Speisen
Ambiente
Service
48
38
41
Gesamtrating
42
10 Bewertungen
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Schrammelbeisl Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
WLAN, WiFi
Ambiente
Gemütlich
Vornehm
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
11:00-23:00
Mi
11:00-23:00
Do
11:00-23:00
Fr
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Sa
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hbg338
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Schrammelbeisl

Kalvarienberggasse 51
1170 Wien (17. Bezirk - Hernals)
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Beisl, Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 01 402 58 00

10 Bewertungen für: Schrammelbeisl

Rating Verteilung
Speisen
5
8
4
2
3
2
1
0
Ambiente
5
3
4
3
3
2
2
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1
0
Service
5
5
4
3
3
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2
Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 11. Juli 2018
Experte
hbg338
480 Bewertungen
59 Kontakte
Tester-Level 29
5Speisen
5Ambiente
5Service
15 Fotos1 Check-In

Das Schrammelbeisl stand schon einige Zeit auf meiner To-Do Liste. Leider waren die abendlichen Öffnungszeiten nichts für mich, da ich es bevorzuge am Abend, wenn es irgendwie möglich ist nichts zu essen. Die Öffnungszeiten wurden mit 31. Jänner. 2018 geändert und so stand einem Besuch nichts mehr im Weg. An der Ecke Kalvarienberggasse / Blumengasse gegenüber vom Dornerplatz befindet sich das Lokal. Parkplätze gab zur späteren Mittagszeit genügend. Die Haltestelle der Straßenbahnlinie 9 ist auch nur zwei Häuserblocks vom Lokal entfernt.

Der Zugang zum Lokal, welches ein Nichtraucherlokal ist, erfolgt ohne Niveauunterschied. Man befindet sich im Schankbereich hinter welchem die Küche ist. Im Anschluss daran geht es über eine Stufe in den Gastraum. Für Rollstuhlfahrer besteht die Möglichkeit über einen Eingang in der Blumengasse ohne Niveauunterschied in das Lokal zu gelangen. Damit ist das Lokal meiner Meinung nach barrierefrei.
Es gibt immer wieder Lokale die betrete ich und merke das passt für mich. So war es hier auch. Hier wurde alt und modern perfekt kombiniert. Helle Wände und dunkles Holz, gemischt. Ich habe mich auf anhieb wohlgefühlt. Vor dem Lokal in der Blumengasse am Gehsteig eine Art Gastgarten. Etwas Grün in Form von Kübelpflanzen. Eher als Raucherbereich gedacht. Vom Ober wurde mir ein Platz an einem Tisch für zwei zugewiesen. Das Lokal war fast ohne Gäste was wahrscheinlich mit meiner eher ungewöhnlichen Zeit für einen mittäglichen Gasthausbesuch zu tun hat. Die Speisekarte wurde mit der Getränkefrage übergeben. Da ich beim platznehmen die Tafel mit den darauf angeführten Fruchtsäften gesehen habe wusste ich das ich hier keine Saft aus dem Tetrapackerl bekomme. Der große mit Sodawasser gespritzte Apfelsaft (€ 3,90) entpuppte sich als hervorragend. Nicht zu süß trotzdem sehr fruchtig. Noch dazu um unter € 4,00. Zu Essen wählte ich die Frittatensuppe (€ 3,00) und den Schweinsbraten mit Waldviertler Erdäpfelknödel und Krautsalat (€ 11,00).

Die Suppe in einem Suppentellerserviert. Die Frittaten hausgemacht. Die Suppe verfeinert mit klein geschnittenem Gemüse und Schnittlauch. Nicht zu dunkel, aber trotzdem eine hervorragende Rindsuppe welche auch nicht zu heiß serviert wurde sodass ich gleich los essen konnte. Das Leergeschirr wurde rasch mit der Frage ob es geschmeckt hat abserviert.

Die kurze Pause zwischen der Suppe und dem Hauptgang nutzte ich zu einem Gang durch das Lokal. Ein größerer Extraraum welcher mittels Tür abgetrennt ist befindet sich am Lokalende. Sicher früher der Raucher- oder Nichtraucherbereich. Davor in einer Nische ein größerer Tisch für 6-8 Personen. Der Toilettenzugang befindet sich auch in diesem Bereich. Top die Toiletten. Modern sauber sehr schöne dunkle Fließen. Dazu genügend Platz.

