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Speisen
Ambiente
Service
35
26
32
Gesamtrating
31
18 Bewertungen
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Aming Dim Sum ProfiAming Dim Sum ProfiAming Dim Sum Profi
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Aming Dim Sum Profi Info
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RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 457
|
105
Wien
Rang: 297
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
10:00-22:00
Di
10:00-22:00
Mi
10:00-22:00
Do
10:00-22:00
Fr
10:00-22:00
Sa
10:00-22:00
So
11:00-21:00
Hinzugefügt von:
schlitzauge.
Letztes Update von:
BruderBernh.
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Aming Dim Sum Profi

Rechte Wienzeile 47
1050 Wien (5. Bezirk - Margareten)
Naschmarkt Nähe
Küche: Chinesisch, Asiatisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 9540840
Lokal teilen:

18 Bewertungen für: Aming Dim Sum Profi

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Rating Details
am 16. Juli 2016
Experte
schlitzaugeseiwachsam
152
83
21
1Speisen
2Ambiente
2Service

Nach langer Zeit hatte ich wieder die Gelegenheit im Aming zu essen. Leider scheint sich hier vieles zum negativen veraendert zu haben. Die Preise und das Ambiente sind gleich geblieben. Leider aber nicht mehr die Qualitaet der Speisen. Ebenso der Service. Die Won Ton Suppe aehnlich wie frueher, aber diesmal mit Karottenscheiben in der Suppe, was fuer mich persoenlich ein Graus ist. Die gebratenen Nudeln mit Ente waren eine Frechheit, insbesondere das Entenfleisch, welche aussah wie frisch aus einer aegyptischen Mumie geschnitten und frittiert. Trocken und zaeh erinnerte sie mich an den Film "Die Rueckkehr der Mumie". Einfach ungeniesbar. Ein kulinarischer Horrorfilm. In Zukunft werde ich das Aming wohl eher meiden. Sehr schade...gehoerte es doch einmal zu meinen Favoriten...

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Letzter Kommentar von am 16. Jul 2016 um 23:17

Ja, aus beruflichen Gruenden...leider!

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am 3. September 2015
Experte
Bertl2
92
38
23
4Speisen
4Ambiente
4Service
4 Fotos7 Check-Ins

Die Umgebung der U4 – Station Kettenbrückengasse ist eine wahre kulinarische Fundgrube. Eines der am nächsten gelegenen Lokale ist der Aming Dim Sum Profi. Bei Schönwetter lädt der Schanigarten, der durch eine Gitterwand und Pflanzen gut von der Wienzeile abgegrenzt ist, zum Verweilen ein. Ja, wirklich, Verweilen, denn hier gibt es keine Nachmittagspause, der Betrieb ist durchgehend. In das Lokalinnere habe ich nur einen Blick geworfen, es war nicht überfüllt, aber schließlich war ich beide Male außerhalb der Hauptessenszeiten dort.

Die Speisekarte ist schön gestaltet und übersichtlich, mit Kennzeichnung des Würzungsgrades und der Allergene, bei den meisten Speisen auch mit aussagekräftigen Fotos. Es findet durchaus auch der Liebhaber der austrifizierten Chinaküche etwas, von dem er / sie nicht zu befürchten braucht, dass es zurückbeißt, doch die besonderen Gründe, das Lokal aufzusuchen, sind natürlich die Dinge, die man nicht überall bekommt, und die bis zu ausgesprochenen Hardcore – Spezialitäten reichen (die unser Freund aus der Schweiz ausführlich gewürdigt hat).

Die kleinen Speisen („Vorspeisen“, Dim Sum etc.) animieren dazu, mehrere zu nehmen; die Preise liegen da etwa um die 3 bis 4 €.

Schweinsohrensalat ist natürlich ein Muss für jeden Freund heimischen Schwartelessens. Überrascht hat mich dabei die chinesische Interpretation dieses Themas: in viel festerer Konsistenz gegart (ähnliches ist mir anderswo schon bei Kutteln aufgefallen), die Haut bei weitem nicht so aufgequollen als wenn wir es zubereiten. Das Ohr ist in dünne Streifen geschnitten und wird mit Chiliöl und etwas Schnittlauch angerichtet. Ein pikantes, interessantes Geschmackserlebnis.

Zwei verschiedene Dim Sum: Kaisertascherln mit Shrimps und gedämpfte Schweinefleischtaschen. Sie werden hier im Metall- (und nicht Bambus-) Gefäß zubereitet und serviert. Sehr zufriedenstellende Konsistenz von Hülle und Fülle, fein ausgeprägter Eigengeschmack der Zutaten (sparsam mit der roten Dipsauce umgehen! ;-) ). Zur Frage, ob Fertigware oder nicht: Die Dim Sum brauchen deutlich länger als andere Speisen von der Bestellung zum Servieren. Schon gut möglich, dass sie nicht nur gegart, sondern auch frisch geformt werden.

Eine Hauptspeise: Nudelsuppentopf mit Rindfleisch, „ein bisschen scharf“ (6,20 €). Eine sehr ausgiebige Portion; die Würzung ist angenehm intensiv, das Fleisch dürfte anatomisch Gulaschfleisch (doch kein Wadschunken) sein, und ist zart und weich. Die Nudeln sind in der Form ähnlich wie Spaghetti, ziemlich lang (eine Herausforderung mit Stäbchen :-) ). Die Suppe ist kräftig und gehaltvoll.

Ein Dessert habe ich auch verkostet: gebackene Tasche mit roter Bohnenpaste. Da es ein Erstversuch war, habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Mir schmeckte es jedenfalls und war interessant.

