkeit hinter inszenierter italienischer Hektik. Schon beim Betreten des Lokals wird aus dem Gast ein Bittsteller. Platzwünsche werden ignoriert, die geschätzten 20 freien Tische sind angeblich alle bereits reserviert (es sind 4-er Tische und wir sind „nur“ zu dritt) und so weist man uns schnippisch im letzten Winkel einen Platz an einem kleinen Tischerl (zu dem man noch einen Stuhl dazustellt) an. Die italienischen Wortbrocken und die Körpersprache des Kellners signalisieren schon deutlich: In diesem Lokal ist nicht der Kunde König, sondern Almosenempfänger, der dankbar und froh sein sollte, in den erlauchten selbsternannten Tempel hoher italienischer Kochkunst überhaupt eingelassen zu werden. Die Probleme bei der Bestellung und beim Servieren der Speisen und Getränke wurden von anderen Testern hier bereits geschildert. Wir hätten die Kritiken schon vorher lesen sollen. Man weiß nicht, worüber man sich mehr ärgern soll: über die Unfähigkeit der Küche oder die Ignoranz mit der man von oben herab behandelt wird. Kaum führt man den letzten Bissen zum Mund, wird der Teller abserviert und unmissverständlich signalisiert der Kellner: rasch noch was bestellen, oder gehen. Wir haben uns für Zweiteres entschieden und haben im netten Cafe Maria Treu gleich gegenüber den Kaffee und eine herrliche Nachspeise zu uns genommen. Jetzt konnten wir uns endlich auch unterhalten, denn wie schon von anderen Testern beschrieben, ist fast jede Art von Kommunikation mit den Personen, die am selben Tisch sitzen, im „Il Sestante“ aufgrund des Lärmpegels unmöglich. Gehört anscheinend auch zur eingangs zitierten Masche „italienischer Hektik“. Erübrigt sich, noch zu erwähnen, dass die vielen 4-er Tische, die angeblich alle reserviert waren, auch noch leer waren, wie wir das Lokal verlassen haben. „Ilses-Tante“ sieht uns nimmer.

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Letzter Kommentar von am 3. Dez 2013 um 16:23

Tafel: klar, dass der Gastgeber mir einen Tisch vorschlägt. Aber wenn keine triftigen Gründe dagegensprechen, muss er schon in der Lage sind, mir auch einen Tisch zu geben, der mir nach meinem Geschmack eher zusagt. Ich habe bis dato immer und überall das bekommen, was ich wollte. Und wenn nicht, dann würde man das hier zu lesen bekommen ;-)

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am 10. November 2013
chameli0n
7
1
2
2Speisen
3Ambiente
1Service

Leider kann ich den "Hype" um den Sestante nicht so ganz nachvollziehen. Schon klar, authentisch-italienische Restaurants kann man in Wien länger suchen, aber dieses Restaurant lebt in meinem Augen nur vom österreichischen Italien-Kult.

Wenn man es schafft, einen Tisch zu reservieren, und diesen überhaupt zu bekommen, darf man relativ lange auf Service-Personal warten. Mit gestresster Mine wird die Bestellung dann doch aufgenommen. Der Vorspeise (gemischte Antipasti) kommen leider vorm Aperol Sprizz, sind aber ganz in Ordnung, wenn auch nicht reichlich. Während die Antipasti noch auf unserem "Tischchen" stehen, wird mir die Hauptspeise "Spaghetti alle Vongole" gebracht. Da ich schon bei der Bestellung angegeben habe, die Spaghetti zusammen mit der Pizza meines Gegenübers zu essen (da ich ja weiß: italienischer Ess-Authentizismus sieht vor, dass ich mein Primo Piatto vor einer evt. am selben Tisch bestellten Pizza essen muss), hätte ich mir hier bessere Organisation gewünscht. Daher erinnerte ich den Kellner, dass ich erst zusammen mit meinem Partner essen möchte. Eine viertel Stunde später kam dann die Pizza, und leider auch exakt die selbe Portion Spaghetti. Einzig der Teller war brennheiß, was mich darauf schließen ließ, dass sie einfach in der Mikrowelle aufgewärmt wurden. Leider waren die Spaghetti alles andere als al dente.

Vom Nachbartisch bekamen wir ähnliches mit, der Wein kam hier erst nach der halben Hauptspeise. Leider waren auch die Reaktionen der Kellner in beiden Fällen nicht verständnisvoll sondern eher verärgert.
Wieso ich auch über den Nachbartisch berichte: Im Sestante sitzt man so nah an seinen TischnachbarInnen, dass man leider JEDES Gespräch mitverfolgen kann bzw. muss.

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am 4. Oktober 2013
Update am 1. Dezember 2013
Experte
amarone1977
315
75
30
2Speisen
3Ambiente
3Service
4 Fotos1 Check-In

Il Santo Graal. amarones Suche nach dem Heiligen Gral. Nach der wahren Carbonara, nach der besten Pizza Margherita.

Kapitel 458: vorweg – ich wurde hier nicht fündig – oder einfach nur „noch“ nicht?

Warum: Il Sestante bewirbt sein Lokal mit „Italia a tavola“ – Italien bei Tisch. Das ist eine Aussage, eine Grundhaltung, auf die man stolz ist. Man bezeichnet sich als einer der beliebtesten Italiener Wiens, das sicher gut möglich ist.

Das Lokal ist groß, schlicht mit hohen Räumen und weit herunterhängenden, einfachen Lampen, laut unserem geschätzten User derweinrat mit drei Gastgärten ausgestattet, die ich bei reschen, windigen 7 Grad im abendlichen Grätzel natürlich nicht bemerke.

Nach halb zehn lichten sich die Tischreihen merklich. Ich werde italienisch begrüßt und erwidere den Gruß passend. Die Ragazzi sind passend gekleidet, lassen die locker-legere Lässigkeit raushängen, die ich von „meinen Stronzetti“ ja gewohnt bin.
Ich mag sie ja, außerdem haben sie alle schon Jahre in einschlägigen Lokalen hinter sich gebracht, einen erkenne ich sofort wieder, hatte er doch eindeutig Jahre im Klagenfurter Lido und in den Wiener Schwesterlokalen „Terroni“ und „Ragazzi“ verbracht.
Ich kenn‘ sie ja, meine italienischen Pappenheimer.

Ein Trumer „Herbstbier“ wird gebracht. Ein sehr erfreuliches Getränk, nicht das erste gute Bier aus Obertrum.

Pizza Margherita. Laut Eigendefinition ist das Lokal „berühmt für seine Pizza“.
Nun gut – wirklich schlecht ist sie ja nicht. Von der Machart her geht sie in die Spielart, die man im „Il Mare“ gewohnt ist, zu machen. Der Belag wirkt ein wenig wie ein einheitliches „Gemisch“ aus Tomate und Mozzarella, also keine wirklich roten und keine wirklich weißen Flecken.
Das Ganze ist recht weich und cremig, aber nicht flüssig. Allerdings auch ordentlich salzig, geht aber gerade noch. Der fehlende Basilikumhauch, der bei mir oft akutes Fernweh auslösen kann, ist auch noch nicht so schlimm.
Was aber gar nicht geht ist der fast schon ledrig zähe Rand, den ich komplett stehen lassen muss.
Beim Abservieren fragt man nicht danach…

Spaghetti Carbonara. Ich will sie wie immer ohne die in Italien absolut verpönte Zugabe von Schlagobers. Das sage ich mit erhobenem Zeigefinger dazu.
Klar wäre das einfacher, Schlagobers ist nicht nur ein Geschmacksverstärker, sondern ein praktischer „Emulgator“, das kennen wir ja auch vom Tiramisu – wem das Eischneeschlagen zu blöd ist, schwindelt eben ein wenig mit Schlagobers.
La ricetta originale verbietet aber Schlagobers in der Carbonara.