Zurück am Tisch dauerte es nicht mehr lange und meine Hauptspeise wurde serviert. Auf einem flacheren Porzellanteller wurde der Bratensaft, zwei Schnitten Braten und ein großer Knödel serviert. Dazu auf einem Extrateller der Krautsalat. Der Braten ohne Kruste dafür aber mit knusprigen Grammeln bestreut. Noch nie so gesehen aber sehr passend. Der Braten sehr saftig und butterweich. Eigentlich war das Messer nur für den Knödel zuständig. Der Saft sehr gut gewürzt. Der Knödel ein traumhafter „gummeliger“ Waldviertler Knödel mit Petersilie bestreut. So wie ich sie liebe. Das gesamte Gericht nahe der Perfektion. Ich genoss jeden Bissen als würde es mein letzter sein.

Obwohl ich satt war so wagte ich doch noch einen Blick in die Karte. Beim Schokokuchen mit flüssigem Kern und Mohneis (€ 6,00) wurde ich schwach. Nach der üblichen Wartezeit die bei dieser Speise normal ist wurde auf einem Teller in einer Alu Tasse der Kuchen und extra in einer Schüssel das Eis serviert. Hingewiesen wurde auf die brennnheiße Alu Tasse vom Kellner. Zum Glück ich hätte mir sicher die Finger verbrannt. Auch hier alles tadellos. Der Kuchen außen fest und innen noch flüssig. Sehr gute Schokolade wurde hier verwendet. Intensiver Schokogeschmack. Das Mohneis war Vanilleeis mit gemahlenen Mohn bestreut. Meine Bedenken wegen dem Eis, da ich der eher klassische Eissortenfan bin, waren hinfällig. Jetzt war ich allerding satt, und den angebotenen Schnaps musste ich verweigern da ich keinen Alkohol trinke. Den wird meine Frau konsumieren, denn ich werde demnächst mit ihr hierherkommen.

Das Service schloss sich nahtlos dem Essen an. Es gab nichts auszusetzen. Flott, freundlich, auskunftsbereit. Kein Leergeschirr bleibt lange am Tisch. MwSt. Rechnung wurde automatisch ausgefolgt. Kartenzahlung ist möglich.

Mein Fazit – Ein Lokal welches wie für mich geschaffen ist. Sehr gute Wiener Küche mit etwas pfiff. Nur das Beisl im Firmennamen sollte man nicht ernst nehmen. Für mich ist das ein gehobenes Wiener Gasthaus. Sowohl vom Ambiente als auch vom Essen. Vergleichbar mit dem Stadtwirt, Amon, Stern, usw. Mir hat es getaugt. Darum vergebe ich auch erstmals nach einem Erstbesuch die Tripple 5.

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Das Lokal gefällt mir. Ganz einfach.

12. Juli 2018 um 10:05|Gefällt mir|Antworten

3x5 ist eine Ansage. Vom Ambiente innen bin ich nicht so überzeugt. Was hat dich zur 5 bewogen fürs Ambiente?

12. Juli 2018 um 09:21|Gefällt mir|Antworten
am 27. September 2015
latina
2 Bewertungen
1 Kontakt
5Speisen
4Ambiente
4Service

Über Table Booking "Delinski" entdeckt+gebucht. Es hat sich wirklich ausgezahlt. Angenehmes Ambiente, sehr freundliches Service, hervorragende Küche (Schwerpunkt Waldviertel) mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis (ausreichende Portionen).
Kleiner Wermutstropfen: der Nichtraucherbereich befindet sich im hinteren Lokalbereich durch Glastüre abgetrennt. Dh. man muss durch den Raucherbereich, der optisch fast
ein bisschen gemütlicher/wärmer wirkt, um in den NR-Teil zu gelangen. Die Trenn-Glastüre stand zunächst offen, nachdem wir sie aber geschlossen haben, wurde dies vom Servicepersonal trotz häufiger Bedienungen zwischen Raucher- und NR-Teil respektiert und die Trenntüre immer geschlossen.
Resümee: ein sehr netter kulinarischer Abend - wir waren sicher nicht zum letzten Mal im Schrammelbeisl!