Getrunken habe ich bei beiden Besuchen Bier (Villacher), das gut eingeschenkt und temperiert war(Krügerl zu 3,90€). Irgendwann probiere ich vielleicht auch den Schankwein, aber den weißen, der passt sowieso besser dazu als der rote. ;-)

Fazit: Ich werde das Lokal bestimmt noch öfter aufsuchen, um weitere Posten der Speisekarte zu verkosten. Gut geeignet erscheint es mir auch für ein gemeinschaftliches Essen (ReTe – Treffen?). Das Preis – Leistungsverhältnis ist jedenfalls sehr gut.

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Letzter Kommentar von am 15. Okt 2015 um 16:18

Haben die keine Website mehr..? :(

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am 23. Jänner 2015
Experte
BruderBernhard
38
8
19
4Speisen
4Ambiente
4Service

Vier Tage Wien sind rum, als Tourist aus der Schweiz, auf meiner jährlichen Reise zu den Chinarestaurants Wiens, und nun habe ich bereits dreimal bei Aming Dim Sum Profi gegessen, so oft, dass ich schon den Namen auswendig schreiben kann. Denn es gefällt mir dort von Tag zu Tag besser.

Zuerst mal: Authentisch ja oder nein? Wenn man den Gerüchten glauben schenken darf, dass in China alles vom Tier verwertet wird, was irgendwie essbar ist, dann haben wir hier ohne Zweifel ein authentisch chinesisches Esslokal. Mir persönlich ist es zwar egal, schmecken muss es, und das tut es bestimmt. Ich komme darauf zurück.

Vorher aber ein Wort zum 'Ambiente'. Man liest hier die verschiedensten Meinungen dazu, meine Bewertung mag manche erstaunen. Das Lokal ist sicher klein, die Küche zum Teil im Gastraum, es ist nicht der Ort für ein erstes Rendez-Vous. Ausser man wolle schon beim ersten Mal wissen, ob man sich weiterhin sehen will. Mir würde das zusagen. Denn die Tische stehen eng, wer alleine an einem Tisch sitzt, muss unter Umständen einen Neuzugang akzeptieren, das behagt sicher nicht allen. Dreimal war ich dort, dreimal bin ich mit den Gästen vom Nebentisch ins Gespräch gekommen, ohne mich irgendwie ranzuschmeissen, ich schwör's. Unter anderem habe ich den Besitzer des Petit Maroc dort kennen gelernt, sympathischer Mensch, würde nicht meine Heimatstadt einen grosse Diaspora aus dem Maghreb und dem Mittleren Osten aufweisen, wäre ich dort mal essen gegangen. Kurz, das Ambiente kommt mir also entgegen. Das Publikum ist sehr gemischt, viele WollmützenträgerInnen, Asiaten, Arbeitende in der Mittagspause.

Nun komme ich ja nach Wien aus dem einzigen Grund, hier die Dinge zu essen, die es bei uns einfach nicht gibt, zu meinem allergrössten Leidwesen. Füsse, Innereien, Ohren, Schwänze, all die Sachen, für die unsere (Schweizer) Küche früher berühmt war, unter dem Namen Gnagi war das ein Sonntags- und Festtagsschmaus, habe ich noch erlebt und vermisse ich. Hier, beim Chinesen, finde ich es wieder, und es ist immer hervorragend zubereitet. Denn eine Eigenschaft dieser Extremitäten ist ja, dass man die nicht einfach ein paar Minuten in die Pfanne hauen kann und gut ist, sondern man muss erstens mal viel Zeit in der Küche verbringen, um den Geschmack hervorzukitzeln, und man muss Ideen haben. Beides Dinge, die der heutigen Alltagsgastronomie oft abgehen.

Nicht jede Speise war mir bekannt. Deshalb war ich auch froh, als mir die Bedienung (die Chefin?) den Schweinsdarm mit Pfefferoni empfahl. Tatsächlich, war ausgezeichnet. Aber damit will ich vor allem dem Service ein Kränzchen winden, denn erstens Mal hat sie meinen Geschmack erkannt, sehr aufmerksam also. Und zweitens ist der Service sowieso ungewöhnlich nett. Nicht überschwänglich jetzt, aber eben kommunikativ, und das trifft man in diesen Restaurants selten, die Gründe mögen an der Sprache liegen.

Man wird auch rasch bedient, das Zahlen geht flott, und auch die Abfolge hat mir gepasst, mit der Zeit ist der Tisch voll, so man entsprechend bestellt hat.

Nun aber zu den Speisen. Die Karte ist eine Wundertüte, schon nur die Auswahl an Gerichten, die mich in erster Linie interessieren, habe ich noch nicht durch. Glücklicherweise bleiben mir noch zwei Tage = zwei Besuche.

Hier aufzuzählen scheint mir fast schon sinnlos. Ich empfehle guten Gewissens einen Besuch. Highlights für mich waren, nebst dem Schweinedarm, den es noch in mindestens zwei weiteren Zubereitungen gibt, die kalten Innereien, gemischt aus Schwein, Huhn und Rind, glaube ich. Der Seetangsalat, äusserst schmackhaft, genau so wie die Hühnerkrallen, ohne Knochen, als Salat angemacht. Der Schweinsohrensalat, wirklich gelungen. Schweinsohren sind für mich sonst ein bisschen heikel, der Knorpel erzeugt einen leichten Widerstand zwischen den Zähnen und auch im Kopf. Hier blieb es bei den Zähnen. Jederzeit wieder.

