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Speisen
Ambiente
Service
38
41
33
Gesamtrating
37
6 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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YORI Korean DiningYORI Korean DiningYORI Korean Dining
Alle Fotos (37)
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YORI Korean Dining Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Catering, Partyservice
WLAN, WiFi
Ambiente
Stylish
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Gängige Karten
Eröffnungsjahr
2015
Öffnungszeiten
Mo
11:00-23:00
Di
11:00-23:00
Mi
11:00-23:00
Do
11:00-23:00
Fr
11:00-23:00
Sa
11:00-23:00
So
geschlossen
Lokalinhaber:
yori
Hinzugefügt von:
schlitzauge.
Letztes Update von:
AkakikoA

YORI Korean Dining

Wiesinger Straße 8
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Koreanisch
Lokaltyp: Restaurant
Lokal teilen:

6 Bewertungen für: YORI Korean Dining

Rating Verteilung
Speisen
5
1
4
3
3
2
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Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 3. Februar 2016
Wienerini
4
1
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

Wir waren an einem Wochentag abends im Yori. Das Lokal ist sehr stylish eingerichtet. Im Verhältnis zur Größe des Lokals waren sehr viele Mitarbeiter anwesend. Die Vorspeisen waren ausgezeichnet. Wir hatten Glasnudeln (hervorragend und stimmig abgeschmeckt) und Gangjeang Huhn (ebenfalls geschmacklich hervorragend, rund, nussig und auch angenehm knusprig). Als Hauptspeise hatten wir Bibimbap, wobei der Kellner empfahl, anstatt des vegetarischen Bibimbap (welches kalt serviert werde) jenes mit Rindfleisch zu nehmen, jedoch ohne Fleisch. Wir hatten daher zweimal.Bibimbap, einmal.mit und einmal.ohne Rindfleisch. Dazu serviert wurde Kimchi und eine Suppe sowie eine Sauce nach Wahl. Das Gericht war uns etwas zu langweilig, erst durch Bestellung einer weiteren Sauce konnten wir uns mehr Geschmack verschaffen. Für das Bibimbap.ohne Fleisch wurde uns auch der volle Preis verrechnet. Fazit: Die Vorspeisen waren top, für Bibimbap würden wir uns nicht mehr entscheiden. Die Preise fanden wir angemessen und werden das Lokal bestimmt wieder besuchen.

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Letzter Kommentar von am 5. Aug 2016 um 22:49

Mich freut es, wenn NichtkoreanerInnen unsere Kueche schmeckt. Ich halte mich bezueglich Lobhudelei von koreanischer Kueche in Wien und anderswo eher zurueck. Wie gesagt...hier bin ich extrem kritisch. Die Beurteilung, ob koreanische Kueche die Faehigkeit besitzt zu einer international anerkannten und beliebten Kueche werden, ueberlasse ich deshalb den NichtkoreanerInnen.Mittlerweile produzieren Deutsche Kimchi fuer den Eigenbedarf und Amerikaner destillieren unseren traditionellen Sojuschnaps in einer extrem hohen Qualitaet. Also...Warum nicht? ;)

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am 1. November 2015
Experte
langnan
58
16
21
2Speisen
3Ambiente
2Service

Koreanische Küche ist eine willkommene Abwechslung und durch die vielen guten Bewertungen bin ich auch aufmerksam auf dieses Restaurant geworden. Nach einem Spaziergang auf dem herbstlichen Kahlenberg machte meine Frau und ich uns auf dem Weg in die Innenstadt. Wir haben uns beide auf ein schönes koreanisches Essen gefreut, das sich leider nicht verwirklichte.

Es war bereits der frühe Nachmittag als wir beim Yori ankamen, dennoch herrschte lebendiger Betrieb. Etliche Tische waren besetzt und auch neue Gäste kamen noch dazu. Als wir den Innenraum betraten, wurden wir von einem jungen österreichischen Kellner empfangen und wir konnten uns einen Platz aussuchen. Die Speisekarte wurde gebracht und das Wählen konnte beginnen. Eigentlich habe ich die Speisekarte schon im Vorhinein auf der Website gelesen und finde, dass sie ein wenig karg gestaltet ist, obwohl die koreanische Küche sehr vielfältig aufgebaut ist. Dennoch lassen sich einige koreanische Spezialitäten wiederfinden, die wir auch sehr gerne mögen.