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3 Vorspeisen: Milchrahmsuppe mit Grammeln Marinierte Blunzenradeln mit Senf+Kren (kalt) Kürbiscarpaccio mit Kürbiskernvinaigrette+Frischkäsekrustarden Hauptspeisen: Schweinsbraten mit Krautsalat+1großen Wavieknödel (2Stk butterweiches Fleisch), guter Bratensaft Geb. Karpfen (2Stk) mit Erdäpfel Vogerlsalat Backhenderl im Brotkorb mit Erdäpfel-Vogerlsalat (knusprige Panier+weiches Fleisch) Nachspeisen: Handgemachte Mohnnudeln aus Erdäpfelteig 2Stk große flaumige Marillen-Topfenknödel mit Bröseln Alle Speisen köstlich zubereitet, weder in fett triefend noch überwürzt + schön angerichtet. Hoffe die Beschreibung ist nun ausreichend? Mein Motto: in der Kürze liegt die Würze....

28. September 2015 um 08:24|Gefällt mir4|Antworten

interessieren......

27. September 2015 um 21:31|Gefällt mir|Antworten

Du hast zwar die NR und R Problematik ausführlich behandelt, mich würde aber viel mehr die Kulinarik Interessen, was hattet ihr, Zubereitung etc. wie kommt es zur Top Bewertung bei den Speisen.....

27. September 2015 um 21:29|Gefällt mir1|Antworten
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 11. September 2015
Experte
ProUndContra
114 Bewertungen
11 Kontakte
Tester-Level 21
5Speisen
3Ambiente
4Service
1 Check-In

Wir waren zuletzt vor etwa zwei Jahren im Schrammelbeisl, als es den in einer früheren ReTe Beurteilung beschriebenen "bisserl peinlichen Wirt" noch gab - wir waren damals auch nicht sehr angetan.

Diese Woche gaben wir dem Schrammelbeisl - seit etwa einem Jahr mit neuem Team - eine zweite Chance. Und siehe da - wir waren diesmal recht zufrieden.

Das Lokal wurde vor Jahren völlig neu adaptiert und vermittelt eine moderne, aber angenehme Atmosphäre: Dunkles Holz, helle Sitzpolsterungen, sparsamer Einsatz von Deko-Elementen, top-moderne Toiletten. Einzig die Raumaufteilung scheint mir etwas verschachtelt.

Die Gasträume werden in der Mitte zweigeteilt durch die obligate hässliche Glaswand mit immer offenstehender Glastür als Raucher-/Nichtraucher-Trennung (die Trennwände gehören glücklicherweise bald der Vergangenheit an).

Der junge Herr vom Service ist rasch mit der Speisekarte zur Stelle. Von ihm werden wir dann auch den ganzen Abend sehr korrekt und aufmerksam betreut.

Wir bestellen als gemeinsame Vorspeise ein Beef Tatar vom Waldviertler Weideochsen ( 12,00 € ).
In einer Kuhle im gehackten Beef ist ein roher Eidotter, dazu eine kleine Schüssel mit rotem Zwiebel und Toastbrot mit Butter. Neu und geschmacklich sehr interessant waren für mich die in Backteig getunkten und frittierten, großen Kapernbeeren, die als Beilage ebenfalls dabei waren. Somit war das Beef Tatar schon mal ein voller Erfolg.

Als Hauptspeisen wählten wir das Filetsteak vom Waldviertler Weideochsen mit gebratenen Zucchinischeiben und hausgemachten Erdäpfelchips ( 28,00 € ) und den rosa gebratenen Hirschrücken mit Schupfnudeln und mit gebratenen Apfelspalten ( 17,00 € ). Dazu noch einen Blattsalat.