Am ersten Tag habe ich auch Shrimp Dumplings gegessen, ich fand sie wunderbar, dann habe ich blöderweise zu oft gelesen, die könnten unmöglich hausgemacht sein, weil kein Chinese in Wien diese selber herstelle, sondern Industrieware einkaufe. Ich glaube, ich habe mich da ins Bockshorn jagen lassen und werde wohl da noch einiges nachholen.

Die Hauptspeisen sind ein Kapitel für sich, wie man auch bei anderen Besprechungen nachlesen kann. Einmal hatte ich den Ma Po Tofu, der hat mir sehr gut geschmeckt, der Tofu hatte eine angenehme Konsistenz, war fein von Sauce umhüllt, das könnte ein Leibgericht werden. Einmal hatte ich Tofu mit Gemüse in Bohnensauce, wenigstens laut Karte und Rechnung, das war eine Riesenportion fritierter Würfel aus Tofu mit einer Hülle aus Klebreis, drei Personen hätten da satt werden können. Vom Gemüse aber war nur wenig zu sehen. Keine Ahnung, was da war.

Vom Nachbartisch wurde mir bestätigt, was auch hier zu lesen war: Die Ente ist empfehlenswert. Wenn man's denn gerne konventionell hat. Es ist also nicht alles nur Innereien oder Extremitäten dort. Mich interessieren die halt einfach am meisten.

So, ich muss hier aufhören, bald ist wieder Zeit zum Mittagessen. Ihr dürft raten, wohin ich jetzt fahre. Apropos fahren: Die Lage des Restaurants ist optimal: U4 bis Kettenbrücke, dann zum Hintereingang raus, Treppe runter, Strasse überqueren, und schon steht man vor dem Restaurant.

Noch zu den Preisen: Ich esse zwei, manchmal drei Vorspeisen, eine Hauptspeise, Grüntee dazu (Wasser wird gerne nachgefüllt), Kostenpunkt jeweils knapp über 20 Euro. Es geht aber auch billiger, ich sehe oft junge Gäste mit riesigen Nudel-, Reis- oder Suppentellern. Ich bin ja so selten hier, einmal im Jahr eine Woche, da will ich bestimmt nichts auslassen.

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Letzter Kommentar von am 23. Jän 2015 um 18:55

Ich tippe mal auf Chili-Öl.

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am 2. Oktober 2014
tsutsutsu
5
1
1
3Speisen
2Ambiente
5Service

Die gekosteten Dim Sum waren sehr gut, die Hauptspeisen leider nicht. Für meinen Geschmack zu salzig und saucenlastig. Das Ambiente ist in Ordnung, ich war jedoch nur im Gastgarten, der zur Wienzeile ausgerichtet ist. Demnach ist es natürlich laut. Die Bedienung war sehr freundlich und aufmerksam.

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am 2. Dezember 2013
quind
4
1
2
4Speisen
2Ambiente
3Service

In einem Wort zusammengefaßt: "Außergewöhnlich".

Ein winziges Restaurant, circa 20 m2 groß, inklusive Küche, sehr schlicht, ohne großes Stil. Aber die Serviererin ist höflich, und kann lächeln.

Es gibt keine "normale" chinesische Speisen auf der Speisekarte. Der Spaß an diesem Restaurant liegt daran, dass was immer man bestellt, es kein Analoges in anderen chinesischen Restaurants in Wien zu finden geben wird (wenigstens in meiner Erfahrung).

Nicht alles ist perfekt. Es gibt mehr Auswahl und bessere Qualität für Dim Sum in Happy Buddha oder Tsing Tao - was eigentlich seltsam ist, wenn man den Namen des Restaurants betrachtet - und andere Speisen könnten etwas gewöhnungsbedürftig sein. Aber genau dieses Ungewöhnliche macht die Erfahrung interessant. Ich werde nicht versuchen die Speisen zu beschreiben, sondern nur sagen dass wenn man ein Szechuan Gericht bestellt, wird es rötlicher, würziger und schmackhafter sein wie sonst irgendwo, der knusprige Huhn mit Mandeln knuspriger und mandeliger.

Sie sind nicht geizig mit den Portionen, und wenn sie bei einer Speise "spicy" hinschreiben, dann glaubt ihnen, sie meinen was sie sagen. Alle Speisen werden frisch zubereitet, sogar die Nudeln.

Wir haben das Restaurant sehr genossen. Es gibt vieles was wir in diesem ersten Besuch nicht ausprobiert haben, und ich möchte noch die Gelegenheit haben, von jedem einzelnen überrascht zu werden.

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am 13. November 2013
Bellflorian
4
1
1
5Speisen
2Ambiente
3Service

das Aming Dim Sum hat es mir im positiven Sinne eigentlich total angetan, da mir der Mix der vielen kleinen Vorspeisen, die alle so etwas von interessant und lecker sind, einfach angetan hat.

Wir wählen meistens 8-10 kleine Vorspeisen und 3-4 kleine Nachspeisen zu zweit, dazu 1 x Grüner Tee und 1 x großes Bier um ca. € 50,-- das ist preislich mehr als okay für Wien 5ter Bezirk.

Bei den Vorspeisen unbedingt diverse Dim Sums probieren, Ente (herrlicher Saft), Hühnersalat (Dressing Weltklasse!)... Generell ist auffallend, jeder Saft schmeckt anders, also kein Einheitssafterl dazu. Die Nachspeisen wie Kokospudding, gebackene Milch und dergleichen sehr lecker, was ja eher selten der Fall in der chinesischen Küche ist.

