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Speisen
Ambiente
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46
36
36
Gesamtrating
39
16 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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ella'sella'sella's
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ella's Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Gängige Karten
Öffnungszeiten
Mo
11:00-24:00
Di
11:00-24:00
Mi
11:00-24:00
Do
11:00-24:00
Fr
11:00-24:00
Sa
11:00-24:00
So
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ella's

Judenplatz 9
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Mediterran
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 535 15 77Fax: 01 535 15 77-14
Lokal teilen:

16 Bewertungen für: ella's

Rating Verteilung
Speisen
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8
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 1. November 2015
Experte
Stammersdorfer
234
28
27
5Speisen
3Ambiente
3Service
3 Fotos1 Check-In

Mitten im Ersten quasi, das ist am Judenplatz das ELLA’S. Es besteht seit 2006. Man geht am besten zu Fuß hin, oder parkt die Blechkarre in der Garage am Hof.

Die Reservierung für den 30.10. einige Tage zuvor per Mail. Die Bestätigung ließ gerade einmal 50 Minuten auf sich warten.

An diesem Freitagmittag ist die Hütte etwa zu 2/3 voll, ein ständiges Kommen und Gehen, sehr „unruhig“ ist es hier.
Das schlauchförmige Lokal ist sehr hell und freundlich, die Tische weiß eingedeckt. Sehr gemütliche Sessel gibt’s und einen abgelatschte Holzboden im ganzen Lokal. Wenn man hinein kommt fällt gleich die lange, sehr dominante dunkle Bar auf. So richtig wohl gefühlt habe ich mich nicht.

Die 4 Servicemitarbeiter, alle recht freundlich und flott, sie haben ihren Job sicher gelernt und sind weitgehend aufmerksam. Es wurde allerdings kein einziges Mal nachgefragt UND sie gehen in den Keller lachen, wie man so schön sagt. Man hat den Eindruck, die müssen hier arbeiten, so ist es zumindest bei mir angekommen.

Zum großen Apfelsaft gespritzt gibt es nicht viel zu sagen, außer dass er ordentlich kalt war.

Ich entschied mich für einen ganz großartigen Taramosalat (Fischeier) als Vorspeise. Er war sehr cremig, mit diesem typischen, leicht salzigen Geschmack. Als Deko oben drauf 3 sehr dünne Radieschenscheiben und gestiftelte Karotten. Das Weißbrot dazu kam im Körberl und war sensationell. Knuspriger Rand, innen flaumig und doch ein wenig speckig. Brot kann soooo gut sein!

Die Hauptspeise waren nicht gummelige Calamari, mit gschmackigem Feta (Schafkäse) gefüllt und 3 großen gebratenen Garnelen. Das ganze kam auf so kleinen weichen „Teigzapferln“ daher, Juvetsi stand in der Karte. Weiters war da einiges an Rucola, halbe, sehr große Kapernbeeren, kleine Paradeiser, sowohl frisch als auch getrocknete, halbe schwarze Oliven, kleine Schafkäsestückchen und was weiß ich was noch alles…….. Das Ganze war Top gewürzt, ein sehr harmonisches Ganzes, das den Gaumen überaus erfreute.

Der erfreuliche Abschluß kam aus dem Hause Cult (Neumarkt/Ybbs) er war klein, schwarz, sehr stark und nicht bitter.

Es gibt auch ein Mittagsmenü, Suppe, die Hauptspeise entweder mit Fisch oder Fleisch um € 12,90, oder mit vegetarischer Hauptspeise um € 10,90. Separat die Nachspeise um € 3,90.
Meine liebe Freundin vis a vis, hatte eines mit Kichererbsensuppe und Forelle auf Gemüse, dazu Erdäpfel, sowie ein Pago Johannisbeere.

Die Moral von der Geschicht, ganz großartiges Essen gibt es da im ELLA’S. Wohlfühlambiente sieht für mich ein wenig anders aus und die Serviceleistung hat doch einige Luft nach oben.
Ich habe inklusive Trinkgeld 50 Euro gezahlt und bin ob der kulinarischen Leistung sehr zufrieden ins Wochenende gestartet.

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am 18. September 2015
Experte
PrinzessinisstdieErbse
48
6
19
5Speisen
5Ambiente
5Service

Jamas und Kali Orexi! Und nein, Prinzessin entführt euch jetzt nicht in ein Tzaziki und Gyros-Klischee, obwohl es für das auch wirklich nette Plätzchen gibt!

Sondern mitten in die Wiener Innenstadt, am Judenplatz und zwar in´s Ella`s!