Sowohl das große, dicke Filetsteak vom Weideochsen, als auch die beiden Stücke vom Hirschrücken waren zart, qualitativ hervorragend und "medium" auf den Punkt gebraten.
Sucht-Potential hatten die hausgemachten Erdäpfelchips - warm, hauchdünn und extrem knusprig.
Nur die Angst vor der Körperwaage hat uns vor der Bestellung einer weiteren Schüssel Erdäpfelchips abgehalten.

Sehr gut harmonierten mit den Speisen einige Seiterln vom Schremser Bier ( Seiterl 3,10 € ).

Da die Hauptspeisen überraschend groß und ausgiebig waren, gab's danach nur mehr einen Espresso ( 2,10 € ) - und die Waldviertler Mohntorte musste graue Theorie bleiben.

Zum Abschluss wurde uns dann noch ein Schnapserl "vom Haus" angeboten. Zur Wahl standen Nuß, Marille und Kriacherl.

Zusammenfassend war es ein sehr gelungener Abend mit ausgezeichneter Küche in angenehmer Atmosphäre.

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am 10. Jänner 2015
PetraE
13 Bewertungen
2 Kontakte
Tester-Level 3
5Speisen
4Ambiente
5Service

Ausgezeichnetes Lokal!!!!!
Wir hatten Beef tartar und Backhenderl mit Kartoffel-Vogerl-Salat bez.W. Schweinsbraten mit Waldviertlerknödel und Sauerkrautsalat mit Speck.
Also ich kann mit gutem Gewissen sagen, daß allerbeste Backhenderl das ich jemals gegessen habe!
Auch der Schweinsbraten ist wirklich außergewöhnlich gut!
Ganz, ganz großes Lob auch dem Service. Stets da und sehr bemüht auf eine wirklich angenehme und zurückhaltende Art!
Ja, wir kommen sehr gerne wieder!!!!

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am 9. November 2013|Update 14. Nov 2013
101259mk
1 Bewertung
1 Kontakt
4Speisen
2Ambiente
0Service

bin heute auf eine Martinigans gegangen. Das Essen war ansich in Ordnung.(für den Preis ). Es kann aber nicht sein ,daß man für die Nachspeise eine geschlagene Stunde warten muss. Und der Wirt ist a bisserl peinlich . Naaaaa,er is net lustig.
Fakt is : die Bedienung schick ich um den Tod,dann leb ich ewig !
Nicht weiter zu empfehlen !
Da gibts besseres im 1.Bezirk wo man sich als Gast auch wohlfühlt um die Hälfte .
SCHADE !!!

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4 Kommentare|Zeige alle Kommentare

Sehr geehrter Herr Zehnzwölfneunundfünzig Emmka :) Wir haben seit April 2014 ein neues motiviertes Team! Patrick Pavlon der Chefkoch hat die Geschäftsführung übernommen und der zugegebenermaßen bissi peinliche Wirt von damals ist nicht mehr dabei! Vielleicht haben Sie ja Lust mal wieder vorbei zu kommen und sich ein neues Bild zu machen! Würde uns sehr freuen!! LG, ihr Schrammelbeisl

5. Oktober 2014 um 20:03|Gefällt mir3|Antworten

tower of power : Du bist ein ahnungsloser ! Wenn du nicht zwischen den Zeilen lesen kannst, dann mach bitte nicht auf oberschlau ... Danke !

11. November 2013 um 22:54|Gefällt mir|Antworten
Tower of power

Äußerst merkwürdige Bemerkung! Da geht\'s wohl offensichtlich nur ums fehlende Geld! ;-)

11. November 2013 um 20:29|Gefällt mir|Antworten
am 30. Oktober 2013
alex0123
1 Bewertung
1 Kontakt
5Speisen
5Ambiente
5Service

Hallo

Das Lokal war toll sehr schönes Ambiente.
Das Essen war hervorragend und kam schon nach ca. 20 Minuten auf warmen Tellern.
Perfekt angerichtet.
Die Mitarbeiter waren sehr höflich und um uns bemüht.
Der Chef ist ein Unikat und ein sehr netter Typ.
Es lohnt sich auf jeden Fall dort vorbei zu schauen und gutes Essen zu genießen.
Bis Bald

