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Sa, 24. Februar 2024

Grünspan

Ottakringer Straße 266, 1160 Wien
Küche: Österreichische Küche, Wiener Küche
Lokaltyp: Bierlokal, Gasthaus, Restaurant
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Grünspan

Speisen
Ambiente
Service
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Bewertungen

grpe
am 24. August 2017
SpeisenAmbienteService
Das Grünspan ist leider nur mehr ein Schatten seiner Selbst. Früher gab es interessante, saisonale Schmankerl mit entsprechender Weinbegleitung. Heute gibt es fast immer das selbe in der Speisekarte wie Kesselgulasch, Surschnitzel, Rostbraten etc. Das Essen ist gut, aber nicht mehr hervorragend. ...Mehr anzeigenDas Grünspan ist leider nur mehr ein Schatten seiner Selbst. Früher gab es interessante, saisonale Schmankerl mit entsprechender Weinbegleitung. Heute gibt es fast immer das selbe in der Speisekarte wie Kesselgulasch, Surschnitzel, Rostbraten etc. Das Essen ist gut, aber nicht mehr hervorragend. Die Preise sind für eine durchschnittliche "Wiener Hausmannskost" langsam, aber sicher zu hoch. Schade!
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mink
am 8. Oktober 2014
SpeisenAmbienteService
"Plachutta halt" ich denke das triffts. Nettes Bierlokal. Kulinarisch reißt´s mich nicht vom Hocker und die Preise sind für die Portionen zu hoch. Vielleicht lag es auch daran das ich den ganzen Tag nicht viel gegessen habe, aber nach dem Besuch beim Grünspan schlug ich noch bei unserem Würstel...Mehr anzeigen"Plachutta halt" ich denke das triffts.
Nettes Bierlokal.
Kulinarisch reißt´s mich nicht vom Hocker und die Preise sind für die Portionen zu hoch. Vielleicht lag es auch daran das ich den ganzen Tag nicht viel gegessen habe, aber nach dem Besuch beim Grünspan schlug ich noch bei unserem Würstelstand auf.
Service nett aber an diesem Abend bekam ich nur ein Getränk, die anderen die ich orderte wurden "vergessen" (aber nicht auf der Rechnung ).
Für mich war es der erste und letzte Besuch. Gibt besseres.
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Alphawoelfin
Experte
am 6. September 2014
SpeisenAmbienteService
Nach einem Ambulanzbesuch im Westen der Stadt (leider), will am letzten Urlaubstag der Mittagshunger gestillt werden. Das Wetter ist wunderschön, weswegen sich auf dem Nachhauseweg der Gastgarten des Grünspans anbietet. Ein Parkplatz ist schnell gefunden, ebenso wie ein Tisch im halbvollen Gastga...Mehr anzeigenNach einem Ambulanzbesuch im Westen der Stadt (leider), will am letzten Urlaubstag der Mittagshunger gestillt werden. Das Wetter ist wunderschön, weswegen sich auf dem Nachhauseweg der Gastgarten des Grünspans anbietet. Ein Parkplatz ist schnell gefunden, ebenso wie ein Tisch im halbvollen Gastgarten.

Rasch kommt ein Kellner zu uns, um die Getränkewünsche aufzunehmen (ein Hefeweizen Eur 4,10 und ein Gspritzter Eur 2,90. In der Zwischenzeit studieren wir die Speisekarte, die vielerlei Gerichte enthält (böhmische Küchenklassiker, Steaks, Spareribs, Tafelspitz) - und auch ein Tagesmenü um Eur 8,90.

Vom Kellner erfahren wir, dass es heute Zanderfilet vom Grill mit Kräuterkartoffeln und Rucola gibt, wahlweise mit Suppe oder Dessert. Das hört sich gut an und wir entscheiden uns für Suppe und Menü.

