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Speisen
Ambiente
Service
37
38
32
Gesamtrating
36
6 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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Goldener DrachenGoldener DrachenGoldener Drachen
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Goldener Drachen Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Brunch
Lieferservice, Zustellung
Catering, Partyservice
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Gängige Karten
Eröffnungsjahr
1963
Öffnungszeiten
Mo
11:30-15:00
17:30-23:00
Di
11:30-15:00
17:30-23:00
Mi
11:30-15:00
17:30-23:00
Do
11:30-15:00
17:30-23:00
Fr
11:30-15:00
17:30-23:00
Sa
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So
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17:30-23:00
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uc0gr
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Goldener Drachen

Porzellangasse 33
1090 Wien (9. Bezirk - Alsergrund)
Küche: Chinesisch, Asiatisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 317 33 18
Lokal teilen:

6 Bewertungen für: Goldener Drachen

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 2. Februar 2014
Spekiadler
1
1
3Speisen
3Ambiente
2Service

Fazit unseres Besuches:
Original Pekingente nach Art des Hauses hätte besser geschmeckt wenn diese warm gewesen wäre
8 Schätze - nicht empfehlenswert da Hühnerstücke nicht durchgebraten waren
Service mittelmäßig da Getränk vergessen und Essen nicht gleichzeitig serviert wurde
Gesamteindruck:
Eher enttäuschend - auch deshalb da es bei den anderen Gästen (welche für Samstag und Abends überschaubar waren) auch zu Reklamationen kam

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Kommentar von am 11. Feb 2016 um 13:43

Sie hatten also zwei Hauptspeisen, die eine war schon kalt und die andere (mit Huhn) war nicht durchgebraten, und sie geben 3 von 5 Sternen? Merkwürdig

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am 28. Juli 2013
MeJulie
14
1
4
4Speisen
4Ambiente
4Service

Der Goldene Drache, angeblich das älteste Chinarestaurant in Wien, ist gleichzeitig auch eines der besten - in meinen Augen zumindest.

Ich bin meistens zu mittag dort und esse dann eines der Menüs - immer mit Frühlingsrolle. Der gebratene Reis ist ein bisschen einfach und bei den acht Schätzen bin ich auch immer froh dass ich keine Glutamatallergie habe. Was aber nicht heissen soll, dass diese beiden Speisen nicht gut wären!

Die knusprige Ente zum Beispiel ist ein wirkliches Gedicht. So wie alle Speisen kommt sie halt ein bisschen sehr schnörkellos daher aber ich finde das macht überhauptnichts. Im Gegenteil: Oft versucht der Koch damit doch nur einen viel zu hohen Preis zu rechtfertigen obwohl er ganz normale Zutaten verwendet und einfach nicht in der kulinarischen Oberliga spielt. Im Goldenen Drachen hat bis jetzt wirklich immer alles gepasst und die knusprige Ente ist ein gutes Beispiel dafür. Die gute Bewertung mag manchem vielleicht ein bisschen *zu* gut für ein vermeintlich einfaches Chinarestaurant vorkommen. Aber nach reiflicher Überlegung bleibe ich dabei: "Sehr gut" auf ganzer Linie!!

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Kommentar von am 11. Feb 2016 um 13:44

"knusprige Ente"..."acht Schätze" und sie sprechen von einem der besten cinesischen Resaturants Wiens??? Sie haben noch nicht viel probiert in dieser Stadt, oder?

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 18. Mai 2012
Experte
uc0gr
215
47
28
3Speisen
4Ambiente
2Service
49 Fotos1 Check-In

In Wien eine Institution par excellence ist das China-Restaurant „Goldener Drachen“. Bereits vor dem 2. Weltkrieg wurde an diesem Platz in der Porzellangasse das allererste China-Restaurant in Wien eröffnet. 1963 gründete dann Herr Wu Chia Chai den „Goldenen Drachen“, der heute in zweiter Generation von Herrn Wu Daniel nach wie vor als Familienbetrieb weitergeführt wird. Die gesamte Historie kann man auf der sehr informativen und recht gut strukturierten Homepage des Lokals nachlesen.

