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Speisen
Ambiente
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47
37
37
Gesamtrating
40
13 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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FreyensteinFreyensteinFreyenstein
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Freyenstein Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Keine
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
18:00-24:00
Mi
18:00-24:00
Do
18:00-24:00
Fr
18:00-24:00
Sa
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Freyenstein

Thimiggase 11
1180 Wien (18. Bezirk - Währing)
Küche: Österreichisch, International
Lokaltyp: Restaurant, Gasthaus, Gasthof
Tel: 0664 4390837
Lokal teilen:

13 Bewertungen für: Freyenstein

Rating Verteilung
Speisen
5
8
4
4
3
1
2
1
0
Ambiente
5
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 5. Mai 2015
Experte
PrinzessinisstdieErbse
48
6
19
5Speisen
3Ambiente
4Service

Nein, Prinzessin ist nicht gerade im Dornröschenschlaf, viel mehr wird die königlich-kulinarische Wunschliste abgearbeitet und das ist auch Schwerstarbeit kann ich euch sagen!

Ein Punkt der geschätzten 247 war das Freyenstein….. endlich einmal motivieren und doch auch in die äußeren Refugien meiner Märchenstadt pilgern

…. Und so pilgerten wir… und nicht nur wir, sondern, trotz Mitte der Woche, auch eine ganze Reihe anderer kulinarisch Gleichgesinnte… das ein paar aufgrund ihres Lärmpegels besser in meinem heißgeliebtem Schweizerhaus aufgehoben gewesen wären ist eine andere Geschichte… und das Freyenstein kann ja schließlich nix dafür, dass es sehr klein und verwinkelt ist!

Das Essen…. Wiedermal spannendes und mutiges Konzept, es gibt nur ein Menü… basta… Sag was du magst oder auch nicht, gegessen wird was auf den Tisch kommt! Und ich kann euch nur eines sagen, hätte Königin-Urgroßmutter nur einmal so etwas Köstliches gezaubert, der Satz wäre mit ganz anderen Assoziationen im Köpfchen abgespeichert.

Ein Gourmet-Gasthaus…. So heißt es und besser könnte es nicht betitelt werden, der Service von Anfang an trotz vollem Haus äußerst nett und unkompliziert. Wohlfühlfaktor ganz oben!

Nach dem Gruß der Küche ging es los, ein Gang besteht immer aus zwei kleinen Gerichten, und … selbst Zicke Schneewittchen hätte hier absolut keinen Grund zu meckern gefunden!

Grüner Spargel mit jungen Erbsen, Spitzwegerich und Hollunderblütenesseig
Maultascherl vom Lamm mit Morchelragout & Fisolen – beides perfekt abgeschmeckt, o.k. Prinzessin wird einfach kein Lammfreund, bleibt Prinz und dem bösen Wolf mehr.

Süppchen von Petersilwurzeln mit Jungzwiebeln & rotem Amaranth
Augsburger mit roten Rüben, Grammeln und Kren – die Überraschung des Abends, sehr fein!

Waller aus der Pfanne mit Brennesselspinat & Schalottenbutter
Rilette von der Räucherforelle mit mariniertem Rettich & Kresse – der Waller auf den Punkt!

Rücken vom Hausschwein mit Erdäpfel-Bärlauch-Püree & Pio Pini
Gulasch vom Maishendl mit Briocheknödel & Vogelmiere – ich weiß, ich wiederhole mich, auch sehr gut

Zum Abschluss gab es einmal die Dessertvariation:

Orangenschokolade mit Heidelbeerröster & geröstetem Kakao
Safran-Vanilleparfait mit Dörrmarille und Kentuckyminze
Topfen-Haselnusskrapfen mit Rhabarbersaft

Und einmal den Käsegang:

Käse von der Formagerie Gruber mit Kürbiskompott & grünem Paradeisercoulis

Oder kurz gesagt: einmal Dessert- und einmal Käsehimmel

Dazu natürlich ausgezeichneten Wein…..

