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Speisen
Ambiente
Service
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36
Gesamtrating
34
43 Bewertungen
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Gasthaus KoppGasthaus KoppGasthaus Kopp
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Gasthaus Kopp Info
Hot List - Top 100
RESTOmeter
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 61
|
21
Wien
Rang: 46
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Fußball Übertragungen
Ambiente
Urig
Preislage
Günstig
Kreditkarten
Keine
Öffnungszeiten
Mo
06:00-24:00
Di
06:00-16:00
Mi
06:00-01:00
Do
06:00-01:00
Fr
06:00-01:00
Sa
06:00-01:00
So
06:00-24:00
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Gasthaus Kopp

Engerthstraße 104
1200 Wien (20. Bezirk - Brigittenau)
Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 01 3304392Fax: 01 3328082
Lokal teilen:

43 Bewertungen für: Gasthaus Kopp

Rating Verteilung
Speisen
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 6. November 2016
Biggy
1
1
1Speisen
4Ambiente
5Service

Waren heute Mittag da, lokal wie immer bestens besucht! Da in der Küche soviel los war, konnte ich mein bestelltes Fiakergulasch nicht bekommen, disponierte um auf Wiener Schnitzel welches mein Mann auch zuvor bestellt hatte, sehr schnell war unser Essen am Tisch, der Kellner wie immer sehr freundlich, 2 Riesenschnitzel am Teller, leider bestanden die Schnitzel nur aus 2 Millimeter hohen Fleisch, Fazit: mehr Parnier als Fleisch! Leider!!! Kartoffel Salat spitze!!!!

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Letzter Kommentar von am 7. Nov 2016 um 15:38

1-4-5 Bewertung naja und erste Bewertung. Was sollen wir davon halten? Das glaub ich erst wenns von einem kompetenten Tester bewertet wird.

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am 19. August 2016
PeterJosefG
4
1
1
3Speisen
2Ambiente
3Service

Große Portionen zum kleinen Preis , ist nicht ganz mein Geschmack .Ich zahle gern etwas mehr für ein leckeres Esse. Service freundlich und Hundefreundlich , was für mich auch wichtig ist

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am 29. April 2016
PeterS
26
2
6
4Speisen
1Ambiente
3Service

Bevor wer Shitstorm schreibt, seht es Euch neutral an.......Sorry Kopp - Fans aber wahr ist wahr :-)
Dieser Testbericht ist wie Zusammenfassung meines Besuches und den beiden anderen Tests bei denen ich nicht vor Ort war, - allerdings gab es das ein der andere Dejavue'! Reserviert wie immer er Telefon,  leider merkt an bereits am Telefon das das Personal im Stress ist! Man ist per Du (aber auf die nicht herzliche Art)...bei 2 von 3 Besuchen bekamen wir zwar nen Tisch, jedoch konnte unsere Reservierung nicht gefunden werden?! Der Kopp " typisch Wienerischen - Altwienerische Beiselflaireinrichtung! Sehr abgenutzt,  bedingt sauber,
Wir setzen uns, der Tisch noch abgeräumt - wird sogleich gesäubert, Brösel werden auf den Boden gewischt?!
Wir geben die Bestellung auf, Getränke kommen Prompt! 
Der Kellner ist mit mir auch hier pe Du, ich überlege iimer noch woher wir uns kennen? :-) Während ich mich umsehe fallen mir 2 Dinge auf, erstens "Wer hat diese Raucher/Nichtraucher Abtrennung gebaut und wer hat DIE genehmigt!  So ein Filigran hab ich in Österreich noch nie gesehen ......schon gar nicht genehmigt!

Zweitens was ist das für ein eigenartiger Geruch?

Es kommt das Essen, Teller wie bei Mama daheim :-)
Super Krautsuppe,  wirklich Top und auch die Fritattensuppe ist ehrliche, starke und wohlschmeckende Angelegenheit! 
Dann die Sparerips,  große Portion,  der extra Salat SUPER (ich liebe Erdäpfel Mayonnaise Salat). Dazwischen muss ich mal austreten, und das wars Dann! 
Dieser seltsame Geruch kam vom WC, das Herren WC gleicht einer Praterlatrine der Euch von den Latrinenkugeln,
man Pinkelt ins Rinnsal.

ABBRUCH

Hier kann keine Hygenevorschrift eingehalten worden sein, was soll denn das? Auch wenns das Lokal 10000 Jahre gibt, ich zahl und esse nicht für nen Platz am Häusel? 
FAZIT: Allagsgeschichten erlebt man hier Live - Gastronomisch ist es eine Frechheit dem Gast gegenüber wie hier bzw wo hier gespart Wird!
Es besteht handlungsbedarf,  ewig schad' ums Essen

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Letzter Kommentar von am 23. Jul 2016 um 21:38

Pffgg genau ?

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am 19. Februar 2016
Experte
BiancaC
43
60
19
4Speisen
3Ambiente
5Service

Yeeeeih! Ich war endlich im Kopp. Nach all den Bewertungen und Schwärmereien diverser Bekannter, kann ich nun auch meinen Senf dazu geben. Aber gleich vorweg: viel Negatives kann ich nicht berichten... ;)

Freitag 14:00 Uhr und Gott sei Dank reserviert. Hier gibt es auch Wiener und vorallem ältere Wiener, die erstaunlich spät Mittag essen. (Meine Erfahrung sagt mir, dass die meisten schon um halb eins wieder mit allem fertig sind und schon Nachspeise essen...)
Zu dritt im Raucherbereich, der eigentlich ganz urig wirkt. Dennoch überzeugt mich die Atmosphäre nicht 100% - mag vielleicht daran liegen, dass wir den Tisch gleich beim Eingang hatten und uns die frische Brise von draußen ob des regen Kommen und Gehens immer wieder heimgesucht hat.

Der Herr Ober äußerst freundlich und charmant, und gerne auch ein Späßchen machend, erledigt seine Arbeit wirklich gut und gibt uns das Gefühl des Willkommenseins, wie ich mir das wünsche. Flott und aufmerksam. Gefällt uns.

Die Getränke waren gut gekühlt - wir bestellten nichts besonderes: Cola, Bier Radler. Auch der Kaffee am Schluss war - trotz Bauschaum-Milchschaum - süffig.

Das Essen war spitze. Ungarisches Cordon vom Schwein schmeckt meinem Herz exzellent obwohl normal kein Freund des Grunztieres. Die Schwägerin isst Backhendlhaxn ausgelöst und sieht es als äußerst runde Sache mit dem lauwarmen Erdäpfelsalat dazu. Und den Tafelspitz (zart und mager, fast ohne Messer essbar, richtige Bouillon, g'schmackiges Gemüse, schmackhafter Erdäpfelröster und zum Tunken: Apfelkren und Schnittlauchsauce - mhhh) möcht ich jeden Tag so serviert bekommen. Aja, ich vergaß: die "feine Fischsuppe" zu Beginn war wirklich fein und gleich weg, weil so gut - viel Fisch und Gemüse und das um nur 3 Euronen. Unfasslich.

Mit Maut haben wir für zwei Getränke pro Person, eine Suppe und drei Hauptspeisen 51 Euro hingelegt. Durchaus ein guter Preis für die gebotene Qualität und vorallem die Größe der Speisen.

Danke, Kopp, wir kommen wieder. Das Zertifikat für Exzellenz hast du nicht ohne Grund.

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Letzter Kommentar von am 20. Feb 2016 um 12:37

@vielesser: Danke für die Info :-)

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am 16. Jänner 2016
endlos
11
1
2
4Speisen
3Ambiente
4Service

Der Kopp ist ein typisches Beisl wie ich es aus meiner Jugend her kenne. Das Personal ist flott, aufmerksam und hat den richtigen Wiener Schmäh drauf wie es sich für so ein Lokal gehört. Der Raucherbereich ist leider nicht so groß, aber im Sommer gibt es einen großen Schanigarten. Am Wochenende sollte man, besser rechtzeitig reservieren, denn sonst hat man fast keine Change einen freien Platz zu bekommen, aber für 1-2 Personen findet sich meistens einen Platz wenn es einen nicht stört an einen großen Tisch dazugesetzt zu werden. Die Karte bietet für Freunde der Wiener Küche eine reichhaltige Auswahl an. Die Kraut- aber auch die Fischsuppe sind sehr gut. Schnitzel gibt es in einigen Variationen, die Spare-Ribs sind ausgezeichnet ( habe einmal gesagt, das ich noch was vertragen könnte und habe prompt noch ein Spare ohne Aufpreis bekommen).Hausmannskost wird auch Angeboten wie zb. Schinkenfleckerl oder auch Faschierter Braten mit KaPü um 6,2 Euro. Nachspeisen sind zb. verschiedene Palatschinken oder Scheiterhaufen mit Kompott um 1,8 Euro. Ein Lokal, wo man immer wieder gerne hingeht, da sich die Qualität seit Jahren hält.

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am 5. Jänner 2016
Experte
Stammersdorfer
234
28
27
4Speisen
3Ambiente
4Service
4 Fotos1 Check-In

Kam, sah, aß ganz großartig, zahlte und ging wieder. So geschehen am Montag den 4.1.2016 um 17h im GASTHAUS KOPP, 1200 Wien, Engerthstraße 104.

Nach einem Kino Besuch in der Millennium City (Die Rolle von R2D2 war viel zu kurz und Meister Yoda durfte gar nicht mehr mitspielen) schnell was Essen und sehr zufrieden mit der U6, Station Handelskai, wieder nach Hause gefahren.

Tisch reservieren brauchns net, teilt uns die Stimme am Telefon mit, wir finden scho an Plotz fia zwa. So wars dann auch, aber nicht ganz einfach. Wir wurden, wie hier üblich, zu einem Herrn, gleich wenn man rein kommt links, dazu gesetzt. 48 Personen finden da im Nichtraucher Platz, im Qualmstüberl, wo auch die Schank ist, dieselbe Anzahl noch einmal. Da muss man übrigens durch und da stinkt‘s schon ziemlich heftig. Die Schwingtüre R/NR billigst, aus Plexiglas, aber sie trennt wenigstens.

Zwei Herrn mittleren Alters waren im Service, absolute Profis, sehr freundlich, mit Schmäh, weitgehend aufmerksam und es wurde nachgefragt. Wie auch in der Küche geht alles sehr flott, die Wartezeiten sind kurz und was auch aufgefallen ist, die Leut kommen, essen und sind auch schon wieder fort.

Wirtshausambiente wie es im Buche steht, mit viel Kramuri das überall herumhängt. Das Meiste ist aus Holz, wie der abgelatschte Holzboden, drüber ein grauer schmaler Teppich quer durchs Lokal. Die Sessel, Bänken, die 8 Sechsertische sind mit so einem Holzgitter getrennt. Die Wandvertäfelung geht bis zur Decke, der sehr hohen Räume. Eigentlich furchtbar eingerichtet, alt und abgewohnt. Ich kann nicht sagen warum, aber es hat mich irgendwie an einen alten Eisenbahnwagon erinnert und doch halbwegs gemütlich.

Wir hatten gesamt 4 weiße Spritzer von top Qualität und kalt, danach einmal 4cl eines sehr guten Ringlottenbrand, ein Klarer, oder Augentropfen wie unser Kellner scherzhaft meinte und ganz zum Schluss von Schärf, klein, schwarz, schwach, einer für den, na sagen wir, Abfluss.......

Gemeinsam nahmen wir eine paprizierte Krautsuppe von toller Qualität, mit viel Kraut, Speckwürfeln und weichen Fleischstücke vom Schwein. Das Ganze perfekt gewürzt, nicht scharf, a runde Gschicht, wie man so schön sagt.

Die liebe Frau gab sich ein Krautfleisch samt Sauerrahmbatzen. Von der Machart ähnlich wie die Suppe nur halt weniger flüssig. Sehr harmonisch war sie, das Kraut nicht zerkocht, mit 3 großen Stücken Schweinfleisch, ebenfalls sehr weich. Das große, feste Semmelknödel erstklassig. So woll ma das.