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am 19. Oktober 2013
FaribaM
1 Bewertung
1 Kontakt
5Speisen
2Ambiente
0Service

Nach dem etwa 7. Besuch leider leider das vernichtende Urteil, dass selbst die hervorragende Küche dem schlechten teils un- und teils überfreundlichem Personal nicht mehr standhalten kann.
1h15min Wartezeit von der Bestellung bis zum Servieren für eine Familie mit Kleinkindern ohne jegliche "Wiedergutmachung" darf es bei diesen Preisen wirklich nicht geben.
Leider schafft es der Besitzer nicht, die Balance zwischen gehobener Küche und Kleinbürgertüm mit Stammkundenbezirzerei zu halten; warmer Rotwein, alkoholische Schokolade für 4-jährige, Digestif nur für Auserwählte (unabhängig von der Höhe der Konsumation), etc.
Im Übrigen könnte dieses unaufmerksame Service auch an unserer sichtbaren Internationalität liegen, welche die Grenzen des Waldviertels überragt.
Nur schade um die gute Hausmannskost, die von originalen Ostasiaten erstklassik zubereitet wird.

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25 Kommentare|Zeige alle Kommentare

Sehr geehrte Frau FaribaM! Wir haben seit April 2014 ein neues motiviertes Team! Patrick Pavlon der Chefkoch hat die Geschäftsführung übernommen und der Service läuft jetzt der Qualität unserer Speisen nicht mehr hinterher! Wir freuen uns über Internationale Gäste und Urwiener gleichermaßen! Vielleicht haben Sie ja Lust mal wieder vorbei zu kommen und sich ein neues Bild zu machen! LG, ihr Schrammelbeisl

5. Oktober 2014 um 20:08|Gefällt mir|Antworten

Weiter so SSW!

23. Oktober 2013 um 09:13|Gefällt mir|Antworten

Ich persoenlich bin phaenotypisch, genetisch und geographisch betrachtet ein Nordostasiate aber durch meine kulturelle Praegung eher ein Deutscher mit oesterreichischem Einfluss ergo ein unoriginaler Europaer oder unoriginaler Nordostasiate. Es kommt auf die Perspektive an.

23. Oktober 2013 um 09:08|Gefällt mir3|Antworten
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am 3. Oktober 2013
Experte
dieBrotvernichter
67 Bewertungen
17 Kontakte
Tester-Level 18
4Speisen
3Ambiente
5Service

Spät aber doch beginnen wir, in unserem Territorium die unendlichen Weiten der Gastronomie zu erkunden. Ja, die gibt es nämlich auch im 17. – die Guten, die man finden muss . Genug von Massengasrtonomie-Konzepten und gehypten Innenstadtlokalen. Wir sind im Abseits von Wien beheimatet und fühlen uns dort auch richtig wohl.

Herr Stepan und sein Schrammelbeisel tragen auch dazu bei, dass wir uns dort sogar kulinarisch gut aufgehoben fühlen. Er findet seine Heimat, das Waldviertel, anscheinend auch ganz gemütlich und bringt ein bisserl was davon unter die Leut‘ nach Wien.

So um 20 Uhr bricht bei uns die Hungersnot aus und wir brauchen was für Bauch und Geschmack. Wir kennen uns selbst am besten und haben Präventivmaßnahmen getroffen: einen Tisch für uns zwei im Stepans reserviert. Schrammelbeisel kommt uns beiden „modernen“, „jungen“ und „urbanen“ Stadtmenschen noch so schwer von den Lippen. ;)

Das erste Mal kommen wir durch die Tür vom Hernalser Dornerplatz – ins Waldviertel. Auch das kann „jung“, „modern“ und „urban“ aber vor allem so sympathisch präsentiert werden. Nämlich von einem Landmenschen - dem Chef selber. Wir werden souverän gleich an der Schank/Bar neben dem Eingang empfangen. Nicht nur mit Stil sondern auch mit Humor. Herr Stepan ist in Tracht gekleidet – aber mit innovativen Einschlag. Genauso wie seine Servicemitarbeiter an der Schank und am Gast. Durchgestylt – auch das Lokal. Grün, so wie der Wald im Waldviertel. Frisch renoviert, hell gestaltet – der zeitgemäße Jagdhütten-Chic glänzt auch im angenehm gedämmten Licht. Im Schankraum finden rauchende und jene Gäste Platz, die Wein mit Essensbegleitung bevorzugen. Sogar optional - direkt an der Schankbar, am eingedeckten Tisch oder an den gut platzierten Hochtischen.