Und hol mich der böse Wolf….. war das fein! Auf der Homepage heißt es: „Der Besitzer, Lefteris Dermitzakis, gestaltete das Ellas in einem zeitgemäßen Design mit mediterranem Flair abseits der blau-weißen Tavernenromantik.“

Tja mehr ist vorab einmal nicht zu sagen…. Es kommt schon eine Wohlfühl-Atmosphäre auf, durch das griechische Service mit all seinen klitzekleinen Ecken und Kanten ….. so wie es an genau an diesem einem Ort sein soll. Und so freuten wir uns zu viert, auf einen wunderschönen Abend.

Unsere Geschmacksnerven wurden von dem phantastischen griechischen Wein (ganz weit weg von Retsina und Mavrodaphne) schon mal entsprechend in Stimmung gebracht.

Nicht nur, dass alle Teller wie im Märchen aussahen, auch der Geschmack war einfach traumhaft.

Und los:

Beef Tartar mit Parmesan-Creme-Brulée, Enoki, Petersilie und Arancini - Das Tartar war ziemlich klassisch, mit den liebevollen Beilagen gab es ein wunderbares Geschmackserlebnis.

Gänseleber - gegrillt und als Terrine mit Schokolade, Pflaume, Roten Rüben und Mohnparfait – eindeutig eines der besten Gänseleber-Gerichten, das Prinzessinnengaumen kosten durfte

Marinierter Thunfisch auf Paprikasavarin, Passionsfruchtgelée und Basilikumsmoothie – herrliche Sashimi-Qualität – mehr davon!

Rinderfilet mit Kartoffelterrine, Eierschwammerlragout, Speck und Jungzwiebeln – huiiii, ja das war ein Stück Fleisch - und was für eines: sensationelle Qualität und perfekt wie gewünscht medium rar gebraten, auch die Beilagen harmonierten perfekt

Gegrillte Garnelen auf Safran-Risotto mit Cherrytomaten und Büffel-Mozzarella - mmmmhhh…. Bei Risotto bin ich wirklich sehr, sehr heikel und - Jippiiii! (sorry Herr Hofrat, was heißt noch mal „jippiiii“ auf Griechisch?)

Weil wir einfach nicht nach Hause gehen wollten und man ja schließlich nur einmal lebt und jederzeit in einen hundertjährigen Schlaf verfallen kann, hieß es dann bitte einmal die gesamte Dessertkarte….. keine Angst, es gab ja „nur“ vier verschiedene Desserts, also alles gut!

Schon beim Servieren wurde gesagt, Prinz sei Gewinner, weil er hatte das Schokosoufflé mit Zwetschken, kandiertem Oliven-Eis und Mascarpone…… paah erstens hatten wir vorab ausgemacht, alles kommt in die Mitte der Tafel und wird ritterlich geteilt, und zweitens waren Weiße Schokoladencréme mit Passionsfrucht, Ananaschutney und Kokossorbet, sowie die Marillentarte mit Pistazieneis genauso herrlich….. o.k. das Zitronensorbet mit Mango und Vodaka wurde ein bissi wie die böse Stiefmutter behandelt, war aber genau so wie es sein sollte!

Auf der Homepage heißt es weiter „griechische Gastfreundschaft und moderne Mittelmeerküche in der Wiener Innenstadt“ Copyright gilt für Prinzessin nicht, treffender kann man es einfach nicht kurz zusammenfassen, außer vielleicht als Prinzessinnen-Fazit in fünf Worten:
Platz nehmen – genießen – Glücklich sein

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Letzter Kommentar von am 18. Sep 2015 um 15:37

Sauvignon Blanc 2011 ”limited edition” Biblia Chora, Kavala war eine Überraschung! ;-)

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am 13. Mai 2015
tom35
1
1
-Speisen
-Ambiente
1Service

Obwohl das Lokal halb besucht war, waren laut Kellnerin alle Tische? ausgebucht. Und das um 22h. Keine weitere Kommentare!

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Kommentar von am 13. Mai 2015 um 22:50

Und für sowas meldest du dich an? Bewundernswert!

Gefällt mir6
am 24. Dezember 2014
SpecialProductScout
27
1
6
4Speisen
4Ambiente
4Service
3 Fotos6 Check-Ins

Sehr empfehlenswertes Restaurant am Judenplatz in 1010 Wien. Ausgezeichnete Küche, 1A-Weine, zuvorkommendes Service-Personal. Als ich "check-in" in der Restaurant-Tester-App klickte musste ich leider feststellen, dass unser letzter Besuch im August war. Schade. Man sollte öfters kommen ! Mein Thunfisch-Steak war ausgezeichnet - genauso gehört es.

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Kommentar von am 24. Dez 2014 um 01:14

Aha, jetzt kann ich mir was darunter vorstellen.

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am 22. Juni 2014
Experte
dieBrotvernichter
67
17
18
4Speisen
3Ambiente
3Service

Ein angenehm lauwarm temperierter Sommerabend. Zentrale aber ruhige Innenstadtlage. Sympathisch möblierter Gastgarten. Das mediterrane Ella's am Judenplatz. Genau das Richtige für uns. Leider wurden wir aber kurz enttäuscht...

