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Speisen
Ambiente
Service
36
37
33
Gesamtrating
35
14 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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Yak & YetiYak & YetiYak & Yeti
Alle Fotos (23)
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Yak & Yeti Info
RESTOmeter
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 270
|
656
Wien
Rang: 178
Features
Gastgarten, Schanigarten
Catering, Partyservice
Ambiente
Gemütlich
Urig
Preislage
Mittel
Kreditkarten
VISA MC
Öffnungszeiten
Mo
11:30-14:30
18:00-22:30
Di
11:30-14:30
18:00-22:30
Mi
11:30-14:30
18:30-22:30
Do
11:30-14:30
18:00-22:30
Fr
11:30-14:30
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Sa
11:30-22:30
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Yak & Yeti

Hofmühlgasse 21
1060 Wien (6. Bezirk - Mariahilf)
Küche: Nepalesisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 595 54 52
Lokal teilen:

14 Bewertungen für: Yak & Yeti

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 21. Oktober 2016
Mmm
1
1
3Speisen
4Ambiente
2Service

Wir waren an einem Dienstag hier. Das heißt all you can eat Dal Bhat. Allerdings konnte man den besten Teil (das Huhn) nicht nachbestellen. Außerdem ging sich aufgrund der langen Wartezeiten (über 1 Stunde) auch nur einmal Nachbestellen aus. So ist das für mich leider nicht wirklich all you can eat. Das Essen selbst war gut aber so keine 13 Euro wert. Die Kellner waren eh nett wenn sie denn mal gekommen sind, allerdings war das ziemlich selten. Es kam auch vor, dass wir den Kellner gerufen haben, er sah und an, nickte und verschwand für die nächste Viertelstunde hinter der Bar um bequem mal einen Saft zu trinken. Sehr ärgerlich, wir sind dann aufgestanden und hingegangen, was in dem Winkerl in dem wir gesessen sind doch irgendwie umständlich war.

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am 1. März 2016
Chefchicken
8
1
3
4Speisen
5Ambiente
4Service

waren zu viert am 26.2.2016 dort; vorab: wir haben extra im "Spezialraum" reserviert: dort ist alles so, wie man es sich in einem nepalesischen Lokal vorstellt, niedrige Tischchen, wo man davor im Schneidersitz sitzt, alles total urig dekoriert - also wirklich klasse! Man fühlt sich hier wirklich wie in einer anderen Welt! Außerdem ist das Sitzen am Boden einfach super gemütlich - allerdings Menschen, die nicht allzu gelenkig sind bzw. solch Sitzen, Hocken am Boden nicht gewöhnt sind ist es doch anstrengend, diesen Menschen seien die etwas höheren Tischchen empfohlen, wo man die Füße auch "drunterstecken" also auch ausstrecken kann. Was uns auch sehr gut gefallen hat, war die Kleidung der Kellnerinnen - auch sehr original! Sie haben aber auch einen "normalen" Gastraum mit normalen, bei uns üblichen Tischen!
Die Küche ähnelt eher der indischen Küche - war geschmacklich sehr gut: vorab sei aber gesagt, man sollte doch extra dazusagen, wenn man es nicht scharf haben möchte - sonst könnte es scharf werden!
Was uns auch gut gefiel, war, dass alles in Blechschüsseln serviert wurde - sehr originell und verstärkt das "Himalaya-Feeling" , vorab bekommt man einen knusprig gebackenen Fladen, der ein bisschen mit Gemüse verziert war - sozusagen als Appetizer, dann hatten wir verschieden gefüllte Momos (Teigtäschchen) als Vorspeise, auch so kleine "Minipies" und eine Lauchsuppe - alles schmeckte ausgezeichnet! Als Getränke hatten wir Zitronengrastees und Tulsi (Kräuter) Tee sowie Mango Lassi.
Als Hauptspeisen hatten wir einen gemischten Teller mit verschiedenen Gerichten aus Nepal (da kann man sich mal durchkosten), zwei Hühnereintöpfe, deren Namen ich vergessen habe, die allerdings extrem gut waren - zartes Hühnerfleisch, Koriander hatte ich rausgeschmeckt; und einen Bohnen-Linsen-Eintopf der geschmacklich auch sehr gut war und das Fleisch überhaupt nicht missen ließ. Nachspeise hatten wir keine mehr, da wir alle total satt waren!
Das Servierpersonal war sehr flott und freundlich, wenn sie auch zeitweise etwas reserviert wirkten!
Preis-Leistungs-Verhältnis ist auf jeden Fall angemessen und kommen wir sicher wieder, weil das ist definitiv mal was anderes und am Boden sitzend essen ist einfach gemütlich!