.....und was soll ich sagen, zu manchen Zielen sollte man, auch als Prinzessin, einfach öfter mal pilgern -
Chapeau, Herr Neunkirchner

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Kommentar von am 5. Mai 2015 um 15:19

Sehr schön zu lesende Bewertung - HGL von mir

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 17. Dezember 2013
Update am 22. Mai 2014
Experte
cmling
48
22
18
5Speisen
4Ambiente
4Service

Ein kleines Gäßchen, wo der 18. Bezirk beginnt, sich von der Gürtelwunde zu erholen.

Ein Eingang, der eine Herausforderung stellt, aber gemach, es kommen noch ganz andere Herausforderungen, aber die sind überaus angenehm.

Ein gemütliches Wirtshaus unbestimmter Geschmacksicherheit; schön gedeckte Tische; aufmerksames, freundliches junges Personal.

Der Besucher weiß, daß ihn ein Menü erwartet, mit der einzigen Wahlmöglichkeit Käse oder Dessert. (Das wird ihm nämlich bei der Reservierung gesagt, ohne die er kaum eine Chance auf einen Tisch hat.) Alles klein und doppelt: Man kommt auf ein Dutzend Bonsai-Gänge, die den durchschnittlichen Esser, vermute ich, zufrieden, aber nicht übersättigt hinterlassen.
Die Weinkarte ist hervorragend. Mindestens zwei der jungen Leute kennen sich in ihr gut aus.

Es war mein eindruckvollster Erstbesuch in einem Restaurant seit 20 Jahren*.

Ich kenne Herrn Neunkirchners Küche seit unzähligen Jahren (Vincent, Akademie; erinnere mich sogar an das Fuchsenloch). Er schien mir immer ein Suchender - das sind mir ohnehin die liebsten Köche. Was er jetzt gefunden hat, ist eine Möglichkeit, stets ein volles Haus zu haben, nur nach seinen Vorstellungen zu kochen und anscheinend bei nachgerade absurd günstigen Preisen sein Auslangen zu finden.

Ich verwende jetzt nicht nur aus Faulheit einen Kunstgriff: Was ich gegessen habe, findet man unter Link; eine taxative Aufzählung wäre vielleicht ermüdend. Obendrein liegt es mir fern, das absurd Gelungene auf Kosten des Hervorragenden herauszustellen.
Perfekte Würzung, traumwandlerisch sicherer, bisweilen aufregend-beunruhigender Kräutereinsatz (beim Amuse Gueule war eine Estragonbombe, die einen warnte: Hier mußt Du auf Dein Essen achten! Es hat Dir etwas zu erzählen.), Garpunkte genau nach meinen Vorstellungen.

Vier wunderbare Stunden. Etwas Offenheit, etwas Bereitschaft zu neuen Erfahrungen bringe man mit und freue sich.

Es haben jetzt bei mir alle Restaurants schwer, die zwischen der Großen Oper (die mir durchaus ab und zu Freude macht, besonders, wenn ich gerade genug Geld habe) und der korrekten Alltagsküche mit etwas Flair angesiedelt sind.

*Bruderholz, Basel, Hans Stucki

***
22.05.14
Wieder im Freyenstein, dieses Mal an einem schönen Abend im Garten. Ich finde den Garten sehr sympathisch; ich esse überhaupt gerne al fresco, besonders abends.
Dieses Mal war ich mit einem Freund dort, der sich sehr für Wein interessiert, und wir haben vieles probiert, offen und halbe Flaschen. Sehr gut getroffene Auswahl, faire Preise, gute Produkte.
Ich will mich nicht wiederholen, deswegen konstatiere ich nur, daß unter den 13 servierten Gerichten sich eine Banalität befand (ein Stück gebackenes Huhn mit Erdäpfelsalat, das jedem Gasthaus zur Ehre gereichen würde, aber den Gast im Freyenstein verwundert) und es einen Ausrutscher beim Service gab (neuer Weißwein in Glas des vorigen Weißweines eingeschenkt). Kleine Fische, sagt da der Russe, und ich sehe das auch so. Ich bin nicht versucht, deswegen meine Bewertung zu ändern, denn es war ein guter Abend; diese kleinen Einwände sind nicht erheblich.
Hingehen muß wer kulinarisch neugierig ist und offen für Ungewohntes, das aber nie ins Forciert-Lächerliche abgleitet. Herr Neunkirchner ist ein Koch, der sich Gedanken macht, und dabei zu guten Schlüssen kommt.

