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Gesamtrating
33
4 Bewertungen
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EduardoEduardo
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Eduardo Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Pizzaservice, Zustellung
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Günstig
Kreditkarten
Gängige Karten
Öffnungszeiten
Mo
11:30-23:30
Di
11:30-23:30
Mi
11:30-23:30
Do
11:30-23:30
Fr
11:30-23:30
Sa
11:30-23:30
So
11:30-23:30
Letztes Update von:
adn1966
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Eduardo

Löwengasse 31
1030 Wien (3. Bezirk - Landstraße)
Küche: Italienisch, Pizza
Lokaltyp: Pizzeria, Restaurant
Tel: 01 7138663
Lokal teilen:

4 Bewertungen für: Eduardo

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 10. Juni 2015
Experte
Kampfkatze
85
16
19
4Speisen
4Ambiente
3Service

Heute besuchte ich das erste Mal das Eduardo, denn ich hatte aus der letzten Kritik von Blooper entnommen, dass dieses nun von echten Italienern geführt wird.

Mein Begleiter und ich wurden sofort gefragt, ob wir uns in den "Garten" setzen wollen und wir stimmten erfreut zu, da die Sitzplätze an der Straße doch sehr ungemütlich erschienen. Der "Garten" erwies sich als schöner Innenhof, mit zwei großen, bewachsenen Bäumen und zwitschernden Vögeln.
Der nette, italienische Kellner brachte uns bald die Karten und wischte unseren Tisch sauber (auf dem einiges von den Bäumen Heruntergefallenes lag).

Wir bestellten uns zusammen eine Antipasti Platte mit Knoblach-Pizzabrot, um 9,90€.
Bekommen haben wir einen wunderschön hergerichteten Teller mit einigen italienischen Wurst- und Salamisorten, so wie gemischtes Gemüse und eine große Kugel Büffelmozzarella. Es war wirklich ausreichend und wir dachten schon, der Kellner hätte uns falsch verstanden und uns das Gericht zwei Mal gebracht. Dem war aber nicht so, als wir die Rechnung bekamen.
Es schmeckte alles hervorragend.
Ach ja, wir bekamen vorher auch noch Essig, Olivenöl und eine große Pfeffermühle an den Tisch, was ich wirklich toll fand.


Danach orderte ich eine Pizza nach Eduardo Art. Sie war zusammengeklappt, allerdings keine Calzone, sondern sah eher aus wie eine große Pizzarolle.
Geschmackt hat das Teil vorzüglich. Der Käse schmolz und war köstlich und die Cherry-Tomaten waren sehr reif.

Mein lieber Freund bekam leider zuerst ein mal die falsche Pizza. Bestellt hatte er eine Pizza ohne Tomatensauce. Er bekam eine mit. Das wäre ihm egal gewesen, aber auf der Pizza befanden sich Pilze und leider hasst er Pilze wie die Pest. Wir reklamierten. Leider verstand der Kellner nicht besonders gut deutsch und nahm dann die Pizza einfach mit.
Minutenlang wurde uns nicht mitgeteilt, was denn nun mit der Pizza geschehe.
Irgendwann kam der Kellner an den Nebentisch und rief uns "5 Minutes" zu.
Die Pizza kam dann auch bald, es wurde sich vielmals entschuldigt und mein Freund fing an zu essen.
Er meinte mehrmals, die Pizza würde komisch schmecken und wir fanden auch bald den Grund: auf seiner Pizza waren erneut Pilze!
Er sah sie davor nicht, da er sehbehindert ist und sie nicht erkannt hat und ich habe nicht so genau hingesehen.
Wir warteten wieder auf den Kellner, der aber meinte, die Pilze gehören auf die Pizza. Ich verlangte also nach der Karte, da mein Freund sich nicht sicher war, ob er das vielleicht überlesen hatte.
Nein, keine Pilze! Deswegen hatte er die Pizza ja bestellt.
Nun gut. Der Kellner entschuldigte sich und versprach, dass wir die Pizza nicht bezahlen müssen und auch ein Tiramisu aufs Haus bekommen würden.
So schnell habe ich meinen lieben Freund noch nie essen sehen. Er verschlang sein Tiramisu und meinte, es wäre wunderbar. Ich habe leider nicht gekostet, da ich Bauchschmerzen bekam. Es sah aber gut aus, war sehr groß und würde eigentlich 5,10€ kosten.
Der zweite Kellner, welcher besser deutsch sprach, entschuldigte sich nachher noch ein mal, während er mehrmals ganz herzig "Mama Mia" sagte und erklärte, dass der Koch ganz neu sei.
Wir mussten die Pizza wirklich nicht bezahlen und es wurde versprochen, dass es beim nächsten Mal besser sein würde.