Na, wie war’s? Gemischte Gefühle: einerseits war es dem Cuoco gelungen, das Vermengen von Pasta und Ei so vorzunehmen, dass das Ei nicht mit seinen typischen Krümeln stockte. Das war alles schön cremig. Aber wo ist der Parmigiano?
Ich bekomme ihn extra im typischen Parmesanschüsserl, doch eigentlich sollte er schon drin sein, ideal ist das nicht. Das ist so wie mit dem Nachsalzen. Bei manchen Speisen funktioniert das nur bedingt. Schnell also den Käse drübergestreut und vermischt.
Der sympathische Ragazzo meint, das würde sonst zu „hart“ werden. Glaube ich nicht, zu hart war hier nur der Teig der Pizza.

Apropos Bauchspeck: das ist der eigentliche Stein meines Anstoßes: ich fotografiere ja sonst nie Details wie den Anschnitt eines Rindsfilets, sieht es doch am Foto meist nicht sonderlich appetitanregend aus.
Doch das musste ich dokumentieren, sonst glaubt es mir wohl niemand: die Pancetta-Stücke (ist es Pancetta?) sind genauso breit wie meine Gabel. Warum?

Ich mache einen Vergleich: jedes italienische Restaurant ist stolz auf seine Berkel, die Maschine, die den Prosciutto so fein hinbekommt, das man fast durchsieht.
Das macht man nicht ohne Grund – wer seinen Schinken schon mal zu dick geschnitten hat, weiß genau, warum das nicht schmeckt.

Das gleiche gilt für Pancetta – die Bauchspeckwürfel: die müssen klein sein, denn nur dann „schmelzen“ sie fast ganz in der Pfanne. Und nur dann „kleben“ sie mit der Ei-Parmesan-Mischung an der Pasta dran.
So hab ich’s in Italien gelernt.
Aber diese lieblosen 2x1cm-Riesentrümmer hier sind schlichtweg ungenießbar, weil natürlich auch ordentlich salzig, wir reden ja hier nicht von Rinderfilets, sondern von Speck.
Meine Worte in Richtung Kellner: „questi sono animali interi!!“

Immerhin – die Spaghetti mit Ei und nachträglich hinzugefügtem Parmigiano - ohne die großen Fleischstücke - lässt sich soweit ganz gut essen. Aber die „animali interi“ bleiben stehen. Die kann man klein schneiden – ja wenn man nur will.

Mit dem Kellner wird danach noch einige Zeit über die „vera Carbonara“ und „animali interi“ diskutiert und gescherzt.
Sehr guter Caffè kommt zum Tisch, der Grappa geht auf’s Haus. Grazie!

Fazit: über das Service möchte ich hier nicht jammern. Die Ragazzi sind gut drauf, nicht steif, vertragen Kritik und haben Humor – und können mit vollem Haus umgehen, erfahrene Kellner sind sie ja.
Über die Preise diskutiere ich auch nicht, ich bin mehr als satt und habe gerade mal 20 Euro hiergelassen.
Das Ambiente ist nicht unangenehm, alles einfach und schlicht, zweckmäßig, bei gutem Besuch wohl auch mit ordentlichem Schallpegel.

Ich werde wohl auch wiederkommen, um wieder mal eine Carbonara zu probieren. Aber diesmal fallen meine Noten weniger gut aus.
Denn man kann meine geliebte Pasta sehr wohl so hinkriegen, wie sie in bella Italia gepredigt und in meinem 5000-Rezepte-Standardwerk beschrieben wird – und wie ich sie auch normalerweise hinbekomme.
Mamma mia!

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Letzter Kommentar von am 5. Okt 2013 um 14:58

aldebaran: du linguistischer Fuchs, die Zweideutigkeit war mir gar nicht aufgefallen ;) PS: wem italienische Küche fasziniert, der braucht natürlich auch ein dickes, fettes Standardwerk zuhause :)

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am 6. Mai 2013
WENDELIN
1
1
1Speisen
3Ambiente
2Service

Wir waren abends auf der Terrasse und haben einen der begehrten Tische ergattert. Das Service war mäßig freundlich und mäßig schnell, von der Qualität des Essens war ich enttäuscht. Hatte eine Pizza mit Spinat und Ei. Das Ei flüssig, als wäre es nie im Ofen gewesen und der Spinat mit seltsamem Beigeschmack - im besten Fall ist er in einem sauberen Gefäß länger neben anderen Zutaten gestanden und hat Geschmack angenommen. Über den schlechteren Fall will ich nicht nachdenken. Nach Reklamation über das flüssige Ei wurde die Pizza nocheinmal kurz in den Ofen geschoben, das machte die Sache aber nicht unbedingt besser. Der Teig rundherum war gut.
Alles in allem machte das Lokal einen etwas schmuddeligen Eindruck, das Interieur habe ich nicht gesehen.

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Letzter Kommentar von fritz am 16. Jul 2013 um 19:28

wer bestellt denn schon eine Pizza mit Spinat und Ei ???? Schlimmer ist nur noch die Hawai-pizza...

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am 21. April 2013
narr1080
3
1
1
2Speisen
3Ambiente
1Service

Warum ist dieses Lokal immer so voll????

Endlich einmal einen Abend ohne Tochter mit gemütlichen Abendessen und danach ins Metropol! Da geht man gemütlich zum Italiener und freut sich auf einen gemütlichen netten, kulinarisch wertvollen Abend - eines vorweg - im Il Sestante ist man definitiv falsch!!!!

Bestellt wurden 2 Aperolspritzer - serviert wurden 2 Soda mit Campari!!?? Vorspeise Antipasti-Teller war gut, keiner bemerkt dass die 4 kleinen Brotstücke zu wenig sind und niemand bringt was nach - ok!! Danach Pizza mit Seranoschinken und Ruccola - schmeckt ganz ok aber der Teig bissl versalzen und die pizza zu hart - aber ganz ok! Meine Frau besellt ein Risotto mit Garnelen - kommt ca 10 Minuten nach der Pizza und ist ungeniessbar - der Reis ist hart wie Stein und die Garnelen sind furchtbar zäh! Die Reklamation wird nach 3 Minuten sehr unfreundlich und unwillig angenommen und auf typisch italiensich ohne viele Worte wieder in die Küche geschickt! Nach weiteren ca 12 Minuten kommt wieder ein Risotto - etwas weicher aber dennoch keine Gaumenfreude und die Garnelen sind noch zäher und trauriger! Vom Personal her interessiert es eigentlich niemanden ob es nun schmeckt oder nicht - auch keine entschuldigung oder irgendein Statement!

WIR KOMMEN SICHER NICHT MEHR - hoffe dass nicht nur wir so denken!!!

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Letzter Kommentar von Alu am 26. Apr 2013 um 21:20

Der Ablauf ist eine Katastrophe...von daher kann ich mich dem nur Anschließen! Man kann auch gerne mal 45 Minuten auf Getränke warten, eventuell hat man dafür aber schon mal etwas von der Essens Bestellung bekommen...was aber eher in Teilen passiert wenn überhaupt. Kellner neigen auch gerne dazu gar nicht mehr zu erscheinen, wenn Sie feststellen dass Dinge fehlen. Der Laden lebt von der Lage, ansonsten kann ich nur von einem Besuch abraten!

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Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 9. September 2012
Experte
adn1966
80
48
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2Speisen
4Ambiente
1Service
2 Fotos3 Check-Ins

Mon dieu, was für eine Niederlage.

Da dachte ich mir doch ganz unschuldig, diesen herrlichen Spätsommerabend im Garten des Sestante, mitten im Achten, zu verbringen. In Begleitung von Pizza und Wein, versteht sich. Später sollten sich noch meine Freunde Ristretto und Grappa dazugesellen. So weit, so geplant.

Der Garten war bei meiner Ankunft schon gut besucht, die wenigen freien Tische nahezu zur Gänze reserviert. Freundlicherweise wies mir der italienisch forsche Kellner trotzdem einen Platz zu, nicht ohne mich darauf aufmerksam zu machen, dass dieser Tisch nur für 1,5 Stunden frei sei. Fair enough.

