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Speisen
Ambiente
Service
32
38
38
Gesamtrating
36
31 Bewertungen
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MarchfelderhofMarchfelderhofMarchfelderhof
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Marchfelderhof Info
RESTOmeter
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 167
|
17
Niederösterreich
Rang: 23
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Urig
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
VISA MC DINERS BANKOMAT
Öffnungszeiten
Mo
17:30-24:00
Di
17:30-24:00
Mi
17:30-24:00
Do
17:30-24:00
Fr
17:30-24:00
Sa
11:00-24:00
So
11:00-24:00
Lokalinhaber?
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Marchfelderhof

Bockfließerstraße 31
2232 Deutsch-Wagram
Niederösterreich
Küche: Österreichisch, Vegetarisch, International
Lokaltyp: Restaurant, Kaffeehaus
Tel: 02247 2243Fax: 02247 2236 - 13
Lokal teilen:

31 Bewertungen für: Marchfelderhof

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 23. November 2014
2wiro2
35
1
5
4Speisen
4Ambiente
4Service
1 Check-In

So, heute hat es uns wieder einmal in den Marchfelderhof verschlagen. Es ist eigentlich jedes Mal dasselbe: Der erste Eindruck ist eher ein gruseliger Kulturschock und wenn man - so wie wir heute mittags - noch dazu ganz hinten im Kaiser-Zimmer sitzt, dann ist dies ein weiter Weg (vor allem mit einer schwer gehbehinderten Dame), auf dem man sich eher beengt und bedrängt fühlt, Überhaupt wenn einem immer wieder Kellner mit und ohne Speisewagen über den Weg laufen.
Wenn man aber dann endlich sitzt und das gesamte Ambiente auf sich einwirken lässt, dann wird dieser Kitsch (und auch viel Kunst) zur höchsten Potenz langsam zum Kult. Man wird neugierig, betrachtet dies und das und erlebt einige Aha-Momente. Jedenfalls ist dies so außergewöhnlich, dass man die Atmosphäre unmöglich wiedergeben kann. Man muss es einfach gesehen und erlebt haben (erinnert mich irgendwie an Las Vegas, wo auch der Überkitsch zur Sensation und sehenswert wird).
Von der Personalseite hatten wir heute einen guten Tag erwischt. Alle waren flink !!!, aufmerksam und sehr freundlich (habe ich leider auch schon anders erlebt).
Der Gruß des Hauses war, wie eigentlich immer, ausgezeichnet. Das überbackene Baguette war schon alleine sehr schmackhaft und der Gemüsecocktail hervorragend gewürzt. Dafür waren die EUR 3,50 pro Gedeck wohl wert.
Als Getränk haben wir für die beiden Damen 1 l Sodawasser um EUR 7,60 bestellt. Ich hatte einen naturtrüben Apfelsaft (übrigens sehr gut), aufgespritzt auf einen halben Liter, um EUR 5,20.
Die Frittatensuppe zu EUR 4,20 war erstklassig und wirklich heiß serviert. Dann hatten wir zweimal Wiener Schnitzel vom Lungenbraten mit Petersilie-Kartoffeln zu je EUR 13,90. Die Kartoffel waren sehr gut; beim Schnitzel habe ich - ehrlich gesagt - schon bedeutend bessere gegessen. Das Fleisch war, bedingt durch den Lungenbraten, zu dick und auch nicht ganz so saftig wie versprochen. Die Panier war aber wieder sehr gut. Meine Frau hatte sich ein Altwiener Backfleisch bestellt, das ihr anscheinend sehr gut geschmeckt hat. Alle Drei haben wir uns einen kleinen gemischten Salat bestellt zu EUR 3,90. Der Kellner hat bei der Bestellung noch nachgefragt, ob wir einen Blattsalat oder einen gemischten Salat wollen. Also konnte man annehmen, dass der gemischte Salat auch seinem Namen gerecht werden würde. War aber leider auch nur Blattsalat (allerdings gemischt mit den verschiedensten Sorten), garniert mit 2 Tomaten-Achteln und etwas geriebener Karottensalat. Tja, man kann eben nicht immer alles haben. Dafür war der Salat aber geschmacklich einwandfrei und für eine kleine Portion auch wirklich ausreichend.
Summa summarum war es aber doch ein wirklich gelungenes Mittagsmahl und wir waren auch sehr angenehm satt.
Da ich aber ohnehin die nächste Zeit meinen Schlaf mit Träumen zu dieser Dekoration (ungewollt) füllen werde, reicht mir als nächster Termin im Marchfelderhof so ca. in einem halben Jahr. Aber trotzdem freue ich mich schon wieder auf den nächsten Besuch hier.

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Letzter Kommentar von am 21. Jun 2016 um 14:07

die getränkepreise sind hoch, das ist wahr. die essensportionen sind dafür oft so gross, dass man einen Hauptgang teilen kann (zb die ente). was ich aber wirklich entbehrlich finde, ist das Couvert. seit vielen jahren das gleiche Brötchen und der gleiche gemüsegatsch. hier ist man auch sehr beratungsresistent, ich habe schon mehrmals angeregt, diesen entweder durch etwas anderes zu ersetzen oder überhaupt den gast entscheiden zu lassen, ob er ein Couvert will

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am 9. November 2014
Experte
Gourmetlisa
90
10
22
3Speisen
5Ambiente
5Service
17 Fotos1 Check-In

Nachdem ich aus Erzählungen und Berichten wusste, was mich hier erwarten würde, habe ich mich gestern gleich zwei meiner grundlegenden Ängste gestellt:
Erstens habe ich die Donau überquert!
Und zweitens habe ich für einen ganzen Abend meine Kitsch-Phobie überwunden und mit der wohl bekanntesten Therapie "behandelt" - der Reizüberflutung.
Diesmal auf vier Rädern angereist, frage ich mich bereits vor dem Restaurant: Weihnachtsdeko oder der normale Wahnsinn hier?
Schon beim Eintreten werde ich sehr freundlich begrüßt. Drei Schritte weiter falle ich fast in Ohnmacht. Ich war zwar vorbereitet auf massenhaft Dekoration, Kitsch und Co., aber DAS konnte ich mir selbst in meinen wildesten Vorstellungen nicht vor Augen führen. Ich schlucke, schaue, staune, ... beginne langsam wieder zu atmen UND... Finde es großartig!
Unsere Reservierung wird am Empfang eruiert und wir werden durch die Korridore des riesigen Lokals bis zu unserem Tisch geführt.
So etwas hat die Welt noch nicht gesehen! Alles, und ich meine ALLES ist zugehangen mit Klumpert, Kitsch, tausenden (und das ist keineswegs übertrieben) Bildern, aber durchwegs auch bestimmt an Raritäten von Geigen, Gitarren, einfach verschiedensten Instrumenten und diversem anderen Zeugs das auch einfach von der Decke hängt!! Ich habe ein paar Fotos gemacht, bitte seht euch das an (wenn ihr's nicht ohnehin schon kennt)! Es gibt viele verschiedne Räume, Raucher und Nichtraucher.

Am Tisch angekommen wähle ich den Sitzplatz mit dem Blick in den Raum - ich kann davon nicht genug bekommen. Immer wieder frage ich mich, wie man so unglaublich viel Zeugs zusammen bekommen kann...
Wir werden von einem Kellner und einer Kellnerin bedient, beide sind auffallend freundlich und aufmerksam.
Die Getränke werden bestellt und ein Gruß aus der Küche wird serviert. Und was für einer - so etwas hatte ich noch nie. Ein halbiertes, mit Kräuterbutter und diversen Körndln überbackenes Baguette. Dazu ein Gläschen "Gemüse Cocktail". Weiches Gemüse mit Cocktail Sauce. Beides sehr deftig und gut. Es gibt Feineres, aber hier passt's her, wie die Faust aufs Auge.