Schon öfter an Ella's Gastgarten vorbeispaziert. Einmal auch eingekehrt zum doppelten Koffein-Quickie zwischendurch. Wir haben uns am Judenplatz, abseits vom Trubel der Innenstadt sehr wohl gefühlt. Die Bestuhlung recht robust und in pastellgrün mit wenig Pinkakzenten auch geschmackvoll bepolstert und freundlich gestaltet. Rundherum für den mediterranen Wink: Olivenbäumchen. Kaffee war kräftig und gut. Also guter 1. Eindruck.

Perfekter Platz zum Runterkommen mit gutem Essen und griechischem Wein. Das haben wir erwartet. Ruhe. Aber gestern war das so nicht. Und schon bei der Anreise vom Auto zu Fuß zum Lokal fällt uns eine wirklich laute Akustik auf, die durch die hofähnliche Position des Judenplatzes noch verstärkt wird. Ein Fest des dort stationierten Kindergartens. Ein Spektakel, das die Hälfte des Platzes um 18.00 immer noch voll im Griff hat. Genau das Gegenteil von dem Szenario, das wir uns für einen entspannt gemütlichen Abend ausgemalt hatten.

Ok, schauen wir mal. Wir haben einen Tisch für uns beide im Gastgarten reserviert. Und tatsächlich nach einer Begrüßung, zeigt uns ein wortkarger Herr der Servicemannschaft unseren Tisch: erste Reihe fußfrei. Noch dazu ist der nur für eine Person korrekt eingedeckt. Doch für die zweite Person, liegt nur ein Messer und eine Gabel kreuz und quer am Tisch - kein Wasserglas, keine Serviette. Sehr lieblos. Damit lässt der Herr uns jetzt alleine stehen.

Nein, danke. Wir flüchten soweit wie möglich vor dem Chaos und Schall ans andere Ende des Schanigartens. Unsere Eigeninitiative wird akzeptiert. Kleine Ausreißer der Feier verirren sich in ihrem Übermut quietschend und tobend hin und wieder in den abgegrenzten Gastgarten. Die Möblierung dort bietet perfekten Schutz und Slalom-Parcours, um mit Hakenschlägen den Fänger abzuwimmeln. Wir überlegen auch einen Haken zu schlagen - in ein anderes Lokal.

Aber nein, der Hunger zu groß. Wir haben schon unser Bemühen gestartet, es uns so gemütlich wie möglich zu machen - also bleiben wir. Frage nach Aperitif - nur mit der Speisenkarte am Tisch kann man die schwer beantworten. Aber wir wollen sowieso nur Wein, dann bitte diese Information noch an den Tisch bringen, dann können wir eine kompetente Entscheidung treffen.

Wir bestellen einen griechischen Sauvignon Blanc 2013 Alpha Estate, Florina zu unseren Vorspeisen: Thunfischfilet (kurz gegrillt mit Burata-Shot und Portulak), Calamari (mit Jungzwiebeln und getrockneten Tomaten. Später wollen wir dann einen Syrah Nostos 2010 Manousakis Estate, Kreta. Der soll gut passen zu unseren Hauptspeisen: Lammstelze (geschmort, mit Okraschoten und Couscous) und Angus-Filet-Steak (mit Pommes Frites, Dip-Saucen, Ratatouille und kleinem Salat).

Der Sauvignon Blanc kommt rech bald, etwas zu warm aber trotzdem schmeckt er uns sehr gut. Ein junger Servicemitarbeiter bringt kommentarlos aber lächelnd einen Teller mit Weißbrotscheiben, schwarzen Oliven und einer kleinen Schüssel Olivenöl. Oliven und Öl sind sehr aromatisch. Das Weißbrot hingegen gar nicht. Keine Spur von Salz im Teig. Das kann keine Absicht sein. Richtig lasch im Geschmack. Die Konsistenz aber nahezu perfekt: extrem flaumig und weich, leicht saftig - aber nur so, dass es das Olivenöl noch gut aufsaugen kann. Trotzdem die Eigenbrötlerin muss da nachbessern. Mit Salz und auch gleich Pfeffer. Tunkvergnügen hoch3. Der Salzverweigerer bleibt seiner Linie treu. Tunkt puristisch im Öl und isst die würzigen Oliven dazu. Trotzdem wir sind dann beide sehr zufrieden.

Die Gläser halb geleert nähert sich schon die Vorspeise. Wieder kommentarlos eingestellt. Aber gut, wir wissen ja was wir woll(t)en und bestellt haben. Alles klar, her mit den kleinen gebratenen Calamari-Ringerl die lauwarm als eine Art kleiner Salat mit den getrockneten fruchtig würzigen aber saftigen Paradeisern und Frühlingszwiebelstückchen (viel vom hellgrünen Stängel) in einer außergewöhnlich frischen Koriander-Vinaigrette mariniert ist. Oben drauf: feiner Vogerlsalat, leicht mit Senfdressing mariniert. Optisch schön und wirklich gut portioniert. Obwohl Koriander nicht das Lieblingskraut ist, aber das Brot tunkt die leicht zitronige Marinade restlos auf und der Teller geht fast sauber zurück in die Küche.