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Kommentar von am 2. Mär 2016 um 03:23

Sehr informativer Bericht! Und endlich noch jemand, der Authentizität beim Geschirr zu schätzen weiß. :-)

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am 20. Dezember 2014
pterosaurus
25
1
3
3Speisen
4Ambiente
3Service

Das Mittagsbuffet(offen) ist bekömmlich und preislich ok!Leider ist auch der Yak und Yeti kein komplettes Nichtraucherlokal,was aber auch an der diesbezüglich absolut unfähigen Gesetzgebung liegen dürfte!Ansonsten ist das Lokal zu empfehlen.Ach ja,Donnerstag ist Mommoabend(Nepalesische Teigtaschen)!

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Letzter Kommentar von am 22. Okt 2016 um 01:55

Absätze wären von meiner Seite echt wünschenswert!

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am 6. Februar 2013
claudiastar
1
1
2Speisen
1Ambiente
2Service

Miesestes Preis-Leistungsverhältnis ever! Das Lokal ist schmutzig und die Einrichtung ist heruntergekommen. Mein Freund hat ein Kartoffelgericht um € 9,50.- bestellt und dafür eine kleine Blechschale mit einer gestreckten Kartoffelsuppe erhalten, dazu 3 dünne, kleine, geschmacklose Fladenbrotscheiben!! Auch meine Hauptspeise (11,50.-) war eher eine Vorspeise. Geschmacklich ok aber überhaupt nichts besonderes!! Die Portionen so klein wie in einem Haubenlokal und der Geschmack wie in einer besseren Kantine. Dafür war es extrem kalt im Nichtraucherbereich, wir mussten im Durchzug sitzen, weil die unprofessionellen Kellner ständig die Tür offen gelassen haben. Dieses Lokal ist nicht zu empfehlen!

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Letzter Kommentar von am 16. Jul 2013 um 12:13

Ich war mit SSW dort. Winzig waren die Portionen sicher nicht. Man muss ja nicht immer und überall vollgefressen ein Lokal verlassen, ist das das oberste Gebot?

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am 8. Jänner 2013
Experte
hautschi
107
33
24
5Speisen
3Ambiente
3Service
1 Check-In

Asien, danke für deine vielen unterschiedlichen Küchen, Gewürze und Gerüche!

Nicht zuletzt inspiriert durch durch mehrere interessante Bewertungen in diesem Forum, wollten mein Sohnemann und ich gestern Abend das Yak & Yeti ausprobieren.
Eine Reservierung um die Mittagszeit für den gleichen Abend stellte kein Problem dar. Ich würde jedenfalls eine Reservierung empfehlen, das Lokal war um 19 Uhr (und das an einem Montag) rappelvoll, ohne Bestellung wären wir wieder nach Hause gegangen.

Wie hier schon mehrmals geschildert, liegt das Yak & Yeti in einem Innenhof, der im Sommer sicher eine schöne Kulisse für den Gastgarten gibt.
Betritt man das Lokal, wird man vom sehr sehr angenehmen Duft von Räucherstäbchen empfangen und irgendwie ist man gefühlsmäßig gerade in Nepal angekommen.

