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41
36
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39
16 Bewertungen
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Der SteirerDer SteirerDer Steirer
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Mo
11:00-24:00
Di
11:00-24:00
Mi
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Do
11:00-24:00
Fr
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Sa
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Der Steirer

Belgiergasse 1
8020 Graz
Steiermark
Küche: Steirisch
Lokaltyp: Restaurant, Weinbar, Vinothek
Tel: 0316 70 36 54
Lokal teilen:

16 Bewertungen für: Der Steirer

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 7. März 2016
misenplace
54
20
15
5Speisen
2Ambiente
4Service
3 Fotos3 Check-Ins

Nachdem der Reihe nach in Graz meine Lieblingslokale, die Brasserie Santner ebenso wie der Hofkeller, ihre Pforten für immer geschlossen haben musste ich bei diesem Besuch wieder mal etwas anderes versuchen. Allerdings war ich einfach nur schon jahrelang nicht mehr dort – im „Der Steirer“ am anderen Ufer der Mur gelegen.

Das Ambiente:
Das Lokal hat nach wie vor verklebte Fenster die in weiss/schwarz/grün gehalten sind, und die angeschlossene Weinhandlung, die das Gesamtkonzept ähnlich zum Wein&Co macht.
Generell habe ich allerdings im Restaurantteil ein Feature vorgefunden, das ich eigentlich mittlerweile schon seit Jahren nicht mehr gewöhnt bin: nämlich einen Raucherbereich der vom Nichtraucherbereich durch eine stets offen stehende Türe getrennt wird. Ansonsten ist das Ambiente wirtshausmäßig zweckentsprechend. Wegen der (trotz nur weniger Raucher) überall präsenten Rauchschwaden gibt es aber nur eine schwache Bewertung.
(2 Punkte)

Das Service:
Die Kellner waren wirklich sehr bemüht und aufmerksam, da gibt es gar nichts zu rütteln. Vielleicht wegen dem letzten fehlenden Über-Erfüllen der Erwartungshaltung gebe ich nicht die ganz volle Punkteanzahl –aber wirklich zu meckern gab es gar nicht.
(4 Punkte)

Die Speisen:
Wir starten mit einem Lachsforellentartar mit Wachtelspiegelei (€10,90) das sehr gelungen auf einem Röstbrot mit ein wenig Salat serviert wird sowie mit einer selbst designten Zusammenstellung der obligaten steirischen Tapas und zwar ein Forellensandwich mit Kräuterfülle (nichts besonders, ein halbes Tramezzini halt), Gewürzbohnen in Aspik (geschmacklich wenig ausgeprägt, gottseidank mit Kernöl), Ochsenmaulsalat mit Österkron (das geschmacklich intensivste Tapas-Teil, allerdings nicht wegen dem Österkron) und einer Lachsforelle in der Körndlkruste (sieht am nettesten aus, ein bissel zu wenig Körndln) – um jeweils €2,00.
Die Hauptspeisen anschließend waren dann wirklich großartig – und werden mich sicher wieder zum Steirer führen. Einerseits hatten wir die Gebratenen Pastinaken mit Nüssen und Vogerlsalatcreme (€10,90) – die Pastinaken waren gerade bissfest genug und geschmacklich wirklich toll – die Vogerlsalatcreme ist eine nette Idee. Das saftig gebratene Kotelette vom Duroc-Schwein mit Wurzelgemüse (€16,90) kommt wirklich ganz anders als erwartet in seinen Dimensionen daher: eine dicke (aber sehr wohlschmeckende) Speckschwarte wurde schön kross angebraten, das Fleisch ist butterweich und gerade richtig gewürzt. Insgesamt schätze ich das Kotelett an seiner dicksten Stelle (bei der Schwarte) auf 5 cm!
Darunter das Wurzelgemüse, wirklich geschmacklich schon mit Röstaromen verfeinert und von der Menge her versammeln sich da Pastinaken, Karotten, etc. Und darüber hinaus gibt es keine unnötigen Sättigungsbeilagen (Erdäpfel, etc.), was ich persönlich sehr angenehm finde und die Dimension des Koteletts durchaus verträglich gestaltet.
Als Dessert gab es dann noch Marzipan-Punschkugeln mit Schokoglasur, die – ebenfalls eine nette Idee – einen angenehmen Rum-Geschmack im Mund hinterlassen, ohne Zuckerglaur wie sonst bei den Punschkrapfen.
(5 Punkte)

Unsere Weinbegleitung war der Sauvignon Blanc "Klassik" vom Brenner, für eine Bouteille werden hier €21,60 genommen. Als Digestif gab es dann auch noch eine Vogelbeere (€5,20).