Besonders berühmt ist dieses Lokal für seine angeblich „Best in town“-Frühlingsrollen (eigene Angabe laut Speisekarte), aber darüber wird noch im Anschluss berichtet. Beim Betreten des Lokals muss man einige Stufen hinauf in die Gasträume gehen, und man kommt unweigerlich an diversen Fotos und Erinnerungsaufnahmen einiger Prominenter aus doch schon sehr vergangenen Tagen vorbei (Maxi Böhm, Alfred Böhm, Waterloo & Robinson, etc.), die halt seinerzeit dieses Lokal einmal besuchten. Mein Fall ist das nicht, weil es keineswegs ein Qualitätsbeweis sondern eher ein Beweis von Großzügigkeit des Lokals ist.

Im eigentlichen Lokal stößt man direkt auf die großzügig angelegte Garderobe und hat links und rechts davon sehr großzügige Gasträume (Nichtraucherbereich). Man fühlt sich ob des Interieurs sofort in die Jugend zurückversetzt – so waren alle Chinesischen Restaurants damals eingerichtet. Viel Gold, eine Kassettendecke, Verzierungen da und dort, Aquarien und ähnliches Accessoires. Trotzdem empfindet man es aber keinesfalls überladen oder kitschig, ganz im Gegenteil gefiel es mir außerordentlich gut, weil auch alles sehr gepflegt ist, und ich hätte es gerade in diesem Traditionslokal nicht anders erwartet.

Wir hatten noch nicht einmal Platz genommen, schon wurden wir nach unserem Getränkewunsch gefragt – eine leider weit verbreitete Unart, die eigentlich auch unhöflich ist. Herzlich begrüßt oder freundlich in Empfang genommen wurden wir auch nicht. Im Gegenteil, eher mit grimmiger Miene und stumm begleitete uns der Kellner an einen von uns gewählten Tisch; wir waren auch die einzigen Gäste zu diesem Zeitpunkt. Nach dem doch einige Zeit dauernden Studium der immens umfangreichen aber auch sehr interessanten Speisekarte bestellten wir, wie nachfolgend ausgeführt.

„Pikant-Säuerliche Suppe“ (EUR 2,70) – eine sehr kräftige und sehr gut schmeckende Hühnersuppe, natürlich mit Stärke eingedickt, großzügig die Suppeneinlage (Pilze, Eierstich, Bambus, Lauch,…) mit einer sehr harmonischen und nicht zu dominanten Schärfe – sehr gute Qualität.

Natürlich eine „Frühlingsrolle“ (EUR 2,90) – für mich, ob der natürlich hohen Erwartungshaltung, leider eine herbe Enttäuschung, die ich wie folgt begründe: zwar vorerst kross frittiert und auch recht fettfrei auf den Teller gebracht, wurde der Teig innerhalb von Minuten lasch und weich. Der Teig selbst schmeckte sehr nach Palatschinkenteig und war doch unerwartet dick. Die Fülle sehr einfallslos und uninspiriert bestehend lediglich aus Faschiertem und Weißkraut, das war‘s. Beides kommt, so hoffe ich, auf den Fotos gut zur Geltung. Eine 08/15-Frühlingsrolle, nicht mehr aber auch nicht weniger. Auch meine beste Tochter von allen bestätigte mir mein Urteil.

„Knusprige Hühnerstreifen in Pikant-Süßer Sesamsoße“(EUR 11,90) – sehr kross der Backteig, schön goldgelb gebacken, aber das Fleisch derart fein geschnitten, sodass es kaum mehr zu schmecken war. Die Sauce war zwar etwas pikant, aber leider auch einfach zu süß. Mit weißem und schwarzem Sesam wurde das Gericht bestreut. Der Reis dazu musste erwartungsgemäß auch extra bezahlt werden. Das wirklich kleine Schüsselchen Reis wurde mit unverschämten und überheblichen EUR 1,80 verrechnet.

Für mich bestellte ich den „Degustationsteller Goldener Drache“ (EUR 15,20) bestehend aus einem ansprechenden und schönen Potpourri an Chinesischen Spezialitäten, die ich einzeln bewerten und beschreiben will. Die Idee, Degustationsteller auch für eine Person anzubieten, finde ich aber vorab hervorragend. Weniger hervorragend aber, dass dieser Gang auf einer sehr abgeschlagenen Servierplatte serviert wurde. Dieser Fauxpas begegnet einem leider öfter, eine völlig unnötige und inakzeptable Fehlleistung von Küche und Service, besonders in diesem Ambiente.