Nun zur Bestellung der Speisen. Alle bekommen wir ein Gansl, für mich bitte wiedermal mit einem extra Knödel und viiiiel Saft, danke.

Während der Wartezeit stattet uns der Chef des Hauses einen Besuch ab, plaudert mit uns, als wären wir Stammgäste und zieht weiter. Ein wilder, verrückter, aber sehr sympathischer Vogel. Das zieht er offensichtlich bei jedem Tisch durch, bemerkenswert!
Immer wieder beginnt das Licht panisch zu flackern, wenn ein Live- Geburtstags Ständchen für einen Gast vorgetragen wird, es wird lautstark gefeiert, gegeigt und gesungen. Herrlich!

Bald wird serviert. Mein extra Knödel liegt am Teller. Der extra Saft ist mir zwar noch nicht vergönnt, wird mir aber zugesichert - ich solle mich nur melden, wenn ich noch einen möchte.
Der Vogel schmeckt schließlich gut. Die Haut ist an den meisten Stellen knusprig, das Fleisch eher trocken, aber in Ordnung. Das Safterl dazu ist blass, dürfte würziger sein - ich helfe mit Salz nach - jetzt passts. Die Kartoffelknödel Treffen genau meinen persönlichen Geschmack: weich und trotzdem "gummig". Zwischendurch bestelle und erhalte ich auch gleich meinen viiiielen Saft. Mir schmeckt auch das Rotkraut, die anderen meinen, es hätte einen komischen Beigeschmack... Vielleicht etwas viel Essig..?
Nachdem der Vogel auch gefüllt ist, verputze ich nun nach einem ebenfalls ausgiebigen Gruß aus der Küche eine riesen Portion. Es bleibt auf meinem Teller, wie immer, nichts zurück, aber Dessert geht sich heute leider keines mehr aus.

Schließlich erhalten wir nach einem heiteren Abend die Rechnung. Oder besser gesagt den Schatz! Gebracht wird diese nämlich in einer nicht zu klein geratenen Schatztruhe. Wir öffnen sie, und finden unsere Rechnung zwischen bunten Zuckerln. War eigentlich klar, dass HIER nicht einfach nur bezahlt wird! Die Preise sind schließlich gehoben, aber aus meiner Sicht absolut im Rahmen. Mit dem Gedeck um EUR 3,50 zahlt man wohl neben dem Gruß aus der Küche das Ambiente mit. Die Gans mit EUR 20,90 ist zwar einen Hauch teurer als sonst, schockiert mich aber auch nicht.

Diese Einrichtung erhält von mir eine absolute Empfehlung. DAS muss man einfach gesehen haben. Es wird sicher nicht jedem gefallen, aber darauf würde ich (die ich selbst normalerweise Kitsch gnadenlos verurteile) es ankommen lassen. Das Essen ist gut und reichlich und auch die Bedienung war ausgesprochen nett.

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Letzter Kommentar von am 9. Nov 2014 um 20:07

Entweder man mag ihn, oder man mag ihn nicht, dazwischen gibts nix........

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am 27. April 2014
ManuelaS3
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Immer hervorragendes Essen, Service und Ambiente!!! Seit Jahren unser Lieblingslokal. KEIN Kritikpunkt! ...vielleicht könnten die Zigeuner und Handleserinnen, welche ab und an durch die Tische gehen ein bisschen weniger aufdringlich sein... Aber ansonsten: jedem weiter zu empfehlen

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am 18. Februar 2014
Kika
3
1
1
5Speisen
5Ambiente
2Service

Ich liebe den Marchfelderhof. Kitschig aber trotzdem sehr reizvoll.

Die Küche ist erstklassig. Ich kenne keine bessere.

Bei der Bediengung hat man Glück oder Pech. Von den 4 Mal, wo ich dort war, hatte ich zwei Mal ein Top-Service und die anderen zwei Mal ein eher schlechtes. Bei Preisen, wei im Marchfelderhof sollte, meiner Meinung nach, die Bedienung aber immer top sein.

Das Essen, die Atmosphäre und das Ambiente machen aber die Reise und das Geld immer wieder wert!

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Letzter Kommentar von am 18. Feb 2014 um 22:21

Somit wird rete die beste Restauranttesterseite im Internet! Nur noch hilfreiche, gefällige und lesenswerte Bewertungen! Ich bin entzückt!

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am 25. Juni 2013
Experte
hautschi
107
33
24
3Speisen
4Ambiente
2Service
6 Fotos3 Check-Ins

Der Abschluss unseres Betriebsausfluges fand Sonntag Mittag im Marchfelderhof in Deutsch Wagram statt.
Das Lokal ist in einer schwachen halben Stunde von Wien aus erreichbar und den meisten Lesern wahrscheinlich zumindest namentlich bekannt.
Der Marchfelderhof ist immer wieder in den Medien zu finden, es gibt viele Promis, manche lieben, manche hassen das Lokal.
Ich werde auch hier wieder versuchen, unsere Erlebnisse objektiv wiederzugeben, für mich zählt Küchen- und Serviceleistung sowie Ambiente. Wer dort sonst noch so herumhockt, ist mir eigentlich ziemlich wurscht.

Der Marchfelderhof bietet keinen eigenen Kundenparkplatz, Abstellflächen gibt es aber in den umliegenden Straßen ausreichend und unsere 3 Fahrzeuge sind schnell versorgt.

Betritt man das Lokal, wird man von einer jungen Dame in Empfang genommen, die natürlich vorab erfolgte Reservierung für 11 Personen wird bekannt gegeben und wir werden zu unserem Tisch gebracht. Dieser befindet sich im so genannten Brunnenhof, einem kleinen Innenhof, beschattet mit Markisen aber trotzdem sehr heiß und stickige, stehende Luft.

Über das Ambiente wurde hier schon viel erzählt und man kann zum Marchfelderhof stehen wie man will, das Ambiente ist etwas besonderes. Ich glaub, es gibt in dem ganzen Lokal keinen halben Quadratmeter, der nicht mit Fotos, Bildern, Tafeln und anderen Ziergegenständen zugepflastert wäre. Dies zieht sich bis in die WC-Anlagen durch, welche auch sehr außergewöhnlich aber vor allem wunderbar sauber sind.
Ich glaube, das Ambiente rüberzubringen, schafft kein Bericht und auch kein Foto, man muss den Marchfelderhof gesehen haben, erst dann weiß man, wovon die, die schon mal dort waren, sprechen.

Unser Tisch war vorbereitet und sehr schön mit Stoffservietten, Besteck, Wasser- und Weingläsern eingedeckt. Einiges an Infomaterial über Angebote des Marchfelderhofes kugelt auch herum (ist meiner Meinung nach, auf einem schön gedeckten Tisch aber entbehrlich).
Eng ist es im Marchfelderhof überall, unser Tisch befindet sich in einer Art Nische. Muss der erste in der Reihe pipi, steht die ganze Reihe auf – aber ein bisschen Bewegung während des Essens schadet ja auch nicht.

In der Nähe des Einganges bietet eine Handleserin und Wahrsagerin ihre Dienste an. Ich glaube gratis, weiß auch nicht ob täglich, wir haben´s nicht ausprobiert.

Service:
Dieses hinkt dem Essen und dem Ambiente deutlich hinterher. Wir werden von 2 Kellnern und teilweise vom Chef betreut. Nur scheinbar haben die Armen auch das restliche Lokal zu versorgen. Man ist zwar sehr freundlich, aber nur selten ist ein Kellner am Gast. Die Getränke in Flaschen werden nicht eingeschenkt, nachbestellte Getränke werden vergessen, die Speisekarten (und das sind riesige Mappen) werden nach Aufnahme der Bestellung nicht weggebracht obwohl schon der Gruß aus der Küche am Tisch und somit kein Platz mehr ist. Schlussendlich bringt einer meiner Mitarbeiter die gesammelten Werke dann selbst weg. Das Geschirr von den Hauptspeisen bleibt mehr als 15 Minuten am Tisch, wir müssen aktiv um Kaffee und Dessertkarten bitten. Trotz der Freundlichkeit ist das Service für ein Lokal dieser Preisklasse maximal als mäßig (Tendenz Richtung ungenügend) zu bewerten.