Über die Raumaufteilung und die Einrichtung wurde hier schon sehr gut berichtet und ich verweise auf meine lieben Vortester.
Wir nahmen im Raucherbereich Platz. Bei mir kam es zu einem eigenartigen Phänomen von dem ich als nächstes berichten möchte: Ich bin wirklich eingefleischter Gernraucher und hab mich auf den Raucherbereich sehr gefreut. In diesem Lokal hat allerdings die Mixtur der Düfte (Räucherstäbchen, Gerüche der einzelnen zubereiteten Speisen) dazu geführt, dass mir keine Zigarette abgegangen ist, ganz im Gegenteil ich hätte den Zigarettenrauch als störend empfunden! So verließ ich schließlich später das Yak & Yeti ohne je eine Zigarette geraucht zu haben.

Im Service strudelte sich eine junge wirklich freundliche Dame ab. Sie hatte sehr viel zu tun, blieb aber immer freundlich und versuchte es jedem recht zu machen.
Alsbald wurden die Karten gebracht und los ging das lustige Aussuchen.
Die Karte bietet ausschließlich nepalesische Küche (ich mag die Lokale, die angeblich mehrere Küchen ach so brilliant bieten können sowieso nicht).
Vom Fleisch her kann man zwischen Lamm, Huhn, Rind und Fisch (kein Schweinefleisch) wählen, auch Vegetarier kommen durch ein großes Angebot auf ihre Kosten.

Wir wählten:

Vorspeisen:
Goru Ko Momo und Kukhura Ko Momo je 4,75: Hierbei handelt es sich um je 4 gedämpfte Teigtaschen einmal mit Rindfeisch, einmal mit Hühnerfleisch gefüllt. Dazu gibts ein sehr würziges Sößchen auf Tomatenbasis.
Ausgezeichnete Würzung, butterweiches Fleisch - eine glatte 5 zum Beginn.

Zweimal Golveda Ko Rash je 3,50:
Hierbei handelt es sich um eine Tomatensuppe mit nepalesischen Gewürzen und Tomatenstückchen als Einlage. Das nächste Geschmackserlebnis, wir zücken wieder beide die 5.
Warum die Suppen ca. 30 Sekunden nach den Vorspeisen serviert wurden weiß ich nicht. Entweder gehört sich das in Nepal so oder ist durch die wirklich große Gästeschar etwas durcheinandergeraten - egal supergut war´s und das ist die Hauptsache!

Hauptspeisen:
Yak und Yeti Huhn 14,--: Hühnerfleisch mit nepalesischer Sauce und Koriander, Hühnerfleisch mit Cashewnüssen und Obers, Okra mit Tomatensauce, Linsen und Reis. Das ganze bestellte mein liebes Söhnchen sehr scharf - und das war es auch. Er behauptet in seinem Leben noch nie so gut gegessen zu haben und war richtig traurig als es alle war. Könnte er, würde er die Note 6 vergeben.

Mansahari 16,--: Ein Gericht aus drei verschiedenen Gebieten Nepals. Hühnerfleisch mit südnepalesischen Gewürzen, Lammfleisch mit Gewürzen aus dem Kathmandutal, Rindfleisch mit nordnepalesischen Gewürzen, Linsen und Reis. Ich ging die ganze Sache mittelscharf an. Ein Hochgenuss! Mir bisher völlig unbekannte Gewürze erzeugten einen himmlischen Geschmack. Ich könnte auch nicht sagen, welcher Teil des Gerichtes besser war, jedenfalls auch von mir klar die Höchstnote 5.

Zu den Hauptspeisen hatten wir noch einmal Roti (Fladenbrot) 2,50: Dieses dürfte aus Vollkornmehl zubereitet gewesen sein. Es war ganz gut, hier schmecken mir allerdings die Naans, die ich vom Inder kenne, besser.

Als Getränke hatten wir:
Tulsi Tee (ein Kräutertee aus sechs Himalayakräutern), ganz hervorragend.
Zusätzlich gab´s noch ein Glas Mineralwasser und Lychesaft gespritzt. Beide Getränke waren in Ordnung.