Meiner einer hatte das Ungarische Cordon Bleu, mit recht wenigen, halbwegs knusprigen Pommes und Gemischtem. Das Fleisch sehr zart und auch dieses sehr weich, die Panier goldgelb und knusprig. Gefüllt war es mit Salami, Schinken und Käse, sehr gschmackig jedenfalls. Der Salat aus knackigem Kraut, Eisberg, Erdäpfel mit viel Zwiebel, einigen wenigen Karottenstiftln oben drüber und süßlich mariniert, absolut top.

Wir haben im GASTHAUS KOPP um 37,-- Euro, mit anständiger Maut, in recht urigem Wirtshausambiente, sehr gut gegessen und wurden von einem Serviceprofi bestens betreut.
Die Rechnung, auf einem (noch) handgeschriebenen Zettel, passt da ganz genau ins Bild.

Man kan mit ruhigem Gewissen sagen, das Preis- Leistungsverhältnis ist hier ausgezeichnet. Eine der seltenen Empfehlungen von mir.

WIR kommen bald wieder, a ja und vielen Dank an das (vielen bekannte) ex ReTe Mitglied für die Empfehlung.

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Letzter Kommentar von am 8. Jän 2016 um 12:12

Ich finds schön, dass sich manche Dinge anscheinend nicht verändern. So wie das Essen beim Kopp. Ich muss auch endlich wieder hin.

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am 8. November 2015
AntonM
1
1
1Speisen
-Ambiente
3Service

Martiniganslessen beim Kopp. Trotz Reservierung und Ganslvorbestellung über 90 Minuten Wartezeit. Große Portion aber Gansl war nahezu ohne Fleisch. Nur Knochen, Haut und Fett. Leider auch stellenweise verbrannt. Das wenige Fleisch - ein durchschnittliche Hendl bringt mehr auf den Teller - hart und zäh.
Um € 17.90 eigentlich eine Frechheit. Wir gehen gerne wieder zum Kopp mit seiner urigen Atmosphäre -nur zum Ganslessen nie wieder.

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am 31. August 2015
tigi
28
1
3
4Speisen
4Ambiente
4Service

Ein uriges wienerisches Lokal mitten in einer von Kebabbuden und Hendlfrittierer verseuchten Umgebung.

Das Essen ist sehr gut. Am Wochenende ist immer die Hölle los, aber kein Wunder bei dem Essen. Alles Speisen auch zum Mitnehmen, jedoch wird hier etwas für das Plastikgeschirr verrechnet. Damit hätte ich keine Problem wenn es wirklich gekauft wurde aber es werden einfach über gebliebene Geschirre vom Einkauf verwendet. Das finde ich nicht in Ordnung.

Ansonsten sehr zu Empfehlen!

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am 15. August 2015
robinson
15
1
2
5Speisen
4Ambiente
4Service

Wenn man sich die Gäste im KOPP ansieht, weiß man eigentlich schon, dass hier alles passt. Es ist ein Gasthaus, das keine bösen Überraschungen bringt. Ich war bereits mehrmals dort und es ist fein, wenn man sich seiner Sache sicher sein kann: Das Essen ist fein, die Portionen sind groß und auch das Service lässt keine Wünsche offen. KOPP - eine Adresse, die man sich auf jeden Fall merken kann :-)

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Letzter Kommentar von am 4. Mai 2016 um 11:05

Ja, so dubiose ältliche Mannspersonen, die Wein trinken, rauchen und Zeitung lesen (Beschreibung passt auch auf mich ;-) ).

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am 8. August 2015
podersdorf
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

War wieder ganz Super alle Speisen und ein tolles Service und ganz Nette Leute und auch die Nachspeise ist zu Empfehlen das ganze hat einen Besonderen Flair eben für Brigittenau das Richtige Lokal
bleibt weiter so
Mit lieben Grüßen Fam.Fürstl

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Kommentar von am 8. Aug 2015 um 23:46

Nur mal so eine Frage: wann warst du denn dort? Um 02:30h? Und das war nicht das erste Beisl an dem Abend, oder? Der Kopp ist eine tolle Institution - aber eine Bewertung auf der Höhe vom Steiereck-Level halte ich (in nüchternem Zustand) für leicht übertrieben.

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am 17. April 2015
Experte
adn1966
80
48
22
4Speisen
3Ambiente
3Service
3 Fotos1 Check-In

ReTe Treffen beim Kopp, einer wahren Wirtshausbastion in Wien. Hier wird echte Wirtshaustradition hochgehalten, auf der sehr reichlich bestückten Speisekarte finden sich jede Menge Wiener Klassiker, vom Hirn mit Ei über Gulasch, Schnitzelvarianten, Braten und noch viel mehr. Im Gastraum wird man gerne einmal zu anderen Leuten dazugesetzt, das ist normales Procedere beim Kopp und durchaus förderlich für Gespräche unter den Gästen.

In den warmen Monaten gibt’s einen großen Schanigarten, einen klassischen Gasthausgarten ohne übertriebenen Schnick-Schnack. Die Lage direkt an der doch recht gut befahrenen Engerthstraße macht das Gastgartenerlebnis zu einer lauten Angelegenheit, aber geht man nach der 100%igen Auslastung, die wir gestern vorfanden, scheint dies von den Gästen angesichts der guten Küche offenbar gerne in Kauf genommen zu werden.

Die Bewertung ist nicht ganz einfach, man muss halt schon gewisse Abstriche bei Service und Speisen machen, darf aber nie vergessen, dass es sich um ein echtes Gasthaus handelt, nicht um ein feines Restaurant. Der Bewertungsstandard muss dementsprechend angepasst werden. Nun, denn:

Feine Sache, so ein ReTe Treffen, es ist schön, sich persönlich austauschen zu können, kennt man einander mittlerweile doch recht gut von den Bewertungen und Kommentaren. Es war ein angenehmer, lauer Frühlingsabend, auch der tagsüber nachgerade stürmische Wind war dem Treffen gut gesonnen und hat sich auf ein akzeptables Niveau zurückgenommen.

Der sehr nette, durchaus mit Wiener Schmäh gesegnete Kellner brachte mir zur Eröffnung ein helles Seidl und erklärte mir auf meine Frage, welchen GrüVe er mir empfehlen könne, es gäbe den Veltliner nur in der Schankwein - Variante.

Seinem Gesichtsausdruck entnahm ich, dass dies meine Erwartungen wohl nicht erfüllen würde. Aus der Bouteille gäb’s einen Welsch und einen Weissburgunder, letzterer wurde dann my weapon of choice. Ein durchaus braver Wein, keine Offenbarung, aber für ein Gasthaus durchaus in Ordnung.

Aus der tatsächlich sehr, sehr reichhaltigen Speisekarte wählte ich eine Frittatensuppe, sowie als Hauptgang den Gasthausklassiker Schweinsbraten – Knödel – Salat. Obwohl ich als Letzter zum Treffen kam und auch als Letzter bestellte, kam meine Suppe nach gefühlten 30 Sekunden auf den Tisch. Ein großer Teller, nicht die üblichen Suppentassen, reichlich Frittaten in einer Suppe, die hausgemachter nicht sein könnte. Nicht ganz geklärt, kräftig, mit etwas g’sundem „Bodensatz“, der auf reichlich Kochzeit mit echtem Fleisch, richtigen Knochen und Gemüse schließen lässt. Ein Zauberwürferl oder eine Instant-Packung hinterlässt keine derartigen Spuren.

Geschmacklich war dieses Süppchen – ich beziehe mich hier nicht auf die Einlage – so ziemlich die beste Rindsuppe, die ich in einem Lokal bis dato genießen durfte. Selbst der Rindfleischtempel, der täglich immerhin eine halbe Herde Rinder verkocht und daher tatsächlich eine unglaubliche Rindsuppe aufbietet, könnte hier noch was lernen. Auf den etwas zu dick geratenen, jedoch jedenfalls hausgemachten Frittaten fanden sich Karottenstücke, ganz weich, - nix al dente oder bissfest – aber genau so mag ich sie.

Die Suppe verdient die absolute Höchstpunktezahl, mit einem kleinen Abzug für die etwas zu dick geratenen Frittaten.

Gleich danach bekam ich (ebenfalls als Erster) den Schweinsbraten serviert. Beim Kopp werden die Speisen für einen Tisch nicht zeitgleich rausserviert, sondern je nachdem, wann was fertig ist, gebracht. Wirtshaus-Style.

Der Braten war vom Karree, eigentlich meine zweite Wahl. Ich bevorzuge den deutlich durchzogeneren Schopf oder die Schulter, weil nicht so trocken. Trotzdem war das Fleisch vergleichsweise zart, ein riesiger (hausgemachter) luftiger Knödel bildete die Beilage. Begleitet wurde der Braten von einem klassischen Wirtshaussalat, - hausgemachter, etwas süßlich abgeschmeckter Kartoffelsalat, Kraut, Tomaten, etc., sehr fein.

Beim Saftl des Bratens bin ich mir nicht ganz sicher, ob hier nicht ein wenig mit Convenience nachgeholfen wurde, geschmacklich würde ich eher meinen, es wurde mit Instant–irgendwas etwas „getuned.“ Oder aber, der Koch hat’s mit dem Einreduzieren etwas zu gut gemeint. Selbst für mich (salz-affin und Raucher, - mon dieu -) war das schon zu nah an der Grenze zum VKS (Verliebter-Koch-Syndrom). Den hohen Salzgehalt konnte man aber mit dem zum Glück recht milde gewürzten Knödel gut ausgleichen.

Von meinem Nachbarn durfte ich auch ein Stück Zwiebelrostbraten probieren, auch hier (das selbe??) Saftl, auch hier natürlich der gleiche Salzgehalt. Der Rostbraten ein zartes, gut gedünstetes, stellenweise sogar leicht sulziges Fleisch mit (nur) gerösteten, hauchdünn geschnittenen/geraspelten Zwiebeln, eine brave Leistung. Nicht der beste ZRB, den ich probieren durfte (den macht meines Erachtens der Nigl in Senftenberg), aber eine brave Leistung aus einem (und das wollen wir nicht vergessen) Gasthaus, nicht Restaurant.

Mein Gegenüber hatte das Bauernschnitzel bestellt, ein solide gebackenes Schweinsschnitzel, das sich für meinen Geschmack zu wenig von einem normalen Cordon Bleu abhob. Ja, es waren ein paar Zwiebeln in der Fülle zu finden, und leider zu viel Speck, der das Schnitzel geschmacklich etwas erschlug, man hätte hier den feineren Weg mit etwas Gemüse (z.B. Paprika), etwas milderem Speck und vielleicht Schafkäse wählen können.

Insgesamt eine sehr, sehr solide Wirtshausküche. Die Auslastung ist gut, es gibt offenbar viele Kopp – Fans. Und das ist gut so, viele dieser echten und originären Wirtshäuser müssen aufgeben und zusperren. Hier besteht noch ein Wirtshaus, das sich nicht um Modernisierung schert, hier gibt’s kein WLAN, keine Wiener Gerichte, die mit Finesse ins 21. Jahrhundert gehoben wurden. Hier setzt man auf altbewährte, bodenständige Wiener Küche, die viele Menschen meiner Generation aus ihrer Kindheit kennen.

Ich hoffe, den Kopp gibt’s noch viele Jahre, und ich kann eine eindeutige Empfehlung für dieses Lokal abgeben. Gemütlich ist's beim Kopp, der Service ist freundlich, schnell und mit der richtigen, passenden Portion Schmäh, die Preise sind günstig und das Essen ist durchaus gut, vorausgesetzt, man legt die richtige Messlatte (Gasthaus) an.

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Kommentar von am 8. Aug 2015 um 04:41

puh - das war sicher eine Überraschung, dass in einem Gasthaus nur ein Grüner Veltliner da ist...

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am 9. September 2014
Experte
schlitzaugeseiwachsam
152
83
21
3Speisen
2Ambiente
3Service
Gelistet in: Urwienerisch!

Meine Wenigkeit und die Brotvernichter verabredeten sich zum Spareribsvernichten im allseits gelobten und bekannten Gasthaus Kopp, welches wohl in vielerlei Munde ist wegen seiner preiswerten Hausmannkost und grosse Portionen. Ich war schon sehr neugierig auf das Gasthaus, was eigentlich zu den Lokalitäten gehört, welche ich nur sehr selten besuche im Gegensatz zu den vielen asiatischen und sonstigen internationalen Lokalen, wie viele bereits von mir wissen. In der heimischen Hinsicht bin ich eher unerfahren.

