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34
15 Bewertungen
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DellagoDellagoDellago
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Dellago Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Brunch
Preislage
Mittel
Kreditkarten
VISA MC BANKOMAT
Öffnungszeiten
Mo
09:00-24:00
Di
09:00-24:00
Mi
09:00-24:00
Do
09:00-24:00
Fr
09:00-02:00
Sa
09:00-02:00
So
09:00-24:00
Letztes Update von:
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Dellago

Payergasse 10
1160 Wien (16. Bezirk - Ottakring)
Yppenplatz
Küche: Italienisch, Eis
Lokaltyp: Szenelokal, Café, Cocktailbar, Eissalon
Tel: 01 95 747 95
Lokal teilen:

15 Bewertungen für: Dellago

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 14. Dezember 2015
Experte
laurent
300
58
27
4Speisen
3Ambiente
3Service
1 Check-In

Wo´s im Sommer so richtig brummt ist in der stillen Zeit des Jahres auch am Yppenplatz Ruhe eingekehrt. Via www.delinsky.at wieder einmal auf Geiz ist geil unterwegs; minus 30% ist ja auch nicht zu verachten…..

Am frühen Abend ist der Geschäftsganz um die Jahreszeit noch ziemlich flau, Herr Ober platzierte mich an einem Wackeltisch. Speisen- und Getränkekatte kamen umgehend zu Tisch, ebenso wie das süffige Schladminger Zwickl im Gösserglas. Beachtlich die Getränkeauswahl: Von fritz-Cola bis Fentiman's Ginger Beer, Makava Mate-Icetee bis Masala Chai Latte

Ziemlich schnell wurde auch eine intensiv paradeisige Zuppetta di Pesce - Von wegen Flossen weg! Köstliche Fischsuppe, die zum Wiederholungstäter macht- mit reichlich Einlage serviert. Die Suppe sehr intensiv mit präsenter Säure-Süßenote und reichlich frischgehackter Petersilie.

Zur zwischendurch wurden Calamari alla Griglia -So mögen wir Tintenfisch- bestellt; diese waren butterweich mit zarter Grillkruste serviert. Wieder reichlich frischgehackte Petersilie und der (so dachte ich schon ausgerottete) unvermeidliche Balsamicolack.

Das Filetto di Manzo con Burro alle Erbe -Rinderfiletsteak mit hausgemachter Kräuterbutter- wurde mit Patate al Rosmarino serviert. Hervorragende Fleischqualität, wunschgemäß rosa gebraten, trotzdem: Ein Steakmesser wäre hier nicht schlecht gewesen. Und Ja da war sie wieder: reichlich frischgehackte Petersilie und der (so dachte ich schon ausgerottete) unvermeidliche Balsamicolack

Nicht schlecht gewesen wäre, wenn der freundliche Service etwas mehr Präsenz am Gästetisch gezeigt hätte; 5 Minuten vor leerem Glas zu sitzen muss bei solch flauem Geschäftsgang nicht sein.
Leider war die gewählte 2011er Cuvée „Vom Hotter“ aus dem Hause Wellanschitz nicht mehr vorrätig, die Alternative, Cuvée “Revolution“ vom Weinviertler Zillinger war allerdings ein würdiger, in der richtigen Temperatur servierter, Ersatz. Und wenn der noch bei Tisch eingeschenkt worden wäre......

Der macchiato aus dem Hause Marco Salvatori ein gelungener Abschluss; Dank Minus 30% belief sich die Rechnung auf knapp über 37€

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am 23. Juni 2015
petravienna
3
1
1
2Speisen
3Ambiente
3Service

Mir wurde das Dellago bereits öfters für den herrlichen Brunch am Wochenende empfohlen. Ganz teilen kann ich diese Euphorie nach meinem letzten Besuch leider nicht. Die Bedienung war etwas überfordert und einige Getränke wurden vergessen. Die Bedienung war aber immer freundlich und hat nach Aufforderung alles nachgebracht. Die Auswahl an Speisen und Variation an Gebäck, Aufschnitt... hat mich nicht wirklich überzeugt und einige Speisen wie der Grießschmarrn waren einfach viel zu fettig. Das Restaurant und die Inneneinrichtung sind jedoch sehr modern und die Atmosphäre richtig toll.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. März 2015
Experte
GPSRitter
49
4
19
4Speisen
3Ambiente
3Service
4 Fotos1 Check-In

Wir waren am Montag zu zweit im Dellago, nachdem alle anderen dann doch abgesprungen sind ... sonst wäre das eine Gruppe von 6 gewesen. Aber da wir nicht reserviert hatten, mussten wir keine Kellner und/oder Besitzer enttäuschen. Ich war schon etwas früher dort und konnte somit das Lokal in aller Ruhe in Augenschein nehmen.