Fazit:
Die beiden Kellner waren so freundlich und bemüht, dass ich ihnen die Patzer einfach verzeihen muss. Das Essen hat an und für sich wirklich sehr gut geschmeckt und der Innenhof ist wirklich ganz entzückend.
Ich werde das Eduardo auf jeden Fall wieder besuchen und würde es auch weiter empfehlen.

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Letzter Kommentar von am 11. Jun 2015 um 13:14

Blätter und Pollen :P

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am 6. Mai 2015
Blooper
24
1
8
4Speisen
3Ambiente
4Service

NEUÜBERNAHME!! Italiener, echte!

Bis dato war das Eduardo eine typische Maghreb-Pizzeria mit zutiefst durchschnittlicher "Wiener Pizza" (viel Knoblauch, obskure Belagsvariationen, Hauptsache groß ...). War immer schon schade, denn der Holzofen hätte deutlich mehr hergegeben.

Nach der Neuübernahme ist jetzt erstens die Einrichtung entstaubt und neuerdings auch zurückhaltend geschmackvoll. Die Pizze sind um Klassen besser geworden, mit Napoletana-Anspruch ohne überkandidelt zu sein. Es gibt sehr viel Pizza bianca-Auswahl, was jetzt nicht wirklich meins ist, aber sonst ist die Pizzakarte von vernünftiger Breite. Alle Klassiker, keine Verirrungen, nix mit Dosenmais. Teig ist schmackhaft, gutes Spotting, gut aufgegangener Rand, eher springy, also an der Oberfläche leicht knusprig, dann aber elastisch jedoch nicht gummig. Belag der Margarita war tadellos, nicht im Käse ersoffen, Tomate fruchtig mit leichter Säure.

Die Karte bietet nicht nur Pizze, sondern den typischen Italiener-Mix mit Pasta, Pesce und Carni, aber das hab ich noch nicht probiert. Service war freundlich und effizient (und fallweise laut singend), Preise vernünftiger Durchschnitt für die Gegend.

Eine deutliche Verbesserung zum Vorgänger und als Grätzel-Italiener voll empfehlenswert.

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Kommentar von am 7. Mai 2015 um 09:05

das nenn ich mal positive Neuigkeiten! "prodotti tipici campani".....vielversprechend, da freu ich mich schon aufs testen.

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am 11. September 2012
Leyla
10
1
2
3Speisen
4Ambiente
2Service

Waren wir früher sehr häufig hier essen wird es jetzt immer weniger was leider am sehr unaufmerksamen servicepersonal liegt.
Pizzen und insbesondere die pasta sind gut, wenn auch nicht mehr.
Auch auswahl und getränke kann man nicht bemängeln, wenn man denn nach der erstbestellung auch mal eine chance hätte nachzuordern.
Alles in allem gehen wir nur noch alle paar monate mal hin wenn wir in der nähe sind um uns immer wieder etwas über den service zu ärgern und halt an der bar getränke nachzubestellen.
Schade, ambiente und küche könnten mehr

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Letzter Kommentar von am 5. Jul 2013 um 10:44

"....es ist nun mal so, dass Raucher die größeren Genießer und besseren Gäste sind" Diesen Schwachsinn würde ich gerne empirisch erklärt bekommen. Wo steht sowas geschrieben? Fakt ist, dass Geschmacksnerven durch den Rauch nachhaltig außer Gefecht gesetzt werden. Du "Genießer" du...

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 13. April 2012
Experte
adn1966
80
48
22
2Speisen
3Ambiente
3Service

Weil mir der Sinn grad nach Pizza stand und ich Lust verspürte, wieder ein mir gänzlich unbekanntes Lokal zu testen, fuhr ich durch meinen Heimatbezirk auf der Suche nach einem Italiener, der mich zum Verweilen einlädt. Meine Wahl fiel auf die Pizzeria Eduardo in der Löwengasse, einen Steinwurf vom Hundertwasserhaus entfernt.

