RestaurantTester.at
Home Mein Profil Lokal Guides Events Lokal eintragen
Speisen
Ambiente
Service
40
35
39
Gesamtrating
38
22 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
Bewertungsschlüssel
Rating Details
Rating Details
Close X
Loading
mochimochimochi
Alle Fotos (40)
Event eintragen
mochi Info
RESTOmeter
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 204
|
32
Wien
Rang: 135
Ambiente
Trendy
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Eröffnungsjahr
2012
Öffnungszeiten
Mo
11:00-22:30
Di
11:00-22:00
Mi
11:00-22:00
Do
11:00-22:00
Fr
11:00-22:00
Sa
11:00-22:00
So
geschlossen
Lokalinhaber?
Lokalinhaber-Konto
Close X
Loading

mochi

Praterstraße 15
1020 Wien (2. Bezirk - Leopoldstadt)
Küche: Japanisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 9251380
Lokal teilen:

22 Bewertungen für: mochi

Rating Verteilung
Speisen
5
10
4
7
3
3
2
2
1
0
Ambiente
5
1
4
13
3
5
2
1
1
2
0
Service
5
11
4
5
3
2
2
3
1
1
0
Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 15. Jänner 2016
perrostar
12
0
3
5Speisen
4Ambiente
4Service

Meine Frau und ich waren schon öfter im Mochi und gingen nie enttäuscht aus diesem kulinarischen Kleinod hinaus. Alleine der E-Mail Kontakt im Zuge der Reservierung wirkt eher wie eine Konversation mit Freunden als mit einem Lokal.
Begeistert von den guten Erfahrungen besuchten wir das Mochi erneut. Zugegeben das Lokal ist winzig aber mit der total offenen Küche fühlt man. sich schnell sehr heimelig. Die Bedienung ist freundlich und die Speisen waren wieder mal umwerfend. Wir können das Mochi absolut empfehlen.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja1Gefällt mirLesenswert
am 22. April 2015
Experte
PrinzessinisstdieErbse
48
6
19
4Speisen
4Ambiente
4Service

Endlich hat die gute Fee einen meiner vielen drei Wünsche erfüllt und mein Prinz und ich ergatterten ganz spontan einen Tisch im Mochi.

Was soll ich sagen: Es ist eng, es ist laut, es ist großartig!

Wir entschieden uns, der Unentschlossenheit halber, und weil wir den Tisch auch nur für eine knappe Stunde hatten (ja, man hat schon lange keine Privilegien mehr, nur weil man ein Krönchen trägt! ;-)) für Mochi for two (best of nigiri, sashimi & inside out rolls).

Die Kombinationen waren zwar eher klassisch, aber alles Top-Qualität!

Dazu tranken wir ausgezeichneten Wein und fühlten uns total schick, hipp und trotzdem pudelwohl.

Und so spazierten Prinz und Prinzessin glücklich in der Vollmondnacht nach Hause.

Vielen Dank, gute Fee!

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja2Gefällt mir1Lesenswert
am 17. Oktober 2014
ALEX81
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Der letzte Besuch ist schon einige Zeit her, jedoch ist mir der Abend in bester Erinnerung geblieben. Das Mochi gehört für mich in Wien zu einem der mit Abstand Innovativsten Konzepte der letzten Jahre. Insbesondere die konsequente und vorallem konstante Leistung spiegelt die Proffesion der Betreiber wieder. Die Preisgestaltung ist für meine Begriffe moderat bis günstig.
Zu meinen Favoriten zählen das US Beef mit eingelegtem Rettich von wirklich augezeichneter Qualität. Eine Art Chicken Tempura mit Limettencreme und Ingwer( glaube ich jedenfalls), ist ebenfalls sehr gut.
Als Süsspeise kann ich das Schokoladenmousse mit Crumble empfehlen. Die Creme Brulee mit Grüntee ist Geschmackssache. Meins ist es nicht. Handwerklich jedoch einwandfrei gemacht.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja1Gefällt mir1Lesenswert
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. August 2014
Schirmmann
5
1
3
2Speisen
4Ambiente
2Service

Das Mochi liegt auf dem Weg von der Innenstadt zum Prater in einem ruhigen Teil der Praterstraße. Herausragendstes Merkmal ist ein echt einladender Schanigarten, der größer ist als das ganze Lokal. Nach eigener Angabe verbindet das Mochi "traditionell japanische Esskultur mit Einflüssen der verschiedensten internationalen Küchen". Das merkt man auch sofort, wenn man einen Blick auf die Karte wirft: Gefüllte Pimenta, Kimchi, usw. Die sowieso schon nicht sehr japanischen Uramaki werden Inside-out Rolls genannt. Es handelt sich also nicht nur um Fusion- sondern auch um sehr modernes asiatisches Essen. Das setzt sich beim Ambiente fort: Die Musik ist modern und soulig und hat ganz und gar nichts japanisches an sich. Gefühlte zehn Mal mussten meine Ohren an nur einem Abend "Son of a Preacher Man" über sich ergehen lassen. Auch die modern künstlerisch gestaltete Unisextoilette ist das genaue Gegenteil von dem was man von einem japanischen Restaurant erwartet. Richtig störend bei der Einrichtigung sind die kleinen Tische, die vor allem im Winter noch dazu sehr nahe beieinander stehen, und jede Privatssphäre im Keim ersticken. Die Kellnerinnen wirken für konservativere Gemüter etwas zu..... progressiv, sind aber höflich. Kurz zusammenzucken musste ich nur, als meine Aussprache von Edamame forsch korrigiert wurde. Es versteht sich von selbst, dass ich selbst nach einem halben Dutzend Besuchen noch nie einen Japaner dort enteckt habe.