Die Speisen wurden zusammen mit den Getränken bestellt. Für den Anfang teilten wir uns einen Meeresfrüchte-Pfannkuchen (Pajeon), als Hauptgang einen Meeresfrüchte-Suppentopf (Jjigae) für meine Frau und ich wählte Bibimbap mit Rindfleisch. Zum Trinken wollten wir einmal Ginseng-Tee und einen Reistee. Der österreichische Kellner hörte sich alles genau an, ohne Notiz zu machen. Nach einer Minute kam er zurück, teilte uns mit, dass der Ginseng-Tee aus wäre. Schade, koreanischer Ginseng ist sehr berühmt, da wollte ich auch einmal probieren wie der Tee schmeckt. Also wurde es zweimal Reistee.

Nach der Bestellung suchte ich die Toilette auf, wo man leider nach dem Händewaschen kein Papier zur Verfügung hatte. Zurück am Tisch sprach ich einen Asiatischen Kellner darauf an, dass das Papier aus war. Er erwiderte lächelnd, dass sie es bereits wissen, nur das Papier war leider schon aufgebraucht, es gab keine Reserve. Nun gut, kann schon vorkommen, außerdem hatte ich ja selbst Taschentücher dabei.

Der Tee wurde in zwei schönen Keramikkannen serviert, wo jeweils an der Außenseite ein blühender asiatischer Pflaumenbaum gezeichnet waren. Der Tee war leicht gelblich, geschmacklich zu mild, eher uninteressant.

Die Vorspeise wurde von einer jungen koreanischen Frau serviert. Der Pfannkuchen war bereits in mundgerechten Stücke geschnitten und dazu gab es eine leichte scharfe Soße zum dippen. Extrateller gab es keine, ich sagte absichtlich nichts um zu beobachten wie das Service reagiert. Freundlich lächelnd stellte die Dame das Gericht in der Mitte ab und ging ohne nachzufragen, ob wir Extrateller haben wollten. So haben wir nach dem Dippen mit der Serviette die Tropfen aufgefangen um die Tisch nicht schmutzig zu machen. Erst der österreichische Kellner hat diesen Fehler bemerkt und gab schnell der koreanischen Kollegin ein Handzeichen. Die Frau reagierte erst jetzt, alleine wäre sie vielleicht gar nicht darauf gekommen und reichte uns zwei Extrateller. Ich sagte lächelnd: "Sehr aufmerksam." Geschmacklich war der Pfannkuchen nicht schlecht, obwohl die Garzeit um einen Spur länger sein könnte. Hier gebe ich einen Drei.

Danach war es komisch. Der Hauptgang für meine Frau kam zuerst. Eigentlich sollte beide Essen zeitgleich ankommen, wie bei den anderen Tischen auf einen kleinen Wagen hergeschoben. Der Suppentopf wurde auch von dieser koreanischen Dame gebracht, lächelnd auf den Tisch gestellt. Optisch keine Besonderheiten feststellbar, neben der Suppe waren noch Reis und vier kleine Beilagen wie Kimchi dabei. Erst beim Essen bemerkten wir, dass das falsche Gericht serviert wurde, es war rein vegetarisch, keine Spur von Meeresfrüchte. Ich dachte, vielleicht hatte ich das falsche Gericht bestellt? Schließlich hatte der Kellner auch keine Notizen gemacht und eventuell mich falsch verstanden? Da meine Frau schon davon gegessen hat, wollten wir es auch so lassen. Die Suppe war überhaupt nicht wohlschmeckend, sie war eine primitive scharfe Suppe die weder geschmacklich noch inhaltlich was zu bieten hat. Zwei Stück Tofu, wenig Gemüse bzw. Pilze, dafür aber gab es zu viele Zwiebeln, die meine Frau gar nicht mochte. Eigentlich sollte ein Suppentopf auch keine wirkliche Suppe sein, sondern eher ein gedünstetes Gericht, wie hier auf dem Bild Link. Für diese Speise kann man höchstens einen Eins geben.