Speisen:
Die Speisekarte ist wie schon erwähnt ein richtiger Schmöker, es gibt österreichische Standards aber auch einiges an Ausgefallenem. Eine Aufzählung würde den Rahmen hier sprengen.

Unter anderem wurden folgende Speisen an unserem Tisch bestellt:

Tomatencremesuppe mit Basilikumpesto, Erdäpfelsuppe mit Pilzen, Karotten-Ingwer-Kokossuppe mit Flusskrebsschwänzen: Die Suppen durchwegs heiß und wohlschmeckend, der allgemeine Tenor zwischen gut und sehr gut angesiedelt.

Geschmorte Rindswangerl mit Kräuternudeln und Senfzwiebelsauce: Eine faire Portion, butterweiches wohlschmeckendes Fleisch, ein wirklich feines Safterl, hier ist die 4 angebracht.

Spargel & Spargel: Ein Teil Solospargel gekocht, ein Teil knusprig gebacken,
dazu Sauce Hollandaise, Sauce Tatare und Buttererdäpfeln mit Petersilie € 18,90: Hat der betreffenden Mitarbeiterin sehr gut geschmeckt.

Fiaker-Zwiebel-Rostbraten mit knusprig gebackenen Zwiebeln, Braterdäpfeln, Salzgurke und Estragon-Senf € 19,90: Wurde mehrmals bestellt, aller waren recht angetan.

Pfeffer-Beef-Ribs: Aussen knusprig, innen herrlich zart,
fleischig, saftig, scharf-pikant mit Braterdäpfeln, Sauce Aioli & pikanter Chili-Cocktailsauce € 16,90: Habe ich gekostet und für sehr gut befunden.

Desserts wurden nur wenige bestellt. Hier hat man sich nicht besonders viel angetan. Weder die Präsentation noch der Geschmack rechtfertigen die doch sehr hohen Preise. Bei den Desserts bleibt es leider bei der 2.

Fazit:
Ein unumstritten besonderes Lokal. Kennt man es nicht und befindet sich in der Nähe, würde ich einen Besuch (unbedingt reservieren!) dringend empfehlen. Die Küchenleistung in Summe zwischen 3 und 4 schwankend (ich entscheide mich für die Gesamtnote 3), das Service an diesem Tag leider unter aller Kritik.
Es gibt auf diesem Preisniveau sicherlich bessere Lokale – aber wie gesagt, gesehen sollte man den Marchfelderhof schon einmal haben.

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Letzter Kommentar von am 27. Jun 2013 um 09:51

magic: geh geh, kein Opfer... Er braucht mich, wie ein kleiner Saugwurm das Blut, lass ihn doch machen ;-) unreg: und deine Kommentare sind viel weniger unnötig, Gott sei Dank :-D

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am 19. Mai 2013
Bine77
1
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

Wir waren am 16.5.2013 im Marchfelderhof.Hatten das Spargeldiener.War von der Vorspeise bis zum Nachtisch ausgezeichnet.Auch sehr gute Weine.Das Ambiente muss man mögen, ich mag es sehr.Fühle mich dort sehr wohl.Ist nicht nur was für Promis.Werde weiterhin in dieses Lokal gehen

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Letzter Kommentar von Unregistered am 20. Mai 2013 um 11:53

Kann man alles auf der Webseite vom Marchfelderhof nachschauen.Das Essen war gut, sehr schnell serviert.War schon öfters dort, mit der Reservierung hat es immer funktioniert. Das Lokal ist einfach gemütlich.Wer den alten Kitsch mag ist dort gut aufgehoben.Einfach tolle Stimmung.

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am 16. April 2013
Barry08
6
1
1
2Speisen
4Ambiente
3Service

Nachdem ich vor einiger Zeit positiv überrascht worden war, lud ich Geschäftsfreunde zum Abendessen ein.
Ich hätte es bleiben lassen sollen. Die Portionen waren groß, aber die Qualität wieder so schlecht wie vor Jahren. Entweder hatte der Koch Urlaub oder er hasst die Gäste.
(Kalbshaxe geschmacklos, Schnitzelspieß ausgetrocknet, Nudelgericht akzeptabel)

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Letzter Kommentar von am 21. Jun 2016 um 14:16

ich kenne das essen von sehr gut (nicht exzellent, aber doch sehr gut) bis eher nicht gut. allerdings gehe ich in dieses lokal, wenn ich einen lustigen abend erleben will. wenn ich wirklich erstklassig essen will, suche ich definitiv ein anderes lokal auf. was ich aber dort sehr mag, ist der Service, das nette personal und die Tatsache, dass sie wohl ein gutes Betriebsklima haben, denn ich kenne die gleichen kellner dort seit vielen jahren.

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am 8. Februar 2013
WolfgangK3
16
11
9
3Speisen
3Ambiente
3Service

Fear and Loathing in Deutsch Wagram ....

Als ich auf dieses alt ehrwürdige Gebäude zusteuerte, dachte ich mir zuerst, dass ich noch Träume, denn was man sonst von diversten Societyberichten eher minimal mitbekommt trifft einen hier wie ein Faustschlag ins Gesicht.

Ich war mir beim eintreten nicht wirklich sicher, wo ich mich hier befinde oder ob es sich um ein Produkt meiner Vorstellung handelt - sollte ich jetzt von dieser Dekoration begeistert, verschreckt oder doch einfach nur erstaunt sein ?

Von Ramsch über historisches war hier alles zu finden und so wagte ich mich mit meiner nicht gerade zierlichen Gestalt durch die engen Gänge des Marchfelderhofes - leider des öfteren mit Gegenverkehr emsiger Getränkeschaukler.

Nachdem wir schnell auf unseren Tisch zur "BÜHNE" begleitet wurden zückten wir etwas, das jedem Kellner und jedem Gastronom das kalte Schaudern über den Rücken laufen lässt...... EINEN GUTSCHEIN !

Ja wir haben es schon wieder getan wir wagten uns mit meinen Erzeugern und dem Gutschein einer Pensionistenmesse in so ein traditionsreiches Lokal - aber Schwamm drüber, denn der Kelnner nahm den Gutschein so selbstverständlich auf als gehöre es zum Alltag; was uns nach einem Panoramablick auf die Tische neben uns klar wurde - es war anscheinend der Alltag, dass man derzeit vermehrt auf Gutscheingäste setzt.

Also warteten wir nach der Bestellung der Getränke auf unsere gemischte Platte mit "von allem etwas" während das Mineral in der großen Flasche sich schon dem Ende zuneigte. Kurze Zeit später kam der Kellner und schickte uns einen Gruß aus der Küche, welcher aus 4 mit Pesto bestrichenen und Mandeln bestreuten Baguettes und einem kleinen Glas mit einer recht neutralen "Rohkost-Cocktailsaucen" Mischung. Dieser Gruß aus der Küche war jetzt keine Offenbarung und die Brote hätten gerne noch ein bis zwei Minuten länger die Anwesenheit von Hitze spüren dürfen und das Pesto hätte etwas mehr Pep haben können, jedoch war es eine nette Aufmerksamkeit, vor allem wenn man ein Gutscheinkunde ist.

Nach nicht allzulanger Wartezeit kam die Platte... oder besser gesagt DIE PLATTEN - es handelte sich um 2 große Platten mit folgenden Speisen

- Spareribs
- Beefribs (backribs keine Babybacks)
- Schnitzelspieß
- Hühnerbrust mit Knochen in Pilzrisotto
- Kartoffelecken

Jetzt möchte ich detailliert auf diese Speisen eingehen, da ich finde, dass sich auch bei Gutscheinen die Leute einen genauen Eindruck verdient haben.