Die Fotos selbst zeigen ja schon wie es im Lokal selbst aussieht. Eine schöne lange und moderne Theke begrüßt den eintretenden Gast. Nach einem kurzen Blick in alle Richtungen war ich dann doch etwas unschlüssig, wohin ich meine müden Knochen vom Tag platzieren sollte ...
Dies dürfte dem jungen Kellner aufgefallen sein, da er mir entgegenkam und schon die üblichen Fragen stellte ("Essen ja/nein? wieviele Personen? Hochtisch oder normaler?"). Da die normalen Tische in den Ecken bzw. in der einen Nische alle besetzt waren und ich nicht gerne mitten im Raum sitze, entschied ich mich fürs Erste für einen Hochtisch. Jedoch keine 10 Minuten später wurde ein Ecktisch frei und ich setzte mich, nach einer kurzen Info an den Kellner ("ja gerne, kein Problem") um, trotz Getränk bereits am Tisch. Er half mir dann auch gleich beim "Umzug" und brachte Kerze, Getränk und Karte, während ich noch dabei war meine 7 Sachen zu packen und hinterher zu stapfen.

Vom Ecktisch hatte ich nun fast uneingeschränkte Aussicht auf das Lokal, allerdings nicht in die Küche selbst. Die war nur vom Hochtisch zu begutachten. Hier hatte ich nun Zeit das Lokal komplett auf mich wirken zu lassen. Hmm ... es läßt mich etwas zwiespätig zurück. Grundsätzlich durch das Holz und die Ledersitze und Bänke durchaus nett und gemütlich und mit den an der Wand hängenden recht einfach gehaltenen Bildern durchaus einladend.
Allerdings sind die grau verputzten Wände, welche den Anschein von Beton haben, klar nicht mein Fall. Auch die Musik war für meinen Geschmack zu laut und die recht eigenwillige Musikauswal dadurch etwas störend. Wäre sie leiser und wirklich nur der Hintergrund gewesen, hätte mich das kaum gekümmert. Die normalen Tische selbst sind eher für kleineren Speis & Trank gedacht, so müssen z.T. 2 Personen den Platz für 4 od 5 Personen belegen, damit ihnen nichts vom Tisch fällt. Aber ich verstehe durchaus, dass man so mehr Sitzplätze hat.

Das Kellnerteam ist selbst sehr jung und wirkt deswegen stellenweise noch etwas unprofessionell. Manchmal ist man schnell zur Stelle, dann muss man wieder warten ... aber ich glaube das wird mit der Zeit. Die junge Dame (Serviceleiterin? Mitbesitzerin? Hab vergessen zu fragen), die zwischenzeitig immer wieder dem Service unter die Arme greift, beantwortet auch gekonnt jede Frage (vor allem nach dem Marmorkuchen) und unterhält sich auch zwischendurch durchaus auch mal so mit den Gästen, wenn es die Zeit und das Gesprächsthema erlauben.

Gegessen und getrunken wurden 1 Pizza Guacamole, 1 Pizza Verdure (beide in der veganen Version), veganer Marmorkuchen, 1 Soda Zitron, 1 Melange, 1 Rotbusch-Tee, 1 Karaffe Wasser, 1 stilles Mineral und 1 Glas Leitngswasser.

Zunächst mal sehr Positiv, dass alle Speisen in ihrer Ernäöhrungsgrundform (Vegan/Vegetarisch/oder eben nicht) angeschrieben waren und auch viele Speisen rein Vegan zu bestellen sind. Nicht dass ich jetzt Veganer wäre, aber wenn es die Möglichkeit dazu gibt, nehm ich die gerne in Anspruch.

Die beiden Pizzen alleine hätten ein ausgezeichnet verdient. Sowas geniales hatten wir schon lange nicht mehr. Der Pizzateig ganz dünn (wie es meiner Meinung nach sein sollte), der Belag saftig und sehr gut gewürzt. Schade dass hier nicht die Frage nach einem Knoblauchrand gestellt wurde. Da es meinen Gaumen nach etwas scharfem verlangte, wurde mir nach einer Rückfrage gleich der ganze Tiegel (ca. 1/2 l) Chilli-Öl vorgesetzt. Ein Schälchen hätte zwar gereicht, aber so konnte ich laufend nachlegen, bis die gewünschte Schärfe auf der Pizza war. ;)

Der vegane Marmorkuchen war hausgemacht und es war nicht nur ein dünnes Stück auf dem Teller, sondern gleich 2 Stück in der Dicke von jeweils 2 Fingern. Man dachte wohl wir teilen uns das. Da mir aber schon die Pizza wirklich genug war, kostete ich und meine Begleitung musste sich um den großen Rest kümmern. Der Kuchen war durchaus gut in der Konsistenz, allerdings war der helle Teil dann doch etwas sehr trocken und hart am Rand. So empfahlen wir der Chefin, hier ev. Apfelmuß zusätzlich zu verwenden, um das ganze etwas saftiger zu machen, was sie dankbar annahm.

Der Rotbusch-Tee war wirklich köstlich. Kein mit Vanille oder sonst irgendwas versetzter Mix, der den angenehmen Geschmack des Roiboos verdrängt. Das Soda zitron bestand dafür aber eher aus abgefülltem Zitronensaft mit Soda aufgespritzt und nicht aus echtem Zitronensaft. Schade was den Punkt betraf. Der Kaffee meiner Begleitung war dann auch eher Durchschnitt, da nicht viel darüber geredet wurde.