Auch wir haben die Wahl. Das Lokal ist zwar gut belegt, ein Tisch für uns vorbereitet – aber gern können wir auch den doppelt so großen Tisch, an gemütlicher Stelle im Nichtraucherbereich haben. Schneller Entschluss: ja, der wird sofort okkupiert. Der Plafond ist an der Stelle zwar ziemlich niedrig und drückt den Raum ein wenig, aber die Architekten waren lösungsorientiert...

Aus Gewohnheit sind wir Tiere – vor allem beim Essen. An den Tafeln haben wir „Kürbis & Wild“ gelesen – das passt für uns ganz gut. Bevorzugen wir doch fast ausschließlich Fleisch, das von einem ehemals glücklichen Tier mit gesundem Körper stammt. Herr Stepan scheint das genauso zu sehen – Bio ist selbstverständlich und höchste Qualität sowieso. Da fällt einem die Auswahl ganz leicht, vor allem, wenn der Chef im Service so um seine Gäste bemüht ist. Wir wollen die Leberknödelsuppe und den Schrammelbeiselteller als Vorspeise, den Merlot vom Reeh aus Andau dazu – das steht soweit einmal fest. Da waren wir noch Beratungsresistent, weil der Unplugged zu Haus und in OÖ doch so gut war. Hauptspeise steht nach der Lesung vom Chef am Tisch aus der Wochenkarte auch schon fest: einmal das gebackene Gemüse im Bierteig mit Kräuterrahm für die Köchin am heimischen Herd, denn Fritteuse ist sie keine, alles was da raus kommt gibt’s nur auswärts. Und der Kürbisverweigerer bestellt trotzdem die Hirsch-Medaillons mit Erdäpfel-Kürbis-Gemüse. Der Wein kommt, mit dem sehr netten aber ein wenig orientierungslosen Serviceassistenten vom Herrn Stepan, doch noch zu uns an den Tisch – ein Schluck und unsere Mimik verkrampft…

…entspannt sich aber wieder sobald die Leberknödelsuppe am Tisch steht. Weil die zum Einen von ordentlicher Portionsgröße ist, in einem schönen großen Suppenteller serviert wird und zum Anderen auch geschmacklich top ist. Suppe für die Leberknödel passend gewürzt, ausgewogener Leberanteil in den weichen fast schon flaumigen zwei Knöderl mittlerer Größe. Natürlich kein Maggi oder Pulverzeug. Ein bisschen zeitversetzt kommt dann auch der Schrammelbeisel-Teller. Und der hat’s drauf: Wildschweinrohschinken, Salami und Dürre von glücklichen Schweinen besonderer Rasseabstammung. Alles bei richtiger Temparatur serviert – sodass man's deutlich erschmecken kann. Ein bisschen gebrochenen Parmesan gibt’s auch und Gebäck dazu: gutes Mischbrot und Litschauer Mangerl. Letzteres mit Mohn und Salz bestreutes helles, kunstvoll verrenktes Brezl ist uns Stadtrandbewohnern unbekannt und erscheint zu resch gebacken. In Kombination mit der nachbestellten Butter (streichfähig temperiert) und den Schweinereien am Teller passt es aber einfach perfekt. Der gute Geschmack färbt auf den Wein ab – also können wir die Gläser doch noch leeren.