Aus der nicht uninteressanten Karte, die zu mindestens einem Drittel mit Pizze (auch „bianchi“, also ohne Tomatensauce) gefüllt war, wählte ich die „Diavola“ (11,- €, Tomatensauce, Mozzarella, scharfe Salami, Chili, Champignons und Basilikum. Ich beschied meinem Kellner, dass ich gerne auch Knoblauch auf der Pizza hätte, selbige möglichst knusprig sein sollte und, wenn es denn möglich wäre, gerne ein Ei drauf hätte, er dafür aber getrost das Basilikum weglassen dürfte. „Kein Problem“, kam’s zurück. Als Begleitung zur Pizza entschied ich mich für ein Viertel Chianti.

Schon während der Wartezeit auf Wein und Pizza blieb mir nicht verborgen, dass das Verhältnis Gäste/Kellner schwer unterdimensioniert ist. Die Wege vom Lokal über die Piaristengasse zum Garten sind lang, das Lokal füllte sich mittlerweile mehr und mehr, der Garten selbst ist riesig (aber in einer wirklich erwähnenswert guten Location am Platz vor der Kirche Maria Treu), die Hektik des Service Personals wurde zusehends spürbar, and not in a good way.

Meine Pizza kam kurz nach meinem Chianti, und ich machte mich hungrig ans Werk. Die erste Enttäuschung kam sofort. Der Teig, wenn auch geschmacklich einwandfrei, hatte die Konsistenz einer Zustellpizza. Letschert, weich und blass. Mein „knusprig“ als Extrabestellung dürfte auf dem Weg zur Küche irgendwo verloren gegangen sein, dafür war das Ei, großzügig beurteilt, „wachsweich“, um das Wort knusprig nicht zweimal in einem Satz verwenden zu müssen.

Knoblauch gab’s keinen auf der Pizza, der dürfte in der Küche den Chilis Gesellschaft leisten, die zwar laut Karte vorhanden sein sollten, sich aber trotz Umdrehens jedes Rädchens Salami nicht finden ließen. Positiv sei hier erwähnt, dass die Champignons frisch geschnitten waren. Wären sie aus der Dose gewesen, vielleicht noch mit einem letscherten Ölpfefferoni drappiert, ich wäre schreiend aus dem Lokal gelaufen.

Nach einiger Wartezeit, als mein Kellner wieder einmal beinahe im Laufschritt vorbei schaute, monierte ich die fehlenden Chilis und den nicht vorhandenen Knoblauch, beides wurde auch prompt nachgereicht. Und als Draufgabe gab’s noch eine Flasche Olivenöl „Peperoncino“. Die scharfe Salami war würzig und durchaus schmackhaft. Ich persönlich bevorzuge guten Schinken oder Speck, die Schärfe hole ich mir von den Chilis, aber wir wollen hier nicht kleinlich sein. Stand ja auch so in der Karte.

Gegen Ende meines Kampfes mit dem Pizzateig hatte die Hektik im Lokal den Höhepunkt erreicht. Ein Mitleidender am Nebentisch, der nach erheblicher Wartezeit noch nicht bedient worden war, hielt einen zufällig vorbeikommenden Kellner mit den Worten „Haben Sie auf uns vergessen?“ auf, und prompt wurde ihm von selbigem Kellner tatsächlich ein kurzes „andere Baustelle“ beschieden.

Aaaah, ja. Ich empfehle dem Kollegen die aufmerksame Lektüre der Fibel „10 Dinge, die ein Gast niemals hören möchte“.

Andere Gäste um mich herum versuchten mittlerweile, durch wiederholtes Rufen, Winken, Nicken und sonstige Zeichen eines Kellners habhaft zu werden, irgendwie bekam das Ganze mehr und mehr schweizerhausesque Züge. Nach laaanger Zeit erbarmte sich ein Kellner meines leeren Tellers, umgehend nutzte ich die Gunst der Stunde und orderte den obligaten Ristretto plus Grappa. Und wartete.

Und wartete.
Und wartete.

Nach ca. 15 Minuten beschloss ich, dem Debakel ein Ende zu setzen. Ich verlangte nach der Rechnung, nicht ohne meinem Kellner zu sagen, dass „wenn er mir meinen Espresso/Grappa nicht bringen möchte, ich halt zahlen werde“. Dies triggerte ein lapidares „ich hab’s eh gleich boniert, ist zu spät?“. Ja, mein Herr, ist zu spät. Er hielt mir in lieu einer echten Rechnung sein elektronisches Dingsbums unter die Nase, konnte sich ein „sehen sie, Rechnung ist ohne Kaffee!“ aber nicht verkneifen. Auf mein „Natürlich ist die Rechnung ohne Kaffee, ich hab’ ja auch keinen getrunken, eine Entschuldigung wäre aber schon nett gewesen“ kam dann ein erzwungenes, erbetteltes und damit wertloses „Es tut mir leid“.

Es ist ein Drama, ein Lokal zu sehen, das offenbar von einer gewissen Erfolgsquote („Der Garten/das Lokal ist eh immer voll“) so verwöhnt ist, dass es entweder nicht daran interessiert ist, einen konstanten Qualitätsstandard sowohl im Service, als auch in der Küche zu halten, oder schlichtweg damit überfordert ist. In all dem hektischen Gewusel ist keine Zeit für rasches Abservieren, für die ein oder andere Frage à la „Hätten Sie noch gerne ein Glas Wein?“, diese Dinge wurden längst schon der reinen Mathematik – mit wie wenig Kellnern schaffe ich rechnerisch das Gästeaufkommen zu bewältigen – geopfert.

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Letzter Kommentar von am 10. Jän 2013 um 11:53

Danke für den Tipp, werd' ich mir vormerken!

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am 28. Juli 2012
keksi07
7
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4Speisen
4Ambiente
4Service

Freitagabend und Hunger auf authentisch italienische Pizza – der Anruf im Il Sestante fast wie erwartet ernüchternd: „Wir sind restlos überfüllt und ausreserviert, scusi…“
Aber unsere Beharrlichkeit hat sich gelohnt, denn nach gerade mal 10 Minuten Wartezeit bekamen wir einen Tisch für 2 mit herrlichem Blick auf die Piaristenkirche zugewiesen.
Pinot Grigio für mich und ein angeblich herrlich mundendes tschechisches Bier (sorry, die Marke ist mir entfallen) für meinen Begleiter, waren dank des elektronischen Bestellsystems schneller am Tisch als uns der Bann der mehr als ansprechenden Kulisse wieder los ließ.
Die laue Nacht und der zum Greifen nahe rötlich gefärbte Halbmond machten es uns zusätzlich schwer die Aufmerksamkeit auf die wesentlich kulinarischen Facts zu fokussieren…
Nichtsdestotrotz blieb nicht ein Krümelchen unserer Pizzen übrig…
Über die Mare e Monti, die mit Meeresfrüchten belegt war, kann ich selbst nicht viel sagen – meiner Begleitung hat’s sehr gemundet.
Meine Pizza – die Primavera - war mit Büffelmozzarella, Basilikum und Cocktailtomaten belegt – puristisch - einfach ein Gedicht!!!
Der leicht mit Blasen versehene knusprig dünne Teig, die vollmundig-milchige Büffelmozzarella und die dezent süßen, aromatischen Cocktailparadeiser harmonierten perfekt! Basilikum war leider nur in Apothekerdosen vorhanden, was den Genuss aber nur gering schmälerte. Nachdem ich allerdings – vor allem nach dem zweiten Achterl Chianti (der Pinot Grigio war mir leider zu sauer) zu viel quatschte und offensichtlich zu langsam aß – wurde es immer schwerer den erkalteten Teig mit dem bereitgestellten Equipment zu schneiden. Das Problem bleibt dem männlichen Klientel aber wohl erspart…
Alles in allem war es ein mehr als zufriedenstellender kulinarischer Ausflug nach Italien – vor allem das ausschließlich italienischsprechende aufmerksame Personal (sie waren natürlich auch der deutschen Sprache mächtig ;) ) tat das seine dazu…