Zum Degustationsteller:
„Knusprige Ente“ – serviert auf einem Bett von Sojasprossen, die aus der Dose und nicht frisch waren, die Ente knusprig und mager aber leider auch etwas trocken, die dazu servierte Knoblauch-Sojasauce sehr gut und für die Ente unbedingt erforderlich.

„Süß-saures Schweinefleisch“ – klassisch serviert mit Ananas aus der Dose und Pilzen, der Teig definitiv zu geschmacksneutral, dafür aber auch für gebackene Früchte verwendbar, das Fleisch von sehr guter Qualität.

„Scharfes gebratenes Rindfleisch“ – ausgezeichnete Fleischqualität, schön blättrig geschnitten, die Sauce sehr würzig und auch mittelscharf, das Gemüse dazu wunderbar knackig und schmackhaft.

„Gebratener Eierreis“ – schön körniger nicht pappiger Reis, trocken gebraten mit frischen Karottenstreifen und frischem Lauch – sehr gut.

In Summe gebe ich allen Speisen ein ehrliches GUT, aber eben nicht mehr. Die Speisen waren unspektakulär und meine doch höheren Erwartungen wurden zu meiner Enttäuschung absolut nicht erfüllt. Nichts an allen Speisen war besonders einzigartig, bemerkenswert oder hervorragend. Die Portionen der Hauptgerichte waren sehr groß, mehr als ausreichend und offensichtlich völlig frei von Glutamaten – ich hatte keinerlei Beschwerden oder für mich sonst übliche Reaktionen.

Das Ambiente hat mir, wie anfangs geschildert, besonders gut gefallen. Die Sanitäranlagen haben Luxus-Charakter und sind Tip-Top. Der größte Teil des Lokals wird den Nichtrauchern gewidmet und vor dem Lokal gibt es einen kleinen Gastgarten, leider direkt an der Porzellangasse. Ein Extraraum mit einem großen Tisch für etwa 12 Personen ist für jegliche Art von Feiern vorhanden. Bemerkens- und erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass man hier sehr kinderfreundlich ist. Ein eigens Kinderzimmer / Spielzimmer mit Unterhaltungsmöglichkeiten für die Kleinen wird angeboten. Hochstühle sind natürlich obligat.

Der männliche Service agierte, ohne jemals eine Miene zu verziehen, lustlos und gleichgültig, kein einziges Lächeln, kein einziges Mal die Frage nach dem „Wie hat es geschmeckt?“, „War alles in Ordnung?“ stellen ist schon sehr befremdlich. Erst als eine sehr nette Frau die Serviceagenden übernahm, wurde es viel besser. Da waren wir aber bereits im Gehen.

Besonders hervorheben möchte ich die Gegebenheit, dass hier die Pekingente á la carte (ohne Vorbestellung) und auch für nur eine Person angeboten wird (EUR 16,50). Wunderbar auch die Idee des Degustationsmenüs für nur eine Person (EUR 28,00 für fünf Gänge). Sehr interessante Spezialitäten werden überdies nach den Jahreszeiten bzw. nach der jeweiligen Saison angeboten.

Zu den Getränken möchte ich noch festhalten, dass man sich hier nicht schämt, trotz voller Konsumation (mehr als EUR 50,00 zu zweit) und trotzdem man Wasser nicht als Hauptgetränk bestellt, hierfür auch noch EUR 0,50 pro 0,25L zu verrechnen. Meine beste Tochter von allen hatte den Mangonektar (EUR 2,80 pro 0,25L) mit Leitungswasser auf einen halben Liter „aufgespritzt“ – somit EUR 3,30 je Glas. Mein Murauer-Bier war völlig O.K. und kostete EUR 3,60 das Krügel und EUR 2,90 das Seidel.