Das Lokal gibt sich von Außen klassisch als Ristorante/Pizzeria zu erkennen, mit einem kleinen Garten an der Straße und einem großen Schild, das Pizza aus dem Holzofen verspricht. Innen teilt sich das Lokal in einen Nichtraucherbereich, in dem auch die Schank ist und wo auch der Pizzaiolo am Holzofen werkt und in einen großen, luftigen Raucherbereich. Das farbliche Thema ist Rot und erstreckt sich auf Holzverstrebungen, Tischtücher, Kerzen, Servietten, teilweise auch auf die Wände. Die Räumlichkeiten sind sehr groß, mit den klassisch hohen Wänden eines Altbaus, und das Raumgefühl könnte man trotz der farblichen Bemühungen als etwas unterkühlt beschreiben.

Die Einrichtung ist äußerst schlicht, allerdings durchaus gepflegt, Stühle aus dunklem Holz, die Tische nett gedeckt, jedes Tischtuch mit einer Borte in den italienischen Landesfarben. Insgesamt wirkt die Einrichtung und Gestaltung des Lokals allerdings etwas einfallslos, mit einigen wenigen Dingen könnte man hier mehr Stil und Gemütlichkeit einbringen.

Ich wurde freundlich begrüßt und nahm an einem Tisch im Raucherbereich Platz. Das Lokal war zu weniger als der Hälfte gefüllt, was aber wahrscheinlich daran lag, dass 16:30 ziemlich genau zwischen Mittags- und Abendgeschäft liegt. Der Service war stets freundlich, wenn auch sehr zurückhaltend, beinahe schüchtern. Ich eröffnete mit einem durchaus angenehmen Lambrusco und widmete mich dem Studium der Karte.

Die Karte ist, vornehm ausgedrückt, umfangreich. Es gibt eine Seite mit Mittagsmenüs (Suppe oder Salat oder Dessert plus eine Hauptspeise um ca. € 9,90), eine Tageskarte und eine wirklich große Speisekarte. Man findet das klassische Repertoire eines Ristorante bzw. einer Pizzeria, Überraschungen sucht man vergeblich. Nebst ca. 20 Pastavariationen gibt es ca. 40 Pizze, einige klassische Vorspeisen (Antipasto misto, Carpaccio, Prosciutto Melone), Suppen (Gemüse-, Tomaten-, Knoblauch-, Zwiebelsuppe), die Klassiker der Hauptspeisenfraktion (diverse Risotti, Lasagne, Cotoletti, Grigliata Mista), aber auch Einiges an Fisch (Sogliola, Branzino, Orata) ebenso wie Scampi und Calamari. Auch bei den Desserts finden sich die üblichen Verdächtigen: Bananensplit, Tiramisu, Marilleneisknödel, Mohr im Hemd und Crèpes.

Eh sehr brav, aber leider nicht mehr. Die wirkliche Kreativität, das Quäntchen Überraschung, das Lust auf ein Probieren macht, findet man leider nicht. Etwas störend wirken die Nummern neben den Gerichten (links davon, ich meine nicht die Preise), erinnert dies halt an die klassischen Touristenfallen in diversen Urlaubsgebieten bzw. an die Karte vom Chinesen ums Eck. („einmal das 32 mit scharf ...“)

Mir stand der Sinn sowieso nach Pizza, das hat mir die Wahl, wenn auch nur etwas, leichter gemacht. Die Auswahl an Pizze ist umfassend, Kombinationen mit Schafkäse finden sich genauso wie so ziemlich jede Pizza, von der man jemals gehört oder gelesen hat. Interessant ist, dass der Herr des Hauses offenbar zur Fraktion „mehr Belag ist besser“ gehört (oder er kennt einfach seine Pappenheimer, die auf reichlich Belag stehen), die Signature Pizza dürfte die für immer noch wohlfeile € 8,90 teuerste Pizza „Sicilia“ sein, die immerhin mit „Tomatenscheiben, Käse, Schinken, Champignons, Pepperoni (ist das jetzt die scharfe Wurst oder Pfefferoni?), Zwiebel, Salami, Ei, Mais und Knoblauch“ belegt wird.