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am 19. Juli 2012
gernegutesser
11
1
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4Speisen
4Ambiente
4Service

Das Il Sestante zählte in den letzten Jahren zu meinem Favoriten, wenn ich Lust auf Pizza oder Pasta hatte.
Dann fand ich die Seite "Rete.at" und mußte doch einige schlechte Bewertungen über dieses Lokal lesen.
Nach langem Kampf, soll ich es wagen oder doch nicht, siegte die Vernunft, oder war es doch die Neugier, und ich dachte so bei mir, probier`s halt mal aus. "Fährst" du ein, so dachte ich, dann bist du eine Erfahrung reicher und einige Euro`s ärmer. Aber, wieviele Euro`s habe ich schon über Tresen wandern lassen, nur um der Stillung des Hungers und des Durstes willen, ohne dabei auch geniessen zu können.
Gleich vorweg, dieses Mal waren es wieder Euro`s, die nicht nur Hunger und Durst gestillt haben.
Wir waren gestern, 18.07.2012, zu sechst auf der Suche nach einem geeigneten Platz um unsere Mittagspause, genussvoll, zu verbringen. Ich machte den Vorschlag, dem Il Sestante einen Besuch abzustatten. Da meine Kollegin und Kollegen keine Ersttäter sind, unterrichtete ich sie, von den doch schlechteren Bewertungen, was sie jedoch nicht abschreckte.
Genug der einleitetenden Worte, jetzt zum Wesentlichen.
Für das Personal stellte es kein Problem dar, dass wir zu sechst, unangemeldet, im Gastgarten Platz nehmen wollten. Rasch wurden zwei Tische zusammengestellt, Karten gebracht und kurz darauf die Getränkewünsche entgegengenommen. Professionell und unkomliziert. Wir fünf Männer bestellten je ein großes Starobrno, € 3,60, unsere Henne im Korb, ein großes Himbeersafterl/Soda um € 2,80. Bis die Getränke serviert wurden, hatten wir Zeit die Speisekarten zu durchforsten und uns, wir Männer für je eine Pizza Rosina, 4x davon mit zusätzlich pikanter Salami, und unsere Lady für Pappardelle vecchia napoli, zu entscheiden.
Das Starobrno, welches uns kredenzt wurde, kam mit einem schönen Häubchen über die Straße, welche das Lokal vom Gastgarten trennt. Es war für meinen Geschmack richtig temperiert. Warmes Bier geht gar nicht und wenns beim Schlucken, vor lauter kalt weh tut, auch nicht.
Pizzen und Pasta wurde bestellt und wir hatten Zeit, genüsslich eine Zigarette zu rauchen, bzw. den Blick über den herrlichen Platz, samt seiner barocken Piaristenkirche, schweifen zu lassen und uns dem Small Talk hinzugeben.
Die sechs bestellten Speisen wurden zeitgleich serviert, ebenso wurde unaufgefordert Olio Extra Vergine al Peperoncino gereicht. Leider aus der Originalflasche und nicht aus einer Ölkaraffe.
Die Pizza Rosina, bestrichen mit guter, fruchtiger Tomatensauce, belegt mit Mozarella, Schinken und frischen Basilikumblättern, bei vieren von uns noch zusätzlich mit pikanter Salami sowie frischen Champignons, verströmte ein Aroma, welches ich schon lange nicht mehr erschnuppern durfte. Der Teig, wie er meiner Meinung nach sein soll. Schöner gebräunter Rand, welcher leicht aufgegangen ist, hauchdünn und knusprig der Boden. Nicht verkohlt und von tollem Geschmack. Der Schinken könnte vielleicht etwas feiner geschnitten sein, Pepperonisalami war jedoch perfekt. Das erfreulichste war aber, dass sie nicht vor Fett getrieft hat, was ja bei einer Salami leicht passieren kann. Der Schuß Öl, welchen ich mir über die Pizza träufelte, rundete alles nochmals perfekt ab.
Die Pappardelle, welche unsere Kollegin bestellt hatte, wurden in einer feinen Tomatensauce mit kleinen Fleichbällchen serviert. Ich durfte kosten. Die breiten Bandnudeln waren auf den Punkt gekocht, Tomatensauce gut mit div. Kräutern abgeschmeckt und auch die Fleischbällchen schmeckten vorzüglich.
Die Pizzen, € 8,00 + € 1 für extra Salami, waren ausreichend groß, ich mußte sogar ein Stück übriglassen :-( , die Pasta für € 9,80 ebenso.
Als Abschluß ließen wir uns noch einen kleinen Grappa servieren. Obwohl ich diese Art von Getränk eher meide. Mit "Schnapsbrennen" verbinde ich immer die Zeit, in welcher das Gebrannte das Glas verläßt und benötigt, um im Verdauungstrakt anzukommen. Dies war bei diesem Grappa nicht der Fall. Herrlich ölig im hochstieligem Glas, perfekt im Gaumen und ohne unangenehme Nebenwirkungen im Abgang. Und für € 2,80 auch nicht übermässig teuer.
Das Personal war sehr aufmerksam, mitunter auch sehr witzig, höflich und zuvorkommend und immer zum richtigen Zeitpunkt zur Stelle. Der Gastgarten, welcher sich dann rasch gefüllt hatte, zählt zu einem der schönsten Plätze Wiens und lässt es einem vorkommen, auf einem italienischem Piazza, mitten in Rom, zu sein. Da stört es dann auch nicht, dass der Gastgarten durch die Piaristengasse, welche teilweise doch stark befahren wird, vom Lokal getrennt wird.
Mein Tipp, wenn das Wetter passt, sucht den Gastgarten auf, der Innenbereich des Lokales kann da leider nicht mithalten, obwohl es unansehnlichere Lokalitäten gibt.

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Letzter Kommentar von am 19. Jul 2012 um 17:59

wie wahr, wie wahr :-)

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am 3. Mai 2012
Gourmette
27
3
9
4Speisen
4Ambiente
4Service