Für dieses Essen - außergewöhnlich für Wien - gibt's von mir die Bestnote Ausgezeichnet.

Ambiente und Service sind naja. Auf gewisse Weise stört es mich nicht, da man eh nicht täglich Dim Sum Essen geht, aber wenn man hier kritisch wäre, gebe es gerade beim Ambiente schon einiges zu bemängeln. Das Service ist ok, aber doch sehr kühl.

Ich werde weiterhin circa 1 x monatlich dorthin essen gehen, da die Speisenqualität und der erwähnte Vorspeisenmix einfach toll sind.

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am 9. August 2013
ItalIan
2
1
5Speisen
3Ambiente
2Service

das Essen ist authentisch und ausgezeichnet, besonders zu empfehlen diverse Dim-Sum, gegrillte Ente, Nudelsuppen und vor allem die Bärlauchtaschen. das Service ist leider eher durchschnittlich, am Ambiente kann man auch arbeiten

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am 25. Februar 2013
Experte
langnan
58
16
21
3Speisen
2Ambiente
2Service

Dim Sum aus der südchinesischen Aussprache (nach Mandarin "Dian Xin") bedeutet "Häppchen", kann sowohl süß als auch salzig, vegetarisch als auch tierischer Herkunft sein. Im Südchina, besonders im Provinz Guang Dong, essen die Menschen gerne meistens beim Frühstück Dim Sum.

Schon viel über das Lokal gehört und auch oft vorbeigeganen. Letztes Wochenende war das chinesisches Laternenfest, welches das Ende des chineischen Neujahrs darstellt. Traditionell essen die Chinesen an diesem Tag Yuan Xiao oder Tang Yuan (Süße gefüllte Reismehlbällchen im Wasser gekocht). Vor dem Einkauf im Asiengeschäft nebenan besuchten wir das Lokal.

Sehr kleiner Raum, wo die Küche gleich beim Eingang liegt. Kann mir vorstellen, dass früher hier vielleicht eine Döner-Bude oder eine kleine Kneipe war. Das Lokal war voll, unter den Gästen waren keine Chinesen, sprich das Essen kommt auch für die westliche Menschen gut an. Ob es auch meinen Geschmack trifft, mal sehen.

Zum Trinken hatten wir eine große Kanne Ingwertee, recht üppig, konnten bis zum Schluss nicht alles austrinken.

Jetzt zu den Speisen:

Getrockneter Tofu mit Koriander: ein simples und gutes Gericht. Nur der getrockneter Tofu war etwas zu weich und hatte auch nicht den Kick an Geschmack.

Germteigtasche mit Fleisch: mit einer Art BBQ-Sauce mariniertes Fleisch in Teigtaschen gefüllt. Ein Klassiker und schmeckt gut.

Gedämpfte Teigtaschen (Xiao Long Bao): Kleine gedämpfte Teigtaschen mit Fond im Innen. Nur hier der Fehler, die vier Teigtaschen sind zu nahe aneinander platziert und nach dem Dämpfen sind sie miteinander verklebt. Beim Nehmen reißt der Teig und der Fond rinnt raus ohne ihn vorher genießen zu können. Somit fliegt das Gericht durch.

Geämpfter Hünerfüße mit fermentierten Soya: Fermentierte Soya-Bohnen (Dou Chi) muss man zerhacken bzw. fein schneiden damit sie ihr volles Aroma beim kochen entfallten können, hier war es nicht der Fall. Die Konsistenz war gut, aber wenig Soya Geschmack.

Süßes gegrilltes Schweinefleisch: Bisschen zu süß, überdeckt den Fleischgemack. Auch etwas trocken.

Wasserspiant mit Tofusauce: ich hätte mir die Sauce vom roten fermentierten Tofu erwartet. Anstatt kam das Gemüse ohne jegliche rote Farbe auf dem Tisch. Zuerst dachte ich sie haben die Sauce vergessen, aber nach dem probieren merkte ich, dass sie den weißen fermentierten Tofu verwendet haben. Mir hätten die roten besser geschmeckt.

Gebratener Reisnudeln mit Gemüse: Die Reisnudeln sind mit Chinakohl und Karotten gebraten. Ich hätte ihn lieber mit chinesischem Lauch und Soyasprossen. Chinakohl und Karotten sind sicher leichter zu kriegen und wesentlich billiger. Mit Rindfleisch wäre es noch besser. Ich suche weiter oder lerne sie mir selbst zu machen.

Ein Wort noch zum Service. Beim Abräumen der anderen Tischen wurden die Gästen immer gefragt ob alles in Ordnung war oder ob es geschmeckt hat. Bei uns unter den Asiaten war man verbal sparsamer. Natürlich ist es in China heutzutage nicht üblich nachzufragen, aber wenn man schon nachfragt, dann bitte auch bei allen.

Fazit: Küche in Ordnung. Wenn man ein Mittagsmenü, eine Nudelsuppe oder 2-3 Dim Sum isst, ist der Preis angemessen. Wenn man auf die chinesische Art mehrere Dim Sum und Gerichte pro Person bestellt, dann sieht die Rechnung schön fett aus. Geschmacklich erweckte das Lokal bei mir keine Erinnerungen an die Heimat.

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Kommentar von Unregistered am 5. Jun 2013 um 18:38

Hier checkt einer (MartinP) heute hier ein obwohl das Lokal geschlossen hat!!! COOL!!!

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am 3. Jänner 2013
hiraganaboy
3
1
1
5Speisen
2Ambiente
3Service

Neben den vielen kleinen Leckereien war das Mapotofu (Tofu in Chili-Miso-Sauce) ausgezeichnet!