In Summe machte die Rechnung € 58,25 aus, was ich für absolut adäquat halte.

Ich empfehle das Yak & Yeti wirklich von ganzem Herzen jedem, der neue Gewürze kennenlernen möchte und auch ein bisschen Schärfe nicht scheut.

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Letzter Kommentar von am 8. Jän 2013 um 16:06

Du hast Recht amarone, ich hab mir's gestern angeschaut, da will ich das nächste Mal unbedingt hin :-)

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am 16. November 2012
Kravathek
1
1
5Speisen
4Ambiente
3Service

Leider kann ich nach einer Knieoperation nicht im Nichtraucherraum am Boden sitzen. So muss ich mich halt Zupofeln lassen. Schuld sind nicht die Restaurantbetreiber, sondern unsere wenig geistreichen Damen und Herren im Hohen Haus!
Auf das Essen warten wir leider fast eine Stunde. Es stellt sich als ausgezeichnet heraus, reichlich und erschwinglich. Die Bedienung ist freundlich bis distanziert. Gesamteindruck: Das war sicher nicht unser letzter Besuch!

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am 2. November 2012
SandraR2
3
1
2
4Speisen
4Ambiente
3Service

Zum Ambiente brauch ich nichts mehr sagen, darüber wurde ausführlich geschrieben und dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Wir haben telefonisch einen Tisch für 4 Personen zur Mittagszeit im Nichtraucherbereich reserviert.

Der uns zugewiesene Tisch befand sich dann allerdings doch im Raucherbereich, was wir nicht sofort registrierten.
Das Personal sehr freundlich und dezent und ohne Hektik.

Mittagsbuffet gibt es eine kleine Auswahl der nepalesischen Küche
Suppe (Spinat), Papadam,
ein Linsengericht,
zwei Gemüsegerichte (in unserem Fall ein Krautgericht und gebratenes? gut gewürztes und vor allem frisches Gemüse)
zwei Fleischgerichte
Gurkensalat, drei Saucen,
Reis und würzige Kartoffel

Die Geschmacksrichtung geht leicht ins indische, allerdings bei weitem nicht so scharf und von der Würzung her auch etwas anders.

Die Spinatsuppe sehr gut.
Der Geschmack der drei vegetarischen Gerichte war sehr gut, meinem Mann allerdings viel zu mild.
Der in würfeln geschnittene Gurkensalat auch nach meinem Geschmack, frisch und gut mariniert.
Die Kartoffeln ausgesprochen lecker, kannte ich mit dieser Zubereitungsart bis jetzt überhaupt nicht.
Am Essen gab´s absolut nichts zum Aussetzen, lediglich die Wartezeiten bis etwas nach kam, waren mir einen Tick zu lange. Dafür wird aber frisch nachgekocht und dafür lohnt es sich dann doch etwas zu warten.

Die Getränkeauswahl durchaus ok. Der Mangosaft ok, das Glas Leitungswasser sehr gut und noch besser der nepalesische Gewürztee.

Was mir aber nicht gefallen hat, war der zugewiesene Tisch im Raucherbereich. Der Nichtraucherbereich liegt auf der anderen Seite des hübschen Innenhofes.
Hier hat man jetzt zwei Möglichkeiten, entweder man bleibt im Raucherbereich und nimmt den Qualm hin oder man begibt sich in den Nichtraucherbereich - wo man sich ja die Schuhe ausziehen muß was aber bei einem Mittagsbuffet eigentlich schon eine Zumutung ist, besonders wenn es draussen echt kalt ist, denn dann heißt es, Schuhe und Jacke an und aus und an und aus usw. Abgesehen davon ist es nicht jedermans Sache mehr oder weniger am Boden zu sitzen. Die Türe zum Wintergarten war im übrigen verschlossen, was den Weg zum Nichtraucherbereich verlängert, was dann lustig wird, wenn´s regnet oder schneit.