Das Il Sestante beehren meine bessere Hälfte u. ich schon rund 3 Jahre mit sporadischen Besuchen. Somit gehört es sich fast, dem Lokal bzw. dem Pizzakoch auch mal ein virtuelles Lob auszusprechen.
Eines steht fest, eine Pizza lässt sich bei so wunderbarem Sommerwetter nirgends besser genießen als im Gastgarten des Il Sestante in der Piaristengasse. Uns war natürlich bewusst, dass wir nicht die einzigen sein würden, die auf diesen glorreichen Gedanken gekommen sind. Deswegen griff mein Liebster zum Telefon, um abzuchecken, ob denn noch ein Tisch frei wäre. Der Kellner am anderen Ende der Leitung redete ein bisschen wirr in nicht ganz einwandfreiem Deutsch daher. Die Quintessenz: Im Gastgarten ist den ganzen Abend nix mehr frei, aber wir sollen einfach vorbeikommen u. unser Glück versuchen. Notfalls müsse man halt drinnen Platz nehmen.
Gesagt getan. Dort angekommen teilte uns die Platzanweiserdame mit, dass leider im Gastgarten nichts mehr frei sei u. wir drinnen Platz nehmen sollen.
Also zu uns war sie nicht unfreundlich. Im Gegenteil, recht freundlich eigentlich. Für uns wars jetzt nicht so schlimm, weil man im Sestante auch drinnen "draußen" sitzen kann. Sprich sie machen alle Türen auf u. man sitzt quasi fast auf der Gasse. Wir fandens nett, auch wenn das richtige Schanigarten-Feeling nicht aufkommen kann.
Eine sympathische Kellnerin hat unsere Getränke- u. Speisenwünsche aufgenommen. Mein Freund bestellte dann noch ein Leitungswasser nach u. sie brachte uns einen Literkrug. Sehr lobenswert.
Zum Trinken hatten wir übrigens ein Achterl Chianti u. ein Achterl Merlot. Speisentechnisch bleiben wir im Sestante immer auf der altbewährten sicheren Seite: Pizza, Pizza u. nochmal Pizza. Die Vorspeisen (Vitello, Carpaccio), sowie die Nachspeisen sind auch zu empfehlen. Nur Pasta & Co hat noch nie den Weg in unsere Mägen gefunden. Ins Il Sestante gehen wir einfach nur zum Pizzaessen, weil die Pizza dort (für uns) nach wie vor (auch nach Neuübernahme) die Beste Wiens ist. Die 2 heiß ersehnten Teigfladen hießen Bella Napoli (Tomatensauce, Mozzarella & Grana Padano – im Holzofen gebacken, Kirschtomaten, Büffelmozzarella, Rohschinken & Rucola – kalt belegt) u. Primavera (Tomatensauce, Büffelmozzarella, Kirschtomaten & Basilikum + scharfe Salami). Preislich bewegen sich die Pizzen klarerweise im oberen/obersten Segment (14,80€ u. 11,40€ + Salamiaufpreis). ABER nur ums mal mit dem vielgelobten Eatalico zu vergleichen. Im Il Sestante bekomme ich eine teure Pizza, die jeden Cent wert ist. Sie ist über die Jahre kleiner geworden, dennoch wird man von 1 Pizza mehr als satt. Nach einer Eatalico-Pizza ist einem nur schlecht u. man hat ein schlechtes Gewissen, weil die Pizza nicht mal richtig gut war. Das Ambiente lassen wir hier außen vor, das kann man sowieso nicht ansatzweise vergleichen.
Im Il Sestante ist bei Weitem nicht alles perfekt, aber man wird einer perfekten Pizza zumindest fast gerecht!
Der Belag unserer beider Pizze war ausgezeichnet, ebenso wie der Teig (um Welten besser, als im Eatalico). Positiv überrascht haben mich auch die Kirschtomaten, die zu dieser Jahreszeit (auch wenn sie aus dem Süden kommen) einfach grauslich schmecken. Die waren wirklich gut. Der Büffelmozzarella hielt sich geschmacklich eher im Hintergrund, harmonierte mit dem Rest aber wunderbar. Einzig u. allein das Peperoncino-Öl war wieder einmal nicht so super. Das kriegt irgendwie kaum ein Ristorante hin, egal ob gekauft oder selbstgemacht.
Da wir "nur" Pizza hatten, kann ich zum Essen nicht mehr sagen.

Übers Ambiente lässt sich streiten.. Drinnen ist es nicht sooo toll, außer eben die "Gassentische" im Sommer. Der Gastgarten sucht in Wien sicher seinesgleichen. Interessanterweisen ist der Gastgarten des Sestante nicht genau gegenüber sondern diagonal gegenüber. Verstehe nicht ganz warum das Maria Treu Café oder wie das heißt u. das Sestante da nicht tauschen, aber gut.

Am Service kann ich auch nichts aussetzen. Die Platzanweiserdame kann sicher unfreundlich sein, kann ich mir schon vorstellen, aber zu uns war sie es nicht. Auf die telefonische Betreuung muss man halt verzichten oder versuchen sich irgendwie zu verständigen.
Unsere Kellnerin heute war sehr zuvorkommend u. sonst sind wir auch noch nie schlecht behandelt worden. Schade, dass meine Vorposter das Sestante nicht von einer besseren Seite kennen gelernt haben. Die Pizzen wären es echt wert näher kennen gelernt zu werden! ;)

Fazit: Klare Empfehlung! Jeder, der Pizza liebt sollte zumindest einmal (u. dann immer öfter - Suchtgefahr!) dort gewesen sein!

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am 2. Mai 2012
goodfood
1
1
-Speisen
3Ambiente
0Service

UNGLAUBLICH schlechter Service, wir wollten gestern zu zweit dort essen, wozu es jedoch nicht kam. Es waren einige Tische frei, jedoch schaute uns die "Empfangsdame?!" an als kämen wir von einem anderen Planeten als wir sagten dass wir keine Reservierung haben. Daraufhin teilte ich ihr mit, dass wir nur kurz bleiben werden da wir unter Zeitdruck sind, worauf sie frech mit den Worten: "Jaja, das sagen sie alle", antwortete. Ich sagte dass wir weiter gehen werden worauf sie mich anschnauzte: "Ruhe, jetzt lass mich mal schaun heast, sie können zuerst was trinken dann schau ich ob noch was frei wird vielleicht". Ich verabschiedete mich und wünschte ihr noch einen schönen Abend worauf sie sich kommentarlos umdrehte, in Richtung einer Servicedame die Augen überdrehte und eine abwertende Bewegung mit der Hand machte. Mir ist bewusst, dass jeder einmal einen schlechten Tag haben kann, aber diese Art von Service habe ich NOCH NIE erlebt. Ich bin schockiert und der Inhaber braucht sich meiner Meinung nach über schlechte Kritik nicht wundern, wenn er seine Mitarbeiter weiterhin solchen Service betreiben lässt.

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Letzter Kommentar von Unregistered am 14. Mai 2012 um 00:26

ich hatte einen Tisch reserviert, die Empfangsdame war mehr als OK, war Zeuge von deinem "primitiven und überheblichen" Benehmen. (..."wie man in den Wald ruft".. )

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am 29. April 2012
pizza1080
1
1
2Speisen
5Ambiente
0Service

waren heute im il sestante zum wiederholten mal. leider zeigte sich das lokal nicht wie gewohnt von seiner guten seite. das personal war vollkommen überfordert, unaufmerksam und darüber hinaus auch unhöflich.

beide tische neben uns beschwerten sich über die fehlende, normalerweise gewohnte, qualität.

obwohl der gastgarten zweifelsohne zu den schönste wiens gehört, wird uns die il sestante nicht sobald wiedersehen. sehr schade, denn eigentlich war sie unsrer lieblingspizzaria.

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Letzter Kommentar von am 30. Apr 2012 um 07:56

Übrigens kann man die schlechte Bewertung auch wieder revidieren, wenn sich das negative Erlebnis als Eintagsfliege herausstellt.

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am 17. Februar 2012
Pirschla
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5Speisen
4Ambiente
4Service

Waren gestern nach langer Zeit wieder im Sestante und es war ausgezeichnet. Die Pizzen waren exzellent - wie von allen gesagt - und auch die sonstigen Speisen waren hervorragend. Die Kellner waren freundlich und zuvorkommend. Alles in allem kommen wir jetzt sicher wieder öfters!

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am 31. Jänner 2012
fliederbusch
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2Speisen
3Ambiente
2Service

mit dem besitzerwechsel ist wohl auch die "seele" des lokales verloren gegangen. früher machte der charme der crew eventuelle qualitätsmängel wett- heute vermisst man qualität und charme. während die pizza noch ganz passabel schmeckt (leider aber oft an einer verkohlten unterseite "leidet"), fallen die pasta gerichte für italiener (und alle, die selbige und ihre küche schätzen) geradezu schon unter "landesverrat". al dente ? fehlanzeige! sughi ? meistens eine wässrige suppe. salz, pfeffer, parmesan oder olivenöl - also alles, was den geschmack noch einigermaßen retten würde, wird (im gegensatz zu früher) gar nicht erst dazu geliefert. vielleicht in dem wissen, dass hier eh nix mehr zu retten ist.
im sommer punktet die pizzeria allerdings durch ihren wunderschönen gastgarten vor der barocken maria treu kirche und wenn man um die pastgerichte einen großen bogen macht, fühlt man sich dann fast wieder wie in den alten zeiten der sestante.