Nach der Vorspeise wird in Vorfreude auf den Hauptgang noch der Wunsch nach Ketchup (für’s gebackene Gemüse) anstatt der Preiselbeeren beim Herrn Stepan deponiert – der bringt den Ketchup-Fan fast aus der Fassung mit seinem Vorschlag: extra aus Ketchup und Chili so einen asiatisch angehauchten Dip für sie anzurühren. Wow, sehr aufmerksam aber simples Ketchup ist genau richtig. Auf den Hauptgang müssen wir etwas länger warten. Darf’s denn noch ein Glaserl von dem Roten sein? Nein, auf keinen Fall. Gerne nehmen wir dann doch die Empfehlung vom Chef zum Grünen Veltliner und dem Blaufränkischen an. Gut so. So hat er’s auch mit uns gemeint – die Achterl waren übervoll und uns hat’s gefreut. Zu den Hauptgängen – zwei Volltreffer.

Spät aber doch kommen dann die Hauptspeisen. Das Positive vorweg: zwei g’scheite Stücke vom Hirsch, sensationell gute Fleischqualität, perfekt gebraten und der Kürbis wurde komplett aufgegessen mit dem Hinweis für die Köchin, dass der so zubereitet zu Hause auch gegessen werden würde. Erstaunt zur Kenntnis genommene Kochnotiz. Und zwar so: mit ganz viel Rosmarin, anderen mediteranen Kräutern und rauchigem Salz abgeschmeckt. Jetzt aber zum Frittierten: Ketchup war wie erwartet und üblich gut, der Kräuterdip noch viel besser, die Preiselbeeren waren überraschend mit dabei, die Portion leider etwas zu klein geraten, der Bierbackteig nur wenig knusprig, die Gemüse variierten nur wenig (Melanzani- und Zucchini-Scheiben & 1 Zwiebelringerl), das Frittieröl war doch relativ präsent im Geschmack und alles in allem scheint's nicht das Favoritengericht des Kochs zu sein. Dafür war die kleine Salatgarnitur wirklich gut mariniert.

Wenn's nicht so lang gedauert hätt' und schon so spät geworden wär'… denn eigentlich waren noch die Mohnnudeln geplant gewesen. Aber leider es war schon fast 22 Uhr nach dem Hauptgang und da ist es Zeit für unser abendliches Unterhaltungsprogramm zu Hause. Da wir’s schon so eilig haben, bringt uns der Herr Stepan einen schnellen süßen Abschluss auf’s Haus: Likör von der Grappatraube – kräftig herb und nur dezent zuckrig. Ein guter Trost. Nicht nur der war eine Einladung, sondern auch das gute Waldviertler Gebäck, die rahmige Butter und das Wunsch-Ketchup. Somit auch nicht auf der Rechnung zu finden. Der geborene Gastgeber, der Herr Stepan und guter Geschäftsmann, der an den richtigen Stellen genauestens und sehr fair zu kalkulieren weiß. Unterstützt durch seinen quirrligen Serviceassistenten haben wir eine Gastlichkeit erlebt, die wir so nur vom asiatischen Raum her kennen.

Somit: Wir naschen halt vorerst von unserem Lindor-Kugerl-Vorrat zu Hause und beim nächsten Mal – und zwar ganz bald – von den Mohnnudeln im Schrammelbeisel… weil es war so ein schönes Gefühl, ein Gast zu sein.

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Oooh! :-))) danke vom wirt!

3. Oktober 2013 um 23:11|Gefällt mir1|Antworten

Toller H-G-L Bericht, der wirklich Lust macht, demnächst eine Spritztour in den 17. Hieb zu planen ;-)

3. Oktober 2013 um 14:24|Gefällt mir1|Antworten
am 7. März 2013
KarinP2
1 Bewertung
1 Kontakt
5Speisen
4Ambiente
4Service

Tolles Lokal mit herausragender Küche.
Heimische Speisen ohne Firlefanz, die den Gaumen verwöhnen zu vernünftigen Preisen.
Einmal probiert - und man muss immer wieder kommen

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am 1. März 2013
lex1610
18 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 3
5Speisen
5Ambiente
5Service

Ein Waldviertler Lokal mitten im 17. Bezirk!

Vorweg: so authentisch, so gut, so bio, so gschmackig, so mohn, so schweinsbraten, ist man(n) wahrscheinlich nicht mal im waldviertel himself!

Ein Glücksfall von einem Lokal. Freu mich auf den Somme rund den Schanigarten!

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Bewertet am 01.03.2013

Master

1 Check-In
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