Der Thunfisch wirklich nur angegrillt. Top-Fischqualität, und der wird noch getoppt vom karamellisierten Schwarzem Sesamcracker. In einer kleinen Espressotasse der fein säuerliche Burrata-Shot mit Kräuter-Pesto durchzogen dazu angerichtet. Ebenso fein mit Sprossensalat garniert und ein kleines weißes Gelee am Teller anbei: Portulak. Wirklich außergewöhnlich guter Geschmack. Wir sind überrascht - positiv.

Negativ über das Nicht-Einschreiten des Servicepersonals, beim grenzüberschreitenden Nachlaufspiel der lustigen Festgenossen vom Kindergarten nebenan. Auch da fehlen den Service-Herrn offensichtlich die Worte.

Zum Hauptgang dauert's ein bisserl länger. Aber das Kindergartenfest verschwindet in der Zwischenzeit sukzessive und beim Servieren unserer Fleischstücke, steht der Syrah schon am Tisch und die letzten Räuber-und-Gendarm-Spiele wurden ausgetragen. Herrlich ruhig ist es jetzt.

Die Lammstelze sehr gut aber puristisch durchgeschmort, dadurch aber auch keine Spur mehr von Rosa. Viel Fleisch am Knochenstiel, das von fast von selbst herunterpurzelt. Trotzdem recht viel geleeartiges Fett eingelagert.
Das Okraschoten-Karottengemüse in Paradeisersauce ist eine passend leichte Beilage dazu. Sehr gut gegart. Nicht zu weich, nicht zu knackig. Und vor allem haben diese kleinen Schoten keinen Schleim mehr in sich. Gekonnt zubereitet.
Couscous ist auch dabei. Schön locker gedämpft, gut mit gelbem Curry gewürzt und ein paar grüne Kräuter (Koriander, Petersilie) eingearbeitet. Insgesamt schmeckt's gut. Obwohl wir die Lammstelze (glasiert) in Hernals schon eine Spur raffinierter gegessen haben... aber Ella's Beilagen machen's wieder gut.


Das Filet vom Angus-Rind ist wirklich was für fleischlustige Steakliebhaber. Weniger für strenge Ex-VegetarierInnen und TeilzeitveganerInnen. Sehr gut abgehangen. Konzentrierter Rindgeschmack. Dunkles Fleisch. Ordentliches Stück am Teller. Medium-Rare wie bestellt. Durchs würzen und anbraten ist eine schöne dunkle Grillkruste entstanden und dementsprechend auch ein rauchiger Geschmack. Dennoch das Rind bleibt schon herb präsent auf der Zunge. Muss man mögen.
Als Beilage gibt's super knusprige selbst gemachte Pommes mit mediterranem Würzsalz (Rosmarin, Thymian) und dazu einen hausgemachten Dip. Eine Art Kräuterketchup mit rauchigem Aroma. Das paradeisig-fruchtige überwiegt in der Sauce. Ist sehr gelungen.
Dann aber wiederum noch ein Ratatouille dazu, das ja bekanntlich auch mit viel Paradeissauce zubereitet wird, ist doch einfach zu viel der guten roten Sauce in diesem Gericht. An sich schmeckt es gut, wir können von Gemüse sowieso nie genug haben und Ratatouille ist dementsprechend ideal. Nur leider hier nicht ganz korrekt zubereitet worden, weil der Melanzani noch nicht ganz durch war. Geschmacklich trotzdem in Ordnung und auch richtig portioniert.
Aber weil offensichtlich auch die Küchenmannschaft im Ella's der Meinung ist, dass Gemüse eine bedeutende Nebenrolle spielen soll - gibt's auch noch einen Salat dazu. Verschiedene Blattsalate vermutlich schon geheckselt angeliefert, liegen im Schüsserl sehr trocken, weil die Marinade zwar gut ist, nur leider nicht gut untergemischt wurde. Das nachträglich im kleinen Schüsserl selbst zu tun, war die Idee. In der Umsetzung aber ohne Schüsselrandüberschreitungen unmöglich, weil die relativ zähflüssige Senfmarinade punktuell in der Mitte platziert war. Zu viel Aufwand, zu viel Patzrisiko. Also stehen gelassen. Alles in allem, war der Gaumen zufrieden und der Hunger besänftigt.