Das schon vielfach beschriebene Ambiente...nun ja...für mich war es etwas grindig (ich mag grindige Lokale, wenn das Essen gut ist!), für andere ist es eben urig, anscheinend keine Raucherabgrenzung, was für mich persönlich einfach ein No-Go ist. Glücklichweise war das Wetter warm genung für den Aufenthalt im Gastgarten.

Schon bald kamen auch die bewährten Testerkollegen Brotvernichter. Wir bestellten nach kurzer Durchsicht der Karte folgende Speisen und kamen zu folgenden Eindrücken:

1) Die Krautsuppe: Ein grosse Portion, würzig, nicht zu sauer, mit ein paar geselchten Fleischstückchen, nicht zu heiss serviert, das Kraut noch knackig. Für mich persönlich die beste Krautsuppe bis dato. Sehr gut!

2) Die Hauptspeisen bestanden aus Ripperl mit jeweils Honig und Chilimarinade. Nach Information des Herrn Ober frisch zubereitet.
Auffällig für mich war der zu salzige Geschmack und stellenweise etwas zu trocken. Mein Lieblingsripperln werdens nicht, da habe ich schon im Strandcafe besser gegessen. Auch hier war die Portionen riesig. Insgesamt mäßiges Erlebnis. Die kleine Alibiportion Krautsalat war dagegen köstlich, nicht zu sauer oder zu kümmelig, dafür sehr ölig, trotzdem ein Sehr gut, auch die gebratenen Erdäpfel waren passabel zubereitet.
Des weiteren wurden noch gebackene Champignons mit der klassischen Sauce Tartare und auch mit Ketchup probiert, was durchaus genießbar ist. Steinpilze waren leider nicht im Angebot. Die gebackenen Champignons bekommen ein "Gut" von mir.

3) Dessert: Ich liebe einfach diese rassistische Nachspeise aka "Mohr im Hemd" (was ist daran rassistisch?) oder auch warmer Schokokuchen mit Schlagobers, um sie politisch korrekt zu benennen. Warm, süß und saftig und ja...es ist eine Qual...Schlagobers, die ich liebe, aber die Konsequenzen hinterher bereue! Was solls...sehr gut!
Die Palatschinken der geschätzten Mittester bestanden aus Topfen und Mohnpalatschinken. Die Palatschinke waren soweit okay, nur mit der Füllung...merkten wir doch beim verkosten, das der Topfen nicht in Ordnung war, ranzig. Selbstverständlich wurde dieser nach Beschwerde nicht verrrechnet. Auch beim Mohnpalatschinken wirkte der Mohn ein wenig muffig und anscheinend wurde auch keine Butter für die Mohnsauce verwendet. Geschmolzene Butter habe ich nämlich auch anders in Erinnerung...Für die Palatschinken meinerseits nur ein "Mäßig".

Fazit: Meine persönliche Erfahrung im Kopp war insgesamt gemischt. Einige Gerichte sehr gut, andere wiederum schlecht. Vielleicht muß man noch ein paar weitere Male das Gasthaus besuchen, um eine faire Meinung bezüglich dieser Lokalität abgeben zu können. Das gestrige Ergebnis war für mich persönlich jedenfalls kein Grund dem Kopp einen "Kultstatus" zuzusprechen, auch wenn es sicher sehr geschichtsträchtig ist. Große Portionen und günstige Preise sind einfach nicht alles und vom Geschmack her gibt es sicher noch Potential nach oben.

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Letzter Kommentar von am 21. Okt 2014 um 08:21

Mitterlehner ist ja wirklich keiner. ;-) Der Mohr, von Venedig wie auch der von Meinl, war übrigens ursprünglich ein Maure.

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am 19. August 2014
vielesser123
27
18
13
4Speisen
5Ambiente
4Service

Ich bin absoluter Kopp-Fan und in den Nicht-Diät-Phasen fast wöchentlich dort um die Spareribs mit Knoblauch oder ein Wiener Schnitzel zu genießen. Eine Vorspeise (meistens Fritattensuppe, am Sonntag gibts auch Leberknödelsuppe) darf natürlich auch nicht fehlen. Der Kopp ist nicht grau, nicht eintönig sondern bunt und vielfältig. Zum Kopp gehört nicht nur die teilweise handgeschriebene Speisekarte mit einer großen Auswahl an tollen Gerichten, auch das Publikum ist einmalig! Es ist alles vertreten, was man sich nur vorstellen kann: der gestresste Anzugträger, das Mädchen von nebenan, der stark kurzsichtige Opa mit 2,5 cm dicken Brillengläser, sich streitende junge Pärchen, natürlich auch sich liebende Pärchen (alt und jung), nach Schweiß und Zigarettenrauch riechende Männer, in ein Parfüm-Fass gefallene und mit der Schmink-Flinte beschossene Frauen und so weiter und so fort. Ich liebe diese Vielfalt!

Dass das Preis-Leistungs-Verhältnis fantastisch ist, wurde schon mehrmals erwähnt. Auch die sehr gut zubereiteten Speisen, wurden hier oft gelobt. Ich kann mich nur anschließen, möchte aber auf eine Beobachtung, die ich Ende Juli bis Mitte August gemacht habe, hinweisen:

- Letzes Jahr habe ich eine Fritattensuppe bestellt. Serviert wurde ein in Wasser aufgelöster Suppenwürfel mit Frittaten. Wie bereits erwähnt, bestellt ich diese Suppe sehr oft. Dieser Vorfall war einmalig. Ansonsten ist diese Suppe 1A.

- Vorletztes Jahr hat ein Freund von uns Wiener Schnitzel bestellt. Das Fleisch war extrem dünn ausgeklopft. An einigen Stellen war es löchrig: Panade auf Panade schmeckt nicht wirklich so gut.

- Vor einer Woche waren wir mit 2 Freundinnen dort. Mein Mann und ich haben Spareribs mit Knoblauch bestellt. Unsere Freunde 1 x gefüllte Paprika mit Reis und 1 x Szegediner Krautfleisch mit Semmelknödel. Nach 5 min wurden die gefüllten Paprika serviert, das Szegediner Krautfleisch nach 15 min. 60 min später haben wir unsere Spareribs erhalten. Okay, die Freunde waren längst fertig, aber das hat uns nicht besonders gestört. Wir haben dieses Mal 3 kleine Racks erhalten, ansonsten sind es 2 große Stücke. Meine Augen haben geleuchtet. Ich war hungrig und die Portion sah wirklich sehr schön groß und lecker aus. Schnell habe ich eine Rippe runtergeschnitten, den Mund weit aufgemacht und gierig reingebissen. Dann der Schock. Das Fleisch löst sich nicht vom Knochen. Es ist hart und zäh. Mir hat mein Kauwerkzeug richtig wehgetan. Das zweite Rack war leider genauso ein Reinfall. Da alle guten Dinge drei sind, habe ich auch dieses probiert und siehe da: zartes Fleisch, das sich ohne Widerstand leicht vom Knochen löst. Mein Mann hatte nur ein zähes Stück, zwei waren weich und zart. Es wurde vielleicht darauf spekuliert, dass die Frau nach einem Rack schon satt ist, soso...

Wie bereits erwähnt, haben wir interessanterweise diese Negativ-Erfahrungen über 3 Jahre in einem relativ engen Zeitraum (Ende Juli bis Mitte August) gemacht (daher leider nicht die volle Punktezahl bei der Speisen-Bewertung). Eine Vermutung wäre, dass der Koch, der unseren Geschmack zu 100 % trifft, Urlaub macht.

Ach ja, fast hätte ich es vergessen, unsere Freunde waren mit ihren Speisen (gefüllte Paprika mit Reis und Szegediner Krautfleisch) hochzufrieden.

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Letzter Kommentar von am 19. Aug 2014 um 21:54

Oiso, da Vielesser trifft es voll auf den Punkt - eine Bewertung, die es voll trifft. Gaaanz selten gibt es Aussetzer bei einer sonst durchweg sehr guten Qualität, bei sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer den Kopp ned kennt, is söbst schuid ;) Und, der supa Koch darf halt auch mal Urlaub machen ;) LG! Meista

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am 16. August 2014
gaberl
14
1
3
5Speisen
4Ambiente
5Service

ich war schon einige male dort. das essen ist immer sehr gut und vor allem sehr viel. das lokal ist immer voll also sollte man vorher reservieren. ansonst wird man einfach zu anderen gästen dazugesetzt wenn man das möchte. es wird aber niemand zu irgendetwas gezwungen. der einzige "mangel" ist, dass es nur 1 wc gibt. zumindest bei den mädls. wie es bei den herren ausschaut weiss ich nicht. daher sollte man sich vorher überlegen wann man mal muss, sonst wartet man, da ja das lokal auch immer voll ist.

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am 9. Juni 2014
BrigitteM
16
1
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5Speisen
3Ambiente
5Service

Ich war heute mit meinem Lebenspartner das erste mal dort !!!SUPER das Personal ist auf Zack !!Die Speissen lecker !!!Da muss man einfach wieder hin

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Kommentar von am 9. Jun 2014 um 20:11

@taramataki Mir auch!

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am 25. Februar 2014
donau
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4Speisen
4Ambiente
3Service

der preis passt, daher ein lob dem wirtshaus. essen und getränke sind noch so wie man es von einem beisl erwartet: sehr gut und originell. wenn es doch mehr kopps geben würde!!!

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am 19. September 2013
GerhardWWW
2
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5Speisen
3Ambiente
3Service

Tolle Wiener Küche, grosse Portionen netter Service und sehr günstig

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am 9. August 2013
Experte
dieBrotvernichter
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5Ambiente
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20 Uhr, Wien-Milleniumtower: schnell noch was Essen - Mc Donald's? Nein, aber wohin dann? Der mit mehr Leben-im-20.-Erfahrung und jahrzehntelanger Kopp-Kenner meint: ins Gasthaus Kopp und warnt:"...da gibt's aber nur Wirtshaus-Essen!" Es wird kurz abgewogen: wir sind ja schon sehr ernährungsbewusst aber wenn (selten aber doch) Mc Donald's zur Auswahl steht, dann hat Gesundheit und Moral keine Priorität mehr. Lieber finanziell kleine Wirten stützen, als Fast-Food-Monster. Damit war's dann schnell beschlossen - auf um's Eck zum Kopp.

Auch für uns folgende Situation: Gastgarten voll und Innen ebenfalls alles andere als leer. Eigentlich kein Platz. Aber der geschäftige Herr vom Service macht's möglich und organisiert uns was. Ein 4er-Tisch zu zweit im Schanigarten.

Wir sind froh und so fröhlich lesen wir die Almdudler-Tafeln und die Speisenkarte synchron. Bei den Preisen, macht das richtig Spaß. Der Hunger ist groß und der Durst (bei der Hitze) ebenso. Eigentlich sollt's ein großes Hollerwasser werden - gibt's aber nicht. Dann Cola-Light aus dem Flascherl aber bitte OHNE Glas und einmal einen Traubensaft mit Wasser auf einen Halben. Der Mann vom Service wiederholt: "...amal großer Trauben-Leitung." Ja, gut - ist genommen.

Viel Auswahl auf der koppschen Speisenkarte. Rundherum wird vor allem Schnitzel, Cevapcici, Spare-Ribs (daher für uns dann auch schon ausverkauft), Knödel mit Braten und Kraut, Gordon (ja, mit G beim Kopp) Bleu und Eierschwammerl in verschiedenen Varianten gegessen.

Nein Vorspeise brauchen wir nicht, bitte gleich was g'scheites Großes. Der Kopp hat immerhin mehr Vegetarisches im Angebot als der Mc Donald's und aufgrund der Unkenntnis der Vegetarierin gegenüber der Lokalität wird auf Nummer Sicher gegangen und Gebackene Steinpilze mit Sauce Tartare und Garnitur bestellt. Der Hunger ist beiderseits groß, also noch ein kleiner gemischter Salat zusätzlich UND Ketchup noch dazu, zu den Steinpilzen und der Sauce Tartare. Der Kopp-Kenner will dem Gesundheitsbewusstsein die Treue halten und den Zander gegrillt mit Petersilkartoffeln. Gut, Speisen-Bestellung wird nach der Rauchpause des Herrn Obers aufgenommen.

