Speisen
Ambiente
Service
33
32
33
Gesamtrating
33
10 Bewertungen
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Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Gängige Karten
Öffnungszeiten
Mo
11:00-24:00
Di
11:00-24:00
Mi
11:00-24:00
Do
11:00-24:00
Fr
11:00-24:00
Sa
11:00-24:00
So
geschlossen
Lokalinhaber
zumstoeger
Hinzugefügt von
Kevin
Letztes Update von
hbg338

Zum Stöger

Ramperstorffergasse 63
1050 Wien (5. Bezirk - Margareten)
Küche: Österreichisch, Wiener Küche
Lokaltyp: Restaurant, Gasthaus, Gasthof
Tel: 01 5447596

10 Bewertungen für: Zum Stöger

Rating Verteilung
Speisen
5
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 31. Juli 2018
Experte
magic
73 Bewertungen
51 Kontakte
Tester-Level 20
2Speisen
3Ambiente
4Service

Ich hätte die Bewertung von hbg früher lesen sollen. Ist von mir wohl übersehen worden.
Zur Lokalbeschreibung ist nichts hinzuzufügen. Ein kleines, nettes Lokal; Von Falstaff und Gault Millau bewertet. Aha. Naja.
Da hatten sie vielleicht einen anderen Koch.

Oder wir hatten heute eben Pech.

Wir nahmen im Schanigarten (sehr nett), mit Stofftischtüchern eingedeckt, Platz. Sonnenschirme schützen ein wenig. Sofort kommt ein sehr freundlicher junger Kellner mit den Speisekarten. Es war ca. 13:30 h. Er teilt auch mit, dass es noch das Mittagsmenü gäbe, nämlich Selchfleischknödel mit Gaberlkraut.

Die Karte ist mehr als umfangreich und vielfältig. Und saisonal ausgerichtet, was ich immer besonders gern habe. Die Preise empfinde ich als "normal".

Während wir in den Karten schmökern werden unsere Getränke (Apfelsaft gespritzt um 3,00 und 1/4 Rotwein um 4,80) umgehend geliefert. Bestellt werden einmal die Fleischlaibchen mit Erdäpfelpüree und Röstzwiebeln (10,80)und für mich die geröstete Leber mit Erdäpfelsalat (Preis nicht erinnerlich)..

Die Wartezeit dafür schätze ich auf 10 bis 15 Minuten, also rasch serviert.
Mein Mann isst ob der Hitze nur eines von den Laberln und etwas vom Püree. Ich hab gekostet. Das Püree hat genauso wie die Röstzwiebeln nach Fertigprodukt geschmeckt. Und der Bissen vom Laberl war mir zu salzig.

Die Leber und die Zwiebelstücke waren sehr grobmotorisch geschnitten. Dem Saft konnte ich auch nichts abgewinnen. Insgesamt war mir die ganze Sache einfach zu versalzen.

Den Kellner zum Zahlen gerufen. Ein Konsumationsbon wurde überreicht. Der nette Kellner (Christoph lt. Bon) erklärte, dass die Leber nicht verrechnet wurde. Wir haben dann alle 3 noch ein wenig über den verliebten Koch gelästert.

Am Nachbartisch hörten wir einen Mann zu seiner Frau sagen, dass seine Schwammerlcremesuppe versalzen sei und verdünnte diese mit Mineralwasser,brrrrrrrrr.

Das Lokal, ein Raucherlokal, ist nett eingerichtet. Der Schanigarten mit Hochlehnerstühlen lädt zum längeren Verweilen ein. Service 1A (schreibe ich aber nicht weil die Leber nicht verrechnet wurde), mit Schmäh, rasch, und einfach wirklich sehr nett und natürlich.

Morgen müssen wir leider wieder in diese Gegend (MBA & Co), aber wir werden nicht wieder einkehren. Irgendwann vielleicht einmal wieder wenn der Koch nicht mehr verliebt ist, we´ll see. Die Küche wäre ohne so viel Salz wahrscheinlich wirklich gut und der Kellner ist sowieso top.