Die Wahrheit stellte sich schnell heraus. Ein koreanischer Kellner (Kellner haben sie hier viele), kam mit einem kleinen Wagen wo zwei Gerichte dabei waren. Verdutzt schaute er uns an und wollte die Meeresfrüchte-Suppentopf servieren. Ich sagte ihm, die Kollegin hatte das falsche Gericht gebracht und wir konnten es optisch auch nicht gleich feststellen, weil man bei dieser Suppe den Inhalt kaum sieht. Er stellte die Suppe zurück und reichte mir den Bibimbap, machte einen schnellen Eintrag auf dem Computer und kehrte mit dem Essen zurück in die Küche.

Der Rindfleisch-Bibimbap war schön angerichtet, neben den Beilagen und Reis war noch eine Fischkuchen-Suppe dabei (gepresster Fischfleisch, in Scheiben geschnitten). Eigentlich hatte ich den guten Ratschlag vom Kollege SSW im Kopf und hätte etwas Sesamöl bestellt. Leider schmeckte meiner Frau das Essen nicht, deshalb war es mir nicht mehr danach. Geschmacklich war der Bibimbap recht gut, die Portion war aber klein und die ca. 30g Fleisch darin war auch enttäuschend. Satt war ich danach noch nicht, gebe trotzdem einen Drei für den Geschmack.

Während wir aßen kam der Kellner zum Nebentisch und teilte einer Dame mit, dass ihr vegetarischer Suppentopf uns serviert wurde und sie noch kurz warten musste. Soviel dazu.

Beim Abservieren verlangte ich gleich nach der Rechnung. Bis dahin verließen viele österreichischen Gäste lobend das Lokal. Manche ließen sich noch auf einer Plauderminute mit dem Personal ein und erfuhren, dass unten sich eine Karaoke befand. Bei der Nachfrage ob man es besichtigen durfte, sagte die Kellnerin, dass der Chef gerade dort das Musikleben genoß und Lieder sang. Also wenn er dafür Zeit hat, sollte er wirklich sich noch Gedanken darüber machen, das Team und besonders manche Angestellten besser zu trainieren.

Die Rechnung wurde mir vorgelegt ohne zu erklären, ob der Preis für das falsche Gericht angepasst wurde. Ich musste selbst nachfragen, dann wurde mir erklärt, dass die Preise für alle Jjigae gleich waren. Wieso eine vegetarische Suppe gleich viel wie die mit Meeresfrüchte kosten konnte, verstehe ich nicht. Besser wir hätten das Gericht zurückgeschickt und das Richtige gefordert, zumindest hätte man was geschmeckt.

Der Kellner sah, dass wir unzufrieden waren und bot uns einen Kaffee an. Ist zwar eine freundliche Geste von ihm und ich weiß, dass er auch nicht berechtigt wäre mehr für uns zu machen, da müsste man den Chef holen. Nur der sang da seine Lieder und vom Personal traute sich sicher keiner den Meister zu stören. Außerdem ein Kaffee machte das schlechte Essen auch nicht wieder gut, schließlich waren wir beide noch nicht satt, was sollten wir mit diesem Säurelocker anfangen? Noch schneller wieder hungrig werden?

Fazit: Auf der Yori-Homepage steht "Life is too short to eat boring.", leider war es bei unserem Besuch hier der Fall. Es war eine fade, unspektakuläre und enttäuschende Geschichte. Obwohl das Lokal schon seit einem Monat offen hat, ist das Team noch nicht eingespielt und diese grobe Inkompetenz vom Servicepersonal ist nicht akzeptabel. Einen zweiten Chance würde das Lokal vielleicht noch geben, aber sicher erst in ferner Zukunft.