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Kommentar von am 9. Feb 2012 um 13:32

Komisch, wir waren im Jänner dort und uns hat die Pizza vorzüglich geschmeckt. Ob es da mehrere Pizzaköche gibt? Oder hatten wir einfach einen guten Tag erwischt? Nur der Eistee, den mein Mann bestellt hat, der war sonderbar. Angeblich aus Amerika eingeliefert, aber eigentlich keine Frucht drinnen, sondern fast nur Chemikalien, dafür außerordentlich teuer. Vom Besitzerwechsel habe ich erst danach gehört, was schade ist. Ich mochte die zwei Chefs wirklich gerne. Waren immer freundlich und wir kannten sie ja schon seit der damaligen Eröffnung.

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am 5. Jänner 2012
karlm10
38
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4Speisen
2Ambiente
2Service

Das Sestante ist im Sommer ein wirklich nettes Lokal falls die Crew es für wert findet den Garten zu öffnen!!! Denn wenn in StPölten ein kleines Wölkchen aufzieht oder es weniger als 42C im Schatten hat wird der Garten dicht gemacht!!! Leider ist das Lokal drinnen alles andere als behaglich. Das gesammte Mobiliar ist einfach nur mehr abgewetzt und hat den Character eines 3.Klassiken Freßschuppens, weiters wäre es einfach super wenn man auf den Sesseln die vorgesehen Auflagen auch mal auflegen würde sodass die Überstehenden Sesselbeine sich nicht auf dauer in die unterseite der Oberschenkel verewigen und nach 30Minuten eine schmerzhafte erinnerung hinterlassen. Weiters ist das herablassende Benehmen der Crew nicht gastlich, und der service ist nicht fähig eine Bestellung eines Tisches als solche zu behandeln und auch nur ansatzweise zeitgleich auf den Tisch zu bringen.

Da wir eigentlich nur zum Pizzaessen hingehen können wir nicht über die anderen nicht Pizzagerichte urteilen und tun dies auch nicht!

Die Pizzen sind für uns das was einer Pizza in Wien noch am nächsten kommt. Der Teig ist schmackhaft und von einer guten Konsistenz, zu 50% wird die Pissa auch gut gebacken so das die knusprig ist leider meint der Bäcker es typisch Österreichisch oft mit dem Belag zu gut und der Boden wird dadurch statt knusprig wieder zum durchweichten Teigling, aber wie schon erwähnt zu 50% ist die Pizza knusprig und im richtigen Maße belegt so das auch der Boden knusprig ist. Die verwendeten Zutaten für die Beläge sind von sehr hoher Qualität und das schmeckt man auch, diese Qualität lassen die sich auch bezahlen was sich in den doch recht hohen Preisen niederschlägt aber man bekommt was man bezahlt ist halt einfach so. Die Grösse der Pizzen ist OK und man wird auch mit einem ordentlichen Appetit satt, wenn es aber ein ausgewachsener Hunger ist könnte man(n) schonmal etwas zur Nachspeise vertragen. Mir persönlich schmecken die Pizzen sehr gut weshalb diese auch meine Nummer 1 in Wien ist. Wenn das aber nicht so wäre würde mich das Sestante garantiert nie mehr wieder sehen denn das übrige Ambiente, der Service und die Crew ist unter jeglicher Kritik.

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am 25. November 2011
cavalloazzurro
3
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1
3Speisen
3Ambiente
0Service

Keine Frage, die Pizza ist gut und das Personal ist freundlich, aber die Bedienung ist eine einzige Katastrophe. Zuerst bekommt meine Begleitung ihre Pizza und dann nach 10 Minuten ich meine Bestellung. Auch das letzte Mal haben sie das Kunststück nicht geschafft die Teller gleichzeitig zu bringen. Ganz zu schweigen davon, daß ich statt Pappardelle eine ganz andere Speise bekomme. Das heißt weitere 10 Minuten warten. Aber wo bleibt die Gabel? Die muß ich extra verlangen. Salz für den Salat ebenfalls. Das Wasser für meine Begleitung, worum sie ganz am Anfang gebeten hatte, wurde von der Kellnerin überhaupt vergessen. Kein Problem, es kommt.
Jedes Mal, wenn ich komme (aber vielleicht war das das letzte Mal), sehe ich neue KellnerInnen, die sich nicht auskennen und blöde Antworten geben, wie: "Das Essen kommt bei uns nie gleichzeitig für alle Gäste, das ist so" ... eben ... es ist so.

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am 11. November 2011
alexis
4
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1Speisen
3Ambiente
2Service

Das Lokal hat unter meinem Freundeskreis einen sehr guten Ruf genossen und ich habe dem auch nichts entgegenzusetzen gehabt - bis jetzt.

Als ich eine Freundin vor einiger Zeit im 8ten besucht habe, haben wir uns entschlossen zum Il Sestante Mittagessen zu gehen. Wir haben uns in den relativ gemützlichen Gastgarten gesetzt, der auf dem Platz vor der Piaristenkirche platziert ist. Nach langem Überlegen habe ich mich für meine klassische Bestellung beim Italiener entschieden - Spaghetti Carbonara und Pizzabrot mit Knoblauch. Auf meine Frage ob ich mehr Sauce in meine Spaghetti bekommen könnte, da ich mein Pizzabrot gerne eintunke, hat der Kellner höflich ja geantwortet. Meine Freundin hat sich eine Pizza Margerita mit Mais bestellt.

Die Portion Nudeln die ich letztendlich bekommen habe hätte ich glaub ich wie einen Waschlappen auswringen können und es wäre kein Tropfen Sauce rausgekommen. Na gut. Überleb ich, ist ja kein Drama. Geschmeckt hat es mir letztendlich leider trotzdem nicht da die (wahrscheinlich geräucherten) Schinkenflecken viel zu würzig waren und die Nudeln ganz versalzen schmecken haben lassen. Außerdem war ein sehr starker Eigengeschmack von den Schinkenflecken dabei, der die Nudeln für mich einfach ungenießbar gemacht hat. Auch das Pizzabrot war einfach nur salzig. Ich habe schon versucht die ganze Kruste an Knoblauch wegzukratzen und es war nach wie vor ungenießbar salzig. Die Pizza meiner Freundin war zwar auch etwas zu würzig, aber trotzdem noch gut und weit genießbarer als meine Bestellungen.

Am Ende habe ich vielleicht 3 Bissen vom Brot und 3 Bissen von den Nudeln gehabt. Der Kellner hat mir dann eine Verpackung angeboten, damit ich die restlichen Speisen mitnehmen kann. Ich habe dankend nein gesagt, woraufhin er mit dem Kommentar "war zu viel oder" die Teller abgeräumt hat. Naja, wenns für ihn so ausschaut als wärs mir einfach nur zu viel gewesen - bitte.

Alles in allem war es kein erfolgreicher Besuch. Schade eigentlich.

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Letzter Kommentar von Unregistered am 28. Nov 2011 um 17:16

ich stimme walt zu ich als Halb Italienerin hab noch nie in meinem leben soße bei der carbonara übrig gehabt... weder zu hause noch im italienischen restaurant

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am 1. September 2011
SuperFredi
1
1
3Speisen
4Ambiente
0Service

Jahrelang einer meiner Lieblingslokale, wenn es um eine gute Pizza geht-toller Gastgarten!!! Leider hat sich das seit der Neuübernahme gründlich geändert, bin mittlerweile soweit, dass ich das Lokal nicht mehr so bald aufsuchen werde. Schuld sind nicht die nach wie vor guten Pizzen, sondern die ''nette'' Dame, die für die Reservierung bzw. Tischzuweisung verantwortlich ist. Auf die Frage, ob sich das Warten auf einen Tisch lohne oder sowieso aussichtlos sei, hat die Damen ohne jeglicher weiteren Reaktion einem einfach den Rücken zugewendet und genüsslich eine Zigarette angezündet. Einen schlechten Tag kann jeder haben, leider war das hier nicht der Fall. Fast das Selbe durfte ich nämlich 3 Wo. zuvor erfahren, nur habe ich damals mir schlussendlich selbst einen Tisch gesucht und nicht das Lokal gewechselt. So etwas ist mir im Gastro Bereich noch nie untergekommen. Also wirklich schade!!