Fazit: ich empfehle das Lokal trotzdem, weil es einfach durch und durch interessant ist, und die Speisen absolut nicht schlecht sind. Die Speisekarte bietet eine fast schon unüberschaubare Auswahl, und genau das wird auch der Grund sein, dass ich wieder einmal hier einkehren werde. Die Preise sind für ein Chinesisches Restaurant eher gehoben, das Gesamterscheinungsbild bzw. die Präsentation des Lokals hinkt aber diesem Rahmen in einigen Belangen eher hinterher. Pflaumenwein gibt es hier nicht zur Rechnung, was aber völlig unerheblich ist. Die Informationen im Internet sind sehr umfangreich und ausführlich, aber nicht lückenlos top aktuell – der „Degustationsteller Goldener Drache“ ist vom Preis und Umfang her nicht ganz korrekt auf der Homepage. Das Lokal ist öffentlich super zu erreichen – siehe dazu den Anfahrtsplan auf dem Foto. Behindertengerecht ist das Lokal nur dann, wenn man im Garten Platz nimmt und sicher nicht auf die Toilette muss.

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Hilfreich?Ja17Gefällt mir3Lesenswert1
Letzter Kommentar von am 21. Mai 2012 um 15:34

Nicht böse sein, lieber Lion, aber für mich hat sich die Disukussion erledigt seit du mir erklären willst, wann und welche Beschwerden ich bei welcher Küche habe - ich habe mehrere Zeugen dafür, aber egal. Du kannst deiner Meinung nach gerne nicht an das "Chinarestaurantsyndrom " glauben oder nichts davon halten, aber ebensoviele wissenschaftliche Ergebnisse besagen Anderes - das kannst auch du nicht einfach wegwischen - man kann ausfphrlich darüber googlen. Mein Arzt bestätigt meine Zustände in den bestimmten Situationen damit. Dosenfutter werde ich mir jetzt deswegen nicht als Selbstversuch kaufen - so lustig finde ich die Auswirkungen nicht. Zu den Fotos: hast du hier etwa unregistriert darüber gemotzt? Ich verstehe die Aufregung nur bedingt, denn der andere unregistrierte User hatte schon insofern recht, als dass jeder sich die Fotos ansehen kann, die ihm gefallen oder eben auch nicht - dafür gibt es ja auch die Vorschau. Ich dokumentiere lieber ausführlich, so wie ich auch schreibe. Ist es ein Lokalbesuch nicht wert, dann gibt es auch weniger Fotos. Aber diese Freiheit nehme ich mir schon für mich raus. LG vom Gerry

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am 16. Dezember 2011
yangel
57
17
11
5Speisen
3Ambiente
3Service
2 Check-Ins

Letzte Woche hab ich es endlich in das Restaurant geschafft, das angeblich die besten Frühlingsrollen der Stadt anbietet - nämlich zum goldenen Drachen in der Porzellangasse. Nicht nur laut Speisekarte sind die Frühlingsrollen die "besten in Town", sondern auch die bisherigen Bewertungen klangen mehr als verlockend. Also nichts wie hin zu einem kleinen Mittagessen, gemeinsam mit einem guten Bekannten.

Betreffend Ambiente hebt sich der goldene Drachen in keinster Weise von anderen 0815-Chinesen ab: die Räume sind relativ finster und mit chinesischen Dekostücken vollgeräumt, die dunklen Holzmöbel sind mit den typisch roten Polsterungen ausgestattet, und natürlich nicht zu vergessen: das leicht veralgte Aquarium im Eingangsbereich :-)

Wir nahmen gleich im Nichtraucherbereich Platz und wurden noch bevor wir die Jacken richtig ausgezogen hatten, nach den Getränkewünschen gefragt. Auch eine dieser kleinen, aber doch ziemlich störenden Unarten, die vor allem immer wieder in Chinarestaurants auffallen. Wobei es mir ja immer noch lieber ist, als 10 Minuten auf die Bedienung warten zu müssen..