Zwischenresümée: Japanisch ist am Mochi nicht viel. Es handelt sich also eher um einen Nachfolger des Dots (um das es ja in den letzten Jahren eher ruhig geworden ist) - nicht um Konkurrenz für das Unkai oder Nihonbashi. Aber wer einen Fisch an seiner Fähigkeit auf Bäume zu klettern beurteilt, tut dem Fisch bekanntlich Unrecht! In diesem Sinne:

Die Karte ist übersichtlich - sie passt bequem auf ein Blatt. Im Gegensatz übrigens zur Getränkekarte, die ihren Namen auch verdient. Das Essen kommt schnell und die Einsehbarkeit der Küche (wenn man drinnen sitzt) schafft Vertrauen beim Gast.

Das Gyu Tataki, ein sehr kurz angebratenes Rind, ist recht säuerlich; um genau zu sein besteht das Gericht zum Großteil aus Rettich (Daikon Oroshi). Schon der Koriander ist manchen zu intensiv, aber selbst wer ihn mag wird mitunter von der ungleichmäßig verteilten Schärfe des Gerichts abgeschreckt. Die gute Fleischqualität entschädigt für die kleine Portion.

Das Mochi for Two kommt in drei Gängen: Der erste ist Sashimi auf ebenfalls sehr viel Rettich; der Oktopus wird mit billiger Teriyaki-sauce übertüncht - dabei wäre er allem Anschein nach sowieso frisch. Der zweite sind je zwei Lachs, Butterfisch und Garnelen - also das billigste vom billigen. Beim Butterfisch handelt es sich außerdem um eine Wiederholung vom ersten Gang. Der dritte Teil sind Kappamaki (Gurken), Avocado mit Rogen außen und Tempura-maki mit Lachs außen - wieder mit dieser fürchterlichen Teriyaki-sauce. Letztere beiden sind außerdem aneinanderklebend - hoffentlich absichtlich. Der Fisch ist oft sehr dünn geschnitten - nicht hira-zukuri sondern (von der Dicke her) ito-zukuri; außerdem nicht ganz konstant. Es ist traurig, aber herausragend ist das Gari (Ingwer).

Der gegrillte Lachs ist ein ordentliches Stück (auf einem Bananenblatt??) mit viel Jungzwiebel. Trotz seiner Dicke ist es ganz durch und dementsprechend trocken - nicht jedermanns Sache. Der Gurkensalat ist wieder etwas unpassend scharf geraten. Nicht originell aber gut ist der Beilagenreis mit weißem Sesam. Zusätzlich zur reichlichen Sauce gibt es noch eine extra-Schüssel mit noch mehr davon - man weiß was man der österreichischen Klientel schuldet.

Die Spicy Tunarolls gelten als Spezialität des Hauses und enttäuschen nicht.

Die Nachspeisen sind kreativ, aber nur drei an der Zahl und dementsprechend bald hat man sie satt; das gilt vor Allem für das Sake Calpico - ein ganz ordinäres Kakigōri ("geschabtes" Wassereis) bei dem man nach drei Löffeln schon wieder aufhören möchte.

Die Sakeauswahl ist begrenzt und der Reiswein kommt außerdem nur in kleinen Flaschen daher.

Bei alledem stört, dass es das Mochi verstanden hat bei jedem Besuch einen kleinen Hygiene-Faux Pas zu begehen: Die Stäbchen sind immernoch nicht einzeln verpackt, auffallend viel vom Geschirr hat im Laufe der Zeit Sprünge abbekommen, mal ist ein Reiskorn in der Sojasaucen-Schüssel, mal außen auf einem Maki. Unterm Strich kann ich mich leider trotz sehr viel gutem Willen (siehe oben) nicht mit dem Mochi identifizieren.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja22Gefällt mir15Lesenswert10
Letzter Kommentar von am 27. Aug 2014 um 12:16

Gut gebrüllt, Löwe! Nagel auf den Kopf getroffen.

Gefällt mir1
am 9. Juli 2014
wolfgangbrandl
6
1
1
3Speisen
1Ambiente
1Service

Im Winter oder bei schlechtem Wetter, also wenn man nicht auf die Tische im Aussenbereich ausweichen kann ist das Lokal zu gedrängt und mit Tischen und Sessel vollgestopft. Humor habe sie, da ein Loch in der Wand mit "Lochi" beschrieben wird. Essen ist gut. Die Speisen werden wie Tapas serviert und in einer zufälligen Reihenfolge.

War mein letzter Besuch.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja6Gefällt mirLesenswert
am 1. April 2014
Johannagefragt
1
1
3Speisen
1Ambiente
2Service

Wir waren diese Woche dort Essen, nachdem wir nach langem hin und her endlich einen Tisch reservieren konnten. Diesen Hype um dieses Lokal kann ich beim Besten Willen nicht verstehen. Das Essen ist nicht wirklich aussergewöhnlich, einen Tisch bekommt man nur sehr schwer und wenn man einen bekommt, muss man wie mit der Stechuhr neben einen Essen, das Ambiente ist sehr schlecht zu klein für zu viele Tische. Wenn man ein wenig in der Welt herum kommt, kennt man wirkliches "Fusion Sushi" und schätzt diesen dann noch umso mehr. Denn Sorry, Mochi besuche ich nicht mehr!! Preis Leistung auch nicht Ok. Schade, dass Wien solche Lokale braucht, wo dann anscheinend einige soooo begeistert sind, dass man dort Wochen auf einen Tisch warten muss.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja11Gefällt mir1Lesenswert
am 30. Jänner 2014
Fredl1000
4
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Also besser geht's wirklich nicht mehr. Lokal klein aber oho. Bedienung freundlich, witzig, kompetent. Essen einfach ein Traum.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja2Gefällt mirLesenswert
Kommentar von am 30. Jän 2014 um 18:50

Fredl1000: Du kriegst von uns auch 3 mal eine 5 für Deine Bewertung, allerdings nach Schulnotensystem!