Insgesamt war das ein Besuch, der sicher eine Wiederholung erfahren wird – von dem Kotelett schwärme ich heute noch….

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am 29. November 2014
FrankyH
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Tolles Lokal, sehr freundlicher Service, das Essen war köstlich und es gab keine langen Wartezeiten auch wenn das Lokal sehr gut besucht war. Alles in allem einen Besuch wert. Kann ich nur Empfehlen.

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am 10. April 2014
GuidoN
5
2
1
4Speisen
4Ambiente
3Service
Gelistet in: Guidos Guide

Ein tolles Lokal mitten in Graz. Ideal für ein gutes Essen zu Mittag oder für einen schönen Abend zu zweit.
Ich kann dieses Lokal jeden weiter empfehlen.

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am 18. Dezember 2013
brustoderkeule
13
0
3
4Speisen
4Ambiente
5Service

schon mehrmals dortgewesen und vom hirschrücken über tapas und gulasch(=spitze) alles ausprobiert. das service ist äußerst kompetent und die wiesler-weitzer linie wird hier konsequent gepflegt- modernisierte klassik mit dem richtigen pfiff.
die speisekarte bietet für jede geldbörse das richtige angebot um satt zu werden:
1/2 backhendl €8,90 oder hirschrücken um €22 +
einziger kleiner kritikpunkt- im großen raum ist die akustik unangenehm- und wie in einem flugzeug werden zur weihnachtszeit immer mehr tische in das schöne lokal gestopft (diese sind bereits im sehr gut sortierten angrenzenden weinshop angelangt).
absolut empfehlenswert und auch kreativ sind die steirischen tapas und der hausbrandt kaffee!

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am 7. Oktober 2013
Lotti31
2
1
5Speisen
4Ambiente
4Service

Mehrmals schon im Steirer gegessen, wurde bisher nie enttäuscht - von Essen über Service bis hin zum Ambiente immer alles als überaus angenehm empfunden.

Das Preisniveau ist eher gehoben, auch das Zielpublikum sind eindeutig keine Studenten.
Vom Preis-Leistungs-Verhältnis allerding trotzdem in Ordnung, denn es wird frisch zubereitet und die Zutaten können sich sehen lassen!

Einziger kleiner Minuspunkt: Die vegetarische Auswahl ist leider bescheiden, aber trotzdem sehr gut und bei einem steirirschen Lokal wohl auch zu erwarten :)

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Kommentar von am 8. Okt 2013 um 21:53

Ich als Student war schon 3 Mal dort. Einmal im Jahr geht sich so ein Essen finanziell schon aus. b Braucht man nur auf 2-3 Mal sinnloses Fortgehen zu verzichten, und prompt wird man mit einem feinen Essen belohnt :)

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am 31. Juli 2013
Genussspechterl
6
1
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

Wir waren schon einige Male beim "STEIRER" und kommen immer wieder gerne dorthin.
Wir fühlen uns sehr wohl!

Wurden weder von der Küche, noch vom Servicepersonal auch nur einmal enttäuscht - klasse!!!

Das Backhenderl ist der Favorit unseres Sohnes - aber auch der Salat ein Gedicht - und das Schnitzerl zergeht auf der Zunge.

Wir kommen immer wieder gerne dorthin.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 21. Mai 2013
Experte
bubafant
283
71
29
4Speisen
4Ambiente
4Service
30 Fotos3 Check-Ins

Als Steirer muss man einfach beim Steirer rein !
Der Internet-Auftritt ist sehr gefällig, durchgängiges Corporate Design, aber vor allem haben es mir die Steirischen Tapas angetan. Kleine Appetithappen auf kleinen Tellern zu EUR 2,00.
Schon von weitem kann man an den Scheiben des Lokals 'den Steirer' erblicken, Werbung und Sprüche, sowie der Hinweis auf die Tapas. Links und rechts neben dem Eingang befinden sich Kräutertöpfchen auf einer Leiter. Nach rechts geht‘s in den Verkaufsraum (Wein, Pflanzen, Bücher etc.), nach links ins Lokal.