Ich bestellte einen grünen Tee mit einem Glas Wasser und gleich mal eine Frühlingsrolle - klar, deswegen war ich schließlich hier.
Erst dann machte ich mich ans Studieren der Speisekarte, die hier tatsächlich alles andere als klein ist.
Was mir sofort aufgefallen ist, war die Pekingente, die hier tatsächlich immer und ohne Vorbestellung erhältlich ist. Find ich gut, normalerweise muss man sich dafür nämlich immer zwei Tage im Vorhinein anmelden, was ich irgendwie mühsam finde. Hier kann man sie einfach so und jederzeit bestellen - ich meine mich allerdings zu erinnern, dass sie erst ab zwei Personen serviert wird. Dennoch habe ich mich für die "normale" knusprige Ente mit gebratenen Sojasprossen und Reis entschieden, mein Gegenüber wählte Rindfleisch mit Zwiebeln.

Nachdem wir die Hauptspeisen bestellt hatten, kamen auch schon die heiß ersehnten Frühlingsrollen. Wir waren gespannt - und wurden nicht enttäuscht! Ich muss ehrlich sagen, dass das meine beste Frühlingsrolle überhaupt war, besser hätte sie einfach nicht sein können. Jeder, der bisher immer der Meinung war, dass die Frühlingsrollen eh bei allen Chinesen gleich schmecken, wird spätestens hier und jetzt den Unterschied feststellen, und dieser ist gewaltig! Die Fülle ist schmackhaft gewürzt und genau in der richtigen Menge vorhanden, das Verhältnis Gemüse/Fleisch passt perfekt, das Highlight ist allerdings der hauchdünne, knusprige Teig, welcher mit Sicherheit hausgemacht ist und für ein einmaliges Geschmackserlebnis sorgt. Wir waren begeistert und hätten am liebsten gleich eine zweite Portion bestellt!

Es ging zügig voran, unsere Hauptspeisen kamen nur wenige Minuten nachdem die natürlich leeren Vorspeisenteller abserviert wurden.
Das Rindfleisch mit Zwiebeln meiner Begleitung war eine wirklich schöne, also große Portion und das Fleisch war richtig zart und zerging förmlich auf der Zunge. Das kurze Jammern über die angebliche kleine Flachse in einem Stückchen hab ich einfach überhört, abgesehen davon hat es offensichtlich hervorragend gemundet - der Teller war binnen 10 Minuten leer.

Meine Portion Ente war zugegebenermaßen etwas wenig für den Preis. Ich hätte sehr gerne noch mehr davon gehabt, geschmeckt hat sie nämlich wirklich sehr, sehr gut! Das Fleisch war schön weich, die Haut knusprig gebraten und das Fett, was man hier normalerweise erwarten würde, schlichtweg nicht vorhanden. Auch hier muss ich sagen, dass ich selten eine so gute knusprige Ente hatte. Hat mir super geschmeckt und ich komme ganz, ganz bestimmt wieder. Und dann zwar ganz bestimmt auf ein, zwei Frühlingsrollen und eine Pekingente :-)

Fazit: der goldene Drachen ist ein echter Geheimtipp und hebt sich durch seine hervorragende Küche eindeutig von allen "normalen" Chinarestaurants ab. Unbedingt hingehen, es zahlt sich aus! Und wir kommen auch ganz bestimmt wieder.

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Hilfreich?Ja10Gefällt mir6Lesenswert4
Letzter Kommentar von am 17. Dez 2011 um 10:03

ich weiß ja nicht, wer sich da in meinem Namen "bedankt" hat, aber von mir stammt der vorletzte Beitrag jedenfalls nicht... dennoch - dankeschön! ein ReTe Usertreffen wäre hier natürlich durchaus interessant!

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am 29. März 2011
medved65
26
2
9
3Speisen
4Ambiente
4Service

Inspiriert von den hier bereits abgegebenen Bewertungen und Kommentaren hat es uns heute auch in den "Goldenen Drachen" gezogen, obwohl wir fast nie zu "klassischen Chinesen" gehen.

Dienstag abends um 19:30 waren im Nichtraucherbereich 4 Tische besetzt, im kleineren Raucherbereich war niemand.

Das Lokal ist opulent-plüschig ausgestattet mit vielen roten Lampions an der Decke. Die Tische sind einfach gedeckt mit weissen Tischdecken und einem Teelicht. Soja- und scharfe-Sauce stehen ebenfalls bereit. Im Nichtraucherbereich steht auch ein Aquarium. Das Ambiente verbreitet eine angenehme, gemütliche und ruhige Stimmung.