Gefällt mir12
am 31. Dezember 2013
jinouttabottle
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Nachdem wir eine Reservierung hatten und dennoch eine halbe Stunde warten mussten bis ein Sitzplatz frei wurde, ging ich schlecht gelaunt zum Tisch.
Das Essen jedoch lies jede schlechte Laune vergehen und machte jede Minute Wartezeit wett !!
Eines der aller besten japanischen Restaurants in dem ich bisher war.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja3Gefällt mirLesenswert
Kommentar von am 9. Jul 2014 um 09:49

Und für die halbe Stunde Wartezeit gibt es 5 Service-Punkte??

Gefällt mir3
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 2. September 2013
timetodine
25
18
12
2Speisen
3Ambiente
3Service
1 Check-In

Vor ein paar Tagen besuchten wir (4 Personen) das mochi. Aufmerksam wurde ich auf das Lokal durch einen Bekannten, der mir es nur wärmstens empfehlen konnte - schließlich speiste er dort drei mal in einer Woche!

Der Schanigarten ist gefüllt mit bunten Blechstühlen und -bänken, die (meines Erachtens nach) überraschenderweise nicht unangenehm waren, die Äste der umgebenden Bäume, welche auch gleichzeitig einen hervorragenden Schutz gegen die Sonne bieten, sind mit Papierlaternen im Asia Style geschmückt, aus dem Inneren des mochis strömt angenehme Lounge Musik zu der großen Menge der draußen sitzenden Gäste, auf den Tischen stehen Behälter mit hölzernen Essstäbchen und Taschentüchern. Alles in allem: Ein sehr simples, aber befülltes Lokal in einer gemütlichen Umgebung.

Das Outfit der Kellnerinnen erinnerte mich an skandinavische Landmädchen à la Pippi Langstrumpf - weiße weite verzierte Baumwollhemden, blaue einfache Schürzen, das Haar zu einem lockeren Knödel gebunden. Wie das Lokal sehr simpel und unkompliziert, aber très unique. Unsere Kellnerin war sympathisch, nicht aufdringlich. Insgesamt war sie ganz in Ordnung!

Ich werde Sie nicht länger mit dem Ambiente und Personal langweilen - kommen wir zum Wesentlichen, dem Essen: die Speisekarte offeriert eine sehr kleine Anzahl an einfachen japanischen Gerichten (ich muss Sie darauf hinweisen, dass wir zu Mittag dort waren und demnach die "Lunch-Karte" bekamen). Wir bestellten ein knuspriges Hühnchen, zwei mal Lachs in Teriyaki-Sauce (beide Speisen werden mit Reis serviert), panierte Shrimp in einer dickflüssigen Chili-Mayonnaise-Sauce und Avocado Maki mit scharf mariniertem Lachs Tartar. Als Vorspeise aßen wir einen gemischten Salat bzw. eine Misosuppe. Beides war in Ordnung, geschmacklich nichts spezielles.

Nach 25 min. wurden uns die Hauptspeisen gebracht. Der Reis war ganz normal - kann man ja auch nicht viel falsch machen - und der Maki war sehr gut! Nicht trocken, nicht zu scharf, sehr schmackhaft!
Laut meiner Begleitung war der Lachs hingegen trocken, die kalten Gurken als Beilage passten nicht dazu, die Shrimp waren weich, daher alles andere als knusprig und hatten einen sehr "fischigen" Beigeschmack; mein lauwarmes Hühnchen war die größte Frechheit! Ich musste regelrecht das panierte Stück in die Hand nehmen und mit meinen Zähnen daran ziehen, um ein bisschen Fleisch zu ergattern, denn sonst war da nichts außer Knorpel. Nach zwei vergeblichen Versuchen gab ich das "Irgendwas" von Huhn zur Seite und aß meinen Reis. Langweilig.

Nach diesem enttäuschenden Esserlebnis verzichteten wir auf ein Dessert, verlangten die Rechnung, standen auf und gingen weg. Der Reis sättigte uns ein wenig, ansonsten hätten wir hungrig das Lokal verlassen müssen!

Fazit: Das Ambiente ist sehr interessant und einfach, das Personal nett und keineswegs aufdringlich, das Essen war eine Katastrophe, für meinen Bekannten anscheinend nicht. Nachdem (leider) nur der Maki gut war, werde ich höchstwahrscheinlich noch einmal einen Versuch wagen und etwas in diese Richtung bestellen. Ich gebe die Hoffnung noch nicht auf! Der Besuch wird aber diesmal am späten Nachmittag bzw. Abend (mehr Auswahl an Gerichten) und im Inneren des Lokals stattfinden - dieses habe ich nämlich noch nicht besichtigen können ;-)

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja23Gefällt mir12Lesenswert2
Letzter Kommentar von am 18. Okt 2013 um 17:08

Warum hast du denn nicht reklamiert, dass das Hühnchen nahezu nicht essbar ist? Ich bin mir sicher, die hätten dir ein neues gebracht, weil ich die auch als sehr freundlich und zuvorkommend in Erinnerung habe...

Gefällt mir
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 9. August 2013
Experte
dieBrotvernichter
67
17
18
3Speisen
3Ambiente
3Service

So perfekt ist es nicht ABER was gut ist, sollen wir nicht schlecht machen. Nach dem „Gebot“ wollen wir nun unsere (wie immer subjektive) Mochi-Erfahrung faktengetreu wiedergeben.

Seit gefühlt einem guten Jahr wollen wir einen Tisch für Vier im Mochi reservieren – ernsthaft um eine Reservierung bemüht haben wir uns seit Januar. Und aus Verzweiflung haben wir vor drei Wochen einfach angerufen und genommen was in den nächsten 10 (Werk-)Tagen abends (wenn halt nicht anders möglich, dann halt nur) für Zwei zu kriegen war. Wenn wir schon sooo (ja, 3 O) flexibel sind, dann bestehen wir auf einen Gartenplatz. Hätten wir’s doch vorher besser gewusst, wär‘ uns der Garten“bonus“ erspart geblieben…

Wir kamen also zu dem kleinen schattigen Platz in der Praterstraße, der sich idyllisch im „Used-Look“ zeigt. Hohe Altbauten – oben belebte Wohnungen mit klassisch italophilen Fensterbalken, die vor der Sonne schützen – unten antiquierte ausgestorbene Nischengeschäfte, an denen noch die Reklameschilder aus vergangenen geschäftstüchtigen Tagen hängen. So urban, so gut die Lage für’s Mochi – stimmig, passt zum Image.