Nach einiger Zeit kommt die Fritattensuppe. Es ist eine Rindsuppe, nicht besonders würzig, auch nicht übermäßig viel mit einer großen Menge Fritatten, die hausgemacht schmecken. Nach geraumer Zeit kommen die Zanderfilets. Wie schon in der Speisekarte angekündigt, sind es kleinere Portionen. Ein mittelgroßes, sehr knusprig gebratenes Fischfilet mit einem kleinen Häufchen sehr stark frittierter Erdäpfel. Die angekündigten Kräuter dazu muss man mit der Lupe suchen. Als weitere Beilage findet sich eine kleinhandtellergroße Portion Rucola, kaum mariniert. Uns fehlt Zitrone und auch Salat. Beides bestellen wir beim Kellner nach und erhalten von ihm die Antwort, ein bisschen belehrend, dass keine Zitrone gereicht würde, da Butter auf dem Fisch sei. Wir wollen Sie trotzdem.

Rasch kommen ein grüner Blattsalat und ein Erdäpfelsalat. Die kleine Portion Blattsalat (Eur 4,30 !!!) ist fast ungewürzt, als Ausgleich dafür in saurem Essig ertränkt. Der Erdäpfelsalat sieht ein wenig blass aus ist aber hübsch mit rotem Zwiebel mariniert. Voller Vorfreude kosten wir. Dann die große Enttäuschung: der Salat schmeckt furchtbar und zwar so, als ob die Erdäpfel alt wären, eiskalt und eigentlich ungenießbar.

Das Zanderfilet ist schön knusprig gebraten, in der Konsistenz schön fest, schmeckt ganz gut.

Beim Abservieren fragt uns der Kellner, ob es uns geschmeckt hätte. Ich sage ihm, dass es ok gewesen sei, aber der Erdäpfelsalat grauslich gewesen wäre.

Wortlos zieht er eine Augenbraue hoch, nimmt die Schüssel mit dem nicht gegessenen Salat und geht weg. Bald darauf kommt er wieder und teilt uns mit, dass er den Salat von der Rechnung genommen habe, weil er wirklich nicht gut gewesen wäre und der Lehrling in der Küche einen Fehler gemacht hätte. O-Ton:"Ich hab gesagt, den muss er jetzt kosten und dann kann er ihn gleich wegschütten. Er hat nämlich ganz junge Erdäpfel genommen und die saugen die Marinade nicht auf. Ich befürchte, diesen Salat werden wir Mitarbeiter essen müssen."

Respekt, immerhin ist das ein ordentlicher Umgang mit Reklamationen (ich meine den Umstand, dass der Kellner unser Anliegen ernst genommen hat und den Salat nicht verrechnet hat). Dass ihn dafür die Mitarbeiter essen "müssen", ist eine andere Geschichte.

Das Mittagsmenü für zwei schlägt mit Trinkgeld mit 40 Euro zu Buche. Eine durchwachsene Leistung, das Service wäre an sich mit 3 zu bewerten, erhält aber durch das Entgegenkommen des Kellners ein Upgrade. Man sitzt hier im Gastgarten sehr schön, aber gleichzeitig ist der Verkehrslärm doch beträchtlich.
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Alphawölfin: Niereinsteine mit Hefeweizen weglasern - das werd ich mir merken! ;-)