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am 29. Oktober 2013
marionglatz
47
1
4
5Speisen
4Ambiente
5Service

Mein Lieblingslokal! :-)
Ein Geheimtipp!
Nachteil: nicht gerade zentral gelegen. kein a la carte.
Vorteile: Und so ist der Nachteil gleich ein Vorteil. Man bekommt nur ein Degustationsmenü. Unzählige Kleinigkeiten zum Kosten, alles köstlich und zum moderaten Preis von unter 50€. Ich bin extrem heikel, mag zB keine Fisch und kaum Gemüse, keine Pilze, aber hier esse ich ALLES mit Genuss. Wir waren schon 3x dort und immer begeistert.
Ausgezeichneter Service, sehr persönlich, locker, aber mit großem Wissen zu den Speisen und Weinen.
Das Lokal selbst ist klein und eng, der Garten ist wunderschön, also im Sommer hingehen!
Mein Wunsch ans Team: Fritz-Cola ist zwar ok, aber bitte auch eine Light-Variante ins Sortiment nehmen. Es trinkt nicht jeder Wein.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 13. April 2013
CAH
55
11
14
5Speisen
5Ambiente
5Service
5 Fotos5 Check-Ins
Gelistet in: Meine Lieblinge

Besuch am Im März 2013/4 Pax:

Nach leider etwas längerer Parkplatzsuche treffen wir im Lokal ein. Der Einrichtungsstil changiert zwischen Vorstadtlokal (wo wir uns ja zweifelsfrei befinden) und der gediegenen Atmosphäre eines Haubenlokals. Wir fühlen uns sofort wohl, auch wenn wir unsere Mäntel selber zur Garderobe bringen müssen. Der Stil ist am besten mit „heimelig, aber auf hohen Niveau“ zu beschreiben. Das Lokal ist übrigens hundefreundlich.

Zu den Speisen: Die Spezialität des „Freyenstein“ und des Chefkochs Meinrad Neunkirchner ist, dass es „nur“ ein (etwa wöchentlich wechselndes, wenngleich einige Elemente wie die Blunze Fixstarter sind wenn ich richtig verstanden habe) Degustationsmenü mit 5 Gängen gibt. Ein Gang besteht immer aus 2 komplementären Speisen, wobei man durchaus spannende Kombinationen erhält. Zum Dessert kann man zwischen „Süß“ und „Käse“ wählen.

Gang 1: Bauernblunze mit Senf, kleiner Salat, Roten Rüben und Kren + Marinierte Sardine mit Haselnussaroma, Maroni und Sakura-Kresse (vgl. Foto). Dachte ich beim Lesen der Karte noch, „naja, das lasse ich eher aus, v.a. weil ich Roanen nicht mag“, so muss ich gestehen, dass sie mir zum ersten Mal geschmeckt haben, weil sie nicht diesen penetranten Erdgeschmack wie sonst häufig hatten. Die Blunze war sehr schön kross gebraten, die Sardine dazu war ein spannendes Erlebnis.

Gang 2: Süppchen von Krustentieren mit Lauch und Estragon + Nudeltascherl mit Fenchelbutter und Amaranth – die Suppe war einfach köstlich, vergleichbar mit der bis dato aus meiner Sicht unerreichten Hummersuppe vom vormaligen Meinl am Graben Chefkoch Gradwohl; das Nudeltascherl erinnerte mich ein bisschen an Kärntner Kasnudeln, aus meiner Sicht das – wenngleich in sich sehr stimmige –entbehrlichste Gericht (bin gebiast da ich Fenchel nicht mag!)