Wir entdecken gleich selbst unseren bestellten Tisch. Und ein nettes Mädl vom Service bemüht sich nett um uns. Wir setzen uns auf die fragilen blechernen, aus Sprossen bestehenden Garten-Klapp-Sessel und wir sind auf Anhieb wirklich unangenehm überrascht. Wahnsinn, wie unbequem man einem Gast einen Abend machen kann, alleine mit der Auswahl der Outdoor-Sitzmöbel. Was uns aber davon ablenkt: An der Seite unseres zierlichen 2er-Tisches ein kleiner Trinkbrunnen, gut erreichbar für alle Zweibeiner. Und so baden und schlürfen auch ein paar Vogerln drinnen.

Wir bekommen schnell die Speisenkarten und werden gefragt, was wir trinken möchten. Und das auf eine sehr freundliche Art. Wir wollten Wein, daher zuerst auch ein bisschen nach der Speisenauswahl suchen, damit wir uns festlegen können. Ungefähr wussten wir’s dann. Es wurde gefragt ob es eine Flasche sein darf. Nein, weil unsere Speisenauswahl nicht konform geht. Es sollte klassisch je einmal glasweise Weiß- (zu Fisch) und Rotwein (zu Fleisch) werden. Aber nein, rot gibt es nicht glasweise sondern nur in der Flasche. Also zweimal leider weiß. Einmal Muskateller und einmal ein empfohlener Riesling. Vielen Dank, kein Aperitiv wir nehmen von Beginn weg Wein. Gleich bestellten wir auch als Vorspeisen die Crispy Sushi Pizza und die California Maki. Als Hauptspeise sollten dann (leider) zum Muskateller die Lammkoteletts mit Reis kommen und zum Riesling (gewollt) die Softshell Crab mit Wasabi-Mayonnaise (abends leider ohne Reis auf der Karte).

Der Wein kam flott – gut gekühlt. Geschmacklich recht ok. Ganz automatisch wurde unser Wartemodus auf „Wasser dazu“ aktiviert. Kam jedoch nicht von selbst. Die Enttäuschung war umso größer, als zwei Tische weiter, Gästen eine Flasche Wein mit „Wasserkaraffenbegleitung“ serviert wurde. Naja, Ablenkung davon kam recht bald mit unseren Vorspeisen: die Sushi-Pizza war wirklich eine neue Esserfahrung – lauwarm schön knusprig angebraten das Reislaibchen und oben drauf leicht angegartes Lachssashimi, Gurkenscheiben und Wasabismayonnaise als Topping – top! Die California-Maki wie überall – nur sehr positiv aufgefallen ist, das darin verwendete Surimi. Schön saftig, nicht pappig - auch nicht trocken. Wir nehmen einmal an: kein 08/15 Fertig-Surimi. Und die Avokado hatte genau den richtigen Reifepunkt.

Spätestens jetzt fehlte uns neutrale Flüssigkeit. Wir fragten danach und freundlich wurden uns zwei schmal bemessene Gläser Wasser gebracht. Bei den Temperaturen waren wir aber auf eine Karaffe eingestellt. Macht nichts. Die Unbequemlichkeit unserer Sitzgelegenheiten steigerte sich mit der Zeit. Beim Hauptgang fielen unsere Sitzgelegenheiten dann schon besonders unangenehm auf. Ganz das Gegenteil: das servierte Lamm mit Reis. Der Geschmack und die Konsistenz des Fleisches – einfach perfekt. Schön saftig, dezenter Lammgeschmack und in der dazu servierten Sauce (vermutlich mit Misopaste) ein leichter Räuchergeschmack (wie von geräuchertem Paprikapulver). Einfach gut.

Der Wein war leer. Also bitte gerne Nachschub. Noch einmal der Muskateller – keine Überraschung - und ein Mochi-Sprizz (Sake, Limetten, Zitronenmelisse) – leicht süßlich frisch, aber genau richtig für den abendlichen Sommer. Die Softshellcrab war eine zierliche aber imposante Erscheinung. Ein (in leichtem Teig oder Stärkemehl) frittierter ganzer Krebskörper - kann auch ganz gegessen werden – wurde erklärt. Super – wir sind mutig, mit Riesling, Muskateller und Sprizz noch viel mehr. Beine schön knusprig, Körper war schön saftig, hatte aber wenig weißes Krebsfleisch. Sonst eher geschmacksneutral. Dafür aber die Mayonnaise – wie auf der Sushipizza – schön würzig. Wasserglas war leer – kein Nachschub dafür. Beim Kopf des Krebses, wär’s aber dringend notwendig gewesen! Der Mut ließ nach als da gelber Schleim aus dem Kopf quillte. Normal? Nicht gut geputzt? Essbar? Probiert wird's, mit Resultat: Genießbar definitiv nicht. War auch mit Stäbchenwerkzeug, nicht leicht vom spärlichen Rest des Krebses zu eliminieren. Die Erinnerung daran lässt heute noch Übelkeit aufkommen.