Und dann warten wir einfach, auf das was kommt. Getränke sind leer. Das Essen ist noch immer nicht am Weg, dafür aber viele andere Menschen, die ins Kopp zum Essen wollen. So sind auch zwei junge Männer auf der Suche nach einem freien Platzerl. Der Mann im vollsten Service-Einsatz sagt dann bestimmt und mit gespielter Verzweiflung:"Jo, donn miasts eich do dazua setzn." Schnell und Kraftvoll - man könnte es auch als hantig bezeichnen, also gar nicht "gentlemanlike" - zieht er mit jeweils einer Hand die zwei leeren Nebensessel zur Seite, damit die beiden und wir keine Entscheidungsfreiheit mehr aber dafür die Zwei Platz zum Essen haben. Na gut, wird schon passen. Wir versuchen uns flexibel auf die neue Situation einzustellen und uns das hungrige Warten mit Plaudern über Belanglosigkeiten zu verkürzen - man will ja nicht zu viel Privates an fremde Ohren lassen.

Das Warten wird länger und daher wird dann unsere Tischgesellschaft einfach in unser Gespräch mit einbezogen - zu viert redet sich's dann einfach mehr über Belanglosigkeiten. Zwischendurch wird auch recht resch die Bestellung der beiden schnell entschlossenen Burschen aufgenommen - und weiter geht's im Text.

Wir erfahren, dass die beiden seit kurzem immer nach dem Schwimmen gern hierher auf Schnitzel und Gordon kommen. Und da kommt es auch schon das Gordon für den jungen Mann. Unsere Getränke sind schon leer, wir warten immer noch auf unser Essen und der andere hat sein Schnitzel auch noch nicht. Üblicherweise wären wir beide jetzt mit dieser Hungerkapazität schon dermaßen geladen, dass wir kurz vor einem Zornesausbruch stehen würden. Aber nicht in der koppschen Atmosphäre. Wir nehmen zwar wahr, dass uns etwas zu essen fehlt, sinnieren ob wir uns mit einem Glas Hauswein noch mehr entspannen sollten aber die Entscheidung wird uns dann durch die selbstverständliche und hektische Ignoranz des Kellners abgenommen. Daher bleiben wir entspannt bei leeren Gläsern sitzen und warten weiter.

Nach knapp einer Stunde, und einem fast komplett verspeisten großen Gordon Bleus (mit Salami, würzig duftendem Käse und Zwiebel gefüllt) unseres Sesselnachbarn, kommen dann auch unsere Hauptspeisen. Kleiner Gemischter, gebackene Steinpilze mit Sauce Tartare - leider kein Ketchup dabei. Und beim Kopp geht's nicht anders: Zander GEBACKEN - schluss war's mit "bewusst gesund"... Wenn Zander vernommen wird, dann will der Fisch automatisch schwimmen – und zwar in Öl. Missverständnis zwischen Gast und Kellner – kann vorkommen. Kellner besteht darauf, dass der Fisch so bestellt wurde und da wir auch ohne Wein so entspannt waren – war auch das und der frittierte Fisch heute kein Problem. Ketchup nachgefragt, nicht gebracht sondern lieber geraucht in der Pause. Auch kein Problem, selbst ist die Frau. Unsere Hauptspeisen waren schnell aufgegessen. Und wir waren sehr zufrieden. Sauce Tartare bei Fisch und Pilzen gut, wenn wahrscheinlich auch ein Fertigprodukt. Pilze und Fisch schön saftig auch nach dem Bad in der Fritteuse. Salat und Garnitur schön knackig und süßlich aber unspektakulär mariniert. Kraut- und Erdäpfelsalat augenscheinlich selbst gemacht und das passabel.

Vom Start weg wussten wir schon, was zur Nachspeise bestellt wird. Erst nach dem wir alle drei schon unsere Hauptspeisen gegessen hatten - da kam dann das Schnitzel vom zweiten Sesselnachbarn. Aber dafür auf astronomischen Portionsgrößen-Niveau. Wow.

Die Gelegenheit (lieber nicht den Herrn Kellner) haben wir beim Krawattl gepackt und gleich - wie geplant - den Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster und dieTopfenpalatschinke mit Vanillesauce in Auftrag gegeben. Wir sind gespannt was man um Münzbeträge (€ 3,50) vom Kaiserschmarren und (€ 2,50) Topfenpalatschinke erwarten kann. Flotter ging's dann weiter. Topfenpalatschinke war schön dünn und ordentlich gefüllt, Vanillesauce vom Puddingpulver gekonnt angerührt und zu dem Preis, insgesamt in Ordnung. Der Kaiserschmarren war großzügig bemessen. Dazu wird im Kopp einfach der gute Palatschinkenteig nur dicker mit Rosinen gebacken. Der „Palatschinkenschmarrn“ dann mit Staubzucker bestreut – geschmeckt hat’s uns und für € 3,50 – gibt’s keine Beschwerden. Der Zwetschkenröster war in Ketchup-Portionsgröße angerichtet, daher ist es auch schwierig zu definieren ob zugekauft oder selbstgemacht. Aber auch hier – es hat geschmeckt. Nur hätte der fruchtige Röster in Relation zum Schmarrnberg schon mehr ein See sein können. Ohnehin waren wir dann schon sehr gesättigt und angesichts der preiswerten Kalkulation und nächtlichen Uhrzeit auch sehr zufrieden.

Selbst das Personal scheint sich dort, so wie wir wohl zu fühlen. Die 130 Minuten haben wir in angenehmer Stimmung mit gutem Essen verbracht, zu zweit und auch zu viert am Tisch.
Jawohl, jetzt sind wir beide Kopp-Fans!

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Letzter Kommentar von am 10. Jul 2014 um 12:13

Das ketchup, das joghurt ,das cola und der teller, was der duden schreibt ist mir wurscht.wenn wir so weiter machen, bestellen wir dann irgendwann mal auch einen palatschinken mit aprikosenkonfituere. Mich graut jetzt schon

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am 9. August 2013
Experte
amarone1977
315
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3Ambiente
3Service
4 Fotos1 Check-In
Gelistet in: Wien - Beisl & Co.

Legendär. Jetzt aber richtig!

Dabei beginnt diese prägende Wiener Episode schon zwei Tage vorher:
es ist nach wie vor drückend heiß, Wien matcht sich temperaturmäßig immer noch mit Tunis und Hurghada. Die Pratersauna ist obsolet geworden, in den Lokalen weiß man nicht, wo’s angenehmer ist – im brennend-brütenden Schanigarten oder im drückend schwülen Lokalinneren.

Im Gastgarten sitzt eine Person und liest das pulitzerpreisverdächtige Kleinformat. Nicht einmal die Speisentafel beim Eingang mit Hinweis auf „Sperrstunde 16 Uhr“ fällt mir auf, erst als ich merke, dass die Tür nicht aufgeht, kommt die Ansage aus der anderen Richtung wie auf Befehl:

„Koohst net les’n?“ (das Wiener „nn“ verschwindet ihm ang’fressenen „ooh“)

Wäre so eine Ansage in meiner „g’scherten“ Heimat passiert, hätte ich den guten Herrn gelinde gesagt nach seinem schlechten Befinden gefragt. Aber wir sind ja in Wien, und so drehe ich den Spieß salopp-humorvoll um:

„Sand’S leicht a bissl beleidigt heit?“ – „Na eh net, oba da Kopp hot heit scho um Viere Nochmittog Sperrstund‘, waaßt‘ de miassn heit putzen! Mia hot jo nua da Kööhna die Krone außa brocht. I wuit ma jo eh ah no an Spritza kaufn, hob’s jo söba net gwusst, doss a heit scho zua is.“

So erfahre ich innerhalb von 5 Minuten seine halbe Lebensgeschichte – „waaßt‘ i bin jo ka echta Weana, bin jo a Woidviertler, oba scho seit’n 63er-Joah do im Zwanzigsten.“
So bringt mich der 11A zurück zur U-Bahn – zwei Tage später nächster Versuch.

Der Schanigarten ist bummvoll, wohl nicht zum ersten Mal. Die Qual der Wahl gibt’s also erst gar nicht.
Drinnen zögert der Kellner keine Sekunde: Raucher oder Nichtraucher? – Nichtraucher natürlich.

Der Nichtraucherbereich ist nicht wirklich baulich vom Raucherbereich getrennt, ein großes Schild an der Wand scheint sich regelrecht dafür zu entschuldigen: (sinngemäß) „einen richtigen Nichtraucherbereich gibt’s im Extrastüberl.“ So kann man das auch sagen, heute ist mir das aber wirklich egal, ich fühle mich hier wie in einer anderen Zeit.

Es gibt sie ja nur in Wien – diese alten Gasthäuser, mit der allerersten Einrichtung von anno dazumal, also 50er- und 60er-Jahre, der geschätzte User Meidlinger12 wird mir beim Vergleich mit der Philadelphia-Wirtin zumindest irgendwie Recht geben.

Die helle Wandvertäfelung erinnert mich an Großmutters Esszimmer, das waren sicher die gleichen Brettln, die mit dem Schlitzschraubenzieher aufgeschraubt werden.
Die neben dem unermüdlich kurbelnden Ventilator runterhängenden Pflanzen wurden wohl auch nicht erst vorgestern beim bellaflora abgeholt.
Boden und Möbel zeigen Farbenspiele und Gebrauchsspuren, aber ich schwör’s: am Boden liegt nicht ein Futzerl oder Bröserl.

An der Wand Bierwerbung und Drucke von Salvador Dali. Mein Zwickl wird gebracht: erfrischend, trüb, vollmundig. Genau meine Wahl, kaum zu glauben, dass man in Schwechat ein so feines Bier braut.

Der Kellner stört mich beim Smartphonieren: „So, jetz‘ is‘ Schluss mit lustig – ‘gessn wird!“
Die Krautsuppe in der hohen Tasse dampft und riecht betörend. Das Kraut erinnert mich an jenes im polnischen Bigos. Schön sauer, die Suppe mächtig mollig, Fettaugen garnieren den kräftigen Sud, der ordentlich Selchfleisch mitgebracht hat. Wenn das nicht deftig ist, na was dann. User wirtshausfreak, hab Dank für deine Empfehlung!

Sicher: an so einem Tag Krautsuppe zu essen, grenzt an Wahnsinn, doch ich hoffe insgeheim, dass mir das Gebräu hilft, die hartnäckige Halsentzündung auszutreiben.
Die Suppe tut ihren Dienst. Das Hemd wird feucht, das Gesicht bekommt einen glänzenden Teint. Herrlich.

Knödel mit Ei und Salat.
So muss das sein: schöne Knödelscheiben gleichmäßig angeröstet, das darüber gegossene Ei verteilt sich schön in der Pfanne, gerade eben vor dem kompletten Stocken holt der Küchenfreund das ganze aus der Pfanne – rauf auf den Teller.
Die anderswo verbreitete Angst, das Ei könnte „Probleme“ machen, gibt es hier nicht. Hier brät man das Ei nicht zu Tode, bis es trocken ist, um etwaige Keime im sprichwörtlichen Keim zu ersticken.
Einzig der Salat haut mich nicht vom Hocker – der schwimmt in einer doch viel zu verwässerten Marinade, obgleich der Salat selbst frisch und knackig ist.
Das können die Steirer dann doch um Welten besser, aber alles müssen Sie ja auch nicht können, die Wiener.

„Na, wer‘ ma no a behmische nehmen?“ – Ich bin praktisch am „Streiken“, soll ich mir noch die gute Palatschinke bringen lassen? Eigentlich geht ja gar nichts mehr.

„Geh kumm! ‘Platzt bisst jo eh no net!“ – Na also, Herr Graf, bringen’S ma no den Fisch!