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Letzter Kommentar von am 23. Jul 2014 um 00:23

Rechte Wienzeile beim Naschmarkt ist Wiens little China... Supermärkte, Reisebüro, Buchgeschäft.... Neben Aming Dim Sum auf der rechten, gibts das Zhong Xin auf der Linken, das Lionge (hotpot) in der Gumpendorfer und den Grill Imbiss Haus Hong Kong (Kanton Küche) in der Köstlergasse

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am 16. September 2012
Experte
wolf
98
50
23
3Speisen
2Ambiente
3Service
2 Fotos1 Check-In

Gestern waren wir zum ersten mal beim Aming. Wir wollten hier schon lange mal hergehen, da wir in diversen Medien sehr gutes über dieses Lokal gelesen haben.

Auf der Speisekarte findet man hier tatsächlich Sachen, die ich sonst noch in keinem anderen asiatischen Lokal gefunden habe. Z.b. Schweinedarm, Entenzungen, usw. Für uns ist das aber alles nix, und wir haben daher nur die für uns "normalen" Speisen bestellt.

Ich nam die Grill Ente mit gebratenem Eierreis und Gemüse. Mein Mann bestellte das Sichuan Beef. Dazu haben wir uns einen Gurkensalat mit Knoblauch geteilt. Als Vorspeise war eigentlich Dim Sum (Garnelen mit Bärlauch) geplant. Leider wurde es erst nach den Hauptgängen serviert.

Geschmacklich war alles einwandfrei. Allerdings war die Ente nicht von sehr guter Qualität und ich musste viel davon stehen lassen. Das Sichuan Beef meines Mannes war ebenfalls exzellent im Geschmack und offensichtlich auch sehr authentisch zubereitet. Wirklich scharf und pfeffrig. Leider hat auch er nicht alles gegessen, da ihm das Fleisch etwas zu labbrig war (obwohl hier die Qualität gepasst hat).

Hervorragend war der Eierreis und der Gurkensalat. Ersterer schmeckte sogar ohne Sojasauce sehr würzig. Der Gurkensalat war glaube ich in Sesamöl mariniert und war geschmacklich wirklich spitze.

Bez. des Dim Sum, das wir dann als "Nachspeise" bekamen ist zu sagen, daß es ebenfalls gut war. Allerdings haben wir das woanders auch schon in der gleichen oder sogar besseren Qualität bekommen.

Das Lokal selbst ist sehr schlicht eingerichtet aber sauber und nicht ungemütlich. An Gästen mangelt es hier scheinbar auch nicht. Das Lokal war gestern um ca. 20 Uhr immer voll. Es gingen und kamen permanent Gäste.

Ich denken jedenfalls, daß der Aming ein sehr authentisches chinesisches Restaurant ist und daß er einen Besuch wert ist.

PS: ein anderes, meiner Meinung nach, sehr authentisches China-Restaurant mit exzellenter Küche gibts in Hietzing. Heißt Wang Fu. Wir waren da vor einiger Zeit dort, und jetzt, nachdem ich diese Bewertung geschrieben habe, ist es mir wieder eingefallen. Kann ich wirklich empfehlen. Link

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am 8. September 2012
mitch
1
1
5Speisen
2Ambiente
4Service

Als Asiatin die in Hongkong und Manila gelebt habe muss ich sagen dass Aming wirklich authentisch und ausgeziechnete Dimsum hat. Mir schmekt am bestens den Honig Schweinefleisch und die Siomai (gedünstete Schweinefleischtascherln). Die Weinliste braucht ein bisschen Arbeit...... Der Hauswein ist leider nicht trinkbar aber die Flascheweine sind gut.

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Letzter Kommentar von Unregistered am 9. Sep 2012 um 18:39

@Gast wie du offensichtlich nicht gelesen hast bezieht sich Geilhuber ganz allgemein auf die Kombi von asiatischen Lokalen und Wein.

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am 5. Juli 2012
Experte
magic
63
50
20
3Speisen
2Ambiente
3Service

Heute waren wir im Aming Dim Sum auf der Rechten Wienzeile. Obwohl wegen des beginnenden Regens die Schirme im Gastgarten bereits abgespannt waren, wurde ein Schirm auf unseren Wunsch hin wieder aufgespannt.
Das Lokalinnere ist ziemlich klein und meiner Meinung nach etwas düster. Es gibt keine Stufen ins Lokal. Das WC ist jedoch nicht behindertengerecht. Es ist ein Nichtraucherlokal.

Im Gastgarten stehen einige Tische, abgetrennt zur Fahrbahn hin durch ein mit Plastikgrün bepflanztes Gitter.
Es ist sehr laut, aber dafür kann ja der Lokalbesitzer nichts.

Wir wurden von einem jungen Mann asiatischer Herkunft betreut. An Getränken hatten wir 2x Apfelsaft gespritzt und 1/4 Rotwein. Der Rotwein schmeckt absolut scheußlich. Zum Rotwein bekam ich glücklicherweise ungefragt ein Glas Leitungswasser.

Dann ging es los mit der Dim Sum-Orgie:

Kaisertascherln mit Shrimps (3,80)
gedünstete Schweinefleischtascherln (3,50)
Teigtascherln in Chiliöl (4,90)
Rindfleischtascherln (3,50)
gedämpfte Schweinefleischtascherln (3,50)

Wir kriegten auch ein kleines Schälchen mit Sojasauce und Chilisauce dazu. Menage am Tisch, um eventuell nachwürzen zu können, stand keine.