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Hilfreich?Ja17Gefällt mir15Lesenswert14
Letzter Kommentar von am 11. Nov 2015 um 15:48

@Bertl2 Naja er vergleicht unser Restaurant mit Hipster-Lokalen wie Momofuku und Mochi, obwohl wir eigentlich gar nicht in dieser Sparte sind. Wenn er sich "honeycrisp apple kimchi" wie im Momofuku von uns erwartet ist er an der falschen Adresse, das hat mit koreanischer Küche wenig zu tun...

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 21. Oktober 2015
Experte
Gastronaut
428
45
29
4Speisen
4Ambiente
4Service

Im neuen Yori ist man kompromisslos: Die Einrichtung mag zwar an jene von durchgestylten „New Sushi“-Locations erinnern, die Küche und das Personal sind aber durchwegs authentisch. Man ist hier besonders stolz auf seine Köche, denn die haben bisher ausschließlich für den südkoreanischen Botschafter gekocht. Und nachdem nicht nur der Botschafter, sondern auch viele Mitarbeiter der überraschend zahlreichen koreanischen Firmen in Wien (Elektronikware, Autos usw) jetzt schon nach kurzer Zeit ins Yori kommen, muss es hier auch schmecken wie „zu Hause“. Und das ist gut, denn sonst wird ethnische Kulinarik viel zu oft „europäisiert“ und somit geschmacklich verfälscht. Wer schon des Öfteren versucht hat original geschärft indisch oder thailändisch zu essen, kennt den Frust. Insofern war ich auf die Aromen im Yori besonders gespannt!

Den Anfang machte bei meinem Besuch eine Portion „Gangjeong Huhn“ (5,9 Euro) , frittierte Hühnerbruststücke glasiert in einer leicht pikanten Honig-Ingwer-Sauce samt Erdnüssen und Krautsalat. Und schon hier kommt ein Kernelement der Koreanischen Küche, aber auch der Kochkunst im Yori zum Vorschein: Die Ausgeglichenheit. Die Süße des Honigs verbindet sich traumhaft mit der Säure des Krauts, der Schärfe von Ingwer und Chili und dem Pikant-Öligen der Nüsse. Na gut, schärfer hätte es schon sein können, aber das war je erst der Anfang...
Weiter ging es mit einer Daeha-Garnele, die sonst nur als Teil des Abendmenüs erhältlich ist. Diese Garnele wurde scharf angebraten und das Mittelstück des Panzers entfernt. Das freiliegende Fleisch wurde dann mit Zucchini, Karotte und Ingwer belegt. Das Resultat ist saftig, knackig und schmeckt intensiv nach Meer und mehr. Nur konnte ich dieses Teil beim besten Willen nicht mit Stäbchen essen. Aber in Sachen der extrem strengen koreanischen Tischkultur ist man dankenswerterweise hier nachsichtiger als bei der Zubereitung der Speisen.

Was folgte war ein „Baekban“-Set (12,9 Euro) . Diese gibt es entweder mit Rind, Schwein und Lachs (mariniert oder in Öl), Suppe und vier kleinen Beilagen. Was einzelne Punkte auf der Speisekarte im Yori betrifft, entspricht das hier am ehesten der koreanischen Tradition an mehreren Gerichten und Beilagen gleichzeitig zu essen. Zwar kann man das hier natürlich auch mit allen Gerichten machen, aber die meisten europäischen Gäste halten sich an das gelernte Vorspeise-Hauptspeise-Nachspeise-System. Ich jedenfalls hatte das Set mit in Sojasauce marinierten Rindfleischscheiben, samt Kimchi, Reis, gekochtem Beirid und Kraut. Das Fleisch war butterweich und intensiv und auch hier hat erst die jeweilige Kombination mit den einzelnen Komponenten zum perfekten Geschmack geführt. Insofern ist so ein Set wahrlich abenteuerlich.