Die Sprossen im Rücken und am Bobsch waren dann schon fast schmerzhaft. Trotzdem noch schnell eine kleine Nachspeise für die Krebsverspeiserin, damit der Abend halbwegs satt und mit einer süßen Erinnerung endet. Es sollen Mochis werden. Geht am schnellsten, damit unser Körper vom Blech rasch erlöst wird. Die zwei kleinen Reisteigbällchen werden kühl serviert und sind dort mit süßer Bohnenpaste und klein gehackten Walnussstückchen gefüllt. Ganz gut. Gern noch einmal zwei davon, dann aber beim nächsten Mal bequemer im Innenraum des Lokals, ohne Krebsverzehr und mit Bestand auf eine Wasserkaraffe zu unserem Alkoholkonsum.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja20Gefällt mir9Lesenswert4
Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 10. Juni 2013
Fredl1000
4
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Lokal ist überhaupt nicht zu empfehlen und ihr solltet es nicht ausprobieren. Damit hab ich in meinem absoluten lieblingslokal vielleicht doch manchmal die Chance auf einen Platz.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja3Gefällt mir2Lesenswert
Letzter Kommentar von Erve am 18. Aug 2013 um 11:40

Also, da dürften einige den Kommentar nicht verstanden haben und freuen sich ihre schlechte Laune rauszulassen - ich finde den Kommentar zwar nicht ausführlich, aber sehr aussagekräftig...!

Gefällt mir1
am 24. Mai 2013
Katze1981
7
2
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Mewin absolutes Lieblingslokal in Wien - der Hype hat einen guten Grund. Jede Speise ist ausgezeichnet, die Drinks kreativ und geschmacklich top und dazu kommt ein Service an dem sich jeder Gastronom erin Beispiel nehmen sollte! Unsere Kellner hat den Tisch verwechselt und eine falsche Vorspeise auf unseren Tisch gestellt - dann natürlich an den richtigen Tisch gebracht, Als wiedergutmachung bekamen wir nicht nur diesen tollen Drink mit Minze sondern auch das unglaubliche Schokodessert aufs Haus! Wo gibts soetwas sonstnoch!

TipTop! Love it!

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja3Gefällt mir1Lesenswert
Kommentar von Unregistered am 24. Mai 2013 um 11:50

Kind, wie alt bist du?

Gefällt mir1
am 23. April 2013
richard
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Sehr freundliche und schnelle Bedienung, wunderschöner ruhiger Garten, gemütliche Bänke verkürzen die Wartezeit auf freiwerdende Tische, drinnen etwas laut und eng. Essen ausgezeichnet. Bier aus der Flasche finde ich super. Beschilderung zum WC lieb.
Einziger Minuspunkt ein Zigarrenraucher am Nebentisch, zum Glück ging er bald wieder. Wir waren sehr zufrieden und kommen sicher wieder.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja1Gefällt mirLesenswert
Kommentar von Unregistered am 29. Aug 2013 um 12:05

musik entsetzlich laut!

Gefällt mir
am 2. März 2013
Ramona
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Nachdem ich auch von vielen Bekannten hörte, dass man im Mochi essen muss, bin ich sehr neugierig geworden. Ich habe schon gehört dass das Essen gut ist. Aber es ist nicht gut, gut ist viel zu banal, es ist fantastisch, ein wahres Geschmackserlebnis. Ich habe in dieser Qualität nur im Ausland so gut gegessen. Ich wünsche dem Team alles, alles Gute und hoffentlich noch viele herrliche Speisen für mich.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja1Gefällt mirLesenswert
am 12. Februar 2013
mojo
3
1
1
5Speisen
3Ambiente
4Service

Nachdem ich von gefühlten 1000 Bekannten und Freunde. gehört habe, dass man das Mochi kennen muss und ich sowieso hungrig war bin ich spontan ohne Reservierung mit einem Kumpel ins Mochi gestiefelt (Samstag ca 15.00). Wir wurde. sehr nett empfangen und uns wurde ein "Tisch" an der Theke für eine Stunde angeboten. Anfangs dachte ich "schaut nicht sehr gemütlich aus". Später wurde ich eines Besseren belehrt, da ich es eigentlich ganz spannend fand vor den Köchen zu sitzen und diese alles Mögliche fragen zu können. Ausserdem wirklich gemütlich ist es im Mochi wohl auf keinem Tisch, da alles sehr eng ist. Aber sonst ist das Mochi sehr stylisch und alles wirkt wohl durchdacht. Mich erinnert es ein bisschen an "Berliner Minimalismus", was die Schürzen der Kellner unterstreichen.
Aber nun zum Wichtigsten: dem Essen. Wir haben auf den Rat (von Freunden und extra in der Karte angeschrieben) gehört und uns dafür entschieden Alles zu teilen um mehr ausprobieren zu können. Angefangen hat die kulinarische Reise mit Tapas - Spinat und gegrillte Paprika mit Fleur de Sel. Klingt nicht sehr spannend - ist es aber. Der Spinat war so wunderbar mariniert und die Paprika so wohlschmeckend. Einfach wirklich toll als Starter. Dann entschieden wir uns für California Rolls. Auch am ersten Blick nicht sehr Speziell und wieder folgt: waren sie aber! denn in der Innside Out Variante vom Motchi befinden sich im Mantel Flugfischeier die das ganze noch ein Wenig interessanter aussehen und besser schmecken ließen. Auch der Wasabi war sehr gut - weil frisch und wie ich annehme - selbstgemacht. Nächster Gang Crispy Prawns Salad. Bitte einfach selber probieren. Chillimayo, super Qualität der Garnelen und dieses Trüffeldressing. Am kulinarisch Olymp angekommen dachte ich besser gehts nicht mehr. Falsch gedacht, denn der nächste Gang war dann das Beste was ich an Fisch bisher gegessen habe. Lachssteak vom Grill mit Teriyakisouce. Ich habe zwar schon viel Fisch gegessen aber noch nie so einen tollen. Der Garpunkt sowas von Perfekt. Der Lachs war so zart, dass er ganz einfach mit Chopsticks zu essen war. Einzig und allein die Beilage - eine Art Gurkensalat - hat mir und meiner Begleitung nicht besonders geschmeckt, was nicht heissen soll, dass er nicht gut war. So letzter Gang - Rib Eye. Einfach herrlich wieder genau auf den Punkt. Alles in Allem einfach ein Traum. Wäre dann nicht unsere Zeit zu Ende gewesen, hätten wir bestimmt noch das schokomousse probiert (hab ich bereits nachgeholt - war in der Woche nach meinem ersten Besuch 2 weitere Male dort). Das Schokomousse ist einfach zu beschreiben: es hat alles was ein (für mich) gutes Dessert ausmacht: Schoko, Frucht & Crunch. Wirklich lecker, aber auch nicht wirklich sehr speziell. Aber zurück zum Erstbesuch: wir verlangten nach der Rechnung und ich dachte oje, oje - haben dann läppische 85 eulen zusammen (inkl. Getränken) gezahlt und das für 6 Gänge und 4 AF-Getränke.
Service ist auch sehr aufmerksam. Menüfolge klappt gut und auch könnten all unsere Fragen beantwortet werden.
Alles in Allem - Ja ihr werdet mich trotz gutem Preis/Leistungsverhältniss arm machen. ;)