Die Speisekarte ist umfangreich, daher brauchen Erstbesucher erstmal ein paar Minuten, um sich zurechtzufinden. Wir wählten die Frühlingsrolle (EUR 2,70), Fisch mit Wokgemüse (EUR 9,90) und die Ente Sezchuan (EUR 11.90). Reis wird extra berechnet mit EUR 1,50 pro Portion.

Die Frühlingsrolle war ganz gut, insbesondere der Teig war lecker, die Fischstückchen waren in einer Backteighülle und die Ente saftig aber keineswegs fett. Am besten hat uns von allem die Ente geschmeckt. Die würden wir wieder bestellen.

Die Bedienung war zwar wortkarg, aber dennoch freundlich und äusserst schnell.

Wir sind froh, dass wir dieses Lokal besucht haben und werden bei Gelegenheit sicher wieder einmal vorbeischaun.

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Hilfreich?Ja9Gefällt mirLesenswert1
Kommentar von am 29. Mär 2011 um 23:21

schön aussagekräftig geschrieben! danke, nachdem ich mich dort in der nähe regelmäßig aufhalte, werde ich demnächst wohl auch mal hinschauen...

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am 28. März 2011
Experte
Gastronaut
428
45
29
4Speisen
4Ambiente
4Service

Vergessen sie doch mal für einen kurzen Moment die ganzen "Asia"-Lokale und überlegen sich, wann sie das letzte Mal bei einem richtig guten und vor allem echten "Chinesen" waren. Wenn das jetzt vielleicht nicht ganz leicht ist, kann ihnen der "Goldene Drache" diese Erinnerungen wieder ins Gedächtnis rufen!
Handelt es sich bei diesem lokal in der Porzellangasse doch um das laut eigener Aussage erste Chinarestaurant des Landes. Bei einem kurzen Blick durch die Küchentüre sieht man das auch gleich. Nicht, weil es hier vergraut und verlebt aussieht - ganz im Gegenteil - sondern weil die Dame die hier steht und jeden Tag frische Frühlingsrollen dreht, bestimmt schon auch die letzten beiden chinesischen Kaiser bekocht hat!
Genauso frisch wie die Rollen aussehen, schmecken sie übrigens auch. Aber vorsicht: Wenn sie die Frühlingsrollen im "Goldenen Drachen" einmal probiert haben, werden ihnen die Rollen in anderen Lokalen geschmacklich nur mehr wie Tiefkühlkost vorkommen. Denn dieser dünne und knusprige Teig, das knackige Gemüse Teig und das saftige Fleisch sind eine simple, aber köstliche Komposition!

Als Hauptspeise hat und der Hausherr Herr Wu die Peking Ente ans Herz gelegt. Eigentlich wollten wir nichts allzu fettes essen, aber der Juniorchef konnte uns davon überzeugen, dass seine Ente gar nicht so fett ist!
Und das stimmt auch. Das Fett war - in seiner weniger appetittlichen Form - komplett weggebraten, was zwar mühsam zu kochen, aber herrlich zu essen ist! Dazu werden kleide Fladen serviert in denen kleine Stücke der Ente eingerollt werden damit man das Geflügel mit der Hand essen kann.
Nach der Ente waren wir satt und glücklich, wobei wir es nur ein wenig schade gefunden haben, dass wir nicht mehr probiert haben. Aber es gibt hier auch diverse Degustationsmenüs, die einem die Möglichkeit geben, die wahre Küche Chinas wirklich gut kennenzulernen.

Übrigens: Sollten sie Anhänger von TCM oder der "5 Elemente-Küche" sein, kommen sie hier als eine der wenigen Locations wo das möglich ist, auch voll auf ihre Kosten!

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Hilfreich?Ja9Gefällt mirLesenswert1
Letzter Kommentar von am 29. Mär 2011 um 17:50

Ja dass es Asiaten ohne Buffet schwer haben denk ich auch. Denn ich erwisch mich selber immer wieder dabei, dass ich einfach lieber kleine Portionen von verschiedenen Speisen esse, als eine große Portion von nur einer Speise. Schad dass es bei Chinesen selten sowas in der Art sie die Thali Platten beim Inder gibt, wo man zumindest 3 unterschiedliche Gerichte auf einem Teller bekommt.

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