Beginnen wir bei Schnitzelspieß der eine Variation von regulärer Panier - Kürbispanier und sogar gekochten Tafelspitz in Panier war - so gesehen war dieser Schnitzelspieß keine Offenbarung aber ein solides Handwerk welches ich mit 4/5 Punkten einzeln bewerten würde.

Die Hühnerbrust war wunderbar - nicht totgebraten aber dennoch mit einer sehr knusprigen Haut und schön geplättet - hier habe ich weder Probleme mit der Würzung noch mit der Zubereitung und gebe 5/5

Jetzt haben wir die Problemkinder dieses Lokals - das wären für mich Beef und Spareribs... diese sind meiner Meinung nach nur ein Lückenfüller. Beginnend mit den Spareribs muss ich sagen, dass diese eindeutig zu viel Zeit im Dämpfer verbracht haben und keinerlei halt am Knochen mehr hatten und auch dementsprechend wenig Biss - hier wurden Spareribs zu Tode gedämpft und vor dem Servieren noch schnell mit einer ketchupähnlichen Standartsauce unte den Salamander geschmissen. 1/5

Die Beefribs hätten Potential gehabt, wenn man sie nicht leider in einer standartisierten Pfeffersauce ertränkt hätte - vor allem liebe ich es nicht sonderlich auf Pfefferkörner zu beißen - dies verdirbt mir immer sämtlichen Geschmack für die nächsten 5 Bisse und man hat nur noch den derben Pfeffergeschmack im Mund und erkennt kaum mehr etwas vom Fleisch. 2/5

Die Kartoffelecken waren geschmacklich eher neutral und konnten leider unter den ganzen anderen Fleischigkeiten nicht atmen, was sie ein wenig zerdrückte ;)

Mein heimlicher Favorit aber war defintiv eine Beilage - das Risotto. Komplett unterschätzt lag es wie ein Stiefkind des Huhnes unter dem selbigen. Aber es hatte alles was man sich von einem Risotto wünscht - eine Ausgewogenheit von Wein/Käse-Geschmack und einen leichten Biss mit dem typischen "über den Teller kriechen". Hier lies sich erkennen, dass der Koch weiß, wie er das Risotto zuzubereiten hat und das solche Speisen anscheinend repräsentativer sind als eine große Platte. 5/5

Ach und da waren ja noch eine Cocktail und eine Knoblauchsauce (mit Aioli betitelt aber kaum etwas mit der spanischen Grundsauce gemeinsam) die wir jetzt einmal getrost bei Seite lassen - wie wir es auch beim Besuch taten ...

Ich frage mich immer wieso Lokale Gutscheine in die Welt werfen mit einem Testessen, welches Besucher anlocken sollte, sie aber im schlimmsten Fall sogar verschreckt und nicht annähernd die Kochkunst darstellt, welche sonstige Speisen in selbigen Lokal hätten. Aufgrund dieser Tatsache, werde ich mich noch einmal regulär in die Höhle des Society Löwen wagen und von anderen Speisen berichten.

Wie schon gesagt, es war eine solide Platte ohne große Überraschungen mit einigen Ups und Downs und deswegen gebe ich den Speisen ein solides Gut mit einem Hang zum Sehr gut. Das Ambiente selber hat mich anfangs etwas abgeschreckt jedoch wurde es im Laufe der Zeit fast schon zu einem kleinen Wohnzimmer - dafür auch ein Gut

Der Kellner war zwar aufmerksam aber konnte mit den vielen Platten kaum Schritt halten und lies uns doch ein wenig lange auf die Rechnung warten - dafür ein Gut.

Ach ja .... bitte vergessen Sie nicht - hier wird auch ein Gedeck bezahlt - auch wenn man schon einen Gutschein besitzt. Es war jedenfalls ein schöner Wochenendausflug mit meiner Freundin und meinen Eltern und dadurch, dass der Marchfelderhof anscheinend einen eigenen Alufabrikant hat, wurden die Reste auch noch wunderschön in einer Schwanenform zum heimtragen gereicht.

Am Abend wurden die restlichen Beefrips von der Pfeffersauce befreit - gepullt und machten sich hervorragend in einem Philly Cheese Steak Sandwich zum Superbowl !

Mahlzeit !

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Letzter Kommentar von am 8. Feb 2013 um 21:35

Tadellose Review. Ein amüsantes Gustostückerl.

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am 14. Oktober 2012
caldus
5
1
1
2Speisen
1Ambiente
4Service

Der persönlich bestellte Raum ist schon besetzt und man versuchte es so darzustellen, als wäre der Fehler beim Kunden; da wir das nicht akzeptieren bot man uns einin andrern Raum an und 20 % Rabatt, wenn wir bleiben.
Das Ambiente ist romantisch, die Bedienung ist professionell, das Essen ist nicht das Wahre, besonder die Kalbsstelze ist ein zerfallendes Stück Freich mit Tunke überschwemmt, auch die Nachspeisen rissen uns nicht vom Hocker.
Aber eins möchte ich noch wissen: wie kommt man hier heraus, wenn es brennt? Gibt es in Deutsch-Wagram keine Baupolizei oder keine Feuerwehr?

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Letzter Kommentar von Caldus am 4. Mär 2013 um 14:10

Ja ändert das was an der Tatsache? Bis etwas passiert ist es zu spät. ..und warum bleiben sie anonym?

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am 31. Mai 2012
lilith51
6
1
1
4Speisen
5Ambiente
2Service

war jetzt länger nicht mehr dort, weil dreimal in relativ kurzem Abstand meine Reservierungen verschlampt wurden - wir mußten dann abwarten bis ein Platz frei wurde - das fand ich sehr *ausladend* - irgendwie hatte ich das Gefühl, dass man hier die Promis lieber sieht als zwei Frauen, die halt mal einen persönlichen Festtag da feiern wollen - so gab es eben dreimal keine Falcologe, obwohl schon mehr als zwei Wochen vorher resierviert wurde - das Essen war dann auch nicht gerade umwerfend... also wozu hinfahren ?

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Letzter Kommentar von Unregistered am 4. Jun 2012 um 19:43

Es war ein fünfgängiges Festtagsangebot mit gebackenem Rindfleisch... sorry hab nicht gewußt, dass man sich hier Wir wollten unseren Hochzeitstag in der Falco-Loge feiern, was uns halt - bis auf den Tag an dem wir geheiratet habe - nicht gelungen ist. Und für uns ging es um den Gesamteindruck und was uns von unserem Feiertag geblieben ist. Wie soll es ein gelungener Abend werden, wenn er schon mit Ärger beginnt. Es gab gebackenes Rindfleich, Vorspeise und den speziellen Marchfelderhof-Becher zum Abschluss mit Sekt und allem drum und dran und wir ließen ziemlich viel Geld da.

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Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 15. April 2012
Barry08
6
1
1
3Speisen
4Ambiente
3Service

Ich war nun zweimal kurz hintereinander im Marchfelderhof, nachdem ich das Lokal jahrelang gemieden habe, da die Küche oft wirklich schwach war.

Nun bin ich wirklich positiv überrascht worden. Man kann im Marchfelderhof wieder passabel essen. Es ist noch immer kein Haubenrestaurant, aber es wird solide Küche und nettes Ambiente im unnachahmlichen Flair des Marchfelderhofes geboten.

Man kann den Marchfelderhof wieder empfehlen.

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am 3. März 2012
Smaexx
3
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Wir waren nun schon mehrmals in diesem aussergewöhnlichen Restaurant zu Gast und jedesmal kommen wir ins staunen. Visual wie auch mit dem Gaumen. Ein muss für jeden der das etwas andere sucht! Wie kommen gerne wieder.

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am 19. Februar 2012
Floridsdorfer
6
1
2
3Speisen
3Ambiente
4Service

Ich war am 17.02.2012 im Zuge einer Geburtstagsfeier mit 7 weiteren Personen im Marchfelderhof in Deutsch-Wagram.