Beim nächsten mal muss ich mal am Abend kommen, denn auch die Spezials am Abend sollen ein Traum sein.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja17Gefällt mir2Lesenswert
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 26. November 2012
stmic
9
0
2
4Speisen
3Ambiente
5Service

Ich möchte zu Beginn gerne den Falter zitieren:

"Darauf hat Wien gewartet. Im zurzeit angesagtesten Designlokal der Stadt wird kalifornisch inspirierte Japan-Küche zwanglos, dafür aber umso besser zubereitet. Nigiri-Sushis, wie man sie in Wien selten gut bekommt, ausgefallene Sushi-Rolls, Seafood-Gerichte, köstliche Grilladen und die Spießchen eben vom Robata-Grill. Das Mochi gehört aber auch zu den ausgebuchtesten Lokalen Wiens, antizyklische Besuchsweise ist daher sehr empfehlenswert."

Kann ich alles voll bestätigen.
Die Platznot ist jedoch nichts für gestresste Menschen wenn man auf Lärm nervös reagiert. Der Lärmpegel inkl. der darübergelegten völlig unnötigen lauten Musik, stresste mich schon ein wenig.
Aber das Essen hat mich für alles entschädigt.
Aber jetzt zu den Details:
Wir waren am Samstag zu viert nach einer kurzfristigen Reservierung gut eingecheckt. Natürlich am schlechtesten Tisch, direkt neben der Tür, was im Sommer sicher nicht so stört, ist im Winter ziemlich unangenehm. Der Tisch war zu viert sehr eng.
Die Bedienung war dafür extrem höflich und nett, sodass sogar ich "Grantler" positiv gestimmt wurde.
Als Vorspeise bestellte ich von den KUSHIYAKIs Beef, Huhn und Asparagus. Wirklich sehr gut! und da es von jedem Spießchen je 2 Stück gab, war ich auch gleich satt.
Aber ich habe mich nätürlich überwunden und habe danach ein MOCHI FOR ONE 4 x nigiri: lachs, garnele, dorade, oktopus
kapa maki, california inside out und ein small sashimi bestellt. Dazu noch die absoluten Favoriten "MY BEST FRIEND ROLL" bestehend aus Gemüse tempura, Lachs und Miso Sauce. Als Nachtisch gönnte ich mir noch CHOCOLATE MOUSSE mit Himbeeren! etwas gail aber sehr guuuuuuut.
Getrunken habe ich ein kleines Villacher (lustiger Weise ohne Glas serviert ;-) und zwei Achterln grünen Veltliner, gut kalt und trocken.
Nocheinmal muss ich die extrem flexible und nette Bedienung erwähnen.
Fazit: Als Fusan Fan wurde ich jetzt etwas aus der Bahn geworfen. Hier spielt sich alles hipper und kreativer ab. Freue mich schon sehr am Sommer, denn da wird das einzige Manko, der Platzmangel und die Lautstärke entfallen. Und dann wirds wahrscheinlich mein Lieblingsrestaurant.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja8Gefällt mirLesenswert1
am 3. Oktober 2012
Brejcha
5
1
1
4Speisen
2Ambiente
5Service

Man muss etwa drei Wochen auf einen Tisch warten. Ansonsten wird einem die Bar angeboten. Sehr freundliches Personal. Die Softshellcrab war genial! Ich kann die warmen Gerichte sehr empfehlen. Das Sushi, Nigiri, usw. schmeißt einen nicht vom Hocker. Das Lokal ist sehr klein, die Tische sind dicht gedrängt, durch die großen Fenster auch etwas kühl. Es haben weitere Gäste draußen vor dem Lokal auf einen möglichen freien Tisch gewartet. Es war "leicht" unangenehm, als die Speisen kamen und man von draußen, nur knapp vor den Fenstern, beobachtet wurde...

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja4Gefällt mirLesenswert
Kommentar von Unregistered am 10. Nov 2012 um 17:05

Tipp: Es gibt doch so viele Kellerlokale in Wien, da ißt man vollkommen ungestört!

Gefällt mir
am 19. Juli 2012
docjohn
4
1
1
4Speisen
4Ambiente
2Service

Perfekt! Sehr eigenwillige Variationen über die Japanische Küche- hervorragendes Essen, Service gut, Cocktails super. Leider muss man reservieren.. Wenn man im Freien sitzen kann, unbedingt draussen reservieren!

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja1Gefällt mirLesenswert
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 13. Juli 2012
gourmetChick
4
1
2
5Speisen
3Ambiente
5Service

Ich war schon des Öfteren im Mochi und habe Familie und Freunde dorthin eingeladen. Wer japanische- und Fusionsküche mag, sollte hier hin! Bin nun schon zu einem Stammkunden geworden, und das aus folgenden Gründen:

-freundliches Service (obwohl man oft Tage braucht um einen Tisch am Abend reservieren zu können)
- wahnsinnig frische und leckere Speisen
- stylish und modern
- gute Cocktails und toller Österreichischer Weißwein, passend zu den Speisen!