Leichtsinnigerweise haben wir nicht reserviert, beim Vorbeigehen hat man schon durch die Fenster auf den Tischen die Reserviert-Schilder gesehen. Also die volle Charme-Offensive ausgepackt, die meist funktioniert und wir bekommen einen Zweiertisch in der Reihe direkt vor der Theke. Sofort beim Niedersetzen fühle ich mich in diesem Lokal wohl. Die Luftigkeit durch den weißen Anstrich, die Nischen mit den grasgrünen Bänken in den tiefen Fensterleibungen, die dazwischen gepackten roten Bänke zwischen den Trennwänden, die weiß beschriebenen großen Schiefertafeln (Weinangebot, Tagesangebot, Sprüche), die lange weiße Theke mit den Thonet-Barhockern (und den Haken für Handtasche, Schirm, etc.), die Schränke hinter der Bar mit den Fake-Lädchen auf der Front bis hin zu den blauen Lampenschirmen, die ich auch privat schätze. Am Ende des Raumes eine nett eingedeckte große Tafel mit einer riesigen Bank an der Wand. Im Greißler-Bereich steht auch noch ein größerer Tisch mitten im Raum. Irgendwie werde ich an Frankreich erinnert. Die bequemen Holzstühle tragen das Ihrige dazu bei.

Am Tisch befinden sich Papiersets, in einem Ständer am Tischrand die Speisekarten (auch zum Mitnehmen), Besteck und Stoffserviette mit Steirer-Banderole, sowie Aschenbecher und Wassergläser. Am Rand der Theke stehen schon die Karaffen mit Leitungswasser (ohne Berechnung) bereit und wir bestellen das Hausbier (0,3 l EUR 3,20 und 0,5 l EUR 3,90, lt. HP Laško Pivo aus Slowenien).

Und wir beginnen mit einer Runde von jeweils vier Tapas.
*Pochiertes Ei mit Frühlingskrauter-Dip
Ein Ei in einer kleinen Tasse und darüber Cocktailsauce bleibt einfach ein Ei mit Sauce, daher nicht besonders aufregend.
*Ziegenkäse mit Quittengelee
Ein gut schmeckendes, leicht cremiges Dreieckerl Käse mit dem Fruchtgelee, für die beigelegte Chilischote fehlt mir der Mut, sowie gedünstete Birnenstücke. Sehr gut.
*Gedünstetes Schulterscherzl mit Frühlingsgemüse
Zartes Fleisch in g’schmackigem Safterl, dazu Marktgemüse. Sehr gut.
*Bärlauchtascherl mit Pesto
Der Renner der ersten Runde. Super knofelig und mit ausreichend Käse bestreut. Mehr davon, bitte.
*Hendlgulasch mit Brettnockerl
Sehr gutes, zartes Hendlfleisch, wirklich nur ein Nockerl vom Brett geschupst. Sehr sämige Sauce mit etwas Rahm. Jetzt verstehe ich das Angebot eines Brotkorbs (EUR 1,50). Wir behelfen uns für’s restliche Gulasch einfach mit dem Löffel vom Ei …

Es wird von der Kellnerin immer zum richtigen Zeitpunkt nachgefragt, ob alles in Ordnung ist, bzw. ob wir noch etwas brauchen, bzw. weitere Tapas möchten. Ja möchten wir. Zwei pro Person, die gehen noch. An den Nebentischen wird auch a la carte gegessen. Die Teller samt Portionen sind groß. Das auf der Speisekarte beworbenen gebackene Huhn reicht locker für zwei Personen, wird im Pfandl mit Salat serviert. Weiters gibt’s noch einen Sonntagsbraten, ein Steirerpfandl mit Schwammerln, Schweinsbraten, Rostbraten, Tafelspitz, Wiener Schnitzel vom Kalb, Erdäpfelstrudel, Lammrücken, Maibock, sowie einen Mittagstisch von Montag bis Freitag, bei dem man drei Gänge individuell kombinieren kann. Besonders stolz scheint man auf den jeden Donnerstagabend servierten Graetzer Kapaun zu sein (mit Sardellen eingerieben, nicht gesalzen, als Beilage Semmelfülle mit Leber, Kräutern und Champignons, EUR 17,50).

Die zweite Tapas-Runde bestreiten nochmals die Bärlauchtascherl mit Pesto, sowie gebackenes Schweinefilet auf Erdäpfel-Radieschensalat. Ein winziges Schnitzelchen mit Salat. Gut.
Weiters hätte es in Tapas-Form noch gegeben: Geräucherte Rindszunge mit Apfel-Kerbel-Vinaigrette, gesulzte Flusskrebsschwänze und Rhabarberstrudel. Dass das Angebot laufend geändert wird, zeigt mein Blick auf meinen HP-Ausdruck von vor zwei Monaten, wo ich keines unserer Gerichte wiederfinde.
Gerade zum richtigen Zeitpunkt werden wir nach Dessertwünschen gefragt. Unter den Angeboten, wie Rhabarbertorte, Eierlikörtarte, Crème brûlée und Apfelstrudel entscheiden wir uns, neben einem Cappuccino (EUR 2,90) unter Mithilfe und Empfehlung der Kellnerin für

Joghurtpudding auf Erdbeerröster (EUR 3,80)
Keine Tapasgröße mehr und eine Sünde wert. Das Joghurtgebilde ist perfekt. Von der Konsistenz und Geschmack. Der Erdbeerröster ein Traum. Der ideale Abschluss für ein sehr gutes Essen.