Zugegeben, es war nicht mein erster Besuch, ich wusste also was mich erwartet! Ein Lokal, vollgeräumt mit Antiquitäten und Kuriositäten. Was dadurch in manchen Räumen und Gängen etwas zu voll wirkt.

Über das Interieur kann man geteilter Meinung sein, aber ich möchte hier das Essen in den Vordergrund stellen.

Wir haben uns für das "Wintermärchen" Menü um EUR 34,90 entschieden. Zwecks Übersichtlichkeit schreibe ich nur den Link mit dem kompletten Menüangebot rein, und gehe auf die von mir gegessenen Gerichte ein! www.marchfelderhof.at/marchfeldaz.htm

Das Menü teilt sich in 4 Akte auf, zur Begrüßung wird ein Prosecco Brut serviert. Zum Menü werden Bier, Wein, Softdrinks sowie Kaffee inklusive gereicht.

Ich habe mich für folgende Gänge entschieden:

1. Akt
Bärlauch-Aschanti-Sesam-Sonnenblumenkern-Brötchen mit einem kleinen kulinarischen Gruß aus der Küche.

Baguette Scheiben mit Kräuter und Knoblauch Aroma, dazu die Nüsse, Sesam und Sonnenblumenkerne. Der Gruß aus der Küche war ein kleines Glas mit Gemüsestreifen und Barbecue Soße das sehr gut zu dem Baguette gepasst hat.

2. Akt
Pastinakencremesuppe mit Flusskrebsschwänzen

Anfangs bekommt man einen Teller mit 5 kleinen Flusskrebsen serviert, anschließend wird die heiße Suppe aus einer Kanne in den Suppenteller gefüllt. Sehr gute Cremesuppe, die knusprigen Krebse ein nettes Beiwerk zur Suppe.

3. Akt
Alt Wiener Schnitzelspieß

Ich als Fan der deftigen Wiener Küche habe mich auch beim Marchfelderhof für ein "vulgäres" Schnitzel entschieden.

Serviert wurde ein Spieß mit 6 Schnitzeln gemischt vom Huhn, Schwein und Truthahn. Paniert waren die Schnitzel mit Kürbiskernstückchen, Sesam sowie einer Erdäpfelkruste. Insgesamt nette Ideen (wenn auch nicht neu) um ein Schnitzel geschmacklich aufzupeppen. Dazu wurden Petersilerdäpfel gereicht, die allerdings etwas fester waren und noch einige Minuten im Kochtopf gebraucht hätten.

4. Akt
Die gute Luise auf Topfennockerln

Die Nachspeise bestand aus einem nach Zimt schmeckenden Birnenkompott mit Topfennockerln. Geschmacklich in Ordnung.


Zum Abschluss gab es Jonathan, einen Marchfelder Apfelbrand


Mein Fazit:
Insgesamt gutes Essen, sehr flottes und engagiertes Personal das versucht dem Gast alle Wünsche zu erfüllen. Das Preisleistungsverhältnis war bei unserem Menü gegeben.

Der Marchfelderhof ist ein spezielles Lokal für spezielle Anlässe und kein 08/15 Lokal, das Lokal und wie es geführt wird (Interieur, Hand- und Kartenleserin, Hauseigene Band die für fast jeden Anlass aufspielt usw.) verleihen dem Lokal seinen eigenen Charm, dazu gibts gutes Essen.

Ich finde jeder sollte sich selbst ein Bild machen und dem Lokal eine Chance geben, bei einem Candle Light Dinner, oder auch wie bei mir mit einer Geburtstagsfeier mit Geburtstagsständchen!

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am 13. Jänner 2012
Evelyne
1
1
3Speisen
4Ambiente
4Service

Nun, ich kenne den Marchfelderhof seit ca. 40 Jahren. Allein die Tatsache, dass es ihn in dieser Form heute gibt, ist für mich fast mit einem Wunder vergleichbar. Ich kenne einige Leute, die sagen, man kann nicht gut essen, etc. und frage mich: warum gehen sie hin? Ich war immer wieder mit Freunden aus verschiedenen Ländern dort und wir sind IMMER gut behandelt worden und das Essen war eindeutig besser als in vielen Lokalen Wiens. Ich will hier keine Werbung für den Mfarchfelderhof machen, meine aber doch: bitte nur hingehen wenn man auch dort sein will. Es gibt viele andere Lokale über die man sich beschwerden kann!

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Kommentar von am 13. Jän 2012 um 17:15

Ich denke, ich kann Ihnen schon zumindest zum Teil sagen, warum der Marchfelderhof oftmals so kritisch betrachtet wird. "Warum gehen sie hin?" fragen Sie, ich sage: "Weil es ihre Freiheit ist, dieses Lokal auszuprobieren." Ich kenne aber viele Menschen (mich eingeschlossen), bei denen bleibt's dann halt genau bei diesem einen Besuch. Weil man dann draufkommt, so toll ist's zu diesem Preis doch nicht. Dürfen hier nur Leute hin aus der Bussi-Bussi-Gesellschaft, die nachher lobhudeln? Es gibt wohl im Osten von Österreich kaum ein Lokal, dass so oft gratis in allen Medien zu welchen Anlässen auch immer, vertreten ist. Besonders mit den "Promis" versucht man sich halt hier hervorzutun und das finde ich persönlich als absolut KEIN Qualitätsmerkmal, eher im Gegenteil. Zur Spargelzeit bspw. hat man durch diverse Medien das Gefühl, als gäbe es KEIN anderes Restaurant, das Spargelgerichte zubereiten kann. Bei der Lage des Marchfelderhofs ist es wahrlich eine "Leistung" an den hochwertigen frischen Spargel aus dem Marchfeld zu SEHR GUTEM PREIS zu kommen... Das ist in höchstem Masse unfair und entspricht auch nicht den kulinarischen Tatsachen. Aber wenn Lugner (nur als Beispiel, kommen ja auch genug Schauspieler und Politiker, und sonstige selbst ernannte "Promis",...) kommt, steht's morgen in mindestens einer Zeitung und im "niveauvollen" Chili wird dann auch noch darüber berichtet - gut wenn das das gewünschte Klientel des Marchfelderhofs sein soll, ist's mir ja auch recht. Aber es wird erlaubt sein, anders zu denken, nur weil man genau zu dieser "gesehen und gesehen werden"-Gruppe nicht zugehören will und versucht, objektiv über die hier erbrachte Leistung für das bezahlte Geld zu urteilen - ich meine ausschließlich die Speisen und nicht, dass vielleicht ein "Promi" neben einem saß oder ein Bild dessen an der Wand hängt, das ist keine Leistung und steigert die Küchenleistung auch genau um 0%. Das Geld dieser permanenten und seit JAHREN anhaltenden Gratiswerbung hätte ich gerne, aber noch mehr würde ich sie den aufstrebenden guten und kreativen Köchen sonst in Österreich wünschen. Der Marchfelderhof ist eben, unabhängig von der Qualität, eines der absoluten LIEBKINDER aller Medien. Da ist es nur mehr als legitim, genau dieses Lokal mehr als kritisch zu betrachten und die Leistung zu hinterfragen. Denn das Preisniveau (unabhängig vom Wareneinsatz - siehe Spargel) ist hier auch "etwas anders". Und anscheinend gefällt es den Leuten, die nur auf die Kulinarik und die gastronomische Leistung Wert legen (wie ich auch), doch nicht so gut! Gerry

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am 26. November 2011
Gourmetmaus
1
1
1Speisen
0Ambiente
3Service