Das Essen hat geschmeckt. Vor allem die Vorspeisen und die Beilagen sind im Ella's kreativer als in anderen griechischen Lokalen und doch recht souverän zubereitet. Manches (Tzatziki, Lammstelze, Brot, Salat) aber gibt's "anderswo" viel besser. Daher würden wir einen halben Punkteabzug machen, wenn wir könnten und die Speisen mit 3,5 bewerten.
Aus dem Abend ist tatsächlich noch ein angenehm ruhiger geworden. Wie wir das erwartet hatten. Er hätte es von Beginn an sein können, wenn die Serviceherren mit mehr Herzlichkeit und Engagement den Gastgarten und ihre Gäste behütet hätten.

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am 19. Juni 2014
Fanny
3
1
1
4Speisen
4Ambiente
2Service

Der Kellner bot uns einen wirklich netten Tisch outdoor an und stand dann längere Zeit am Nebentisch mit 2 Speisekarten unterm Arm. Wir hofften, er würde uns die baldmöglichst reichen, aber er verschwand damit wieder im Lokal, bevor wir nach längerem Warten ebensolche erhielten, ohne Getränkekarte - lästig und gedankenlos.

Meine Begleitung ißt vegan und bestellt Griechischen Salat ohne Schafkäse. Der Kellner kommentiert das eher negativ, statt es einfach professionell zu ordern.
Der Salat wird ohne dressing serviert - evtl. war etwas Öl dabei. Was man sich dabei denkt, weiß ich nicht. Salz am Tisch gibt es nicht. Nach Aufforderung wird das equipment aber beigestellt.

Meine Käseravioli mit Roter Bete schmecken hervorragend!

Als wir die Rechnung verlangen, werden wir nicht gefragt, ob wir vielleicht getrennt bezahlen wollen....

Die Speisen sind ok, doch der Abend war durch nachlässigen und gedankenlosen Service, der immer wieder zu unangenehmen Wartereien führte, ein bißchen getrübt.
Jede kleine "Panne" kann durch ein Lächeln und etwas Herzlichkeit leicht entspannt werden... das haben wir vermißt.

Nein, unser Lieblingslokal wird das sicher nicht ;-)

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am 16. Mai 2014
Experte
Gourmetlisa
90
10
22
5Speisen
4Ambiente
5Service

Ein besonderer Anlass verleitet uns zum Dinner im „Ella´s“. Ich hatte schon Positives von diesem schicken Restaurant gehört, darum sollte es heute besucht werden.

Wir betreten ein sehr modern eingerichtetes Lokal, werden freundlich empfangen und zu unserem Tisch geführt. Das Restaurant ist ein lang gezogener, schmaler Raum mit auffälliger Gestaltung: Die Wände sind großteils verspiegelt und indirekt beleuchtet – es sieht toll aus!

Die Getränkebestellung wird gleich aufgenommen – wir trinken nur Mineralwasser. Am Tisch steht Brot mit Kräuteraufstrich zum Amuse Gueule. Sehr fein!

Die Speisekarte verspricht viel. Es gibt beispielsweise viele gegrillte Spezialitäten, vom Fleisch bis hin zu Fisch und Meeresfrüchten. Auch Pastagerichte sind dabei.

Meine Begleitung wählt zur Vorspeise das Beef Tatare, ich nehme den warmen Oktopus Salat. Als Hauptgang soll es für meine bessere Hälfte der griechische Burger aus Angus Beef werden, ich entscheide mich für das Rinderfilet aus Uruguay mit Gemüse und hausgemachten Pommes.

Bald wird die Vorspeise serviert. Optisch habe ich einen Oktopus vor mir, wie er im Bilderbuch steht – sehr schön sieht er aus. Und er schmeckt auch hervorragend! Noch selten habe ich einen so weichen gegessen – meistens ist dieser doch eher „gummiartig“. Hier nicht, ich bin begeistert. Auch das Beef Tatare schmeckt ausgezeichnet. So darf es gerne weiter gehen.

Und wir werden nicht enttäuscht. Mein Filetsteak (Medium-Rare) ist exzellent auf den Punkt gebracht – ganz zart und richtig gut gewürzt. Auch die Beilagen schmecken sehr fein. Die Pommes sind grob geschnitten – außen knusprig, innen weich. So mag ich sie am liebsten!

Der Burger meines Gegenübers ist ebenfalls sehr gut gelungen. Das Patty dürfte für meinen Geschmack vielleicht etwas dicker sein, aber es schmeckt richtig gut.

Während des Essens werden wir aufmerksam bewirtet – ab und zu wird gefragt, ob es denn noch etwas sein dürfe. Als uns das Mineral ausgeht, wird ohne Aufforderung eine Flasche Wasser gebracht. Wir fühlen uns richtig gut bedient!

Zum Dessert gibt es für uns beide ein Schokosoufflé. Es ist kunstvoll angerichtet mit karamellisierten Zucker, Nüssen und Eis. Ein optisches und auch gleich kulinarisches Highlight! Sehr, sehr fein, von bester Schokolade.