6. Sep 2014, 23:23·Gefällt mir1
2wiro2
am 26. März 2014|Update 17. Apr 2014
SpeisenAmbienteService
Zum Grünspan wurde ja schon sehr viel gesagt. Das Ambiente stimmt, den Parkplatz muss man wohl selber mitbringen. Das Essen ist in den Grundzügen gut bis sehr gut, aber die Portionen werden tatsächlich immer kleiner und kleinere Speisen (Würstel mit Saft) sind zwar wirklich sehr gut, aber sie we...Mehr anzeigenZum Grünspan wurde ja schon sehr viel gesagt. Das Ambiente stimmt, den Parkplatz muss man wohl selber mitbringen.
Das Essen ist in den Grundzügen gut bis sehr gut, aber die Portionen werden tatsächlich immer kleiner und kleinere Speisen (Würstel mit Saft) sind zwar wirklich sehr gut, aber sie werden häufig nur lauwarm serviert. Und mit stinknormalen Semmeln wird geknausert wo es nur geht. Meine Begleitung und ich, wir wollen halt nun mal kein Laugengebäck, aber um eine zweite Semmel (pro Person) zu erhalten, muss man mehrmals beim Kellner nachfragen.
Die Bedienung ist meist tatsächlich eher arrogant, aber fehleranfällig - es werden Bestellungen vergessen und erst auf mehrmaliges Nachfragen serviert, auf die Rechnung wartet man meist unangemessen lange etc.
Alles in allem kein schlechtes Lokal, aber Empfehlung möchte ich keine abgeben.
Wir gehen mit einer Dame immer wieder auf den Ottakringer Friedhof und daher des Öfteren zum Grünspan.
Jetzt hätte ich fast geglaubt, der Grünspan hätte sich gebessert - Schnitzel sehr gut und ausreichend groß, Bedienung freundlich - aber leider nur eine Eintagsfliege.
Saison Speisekarte: Osterschinken-Knödel. Der Teig zum vergessen und das Sauerkraut ein Reinfall. Und zu den Würstel mit Saft (die waren sehr gut) wieder (trotz mehrfacher Aufforderung) offensichtlicher Geiz bei Semmeln. Wir wollen das Laugengebäck nicht - ist scheinbar nicht zu verstehen.
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Kann ich nur bestätigen - der Weideochse und das Beef Tartar sind eine eigene Klasse. Aber für alle anderen Gerichte lasse ich meine Kritik stehen

1. Apr 2014, 13:01·Gefällt mir
amarone1977
Experte
am 1. Oktober 2013|Update 11. Nov 2013
SpeisenAmbienteService
Kurzes Speisen-Memo, „fast live“ aus dem 16. Bezirk. Ich wohn‘ ja wieder mal in der Maroltingergasse (original Lukas: Marrroittingergossn!) und suche mit meinem schlauen Telefon „Lokale in der Nähe“. Ein bekannter Name taucht auf, Biergaststätte. Leicht „dafruan“ und hungrig. Ich frage an Rez...Mehr anzeigenKurzes Speisen-Memo, „fast live“ aus dem 16. Bezirk.

Ich wohn‘ ja wieder mal in der Maroltingergasse (original Lukas: Marrroittingergossn!) und suche mit meinem schlauen Telefon „Lokale in der Nähe“. Ein bekannter Name taucht auf, Biergaststätte. Leicht „dafruan“ und hungrig. Ich frage an Rezeption: Grünspan – kann‘ der was?

„Najo! Plachutta hoit, sicher des Beste bei uns im Bezirk!“

Ein Hupfer und ich bin dort. Angeblich der schönste Gastgarten Wiens, mit 100jährigen Kastanienbäumen. Ich seh’s um 21 Uhr bei herbstlichen Temperaturen leider nicht mehr.

Drin ist’s fast voll, Montagabend. Eine Dame, ein Herr – die sich sofort am Eingang um Tischzuweisung kümmern, das ist schnell und effektiv.

Das Tischdeckchen unter der Salz/Zahnstocker/Niespulver-Sammlung ist schön „gebrandet“, ebenso Speisekarte und sonstiges. Das „Plachutta“-Oval als Kopflogo für die einzelnen Filialen. Das ist für Touristen und Markenfans natürlich wichtig, für mich nicht, ich will vor allem mal gut essen.

Die Biere sinnvollerweise aus dem Bezirk, nur die Kohlensäure verschlechtert hier die gute CO2-Bilanz.
Das Goldfassl ist schnell am Tisch und schmeckt. Gutes Fassbier ist eben durch nichts zu ersetzen.