Mein Mann und ich verbrachten den heutigen Abend beim Moonlight Candlelight-Dinner, für welches wir einen Gutschein erhalten hatten. Wir freuten uns auf einen romantischen Abend. Nach hektischer Begrüßung durch mindestens 4 Personen wurden wir zu unserem kleinen mit Werbung für die Aktionen des Marchfelderhofs überfüllten Tisch gebracht. Der erste Gang -Aufbackbaguette mit Knoblauch und Mandelsplittern- kam umgehend, gemeinsam mit dem verheißungsvollen Gruss aus der Küche - Cocktailsauce mit Karottenstreifen im Glas. Bei meinem Glas grüßte nicht nur die Küche, sondern auch der Gast vor mir, denn die eingetrockneten Speisereste klebten noch am Rand. Von der auf dem Gutschein angekündigten liebevoll veträumten Atmosphäre war im engen Getümmel des Restaurants nicht viel spürbar. Die Dekoration schwankt zwischen Nobelkitsch und Mc Donalds (Papieruntersetzer mit Werbeaufdruck und Luftballons) Im 5 Minuten-Takt erfolgen Geburtstagsständchen des Hausorchesters mit Glocke, Tusch und Lichtwechsel. Nach zu engem Kontakt mit dem Tusch ist mein Mann einem Tinntus nahe. An den Gänseleberpralinen war nichts auszusetzen, die Tomatensuppe war aber sicher frisch aus der Dose. Hinzu kommt, dass der Koch nichts vom Anrichten hält. Auf jedem Tisch steht ein Holzbänkchen auf dem bei den meisten Gängen ein Teller für 2 serviert wird. Man muss sich also selbst herunterschaufeln was man haben möchte, oder eben auch nicht. Unser nächster Gemeinschaftsteller war der junge Wels vom Rost. Ein Fisch in Pannade, lieblos auf den Teller geworfen und mit zerkochten, leicht gräulichen Petersilkartoffeln überschüttet. Daneben liegt ein abgebrochener Holzspieß mit angebranntem Gemüse. Nach diesem Gang tauften wir unser Holzbänkchen in Folterbank um. Das Auge ist hier besser nicht mit. Der Kellner beobachtet mich beim Essen und bemerkt: Sie kämpfen noch. Ich gestehe, ja so ist es. Der nächste Gang wird mit den Worten serviert: Bald haben Sie's geschafft. Das macht neuen Mut. Es folgt: Das Hünherbrüstchen Supreme. Hühnerbrust ok. Jedoch langweilig gewürzt mit Salz und Pfeffer. Salbeisafterl ist nicht herauszuschmecken. Die Kartoffeln sehen so aus wie beim letzten Gang nur mit Rosmarin darüber. Der Kellner lobt mich, ich sei brav. Ich bin stolz, habe nur ein bisschen liegen lassen, vor allem die Kartoffeln. Jetzt kommt nur noch der Nachtisch: Zweierlei Mousse. Diesmal sogar hübsch angerichtet und auch ganz lecker. Warum nicht gleich so, fragen wir uns? Mein Mann freut sich schon auf Jonathan den Apfelbrand zum Herunterspülen. Wir lesen auf unserem Papieruntersetzer, dass auch Jean Claude van Damme hier schon gespeist hat. Ob dem Koch das wohl gut bekommen ist? Die Rechnung kommt in einer Schatzkiste mit Tropikfruchtbonbons. Ich hätte mir ein Pfefferminz gewünscht und bin traurig über den verpatzten Abend.

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Kommentar von Unregistered am 27. Jän 2012 um 12:39

gut, dass ich hier einiges erfahren konnte. mittelmäßig essen zum teuren preis bekomme ich woanders auch, da brauch ich so weit fahren. da geh ich lieber zum griechen bei uns - der ist gut und man isst gut : )

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am 3. August 2011
gutilein
5
1
1
2Speisen
4Ambiente
3Service

Schon zu oft dort richtig mit mässigem Essen angeschmiert. Die Ausstattung muss einem gefallen. Alles ziemlich vollgeramscht. Aber es gibt immer was Neues zu entdecken. Ich probierst halt alle Jahre wieder, aber es schmeckt immer gleich: nach liebloser Massenabfertigung. Leider.

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am 23. Mai 2011
icerini
1
1
2Speisen
-Ambiente
2Service

Wir lösten unseren "NUR WIR ZWEI" DINNER Gutschein ein und wurden herb enttäuscht. Trotz Reservierung für 20 Uhr mussten wir fast 30 Minuten auf unseren Tisch warten. Es wurde uns zwar angeboten inzwischen Platz zu nehmen, wobei auf eine Sitzgruppe neben dem Eingang gedeutet wurde die aber bereits voll besetzt war. So mussten wir drinnen im Gedränge herumstehen oder vor der Tür im Regen. Als wir endlich unseren Tisch hatten warteten wir wieder ewig auf die Getränke. Das ganze Dinner bestand haupsächlich aus warten und dauerte daher bis fast 23 Uhr 30. Die Getränkerechnung war auch entsprechend hoch. Der "COCKTAIL VON FLUSSKREBSSCHWÄNZEN" schmeckte hautsächlich nach Cocktailsauce und die "Flugananasstücken"suchten wir vergebens. Es gab nur einige Apfelstücke. Wer gerne eine dicke Tomatensauce mit Tomatenkernen und Hautstückchen isst, dem wird die "PARADEIS-MASCARPONECRÈMESUPPE" sicher schmecken. Ich kann gerne darauf verzichten. Die "GRATINIERTEN PEPERONATA" bestanden hauptsächlich aus Paprika und ganz wenig Feta, waren aber genießbar.
Der "ALT WIENER SCHNITZELSPIESS" war auch nichts besonderes. Ebenso das Dessert. Ich habe schon für weniger Geld besser gegessen und kann den Marchfelderhof daher nicht weiterempfehlen! Unsere Freunde haben etwas anderes gegessen waren aber ebenfalls enttäuscht. Als "Kaiser" haben wir uns ganz und gar nicht gefühlt. Auch die persönliche Begrüßung durch den Chef macht das keinesfalls wett.

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am 19. Mai 2011
baerenmama
1
1
2Speisen
4Ambiente
1Service

Sehr schlechtes Service, kaltes Essen. Trotz Angabe des Hochzeitstages wurde allen Anderen gratuliert und trotz mehrmaligen Frages warum wir gekommen sind wurde auf uns vergessen. Keine Entschuldigung!
Wir werden den Besuch sicher nicht wiederholen.

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am 15. März 2011
Experte
laurent
301
58
27
2Speisen
3Ambiente
4Service

Dass der Marchfelderhof zu den bekanntesten Lokalen in Österreich gehört ist gewiss. Dass man über das Ambiente -so wie in vielen Lokalen- geteilter Meinung sein kann auch. Von schrullig, altmodisch bis skurril, von einzigartig, unvergleichlich bis verstaubt spannt sich da der Meinungsbogen. Dass es das Lokal mit der höchsten Medienpräsenz und auch höchsten Promidichte -dank des umtriebigen Wirtes Bocek –ist, ist unbestritten. Wirklich gutes Essen in Richtung Haubenniveau hat es dort aber nie gegeben. Wie man hört und liest soll sich das geändert haben. Ein neuer Küchenchef, welcher schon Hauben und sogar einen Michelinstern erkochte sei da am Werk und biete nun Haubenküche zu Nichthaubenpreisen an.

