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So, 29. Mai 2022
In der Umgebung

Zum Stöger

2 Bewertungen
Ramperstorffergasse 63, 1050 Wien
Küche: Österreichische Küche, Wiener Küche
Lokaltyp: Restaurant, Gasthaus, Gasthof
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Lokalaußenansicht  06/2018 - Zum Stöger - WienGrillteller mit Gemüse  06/2018 - Zum Stöger - WienGemischter Salat  06/2018 - Zum Stöger - Wien
Leberknödelsuppe  06/2018 - Zum Stöger - WienLeberknödelsuppe  06/2018 - Zum Stöger - WienRechnung  06/2018 - Zum Stöger - Wien30 Fotos

Bewertungen (2)

Gesamtwertung

30
2 Bewertungen
Speisen
26
Ambiente
30
Service
34
am 31. Juli 2018
magic
Experte
76
50
SpeisenAmbienteService
Ich hätte die Bewertung von hbg früher lesen sollen. Ist von mir wohl übersehen worden. Zur Lokalbeschreibung ist nichts hinzuzufügen. Ein kleines, nettes Lokal; Von Falstaff und Gault Millau bewertet. Aha. Naja. Da hatten sie vielleicht einen anderen Koch. Oder wir hatten heute eben Pech. ... MehrIch hätte die Bewertung von hbg früher lesen sollen. Ist von mir wohl übersehen worden.
Zur Lokalbeschreibung ist nichts hinzuzufügen. Ein kleines, nettes Lokal; Von Falstaff und Gault Millau bewertet. Aha. Naja.
Da hatten sie vielleicht einen anderen Koch.

Oder wir hatten heute eben Pech.

Wir nahmen im Schanigarten (sehr nett), mit Stofftischtüchern eingedeckt, Platz. Sonnenschirme schützen ein wenig. Sofort kommt ein sehr freundlicher junger Kellner mit den Speisekarten. Es war ca. 13:30 h. Er teilt auch mit, dass es noch das Mittagsmenü gäbe, nämlich Selchfleischknödel mit Gaberlkraut.

Die Karte ist mehr als umfangreich und vielfältig. Und saisonal ausgerichtet, was ich immer besonders gern habe. Die Preise empfinde ich als "normal".

Während wir in den Karten schmökern werden unsere Getränke (Apfelsaft gespritzt um 3,00 und 1/4 Rotwein um 4,80) umgehend geliefert. Bestellt werden einmal die Fleischlaibchen mit Erdäpfelpüree und Röstzwiebeln (10,80)und für mich die geröstete Leber mit Erdäpfelsalat (Preis nicht erinnerlich)..

Die Wartezeit dafür schätze ich auf 10 bis 15 Minuten, also rasch serviert.
Mein Mann isst ob der Hitze nur eines von den Laberln und etwas vom Püree. Ich hab gekostet. Das Püree hat genauso wie die Röstzwiebeln nach Fertigprodukt geschmeckt. Und der Bissen vom Laberl war mir zu salzig.

Die Leber und die Zwiebelstücke waren sehr grobmotorisch geschnitten. Dem Saft konnte ich auch nichts abgewinnen. Insgesamt war mir die ganze Sache einfach zu versalzen.

Den Kellner zum Zahlen gerufen. Ein Konsumationsbon wurde überreicht. Der nette Kellner (Christoph lt. Bon) erklärte, dass die Leber nicht verrechnet wurde. Wir haben dann alle 3 noch ein wenig über den verliebten Koch gelästert.

Am Nachbartisch hörten wir einen Mann zu seiner Frau sagen, dass seine Schwammerlcremesuppe versalzen sei und verdünnte diese mit Mineralwasser,brrrrrrrrr.

Das Lokal, ein Raucherlokal, ist nett eingerichtet. Der Schanigarten mit Hochlehnerstühlen lädt zum längeren Verweilen ein. Service 1A (schreibe ich aber nicht weil die Leber nicht verrechnet wurde), mit Schmäh, rasch, und einfach wirklich sehr nett und natürlich.

Morgen müssen wir leider wieder in diese Gegend (MBA & Co), aber wir werden nicht wieder einkehren. Irgendwann vielleicht einmal wieder wenn der Koch nicht mehr verliebt ist, we´ll see. Die Küche wäre ohne so viel Salz wahrscheinlich wirklich gut und der Kellner ist sowieso top.
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3 Kommentare

Die Bewertung ist doch von Magic...?! Und bezüglich Rauchen: Genau, geh woanders hin. Ich rauche übrigens seit 1 1/2 Jahren nicht mehr - und gehe natürlich weiterhin auch in Rauch-Lokale, wenn ich mich mit Freunden treffe.

3. Aug 2018, 15:34·Gefällt mir2

Durch die Bewertung hast due rfahren, dass das kein Lokal für dich ist. Und das ist ja der Sinn von ReTe: Infos die man manchmal benötigt! Übrigens *grins* - ich bin nicht Meidlinger.

1. Aug 2018, 15:06·Gefällt mir2

naja, rauch-lokal geht schon mal garnicht, aber danke für die wirklich ausführliche beschreibung, meidlinger

1. Aug 2018, 12:04·Gefällt mir
am 6. April 2018
hbg338
Experte
530
59
SpeisenAmbienteService
Der Gasthof „Zum Stöger“ stand schon lang auf meiner To-Do Liste. Ein beruflicher Termin am Magistratischen Bezirksamt des 4. und 5. Bezirk, welches nur wenige Schritte vom Lokal entfernt ist ermöglichte mir heute, ohne extra Anfahrt, den Besuch. Erreichbar ist das Lokal mit der Autobuslinie 12A,... MehrDer Gasthof „Zum Stöger“ stand schon lang auf meiner To-Do Liste. Ein beruflicher Termin am Magistratischen Bezirksamt des 4. und 5. Bezirk, welches nur wenige Schritte vom Lokal entfernt ist ermöglichte mir heute, ohne extra Anfahrt, den Besuch. Erreichbar ist das Lokal mit der Autobuslinie 12A, 14A und 59A. Haltestelle ist gleich um die Ecke in der Schönbrunner Straße. Die U4 Station Pilgramgasse ist ebenfalls nicht weit entfernt. Die Parkplatzsituation ist hier nicht gerade berauschend.