Fazit: Wer nicht reserviert kommt vielleicht im Raucher-Bereich zu sitzen, was hier überhaupt nicht störend aufgefallen ist, da perfekt entlüftet. Der NR-Bereich wäre sogar so abgetrennt gewesen, dass ich mich bei weitem nicht so wohl gefühlt hätte. Alleine für die Tapas kommen wir sicher wieder. Die Sanitärräume sind etwas klein, eine Kabine pro Geschlecht mit gemeinsamem Waschraum. Die Service-Crew agiert sehr natürlich und es kommt wirklich ein Wohlgefühl auf. Den Steirer sollte man einfach besucht haben.

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am 10. Februar 2013
kreuda77
2
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

Waren bisher schon einige Male im Steirer zu GAst und waren jedes MAl sehr zufrieden; Authentische Küche mit Top Qualität und gute Getränkeauswahl dazu. Super auch der Sonntagbraten oder Specials wie der Kappaun!
Kulinarisch eine echte Bereicherung für Graz!

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 3. Dezember 2012
Experte
bluesky73
258
31
29
4Speisen
3Ambiente
4Service
9 Fotos2 Check-Ins

„Der Steirer“ – nicht nur eine Bezeichnung für einen außergewöhnlich sympathischen Menschenschlag in Österreich, sondern auch die Bezeichnung für ein absolut empfehlenswertes Lokal in Graz. Dieses Wochenende war es wieder mal soweit und es ergab sich die Gelegenheit für einen Besuch.

Offensichtlich ist der feine Shop-Bereich zu Gunsten weitere Sitzplätze verkleinert worden. Meiner Meinung nach keine glückliche Entscheidung, da diese Plätze nahezu direkt im Eingangsbereich sind und die Beleuchtung auch nicht sehr einladend wirkte. Glücklicherweise hatten wir einen Tisch im hinteren Bereich reserviert – das Lokal war trotz (oder vielleicht gerade wegen) Sonntag besetzt bis auf den letzten Platz.

Das Service war rasch zur Stelle, wurde aber offenbar etwas überrascht von der englischen Muttersprache von einem Teil unserer Gruppe. Schnell wurden englische Karten gebracht und recht ambitioniert versucht, das „Sonntags Special“ zu beschreiben. Der Braten in Burgundersauce und Serviettenknödel fand tatsächlich Anklang und wurde bestellt, ebenso wie Filet und Schweinebraten.
Zum Start gab es verschiedenste Tapas, die alle ausgesprochen gut waren und sich wunderbar eignen, den kleinen Hunger vorweg zu bekämpfen. Besonderes Lob verdient der Wildschweinschinken mit den Muskateller-Trauben mit Balsamico sowie der geräucherte Karpfen auf rotem Rübensalat. Wir bestellten Großteils Salate, der leider gemeinsam mit dem Hauptgang serviert wurde – vielleicht hätten wir erwähnen sollen, den Salat lieber als Vorspeise essen zu wollen – naja das nächste Mal dann.

Mein Filet war wirklich auf den Punkt gebraten und muss sich keinesfalls vor seinesgleichen aus Steakhäusern verstecken. Lediglich die Erdäpfeln vom Murboden-Bauern fand ich nicht ganz so gelungen – irgendwie waren sie finde ich zu dünn geschnitten und haben sich auch im Laufe des Essens zu sehr mit dem Rotweinzwiebelessenz vollgesogen. Geschmacklich aber trotzdem sehr gut. Zum Essen gab es einen ausgezeichneten Zweigelt – sehr schön temperiert. Als Nachspeise freute ich mich auf den beschriebenen warmen Schokokuchen, der leider nicht wirklich warm war. Ein vernachlässigbarer „Fehler“. Der Apfelstrudel kam bei den Gästen aus Übersee sehr gut an – was nicht anders zu erwarten war.

Fazit: Alles in allem ein sehr gelungener Abend mit hervorragendem Essen und guten Weinen. Das Service kann ruhig ein wenig selbstbewusster Auftreten, die Küche gibt nahezu keinen Anlass zur Kritik – man kommt gerne wieder.