Das ELLA´S mit seinen Speisen, in Kombination mit diesem Service und dem schönen Ambiente, hat uns überzeugt. Dieses Restaurant in charmanter Lage im 1.Bezirk kann ich Gourmets, die gerne schön sitzen und die Wert auf tolles Service legen, eindeutig empfehlen!

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am 26. Februar 2014
RosmarieN
3
1
1
4Speisen
4Ambiente
3Service

Waren zum ersten mal im ellas, sehr chick und trotzdem gemütlich, netter empfang mit begrüßung, jacken abnehmen, tisch zeigen. aperitifbestellung und menükarte sehr flott, danach allerdings 30 min. betreuungspause. aber gut, wir waren ja einen gemütlichen abend aus und nicht auf der flucht. interessant war dass der sehr nette kellner die offenen getränke/weine nur mündlich überliefern konnte, denn die sind weder auf menükarte noch auf weinkarte zu finden. speisenauswahl sehr ansprechend, guter mix von griechisch-amerikanisch-international-mediterran.

vorspeise rindscarpaccio war gut, das lammhüfterl traumhaft (!!) und zart und so wunderbar, dazu kohlrabi gemüse zum reinlegen, grossartig. das cous-cous mit curry pulver war allerdings nicht so meines. mousse au chocolat auf beeren, naja hab ich schon besseres gegessen, aber das eis mit eingelegten grünen feigen dabei wieder grosser genuss! um getränkenachbestellungen reisst man sich nicht so, der kellner ist sehr flott im auf-der-ferse-umdrehen ohne die anderen tischgesellen nach wünschen zu fragen da muss man schon schnell sein, dafür wird prompt geliefert, und die bestechende freundlichkeit macht die kleinen schnitzer wieder wett.

summa summarum ein sehr netter abend, preis-leistungs verhältnis gut, atmosphäre zum wohlfühlen, da esse ich gerne wieder.gerne wieder.

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Letzter Kommentar von am 26. Feb 2014 um 11:31

Kein Problem. Super finde ich das du Absätze machst. Erleichtert das Lesen aber enorm, machen leider viele nicht,

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am 20. Oktober 2013
Experte
kuechenmeister
193
27
25
5Speisen
3Ambiente
4Service
4 Fotos1 Check-In

Abendessen im Ella’s am Samstag. Wir sind zu dritt, treffen um 20 30 ein. Das Lokal ist langgestreckt, raumhohe Fenster geben den Blick zum Judenplatz frei. Modernes Design, roter Steinboden, viel Weiß und dunkles Leder, geschwungene Elemente, indirekt beleuchtet. Das Licht ist gedämpft, wirkt dennoch kühl. Ein cooles Lokal eben. Oder doch, auf Deutsch, ein kühles. Trotz einiger architektonischer Biedermeier-Zitate. Interessant anzusehen, aber nicht wirklich gemütlich. Vielleicht ist das ein Grund, warum hier in der Innenstadt an einem Samstagabend zur besten Essenszeit nur jeder zweite Tisch besetzt ist. Am Essen jedenfalls kann es nicht liegen.

Als Gedeck bringt man uns helles und dunkles Brot. Dazu Oliven und ein Schälchen Olivenöl. Das dunkle Brot ist besonders fein, ein hausgemachtes, köstliches Nussbrot, Maroni dürften da auch mitspielen, vermute ich. Danach Ella’s Vorspeisenvariation. 6 kleine Köstlichkeiten für zwei Personen: Beef Tartare. Zwei mal mustergültig gehacktes Fleisch, erstklassig abgeschmeckt, in Törtchenform auf einem runden Stück Weißbrot präsentiert. Daneben zwei ebenso feine Lachs-Törtchen. King Prawns, vorbildlich geputzt, knackig gebraten. Auf den Punkt gegrillte Jakobsmuscheln. Filoteig-Röllchen, mit Schafskäse gefüllt, auf Tsatsiki. Und eine wundervolle Gänselebercreme. Ein wirklich köstlicher Vorspeisenteller.

Die Weinkarte ist sehr griechisch, ich bitte daher um eine Empfehlung. Der Kellner legt uns eine Cuvee aus Assyrtiko und Sauvignon Blanc ans Herz, vom Weingut Biblia Chora. Ein wunderbarer Wein, sehr klar, harmonische Säure, kraftvoll, intensive Fruchtaromen, mit langem Abgang. Eine echte Entdeckung, muss ich mir merken.

Mein Sohn entscheidet sich für die Gänselebervariation. Ein ordentliches Stück gegrillte Leber, außen kross angebraten, innen schmelzend weich. Dazu eine köstliche Terrine und ein mit Gänselebercreme gefülltes Törtchen. Herrlich, und eine mehr als stattliche Portion. Beim Hanner wäre das wohl der 4-Personen-Teller gewesen ;-)

Nach den Vorspeisen sind wir überrascht. Wir haben natürlich erwartet, hier gut zu essen, aber das Gebotene ist weit mehr als das, wirklich hervorragend.