Fazit:
Essenstechnisch eine sehr gute Erfahrung und für mich wohl die beste Pizza der Stadt. Am Ambiente scheiden sich die Geister, allerdings ziehen die Roh-verputzten Wände das ansonsten gemütliche Lokal doch eher etwas runter. Der Service braucht noch etwas bis er wirklich Hand in Hand geht, aber es wird langsam.
Somit durchaus eine Empfehlung

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am 17. Juli 2014
Update am 20. Juli 2014
SchnitzelkoenigAT
1
1
4Speisen
4Ambiente
4Service
4 Fotos5 Check-Ins

Gestern besuchte ich das Dellago, um einmal das Brunch zu probieren.

Erster Eindruck: aufmerksames und freundliches Personal und sehr gutes Essen!

Das Essen ist frisch, Fleisch und Fisch schmecken saftig und mit Biss (da hat der Bruncher schon ganz andere Sachen erlebt!) beim Nachschub gab es teilweise Probleme, speziell beim knackigen Salat und Joghurt (an diesem Tag heiss begehrt).

Klassiker wie ein Frühstücksei vermisste der Bruncher ein wenig, die hervorragende Eierspeis machte es teilweise wett. Update: Die Frühstücks Eier gibt es inzwischen! Eine größere Auswahl an Brotsorten sollte drin sein- nicht jeder darf und will Weißbrot.

Das Personal ist aufmerksam und schnell beim Gast, ein zu schnell abgeräumtes Getränk wurde anstandslos ersetzt.

Die Atmosphäre im Dellago ist sehr familienfreundlich und warm‎..

Ein Tip noch: wie wäre es mit einem Dellago Special-also etwas das es nur im Dellago gibt? Den sympathischen Köchen‎ fällt sicher etwas ein..

Komme gerne wieder!

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am 2. Mai 2014
Creed
3
1
1
0Speisen
1Ambiente
1Service

Ich, gelernter Koch/Kellner war gestern mit Freunden in diesem Lokal Essen, ca 20:30h.
Leider waren meine erfahrungen alles andere als zufriedenstellend.
Das Ambiente wirkt anfangs sehr nett aber nach näheren betrachten unpassend für ein Restaurant mit in dieser Gegend doch recht unpassenden Preisen und dem Aushägeschild der mediteranen Küche! Das Service ist unorganisiert und wirkt nicht Professionell, vom Koch ganz zu schweigen. Das Lokal war nicht voll besetzt und trotz diesem kam der Koch mit dem Essen nicht hinterher, eine Fachkraft sollte diese 30 Speisen welche ich beobachten konnte(direkter Sitzplatz vor der Küche) mit Leichtichkeit schaffen. Auch die ausführungen waren soweit ich sehen konnte eher die eines Küchengehilfen, was an einen Feiertag mit Reservierungen eine zumutung für die Gäste ist.

Was das Essen ansich angeht hatte ich die auf der Wochenkarte ausgeschriebenen Miesmuscheln mt Garnelen und Ingwer und Cherytomaten in Weissweinsauce. Nicht nur das diese erst 10 min(hinweis von der Servicekraft) nachdem meine Begleitungen bereits das Essen hatten fertig waren, war es noch dazu ein Verbrechen solche köstliche Lebensmittel so zuzubereiten. Die Muscheln nicht gar, die Garnelen zu gar(gekocht und nicht gebraten). Weder Salz, noch pfeffer oder Ingwer/Cherytomaten und der Weisswein, aus einen Doppler in die Pfanne gegossen(Sehr unvorteilhaft bei einer offenen Küche) nicht zur gänze verkocht. Auch Kräuter welche in der Mediteranen Küche ein "muss"sind konnte ich weder bei mir, noch bei irgendeinen Essen, das in der zeit die Küche verlassen hat nicht endecken. Die Teller nicht Vorgewärmt und nur unser Tisch von 5 Tellern 3 Teils beschädigt(Verletzungsgefahr)1 !! Der Stolze Preis von 13,50 EUR ist hiermit nicht gerechtfertigt. Wie ich mit einen "Nein" antwortete ob alles okay war, kam keine Reaktion. Fazit: Nie wieder! Und auf keinen Fall weiterzuempfehlen! Ein entäuschter Gast.

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am 18. Februar 2014
Kika
3
1
1
3Speisen
5Ambiente
4Service

Die Kellner kommen zwar nicht sehr oft, aber man merkt dass sie viel zu tun haben und sich bemühen und wenn sie dann zum Tisch kommen sind sie sehr freundlich und zuvorkommend. Mit der Bedienung war ich im Endeffekt äußerst zufrieden.
Ich fand es toll, dass man den Köchen beim servieren der Gerichte zuschauen konnte. Was ich jedoch zu bemängeln habe ist, dass die Portionen sehr klein waren und ich nur mit einem kleinen Hunger das nächste Mal hingehe. Die langen Wartezeiten zwischen den einzelnen Gängen sind geschmackssache. Manche wollen es nciht, andere mögen es die Wartezeit zum nächsten Gang nutzen um den vorherigen Gang zu verdauen.
Das Resteraunt selbst ist sehr schön und stilvoll.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 19. Juli 2013
Update am 23. Juli 2013
Experte
amarone1977
315
75
30
3Speisen
4Ambiente
3Service
1 Foto1 Check-In

Yppenplatz. Bunt und üppig.