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am 30. September 2012
tomtom
5
0
2
4Speisen
4Ambiente
4Service

mal ein wirklich gelungenes Lokalkonzept - Weinhandel und kleine kulinarische Mitbringsel in einem sehr ansprechend gestaltetem Shop, der praktisch nahtlos in ein sehr unkonventionelles, stylishes aber nicht ungemütliches Lokal übergeht. An den Tischen Kerzenlicht zu modernen Papiertischsets, Wasserkaraffe, Pfeffermühle in einem insgesamt sehr modern gestyltem Modernen..... das Junge Serviceteam ist sehr zuvorkommend und freundlich und alles andere als steif. Kaum im Lokal angekommen wird mit einem freundlichem Grussschon die Bestellung aufgenommen - ein kleines, sehr feines wohlschmeckendes Hausbier. Gut gezapft und trotzalldem recht rasch gebracht. Punktet auch geschmacklich die Hausmischung von Reininghaus.
Zum Start anstatt Suppe zwei Steirer Tapas ( jeweils 2,-) :
Welsfilet an Fenchelsaat - sehr lecker, wenn auch nicht alltäglich in dieser Kombination, aber durchaus empfehlenswert!
Muskatkürbis gebraten mit Zanderfilet - sehr leckerer gut abgeschmeckter Kürbis, da tuts fast schon leid dass es duesen nicht auch als Grossportion gibt. Jedoch hat das Zanderstückerl noch einige Gräten verborgen. Sollte bei so kleinen Fischhäppchen nicht passieren
Danach Backhenderl ( 8,90) : saftig, zart, mit einer krossen feinen Panade und fein gewürzt, wird übrigens ohne Haut serviert. Schon lange nicht mehr ein so ein feines Backhenderl gegessen dazu der Steirersalat - Blattsalat, Käferbohnensalat, Kartoffel und Krautsalat in einer wirklich perfekt abgeschmeckten Kernölmarinade, da gibts nichts zu bemängeln.
Alles in allem ein sehr nettes Lokal das mit seinem perfekt stimmigen Gesamtpaket sowohl geschmacklich als auch vom Wohlfühlfaktor punktet.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 10. Juni 2012
misenplace
54
20
15
4Speisen
3Ambiente
3Service
3 Fotos3 Check-Ins

Neugierig gemacht durch die vorige Bewertung seitens Kollege Amarone wollte auch ich mir den Tafelspitz im Steirer nicht entgehen lassen.

Die Vorgeschichte deckt sich 1:1 mit den Erlebnissen meines Vortesters - das Personal ist sehr bemüht und zuvorkommend - auch wir haben Plätze im Nichtraucherbereich. Die Glastüre bleibt zwar offen, wie bemerken aber keinen Rauch.

Die seltsame Gebarung mit der Toilette ist tatsächlich ungewöhnlich, noch dazu wo man sich diese Toilette auch mit dem Kaffeehaus teilt! Also: ein Pissoir für die Herren, ein Klosett für Herren und Damen und ein Waschbecken, ebenfalls für beide. Wie das der Weitzer mit den Behörden gemacht hat ist mir schleierhaft.... aber zurück zur Kulinarik:

Die Vorspeise habe ich ausgelassen - bietet der Tafelspitz ohnedies eine deftige Rindsuppe als Starter, dich mir mit Fleischstrudel veredeln ließ (alternativ wären auch Fritatten möglich gewesen).
Mangels Erfahrung mit Markknochen, habe ich das Mark gleich direkt gegessen, die vorgesehenen, krosse getoasteten Schwarzbrotscheiben sind mir erst später in diesem Zusammenhang bewusst geworden.
Als Trinkbegleitung gibt es neben einem Hausbier auch ein slowenisches "Lasko Pivo", später dann einen sehr mäßigen Weissburgunder vom Brolli, dem ein wesentlich besserer Sauvignon Blanc vom Lackner-Tinnacher folgt.
Als absolute Niederlage auf der Weinfront stellt sich später übrigens der Pinot Noir vom Tschida heraus - da kann der Steirer nichts dafür. Der Wein ist technisch in Ordnung, schmeckt aber keineswegs wie ein Vorzeigeprodukt vom Winzer - und sollte deswegen auch nicht unbedingt als "besondere Empfehlung" durch den Restaurantbetreiber angeführt werden.

An unserem Tisch werden darüber hinaus noch ein sehr guter kross gebratener Saibling auf Spargelrisotto und ein Backhenderl verzehrt, die alle ebenfalls Zustimmung ernten!
Der Tafelspitz war ohne jeden Fehl und Tadel - danke für die Empfehlung - das Dessert (Schokoladenkuchen mit Honigeis) auch in Ordnung, allerdings ohne mich jubilieren zu lassen.
Das lag vielleicht auch an dem bestellten Vogelbeerschnaps, dessen offenbar industriell forcierte Herstellung einen sehr unangenehmen Beigeschmack hinterläßt.
Fazit: zum Essen komme ich gerne wieder, bei den Getränken bin ich aber vorsichtig und werde beim Bier bleiben - so schmachvoll das auch angesichts der angeschlossenen Weinhandlung ist.