Gang 3: Lachsforelle mit Berglinsen, Winterportulak und Waldmeisteressig + Knuspriger Tintenfisch mit Jägersalat und Ampfer. Die Lachforelle war leicht glasig gebraten und mit dem Waldmeisteressig etwas säuerlich parfümiert; der Tintenfisch auf einer Art Endiviensalat war ebenfalls ein Genuss, da der Tintenfisch wirklich weich war (und nicht wie ansonsten häufig zäh).

Gang 4: Maishendl mit geschmorter Urkarotte & Vogelmiere + Angusrind aus dem Ofen mit Pilzen und Bärlauch. Zweifelsfrei der beste Gang, vom Geschmack als auch von der Farbgestaltung. Die orange-violette Urkarotte ist ein idealer Fleischbegleiter, und passt hervorragend zum perfekt weich, aber nicht trockenen Geflügel.

Gang 5 (Süßes): Grießknöderl mit Hollerröster & gerösteter Kokosnuss + Caramelcreme mit getrockneten Marillen & Melisse + überbackene Ananas mit Bittermandelsorbet & Melisse . Was soll ich sagen. Ein Gedicht, der frische Ananasgeschmack wurde durch den Hauch herbes Aroma toll kontrastiert. Einzig die geröstete Kokusnuss passte aus meiner Sicht nicht ideal zur Caramelcreme (war aber hübsch anzusehen, vgl. Foto).

Das Preis-Leistungsverhältnis fanden ich und meine BegleiterInnen mit EUR 43,- für das 5-gängige Menü plus EUR 3,50 für das Gedeck exzellent, die Weinpreise sind angemessen für die gebotene Ware wie E.T. von Triebaumer (2003), Weine von Gsellmann, Heinrich, etc. (z.B. Aperitif Winzersekt mit Waldmeistersirup EUR 4,90). Leitungswasser wurde unaufgefordert mehrmals nachgebracht.

Was noch positiv zu erwähnen ist: Trotz 5 Gängen, Grüßen aus der Küche (inklusive leckerer Pralinen zum Abschluss, vgl. Fotos von misenplace) und obwohl wir viel getrunken hatten, fühlte sich keiner von unserem Tisch nachher vollgestopft. Dies liegt sicher an der „kräuterbetonten“ Küche, die eher auf Aroma denn auf Fett als Geschmacksträger setzt.

Ergo habe ich noch nie so leichten Herzens wie für das Freyenstein 5-5-5 vergeben!

Ein paar Sätze noch zum Ambiente: Gut hat uns allen die Individualität gefallen, alle Tische waren schön mit individuellen Akzenten eingedeckt. Im Keller gibt es auch ein „Stüberl“ für rund 15 Personen – bewundernswert wie die Kellner die schmale Treppe mit den Speisen bewältigen.
Im Sommer steht ein wunderschöner Gastgarten zur Verfügung, im Winter muss man sich mit dem Wintergarten begnügen.

Wir wissen alles so genau, weil wir am Ende des Abends als ErstbesucherInnen erkannt wurden, und daher 1) mit Schnäpschen verabschiedet wurden und 2) eine kleine „Führung“ bekommen haben. Der Haselnussschnaps, den ich hatte schmeckte intensiv nach Mannerschnitten, leider konnte ich mir nicht merken von wem er war.

Damit haben wir zum Glück einen Vorwand zum Wiederkommen für ein Frühlingsmenü.

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Letzter Kommentar von am 19. Aug 2013 um 10:36

Herrlichen Haselnussschnaps bekommt man beim Hödlhof in Stubenberg am See, vielleicht war es dieser :-)

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am 11. Oktober 2012
hanneszi
19
1
2
5Speisen
4Ambiente
5Service

Super Degustationsmenü (wechselt täglich oder fast täglich) zu einem sehr moderaten Preis.
Wir gehen wieder hin.