Im 10. Oder im 16. Bezirk sollte man nicht wohnen. Wer in Wien gerade eben „angekommen“ ist, bekommt schon mal so eine Empfehlung.

Warum eigentlich? Geht man von der U6 Haltestelle Josefstädter Straße über die Brunnengasse zum Yppenplatz, so spielt sich hier ein reges Treiben ab, das man doch gerade in einer Stadt wie Wien sucht. Ich zumindest.
Wer hier seine Lebensmittel kauft, braucht nie mehr den Supermarkt. Sagt einem doch der Hausverstand, oder? ;-)

Der Markt ist heute schon vorbei, chillen ist angesagt. Für den „Aperitivo“ ist beim Dellago noch das eine oder andere Platzerl unter freiem Himmel frei. Die warmen, wenn auch noch erträglichen Temperaturen bieten sich an, einen Cocktail zu trinken.
Happy hour von 17-20 Uhr, alle Cocktails um 5 Euro. Mein alkohlfreier Cocktail kostet 5 Euro. Vor und nach der Happy hour. Die alkoholischen kosten außerhalb der Happy hour deutlich mehr.
Egal, ich mag’s ohnehin eher fruchtig als alkoholisch.
Banane, Orange, Zitrone. Gut, wenn auch mit zuviel Grenadine, schmeckt salopp gesagt wie ein getunter Multivitaminsaft.

Pinot Grigio von den Conti Formentini, sehr anregend.
Die Entscheidung, hier auch zu essen kommt mit dem Hunger und der Unlust, jetzt auch noch bis zum Rathausplatz zu warten.

Service: ein junger Herr im Starmania-Look, eine junge Dame mit Herzbinkerl-Qualitäten, beide von der jugendlich-spritzigen Generation, bemüht, freundlich, besonders die junge Dame begnügt sich beim näheren Erläutern der Speisen nicht mit Floskeln, bei Unklarheit fragt sie nach.

Risotto ai porcini. Dazu wär ein Roter ganz gut. Meine Frage:
„Welchen Roten können Sie empfehlen?“
- Starmaniac: „Chianti?“
„Von?“
- „Uhm… Italien?“

Mein Chillfaktor ist bereits recht hoch, ich begnüge mich heute ausnahmsweise mit dieser außergewöhnlichen Information und lasse mir den Chianti von FIAT mal bringen. Auf die Nachfrage, ob er mit Doppelzündung oder doch mit Common-Rail geliefert wird, verzichte ich.

Das Risotto ist kernig, cremig, gut gewürzt und nicht zu viel. Frisches Kraut unterstützt gekonnt. Schade nur, dass die Steinpilz-Stiele ein bisschen zu wässrig sind, warum auch immer.
Die Riesen-Teller haben übrigens am kleinen Tisch kaum Platz. Drinnen wäre es sehr schön und stimmig eingerichtet, doch draußen herrscht Stimmung.

Dolce: die Profiteroles ein Convenience-Produkt, also darauf verzichtet und das hausgemachte Tiramisu geordert. Der Koch soll ein Napoletano sein, ich bin gespannt.
Meine erste Wahl ist es nicht, für meinen Geschmack viel zu teigig, der süße Mascarpone müsste schon mehr über den Dingen und den Savoiardi stehen – sprich – der Dotter-Mascarpone-Geschmack darf nicht zu kurz kommen. Auch eine Interpretation des Hauses: der Boden, in Kaffeelikör (und noch einen nicht zuordenbaren Sirup) getauchter Teigboden. Ok, jedem das seine, ich mache keinen salto pazzesco.

Fazit: für den Aperitif am frühen Abend eine lohnende Adresse, die italienische Küche ist gut, wenn auch noch nicht ganz dort, wo ich sie gerne hätte.
Flottes, freundliches und bemühtes Service, die kleine Slapstickeinlage mit dem Chianti kann man augenzwinkernd zur Kenntnis nehmen.

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am 4. Juli 2013
NinaD
2
1
5Speisen
4Ambiente
4Service

Das Dellago ist eines meiner Stammlokale, mindestens einmal pro Woche finde ich mich dort ein, um zu brunchen, dinieren oder mit Freunden einfach nur einen Spritzer oder Cocktail zu genießen.

An dieser Aufzählung sieht man bereits wie groß und vielfältig die Auswahl an Speisen und Getränken hier ist.