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Kommentar von am 10. Jun 2012 um 17:29

*ggg* Tipp: frag mal Herrn Tement, ob er noch die eine oder andere Flasche seines Pinots "versteckt" hat. Der ist ein wahrer Geheimtipp seiner Art. Ich bekomme ihn von einem österreichischen Weinversand (momentan noch Jg. 07), allerdings nur auf direkte Nachfrage, weil der natürlich gar nicht erst gelistet ist ;-)

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am 12. Mai 2012
Experte
amarone1977
315
75
30
4Speisen
3Ambiente
4Service
6 Fotos3 Check-Ins

Hunger für zwei. Vor dem Einchecken ins Hotel soll ordentlich, aber flott gespeist werden.

„Der Steirer“ war schon öfters in meiner „Schusslinie“, aber oft war das Lokal gerammelt voll.
Heute nicht ganz.

Das Lokal an der Mur ist ein weiteres Beispiel für ein geschickt und konsequent durchgezogenes Lokalkonzept, vom „Weinshop“ in Eingangsnähe angefangen über die moderne Interpretation eines Gasthauses samt schlicht-edler Eichensitzecke und den urig-stylishen Tischsets.

Negativ: warum die Toiletten gerade mal zwei kleine Häusln mit gemeinsamem Waschbecken für Männlein und Weiblein sind, kann wohl niemand beantworten. Immerhin, der Flirtfaktor beim Händewaschen steigt enorm.

Wer zu Mittag speisen will, findet auch im Café-Bereich Platz, die Menüs sind günstig und Zeitungen gibt’s in Hülle und Fülle. Hierbei erinnere ich mich an einen sehr angenehmen Mittagsbesuch vor gut einem Jahr mit tadellosem Menü (Suppe, Kalbsrahmgulasch und ein Weindi) um faire 15 Euro.

Donnerstag Abend gibt's den vom Haus rechtlich geschützten Grätzer Kapaun, einen geschnittenen und gemästeten Hahn. Bis dato hatte ich noch nicht die Ehre, den hochgelobten Gockel zu probieren.

Wir bekommen an jenem Abend im Nichtraucherbereich einen kleinen Tisch für zwei.
Das Service kümmert sich professionell um die Tischzuweisung, es gibt weder lange Wartezeiten noch Verwirrung, noch einen unsauberen Tisch.
Stets freundlich, behände und unaufgeregt.

Wein: da ja wie auch beim Leutschacher Kreuzwirt (siehe dort) die Gebrüder Polz ihre Hände im Spiel haben (bzw. hatten), ist hier dem Lokalnamen entsprechend steirischer Wein maßgeblich vorhanden. Da mir aber die Steirische Klassik (zumeist säurebetonte, allzu fruchtige, aber strukturlose Weißweine) weniger zusagt und gute Rotweine aus der Steiermark Mangelware sind und auch kaum in der Gastro Berücksichtigung finden, so machen wir weintechnisch einen Ausflug an den Neusiedlersee. Eine eher international angehauchte Cuvée und ein wirklich schön saftiger St. Laurent wurden es dann.

Das Essen: ein Kalbswienerschnitzel mit Petersilerdapferl dort, ein Kalbstafelspitz mit klassischen Beilagen hier.
Das Wiener dürfte ob der Farbgebung ein routiniertes Schwimmschnitzel sein, mein Geschäftspartner nickt sichtlich zufrieden. Zwar kein Pfannenschnitzel, aber immerhin.

Der Tafelspitz steht mit gut 20 Euro zu Buche, hat aber so einiges zu bieten:
er kommt im Kupferpfandl daher und wird zuerst mal am Beistelltisch geparkt. Dann beginnt das Prozedere des Profikellners.
Zuerst mal bekomme ich eine kleine Portion Suppe, je nach Wahl mit klassischen Einlagen, für mich wird’s der geliebte Fleischstrudel. Die Suppe ist kräftig, voller knackigem Suppengemüse, der Strudel schön würzig, mit der Suppe scheint sich der Geschmack zu verdoppeln. Gerade deswegen mag ich Suppenstrudel ja besonders gern.