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am 8. August 2011
williamvienna
32
1
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4Speisen
3Ambiente
4Service

Ich war sehr überrascht zu finden dieses Pizzeria in der Mitte der Stadt. das Essen war sehr gut, der Service top und das allgemeine Gefühl, dass etwas aus Italien war da.

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am 27. Mai 2011
pichurri
1
1
2Speisen
2Ambiente
3Service

Das Lokal war für uns bisher ein Klassiker. Bedienunrg erstklassig, freundlich, italienisch und verlässlich. Das Essen, insbesondere die Pizzen sehr gut. Schade, dass mit dem Besitzerwechsel offenbar das Rezept für den Pizzateig nun auch weg ist, den dieser ähnelt nun jedem anderen Pizzateig am Pizzastand. Dass auch die freundliche, italienische Mannschaft nun auch nicht mehr da ist, ist auch bedauernswert. Was geblieben ist, ist die erstklassige Lage.

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Letzter Kommentar von Unregistered am 19. Jul 2011 um 13:52

Kann mich dem letzten Kommentar nur anschließen und das Lokal weiterhin sehr empfehlen. Seit der Neuübernahme gibt es sogar eine umfangreichere Weinkarte zu sehr fairen Preisen!

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 19. Mai 2011
Experte
uc0gr
215
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3Speisen
4Ambiente
4Service
3 Fotos1 Check-In

Endlich sind wir nun auch einmal dort gewesen. Also, ob der Pizzakoch Luigi, Fredo, Carlo oder Super-Mario heißt, ist mir persönlich völlig egal, so lange die Qualität und die Authentizität passt!

Ein wunderschönes Plätzchen direkt vor der sehr imposanten Piaristenkirche lädt zum „Kurzurlaub“ ein. Hier fällt es einem leicht, den Alltag zu vergessen. Das Lokal ist auch öffentlich optimal zu erreichen (Buslinie 13A). Das Lokal ist im Inneren auch nicht unsympathisch, aber es lebe dann doch der schöne Garten am Kirchenplatz. Leider können die Tische und Stühle dem Ambiente nicht standhalten – die könnten auch bei jedem Markt-Beisel stehen. Durch sehr große Sonnenschirme ist fast alles im Schatten, jedoch findet man auch noch am Rand ein teilweise sonniges Plätzchen.

Die Bedienung ist prompt zugegen und nimmt alles sehr freundlich auf. Da relativ viel Servicepersonal vorhanden ist, findet man immer jemanden, um seinen Wunsch loszuwerden. Es wird aber auch stets aktiv darauf geachtet.

Was hatten wir:
Campari Orange (je 4,50 EUR): definitiv zu wenig Campari und definitiv zu warm. Das muss echt nicht sein. Das kann man zu Hause besser machen.
Insalata Mista (gemischter Salat zu je 4,00 EUR): sehr guter knackiger Blattsalat, drei Gurkenscheiben und drei Spalten vom Paradeiser. Das Dressing ein typisches italienisches Senfdressing (Weinessig, Senf, deutlich ZU WENIG Olivenöl, Salz) könnte durch etwas mehr Olivenöl (steht leider nicht am Tisch, wie es in Italien IMMER üblich ist) molliger sein. Was ich leider kritisieren muss ist (denn ich würde es meinen Gästen so nie servieren), warum kann man bei einem großen Paradeiser nicht den Strunk heraus schneiden? Wegen 0,0001 Cent? Das ist einfach nicht O.K. und absolut nicht notwendig. Bei einem Cherry-Paradeiser ist es relativ egal, aber nicht bei ausgewachsenen der großen Sorte! Genau drei Schnitte pro Salat, sollte doch möglich sein, oder?
Pizza Giovanni (10,80 EUR): statt des Rohschinken jedoch Champignons und noch extra Knoblauch. Generell sind hier die Pizzaränder etwas dicker (= unbelegter Teil) als in Italien üblich, jedoch ist der Teig wirklich wunderbar. Knusprig, und aber auch g’schmackig und KEIN matschiges Inneres (außer man braucht etwas länger zum Essen als wir)! Die Auflagen waren alle Top-Frisch und sehr gut – kein einziges gelbes Rucolablatt, Cherry-Paradeiser super gut! Tomatensauce geht leider, da sehr sparsam verteilt, etwas unter.
Pizza Primavera (11,20 EUR): die Pizza vom Teig her wie oben beschrieben, der Büffelmozzarella super milchig und mit dem typischen Geschmack des Büffelmozzarella (nicht wie der Kuhmilch-Gummi). Die Cherry-Paradeiser sehr gut, Tomatensauce eher sehr zurückhaltend aber was ich leider kritisieren muss: wenn eine Pizza von so wenigen Auflagen „lebt“, dann sollte der frische Basilikum auch über die ganze Pizza verteilt sein. Es war lediglich ein Zweiglein in der Mitte, in der Hoffnung das Aroma möge sich doch über die ganze Flade verteilen…Madonna mia...das muss nicht sein und bringt auch nichts, außer Ärger beim Kunden. Also, fünf sechs Blätter mehr, etwas hacken und dann über die GESAMTE Pizza verteilen!

Getränke: wir hatten Starobrno, ohne Kommentar, einfach super süffig und hier auch wohl temperiert.
Zwei Grappe: einmal „Grappa di Moscato“ einmal „Grappa di Prosecco“ – beide in TOP-Qualität. Generell eine sehr schöne Auswahl an diversen Grappe. Das passt!

Reservierung ist auch im Garten unbedingt empfehlenswert und notwendig, auch unter der Woche!

Die Sanitäranlagen sind leider absolut nicht O.K. – es könnte hier deutlich mehr Wert auf Sauberkeit gelegt werden. Manche Dinge sind einfach „russisch“ gelöst („da hauen wir mal von der Fliese ein Eck raus…“)

Billig ist es hier absolut nicht, der Salat zu 4,00 EUR = 55,00 ATS in alter Währung, (wer hätte das früher bezahlt??) Pizza etwa 150,00 ATS (da hätte man früher schon gefragt, ob es die Pizza für zwei Personen ist!) – das muss man sich schon auf der Zunge zergehen lassen. Ich persönlich bin mir nicht sicher, dass der Preis mit der gebotenen wirklich guten aber eben bei WEITEM nicht hervorragenden Qualität im Einklang geht, denn im „Il Mare“ waren wir immer noch deutlich besser bedient, aber es ist sehr gut hier und der Garten ist ein echter Bonus. Einem schönen Abend mit der besten Ehefrau von allen steht hier nichts im Wege.

Dass keine Kreditkarten genommen werden (auch nicht Bankomat) ist absolut nicht mehr zeitgemäß, erhöht aber die Rendite des Lokals. Kundenfreundlich ist es jedenfalls nicht.

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Letzter Kommentar von am 19. Mai 2011 um 23:34

Nein, es gibt tatsächlich Regionen in Italien (an der "französischen Seite"), die auch Senf verwenden - z.B. Toskana. Denn auch der Weißweinessig ist im Adriaraum nicht geläufig, hier wird IMMER Rotweinessig verwendet. Am Lago di Garda werden, wie du erwähntest, immer Zitronen verwendet, hier wachsen sie in einer Größe wie Orangen - das habe ich noch nie anders wo so gesehen.

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am 24. März 2011
medved65
26
2
9
4Speisen
3Ambiente
5Service

Schon beim Anruf machte das Lokal einen sympatischen Eindruck. Die Person am anderen Ende klang freundlich und engagiert. Reservierung für 18.45 im Nichtraucherbereich für 2 Personen ging in Ordnung.