Der Brunch wurde hier schon mehrfach beschrieben und ich kann mich den Meinung an sich fast nur anschließen. Sehr viele verschiedene Antipasti, von marinierten Pilzen, Zucchini, Melanzani und Karotten über klassische Tomaten mit Mozzarella bishin zu einem Salat mit Meeresfrüchten. Wer lieber klassisch frühstückt, muss sich zwar mit einer sehr kleinen Auswahl an Schnittkäse und Schinken zufrieden geben, dazu gibt es aber Joghurt, ein paar Cerealien und auch Obstsalat. An warmen Speisen werden meistens Ravioli, Fisch und Eierspeise geboten, wobei letztere leider oft länger steht und daher etwas hart und kühl wird.
Die Brotauswahl muss ich leider auch ein wenig kritisieren, denn zwar gibt es hin und wieder verschiedene Brotsorten, doch sind diese sofort wieder vergriffen. Außerdem handelt es sich dabei überwiegend um Weißbrot, was zwar italienisch sein mag, aber mir persönlich nicht so gut schmeckt wie ein dunkles Vollkornbrot.
Im Preis von EUR 12,90 für Erwachsene ist kein Heißgetränk enthalten. Nutella und andere Kleinigkeiten können extra dazu bestellt werden.

Weiters bietet das Dellago an jedem Wochentag ein Mittagsmenü mit einer Auswahl an zwei Speisen an., wovon eine vegetarisch ist. Einmal habe ich es ausprobiert und ein durchaus schmackhaftes Gemüserisotto genießen dürfen. Keine kulinarische Meisterleistung, aber das muss ein relativ günstiges Mittagsmenü auch nicht sein.

Abendessen á la carte: das Dellago bietet eine breite Auswahl an italienischen Speisen.

Besonders zu empfehlen sind zunächst die Bruschette, insbesondere die Sorten Classica und alla Toscana (mit Ruccola, getrockneten Tomaten und Parmesan).

Anschließend wähle ich zumeist ein Pastagericht von der Wochenkarte, die zwar nicht immer tatsächlich wöchentlich, aber doch regelmäßig wechselt. Die Tagliolini mit Tintenfisch und Scampi, aber auch die Orecchiette mit Scampi und Miesmuscheln waren die letzten beiden Male ein Gedicht. Auch die Penne Prosciutto di Parma,
Rucola e Parmigiano sowie die Ravioloni con Porcini von der normalen Karte kann ich nur weiterempfehlen. Frische Zutaten, bissfeste Nudeln und gute Würze - eine ausgezeichnete Kombination.

Auch das Fleisch, insbesondere das Bistecca di Manzo mit Gorgonzola und Pilzen sowie das Filetto di Pollo alle Mele, lässt keine Wünsche offen. Letzteres ist nur etwas schwer, weil die Sauce doch mit einigem Obers angerührt wird (schmackhaft ist es allerdings trotzdem ;)).

Aus der Kategorie Fischgerichte kann ich insbesondere den Wolfsbarsch empfehlen -zart und ausgezeichnet gewürzt.

Zuguterletzt werden natürlich auch noch Desserts angeboten. Sowohl das Tiramisu und das Panna Cotta, als auch das neuerdings in die Karte aufgenommene Tartufo Nero bilden einen würdigen Abschluss für jedes Menü. Hier sei nur angemerkt, dass die Portionen bei den Desserts äußerst großzügig bemessen (va Tiramisu und Tartufo) sind und es sich bei kleinerem Magen empfiehlt, mit einer zweiten Person zu teilen. Darüber hinaus wird - zu meiner persönlichen Freude - eine Käseauswahl angeboten. Diese findet sich allerdings unter den Vorspeisen und wird daher wohl öfters auch übersehen.

Die Auswahl an Weinen ist trotz neuer Weinkarte nicht überragend, aber dennoch ist für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei - ein Big John aus dem Burgenland oder auch ein Sauvignon Blanc von Muster aus der Südsteiermark.

Auch Cocktails werden angeboten. Von 17 bis 20 Uhr gibt es eine Happy Hour und in dieser Zeit (fast) alle Cocktails um nur 5,- Euro. Regelmäßig gibt es auch ganz spezielle Mixturen, die meist dem Wetter angepasst werden (im Winter gehaltvoller, im Sommer erfrischender). Natürlich ist das Dellago keine Cocktailbar, aber man bekommt durchaus solide und schmackhafte Drinks serviert.

Das Service war in den Anfängen nicht immer optimal und gerade an den Wochenenden chronisch überfordert. Seit der Neueröffnung hat sich aber ein gutes Team zusammengefunden, das professionell und flott arbeitet. Die Atmosphäre ist freundlich und auch Kritik wird angenommen.

Die Ausstattung des Dellago wirkt auf den ersten Blick sehr kalt, die Wände scheinbar unverputzt und überall Neonröhren. Allerdings machen die Holzmöbel und die orangen Farbtöne eine ungemein heimelige Atmosphäre. Dazu werden abends auf jedem Tisch kleine Kerzchen entflammt, was auch einiges zum Wohlgefühl beiträgt.