Von den Dim Sums waren wir ja doch enttäuscht, sie schmeckten allesamt ziemlich neutral. Mit verbundenen Augen hätte ich keine einzige Speise erraten. Uns hat einfach die Würze gefehlt.

Dann bestellten wir noch F3, das ist 1/4 Grillente um 5,30. Auch ziemlich geschmacksneutral und mit sehr hohem Knochenanteil. Ich mag keine Knochen abnagen!

Als Abschluss gab es Klebereisbällchen mit Sesamfülle um 3,20.

Auch wenn das Lokal schon sehr viele gute Bewertungen hat, ich kann mich denen nicht anschließen. Wir fanden das Essen ziemlich fad.
Zu Wiederholungstätern werden wir bestimmt nicht.

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Letzter Kommentar von am 6. Jul 2012 um 15:17

Sind wir uns denn in diesem Punkt einig?

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am 2. März 2012
thoranius
25
18
8
4Speisen
3Ambiente
3Service
1 Check-In

Heute hat es mich zum Aming Dim Sum Profi verschlagen und was soll ich sagen, die Speisen sind wirklich sehr gut.

Das Lokal ist sehr hell, durch die sehr großen Fenster die auf die Straßenseite zeigen und dadurch sehr viel Sonne reinlassen, wenn sie denn scheint, so wie heute. Die Innenausstattung ist sehr dunkel gehalten passt aber sehr gut in das Lokal. Wenn man hineinkommt, steht man eigentlich schon an der Theke und sieht somit gleich in die Küche, was mich persönlich nicht wirklich stört.

Das Lokal ist zwar nicht besonders groß, 8 Tische für 2 Personen und 3 Tische für 4 Personen, bietet aber für jeden genug Platz.

Beim Hereinkommen, wurde mir gesagt, das nur 1 Tisch frei wäre und auch das nur bis max. 19:30, aber das war kein Problem.

Service: Das Servierpersonal ist sehr freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit, falls man denn Hilfe braucht. Die Speisekarte im I-Net zeigt nur einen kleinen Teil der doch großen Karte im Lokal. Aber das Augenmerk ist eindeutig auf, wie der Name schon sagt, Dim Sum ausgelegt.

Speisen:
Hier gibt es auch ausgefallenen Speisen wie, gebratenen Schweinedarm, Entenzungen, Hühnerkrallen, Schweineohren, Quallen Salat und anderes mehr.

Ente in Honigsauce: Wirklich sehr gut gebratene Ente in Soyasauce und Honig. Die Haut war sehr knusprig und das Fett war ziemlich weggebraten ohne das, das Fleisch trocken wurde. Das einzige was man erwähnen sollte ist, dass die Ente mit Knochen serviert wird. Wen das nicht stört, dem kann ich das Gericht nur empfehlen. Dazu wird auf Wunsch auch Reis serviert, der ist aber nicht besonders erwähnenswert.

Die Dim Sum werden in einer metallischen Dampfschüssel serviert. Die Dampfschalen aus Bambus, glaub ich jedenfalls, sehen stylischer aus, aber die Dim Sum schmecken trotz allem hervorragend.

Rindfleischtaschen: Frittierte Dim Sum mit Rindfleischfüllung. Dazu gab es eine leckere Sauce mit Zitronengras. Leider, war das Gericht nicht so mein Fall. Ich mag Dim Sum eher, gedünstet oder in der Pfanne gebraten.

Kaisertascherln mit Schrimps: Das sind die klassischen gedämpften Dim Sum, so wie ich sie am liebsten esse. Weicher Seidiger Teig mit sehr gut gewürzter Schrimp Füllung und Chillisauce.

Fazit: Ich werde sicherlich noch öfter in dieses Lokal gehen, einfach um die anderen Sachen auszuprobieren. Denn obwohl ich mit meiner Wahl nicht 100% zufrieden war, so haben doch die Speisen auf den anderen Tischen sehr lecker ausgesehen.

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Hilfreich?Ja10Gefällt mir3Lesenswert1
Letzter Kommentar von am 8. Mai 2012 um 04:42

Hab ich vergessen zu erwähnen; ich hatte auch noch 1/4 Rotwein - untrinkbar - mehr als die Hälfte hab ich stehen lassen. Und übrigens, wer auf Fritz-Cola abfährt, hier gibt es das Getränk - gleicher Preis wie Coca Cola.

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am 28. Februar 2012
karlm10
38
3
6
4Speisen
1Ambiente
4Service

Dieses Lokal versprüht den Charme einer Imbissbude aus China Town. Es bedarf schon einiger Überwindung da hinein zu gehen, und hätte ich nicht hier einiges darüber gelesen wäre ich nie und nimma da rein gegangen! Ob die Hygiene und Sauberkeit gut oder nicht ist ließ sich beim besten Willen nicht feststellen da das Mobiliar und der Fußboden so gewählt ist das man Schmutz nicht sehen kann. Leider hat die offene und einsehbare Küche den unüberriechbaren Nachteil das man als Gast so richtig schön eingeduftet wird. Was sich beim verlassen des Lokals als intensiver Gestank in Kleidung und Haaren bemerkbar macht. Somit fällt die Wertung für das Ambiente leider schlecht aus.

Der Service ist sehr freundlich erklärt gerne die in der Karte stehenden Gerichte verständlich. Das Tempo des gesammten Service ist als super schnell zu bezeichnen den selbst auf die frisch in der einsehbaren Küche zubereiteten Gerichte wartet man maximal 5-10min WOW!