Bei den Speisen habe ich mich vor allem in die Experimental Sushi Rolls verliebt. Da gibt es zum Beispiel die "Best Friends Roll" (Lachs, Paprika, Mayo, Avocado), oder "Soft Shell Crab" (Knusprige Krabbe, avocado, Gurke, spicy mayo), oder auch eine "Spicy Salmon" (wie der name schon sagt scharfer Lachs) und sogar eine Sushi Pizza. Für jeden der auf creative Sushi Spezialitäten steht, ein Muss! Außerdem auch toll zum Teilen für den ganzen Tisch.
Als großer Salat Fan hat auch der Okinawa Seafood Salad kräftig gepunktet! gemischter grüner salad mit TOLLEM Sakura dressing, frischem Sashimi und Miso Sauce! Wahnsinn!! Apropos Sashimi: Das Doraden Sashimi ist ausgezeichnet!

Als Hauptspeise würde ich noch den Teriyaki Lachs empfehlen. Leicht karamellisiert, butterweich und frisch from Grill serviert mit einer Honig-Soya Sauce und einem Gurkensalat!

Preislich ist es ganz in Ordnung für die gute QUalität, die man hier bekommt! Auch ganz speziell für ein DATE :)

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja8Gefällt mir1Lesenswert1
am 6. Mai 2012
Experte
wolf
98
50
23
5Speisen
4Ambiente
4Service
9 Fotos1 Check-In

Ein Freund von uns war vor ca. 1 Monat im Mochi und war total begeistert. Den Tisch, den wir gestern Abend hatten, hat er auch vor ca. 1 Monat reserviert, da das Mochi am Abend und an den Wochenenden zur Zeit ausgebucht ist.

Ich muss sagen, daß ich und mein Mann von diesem Lokal ebenfalls begeistert sind. So gut haben wir selten, und in Wien noch nie, japanisch gegessen.
Es gibt hier eine Auswahl an recht ungewöhnlichen japanischen Speisen.
Wir bestellten Garnelen mit spicy Mayo auf Blattsalat, Dorade Sashimi, Soft-Shell Crab mit Wasaba Mayonnaise, kleine Spiesse mit Huhn, Rind und Garnelen, My Best Friends Roll, Spicy Salmon Roll, Salmon Skin Roll.
Jedes einzelne dieser Gerichte war perfekt. Die Salmon Skin Rolls habe ich das erste mal vor einigen Jahren, während eines Urlaubs in der Karibik gegessen, habe diese in Wien aber bisher vermisst. Wer das nicht kennt sollte es auf jeden Fall einmal probieren.
Die Spiesse waren alle sehr zart, super im Geschmack und die Sauce dazu einfach göttlich.
Die Tempura Garnelen auf Blattsalat waren mit der spicy Mayo dressiert und der Blattsalat war mit einer Art Ingwer Dressing (glaub ich) mariniert. Hat perfekt zusammen gepasst. Jedenfalls war alles, was wir bestellten, hervorragend.

Das Lokal selbst ist stylish und aus den Lautsprechern ertönt, dazu passend, Lounge Music. Die Mädchen im Service (habe an diesem Abend nur Mädchen gesehen) sind freundlich und können auch Auskunft bez. der Gerichte erteilen.

Preislich ist das ganze auch nicht schlimm. Ich weiß jetzt nicht mehr, was die einzelnen Gerichte gekostet haben, es kam mir aber normal vor.

Ich kann dieses Lokal nur jedem, der japanische Küche mag, ans Herz legen. In Wien glaube ich, ist das Mochi diesbezüglich momentan unschlagbar.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja4Gefällt mir5Lesenswert
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 12. März 2012
mzw11
7
1
1
4Speisen
4Ambiente
5Service

Das Mochi darf keinesfalls mit einem "Japaner" mit angehängtem Running Sushi Laufband verglichen werden.

Schon vor dem Besuch wird klar, dass hier Qualität vor Quantität steht. Von außen war Anfang März das Mochi nicht als Restaurant zu erkennen, anstelle einer Tür war nur ein schwarzer Vorhang zu sehen. Nur die kleine Speisekarte seitlich an der Wand ließ erahnen, dass wir richtig waren.

Das Lokal ist innen winzig, an die 10 Tische, die sich gemeinsam mit der Küche einen Raum eines größeren Wohnzimmers teilen. That's it.

Das Feeling ist urig, für älteres Klientel ist die Musik etwas zu laut, den Jungen gefällt es. Die Bedienung ist fast schon fremdartig nett, aber keinesfalls aufdringlich. Im Gegenteil, man fühlt sich nach wenigen Minuten heimisch.

Die Speisekarte ist üppig, und es wird einem sehr gern geholfen. Fisch gibt es in allen möglichen und unmöglichen Variationen. Für nicht-Sushi Freunde gibt es verschiedenste Gerichte wie Spieße, gebratenen Lachs usw. Auch hier findet sich mit "Hühnerhautspießchen" ungewöhnliches. Das absolute Top Gericht, dass wir am Tisch hatten war "Hot Mochi", eine Art Sushirolle, die außen ganz fein gebacken wurde. Ein unglaublicher Geschmack!

Das Bier ist auf Wunsch japanisch, die Säfte (Apfelsaft/Orangensaft) sind frisch gepresst.

Für eine Reservierung sollte man viel Geduld aufbringen. Telefonisch ist das mochi sehr schwer erreichbar, zwei Wochen vorher sollte man reservieren, die Plätze am Fenster waren in unserem Fall vier Wochen vorher ausgebucht.