Zum Abschluss sei die wirklich detailreiche und liebevoll gestaltete Speisekarte erwähnt. Die Beschreibung der Speisen macht immer Lust auf mehr. Auch merkt man, dass die Lokalinhaberin selbst Kinder hat, denn auch für die Kleinen ist immer etwas dabei - so zB der Babycchino (Glas Milch mit Milchschaum).

Für mich ist das Dellago neben dem Wetter das beste Lokal am Yppenplatz, weil es mit einer Kombination aus guter Küche und Freundlichkeit überzeugt. Ich kann euch einen Besuch nur ans Herz legen - ihr werdet es nicht bereuen! :)

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Letzter Kommentar von am 6. Jul 2013 um 22:09

Danke schön! Das Dellago hat mir auch schon viele schöne Stunden beschert, daher hat es eine (weitere) ausführliche Beurteilung verdient! :)

Gefällt mir1
am 26. Mai 2013
kringu82
22
3
5
3Speisen
4Ambiente
4Service

War unlängst im Dellago zum Sonntagsbrunch. Ich fand den Preis von ca. 12€ eigentlich ganz günstig für ein Sonntagsbrunch.

Das Lokal ist stylisch, wirkt ein wenig kühl, ist gut angeordnet. Man hat nicht das Gefühl die Gespräche des Nachbartisches mithören zu müssen.
Die Kellner sind superflott, haben einen guten Überblick über ihre Gäste und man wird freundlich bedient.

Das Brunch an sich ist nett angerichtet und reichhaltig, allerdings nur, wenn man ein Antipasti Fan ist, und das ausschließlich. Neben diverser italienischer Antipasti gibt es noch eine spärliche Auswahl an Hauptgerichten und Cerealien. Die Nudeln waren fast geschmacklos und nur mit einer fettigen Sahnesoße umgeben.
Zu den Antipasti kann man leider nur Semmeln essen, denn anderes Gebäck wurde nicht angeboten.
Für ein Brunch war es viel zu wenig Auswahl, zu vorspeisenlastig und es wurden zu wenig an warmen Hauptspeisen angeboten.
Es gab auch keine Desserts oder Früchte.
Alles in allem eher enttäuschend für Brunchfans.

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am 12. Dezember 2012
BrownSugar
31
1
4
4Speisen
4Ambiente
5Service

Auch ich war vor Kurzem mit einem Gutschein im Dellago und kann nur äußerst positiv berichten. Über die Speisen ist hier schon einige geschrieben worden. Bei uns war das Steak ausgezeichnet, ein wirklich sehr gutes und ausreichendes Stück Fleisch.
Auch der Rest der Speisen schmeckte uns sehr gut.
Besonders nett ist die offene Küche, von unserem Tisch aus konnte man den Koch direkt bei der Arbeit beobachten. Wir sahen einige Gerichte, die uns Lust auf einen weiteren Besuch machten.
Auch das Service klappte bei uns sehr gut. Die Dame war sehr höflich und hilfsbereit, frage sogar vor der Nachspeise ob wir etwas Pause machen wollen oder gleich die Nachspeise haben möchten.
Einzig die Toiletten haben mir nicht 100% gefallen, es war sehr kalt und es wirkte etwas heruntergekommen, obwohl alles sehr sauber war.
Toll finde ich auch das vielseitige Getränkeangebot.
Unser Besuch hat uns auf jeden Fall bestärkt wiederzukommen!

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Kommentar von heli am 12. Dez 2012 um 19:46

Ich kann die positiven Kritiken von brown sugar und schilchers voll bestätigen; eine der besten meiner zahlreichen Gutscheinerfahrungen, hier hat man den Sinn solcher Aktionen wirklich verstanden. Wir kommen wieder, möglichst auch zur HappyHour, denn auch die wohlbemessenen Cocktails sind ausgezeichnet . . .

Gefällt mir
am 22. November 2012
schilchers
24
1
4
5Speisen
4Ambiente
5Service

als versierter gutscheinkunde wurde ich bisher extrem selten derart positiv überrascht.
trotz des ungewöhnlichen termins am montagnachmittag um 16:15 hat die küche eine meisterleistung abgeliefert.
wir kannten das lokal nicht und waren etwas verwundert dass wir vorerst die einzigen gäste waren. durch die superfreundliche bedienung und sogar eine/die köchin wurde dieser spontane nachmittagstrip wirklich zu einem tollen ausreisser an einem stressigen tag.
die karte fanden wir überdurchschnittlich detailliert und bietet speziell für gäste die auf hochwertige getränke und speisen wert legen eine große auswahl.
die tomatensuppe fanden wir geschmacklich sehr intensiv und von der portionsgröße auch bei großem hunger ausreichend.
das steak war ein gedicht, aussen super cross und innen extrem weich - auch gut abgestuft medium rear sowie medium. die rosmarin kartoffeln harmonierten gut.
auch bei der nachspeisenvariation wurde das qualitätsniveau fortgesetzt und auch der espresso war stark und intensiv genug.
das ambiente ist etwas kühl, doch auch das gefällt mir besser als zb ein überladenes innenstadtlokal.
ich freu mich schon mal auf einen brunch ; )

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Letzter Kommentar von Unregistered am 24. Nov 2012 um 14:15

Warum sollte ich wenn es solch pos erfahrungen gibt?