Dann das Fleischerl selbst. Schön saftig, der Spinat geht in Ordnung, die Erdäpfel haben ordentlich Kruspeln dabei. Eine Schnittlauchsauce, die nicht nur aus Mayonnaise besteht, ein etwas apfelbetonter Apfelkren – und was ist das: ein schon fast in Vergessenheit geratener Markknochen, samt Füllung. Jubel braust auf!
Der Kellner kommt mit der Kupferpfanne daher und gießt die Suppe über das Fleisch. Kompliment!
Anmerkung zum Schluss: die auf dem Foto ersichtliche Menge ist nur die halbe Miete, denn die Pfanne gab noch mal so viel her, dabei wäre das gar nicht erst nötig gewesen.
Damit war die Nachspeise kein Thema mehr.

Espresso und Grappa zum Schluss. Tadellos. Ab ins Hotel.
Fazit: der Steirer sieht mich bestimmt wieder.

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Letzter Kommentar von am 13. Mai 2012 um 15:28

Unreg: keine Ahnung, ich kauf mir auch keine Bücher mehr, weil ich nach der ersten von 128 Seiten völlig überfordert bin! ;)

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am 2. März 2012
Experte
Evba
69
27
22
4Speisen
4Ambiente
4Service
11 Fotos1 Check-In

"Schade, dass man einen Wein nicht streicheln kann" (Kurt Tucholsky) – steht auf einem der Gedeck-Untersetzer in dem sehr stylishen Lokal im Hotel Weitzer – und steirischer Wein ist eines der Mottos hier im "der Steirer". Es gibt eine jeden Monat wechselnde Weinkarte mit 12 offenen Weinen von Allen die in der Steiermark Rang und Namen haben oder bald haben werden zu vernünftigen Preisen. Und praktischerweise kann man die im angeschlossenen "Steirershop" (der von den Brüdern vom Weingut Polz gegründet , aber jetzt vom Hotelbesitzer betrieben wird) – neben vielen steirischen Spezialitäten, wie div. Pestos, eingelegte Nüsse, Pfirsichnektar, etc. – kaufen oder auch gegen ein Stoppelgeld im Lokal trinken.

Das Ambiente (sorry für die unscharfen Fotos, aber ich denke mit Foto kann man sichs besser vorstellen) im Raucherbereich (gute Lüftung, den Nichtraucherbereich habe ich nicht gesehen) besteht aus einer langen Bar mit Hockern, mit kleinen Laden dahinter, scheinbar von einer alten Greislerei, die behutsam abgeschliffen und renoviert wurden, einer Reihe Mitteltische und einer Reihe mit Nischentischen in der "Auslage".

Wir waren eigentlich wegen der "steirischen Tapas" hier, die (€ 2,-/Stück) man entweder als Vorspeise oder einfach so zwischendurch zu sich nehmen kann. Alle waren liebevoll bis ins Detail hergerichtet und schmeckten vorzüglich. Wir hatten: steirischen Ziegenkäse mit gerösteten Pinienkernen (nussiger Geschmack , mit Sprößchen dekoriert), kalte Erdäpfelschnitte mit Trüffelöl und Schnittlauchsauce (herrlich cremig), gebratenen Karpfen mit Fenchelsalat (tolle Kombination), Sellerietascherl mit Pastinaken dazu Petersiliencreme, hausgebeizte Forelle auf Linsensalat und Schöpsernes (Lamm, Gemüse und Erdäpfel).

Nachdem wir trotzdem noch Hunger hatten, sahen wir uns in der Speisekarte weiter um: jeden Donnerstag gibt es "Graetzer Kapaun" (der Name wurde markenrechtlich geschützt, Graetz ist ein altes Wort für Graz): ich weiß, Kapaun gilt als Delikatesse, ich habe aber ein gestörtes Verhältnis zu so einem beschnittenen, gemästeten Hahn, seit ich ihn einmal selbst zubereitet und das viele gelbliche Fett drinnen gesehen habe.
Der Rest der Speisekarte ist eher klassisch: z.B. steirisches Karpfenfilet, Forelle Müllerin, Steirerpfandl, ofenfrischer Schweinsbraten, Wiener Schnitzel, Tafelspitz, Rostbraten, ein paar fleischlose Gerichte und Nachspeisen wie Marzipan-Punschkugeln, Mohn-Topfen- und Apfelstrudel.

Wir wählten das "beste Rindsgulasch nach traditioneller Rezeptur, dazu Polenta" (war angeblich sehr gut) und das Backhendl (ein halbes steirisches Hendl in 6 Teilen serviert): es war himmlisch zart, trotzdem festes Fleisch und herrlich knusprige Panier – war vielleicht ein Sulmtaler (obwohl der Preis von € 8,90 eher dagegen spricht).