Was natürlich bei keinem koreanischen Menü fehlen sollte, ist Bibimbap (10.9 Euro – 12,9 Euro). Was klingt wie eine walisische Jazzrichtung ist ein Gericht, das in der in einem heißen Steintopf oder einer Steinschüssel serviert wird. Im Inneren befinden sich Gemüse, Tofu, Fleisch, Reis, rohe Eier und vieles mehr. Die Kombinationsmöglichkeiten sind unendlich. Je nach Schärfeverlangen wird dann noch „Gochujang“, eine intensive Chilipaste darüber geleert. Was jetzt noch aussieht wie ein buntes Stillleben, wird jetzt mit einem Löffel oder den Stäbchen intensiv verrührt und dann mit dem Löffel gegessen. Erst nachher habe ich erfahren, das Bibimbap im Wesentlichen nichts anderes als „Reis mischen“ bedeutet. Selbst mit der gesamten Portion Chilipaste wollte sich bei mir aber leider kein Funke auf der Zunge entfachen.

Die Frage nach der schärfsten Fleischspeise der Karte wurde mit „Samgyup Kimchi“ (11,9 Euro) beantwortet, konkret Bauchfleisch vom Schwein mit mariniertem Kimchi. Das sonst eher fettere Bauchfleisch war erstaunlich mager und dafür das Kimchi noch überraschender intensiv. Und ja, schärfetechnisch hat sich tatsächlich ein kleiner Funke entzündet, zwar nur ein Teelicht und kein Vollbrand, aber immerhin...

Was noch folgte war als Dessert ein „Yori Special“ (7,9 Euro) bestehend aus Grüntee-Tiramisu, einem Schoko Brownie, Grüntee-Eis und einigen frischen Früchten. Auf die hausgemachten Nachspeisen ist man hier besonders stolz, und vor allem das Grüntee-Tiramisu war umwerfend. Aber ich würde hier ganz bestimmt noch einige Dinge finden, die ich spannender finden würde, als die Desserts.

Insgesamt ist Korea jetzt wirklich in Wien angekommen. Und wer bisher geglaubt hat, dass die koreanische Küche eh nur irgendwie zwischen China und Japan angelehnt ist, der wird hier eine ganz neue Geschmackswelt entdecken. Für Mutige gibt es hier sogar fahrbare Grills, mit denen man sich sein koreanisches Barbecue mit Bulgogi & Co selber zubereiten kann. Wenn jetzt noch ein bisschen an der Schärfe-Schraube gedreht wird, werde ich bestimmt wiederkommen. Und das mehrmals...

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Hilfreich?Ja19Gefällt mir15Lesenswert15
Letzter Kommentar von am 24. Okt 2015 um 14:28

Link Aehnlich wie auf diesem Bild.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 17. Oktober 2015
Besserwisser
44
1
13
4Speisen
5Ambiente
4Service

Dank des Eintrages der werten Vorposterin und der angeregten Diskussion der Rete-Community über das Yori griff ich Mitte der Woche zum Mobiltelefon (richtig, Mobiltelefon) und reservierte einen Tisch für 2 Personen, Freitagabend um 19.30. „Ja gerne, die Reservierung geht in Ordnung, wir freuen uns auf Ihren Besuch“.

Wir betreten das Lokal und werden bereits erwartet und freundliche begrüßt, die Reservierung hat also gut funktioniert. Die Mäntel werden uns abgenommen und zur Garderobe gebracht.

Wir werden zu einem Tisch, nahe an einem Fenster und am Rand des Lokals liegend geleitet. Schön. Ein junger Kellner fragt uns nach den Getränken, wir bestellen ein Glas Sekt sowie ein Bier als Aperitif. Beide Getränke werden zügig serviert und sind wohltemperiert. Der Start des Abends ist geglückt.

Das Studium der stilvollen und schön designten Karte beginnt. Wir haben zwar recht viel Erfahrung mit der asiatischen Küche, die wir ob Ihrer Leichtigkeit sehr schätzen, mit der Koreanischen Küche betreten wir für uns jedoch relatives Neuland, es beschränkt sich auf eine bisherige Erfahrung. Wir sind aber voll der Erwartung.