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am 14. November 2012
jodie81
2
1
2Speisen
2Ambiente
0Service

Ich war früher schon mal zum Brunchen dort und das war toll.
Als ich allerdings jetzt dort war, war alles einfach nur furchtbar.
Zuerst haben wir ewig gewartet bis wir die Karte bekamen, dann bis wie bestellen durften u bis wir unsere Getränke hatten waren 20 min vergangen...und das zu Mittag!
Anschließend haben wir ein Mittagsmenü bestellt u nach extrem langer Wartezeit haben wir mal nachgefragt. Offensichtlich wurde unsere Bestellung vergessen, aber nichts gesagt. Dann kommt unser Mittagsteller und es ist auf den ersten Blick erkennbar, dass hier eine Portion auf 2 Teller aufgeteilt wurde!!!!
Als wir dies bemängeln und uns zumindest eine Entschuldigung und am besten noch einen Preisnachlass erwarten, stoßen wir nur wieder auf einen äußerst unfreundlichen Kellner. Der erklärt uns dass er das nicht weiß. Weil er ist ja Kellner. Nicht der Koch!
Ehrlich gesagt, es war offensichtlich. Vor allem wenn rundherum Gäste sitzen, die das gleiche bestellt haben, aber eine genau doppelt so große Portion bekommen.
Auf jeden Fall waren wir nicht zufrieden. Der Kellner hat uns nur extrem unfreundlich geantwortet und der Koch oder Chef war nicht zu sprechen. Bis wir zahlen durften sind dann noch mal 15 min vergangen :(

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am 17. Juni 2012
NadjaA
22
2
3
4Speisen
3Ambiente
3Service

Wir waren gestern zum ersten Mal in diesem Lokal (mit Gutschein). Es war windig und wir entschieden uns drinnen zu sitzen. Ich hatte einen tollen Blick in die Küche und muss sagen, dass ich gerne jede Speise gekostet hätte, die dort angerichtet wurde, schön und appetitlich.
Ich bin kein Suppenfan, aber die Paradeisersuppe war lecker, leider haben wir nur aufgeschnittene Semmeln und kein Fladenbrot dazu bekommen.
Das Filetsteak , wir wollten es "medium", kam fast komplett durch, aber es war trotzdem ausgezeichent und ist fast auf der Zunge zergangen, ich hätte aber gerne ein bisschen mehr Gemüse dazu gehabt.
Die Nachspeisenvariation war eher nach dem Geschmack meiner Mannes.

Das Service war manchmal im Stress, aber wir haben uns so waohl gefühlt, dass wir auch noch die komplette Matchlänge geblieben sind. Die Getränkeauswahl war gut, der Aperolspritz mit Prosecco groß und gut.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 28. Dezember 2011
Experte
uc0gr
215
47
28
4Speisen
3Ambiente
3Service
9 Fotos5 Check-Ins

Direkt am Yppenplatz gelegen (Ecke Brunnengasse / Payergasse) findet man das „Dellago“. Es ist kein Sterne- oder Hauben-Lokal, daher meine Bewertung auch in diesem Erwartungsrahmen – eben für ein Italienisches Ristorante. Man kann von diesem Lokal alles umfassend auf deren Homepage nachlesen.

Gleich vorweg bitte ich auch bei dem einen oder anderen Foto um Nachsicht, so gut ist meine Handykamera halt leider nicht und Kunstmaler bin ich auch keiner ;-)

Nach Eintreten wird man vom Kellner mit einem freundlichen „Buona sera!“ empfangen und zu seinem Tisch gebracht. Meine beste Ehefrau von allen und ich hatten ein 3-Gang-Menü bestellt und aßen uns durch die Gänge, wie folgt:

Hier muss noch kurz erwähnt werden, dass der erste Gang so schnell am Tisch war, dass wir vorher keinen Aperitif mehr bestellen konnten – dass war eher nicht fein und dürfte absolut nicht passieren. Wir schoben den Aperitif dann nach dem ersten Gang ein.

1. Gang – „Crema di Pomodoro“ (Tomatencremesuppe)
Wirklich sehr cremige und zugleich fruchtige Tomatencremesuppe, die noch dazu brennend heiß serviert wurde – Tadellos. Dazu wurde frisch aufgeschnittenes Toskanabrot gereicht, das eines der g’schmackigsten Weißbrote war, die wir je hatten.

Jetzt hatten wir unseren Aperitif – Campari Orange (je 4,70 EUR – also kein Schnäppchen), tadellos, gut gekühlt. Da wir auch noch in der Karte stöberten, entschieden wir uns, noch einen zusätzlichen Gang dazwischenzuschieben.