Zu trinken gibt es außer Wein (auch "Spritzer mit einem Wein nach Ihrer Wahl und 1/8 Soda" – einer unserer Begleiter trank einen Chardonnay-Spritzer – nicht mein Fall, aber ich finde es nett, dass man den Wein für den G'spritzen auswählen kann), Most , diversen Nektaren (Williamsbirne, Pfirsich, Apfel-Johannesbeere), Reininghaus-Bier, Lasko Pivo (slowenisches Bier) und das bernsteinfarbige Hausbier (laut Kellner wird dieses Bier nach hauseigenem Rezept von Puntigamer gebrannt).

Zu Mittag gibt es ein täglich wechselndes Menü mit 2 Auswahlmöglichkeiten (zwei Gänge: € 6, 90, Nachspeise €2,50).

Der Service ist tadellos, flink, freundlich, sonst nichts darüber zu sagen.
Keine Behindertentoiletten.

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am 12. Februar 2011
JurgenP2
6
1
1
3Speisen
3Ambiente
3Service

Ein angenehmes Lokal, um sich mit Freunden auf ein Glas Wein zu treffen.Das Konzept mit den Tapas ist gut. Jedoch sind nicht alle Kombination immer gelungen. Der Raucherbereich ist der gemütlichere Lokalbereich.

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am 17. November 2010
loewe76
9
1
1
4Speisen
4Ambiente
3Service

Zuerst fällt einem die Ähnlichkeit mit dem Konzept von Wein & Co auf. Ein Restaurant mit angeschlossener Vinothek. Aber von Anfang ist die Schwergewichtssetzung auf steirische Produkte erkennbar.
Die Küche bietet gute, traditionelle österreichische bzw. steirische Küche. Wie bereits in einer vorherigen Bewertung zu lesen, ist der Kapaun am Donnerstag besonders empfehlenswert.
Das medium-rare bestellte Rinderfilet war sowohl was die Zubereitung als auch die Fleischqualität anbelangt tadellos. Nur wurde es etwas zu kalt serviert.
Die Tapas sollte man probieren. Persönlich finde ich nicht jede Kombination gelungen - aber grundsätzlich eine gute Idee.
Das Service ist zwar nicht immer professionell, aber immer freundlich und bemüht.
Wer Lust auf gute steirische Küche hat und in angenehmer Atmosphäre Essen will, ist hier gut aufgehoben.

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am 25. August 2009
doppelbock
10
2
2
4Speisen
4Ambiente
3Service

Habe hier bereits mehrmals ausgezeichnet gegessen. Besonders empfehlenswert ist der Donnerstags servierte Kapaun! Steirische Tapas bieten eine abwechslungsreiche Vorspeisenalternative.
Auch einfach eine Flasche Wein aus der angeschlossenen Vinothek am Tisch zu genießen, ist nicht nur möglich, sondern sehr empfehlenswert.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 23. August 2009
Experte
ProUndContra
113
11
21
4Speisen
4Ambiente
4Service

Nach der Neugestaltung des Hotel Weitzer in Graz ist anstelle des früheren Hotel-Restaurants an der Rückseite des Hotels das neue Restaurant "Der Steirer" entstanden.

Dem Restaurant "Der Steirer" ist - mit gemeinsamen Eingang - die Vinofaktur Graz angeschlossen - eine sehr gut ausgestattete Vinothek mit Schwerpunkt auf südsteirische Weine (www.vinofaktur.at).

Die Speisekarte des "Steirer" ist eher klein gehalten und konzentriert sich auf traditionelle österreichische Küche: Rindsgulasch mit Polenta, Steirerpfandl, Schweinsbraten, Tafelspitz, etc. und die sogenannten steirischen Tapas, als Vorspeise oder kleine Zwischengerichte.

Leider gibt es einige typische Steirer-Spezialitäten nur an einzelnen Wochentagen, z.B den vielbeworbenen Grätzer Kapaun nur am Donnerstag bzw. die verschiedenen Sonntagsbraten (Lammschlögel, Entenbraten, etc.) nur - wie der Name vermuten lässt - am Samstag & Sonntag. Eigentlich schade.

Die Qualität der Speisen ist sehr gut. Sehr schöne Weinauswahl direkt aus der angeschlossenen Vinothek. Es werden jedes Monat wechselnd 12 offene Weine von südsteirischen Winzern angeboten.
Übrigens: es ist auch kein Problem, im Restaurant nur einige gute Achterln zu verkosten ("Schlummertrunk") ohne etwas zu essen.

Als Nichtraucher muss ich aber - wie oft - auf ein kleines Manko hinweisen: der schöne zentrale Raum mit der Theke und Tischen in Fensternischen, und wo es auch etwas zu Schauen gibt, ist der Raucherbereich. Die Nichtraucher sind ums Eck in einen - zwar auch schön ausgestatteten - fensterlosen schlauchförmigen Raum verbannt.

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Der Steirer - Karte
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