„Das Beste vom Rind“ – Plachuttas Stolz ist ja die Tatsache, das Rind in alle seine Einzelteile zerlegen zu können. Na dann soll er das mal für mich machen.

Es dauert vielleicht fünf Minuten, da kommt der riesige Suppentopf auch schon daher. Von einem jungen Kellner (fast) wortlos am Tisch abgestellt. Mahlzeit.
Im Topf finden sich gut drei Schnitten Rindfleisch, schön zu schneiden, zart, eine Scheibe sehr weich, zerfällt allerdings schon. Schmeckt aber soweit ganz gut. 16,20.

Vorweg aber: der Fleischstrudel, kann man extra ordern (1,80) und mit der Fleischsuppe auslöffeln.
Sehr zart, Teig“hülse“ auch sehr weich, Füllung mit Kräutern aufgepeppt. Fein!

Dazu jede Menge Sellerie, Karotten, Porree, eine schönes Markknochenradl, dessen kostbaren Inhalt ich mir natürlich nicht entgehen lasse, und – Kartoffeln. Mal ganz anders nicht in der Pfanne, sondern in der Suppe. Nicht meine Lieblingsvariante, geht aber in Ordnung.

Das Duo Schnittlauchsauce-Apfelkren reißt mich wie so oft nicht vom Hocker. Haben eigentlich alle Gastronomen Angst davor, die Gäste könnten an einer Überdosis Kren vom Sessel fallen? Nur bei Grünauer im 7. heizt man seinen Gästen großzügig mit wirklich frischem Kren ein.
Das ist hier eher ein gutes Apfelmus mit ein paar weißen Fäden drin.

Die Schnittlauchsauce, zumeist wegen der allgemeinen Vermayonnaisierung sowieso nicht mein Liebling, ist wegen der Rahmfisolen ohnehin überflüssig. Nicht schlecht, aber Unmengen an Dill machen die cremig-knackigen Bohnen ein bisschen eigen, ein bisschen Petersilie hätte auch nicht geschadet.
Wirklich ungenießbar, wenn auch nicht wirklich wichtig: die zwei Scheiben getoastetes, eher einfaches Schwarzbrot sind natürlich kalt, die Konsistenz, die sich dabei mit der Zeit erlangen, ist der Schrecken jeder Ottakringer Wipplingerbrosch…

Service: verschiedene Altersgruppen, ein 2-Meter-Stammkellner ist ebenso hier wie junge Damen und Herren. Der junge Herr lädt den Rindfleischtopf nur so im Vorbeigehen ab, die junge Dame sehr höflich und wirklich lieb, schade nur, dass sie mir die Karte für mögliche Desserts am Tisch lässt, nach der erfolgreichen Fleischeslust aber nicht mehr danach fragt.

Fazit: ein kurzes, aber feines Abendessen. Die ganz großen Erwartungen in den Namen Plachutta werden nicht erfüllt, aber gut war das Rindvieh auf alle Fälle, unverschämt teuer auch nicht.
Da diese Filiale eine Biergaststätte ist, nicht wie die anderen „klassischen“ Plachutta-Filialen, könnte ich ja beizeiten auch mal das eine oder andere rund um Gulasch & Co. von der Karte probieren.
Die „Marrroittingergossn“ ist ja nicht weit.
Rindfleischtopf, Rahmfisolen, Fleischstrudel - Grünspan - Wien
Hilfreich20Gefällt mir14Kommentieren
3 Kommentare·Zeige alle Kommentare

lexxal: ich will nicht sagen, dass Kartoffeln in der Suppe nicht passen würden. Ich mag zum Beispiel sehr gern die Suppe über Fleisch und Kartoffeln drübergegossen, und zwar reichlich davon. Aber vorher sollten die Kartoffeln in der Pfanne eine schöne Kruste bekommen haben ;-)

9. Nov 2013, 23:47·Gefällt mir
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