Zwischengang – „Bruschetta-Variation“ (4,90 EUR und man kann hier bei den Bruschette variieren bzw. kombinieren - SUPER!): insgesamt drei Brötchen, einmal „klassisch“ mit frischen Tomaten, Basilikum, Oliven und Kapern, einmal mit getrockneten Tomaten, Rucola und Parmesan und einmal mit Mozzarella, Schinken und Artischocken. Alle drei Varianten waren sehr gut und ausreichend belegt. Die Variante mit den getrockneten Tomaten war eindeutig für uns beide die beste. Die Warnung in der Karte wegen des Knoblauchs könnte man weglassen. Wir hätten gerne einen kräftigeren Knoblauchgeschmack gehabt. Das war aber auch schon das einzige Manko.

2. Gang – „Filetto di Manzo alla Griglia“ (gegrilltes Rinderfilet)
Hier leider der Fauxpas des Kellners, der uns nicht fragte, wie wir die Filets haben wollen – wir schafften es aber rechtzeitig, der Küche noch Bescheid zu geben. Das darf nicht passieren! Sehr zartes Filet, dazu gebratene Salbeierdäpfel auf Rucolabett. Das Rind überraschte beim ersten Bissen, wir dachten geschmacklich wirklich hier ein Argentinisches Rind vor uns zu haben – der für uns typische “Wildgeschmack“ erinnerte uns sehr stark daran. Zu unserer Überraschung aber war es, der Koch beantwortete meine Frage persönlich, ein Österreichisches BIO-Rind. Sehr gut, zartes Fleisch, keine einzige Flachse. Die Teller leider nicht vorgewärmt, somit kühlte dieser Gang sehr schnell ab. Das dürfte auch nicht sein.

3. Gang – „Tris di Dolce“ (ein süßes Dreierlei)
Einmal Tiramisu, einmal ein in Alkohol (Grappa) getränktes und mit Nutella gefülltes Biskuitküchlein, einmal Tiramisu und eine Biskuitschnitte (dunkler und heller Biskuit) mit einer Joghurtcreme und Himbeeren – durch die Bank ausgezeichnet und ausreichend. Dazu ein kräftiger kleiner Espresso zu 1,90 EUR.

Getrunken haben wir noch 1x Schladminger Zwickl (0,5l-Flasche – selten zu haben und ausgezeichnet) zu 3,50 EUR sowie 0,3l-Starobrno zu 2,70 EUR.

Das Lokal selbst ist sauber und eher stylish, aber ehrlich gesagt, mein Fall ist es nicht – so richtig kommt keine Gemütlichkeit auf. Es ist für mich zu nüchtern und steril gehalten und man sitzt halt wieder einmal in der berühmten Auslage. Besonders angetan haben es mir die geschnitzten Kleidungsstücke an der Wand (siehe Foto). Im Sommer gibt es aber dann direkt am Yppenplatz im Freien Plätze. Die Toiletten sind sehr sauber, sehr modern, ebenso stylish aber auch eher gewöhnungsbedürftig. Das Lokal ist ein völliges Nichtraucherlokal, vor dem Lokal steht ein Bistrotisch derzeit mit einem Heizpilz parat.

Bei der Bedienung tut man sich schwer, Wartezeiten auf Getränke etc. dürften hier die Normalität sein, auch sonst ist der Kellner (das Lokal war eher dürftig besucht) mehr abwesend als gegenwärtig und eher distanziert. Für „GUT“ zu wenig für „MÄSSIG“ aber zu viel. Weil der Kellner aber beim Zahlen so richtig auftaute, sich auf ein Wiedersehen freute und herzlich wurde, drücken wir ein Auge zu.

Mein Fazit: das Preis-Leistungsverhältnis passt, die Speisen waren durch die Bank sehr gut. Wir werden definitiv wieder hingehen. Besonders der Brunch (auch mit Antipasti, Fisch etc.), zu einem großen Buffet angerichtet, lacht uns nach dem Gespräch mit dem Kellner an! Auch die Speisekarte hat für uns noch so Einiges zu bieten. Eine Reservierung ist zum Brunch immer erforderlich sonst würde ich es aber auch sicherheitshalber empfehlen.

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am 18. Oktober 2011
laurwen
1
1
4Speisen
4Ambiente
3Service

Italienische Küche u.a. mit hausgemachten Anti Pasti Buffet und richtig leckerer Pasta. Kleine aber feine Wein und Cocktail-Karte. Sonntags gibts Bruch. Besonders gefällt, dass es immer wieder was neues zu entdecken gibt zB Cupcakes, Cocktails, Bücher-Ecke etc.

Service unterschiedlich wahrgenommen - neues Personal ist tws. noch ewas langsam.

Fazit: Absolut empfehlenswert.

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Hilfreich?JaGefällt mirLesenswert
Letzter Kommentar von am 25. Jän 2012 um 00:54

Laurwen, ist schon okay. Würde mich freuen, wenn du in Zukunft auch Lokale so beschreibst, dass man sich das bildlich vorstellen kann und ev. Lust kriegt, diese auch zu besuchen. LG magic

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Bewertet am 18.10.2011

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