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Die Bewertung ist doch von Magic...?! Und bezüglich Rauchen: Genau, geh woanders hin. Ich rauche übrigens seit 1 1/2 Jahren nicht mehr - und gehe natürlich weiterhin auch in Rauch-Lokale, wenn ich mich mit Freunden treffe.

3. August 2018 um 15:34|Antworten|Gefällt mir2

Durch die Bewertung hast due rfahren, dass das kein Lokal für dich ist. Und das ist ja der Sinn von ReTe: Infos die man manchmal benötigt! Übrigens *grins* - ich bin nicht Meidlinger.

1. August 2018 um 15:06|Antworten|Gefällt mir2

naja, rauch-lokal geht schon mal garnicht, aber danke für die wirklich ausführliche beschreibung, meidlinger

1. August 2018 um 12:04|Antworten|Gefällt mir
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 6. April 2018
Experte
hbg338
478 Bewertungen
59 Kontakte
Tester-Level 29
3Speisen
3Ambiente
3Service
10 Fotos1 Check-In

Der Gasthof „Zum Stöger“ stand schon lang auf meiner To-Do Liste. Ein beruflicher Termin am Magistratischen Bezirksamt des 4. und 5. Bezirk, welches nur wenige Schritte vom Lokal entfernt ist ermöglichte mir heute, ohne extra Anfahrt, den Besuch. Erreichbar ist das Lokal mit der Autobuslinie 12A, 14A und 59A. Haltestelle ist gleich um die Ecke in der Schönbrunner Straße. Die U4 Station Pilgramgasse ist ebenfalls nicht weit entfernt. Die Parkplatzsituation ist hier nicht gerade berauschend.

Kurz nach 11:30 als die Küche ihren Betrieb aufnahm betrat ich das Lokal. Über eine kleine Stufe geht es in das Lokal. Das erste was mir auffiel. Hier wird geraucht. Nichtraucherbereich ist nicht bei dem recht kleinen Lokal nicht vorhanden. Die Tische stehen auch recht eng beieinander. Hier ist nichts mit barrierefrei. Ich bat einen der beiden Ober um einen Platz für mich. Neben der Eingangstür wurde mir einen Platz an einem Tisch für zwei zugewiesen. Dieser nett gedeckt, mit Tischtuch, Messer, Gabel, Serviette und Blumenvase mit Tulpen. Dazu Salz- und Pfefferstreuer, Aschenbecher und Bieruntersetzer. Sofort wurde die Speisekarte vor mir am Tisch abgelegt. Diese konnte ich danach in Ruhe lesen.

Groß ist die Auswahl an Säften mit Karotte-Apfel-Quitte, Birnensaft naturtrüb, Traube-Holunderbeere oder einem naturtrüben Apfelsaft. Diese zwar hochpreisig, aber wenn die Qualität und der Geschmack passt ist mir dies lieber als ein Apfelsaft gespritzt aus dem Tetrapackerl um € 3,50. So wählte ich den naturtrüben Birnensaft aufgespritzt mit Sodawasser auf 0,5L (€ 6,10). Zu Essen wurde es eine Leberknödelsuppe (€ 3,60) und der Grillteller mit Gemüse und gemischtem Salat (€ 14,80). Der Saft wurde rasch serviert und beim ersten Schluck vergaß ich den Preis. Geschmacklich ein Traum. Fruchtig und erfrischend.

Auch die Suppe ließ nicht lange auf sich warten. In einer länglichen modernen Schüssel wurde eine mit Schnittlauch verfeinerte nicht zu dunkle Suppe serviert. Der Knödel mittelgroß. Der Form nach zu schließen hausgemacht. Die Suppe sehr gut. Eine sehr gute kräftige Rindsuppe ohne künstlich zu schmecken. Der Knödel von festerer Konsistenz ohne jedoch hart zu sein. Fein püriert. Tadellos. Geschmacklich und auch optisch sehr gut. Rasch wurde das Leergeschirr abserviert.