Die böhmische Mohnpalatschinke ist schön dünn, etwas „eibetont“ gelb, schöne Konsistenz, mit flüssiger Butter und (zu) viel Powidl gefüllt.

„Na siehgst! Host‘ as eh g’schofft! Komma no was bringen?“ – Aber sicher! Fußball live am Schirm. Welche Farbe gibt’s hier eigentlich bei euch? Grün-Weiß oder doch Violett?
„Hean’S, mir is des wuascht, i bin a Grieche, do aufg’wochsn, i vasteh net, wiaso 22 Trottln olle an Boin nochlafn!“ – Im augengleichen Moment schießt ein Grieche für Rapid ein Tor. Jubel im Lokal.

Ich übersiedle in den rauchenden Schankbereich. Ein kleines Dunkles noch bitte!
Ich suche mir einen Tisch: Is‘ bei Ihnen noch frei?
„Sicher – nehmen’S Plotz. Setzen’S Ihnan oba gonz ummi, sunst sehgen’S jo nix!“

Wieder sitzt mir ein Herr gegenüber, der zwischen Fußball live, dem faschierten Braten („de kochen so guat, sog i Ihnan, bei uns im 23. gibt’s ka so a Lokal!“) und dem Hopfeneistee seine Lebensgeschichte loswird.

Drei Tore später die Rechnung bitte: nicht einmal 18 Euro für Suppe, Knödel mit Ei, Palatschinke und zwei Bier. Auch preislich ist man hier noch in der Vergangenheit – ich kann’s kaum glauben. Trotzdem, für die niedrigen Preise ist die Qualität und Umsetzung traditioneller Wirtshausküche wirklich mehr als ordentlich.
„Sogar die Taxler kumman doher essn!“ – Ich glaub’s meinem Sitznachbarn auf’s Wort.

Nach einer Hälfte Essen und Trinken und zwei Hälften Fußball ist klar: hierher muss man wiederkommen. Sollte die UNESCO in Wien einen weiteren Grund suchen, schützenswertes Kulturgut in ihre Liste aufzunehmen, in der Brigittenauer Engerthstraße wird sie sicher fündig:

Verdacht auf Weltgastronomieerbe!

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Letzter Kommentar von am 18. Aug 2014 um 09:28

Helmuth - du musst auch nicht lachen. Wenn du berechtigte Kritik als Retourkutsche bezeichnest, dann bist du am falschen Dampfer. Ich möcht jetzt net scho wieder von vorn anfangen mit erklären...bitte...

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am 10. Juli 2013
Experte
cmling
48
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18
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Soll ich oder soll ich nicht, frage ich mich. Hat nicht wirtshausfreak alles gesagt? Dennoch biete ich eine kleine Untermauerung seines kleinen Kunstwerks.

Termin im nahegelegenen Krankenhaus: 2 1/2 Stunden, davon 95 % Wartezeit: Da habe ich mir doch ein Mittagessen verdient und da gibt's doch...

Herrliches Wetter, fand einen Platz im Schanigarten an einem Vierertisch, wo nur ein netter Herr saß, der zum Beispiel auf meine Frage, ob es ihn störe, wenn ich rauche, meinte: "Gengans... im Freien?!"

Ein Zwickl tat not. Habe noch nie ein besseres bekommen. Der Kellner brachte es rasch und die Speisekarte auch.

Zum Schanigarten: Es ist ein netter Schanigarten, aber er liegt halt an einer stark befahrenen Straße. Es gibt Lärm, wahrscheinlich auch unangenehme Treibstoffgerüche für empfindliche Nasen. Deswegen die 3, die keinen Bezug auf das Innere des Wirtshauses nimmt.

ćevapčići sollten's sein. Wahrscheinlich nicht sehr klug in so einem Lokal, aber manchmal möchte ich eben ćevapčići essen!
Mit pommes frites und Garnitur (= viel Zwiebelstücke, Senf und Ketchup, etwas Kraulsalatiges, eine Paradeiserscheibe).
Ich bin kaum ein berufener ćevapčići-Kritiker, aber es kommt schon vor, daß sie mir nicht schmecken. Diese haben mir gut geschmeckt, auch das Beiwerk war in Ordnung.
Die Portion war leider groß genug - und gut genug, daß ich keiner Nachspeise noch fähig war. (Ich dachte mir, ich müsse doch noch wenigstens eine Palatschinke nehmen, aber das wäre dann schon unter Völlerei gefallen.)
Somit setzt sich die 4 aus dem herrlichen Bier und den guten ćevapčići zusammen.

Service auch 4: Freundlicher, souveräner Kellner, der bei dem wohl üblichen vollen Haus alles im Griff hat.

Ein wunderbar funktionierendes Wirtshaus. Gäbe es nur mehr davon!

(Krügel Zwickl: 3,40; ćevapčići: 6,20. Eine rare Kombination von billig und preiswert).

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Kommentar von am 11. Feb 2014 um 21:50

Jetzt war ich auch im Kopp und es ist mein neues Lieblingslokal.

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am 5. Juni 2013
scrwoedmasta
9
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2
5Speisen
3Ambiente
4Service

Ein klassisches altwiener Wirtshaus. Urige Atmosphäre. Im Sommer kann man draußen sitzen - das ist insofern angenehm, weil man nach einem Besuch drinnen ob des Küchengeruches 30 Meter gegen den Wind stinkt. Also: neues Gewand und duschen erst NACH dem Mittagessen, davor bringt es nichts. Oder erst zum Abendessen kommen ;-)).

Hervorzuheben ist jedenfalls die Küche: ein unfangreiches Angebot an "ortstypischen" Speisen. Portionen, deren Größe kaum zu bewältigen ist (sehr positiv: die Kellner haben die Alufolie zum Mitnehmen immer griffbereit). Und das alles zu Preisen, die man in Wien nicht mehr oft findet. Das Preis-/Leistungsverhältnis lässt hier keine Wünsche offen.

Die Bedienung passt zum Ambiente - urige Typen, die in der Regel aber verlässlich und schnell arbeiten. "Eigene Tische" gibt es nicht. Man wird dazugesetzt. Oder man bekommt jemanden dazugesetzt. Irgendwie lustig, um neue Leute kennenzulernen. Jeder Platz wird genutz.

Wenn man zur Mittagszeit essen will: unbedingt reservieren. Zwischen 11.30 und 13.30 Uhr ist die Hütte bummvoll.

Von mir gibt es eine absolute Empfehlung!

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am 26. Mai 2013
Update am 28. Juni 2013
Experte
Alexgroops
53
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4Speisen
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Eigentlich hatte ich vor, heute Abend ein anderes Gasthaus zu besuchen. Dieses jedoch hat am Sonntag nur bis 20 Uhr warme Küche, und so bekamen meine Begleitung und ich um 20.07 Uhr nichts mehr zu essen. Daher beschlossen wir, in das nicht weit entfernte Gasthaus Kopp zu fahren.

Ich würde es als typisches Wiener Wirtshaus mit Wohnzimmercharakter bezeichnen. Die beiden Räume, Raucher wie Nichtraucher, sind relativ geräumig. Wir setzten uns an einen Tisch im Raucherraum. Die Beleuchtung, die in jeweils ein paar Neonröhren in Form von Dreiecken von der Decke hängt, gefiel mir überhaupt nicht, zumal das zu helle Licht leider einiges von der ansonsten gemütlichen Atmosphäre wegnahm. Als ich mir die Einrichtung jedoch etwas genauer anschaute, konnte ich ein Grinsen nicht zurückhalten! Über der gläsernen Verbindungstür zum Nichtraucherbereich hängt ein großes, altes Bild vom Gasthaus Kopp. "Passend" dazu, hängt daneben ein Bild einer Madonna mit Kind. "Passend" dazu, haben sie daneben eine bekannte Skulptur von Laurel und Hardy aufgestellt. Daneben befindet sich ein großer Mast, dessen Spitze geschmückt ist von einem überdimensionalen Adventkranz, von dem auch noch Christbaumkugeln herunterhängen. Und ganz PASSEND dazu, sitzt gleich darunter der Osterhase! :-)) Die paar Hühner, die einen Teil der Dekoration bei der Bar darstellen, passen somit tatsächlich zum Osterhasen!

Dass die optische Erscheinung des Kellners ebenfalls lustig war, verwunderte mich überhaupt nicht mehr! Glatze, kugelrunder Bauch und kurze Hose. Sofort war er zur Stelle, reichte uns die Speisekarte und nahm unsere Getränkebestellung entgegen, die aus einem Seidl Dunklem, sowie einem Sommergspritzten bestand.

Am Publikum fiel mir sofort positiv auf, dass es altersmäßig wirklich bunt gemischt war! Sehr junge Leute, junge Leute, ältere, noch ältere und alle sitzen sie auch noch nebeneinander an den Tischen, von denen es nur größere gibt und es im Gasthaus Kopp völlig normal ist, dass man sich einfach irgendwo dazusetzt. Ich hatte den Eindruck, dass sich ein alleine sitzender Herr sogar über die Gesellschaft gefreut hat, die sich an seinen Tisch setzte, obwohl er sie nicht zu kennen schien.

Als sich uns der Kellner mit den Getränken näherte, rief ihm ein Stammgast von einem anderen Tisch zu, ob er sich nicht einmal mehr eine lange Hose leisten könne, worauf ihm der Kellner wörtlich antwortete: "Najo, do muasst ma mehr Maut geben!" Also die Stimmung dort war wirklich sehr amüsant!

Beim Blättern in der Speisekarte bemerkte ich sofort die auffallend günstigen Preise. Dieser Eindruck verstärkte sich beim Anblick der großen Portionen rundherum noch mehr! Ich entschied mich für ein Gordon mit gemischtem Salat um 7,60, meine Begleitung bestellte Cevapcici mit Pommes. Nach geschätzten 10 - 15 Minuten kam der Kellner und überreichte mir einen Teller mit den Worten: "Jetzt vergess ma einfach die Emanzipation und der Mann kriegt zuerst!" Wieder mussten wir lachen! Nach wenigen Minuten bekam auch meine Begleitung ihre Cevapcici serviert.

Mein Gordon hatte seinen Platz auf einem Pizzateller gefunden und füllte diesen, zumindest längsseitig, fast zur Gänze aus! Ich begann am linken Ende zu schneiden und stellte erfreut fest, dass der geschmolzene Käse schon beim ersten Schnitt aus dem Schnitzel lief! Ich habe schon viele Gordons gegessen und oft schon musste ich mich fast bis zur Mitte vorarbeiten, bis überhaupt mal Käse vorhanden war. Hier nicht! Perfekt wurde das Gordon dann, als sich nach ca. 2 Zentimetern bereits der Schinken abzeichnete. Das Fleisch selbst war wunderbar weich und saftig, überhaupt nicht flachsig und die Panier herrlich knusprig! Sogar 2 Bratkartofferl hatte ich dabei, obwohl diese in der Speisekarte nicht angeschrieben waren.

Vom gemischten Salat hätte ich mir ein wenig mehr erwartet. Er war nicht schlecht im Geschmack, vielleicht hätte man ein bisschen weniger Öl verwenden können. Aber er beschränkte sich auf grünen, Kraut und Kartoffelsalat. Karotten und Fisolen hab ich schon irgendwie vermisst.

Die Cevapcici meiner Begleitung schmeckten eigentlich genau so, wie Cevapcici eben schmecken sollen. Saftig, würzig, da passte alles. Die Pommes waren ziemlich dick, eindeutig hausgemacht und innen wunderbar flaumig! Während wir noch aßen, bekam ein junges Mädchen vom Nachbartisch ein Riesenschnitzel serviert, ebenfalls auf einem Pizzateller. Meine Begleitung bezweifelte, dass das Mädchen die ganze Portion packen würde!

Nachdem wir unser Essen verdrückt hatten und einen "Hand auf den Bauch legen und Puh - das war gut und viel" - Effekt verspürten, fragte uns ein Stammkunde freundlich, ob er sich zu uns setzen dürfte, was wir ihm natürlich nicht verwehrten. Kurz darauf fragte meine Begleitung wegen Unwissenheit den Kellner, wo sich denn das WC befände.