Trotz allem möchte ich dieses Lokal weiter empfehlen und wir werden auch wieder kommen, allerdings dann im Sommer, wenn´s wieder warm ist. Da freue ich mich dann auch auf den schönen Gastgarten.

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Letzter Kommentar von am 2. Nov 2012 um 13:05

sorry...6,50 Euro. Habs grad gefunden...Klingt gut!

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am 12. Oktober 2012
Experte
amarone1977
315
75
30
3Speisen
4Ambiente
3Service

amarone1977 meets schlitzaugeseiwachsam – once again!

Diesmal: Lektion in Sachen nepalesisches Essen. Für beide allerdings, da keiner von uns beiden jemals Erfahrungen mit nepalesischer Küche hatte.
Vorweg: über die Authentizität kann ich noch weniger erzählen, da ich so oft in Nepal war, wie ein Eskimo in Brasilien Urlaub macht.

Das Lokal befindet sich in einem Innenhof voller verschiedenartiger Dekorationen, die im entferntesten Sinne an einen Besuch im Heinrich-Harrer-Museum erinnern. Figuren, Devotionalien, bunte Fahnen. Schade, dass der Sommer vorbei ist, sonst wäre es hier recht gemütlich zum Sitzen.
Zuerst gehe ich mal beim „falschen“ Eingang links rein. Schank, Raucherbereich.

Der Nichtraucherbereich ist der Eingang im Hof ganz hinten rechts, die spielenden Kinder des Hauses weisen mir den Weg.
Und dieser Raum sollte ein Volltreffer sein. Kein normales „Gasthaus“-Feeling, sondern ein Raum mit mehreren erhöhten Sitzgruppen, die den Raum nicht nur niedriger machen, sondern auch ohne Schuhe betreten werden müssen.
Jetzt ist die ganze etwas improvisiert wirkende Holzkonstruktion zwar nicht 100%ig bequem, es sei denn man stopft rund um sich rum einen Haufen der schönen Pölster. Trotzdem hat das „Rumlümmeln“ am „erhöhten Boden“ was sehr Entspannendes – und es fehlt eigentlich nur mehr das Essen, das da kommt:

Ein knuspriges Fladenbrot als Appetizer – SSW, wie hieß es nochmal?

Ein Momo-Mix, zum Teil mit Fleisch, zum Teil mit Gemüse, darunter auch eine Kartoffelvariante. Die gebratene Variante ist etwas trocken, aber die anderen, die zu Recht an Dim Sums erinnern, sind wirklich vom Feinsten, der dünne, schön gummig-bissfeste Teig und die gut gewürzte, nicht versalzene Fülle ist ein wunderbares Essen, von dem ich mich schon mal fast alleine ernähren könnte.
Dazu: eine mit Ingwer und Knoblauch geschärfte Tomatensauce.

Mansahari: laut Speisekarte (online) ein Gericht aus drei verschiedenen Gebieten Nepals bestehend aus Hühnerfleisch mit südnepalesischen Gewürzen, Lammfleisch mit Gewürzen aus dem Katmandutal (Katmandu ist die Hauptstadt Nepals – ja immerhin weiß ich irgendetwas über dieses Land!) sowie Rindfleisch mit nordnepalesischen Gewürzen.
Dazu das Fladenbrot Roti und sehr guter Basmatireis.
Einhelliger Tenor: das Lammfleisch ist der Favorit. Fleischqualität und –geschmack und Würzung sind sehr ausgewogen, das Rindfleisch ist ein wenig fester, aber nicht flachsig. Die Würzung ist ungewohnt, aber auch nicht störend. SSW ist anderer Meinung, das Rindfleisch bleibt also mir. Einzig das Hühnerfleisch ist mir trotz butterzarter Eigenschaft viel zu salzig, auch wenn das Fladenbrot zum Neutralisieren bestens geeignet ist.