So führte mein Weg nach 10 Jahren wieder einmal ins „Festaurant“ in der der Spargelrepublik Deutsch Wagram. Optisch alles beim alten. Eine herzliche, freundliche Begrüßung- kleine Probleme bereitete der Wunsch nach einem Rauchertisch. Für die gibt es nur die Möglichkeit des Cafehauses. Na gut, warum auch nicht. Vis a Vis von der „Raucherlounge“ der Musiker umgeben von zwei tonlosen Fernsehern mit unterschiedlichen Programmen aber lauter Barmusik wurde die Speisekarte studiert. Eine ziemlich große Auswahl- aus der auch 20(!) unterschiedliche Arrangements angeboten werden. Vom „Romantik“-, „Husch-Husch-Kuschelabend“-, „Romeo&Julia“- bis zum „Es grünt so Grün“-Dinner jeweils für zwei Personen. Auch ein „Kulinarisches Halleluja-Dinner“- mit versprochenem Glücksgefühl für Glücksritter ist zu haben: 6 Gänge für zwei um € 64.—

Die Vorspeisenvariation Kleines Beef Tartar, hausgebeizter Lachs & Gänseleberpralinen mit Mango-Paprikachutney € 12,00 war eine Minute nach Bestellung am Tisch
Optisch sehr hübsch auf einem Glasteller serviert, dazu gab es warmes Gebäck mit Olivenöl beträufelt. Das Tartar mehr ein breiiges Mus, geschmacklich unauffällig aber mit einer äußerst intensiven Senfsauce aufgeputzt und verhübscht. Der Lachs an den Rändern trocken und fest als ob er schon Stunden an der Wärme darauf wartete um Glücksgefühle für den Glücksritter zu erzeugen—tat er nicht.

Die Hauptspeise: „Rindfleischhimmel“: Allerlei Feines vom Rind, dazu Rösterdäpfeln, Rahmkohlrabi, Schnittlauchsauce & Apfelkren € 20,60
Die Beilagen am Teller drapiert, das Fleisch mit reichlich gutem, bissfestem Gemüse in einem Topf serviert. Rahmkohlrabi wirklich ausgezeichnet, auch der Apfelkren war gut, die Schnittlauchsauce schmeckte wie Kuner Jogonaise- die Krönung das Fleisch: Eine Tranche von völlig zerkochtem Tafelspitz; so was von zerkocht- und dadurch auch ohne jeglichem Geschmack- dass man sie nicht einmal schneiden konnte. Auch ja; zwei Bissen von undefinierbarem Rindfleisch schwammen auch noch in der kraftlosen Brühe: Was es war- keine Ahnung, jedenfalls kein Beinfleisch, Hüferscherzel Rieddeckel, Hüferschwanzel, Brustkern. Das war weder Haubenküche und schon gar nicht Nichthaubenpreise.

Das Dessert: Sachermousse im Glas serviert mit Honig- Ingwerweichseln € 5,60 konnte den Abend auch nicht mehr retten: Ein festes Schokolademus von nicht feinster Güte- was hat das bitte mit Sacher zu tun?- mit säuerlichen Weichseln an denen der Ingwer vorbeigezogen ist

Service: Nett, freundlich, bemüht und aufmerksam, sehr gutes Angebot an Weinen per Glas zu Normalpreisen, das Bier / 0,3 lt. Um€ 1,60- ein Geschenk, der Cafe sehr gut.
Um die Bewertung zu vergleichen: Der Schnitt „meiner“ besuchten Lokale liegt bei Küche 3.2, Ambiente 3 und Service 3.2

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Letzter Kommentar von am 20. Mai 2011 um 13:08

Mein letzter Besuch liegt ca. 7 Jahre zurück, aber der Kochwechsel hat scheinbar nicht wirklich was verändert ;-)

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am 30. November 2010
rennerw
2
1
4Speisen
5Ambiente
5Service

Vorneweg: Meine Familie und ich sind seit Jahren wahre Marchfelderhof-Fans.
Wenn wo der Gast Kaiser ist, dann hier. So bemüht, originell und schmackhaft gleichzeitig sucht seinesgleichen.

Eine kleine! Kritik muss aber sein: Mit dem Wechsel des Chefkochs ist die traditionelle (K&K-)österreichische Küche ein bisserl unter die internationalen Räder gekommen.
Bitte diesen Trend - wenn schon nicht rückgängig machen - dann zumidest nicht weiter fortsetzen.
Hr. Bocek, Hr. Grossmann und Team - ich freue mich schon auf den nächsten Besuch.

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am 24. August 2010
Experte
Gastronaut
428
45
29
3Speisen
3Ambiente
4Service

Um Himmels Willen: Essen sie hier nicht den Fisch! Beruflich hat es mich in den letzten jahren immer wieder ist das Kitsch-Lokal in Deutsch Wagram gezogen, immer mit der Hoffnung, dass man mir keinen Fisch vorsetzen würde. Allzu oft wurde diese Hoffnung enttäuscht! Denn auch nach Jahrhunderten bekommen es die Köche hier nicht auf die Reihe die Wassertiere richtig zuzubereiten! Verlässlich OK sind hier alle Dinge, die in heißem Fett gebacken werden. Die Schnitzel, die Henderln, das Backfleisch und vor allem die Zwiebelringe!
Also, man kann hier schon recht gut essen, aber eben nicht besonders gesund!

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Letzter Kommentar von am 28. Okt 2010 um 18:26

das letzte mal war ich vor ca 15 jahre in diesem lokal, es war zum vergessen. bei der ausstattung hat sich seither nichts verändert, es ist noch genau so schwülstig und ungemütlich, ich sehe es manchmal in den seitenblicken. aber erst die stammgäste! lugner, schiller, haas usw. fazit: zum vergessen. lg stockfox

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am 23. April 2010
lorraine
2
1
4Speisen
5Ambiente
4Service

Marchfelderhof sollte man unbedingt mal besuchen, allein schon wegen des ambientes! überall hängen alte/antike gegenstände von der decke (von geigen, über töpfen bis hin zu madonnen und engel), bilder von franz joseph, sissi bis hin zu fotos und autogramme von hollywoodschaupieler und sportler hängen an den wänden. man sitzt meistens in gemütlichen ecken, fast wie in zugabteilen. tische sind schön und liebevoll gedeckt. das design der speisekarten zelebriert kaiser und kaiserin.
sehr nostalgisch, manche würden kitschig sagen, aber ich mag es sehr!
essen ist wirklich köstlich, Tipp: im sommer gibt es einen monat der "Sommernachts Traum" heißt. da stehen versch. menüs (schon vornherein zusammengestellt) zur wahl und sind wesentlich billiger (aperitiv, vorspeise, haupt.-und nachspeise und soviel trinken wie man will), als wenn man alles extra bestellen würde. einfach immer mal wieder bei der website nachschauen ;)

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Letzter Kommentar von am 10. Aug 2014 um 08:33

Wenn man nach Geschäftsbezeichnungen geht, kommen Antiquitäten hier vorwiegend aus dem späten 19. Jahrhundert.

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am 29. März 2010
Margit
1
1
2Speisen
4Ambiente
3Service

Ich freute mich schon sehr auf den Samstag, 27.03.2010, weil ich schon über 20 Jahre nicht mehr im Marchfelderhof gewesen bin. Leider wurde ich sehr enttäuscht. Der Service war sehr zuvorkommend, leider das junge Personal wäre noch besser zu schulen, besonders die hörbare Ausdrucksweise. Vorspeise und Suppen war sehr gut, aber dann kamen die Hauptspeisen. Das Hirschragout war so gesalzen, dass keiner an unserem Tisch es essen konnte und wollte, die Beilage Palfydukaten waren trockene Scheiben von Serviettenknödeln, ging also in die Küche zurück. Das Mastrind pot au feu war zart, dafür überhaupt nicht gesalzen - sehr lind, die Beilagen Kohlrabi holzrig, die Röstkartoffeln zäh und alles andere als geröstet, die Schnittlauchsauce schmeckte nach Mayonaise. Wir gingen versalzen und hungrig nach Hause, bekamen nur 1 Getränk auf das Haus. Mir war es sehr unangenehm, weil ich meine beste Freundin zu ihrem Geburtstag eingeladen hatte, und diese sehr enttäuscht war. Fazit, sehr SCHADE so verliert man Gäste.

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am 26. Februar 2010
Rene123
11
1
2
2Speisen
3Ambiente
5Service

Von der Gastfreundlichkeit gibt es von meiner Seite her nichts Negatives.
Allerdings vom Rest schon.