"Verrat i ned, draussen gibts eh Büsche!" Auf kurzes Schweigen folgte Gelächter - wieder einmal! :-) "Gemein!", meinte meine Begleitung lachend, worauf ihr der Kellner ein "So bleib i wenigstens in Erinnerung!" entgegnete. Da hatte er völlig recht. Diesen Abend im Gasthaus Kopp werden wir wohl so schnell nicht vergessen!

Die Rechnung machte exakt 19,60 Euro aus! Für ein Seidl, einen Sommergspritztn, ein großes Gordon mit gemischtem Salat, sowie Cevapcici mit Pommes! Selten, sehr selten, dass wir unter 20 Euro bleiben, wenn wir zu zweit essen und trinken gehen! Bevor wir aufbrachen, warfen wir noch einen Blick auf das Mädchen am Nachbartisch. Sie kämpfte zwar tapfer, aber nach der Hälfte ihres Riesenschnitzels gab sie resignierend auf. Da blieb wohl mal wieder nur die Folie!

Fazit: Komme wieder! :-)

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Letzter Kommentar von am 29. Jul 2013 um 09:02

Nicht im Gasthaus Kopp, denn dort heiszen die knusprigen und groszzuegig gefuellten Schnitzel wirklich "Gordon"... koppsche Eigenmarke sozusagen ;) ...und dieser Kaese, den die dort verwenden, ist so wie das Ambiente dort, kraeftig wuerzig und sicher kein analog fades Milcherzeugnis...

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am 30. März 2013
Experte
hbg338
388
56
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2Ambiente
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2 Fotos3 Check-Ins

Gäbe es das Gasthaus Kopp nicht, man müsste es erfinden. Beim Betreten glaubt man sich bei der Spira oder in einer anderen kultigen Wiener Fernsehreihe.
Im Lokal dominieren die großen Tische. Zu zweit irgendwo ungestört zu sitzen ist unmöglich. Ein weiterer Hingucker ist eine alte Registrierkasse und die klassische alte Schank.
Der Schankraum ist auch gleichzeitig der Raucherbereich und rechts davon ist durch eine fast immer offen stehende Tür der Nichtraucherbereich abgegrenzt. Das heißt militante Nichtraucher haben ein Problem weil sie zwangsläufig durch den Raucherbereich müssen. Es gibt aber die Möglichkeit gleich neben an im Kopp Stüberl einen Platz zu reservieren. Das Kopp Stüberl ist ein ehemaliges Geschäft welches am Gasthaus angrenzt und mittels einer Durchreiche von der Küche direkt mit Essen versorgt wird. Das Kopp Stüberl ist zwar nicht groß aber ein komplettes Nichtraucherlokal. Reservieren ist aber in beiden Lokalen sehr von Vorteil den bei meinen Besuch sind einige Personen enttäuscht gegangen weil kein Platz frei war.
Die Kellner leisten einen perfekten Job und passen perfekt zum Lokal. Typische Wiener Wirtshaus Schmäh aber trotzdem ans arbeiten nicht vergessen. Die Getränkebestellungen wurden trotz vollem Lokal sehr rasch entgegengenommen und ebenso flott waren sie am Tisch. Perfektes Zusammenspiel von Schank und Service.
Die Speisenauswahl bietet alles was die Wiener Gasthausküche hergibt. Paniert gegrillt gekocht. Schweinsbraten mit Kraut und Knödel, Tafelspitz mit Rösti und Apfelkren, Zwiebelrostbraten mit Braterdäpfel, Wiener Schnitzel vom Schwein mit gem. Salat, Putenschnitzel gebacken mit gem. Salat und Preiselbeeren, drei Sorten Spareribs(Honig, Chili, Knoblauch) garniert mit Braterdäpfel Salat und Cocktailsauce (für mich die Besten von Wien) und als Nachspeise Marmelade Palatschinken.
Ich hatte die Knoblauch Spareribs ideal für Knoblauchliebhaber. Die Spareribs waren mir frischen Knoblauch bestückt und die Knoblauchsauce war ein Traum. Ein kleiner Teller Krautsalat mit einen Pfefferoni war auch dabei. Meine Frau hatte einen Faschierten Braten mit Erdäpfelpürre. Das Pürre war nicht aus der Packung sondern wie zu Großmutters Zeiten noch frisch gemacht.
Die ganzen Speisen sind preislich sehr günstig. Kenne kein Lokal wo man Spareribs oder Zwiebelrostbraten unter €10,-- bekommt.
Für ein feines Geschäftsessen oder eine Hochzeitstafel sicher nicht der richtige Ort, aber wer leger und zwanglos sehr gut essen will ist hier genau richtig.
Am Wochenende und am Abend mehr Zeit für Parkplatzsuche einplanen.

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am 29. März 2013
Yellowsubmarine
4
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4Speisen
5Ambiente
3Service

Es gibt ihn noch, den guten alten Wirtn ums Eck. Mit allem was dazugehört: Kellnern mit Schmäh, einer kreidebeschriebenen Speisekarte auf der Straße, echtem Wirtshausambiente und preiswerter guter Hausmannskost.

Das Service war flott, trotz der Tatsache, dass das Lokal bis auf den letzten Platz gefüllt war. Das Cordon mit Mayonnaisesalat - was sonst - war ausreichend groß und wirklich sehr gut.

Wer lieber in stylischen Lokalen aus Glas und Edelstahl unterwegs ist, wer statt Bier lieber Aperolspritzer trinkt, der sollte den Kopp meiden. Wer Wiener Gemütlichkeit schätzt, ist hier genau richtig.

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am 19. Februar 2013
Steffi04
12
1
3
4Speisen
3Ambiente
3Service

Das Gasthaus Kopp kann man schon fast als "Eventgastronomie" bezeichnen. :)
Wir gehen öfters dort mit Familie, Opa, Oma, Schwager, Schwiegereltern, etc. essen. Die Atmsophäre ist wie in alten Zeiten, als man noch ins Gasthaus ging um sich zu amüsieren und sein zweites Zuhause war. Das Ambiente ist sehr altbacken, aber ein anderes würde zur Seele des Lokals nicht passen.
Wir haben immer den gleichen Kellner,... komischerweise. Er ist (fast immer) sehr aufmerksam, trinkt nach jeder zweiten Bestellung heimlich einen Spritzer hinter der Bar, und erzählt jedesmal von seinem Urlaub in Asien. Mit meinem Freund (er ist Deutscher) legt er sich gerne spaßeshalber an und bringt einen "Piefke" Witz nach dem anderen. Manchmal setzt er auch einfach an einen schon sehr kleinen Tisch zwei verschiedene Parteien zusammen, und man hat so gut wie keinen Platz um ordentlich zu essen. An die ein oder andere Bestellung muss man ihn hin und wieder mal erinnern.
Für alle "Hobbyrestauranttester" und "Möchtegern Rachs" ist das sicher eine Katastrophe, aber die Wahrheit ist:
Es ist genial so wie es ist!!! Trotz der Tolpatschigkeit hat er Charm, das Essen ist ehrlich und gut, und die Stimmung dort ist schön. Nicht umsonst muss man reservieren am Wochenende um überhaupt einen Platz zu bekommen. Es macht einfach Spass da zu essen und man fühlt sich willkommen. Meine tante heißt mit Nachnamen Knüpfer und auf der Tischreservierung stand groß: FRAU SCHLÜPFER! Ich kann Ihnen sagen, wir haben selten so gelacht und auch die Kellner haben den Spass mitgemacht.
Wie gesagt: Die Speisen schmecken uns ALLEN immer durchweg gut. Die Detailbewertung überlass ich mal den "Rachs" hier im Forum...
Fazit: Gemütlichkeit, Charm, Spass, ehrliches Essen. Was will man mehr!

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am 22. August 2012
FrueheStueck
29
12
8
4Speisen
3Ambiente
3Service

Grundsätzlich muss man sagen, dass das Gastkopp Kopp sicherlich polarisiert.

LOKAL: echtes Wiener Gasthaus mit jahrzehntelanger Tradiotion die man im Interior sieht, mit dem Hang zum Abgeschnuddeltem. Wegen der gemeinhin "schönen" Location geht hier niemand hin, es ist der ehrliche Wiener Charme der hier den Ton angibt. Das Gasthaus besteht aus fast ausschliesslich großen 1 m mal 4 m großen Massivholztischen mit kleinen quadtratischen Tischdeckchen aus den 70er Jahren. Man sitzt auf Bänken und wegen des ständigen Andrangs während der Essenszeiten darf man hier keine Berührungsängste haben, da die Kellner jeden freien Platz nutzen um Gäste dazuzusetzen. Das gilt auch für den Schanigarten direkt neben der Strasse, durch Büsche zur Strasse hin geschützt. Dazusetzen ist die Regel wenn nichts frei ist.

Vorteil: Spira-Fans kommen hier auf ihre Kosten! Wiener Originale in Wort und Bild machen den Aufenthalt in Kopp zu etwas ganz besonderem - und bringen oftmals ein Schmunzeln ins Gesicht. Auch die Schmähs der Kellner sind eine nette Beigabe.

GÄSTE: der Kopp befindet sich gegenüber des Beere-Hofs, großer Gemeindebau, der einfach Mann geht zu Mittag auf ein leistbares und wohlschmeckendes Menütschi, genauso wie hier Geschäftsessen abgehalten werde. Tendenziell ist der Kopp ein altwiener Gasthaus des einfachen Österreichers der nichts auf Schischi hält und für sein hart erarbeitetes Geld, oder die Sozi, a gscheites, üppiges Pappi serviert bekommen möchte.
Freunde des stilvollen Ambientes und der gehobenen Küche sind hier ganz sicher Fehl am Platz! Denn hier ist der Mensch ein Mensch.

SPEISEN: Österreichische Standard Gerichte: Zwiebelrostbraten, Schnitzel mit Salat (um 5,20.- EUR!), Tafelspitz, Kalbsbraten, gebackene Champignons, etc. aber auch Fisch, zu empfehlen: Fisch Natur, Kabeljau natur gegrillt mit Petersilkartoffeln und Knoblauchsouce, für 7,90.- EUR mein absolutes Lieblingsgericht im Kopp. Die Portionen sind eher größer und bodenständig einfach zubereitet. Als Nachspeis gibts einen Scheiterhaufen um 1,50.- oder verschiedene Palatschinkenvariationen. Mein Favorit: Kastanienreis.

SERVICE: Der Kopp hat Tradtion wie der grantige Wiener Kellner sein Image. Grundsätzlich sind die Kellner freundlich, frotzeln lassen Sie sich allerdings nicht. Die ausschliesslich männliche Mannschaft bedient schon seit Jahren, dementsprechend ist die Schnelligkeit des Personals. Nicht verschrecken lassen, die Herren können an schlechten tagen auch mal etwas granteln, sind aber ganz lieb.

PARKEN: kein Problem, Engerthstrasse oder Nebengassen ist immer was frei.

FAZIT: echte Wiener Küche unter echten Wienern geniessen. Für Aufgeschlossene ein Muss.

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Letzter Kommentar von am 7. Nov 2012 um 11:22

Diese Bewertung ist nicht hilfreich fuer Analphabeten und Menschen die Probleme haben, mehr als einen Satz zu lesen!