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Letzter Kommentar von Linnea am 3. Dez 2012 um 08:58

Essen ausgezeichnet, jedoch die Kundenfreundlichkeit lässt sehr zu wünschen übrig. Etwas später erschienene Gäste unserer Gruppe haben trotz vorheriger Ankündigung nichts mehr ausser dem Dessert zum Essen bekommen, weil man in der Küche angeblich schon alles weggeräumt hatte.

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am 8. Juni 2012
cnowak
1
1
3Speisen
3Ambiente
1Service

Das Essen wird in mehreren kleinen Doppelgängen serviert und ist überwiegend gut zubereitet. Der Fisch war etwas zu durchgebraten und bei manchen Speisen hatte man das Gefühl, dass sie vor dem Servieren ein wenig zu lange in der Küche standen. Sonst hat es gepasst.
Das Lokal ist nett eingerichtet und bietet grundsätzlich eine angenehme Atmosphäre, die Tische stehen allerdings sehr eng und bei annähernd voller Belegung ist es sehr laut.
Die Mitarbeiter sind grundsätzlich freundlich und bemüht allerdings tlw. recht ahnungslos, vor allem beim Wein. Kann an schlechter Einschulung oder an hoher Fluktuation liegen.
Der Verdacht, dass es hier Schwächen im Management gibt hat sich erhärtet, als die Chefin zum Tisch kam. Auf Fragen zur Abrechnung reagierte sie in völlig unangemessenem Ton, sichtlich überfordert an einem wohl durchschnittlichen Abend. Der launischen Dame sei ein Besuch im Floh in Langenlebarn empfohlen, dort kann sie sich ansehen, wie man ein "Gourmet Gasthaus" herzlich und hochprofessionell führen kann.

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Kommentar von Unregistered am 8. Jun 2012 um 15:58

Die Bewertung bezieht sich auf vorgestern. derweinrat, Wenn Sie die Tische im Moment nicht als eng nebeneinander stehend empfinden (aber gleichzeitig implizieren, dass das in der kalten Jahreszeit schon der Fall ist) möchte ich mir gar nicht vorstellen, wie gedrängt es dort zu anderen Zeiten sein mag. Bzgl. Serviceprobleme: natürlich sieht das jeder anders. Wenn ich den Maßstab irgeneines Beisls anlege, war das auch ok (mit Ausnahme des Umgangstons der Chefin, der wäre auch im Würstelstand fehl am Platz) Aber entsprechend des Niveaus der Küche erwarte ich mir eben auch beim Service mehr als Durchschnitt.

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am 13. März 2012
morris
6
1
1
4Speisen
3Ambiente
3Service

Was Meinrad Neunkirchner in seinem "Gourmetgasthaus" auf den schön gedeckten Tisch stellt, ist sehr gut. Das Ambiente kann da nicht ganz mithalten. Wir kamen auf einer großen Holzbank zu sitzen, die mit einer Art Fototapete an der Rückenwand, die eine Polsterung darstellt, überzogen war. Einfach nur hart. Aber OK, es ist halt ein Gasthaus. Das Lokal war völlig ausgebucht und der Lärmpegel entsprechend hoch.. Das Service konnte den großen Ansturm nur schwer bewältigen, zumal durch das Speisesystem (siehe unten) jede Speisenfolge erklärt werden muß. Das da der Ton bei der Weinberatung etwas rauh ist, ist zwar menschlich verständlich - macht aber keinen guten Eindruck.
Das Essen selbst entschädigt für viele kleine Fehler. Ob sich dieses Konzept - der Chef entscheidet was er heute kocht und stellt eine Speisenfolge mit vielen ganz kleinen, etwa kubikzentimeter großen Gängen zusammen - durchsetzt, wird die Zukunft zeigen. "Lustig Essen", ein ähnliches Konzept, ist schlussendlich gescheitert. Auch mir erscheint es einmal eine witzige Abwechslung, aber kein Lokal wo ich regelmässig hingehe. Zumal ich Pech hatte, da mir verschieden Gänge, wie zB Hühnerherzen, nicht zusagten. Satt wird man aber trotzdem und geschmeckt hat es sehr gut. Der Preis, 39 Euro für das Menü und es gibt ausschliesslich Menü, ist für das Gebotene jedenfalls in Ordnung. Auch die Preise für die Weinbegleitung sind akzeptabel. Nur von Beratung würde ich abraten. Das kann dann rasch den Abend und den Eindruck verderben!