Das Lokal wirkt nicht ungemütlich. Die Schank mit viel Holz. An den Wänden des Speiseraums diverse Accessoires wie Vasen und Bilder. Nicht überladen und auch nicht kitschig. Die Stühle mit gepolsterten Sitzflächen. In Anbetracht der Lokalgröße sind auch die eng gestellten Tische verständlich. Die Toiletten klein aber in tadellosen Zustand. Auch diese eher nicht barrierefrei.

Nach einer nicht zu langen Wartezeit wurde der gemischte Salat serviert. Dieser eher auf der süßlichen Seite. Sehr gut fand ich das der Erdäpfelsalat leicht erwärmt war. Kurz nach dem Salat kam der Grillteller. Drei Stück Fleisch, Schwein Huhn und Rind. Dazu verschiedenstes Gemüse. Am Fleisch eine kleinere Portion Knoblauchbutter. Diese steinhart aus dem Kühlschrank. Das Fleisch leider sehr dünn geschnitten. Dazu noch wie ein Schnitzel geklopft. Der Erfolg war das sämtliche Fleischstücke eher auf der trockenen Seite waren. Schade darum. Sehr gut war die Knoblauchbutter, mit intensiven Knoblauchgeschmack. Das Gemüse war ebenfalls sehr gut, auch wenn es noch etwas an zu viel Butter oder Fett von der Pfanne an sich hatte. Trotz dem Salat und dem Gemüse hätten einige Erdäpfel oder Pommes Frites dem Grillteller geschmacklich gutgetan.

Das Service war in Ordnung. Nachfrage ob es geschmeckt hat, oder ob ich eine Nachspeise wolle wurde nicht gestellt. Obwohl es einige Desserts gegeben hätte die mich gereizt hätten. So wurde diese in der in der Nähe befindlichen Konditorei und in einem Eissalon gegessen. Abserviert wurde rasch und auch der Bezahlvorgang erfolgte ohne lange Wartezeit. MwSt. Rechnung inklusive. Auch Kartenzahlung ist möglich.
Mir fehlte hier der gewisse Schmäh, wie ich ihn erst unlängst nur wenige Minuten von hier erlebt habe. Auch beim Erstbesuch ohne Stammgast zu sein.

Mein Fazit – Der Stöger und ich, das wird keine intensive Freundschaft. Eher ein one night stand zur Mittagszeit. Ist zwar ein nettes Lokal aber der Funke ist nicht übergesprungen um ihm mit einem anderen Gericht noch eine Chance zu geben.

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Hätte ich es nur früher gelesen!!!

31. Juli 2018 um 16:31|Antworten|Gefällt mir
am 25. November 2016
Nadnad
2 Bewertungen
1 Kontakt
-Speisen
3Ambiente
0Service

Ich wollte heute mit meinen Eltern beim Stöger ein Abendessen genießen. Wir kamen hinein und wurden an unseren reservierten Tisch hingewiesen. Dabei fragte ich ob der Tisch am Fenster reserviert ist. Antwort "ja". Keine weitere Kommunikation. Wir setzen uns hin, dann fragte ich, ob wir uns auf einen anderen Tisch auf der Seite setzten dürften. Dann schimpfte mich der ältere große dünne Kellner mit Brille an, dass ich ihn nicht sekieren solle Und ich schon zum 3.Mal nachfrage, wir sitzen auf eibem 3er PLatz und sind nur 3 Personen. Ich fragte neutral und ruhig nach, warum wir uns nicht umsetzen könnten, es sind ja überall 4 Gedeck aufgelegt. Dann schimpfte er erneut und nahm unsere Sachen und legte.sie auf einen anderen Tisch. Dabei sagt er: :dann nerven sie mich nicht und setzten sich rüber. Sonst sekieren sie mich noch den ganzen Abend"
Ich reagierte immer noCh ruhig und sagte, dass dieses Verhalten Kein Kundenservice wäre und wir sind dann gegangen.
Ich empfehle das Zum alten Fassl. Super lecker und Kundenfreundlich und auch im 5. Bezirk.