Nachdem wir bereits gelernt haben, dass alle Gerichte zur gleichen Zeit an den Tisch gebracht werden sollten, entschließen wir uns für diese Variante und bestellen Gun Mandu (gebratene Teigtaschen), das Gangjeong Huhn, Dolsot Bibimbap (Steintopf mit Reis, Gemüse, Rindfleisch und scharfer Chili-Paste) sowie gebratene Kalmare.

Nach kurzer Weile und uns der angenehmen und schönen Atmosphäre des Restaurants erfreuend, werden alle Speisen auf einmal serviert. Das Foto, welches ich meinem Bericht angehängt habe, ist Evidenz genug, dass die Größe des Tisches nahezu nicht ausgereicht hat, alle Gerichte auf einmal zu servieren.

Das Huhn, glasiert in scharfer Honig-Sauce mit Ingwer ist hochinteressant und vorzüglich durch seinen süß-scharfen Geschmack und ist meines Erachtens nach das Highlight des Abends, wobei auch mit das Bibimbap wie auch die Kalmare sehr zufriedenstellend waren.

Desweiteren wurden Beilagen zu den Hauptgerichten serviert, wobei das Kimchi (fermentierter Chinakohl) und die Seetang-Blättchen meine absoluten Favoriten waren.

Als Dessert haben wir uns für das Yori-Spezial entschieden, eine Kombination aus einem hausgemachten Schoko-Brownie, Tiramisu aus grünem Tee (sehr interessant!) sowie einer Kugel Eis aus grünem Tee – sehr gut.

Zum Abschluss eines schönen Abends in geschmackvoller Atmosphäre, umgeben von freundlichen und netten Menschen bekommen wir vom Chef des Hauses noch eine Führung durch die hinteren Gasträume des Lokals.

Beim nächsten Besuch werden wir uns von den gegrillten Gerichten überzeugen.

Was soll ich sonst noch sagen?

Hingehen, ausprobieren, für uns hat es sich gelohnt!

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Hilfreich?Ja16Gefällt mir12Lesenswert10
Kommentar von am 17. Okt 2015 um 15:10

Mich freut es, dass euch die koreanische Kueche geschmeckt hat und dass das YORI es anscheinend gut versteht dies einem anspruchsvollem Publikum zu vermitteln.

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am 11. Oktober 2015
Update am 13. Oktober 2015
Experte
anita47
67
22
19
5Speisen
5Ambiente
3Service

Wir wollten immer schon die koreanische Küche kennenlernen, da kam der Tipp von SSW gerade recht, allerdings kann ich nicht beurteilen ob es authentisch ist.

Die telefonische Resevierung klappte wunderbar.

Die Station Julius Raabplatz ist eine Fussminute weg, wir reisen mit der Strassebahn 2 an.

Als wir das Lokal betreten werden wir sehr freundlich empfangen und zum Tisch begleitet, das Ambiente ist wirklich schön, schwarz, grau rot mit interessanten Lampenkonstruktionen. Am Ende des Großen Raumes befindet sich eine schöne hinterleuchtede ,Waldinstallation'.Es gibt mehrere kleine Räume neben dem Hauptspeiseraum in denen auch kleine Gruppen Speisen können. Es ist ein Nichtraucherlokal und die Toiletten sind sehr sauber und sehr schön.

Die Tische sind ganz schlicht gedeckt, goldfarbene Platz Sets in feiner Web Optik, mit schönen Holzstäbchen und Ablagebänkchen für diese. Die Speisekarte ist übersichtlich und passend zum Ambiente, klar und stylisch.

Das Service (viele wuseln herum) leider noch sehr unerfahren, kaum sitzen wir werden wir schon gefragt was ihr essen möchten, das liegt daran das die Tische offenbar nicht einzelnen Kellnern zugeteilt werden und daher mehrere Kellner kommen und fragen und dadurch fühlten wir uns fast schon belästigt. Allerdings denke ich das es sich sicher einspielen wird.