Auf diesem Niveau geht es weiter. Ich nehme ein Heilbuttfilet. Der Fisch ist köstlich, geschmackvoll und zergeht fast auf der Zunge. Begleitet wird er von zwei feinen Ravioli mit würziger Pilzfülle, sautiertem Mangold und einem aromatischen Ragout, das aus Scheiben vom Oktopus, Tomaten, vermutlich Melanzani und frischen Kräutern besteht, Kreuzkümmel dürfte auch dabei sein. Sehr delikat.

Mein Sohn nimmt ein Rib-Eye-Steak. Gut gereift, wie gewünscht medium-rare gegrillt, begleitet von köstlichen, handgeschnitzten Pommes, einer wohl hausgemachten Barbecue-Sauce und Würfelchen von der Süßkartoffel mit würzigem Rauchgeschmack. Auch das Steak ist erstklassig.

Ebenso das variantenreiche Karamelldessert und die dunkle Schokomousse.

Ich gebe ihn ja nicht gern her, den 5er, aber hier ist er angebracht. Hervorragendes Essen, in jedem Detail. Kreativ und handwerklich auf höchstem Niveau. Virtuoses Spiel mit den Aromen. Hervorragende Präsentation.

Die Rechnung fällt angesichts der gebotenen Qualität moderat aus. € 144,- für ein Abendessen auf höchstem Niveau für 3 Personen – das muss man in Wien lange suchen. Die eine Haube im Gault Millau ist mehr als verdient. Und – was mich in einem Restaurant dieses Niveaus besonders freut – die Portionen sind auch was für Hungrige.

Fazit: Spitzenküche, guter Wein, moderate Preise, stattliche Portionen. Wiederholungsgefahr 100 %.

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Letzter Kommentar von am 8. Nov 2013 um 19:22

Link ..und 5 für Speisen? Sorry da liegst echt daneben...

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am 30. Dezember 2012
TestDD
2
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Perfektes Lokal! Service und Qualität der Speisen 1 a

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Letzter Kommentar von am 31. Dez 2012 um 10:50

Bewertungen solch allgemeiner Natur, noch dazu so resolute, sind wertlos ohne Details der Konsumation. Klingt sehr nach Eigenreklame.

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am 1. Mai 2012
canella
17
1
2
5Speisen
4Ambiente
5Service

Modern gehaltenes Lokal. Mag nicht jeder. Wir waren zu viert, Tischreservierung hat funktioniert. Die Speisen: Gegrillte Jakobsmuscheln mit Melanzanimus, Melone, Koriander und Ingwer, 2 x Beef Tartar mit grünem Spargel, Wachtelei und Sesam, Ellas Mezes „Aus dem Meer“
Garnelensouvlaki, Tarama, Lachstartar,
gratinierte Muscheln und gebackene Jakobsmuscheln als Vorspeisen und als Hauptspeisen: Beiried vom Grill mit Tomate, Ingwer und Kichererbsenkroketten, Branzinofilet mit Zitronen-Kartoffelpüree, Mangosalsa,
Stangensellerie und Tomate, 2x Rinderfilet mit Kartoffelterrine und grünem Spargel, waren ausgezeichnet.
Das Service war sehr gut. Keine Kritik.
Für mich sicher wieder.

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Letzter Kommentar von Unregistered am 21. Jul 2012 um 16:29

@ CAH Schnitzel ????? Sind Sie sicher Sie waren im Ella`s ? Ich überseh die vielleicht auf der Karte, aber ich find dort immer nur mediterranes wie herrlich knusprige Sardinen usw, aber nix paniertes.

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am 18. Jänner 2012
ariana
1
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

Auf Empfehlung eines Arbeitskollegen war ich kurz vor Weihnachten im Ella`s zum Abendessen und werd sicherlich bald wieder mal dort zu Abend essen!
Mein Mann aß ein 4-Gang-Menü mit (?Beef?) Tartar, Fenchelsuppe, Rinderfilet und anschließend Schokosouffle. Das alles war vorzüglich -besonders die Fenchelsuppe hat es mir sehr angetan!!! Das Schokosouffle war leider halt schon mehr ein Schokokuchen - viel zu fest innen aber der Geschmack ansonsten ganz gut.
Ich entschied mich für Jakobsmuscheln im Speckmantel und gegrilltes Thunfischsteak - auch mein Essen war sehr lecker!
Unsere Kellnerin war auf jedenfall sehr freundlich und aufmerksam - genauso wie der Kellner welcher uns an den Tisch brachte!
Ich bin noch immer ganz verblüfft über diese ganzen Bewertungen - anscheinend hatten wir Glück oder die anderen Pech???
Also generell war es ein sehr sehr schöner, vergnüglicher Abend - wir genossen unser Essen, tranken eine gute Flasche Wein und das Service war nett und freundlich!
Ich freue mich schon aufs nächste Mal....