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am 26. Juni 2013
albi
4 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 1
4Speisen
3Ambiente
4Service

War sehr oft essen hier und muss ehrlich sagen war immer sehr zufrieden.Küche ist sehr gut( Speisekarte fast zu groß),Weinangebot sehr gut und die Kellner total freundlich und nett. Kann nur bestens empfehlen

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Unregistered

who the f*** is Gerry?

6. November 2013 um 23:29|Antworten|Gefällt mir

Glücklicherweise hat Gerry eine aufschlussreichere Bewertung vom Lokal geschrieben.

26. Juni 2013 um 13:19|Antworten|Gefällt mir1
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 13. Juni 2012
Experte
uc0gr
221 Bewertungen
48 Kontakte
Tester-Level 28
3Speisen
3Ambiente
3Service
16 Fotos10 Check-Ins

Ja, ein echtes Outing, in Margareten aufgewachsen, aber trotzdem nie hier eingekehrt. Das ist eben so passiert. Bereits meine Mama erzählte mir immer „hier ist es schon etwas teurer, aber dafür gehobene Wirtshauskost – der Stöger ist schon etwas in Margareten!“

Gut, nun endlich nachgeholt, lange schon vorgehabt, aber nun endlich verwirklicht. Wir waren da – die Erwartungshaltung aber war schon etwas höher als bei einem 0815-Wirtshaus.

Ein kleiner netter Gastgarten vor dem Lokal ist auch vorhanden, aber das Wetter war nicht wirklich einladend dafür. Im Lokal, das Öffnen der Türe geht sich gerade noch aus vor der Schank, treten wir in den Gastraum ein. Das Lokal ist innen nicht wirklich groß und sofort denkt man an die Mittagszeit, wo alles hier wohl voll sein muss. Wir meiden genau diese Zeit immer, aus gutem Grund.

Das Lokal ist sehr urig und bodenständig eingerichtet, keine besonders übertriebenen Schnörkel oder extrem „muss so sein“ angebrachten Ziergegenstände, aber trotzdem da und dort ein kleines Utensil, das eben das Lokal ausmacht. Die Schank, aus gutem Holz und massiv, geht man entlang zum Gastraum. Es waren genügend Plätze frei, die wir uns tatsächlich aussuchen konnten, aber sofort spürt man eine unangenehme Hitze – die paar Ventilatoren machen es auch nicht erträglicher. Alle Tische stehen auch recht eng beieinander, ich mag es nicht, es ist einfach nicht gemütlich. Der Service nimmt einen entgegen aber auch nicht mehr – freundlich oder gut gelaunt ist eben anders. Ich will nicht jeden Kellner kennen, um dann freundlich begrüßt zu werden! Wenn im Service, dann bitte immer auch freundlich und nicht gleichgültig, wie hier. Ein „Ich kenne ihn ja und er ist ebenso und daher auch für mich so freundlich…“ ist mir persönlich völlig egal.

Die Lichtverhältnisse hier sind für Fotos nicht optimal, daher bitte um Nachsicht. Das Lokal ist übrigens ein Raucherlokal, aber trotzdem nicht „überraucht“. Die Sitzgelegenheiten sind sehr kommod und man könnte hier schon etwas länger verweilen. Ein Blick in die Karte zeigt zwar wirklich gute Schmankerl aus der Österreichischen Küche, aber hervorragend ist hier nichts. Es sind so die Klassiker, die man hier anbietet – nicht mehr aber auch nicht weniger. Auch die Getränkekarte, besonders bei den Bieren, ist etwas schwach - ein Allerweltsangebot. Will man sich hier nicht etwas abheben?