Das Lokal muss man einfach mal besucht haben. Sowohl vom Feeling als auch von den Speisen her wirklich sehr gut. Und dank der üppigen Speisekarte gibt es viele Gründe mehrmals hinzugehen.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja6Gefällt mir4Lesenswert1
am 23. Februar 2012
Experte
Gastronaut
428
45
29
4Speisen
4Ambiente
4Service

Hier ist nicht Wiens zweitausendste Sushi-Bar entstanden, sondern ein Lokal, mit dem Anspruch die Gäste nicht nur satt, sondern auch noch glücklich zu machen!

Alleine schon das Säuern des Sushi-Reis wird hier in einer Zeremonie zelebriert, noch dazu ist der Reis in Sushi und Maki hier traditionell - und somit im Gegensatz zum europäischen Brauch - nicht eiskalt!
Die Kreationen gehen von traditionellen Nigris hin bis zu seltsam anmutenden Objekten wie "Crispy Sushi Pizza". Dies wäre übrigens frittierter Sushi-Reis mit Sashimi belegt! Ich probierte von den köstlichen und knackigen Maki Rolls und jeden der Spieße vom Kushiyaki-Grill!
Jene mir Hühnerfleisch und Rindfleisch waren ein Traum und jene mit Spargel und Pilzen spannend. Nur die Spieße mit Hühnerhaut waren mir ein wenig zu gewöhnungsbedürftig...

Zu entdecken gibt es hier aber "speislich" unendlich viel und wäre mein Magen unendlich groß, ich würde hier wohl die gesamte Speisekarte rauf und runter probieren. Der Blick von der stylischen Holz-Theke in die offene Küche ist einfach zu appetitanregend.
Dazu kommt eine kleine, aber feine Weinkarte, wechselnden Tagesspeisen und saisonelle Spielereien der Küchenmannschaft!
Zu wissen, mit wie viel Engagement hier das Essen zusammengestellt und gekocht wird, sorgt für doppelten Genuss! Und das zu Preisen, die wirklich mehr als moderat sind! Ich werde bestimmt wiederkommen!

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja15Gefällt mir3Lesenswert
Letzter Kommentar von am 23. Feb 2012 um 14:45

Oje, oje und Danke für die Info! Jetzt wird mir auch klar, warum "zu gewöhnungsbedürftig". Gerry

Gefällt mir
am 17. Februar 2012
fliederbusch
11
1
3
4Speisen
4Ambiente
5Service

Nach einer zweiwöchigen Vorreservierungszeit haben wir es endlich geschafft,einen Tisch in dem (wirklich) kleinen Lokal zu bekommen, über das momentan so viel geschrieben wird.
Und ich muss sagen, bis jetzt sind wir noch in keinem Restaurant derart herzlich empfangen worden- unglaublich, wie freundlich, hilfsbereit und gut gelaunt das Personal ist - trotz Hochbetriebs !
Wir kosten uns dann durch Miso Suppe, Maki und diverse andere Vorspeisen durch- alles sehr gut und liebevoll im Keramikgeschirr serviert.
Danach versuchen wir Kushiyaki, kleine Spießchen mit Fleisch, Garnelen, Spargel oder Frühlingslauch, die ab 3 Stück mit Reis serviert werden. (Preis für ein Spießchen von 1,90 bis 2,40 Euro). Besonders fein sind die Robata Specials (mit Reis und div. Beilagen) Prime Rib, Lachs, Huhn vom Spezialgrill (12 bis 17 Euro).
Ein weiteres Highlight ist die "Mochi for two" Platte mit Sushi und Sashimi um 30 Euro. Alles wird beim Servieren erklärt (nicht einfach nur auf den Tisch gestellt), rein optisch super anzusehen, kulinarisch ein Genuss.
Als Nachspeise bieten sich natürlich- nomen est omen- die Mochi an, zwei Stück ziemlich große Mooncakes mit einer besonders leckeren Bohnenpastefüllung um wohlfeile 3 Euro. (best in town)
Die creme brulee mit Matcha-Grüntee schmeckt auch sehr gut- ist aber nach Vor und Hauptspeise schon kaum mehr zu bewältigen.
Wir schließen mit einem Illy Espresso um 1,90 Euro und ein Gefühl der Zufriedenheit stellt sich ein.
Alles in allem wirklich gutes, japanisches Essen mit Kalifornischem Touch, an dem sich die Besitzer ja bekannterweise orientiert haben. Ob authentisch oder nicht- es schmeckt einfach nur sehr gut. Zu Mittag gibt es ein günstiges Lunchmenü und auch alles als Take Away.
Der Hype um das Lokal ist vielleicht ein wenig übertrieben- das Ambiente ist nicht außergewöhnlich, aber gemütlich, immer gesteckt voll, mit mehr oder weniger lauter Musikberieselung und etwas seltsamen Gerüchen aus dem Keller (?).
Das Essen schmeckt und ist mit Leidenschaft gekocht ( kein gestresstes Küchenteam, das sich anzofft, keine Massenabfertigung), und mir persönlich ist es lieber, wenn es nicht zu perfekt ist.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja8Gefällt mir4Lesenswert
Kommentar von fuimfa am 18. Feb 2012 um 15:20

koala du bist a mühsamer oder? kopier dir den text raus und mach dir deine leerzeichen selber! leut gibts die gibts gar net

Gefällt mir
mochi - Karte
Lokale i. d. Nähe:

Auch interessant

1040 Wien
1 Bewertung
1020 Wien
9 Bewertungen
1220 Wien
25 Bewertungen
1220 Wien
25 Bewertungen
1020 Wien
10 Bewertungen
Mehr Hot Lists »

Tags für dieses Lokal

Erst-Tester

Bewertet am 17.02.2012

Master

2 Check-Ins
Master
Home|Sitemap|Neue Lokaleinträge|Neu anmelden|Lokal eintragen|Hilfe|AGB & Datenschutz

Copyright © 2008-2016 RestaurantTester.at
Cookies helfen uns, Ihnen eine bessere Erfahrung auf dieser Website zu bieten.
Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Mehr Info
OK