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am 6. August 2011
VictoriaF
1
1
5Speisen
4Ambiente
0Service

Das Essen war top! Allerdings sind die Kellnerinnen eine Zumutung. Sehr unfreundlich.
Wir wollten zum Samstagsbrunch gehen. Angekommen sind wir um 12 und es wurde uns mitgeteilt, dass es kein Frühstück mehr gibt, obwohl auf der Karte steht, bis 15 Uhr!! Außerdem meinte diese arrogante Schnepfe, dass man ohne Reservierung überhaupt nicht kommen braucht (3/4 der Tische war FREI!)
Ich stritt dann mit ihr rum, dass ich vormittags einen Tisch reservieren wollte und ihre Kollegin gemeint hätte, das sei nicht nötig, wir können gerne Mittags brunchen kommen, das sei kein Problem. Nach ewigen Hin und Her bekamen wir dann gnädigerweise unser Essen.
NIE WIEDER!! So muss man sich nicht im 1. Bezirk behandeln lassen, wirklich eine Frechheit.
Ebenso ist zu beachten, dass man pro Person 3€ extra für das Kuvert zahlen muss (Besteck und Gedeck)

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Letzter Kommentar von Unregistered am 4. Okt 2011 um 21:52

Letzklassig vom Service. Gottseidank gibt es ja genügend Alternativen in der City.

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am 22. Mai 2011
selma10
22
2
4
4Speisen
2Ambiente
2Service

Bringen sie viel Zeit mit, seien sie gelassen, geniesen sie die Aussicht (Dunkelviolett und Weiß als Innenfarben sind zwar en vogue (?), mein Fall sind sie nicht! Das Essen war wirklich gut aber wenn der Gruß aus der Küche nach 35 Minuten (inkomplett) wie wir von der genauen Betrachtung der Nachbartische bereits festestellen konnten, und die Hauptspeisen nach 75 Minuten daherkommen, so ist das einfach zu lange. (Ich weiß, in Frankreich wartet man häufig auch), aber gleichzeitig war das Service ist absolut inkompetent. Der einzige Profi scheint der Chef zu sein, der Rest Studentinnen (??) die völlig unambitioniert im Lokal umherirren (leer oder auf dem Weg zum falschen Tisch oder wieder zurück in die Küche: am Nachbartisch nach sehr langem Warten - (alle in unserem Umkreis hatten das selbe Problem) kommen die Vorspeisenplatten und 3 (!) Minuten später dann der Versuch die Hautspeisen zu serviern. Also wahrscheinlich nicht nur das Servixe sondern auch in der Küche organisatorisches Chaos.
Aprpopos: wir hatten nach der Vorspeisenplatten 1 x vegetarischn Wrap (der lag eigentlich schon fertig in der Vitrine), 1 x Cesar´s Salat (der braucht eigentlich auch keine Stunden), Linguine mit Shrimps und Zitronensauce und 1 x sehr köslichen Wolfsbarsch - alles durchaus zu empfehlen. Schade daß hier mit der Personalaustatung für ein so großes Lokal definitiv am falschen Platz gespart wurde. Wir werdens vielleicht in einem 1/2 Jahr nochmals probieren, aufgrund der Qualtät des Essens wäre zu wünschen, daß es hier um Anfangsschwieigkeiten oder einer akuten Epidemie im Personalstand gehandelt haben könnte

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am 26. Jänner 2010
koola
26
3
3
4Speisen
3Ambiente
4Service

Sehr schön gelegen, im Sommer mit hübschem Schanigarten am Judenplatz. Relativ großes Lokal aber gut unterteilt, so dass man sich nicht verloren vorkommt. Die Gerichte sind mediterran beinflusst und ambitioniert, aber immer gut. Die Preise sind ok - mittags für Menüs recht günstig. Gehobene Klientel, viele Business-Kunden.
Bei der Einrichtung hat ein klares Ziel gefehlt - weniger Farb-/Stilmix wäre besser gewesen. Die grundsätzliche Anmutung ist aber hell und modern.
Das Personal ist aufmerksam aber nicht aufdringlich und zur Stelle, wenn man es braucht. Online-Reservierungen werden aber öfter übersehen.
Empfehlenswert für lunch und kleines dinner, romantische Abende würde ich woanders verbringen.

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am 27. Oktober 2008
Juma
16
2
2
4Speisen
4Ambiente
3Service

Das Problem an diesem Lokal ist die lange Wartezeit beim Essen (und das ist nicht nur mir passiert). Sonst gestyltes Ambiente, gutes Essen, allerdings vielleicht eine Spur zu teuer.

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Bewertet am 27.10.2008

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