Als Verfechter der „Mehr ist einfach nur mehr“ Philosophie entschied ich mich für eine Pizza „Rusticana“ mit Schinken, Speck, Champignons und einem Ei, mein Spezialwunsch nach Knoblauch, einer knusprigen Pizza und Olio di Peperoncino wurde höflich vermerkt.

Meine Pizza kam jetzt nicht rasend schnell auf den Tisch (was OK ist), mein Achterl Lambrusco war jedenfalls ausgetrunken und meinem lieben Kellner ist auch nach zweimaligem Vorbeigehen leider nicht aufgefallen, dass ich vor einem leeren Glas sitze (was weniger OK ist). Also ergriff ich die Initiative und begehrte nach einem Achterl Chianti. Die Weinsektion der Speisekarte ist insofern bemerkenswert, als sich keine Flasche findet, die mehr als € 18,- kostet. Vielleicht gibt es im Eduardo keine Gäste, die bereit wären, mehr für guten Wein auszugeben, mein Achterl Chianti war vom Geschmack her ziemlich genau in der Mitte zwischen meiner Erwartung und meiner Hoffnung angesiedelt. Ein Wow-Effekt bleibt einem jedenfalls auch beim Wein versagt.

Zur Pizza: der Teig für meinen Geschmack ein wenig zu dick, wenn auch sehr knusprig und geschmacklich wirklich gelungen. Verwundert hat mich, dass das Olio di Pepperoncino entgegen gängiger Praxis nicht separat zur eigenen Dosierung serviert wird, sondern die Pizza bereits damit gewürzt ist. Und reichlich. Gut, ich hatte scharf bestellt, aber das war selbst für einen Chili-Afficionado wie mich etwas zu gut gemeint.

Die echte Enttäuschung aber offenbarte sich beim ersten Blick auf den Belag: Champignons! aus! der! Dose!!

Das geht nun wirklich, wirklich nicht. Der Rest des Belags war zu meiner Enttäuschung leider auch nicht viel besser, quadratisch gepresster Toastschinken, „Pizzakäse“, geschmacklich ein unaufregender, um nicht zu sagen, billiger Speck, - zumindest das Ei war, was den Garpunkt betrifft, gelungen.

Wenn Eduardo schon einen echten Holzofen hat und damit zumindest den handwerklichen Willen zu einer guten Pizza zeigt, wenn er einen Teig machen kann, der geschmacklich diesen Belag beileibe nicht verdient, warum geht er nicht die „extra mile“ und kauft Zutaten, die den Wert einer Pizza unglaublich heben würden, ihren Preis jedoch nur um wahrscheinlich weniger als einen Euro?

Zum Abschluss gab’s für mich noch den obligatorischen Espresso ristretto, der mich durch sein Aroma und seinen Geschmack mit der Welt insgesamt und mit Eduardo im Speziellen wieder ein wenig versöhnen konnte. Positiv sei hier auch erwähnt, dass man zum Espresso ein ganzes Viertel Leitungswasser bekommt, ohne dass es verrechnet wird. Auch von der Unsitte, Zahnstocher nicht mehr am Tisch aufzulegen, hat sich Eduardo noch nicht mitreißen lassen.

Die Rechnung war eine echte Überraschung. Ich weiß nicht, wann ich zum letzten Mal für 1/8 Lambrusco, 1/8 Chianti, eine Pizza und einen Espresso € 12,30 bezahlt habe.

Und dennoch glaube ich, könnte dieses Lokal weit mehr aus sich machen. Ein wenig Arbeit, um das Ambiente zu verbessern, eine kleinere, aber inspiriertere Speisekarte, ein qualitatives Upgrading bei den Zutaten und beim Wein würden dem Lokal richtig gut tun. Man sieht schon beim Besuch der sehr aufwändig und doch ein wenig patschert gestalteten Homepage, dass der Wille vorhanden ist, dem Gast ein gutes Ristorante zu bieten, von einer schlüssigen Umsetzung des selben ist die Pizzeria Eduardo allerdings noch ein gutes Stück weit entfernt.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja8Gefällt mir4Lesenswert2
Letzter Kommentar von am 13. Apr 2012 um 22:16

danke - dein Bericht entspricht auch meinen Erfahrungen. Eine nette, einigermaßen bemühte Pizzeria der das wirklich Italienische einfach fehlt.

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Eduardo - Karte
Lokale i. d. Nähe:

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Erst-Tester

Bewertet am 13.04.2012
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