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am 8. Oktober 2011
fermat
1
1
5Speisen
3Ambiente
4Service

4 mal dort gewesen und immer bestes Essen und gute Weine zu passablen Preisen erhalten. OK das Service könnte manchmal etwas flotter sein war aber immer bemüht und freundlich.

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am 7. August 2011
Schnapsdrossel
2
0
5Speisen
5Ambiente
5Service

Einer der wunderschönsten Garten Wiens! Und das exzellente Menü von Meinrath Neunkirchner war wieder ein kulinarisches Erlebnis der Sonderklasse! Seine Wildkräuterkombinationen mit Fleisch oder Fisch einzigartig! Für das Menü so wenig zu bezahlen, ist eigentlich Wahnsinn. Ein kulinarischer Highlight von Wien!

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am 16. April 2011
drrth
1
1
4Speisen
4Ambiente
0Service

Service ist extrem langsam (45 min. Wartezeit auf 1 lieblos abgeschnittenes Stück Käse) und unfreundlich (Achselzucken beim Hinweis auf Wartezeit) - Fazit: nie wieder!!

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Kommentar von Philippovic am 20. Okt 2012 um 16:25

Sie sind aber ein sehr offensichtlicher K(r)ampfposter.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 22. September 2010
FineDine1
3
3
1
4Speisen
3Ambiente
4Service

Tolle Betreuung, hervorragendes Weinangebot, ein paar Kostproben aufs Haus (grandiose 88-er Cuvée vom Prieler) Rotes Zwickl, Moarfeitl vom Neumeister, sehr guter Kaffee- ein äußerst gelungener Abend. 9 Minigänge um 34.--: ein Kampfpreis. Die Highlights: Gebackener Parasol mit Sauce Gribiche, Schweinshaxerlragout mit Majoran, Meeräsche ( super knusprig auf den Punkt gebraten) unübertreffliches Gewürzhendl mit Zellermus und Schwammerlsauce, Lammkarree mit Fisolen-Violaragout und eine wie in der Karte angekündigt köstliche Dessertvariation. Das war wirklich großartig. 145,90 für einen großartigen Abend

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am 12. Dezember 2009
pumuckels
60
4
5
4Speisen
3Ambiente
2Service

Dieses Jahr zwei Mal dort gewesen, leicht divergentes Erlebnis. Die Küche von Meinrad ist immer toll und treffsicher. Das erste Mal im Frühjahr sassen wir drin, Service war okay, Ambiente sorget unter uns vieren für Diskussionen, aber es war ein schöner Abend. Das zweite Mal im Sommer sassen wir im wunderschönen Hof. Ambiente hui, Service Pfui. Sehr langsames Service obwohl wir früh dort waren und statt und flott das Desert zum Menuu zu bringen wurden wir recht grob hineingescheucht. Verständlich, dass die Anreiner ihre Ruhe haben wollen aber bei einigermassen akzeptabler Serviergeschwindigkeit wären wir schon zu hause gewesen. Was soll ich also geben/ Klar ist, wenn geht man wegen der Küche hin.

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am 3. Dezember 2009
Tomacm
13
2
2
5Speisen
3Ambiente
4Service

1A Ganserl, nette Damen im Service. Es war ein schöner, angenehmer Abend!

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Bewertet am 03.12.2009

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