Angekommen im Lokal wurden wir gleich freundlich begrüsst und zu unserem Tisch geführt. Der Nichtraucherbereich ist tatsächlich vollkommen rauchfrei, was für uns sehr wichtig ist.

Die Holztische sind nicht völlig undekoriert, keine Kerzen, keine Tischdecken, nichts. Einzig ein Salzstreuer, zwei Servietten und unser Besteck lag dort. Auf den Holzsesseln sind keine Sitzauflagen, man sitzt am blanken Holz. Der Fussboden ist ebenfalls aus Holz(brettern). Der Raum ist sehr hoch und durch die spärliche Einrichtung ist es überduchschnittlich laut, aber durchaus noch erträglich.

Das Personal ist sehr flott bei der Bestellannahme, beim Serviern und beim Abräumen. Innerhalb kürzester Zeit waren unsere Getränke da und auch die Hauptspeisen gingen sehr schnell.

Wir entschieden uns für "Pizza Giovanni" (€ 10.80) mit Rohschinken, Rucola und Grana und für "Pizza Primavera" (€ 11.20) mit Tomaten und Büffelmozzarella. Beide Pizze waren an der Unterseite knusprig bis in die Mitte. Keine Spur von Teigmatsch. Sehr gut zubereitet.

Als Nachspeisen hatten wir Tiramisu (€ 4,80) und eine Torta della Nonna (€ 3,80). Beides war sehr ansprechend am Teller präsentiert und rundete unser Abendessen perfekt ab.

Alles in allem waren wir sehr zufrieden mit unserem Besuch, die Qualität der Speisen und des Servicepersonals überkompensiert das eher nüchterne Ambiente. Wir würden das Lokal an Freunde und Bekannte weiterempfehlen.

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Letzter Kommentar von am 26. Mär 2011 um 22:53

Diese Bewertung bezieht sich auf meinen ersten und bislang einzigen Besuch in diesem Lokal - und zwar am Donnerstag, 24. März 2011

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am 24. März 2011
Experte
Gastronaut
428
45
29
3Speisen
4Ambiente
4Service

Im Gegensatz zu vielen anderen Pizzarie ist am "Il Sestante" in der Josefstadt wirklich alles original. Die Einrichtung, die Kellner und natürlich auch die Köche. Der Pizzakoch heißt Luigi, und wenn man sich länger als vier Minuten mit ihm unterhält, dann erzählt er gleich von seiner Familie in Neapel und berichtet stolz von seinem Vater, der genaz wie schon dessen Vater auch Pizzakoch war! Und überhaupt: Nur neapolitanische Pizza ist die wahre Pizza!
Was denn jetzt ganz genau die Pizza in Napoli von jener in Rimini, Brindisi oder Orvieto unterscheidet konnte er mir zwar technisch nicht erklären, war aber eigentlich eh nicht so wichtig. Auf den Geschmack kommt es an.
Zwar war die bestellte Pizza - eine mit scharfer Salami und Rucola - knusprig, die Salami musste man aber unter einem Bergmassiv aus Grünzeug erst einmal finden. Der Käse auf der Pizza und die passierten Tomaten schmeckten etwas fad und auch der Teig selbst war jetzt keine Offenbarung! Aber alles wirklich sehr in Ordnung!
Getrunken haben wir den Hauswein, der wirklich gut zur servierten Pizza gepasst hat!
Gesessen sind wir im Lokal selber, weil es für den Gastgarten auf der anderen Straßenseite noch zu kalt war. Aber das werden wir bald nachholen.
Die Pizza hier im "il Sestante" war zwar bei weiten nicht die beste die ich jemals hatte - da waren die in Rimini, Brindisi und Orvieto um Längen knackiger, besser und vor allem intensiver -, aber für Wiener Verhältnisse doch überdurchschnittlich gut!
Das Gesamtpackage hier stimmt also absolut!

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Kommentar von luigi tesoro am 25. Mär 2011 um 16:43

io sono luigi il pizzaiolo e non lavoro piu al sestante dal 28.02,2010.ora se vuole lavoro alla pizzeria MARI leopoldsgasse23 A GRAZIEEEEEEEE......

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am 23. März 2011
sandraSchiekl
2
1
5Speisen
4Ambiente
3Service

ICh nehme die Lautstärke in Kauf, denn es ist einfach die Beste Pizzas Wien! Was mir besonders gefällt ist die tadellose Frische der Zutaten...

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am 9. Jänner 2011
tomsn
2
1
5Speisen
4Ambiente
4Service

das ambiente ist eher schlicht aber nicht ungemütlich, im sommer ist der gastgarten sehr zu empfehlen!
das service ist gut und schnell, die bedienung freundlich und bemüht.
und für mich das wichtigste: meiner meinung nach die besten pizzen in wien! Punkt aus:)

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am 31. Dezember 2010
Wildkatze
20
1
4
5Speisen
5Ambiente
5Service

Wir suchen dieses Lokal wirklich gerne auf. Die Preise sind zwar etwas höher, als bei anderen Italienern, aber die Qualität ist absolut top. Die Waren kommen direkt aus Italien, was den Preis also erklären sollte. Geschmacklich ist das Essen immer wieder ein Highlight. Es lohnt sich da gleich Verschiedenes auszuprobieren.

Schönes Ambiente, vor allem die hohen Decken finde ich toll. Einfach super nettes Personal. Und auch die Chefs sind bemüht, dass die Kunden immer zufrieden sind. Allerdings sollte man schon mal einen Tisch reservieren, sonst könnte es sein, dass man keinen Platz bekommt. Eben gut besucht, was schon mal für die Pizzeria spricht.

Ich kann dieses Lokal nur empfehlen!

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am 2. Juli 2010
Flocke
1
1
5Speisen
5Ambiente
4Service

Super Pizza mit hauchdünnem knusprigem Boden und den frischesten Sachen belegt. Pasta ist auch gut. Ambiente im Gastgarten am Platz direkt vor der Kirche ist ein Wahnsinn.

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am 12. Februar 2010
mimi1309
14
1
2
5Speisen
5Ambiente
4Service

Besonders schön im Sommer, denn da ist der Gastgarten direkt vor der Piaristenkirche aufgebaut!

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Letzter Kommentar von am 17. Mai 2011 um 21:54

Selber Kasperl!

Gefällt mir1
am 10. November 2009
Experte
schlitzaugeseiwachsam
152
83
21
4Speisen
3Ambiente
4Service

Ambiente und Service sind sehr gut.
Aber es ist einfach zu laut!!! Durch die hohe Decke ergibt sich eine unertraegliche Akustik. Bei vollem Haus ist eine normale Unterhaltung nahezu unmoeglich!!!
Die Speisen (Pizzen und Pasta) von hervorragender Qualitaet.
Insbesondere die Praesentation der Pasta waren wie aus einem Kochbuch. Super garniert und angerichtet...ein Woweffekt, wie es ihn heutzutage nur noch selten in Restaurants gibt. Auch das Dessert (Zabaione Eis mit Espresso uebergossen, sehr einfach aber auch sehr gut!) sehr zu empfehlen. Einen Italiener wie ich schon lange keinen mehr probiert habe! Sehr stark empfehlenswert!

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Letzter Kommentar von am 19. Mär 2011 um 23:29

@schlitzaugeseiwachsam: das ist leider etwas, wofür der Italiener nichts kann. Also ist es am einfachsten am Wochenende hin zu gehen. Sonntags hatten wir den Lärm noch nie ;-)

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am 6. September 2009
wildwilly
15
1
2
4Speisen
4Ambiente
4Service

Saftige Pizzas vom Holzofen, ausschließlich mit gutem Mozarella zubereitet. Auf Wunsch mit scharfer, italienischer Salami picante serviert. Gute Fleisch- Fisch- und Pastagerichte. Großer Garten, ein typischer "Calabreser"...

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Il Sestante - Karte
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