Es werden zwar saisonale Schmankerl (Wild, Spargel, etc.) angeboten, aber die gibt es fast überall – ebenfalls keine wirkliche Überraschung. Generell muss man festhalten, die Preise sind hier für gutbürgerliche Küche gehoben, daher erwartete ich mir auch dafür eine deutlich gehobene Leistung und gehobenen Geschmack.

Die Getränke nehmen keinen Einfluss auf die Bewertung, denn es waren Allerwelts-Getränke. Ein Krügel Zwickl zu EUR 3,90, ein Seidel Dunkles zu EUR 2,90 und ein Rauch-Fruchtsaft zu EUR 2,90 reißen niemand vom Hocker.

Zu unseren Speisen:
Eine „Steirische Knoblauchsuppe mit Ei“ (EUR 3,60) - ausgezeichnete Bouillon, frischer Knoblauch und schön angeröstetes Weißbrot, ein frischer Eidotter vollendente den Genuss – SEHR GUTE Suppe.

Eine „Grießnockerlsuppe“ (EUR 3,00) – ebenfalls eine wunderbar dunkle Rinderbouillon, fast zu dunkel, um nur echt zu sein, das Grießnockerl sehr flaumig und gut.

Einmal die Spargelcremesuppe (EUR 4,80) – die wirklich bemerkenswert war, wunderbar cremig und sehr intensiv nach Spargel schmeckend, die Einlage (grüne Spargelköpfe) sehr frisch und ausgezeichnet – SEHR GUT.

Unsere Hauptspeisen:
Einmal die „Fleischlaibchen mit Erdäpfelsalat“ (wahlweise mit Erdäpfel-Püree zu EUR 7,20) – ja. Die waren brav, flaumig, auch wirklich gut gemacht – aber EUR 7,20 dafür ist wohl etwas überzogen. Das macht man zu Hause genauso gut – kein Highlight.

Einmal die „Gebackene Schweinsleber mit Erdäpfelsalat“ (EUR 9,80) – eine gute Leber, nicht hervorragend, da nicht völlig weich, aber gut paniert und in der Pfanne geschwenkt. Niemals aber den Preis wert, denn es war Schweinsleber gebacken…der Erdäpfelsalat sehr gut, aber nicht hervorstechend.

Einmal die „Grammelknödel mit Sauerkraut“ (EUR 7,80) – das Sauerkraut bereits aus, die Knödelfülle, wie manchmal gemacht, mit Speckwürfel in der Grammelfülle. Geschmacklich waren die Grammelknödel kein Highlight, die Fülle viel zu lind gewürzt (sei es Knoblauch, Majoran, Liebstöckel oder vor allem Salz), der Teig gut – das macht man zu Hause einfach generell besser. Da das Sauerkraut bereits aus war, nahm ich halt den warmen Krautsalat, der gut war, Besonderheiten ließ er aber auch vermissen.

Der Service war, wie erwähnt, korrekt aber doch überkühlt und von sich sehr eingenommen, Neugäste hat man hier nicht notwendig. Der Gast hat es aber eben auch nicht notwendig, hier noch einmal einzukehren, nur weil man „Der Stöger“ ist.

Die Salate waren wirklich gut, typisch wienerisch und hausgemacht, die Suppen sehr gut bis hervorragend, das Ambiente ist „gewöhnungsbedürftig“ – ich hasse es, eng und „warm“ zu sitzen obwohl das Lokal sehr heimelig eingerichtet ist. Die Hauptspeisen haben durch die Bank nicht überzeugt. Die Preise sind für diese Speisenqualität nicht gerechtfertigt, das bekommt man bald so, wiewohl es sowieso hier niemand interessieren wird, denn man ist zu Gast beim „Zum Stöger“. Das „Safterl“ zum Grammelknödel oder zu den Fleischlaberl war gut und kräftig, aber so richtig „hausgemacht und natürlich“ schmeckte es nicht. Es war optisch und auch geschmacklich etwas künstlich bzw. „nachgeholfen“ – war es nicht so, entschuldige ich mir hier sofort, aber glauben würde ich es nicht.