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am 23. Juli 2012
Baron
11
2
3
2Speisen
0Ambiente
2Service

Also auch aufgrund mehrfacher Empfehlungen pers. Natur waren wir am Sonntag beim Kopp.
Da es im Garten keinen platz gab gingen wir in den Nichtraucherbereich- die Türe war geschlossen so das uns wenig Rauch der vollen Raucherabteilung erwischte!
Als Gösser (und schwechater;ottakringer) Verächter wurde mir ein Zwickel als alternative zum Krügerl empfohlen- Super in der Speisekarte gibts aber ein Wieselburger als Flaschenbier auch noch.
Meine beste Ehefrau von allen bestellt sich das "Schweinsbratel" und ich hatte die Wahnsinnside Cevapcici zu Ordern.
Die zuzubereiten ist augenscheinlich eine Kunst weil sie länger als das trockene Karreschweinsbratel brauchen. Daher habe ich die Gelegenheit die verbale Bewertung der Sparibbs vom Nebentisch zu verfolgen: Gast : heute waren die Sparribbs aber wieder viel besser als da letzte mal! Kellner: de san imma guat. Gast- weiblich: na die letztzen haben net viel ghassen! Kellner : mir haben a neue Lieferung kriegt!
Aha Denk ich mir " mir san net schuld dös war des Viech" ist auch eine Argumentation!
Aber es erscheinen meine Cevapcici! Super aus den Pommes wurden halt Bratkartoffeln- sowas muss man einem Gast ja nicht unbedingt mitteilen wenn man gerade Rauchpause macht.
Jetzt erschließt sich mir auch die lange Wartezeit -meiner Frau ist es gelungen das Trockene Karre schweinsbratel nach dem Motto der Hunger treibts rein-zu vernichten. Es hat wahrscheinlich so lange gedauert bis irgendwer das TK packerl hat aufreißen können! Nehme 3 Bissen und lasse den Rest zurückgehen-warum interessiert ja eh keinen- wurscht will mich mit dem Lederhosentypen auch nicht streiten bin eh schon "an-gefressen "genug! Nehme noch ein Bier (Flasche) und verirre mich aufs "häusel"! Abreißen und neu machen sagt der gelernte Inst. in mir.
Das Bier war auch ein Fehler denn zwischenzeitlich hat irgendwer die Chuzpe gehabt sich einen Fisch zu bestellen- trotz geschlossener Rauchertüre STINKT das ganze Lokal nach Fisch!
Ich möchte den nicht serviert bekommen. Mir langts jetzt endgültig Zahlen und nix wie raus aus der Bruchbude!
Fazit: Nie wieder!

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Letzter Kommentar von gordon am 27. Apr 2013 um 13:59

also ich gehe seit 1999 zum Kopp und es stimmt schon dass man das eine oder andere mal dort einfahren kann. Der Kopp ist ein Massenabfertigungsbude auf mittlerem Niveau. Das Cevapcici würd ich dort auch nie bestellen. Das Schnitzel ist allerdings ganz gut und auch so Sachen wie das Wurzelfleisch (wenns auf der Karte steht), das Gulasch oder das gekochte Rindfleisch sind zu empfehlen. Trotz allem haben sie, wie die meisten traditionellen Wirtn in den letzten Jahren schwer nachgelassen

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am 8. Juni 2012
HerbertH
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

eines der besten gasthäuser im 20.bezirk,wenn nicht in ganz wien,essen sehr gut und viel,da wird man-sie wirklich satt,

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am 17. November 2011
Experte
anita47
67
22
19
4Speisen
4Ambiente
5Service

War vorige Woche das erste Mal Im Kopp zum Gansl Essen, da wir eine grössere Gesellschaft waren (12 Personen) konnten wir an einem grossen quadratischen Tisch Platz nehmen was toll war weil man sich so sehr gut mit allen Anwesenden unterhalten konnte.
Die Ganslsuppe war ausgezeichnet ein bissl pfeffrig, mit Croutons, hätte zwar lieber Bröselknödel gehabt aber die gabs leider nicht.
Das Gansl war super, sehr saftig das Fleisch, die Haut knusprig, der Erdäpflknödl flaumig der warme Krausalat ein Gedicht, einzig das Rotkraut zu flüssig, war aber gut abgeschmeckt. Nachspeise konnten wir nicht mehr essen auf Grund der Riesenportionen. Der Wein war fein, leider konnte der Schnaps das Ganze nicht abrunden da dieser von wirklich schlechter Qualität war (verwässert?). Das Ambiente ist das eines typischen Wiener Gasthauses, wie es wahrscheinlich nicht mehr viele gibt, deshalb die hohen Bewertung. Besonders hervorheben möchte ich das Service, trotz übervollem Gasthaus am Samstag Abend, war der Kellner freundlich, lustig und unglaublich aufmerksam so daß ihm das besondere Lob unserer Truppe gebührt. Wir waren begeistert.

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am 24. August 2011
GerhardJ
1
1
5Speisen
4Ambiente
4Service

Sensationelles Alt Wiener Gasthaus! Preis/Leistungsverhältniss 1A u. der Geschmack ist einfach nur WOW!

Bin allerdings nur ein großer Fan des Gartens, drinnen find ich´s persönlich net so toll

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am 18. Juni 2011
genial
55
1
4
3Speisen
2Ambiente
3Service

Der Kopp in Wien 20. bietet Wiener Küche, Schmankerl, Hausmannskost und österreischische Klassiker zum vernünftigen Beislpreis. Oft brechend voll. Daher sollte man hier keine Scheu zeigen und sich dazusetzen zu anderen Lokalgästen. Publikum bunt gemischt. Kellner mit den bekannten Wiener Schmäh. Der Style ist als urig zu bezeichnen. Altbewährt eben. Einen Gastgarten im Heurigenstyle entlang der Engerthstraße gibt es auch. Wer vom Fortgehen nur noch Pizzerien kennt, sollte sich auf das soziale Experiment einlassen. Es lohnt sich auf alle Fälle. Man hat danach sicher Gesprächsbedarf und Mitteilungsfreunde. Probieren!.

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am 16. Juni 2011
Bine
1
1
4Speisen
3Ambiente
5Service

Ein super Altwiener-Lokal.
Erstklassiges Essen das schnell und vor allem freundlich serviert wird. TV für Fußballfans ect., einen Schanigarten im Sommer, gutes Bier - was will man mehr?!

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am 7. Februar 2011
atHome
35
1
4
4Speisen
2Ambiente
3Service

Richtiges Wiener Beisl! Bedienung typisch wienerisch, ab und zu ein bischen tief, ab und zu ein bischen zu viel Alkohol - aber sonst in Ordnung - schnell und aufmerksam!
Essen ist ausgezeichnet - typische Wiener Küche - selten anzutreffen!
Wels gebacken ... usw.
Preis- Leistungsverhältnis stimmt!

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am 29. November 2010
helwien
9
1
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

Wer den Unterschied Restaurant/Wirshaus nicht kennt, hat beim Kopp nichts verloren.

Das ist ein Wirtshaus, eine "Hitt´n. Ich gehe gerne dorthin - um preiswert und gut zu essen.

Tisch alleine? Fehlanzeige! Aber ganz ehrlich, ich habe mich beim Kopp schon mit Vielen unterhalten. Die sich zu mir setzten, oder an deren Tisch ich gesetzt wurde. Ein breites Spektrum, meistens interessant, NIEMALS ungut!

Die Bedienung ist - trotz Höchstbelastung - freundlich und zuvorkommend. Allerdings: Lästerer sind nicht gefragt, schließlich gibt es genug zufriedene Gäste. Ich empfehle das preiswerte Tagesmenü zu versuchen, besonders Freitags, da gibt es Fisch. Und dann Palatschinken! Die sind frisch.

OK, (maximal) pinkeln gehe ich lieber zu Hause. Und zum "braten" ist es auch kaum geeignet.

Wir sehen uns im Kopp?

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Letzter Kommentar von am 30. Nov 2010 um 20:13

Hallo Salon10, ich bin weder blind noch taub. Ich kann sogar den Lokaltyp unterscheiden. Der Kopp will nichts anderes sein als ein (Vorstadt) Wirtshaus. Eine Rarität, ein Original. Das Lokal, die Gäste, auch das Ambiente!

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am 23. November 2010
SarastroCulinario
53
21
10
3Speisen
2Ambiente
2Service

Diesen Sonntag verschlug es mich zu Kopp in den 20ten - - Wir zwei, ein Freund und ich waren hungrig, und da in Wien am Weekend das Angebot an großen Portionen zu einem kleinen Preis eher dürftig zu sein scheint - kam es koppmäßig über uns....

Parkplatz auch Sonntags eine reine Glückssache, wenn man einen Platz in unmittelbarer Nähe sucht (wer tut das nicht).

Aber sei es drum wir fanden einen Logenplatz und rein zu Kopp....
Platz für 2 - Nur dazusetzen war die kmnappe ber bemühte Antwort - uns gegenüber eine zeitunglsender KoppGast - wir nicht schüchtern - dazugesellt - Gut besucht war er am Sonntag Abend der Kopp DER KOPP - also genüßlich die gereichte Speisekarte geblättert, GANSL ja mi warmen Krautsalat - LEIDER AUS - in der Karte zwar aber aus .... hmmmm na dann ein Backhenderl ausgelöst - LEIDER AUS - Mann müssen die Essen im Kopp Alle Gansl und Hendl waren aus - Also mein Begleiter einen Schweinsbraten weil Kraut gewollt und wegen Gansl nicht bekommen und ich ein Cordon mit Pommes und Erdäpfelsalat -

Ein Gemischtes und einen Apfelsaft gspritzt zum runterspülen

Fazit: der Kulinarischen Reise in den 20ten...
Das Schweisbratl war gut - nicht 1A aber ok, der warme Krautsalat war ok - nicht Weltklasse, das Cordon war groß, die Pommes ok, der Erdäpfelsalat auch OK - nicht weltbewegend aber #usserst sättigend -

Kopp - sicher eine Adresse um zufrieden den Magen zu füllen - hohe Ansprüche an Ambiente, Bedienung und Speisen sollte man aber nicht stellen - wenngleich die Portionen und das Preis/Leistungsverhältnis in einem großen PLUS enden

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Kommentar von am 18. Jun 2011 um 20:15

Kommt drauf an was man sich dort bestellt. Es stimmt das der Schweinsbraten nicht das Non-Plus-ultra ist, über gebackenes kann man streiten- ich denke das einzige Schnitzel in Wien wo man wirklich einen Unterschied zu allen anderen schmeckt gibt es beim Figlmüller. AAAAber wenn man mal beim Kopp eine Suppe gegessen hat zB eine Gerstlsuppe, die es häufig gibt zu Mittag oder einfach nur eine Fritattensuppe dann ist es UNMÖGLICH diesen Unterschied nicht zu erkennen- ich weiß- dass es nicht mal beim Sacher eine bessere Suppe gibt. Oder auch den Scheiterhaufen oder der Topfenstrudel-besser gehts nicht! Des weiteren hab ich unglaublich guten gebackenen Spargel heuer dort gegessen, die Salate sind immer sehr gut mariniert- vor allem der Grüne. Letztes Mal gabs faschierten Braten mit Rösti und Erbsengemüse und es war als ob es meine Oma gekocht hätte- wirklich ein HIT.

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am 5. November 2010
freidrich
1
1
0Speisen
1Ambiente
0Service

wohne seit kurzem in der naehe vom gasthaus kopp und bin heute motiviert durch die guten bewertungen mal dorthin essen gegangen.....
eine herbe entaeuschung triffts nur milde, schon beimeintreten war ich ein wenig geschockt. Ich meine altes aussehen und urgiges ambienete hat ja durchaus seinen reiz aber speisereste am boden unterm tisch, kellner die mit einem fetzen der offensichtlich auch zum tischabwischen verwendet wird glaeser putzen geht dann doch ein wenig ueber meine schmertzgrenze.
ich habs dann doch gewagt mir eine menue zu bestellen.... fehler....
die suppe war zwar ok aber um wasser mit einem suppenwuerfel zu mischen und ein par fritaten hinein zu geben muss man kein koch sein.
das schnitzel war guenstig und schmeckte auch so, flacksen ohne ende und geschmack nach altem oel. NICHT einmal die muehe das alte verprannte fast schon klebrige oel vom teller zu wischen tut man sich dort an. mir ist fast schlecht geworden. der kellner der anfangs recht freundlich war ist nachdem ich mich beschwert habe und ihn fragte wie alt das oel sei richtig rabiat geworden. nichts wie weg!!!!!

und jetzt kommts...
total veraergert bin ich dann gegangen.
der haus eingang neben kopp stand offen und man konnte den geruch von alten oel richen, mich hats interessiert und bin hinein. vom innenhof sieht man durch die fenster in die kueche und etwas grauslicheres hab ich noch nicht gesehn.
von den fliegengittern tropft!!! wortwoertlich das oel, alles was man sehen kann ist versifft und dreckig und stinkt!!!!

ich empfehle jeden vor dem besuch beim kopp sich mal die kueche vom innenhof anzusehen....
mir ist unverstaendlich das die so ueberhaupt offen haben duerfen.....