Essen:

Sieht gut und Anspruchsvoll aus, allerdings ist es Qualitativ nichts besonderes und für das was man bezahlt schon fast nicht mehr vertretbar!
Zweimal dort gewesen und beide male fast entsetzt von dem was ich am Teller hatte.
Kaum zu Glauben das die dieses Lokal immer gut bis sehr gut besucht ist.

Ambiente/Lokal/Bedienung:

Wer sich in dem Lokal wohlfühlt ist dort sicherlich Glücklich, ich fühle mich dort nicht wohl. Alles voll mit Ramsch und was weiß ich noch *g*.
Bedienung kann ich nichts negatives sagen. Getränke waren immer Top. Das der Chef immer anwesend ist kommt dem lokal zugute, mir ist es zu aufdringlich gewesen.

Fazit:

Ich gehe dort nur hin wenn ich muß. Preis/Leistung fällt aufgrund der Räume eher in Erlebnis Gastronomie (-->für mich), und kein Kulinarischer Höhepunkt. Für das Geld bekommt man in anderen Lokalen echt etwas Hochwertiges das man vielleicht selten ein zweites mal bekommt.

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am 25. Februar 2010
bluewitch
3
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Wenn wir angenehm, bequem und gut essen wollen, wählen wir immer den Marchfelderhof. Die Chefs sind zuvorkommend, das Personal freundlich und bemüht und das Wichtigste ist, das Essen ist ausgezeichnet. Falls einmal etwas nicht passen sollte wird problemlos ausgetauscht oder eine Essensfolge abgeändert.
Wer nicht auf Schnickschnack steht wie Wahrsager, Kartenleger, Clowns, Zigeunerkapellen usw. so wie wir, der kann mühelos einen ruhigen Tisch bestellen und wird nicht behelligt.

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Letzter Kommentar von am 25. Feb 2010 um 19:49

Vielleicht mißverständlich weil kurz formuliert? Bei unserem Essen gab es noch nie eine Beanstandung oder ein Problem. Nachbartisch, Kinderessen, Beilagen ausgetauscht .... das war damit gemeint. Ich denke, damit ist die Bestbewertung gerechtfertig, man kann nur bewerten was man selbst konsumiert hat.

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am 23. Februar 2010
Genussbub
97
5
7
5Speisen
4Ambiente
5Service

Der Marchfelderhof ist nicht ganz so schlecht wie sein Ruf zeitweise erscheinen lässt.
Natürlich ist das Ambiente Geschmacksache, aber die Speisen sind wirklich ausgezeichnet und auch durch interessante Kombinationen positiv auffällig. Wenn etwas nicht passt gibts kein Trara sondern einfache Lösungen.
Das Service ist freundlich und sehr zuvorkommend. (kann einem manchmal schon übertrieben vorkommen - ist aber Geschmacksache).
Die Preise sind schon gesalzen, aber das weis man schon bevor man dort hingeht.

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Letzter Kommentar von fred combuse am 24. Feb 2010 um 14:42

der marchfelderhof polarisiert seit er existiert. dieses überladene ambiente, voll gestopft mit trödel und altwaren und die ebenso überladene, meine üppige küche, ist nicht jedermanns ding. die grundqualität der speisen ist dennoch gut. die c & d promis sollten einem wurscht sein.

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am 22. Februar 2010
Peter
2
1
2Speisen
2Ambiente
2Service

Vor etwa 20 Jahren war der Marchfelderhof noch zu empfehlen, das ist leider seit langer Zeit nicht mehr der Fall.

Wo sich nur noch die Schickimicki- und BussiBussi-Gesellschaft sowie die zweifelhafte 'ATV-Prominenz' und jene die sich dazuzählen herumtreibt, fühlt man sich als normaler Gast längst nicht mehr wohl.

Das Preis-Leistungsverhältnis passt schon lange nicht mehr und leider hat der Marchfelderhof auch schon so abgehoben wie zB. der Plachutta.

Ich habe weit bessere und gemütlichere Lokale gefunden in denen GASTFREUNDLICHKEIT noch groß geschrieben wird.

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am 17. Jänner 2010
sunshine
5
1
1
4Speisen
5Ambiente
5Service

Tolles Lokal - super Service - sehr gutes Essen und auch ausreichende Portionen - tolles Ambiente.

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am 7. Juni 2009
vanilletraum
46
3
5
4Speisen
5Ambiente
5Service

Die Speisen sind zwischen gut und sehr gut angesiedelt, auf jeden Fall mengenmäsig überwältigend. Das Ambiente ist meiner Meinung nach sehr voll gestaltet und doch hat man nicht unbedingt das Gefühl in einem riesen Saal zu sitzen - das ist aber natürlich so wie bei allem Geschmackssache. Das Service ist hervorragend und wirklich unübertroffen. Ob sich dort Prominenz wohlfühlt oder nicht ist mir eigentlich ziemlich egal, da ich wegen des Essens hingehe (und der Spargel ist wirklich besonders gut).

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am 4. Juni 2009
maggiflascherl
5
1
1
3Speisen
3Ambiente
3Service

ich gehe in ein restaurant, weil ich gut ESSEN möchte, aber nicht um antiquitäten zu sehen.
für mich ist dieses restaurant zu gross und deshalb unpersönlich. ich bevorzuge eher kleinere, gemütlichere lokale. ausserdem sind die preise für mein budget zu teuer.

für die prominenz ist es sicher ok, die brauchen ja mehr platz für ihre grossveranstaltungen.

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am 27. Mai 2009
Murti
12
4
3
-Speisen
-Ambiente
-Service

köstlich und liebevoll angerichtet //Ein Gericht schmeckte nicht//

Schön langsam zweifle ich an den Usern hier. Marchfelderhof und gut - wirlich gut und fein essen .- das gab es noch nie.

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Letzter Kommentar von PrivateTest für sunshine/Sonnenschein am 18. Jän 2010 um 12:26

Privatetest sollte weiterhin zum Würstelstand gehen - dort dürfte es dann für sie/ihn passen . Um einen anderen Abend zu verbringe; ja; --außergewöhnlichen Ambiente ,zuvorkommenden Betreuung--aber nicht um gut zu essen. Über das Ambiente kann man geteilter Meinung sein, aber Sie schreiben hier von gutem Essen. Hunderte Speisen die nie und nimmer frisch sind / sein können. Da gibt es eine Standardsauce, ein Standardgemüse das zu allem gereicht wird; NEIN DAS HAT MIT WIRKLICH GUTEM ESSEN NICHTS ZU TUN.

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am 3. Mai 2009
josti
43
3
4
5Speisen
5Ambiente
5Service

Dieses Lokal ist einen Besuch wert, allein schon wegen der Vielzahl von Antiquitäten die im ganzen Restaurant herumstehen bzw. an der Decke hängen!

Sehr freundlicher Empfang vom Personal und in späterer Folge auch eine Begrüßung von Gerhard Bocek (der ein überaus netter Gastgeber ist und einfach in dieses Lokal passt)

Das Essen: vom Aperetiv bis zur Nachspeise köstlich und liebevoll angerichtet. Da wir zu Beginn alle Speisen bestellt haben, hatten wir auch zwischen den Gängen so gut wie keine Wartezeit!

Die KellneInnen waren sehr bemüht und fragten oft nach ob alles in Ordnung ist. Ein Gericht schmeckte nicht und wurde sofort von Herrn Bocek durch ein anderes/neues ersetzt.

Wir freuen uns schon auf unseren nächsten Besuch im "Marchfelderhof"!!!

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Letzter Kommentar von am 24. Mai 2011 um 09:17

Wenn in einem Lokal mit dem Namen des Marchfelderhofes es schon vorkommt dass man ein Gericht reklamieren muss, dann läuft da ja schon was nicht richtig. Die Höchstnoten von josti- solche Bewertungen sind leider völllig unreralistisch. Marchfelderhof ist ja für einiges bekannt; sicher aber nicht für eine Küche mit Höchstbewertung!

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Erst-Tester

Bewertet am 03.05.2009

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