Nun zu den Speisen. Wir haben uns als Vorspeise einmal durch die DIM SUM Karte durchgekostet und die sind richtig gut. Die besten DIM SUM habe ich bisher in Amsterdam, Chinatown gegessen und diese von AMING sind mindestens auf dem gleichen Niveau wenn nicht sogar einen Tick besser, Hut ab und Gratulation an den Koch! Weiters haben wir als zweiten Gang die richtigen Spezialitäten bestellt, 1000Jähriges Ei, Ententzungen, Ente in Honig. Ich hab mir schon so manches altes Ei eingeworfen und das wa schon sehr gut leider war es kein originales Entenei sondern ein Hühnerei, aber sehr delikat. Die Entenzungen waren von einem Aroma das ich bis dato nicht kannte aber ein Erlebniss sondergleichen, aber vorsicht an Alle die es probieren wollen, es ist ein sehr eigenes Gericht und schon etwas für den hardcore Gourmet. Die Knusprige Ente im Honig ist wirklich knusprig und von einer Aromenfülle die man nur weiter empfehlen kann. Als Hauptgang wählten wir von der Mittagskarte das Rindfleisch süß-sauer-scharf. Ein Gericht das ich sonst niemals bestelle da ich diese Süß Sauer kombi nur zum k... finde aber das war sehr gut, knusprig und die Ausgewogenheit der Noten harmonisch abgestimmt. Als Dessert wählte ich die Sesambällchen. Diese Klebereisbällchen sind sehr gut aber auf die Konsistenz muss man stehen, dennoch mal probieren.

Fazit: Eine andere chinesische Küche als man sie sonst kennt und so könnte ich mir die authentische Küche in China vorstellen, da ich noch nie dort war weiß ich es nicht wie echt das alles ist. Aber es hat gar nichts mehr mit den üblichen Chinesen/Asiaten zu tun den man sonst so findet, aber Vorsicht es kann schon zu einem Hardcoreerlebniss werden das einem nicht ganz so zusagen könnte. Leider ist das Ambiente eine Null. Aber das Preisniveau ist sehr fair.

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Letzter Kommentar von am 1. Mär 2012 um 16:48

Auch dieser Person wuerde sinnerfassendes Lesen in ihrem Leben sicher weiter helfen.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 9. Dezember 2011
Experte
Gastronaut
428
45
29
3Speisen
3Ambiente
3Service

Die Speisekarte verspricht hier große Küche auf engstem Raum, und die Tatsache, dass in der Karte jede geschätzte vierte Speise mit knuspriger Ente zu tun hat verleitet dazu ebensolche zu probieren!

Natürlich hätte es auch der Karte auch einige extrem-traditionelle Speisen wie Hühnerfüße, Entenzungen oder Kutteln gegeben, aber man muss es ja nicht gleich übertreiben, nicht wahr! Als erstes bestellten wir, also die vegetarische bessere Hälfte und ich, uns eine Runde Dim Sum. Sie gedämpfte mit Gemüsefüllung, ich mir mit Schweinefleisch gefüllte in Chiliöl.
Jene mit Gemüse waren ausgezeichnet, jene mit Schweinefleisch leider verkocht, dafür geschmacklich mehr als in Ordnung!

Für mich ging es dann mit einer kleinen Portion der knusprigen Ente weiter, deren Fett auf herrliche Weise auf ein Minimum weggebraten war. Zumindest war es nicht mehr sichtbar, die Haus war tatsächlich wunderbar knusprig und das Fleisch schier köstlich. Wenn sie eine gelungene Ente wollen, dann sollten sie hierher kommen. Dabei hatte ich nur die quasi Basisversion des Vogels.

Die bessere Hälfte hatte den Wasserspinat mit Chili und Knoblauch und dankbarerweise bekam sie nicht nur die langweiligen Blätter, sondern auch die knackigen Stängel. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie viel Geschmack in bei uns eher weniger bekannten Gemüsesorten stecken kann.

Zum Finale hätte ich gerne noch eine kleine Portion des Scharfen Schweinefleisches mit Soja und Gemüse probiert, doch ich bekam eine Schüssel vorgesetzt, die locker für eine vierköpfige Familie gereicht hätte.
Dummerweise war das Fleisch darin schon so sehr zerkocht, dass ich mich weder mit Konsistenz noch Geschmack in irgendeiner Form anfreunden konnte...

Insgesamt muss ich aber sagen, dass ich alleine schon für die Ente hier wiederkommen muss! Und wer weiß, vielleicht probiere ich ja auch bald mal die Hühnerfüße und die Entenzungen....

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Letzter Kommentar von am 29. Feb 2012 um 03:34

Ich hab total vergessen, mich zu bedanken. Also spät, aber doch: Danke! Wenn es sich irgendwann familiär (was schwierig ist) ergibt, werden mein Mann und ich das Lokal heimsuchen und dann gibt es natürlich auch einen Bericht darüber. Versprochen!

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am 30. Oktober 2011
Update am 3. November 2011
GreenTea
6
1
1
5Speisen
4Ambiente
4Service

Ich komme hier wegen der hausgemachten, meist vor deinen Augen zubereiteten Nudeln für die Nudelsuppe her! In keinem Lokal kommt die "Rindfleischnudelsuppe" (Chinesisch: Niuroumian; Niurou = Rindfleisch und Mian = Nudeln) so nah an das Original in China ran wie hier. Wer es nicht so scharf möchte, sollte die Bedienung darauf hinweisen.

Ich mag auch diese Atmosphäre die mich an Restaurants in China erinnert! Sogar die Kühlvitrine ist so, wie ich sie 100mal in China gesehen habe.