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Letzter Kommentar von am 10. Nov 2010 um 20:25

Es steht mir nicht zu, die Glaubwürdigkeit Deines Reviwes in Zweifel zu ziehen. Sollten sie aber ansatzweise stimmen bzw. echt Substanz haben, halte ich folgenden Weg für sinnvoller: Marktamt Wien – Magistratsabteilung 59 Link Ich werde trotzdem beim Kopp vorbeischauen, allein schon stimmungshalber ;)) Ein Obstler hinterher und die Keime haben eh`keine Chance!!!

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am 5. November 2010
Niki
5
1
1
4Speisen
3Ambiente
3Service

Gasthaus Kopp oder "der Kopp" für uns immer ein Erlebnis, wirklich großartig gemachte Hausmannskost, für mich zu große Portionen, unglaublich günstige Preise, geniales Gästeumfeld von bis......
Ein echter Wirt halt und ja stimmt die WC-Anlagen laden nicht zum stundenlangen Verweilen ein, alt halt aber sauber, die Einrichtung ist zusammengestoppelt, kaputtes wir ersetzt ohne einen Designer zu verpflichten. Das Lokal ist alt und total authentisch, gut gemacht ist auch die Nichtraucherzone mit eigenem Eingang, die Kellner sind keine Faserschmeichler in dem Bezirk wohl nötig aber sie sind sehr flott und haben auch meistens einen guten Schmäh .
Romantische Kuschelabende zu zweit ungestört an einem Tisch kann man sich dort erst ab 23Uhr erhoffen, bei dem Andrang versteh ich, dass ich nicht alleine an einem 6er Tisch sitzen kann.
Wer damit leben kann der erlebt einen der letzten echten Wirten in Wien mit genialer Hausmannskost.
Mein Tipp:
Schnitzel mit Mayosalat, Spareribs, Wild und jetzt Martinigansl und ganz wichtig
die frisch gemachten Palatschinken.
Es wird leider eine Zeit kommen wo wir solchen Lokalen nachtrauern werden.

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am 3. November 2010
Experte
laurent
300
58
27
3Speisen
1Ambiente
3Service

Gestern schon in der Gegend gegessen, heute war der/das vielgerühmte Kopp dran. Heute „Kalbsbraten mit Reis“ hat mich hinein gelockt (den es dann aber nicht gab..)

Dal Lokal brummt, geht förmlich über, ein kommen und gehen- unglaublich. Bummebummevoll, ein Gewusel wie wenn man was geschenkt bekommen würd. Fast geschenkt sind allerdings die Preise wirklich. Schweinsbraten mit Kraut und Knödel € 6,90, Tafelspitz mit Rösti und Apfelkren € 8,90, Teller Wiener Schnitzel vom Schweinmit gem. Salat€ 4,50- das ganze noch dazu zu recht anständiger Qualität- ziemlich verständlich warum das Lokal aus allen Nähten platzt.

Nach 10 Minuten dann endlich ein freies Platzerl gefunden- keine Chance im genauso verrauchten Nichtraucherraum ( welcher durch eine geöffnete Glastüren nur optisch getrennt ist). Das naturtrübe Bier war rasch bei Tisch auch die Frittatensuppe mit viel Gemüse, reichlich Einlage und fetten, gelben „Augen“ drauf. Das ¼ Gansl: Eine Untertreibung, das war fast eine halbe Gans. Knusprig, saftig, mit Apfel-Semmelwürfel gefüllt, dazu ein ganslfettes Safterl, perfektes Waldviertler Riesenknödl und ein gatschig, zerkochtes Rotkraut mit mächtig viel Zimt. Ein wirklich gutes Wirtshausessen.

Das 3-Herren-Servicetem: Absolute Vollprofis. Flott unterwegs, keine langen Wartezeiten, - finden auch noch Zeit zwischendurch einige Zigaretten zu rauchen-haben immer einen lockeren Spruch drauf und sind auch bei Höchstauslastung freundlich

Mehr als gewöhnungsbedürftig der „Rest“. Skurril, echt skurril. Patina- die noble Form von Grind- wohin man schaut . Unzählige Aufkleber- Vom beliebtesten Bezirkswirt zur Energy-Drink-Werbung neben Wein der Woche (Welschriesling noname um 2,10) Cevapcici und Kaffe zum mitnehmen-Plakat. Übervolle Aschenbecher, Weingläser welche mit der Öffnung nach unten direkt über den qualmenden Aschenbechern der Schank hängen, verpickte Maggiflascherln, klebrige Zuckerstreuer,…… Muss alt so grindig sein? Aber offensichtlich stört das die wenigsten oder man nimmt es auf Grund der wirklich günstigen Preise in Kauf.

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am 3. Oktober 2010
Experte
Gastronaut
428
45
29
4Speisen
2Ambiente
3Service

"Wo ist die versteckte Kamera?", wollte meine Begleitung wissen, als wir uns heute im Kopp unser reservierter Tisch gezeigt wurde.Nicht, dass der Tisch was gehabt hätte... Nur waren dort bereits zwei Leute uns speisten ruhig ihre Marmeladepalatschinken. "Das ist hier so", wurde uns von den palatschinkenessenden Tischokkupierern versichert und wir fügten uns zähneknirschend unserem Schicksal. Mein Gegenüberbestellte eine Leberknödelsuppe, die innerhalb von wenigen Minuten dampfend daherkam. Frisch und selbstgemacht war sie definitiv, leider auch etwas zu mild gewürtzt. Aber egal, hat man endlich mal wieder die Gelegenheit eine "Maggi"-Flasche zu benutzen. Ich bestellte ein Schweinsschnitzel mit Pommens Fritten, Madame ein Cordon Bleu mit Salat! Während Cordon, Schnitzel und Salat ausgezeichnet waren, hatten die Pommes Frittes die Konsistenz und den Geschmack jener Backrohr-Kartoffelstreifen, die man bereits nach der Hälfte der Garzeit auf dem Ofen nimmt; mit einem Wort: Sie waren richtig grauslich!Das Ketchup, das in kleinen Tuben serviert wurde, schlug sich mit größenwahnsinnigen 75 Cent auf die Rechnung nieder, was unserem Ketchupverbrauch einem Sparpaket unterstellt hat! Dafür waren die Marmeladepalatschinken, offenbar ist die hier wirklich jeder - mit 2,5 Euro wieder lächerlich billig. Vor dem Kaffee wurden dann wieder neue Leute an unseren Tisch gesetzt, das laute künstliche Husten meinerseits hatte leider nicht die erwünschte abschreckende Wirkung! Insgesamt waren wir mit dem Essen sehr zufrieden, abgesehen von den Pommes Frittes. beim Ambiente darf man sich nicht zu viel, genau genommen gar nichts erwarten. Und beim Service werden die Kellner recht schnell leicht unfreundlich, wenn man auch nur andeuted am reservierten Tisch keine Fremden leute haben zu wollen...was eh vergebens ist. Eigentlich sollte man das Lokal deshalb ja nicht empfehlen...nur leider sind dafür die Schnitzel wirklich zu gut...

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Letzter Kommentar von am 14. Okt 2010 um 23:12

Muß Walt und Smutje beipflichten! Ich finde das Lokal gehört samt Service und Ausstattung unter Denkmalschutz gestellt (im positiven Sinn), daher bitte als ehrwürdiges Altertum schonend kritisieren, z`ammruckn und die authentische Atmosphäre und die echte Wiener Küche genießen. Sauber sollt`s aber schon sein. P.S. Für die Toilette könnte ein Desinfektionstüchl ja nicht schaden ;)

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am 1. Juni 2010
Genussbub
97
5
7
4Speisen
2Ambiente
3Service

Bei den Speisen kann ich mich den Vorreviews großteils nur anschließen. Wirklich ausgezeichnete Auswahl und üppige Portionen.
Die Qualität stimmt großteils auch, nur beim Hendl hatte mein Kollege letztens Probleme (leicht blutig = absolutes NOGO!)
Vielleicht sollten zum Vorteil der Qualität und Gesundheitssicherung ein wenig bei der Quantität Abstriche gemacht werden!

Das Ambiente ist nicht mehr ganz taufrisch und der Sanitärbereich unterstreicht dies eindrucksvoll (leider).
Die direkte Lage an der stark befahrenen Engerthstrasse hebt die Gemütlichkeit keinesfalls und der Gastgarten leidet erst recht darunter.
Das Service ist freundlich, rasch und zuvorkommend.

Trotzdem, wer gute bürgerliche Küche. große Portionen zu einem vernünftigen Preis will ist beim Kopp immer richtig.

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am 1. Juni 2010
mcleod68
9
1
2
5Speisen
5Ambiente
5Service

Ein uriges Alt-Wiener-Wirtshaus mit Charme und köstlichen Speisen, einer mehr als übervollen Speisekarte, einem Schanigarten, der obwohl direkt neben einer Haupt-Verkehrsader gelegen immer noch attraktiv und gemütlich ist mit Preisen wie damals als es noch viele von diesen Wirtshäusern gab. Unbedingt hingehen, anschauen, plaudern (mit anderen Gästen und dem Kellner) und genießen. Absolut empfehlenswert

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Kommentar von Wolf am 1. Jun 2010 um 18:35

Der Kopp ist zwar gut, aber bitte nich 3 x die 5!

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am 8. Juli 2009
Helga2307
3
1
1
5Speisen
2Ambiente
4Service

Uriges wienerisches Lokal. Essen zu angemessenen Preisen sehr gut - sehr viel Auswahl. Im Lokal ist der Raucherbereich sehr verraucht, der Nichtraucherbereich etwas klein und ungemütlich. Draußen kann man bei gegebener Wetterlage ganz gemütlich sitzen. Kellner sehr flink und sehr nett.

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Kommentar von Helga am 6. Nov 2009 um 06:15

Die Preise auf der HP sind aktuell. lg, Helga

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am 2. Mai 2009
schmitzer
12
1
2
4Speisen
2Ambiente
3Service

Ein Stern in den Weiten der Wiener Gastronomie und Hausmannskost ist das Gasthaus Kopp im 20.ten Bezirk auf der Engerthstrasse.

Wenn man vom Ambiente und den Toiletten absieht (welche voll und ganz auf das Alter der Einrichtung und des Gasthauses zurückzuführen sind) kann man als Liebhaber der Wiener und Böhmischen Küche in diesem Restaurant voll und ganz auf seine Kosten kommen.

Lob an den Küchenchef welcher ein wandelndes Wiener Kochbuch sein muss, der Speisen angefangen von der Leberknödelsuppe bis hin zum Kaiserschmarrn so vorzüglich macht, das man sich am liebsten durch die ganze Speisekarte essen möchte.

Negativ aufgefallen sind die sanitären Anlagen und die kargen Sitzgelegenheiten auf engem Raum sowie der Umstand, dass man sich seinen Tisch meistens mit fremden Gästen teilen muss. Besonders in der Winterzeit ist die Be- und Entlüftung nicht wirklich vorhanden.

Positiv aufgefallen ist die Sitzgelegenheit im Sommer im Freien sowie die grosse Auswahl an Speisen und Hausmannskost und die teilweise grossen Portionen. Wer den "Schmäh" und Charme eines Alt-Wiener-Gasthauses mag, kommt beim Kopp voll und ganz auf seine Kosten.

Fazit: Sehr gute Wiener Hausmannsskost für jeden Geschmack. Sehr günstige Preise auch für Pensionisten leistbar! Angefangen vom Suppentiger bis zur Naschkatze findet sich auf der Speisekarte eine Unzahl von Gerichten die jeden Geschmack bedienen. Besonders empfehlenswert das ausgelöste Backhenderl mit Mayonaise-Kartoffelsalat, das Holstein-Schnitzel, der Schweinsbraten mit Knödel und Krautsalat sowie die Marmelade-Palatschinken und der Apfelstrudel mit Vanillessauce.

Die besonders gute Qualität der Speisen und die Vielzahl der Gerichte machen die oft lange Wartezeit auf einen Tisch, auf jeden Fall wett!

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Gasthaus Kopp - Karte
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