Es gibt hier sehr schöne Klassiker der Wiener Küche, eines sehr umfangreiche und gute Weinkarte, aber ich persönlich empfinde auch die WOK-Gerichte auf der Karte hier als mehr als überflüssig, egal wer sie forderte. Auch Fogosch wird angeboten, aber ist das alles den Preis gerecht? Traditionelle Gerichte werden hier gerne „Neu interpretiert“, ich meine, der Schuss geht nach hinten los – ich mag‘ das genau hier nicht. Die Sanitäranlagen sind sehr sauber aber extrem klein – bitte klopfen, wenn man muss.

Fazit: Gutbürgerliches Gasthaus, das aber den Übergang zum gehobenen Restaurant, außer den Preisen, nicht schafft. Schön, dass wir endlich einmal da waren, der Widerholungsfaktor ist aber sehr gering. Jeder „Fan“ dieser Lokalität möge es lange genießen, es ist einfach für diese gebotene Qualität überbezahlt und nicht auffällig gut hier. Günstig = nein, preiswert = nein, übertrieben = auch nein. Ich gebe für den „Stöger“ sicher keine Empfehlung ab, wiewohl hier sicher alles GUT ist, aber eben auch nicht mehr. Es ist hier preislich nicht günstig und besonders kulinarische Genüsse hatten wir nicht. Genau die erwarteten wir aber, ob der gehobenen Preise für „Wirtshauskost“.

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uc1gr

Wie wärs wennst selbst ein Lokal auf machst wennst eh so toll kochst?

6. November 2013 um 23:33|Antworten|Gefällt mir

Naja, also sooo gehoben finde ich Hauptspeisenpreise zwischen € 7 und € 10 eigentlich nicht...

26. Juni 2013 um 17:32|Antworten|Gefällt mir

Danke walt für deine Fürsprache, die aber leider nicht ankommen wird. Aber liebe Susanne, genau das sagte auch meine beste Ehefrau von allen nach dem Besuch beim Stöger "Wären wir nur zu Hause geblieben, und hättest du nur gekocht!" Daher DANKE unbekannterweise fürs Lob! Ein Aufmerksamkeit heischender Gerry

26. Juni 2012 um 19:36|Antworten|Gefällt mir
am 2. Mai 2012
Olleelse
1 Bewertung
1 Kontakt
4Speisen
3Ambiente
4Service

wir hatten das Vergnügen vom 27.o4 bis zum 3.05 im Stoeger Regelmäßig zu Speisen.Nachdem wir einige bekannte Mitbewerber in der Innenstadt auf Grund vieler Restaurandttester im Internett aufgesucht und getestet hatten,bin ich der Meinung!! im Stoeger bekommt der Gast für sein Geld ein sehr gutes,sorgfältig zubereitetes Essen.Die Portionen sind reichlich bemessen,so das die hervorragenden Nachspeisen leider nicht immer " noch reinpassen".Der Service ist sehr gut drauf,immer ein netter Spruch,gute Empfehlungen für Speis und Trank.Wir waren in dieser Zeit nicht einmal unzufrieden.Vielen Dank!

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am 3. Februar 2012
Angelus910
1 Bewertung
1 Kontakt
-Speisen
1Ambiente
0Service

Ich war gestern das erste mal beim "Zum Stöger" - beide Kellner waren sehr unkommunikativ und nicht zuvorkommend. Obwohl nicht viel los war gewann man den Eindruck garnicht "bedient werden zu wollen". Da ich mich nicht wohl fühlte habe ich nach einem Kafee die Karte zurückgegeben und das Restaurant ohne Mahlzeit verlassen. Erster und letzter Besuch meinerseits.