Unbedingt auch die zahlreichen Vorspeisen probieren, ob authentisch oder nicht - sie sind toll!

Die Bedienung ist super freundlich, das Mädl ur lieb und der junge Mann goschert, aber wirklich im positivsten Sinne!

Mhh ich sollte da echt bald wieder hin...

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am 4. Juli 2011
gerdamay
1
1
5Speisen
3Ambiente
4Service

Wir sind fast jeden Samstag dort und lieben das Essen. Unserem chinesischen Freund aus Frankreich hat das Essen sehr geschmeckt (das tut es nur bei wenigen...)

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 11. Juni 2011
Experte
schlitzaugeseiwachsam
152
83
21
4Speisen
1Ambiente
3Service

"Wenn sogar chinesische Diplomaten mit ihren Gaesten in ein bestimmtes Chinalokal geben und sogar Severin Corti vom Standard ein chinesisches Restaurant lobt...dann muss daran doch was dran sein." dachte sich das wachsame Schlitzauge und begab sich heute Mittag mit Freunden zum Anming Dim Sum Profi.

Verkehrstechnisch leicht zu erreichen. Bitte die U4 nehmen, Station Kettenbrueckengasse aussteigen und durch den Ausgang WEHRGASSE die Station verlassen und direkt davor sieht man ganz deutlich das Anming.

Das Ambiente ist eher schlecht. Restaurantambiente im klassischen Sinne darf man nicht erwarten. Es ist eher eine Imbissbude. Offene Kueche, wo man alles sehen kann, was aber geruchstechnisch eine eher belastende Angelegenheit sein kann. Wir waehlten daher den Gastgarten an der Strasse, welcher allerdings durch den vorbeifahrenden Verkehr sehr laut ist *grummel*

Das Servicepersonal ist okay. Die hier arbeitende Knu-Fig Ding spricht sehr gut deutsch und kann bei Bedarf auch die recht exotischen Speisen wie 1000-jaehrige Eier mit Tofu, Entenzungen, allerlei Innereien, Quallensalat, Phoenixkrallen aka Huehnerfuesse (hoffentlich auch hier ohne Huehneraugen und Fusspilzen) und sonstige Hard-Core-Chinaspezialitaeten erklaeren.

Auch Wein wird angeboten, den ich persoenlich wahrscheinlich eher auslassen wuerde.Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ein guter Chardonnay sehr gut zu vielen chinesischen Speisen passen kann (eher zu den schwaecher gewuerzten Gerichten).

Zu dritt waehlten wir folgende Menuefolge:

1. Drei Sorten verschiedene Dim Sum entweder mit Garnelen und Baerlauch oder/und/mit Schweinefleisch. Perfekt und 100% hausgemacht. Man kann dem Personal bei der Herstellung live zusehen wie bei DEMEL in der Backstube.

2. Getraenk: Wie so oft Tsing Tao Bier. Chinesisches Bier mit deutscher Brautechnik (Tsing Tao war frueher eine Deutsche Kolonie in China). Milder Geschmack, sehr passend zur chinesischen Kueche.

3. Gebratener Wasserspinat mit Knoblauch. Super gewuerzt, knackig und frisch!

4. Grilllente mit Knochen. Sehr gut. Fleisch saftig, Haut knusprig!

5. Mapa-Tofu. Gut gewuerzt, ohne Fleisch!(was ungewoehnlich ist...trotzdem gut!

6.Tan Tan Mian Nudeln...ganz anders als ich mir vorgestellt habe..sehr fade Angelegenheit und mit SPROSSEN!!!!
Keine Wiederholungsgefahr.

7. Nudelsuppe mit Gulaschfleisch von Corti sehr gelobt, sicher hoch authentisch , aber denoch nicht mein Geschmack. Auch hier keine Wiederbestellgefahr. Fader Geschmack, seltsame Wuerze...nicht mein Ding....AUCH HIER MIT SPROSSEN! Leider kein Foto vorhanden...

8. Gegrilltes Schweinefleisch mit Honigsosse. Kalt serviert aber durchaus wohlschmeckend.

Man bestellt hier viele Speisen halbportionmaessig und bezahlt auch dem entsprechend wenig. Das heisst, man kann fuer den Preis eines Gerichts durchaus auch 2 dafuer bekommen. Fuer
Abwechslung ist also gesorgt, wenn man es will.

Am Ende bezahlten wir zu dritt 55 Euro incl.Trinkgeld. Da kann man doch finanziell gesehen nicht meckern.

Fazit: Schlechtes Ambiente, aber sehr authentische, preisguenstige gute Chinakueche und das Schlitzauge sehr gluecklich, weil wieder ein gutes China Lokal gefunden.

Ni Hao (Gruess Gott)und Shie Shie (Danke) fuers Lesen.
(*Verbeug*)

Facebook.com/AmingDimSum (Gute Fotos der Speisen hier)

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Kommentar von am 11. Jun 2011 um 20:56

Ohne Glutamat...kann ich nicht versprechen...ehrlich gesagt.

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am 29. April 2011
AxelP
15
1
2
5Speisen
2Ambiente
4Service

Sehr gute Dim Sum und andere kleine Gerichte, chinesische Tapas vom feinsten und Preise, bei denen man sich gerne noch ein Gericht mehr zum ausprobieren bestellt.

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Letzter Kommentar von am 26. Okt 2012 um 19:50

Und weg is dieser komische Kommentar vom Unregistrierten..hihi Darf ruhig oefters passieren!

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Bewertet am 29.04.2011

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