Vorspeisen: Kimchi, MEERESFRÜCHTE PAJEON das ist
Koreanischer Pfannkuchen aus Garnelen, Miesmuscheln, Kalmare sowie Jungzwiebeln und Zucchini, das war fein gewürzt und in mehrere Teile geschnitten um es mit Dipsauce zu essen, und GANGJEONG HUHN frittiert und glasiert in scharfer Honig-Sauce, Ingwer und Erdnussstückchen mit Krautsalat. Uns hat alles wirklich gut geschmeckt auch das Kimchi, natürlich weiß SSW wie es schmecken soll, ich kann nur sagen es war sehr gut und ich habe es genossen, es hatte allerdings wenig Säure ich hatte mir das saurer vorgestellt.

Die Hauptspeisen waretn SAMGYUP KIMCHI
Bauchfleisch vom Schwein mit Kimchi und Reis,
GEBRATENE KALMARE in einer Mix Chili-Sauce und Soja-Sauce, gebraten mit Knoblauch, Zwiebeln und Ingwer mit Reis alles wird auf wunderschönem Keramikgeschirr serviert, dazu werden in kleinen Schälchen fein gewürzte Suppe gereicht, Algen, Kimchi, und noch einige Kleinigkeiten die wir nicht kannten. Wir waren sehr angetan, alleine schon von der Präsentation und dann natürlich vom Geschmack.

Es gibt auch Grillgerichte, die am Tisch zubereitet werden, da ein Tischgrill zugeschoben werden kann. Nächstes mal werden wir die Eintöpfe versuchen.

Die Wiener Trilogie um €23 wahrlich wohlfeil und eine Flasche durchaus trinkbarer Muskateller kostet €17.

Wir werden noch öfters dieses schöne Lokal besuchen da es nicht nur gut ist sondern auch preislich leistbar ist für einen netten Samstag Abend.
Ich überlasse selbstverständlich die Beurteilung SSW ob es authentisch ist, da ich natürlich völlig ahnungslos bin, aber gut ist es allemal und das Ambiente ist toll. Das Service wird sicher nachziehen da bin ich überzeugt, weil an Freundlichkeit fehlt es sicher nicht.

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Hilfreich?Ja17Gefällt mir14Lesenswert12
Letzter Kommentar von am 12. Okt 2015 um 14:36

Aber äußerst gerne =)

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 4. Oktober 2015
Update am 13. Oktober 2015
Experte
schlitzaugeseiwachsam
152
83
21
-Speisen
4Ambiente
-Service
Gelistet in: Echt Koreanisch!

Eroeffung ist am Montag, den 5.10.2015!
Laut Konzept soll es endlich koreanische Kueche auf gehobenen Niveau und Ambiente mit hoher Authenzitaet in Wien geben! Der Chefkoch war ehemals taetig als Koch an verschiedenen Botschaften der Republik Korea, was fuer sein Koennen spricht. Eine persoenliche Bewertung meinerseits folgt demnaechst!

Webseite: Link

und auf facebook: Link

Telefonische Reservierung: +43 57 333 777


Ungewoehnlich, dass ich Reklame fuer ein Restaurant mache, aber hier handelt es sich um eine Ausnahme, weil es sich um koreanische Kueche handelt. Was aber keine Garantie fuer eine positive Bewertung in der Zukunft sein soll...ich bezahle mein Essen immer noch selbst! Ausserdem bin ich gegenueber koreanischer Kueche extrem pingelig. Ein gutes koreanisches Lokal sollte besser kochen als ich es kann und das ist NICHT schwer!


Update: Artikel ueber das YORI (Link)

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Hilfreich?Ja8Gefällt mir3Lesenswert1
Letzter Kommentar von am 12. Okt 2015 um 01:40

Das wird bei mir leider noch ein bisschen dauern :(

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Bewertet am 04.10.2015

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