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also ist es nicht nur mir so vorgekommen dass der kellner sich nicht gerade von seiner besten seite gezeigt hat....

3. Februar 2012 um 13:38|Antworten|Gefällt mir

Sorry, ich habe die Bewertung korrigiert - keine wertung bei Speise.

3. Februar 2012 um 10:24|Antworten|Gefällt mir
am 19. Jänner 2012
Filipo
1 Bewertung
1 Kontakt
5Speisen
4Ambiente
5Service

Sind durch bekannte in dieses lokal und waren total begeistert. Service war zuvorkommend, freundlich und sehr bemueht mit wiener charm. Die kueche ein genuss. Ich hatte vorab die beste fischsuppe meines lebens, gefolgt von herrlichen lammkotelettes. Mein Mann hatte matjes hausfrauen art und hat Sich sehr ueber die richtige servierweise mit erdaepfeln, wie Sie richtig in der wiener
kueche genannt werden gefreut. weiters war er uebergluecklich
mit seinem zwiebelrostbraten mit frischen zwiebelringen, ein gedicht und waermstens weiter zu empfehlen. Seit unserem ersten besuch im September waren wir noch 3x dort und waren jedes mal begeistert, egal ob wild, fisch Oder einfach nur die herrlichen schnitzel....

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am 10. Oktober 2011
ivan250
1 Bewertung
1 Kontakt
3Speisen
4Ambiente
3Service

Das Lokal ist in seiner Schlampigkeit sehr gut. Alles fast sehr gut. Es scheint Konzept zu sein und dies nicht mal schlecht, da es sehr authentisch und sympatisch wirkt. Die Kart ist eher ungeordnet und hat eine grosse Auswahl an ähnlichen Gerichten, hier wäre weniger mehr. Was die drei Wok Gerichte auf der Karte sollen ist mir ein Rätsel.
Die Bedienung wienerisch Arrogant, aber eben authentisch. Die Weine eher mittelmässiger Qualität, gute Tischweiene, die Auswahl aber vielfältig.
Gegessen habe ich ein Tartar vom Biorind, das ok wahr. Hauptspeise Rindsfiletspitzen "Stöger", was eigentlich ein Stroganoff ist, sher gut, bis auf das Rind das durchgebraten und aus dem Grund "zäh" war. Eben fast perfekt...

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gastrogscheiterl

Die Stöger-Kellner sind typische Wiener Keller mit einem gesunden Schmäh, sicher weniger aufgeblasen als in mancher Innenstadt-Lokalität. Drei Punkte fürs Essen sind in Anbetracht der ständig vergeben 4 - 5 Punkte für jede durchschnittliche Vorstadtpizzeria aber ein Witz, das Essen beim Stöger zählt zum besten, was das Wiener Wirtshaus in dieser Stadt zu bieten hat. Die Karte war auch schon einmal kleiner und ohne WOK-Gerichte, das wurde aber von den Stammgästen nicht goutiert. Und der Stöger hat viele Stammgäste, sowohl beim preiswerten Mittagsmenü als auch am Abend, wo man ohne Reservierung kaum einen Platz findet.

11. Oktober 2011 um 13:49|Antworten|Gefällt mir

Der authentische Wiener ist fuer mich zurueckhaltend hoeflich , aber doch nicht auf den Mund gefallen. Alles andere ist schlechte Erziehung!

11. Oktober 2011 um 10:34|Antworten|Gefällt mir
am 29. Oktober 2008
Kevin
116 Bewertungen
6 Kontakte
Tester-Level 9
5Speisen
5Ambiente
5Service

Kleine aber sehr nettes/gemütliches Restaurant/Gasthaus - gingen auf Empfehlung hin.

Sehr höflich und schnell.

Essen war ausgezeichnet (hatten Wildschweinbraten / Gordon)

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