Kurz nach 11:30 als die Küche ihren Betrieb aufnahm betrat ich das Lokal. Über eine kleine Stufe geht es in das Lokal. Das erste was mir auffiel. Hier wird geraucht. Nichtraucherbereich ist nicht bei dem recht kleinen Lokal nicht vorhanden. Die Tische stehen auch recht eng beieinander. Hier ist nichts mit barrierefrei. Ich bat einen der beiden Ober um einen Platz für mich. Neben der Eingangstür wurde mir einen Platz an einem Tisch für zwei zugewiesen. Dieser nett gedeckt, mit Tischtuch, Messer, Gabel, Serviette und Blumenvase mit Tulpen. Dazu Salz- und Pfefferstreuer, Aschenbecher und Bieruntersetzer. Sofort wurde die Speisekarte vor mir am Tisch abgelegt. Diese konnte ich danach in Ruhe lesen.

Groß ist die Auswahl an Säften mit Karotte-Apfel-Quitte, Birnensaft naturtrüb, Traube-Holunderbeere oder einem naturtrüben Apfelsaft. Diese zwar hochpreisig, aber wenn die Qualität und der Geschmack passt ist mir dies lieber als ein Apfelsaft gespritzt aus dem Tetrapackerl um € 3,50. So wählte ich den naturtrüben Birnensaft aufgespritzt mit Sodawasser auf 0,5L (€ 6,10). Zu Essen wurde es eine Leberknödelsuppe (€ 3,60) und der Grillteller mit Gemüse und gemischtem Salat (€ 14,80). Der Saft wurde rasch serviert und beim ersten Schluck vergaß ich den Preis. Geschmacklich ein Traum. Fruchtig und erfrischend.

Auch die Suppe ließ nicht lange auf sich warten. In einer länglichen modernen Schüssel wurde eine mit Schnittlauch verfeinerte nicht zu dunkle Suppe serviert. Der Knödel mittelgroß. Der Form nach zu schließen hausgemacht. Die Suppe sehr gut. Eine sehr gute kräftige Rindsuppe ohne künstlich zu schmecken. Der Knödel von festerer Konsistenz ohne jedoch hart zu sein. Fein püriert. Tadellos. Geschmacklich und auch optisch sehr gut. Rasch wurde das Leergeschirr abserviert.

Das Lokal wirkt nicht ungemütlich. Die Schank mit viel Holz. An den Wänden des Speiseraums diverse Accessoires wie Vasen und Bilder. Nicht überladen und auch nicht kitschig. Die Stühle mit gepolsterten Sitzflächen. In Anbetracht der Lokalgröße sind auch die eng gestellten Tische verständlich. Die Toiletten klein aber in tadellosen Zustand. Auch diese eher nicht barrierefrei.

Nach einer nicht zu langen Wartezeit wurde der gemischte Salat serviert. Dieser eher auf der süßlichen Seite. Sehr gut fand ich das der Erdäpfelsalat leicht erwärmt war. Kurz nach dem Salat kam der Grillteller. Drei Stück Fleisch, Schwein Huhn und Rind. Dazu verschiedenstes Gemüse. Am Fleisch eine kleinere Portion Knoblauchbutter. Diese steinhart aus dem Kühlschrank. Das Fleisch leider sehr dünn geschnitten. Dazu noch wie ein Schnitzel geklopft. Der Erfolg war das sämtliche Fleischstücke eher auf der trockenen Seite waren. Schade darum. Sehr gut war die Knoblauchbutter, mit intensiven Knoblauchgeschmack. Das Gemüse war ebenfalls sehr gut, auch wenn es noch etwas an zu viel Butter oder Fett von der Pfanne an sich hatte. Trotz dem Salat und dem Gemüse hätten einige Erdäpfel oder Pommes Frites dem Grillteller geschmacklich gutgetan.

Das Service war in Ordnung. Nachfrage ob es geschmeckt hat, oder ob ich eine Nachspeise wolle wurde nicht gestellt. Obwohl es einige Desserts gegeben hätte die mich gereizt hätten. So wurde diese in der in der Nähe befindlichen Konditorei und in einem Eissalon gegessen. Abserviert wurde rasch und auch der Bezahlvorgang erfolgte ohne lange Wartezeit. MwSt. Rechnung inklusive. Auch Kartenzahlung ist möglich.
Mir fehlte hier der gewisse Schmäh, wie ich ihn erst unlängst nur wenige Minuten von hier erlebt habe. Auch beim Erstbesuch ohne Stammgast zu sein.

Mein Fazit – Der Stöger und ich, das wird keine intensive Freundschaft. Eher ein one night stand zur Mittagszeit. Ist zwar ein nettes Lokal aber der Funke ist nicht übergesprungen um ihm mit einem anderen Gericht noch eine Chance zu geben.
Lokalaußenansicht  06/2018 - Zum Stöger - WienGrillteller mit Gemüse  06/2018 - Zum Stöger - WienGemischter Salat  06/2018 - Zum Stöger - Wien
Hilfreich8Gefällt mir7Kommentieren
1 Kommentar

Hätte ich es nur früher gelesen!!!

31. Jul 2018, 16:31·Gefällt mir
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