Lamm „Yak & Yeti“. Zwei Würzmischungen, dazu wie schon zuvor Linsenbrei, außerdem auch Okra, ein knackig-schmackhaftes Gemüse, das aussieht wie sternförmiger Zucchini, aber schmeckt wie eine Mischung aus Erbsen und Bohnen.
Leider bleibt der Geschmack dieses Gericht dem Gericht zuvor ein wenig treu, dazu kommt, dass für mich der Salzgehalt zu hoch ist.

Nachspeisen. SSW meint, dass die asiatische Küche generell nicht bei den Desserts „zuhause“ ist, man reicht stattdessen eher Obst als Nachtisch.
Die angebotenen Desserts bestätigen das zumindest zum Teil: während die süßen Teigtaschen mit „aromatischer Apfelfülle“ ganz nach meinem Geschmack sind, also nicht zu süß, dafür aber ordentlich mit Nelken gewürzt, dass die Zunge sogar leicht taub wird.
„Yin & Yang“, eine Kombination der Nachspeisen „Kailash“ (nicht nur ein heiliger Berg, sondern auch ein karamellisiertes Teigbällchen mit hausgemachtem Joghurt) und Sheto Tara (ein karamellisiertes Milchbällchen mit Erdbeer-Joghurt-Sauce).
Letzteres erinnert geschmacklich sofort an einen frisch geöffneten Becher Jogurella. Das Supermarkt-Kühlregal lässt grüßen.
Das „heilige“ Teigbällchen daneben ist weit besser und geht in die Richtung „Kokos“, ist aber auch kein wirklich großer Wurf.

Das gab’s zu trinken: Tee mit Kräutern aus dem Himalaya und einen Honig-Ingwertee. Beide sehr empfehlenswert. Nie käme ich hier auf die Idee, Wein oder gar Bier zu trinken. Frevel!

Ein Wort noch zum Service: der Familienbetrieb ist ebenso entspannt wie fast „auffällig unauffällig“, alles kommt zur rechten Zeit, man hält sich vornehm zurück. Einzig die Kinder sind etwas lebhafter, die entzückenden Lausbuben erlauben sich sogar den Scherz, mich beim Aufsuchen der Toilette auf’s „Mädchenklo“ zu schicken.

Fazit: sehr entspanntes Lokal. Genau zwischen Indien und China gelegen könnte man die Küche sogar als gewisses Mittelding zwischen den beiden Kulturen beschreiben, wenn man dies als (Fast-)Laie beider Kulturen so benennen darf.
Einige Speisen wie etwa die Daal-Gerichte finden sich auch tatsächlich in indischen Lokalen, während die Momos auch beim Tibeter am Währinger Gürtel zu finden sind, wenn auch dort weniger Salz und mehr Vollkorn verwendet wird.

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Letzter Kommentar von am 14. Okt 2012 um 09:16

SSW: Ganz meinerseits! :) Das soll aber jetzt nicht heißen, dass man von dir nix mehr zu lesen bekommen! ;-)

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am 23. Jänner 2012
Noby
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Gemütliches nepalesisches Ambiente, sehr freundliche Bedienung und super Essen! Das Restaurant ist eigentlich ein Teil von Nepal - der Innenhof und das Gastlokal könnten genausogut irgendwo in Kathmandu oder woanders in Nepal sein, das Essen schmeckt original Nepalesisch und die Bedienung ist genauso freundlich, zuvorkommend und liebenswert wie Nepalesen eben sind.

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Kommentar von am 24. Jän 2012 um 14:31

Waren Sie schon mal in Nepal?

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am 5. November 2011
thoranius
25
18
8
3Speisen
4Ambiente
3Service
1 Check-In

Heute hat es den Thoranius, seine Frau und seine Tochter ins Yak + Yeti verschlagen. Das Lokal liegt im Innenhof und hat einen sehr hübsch geschmückten Gastgarten. Im Garten waren wir leider nicht, obwohl es heute, für November doch angenehm warm war.

Ambiente: Es ist ein eher kleines Lokal mit 7 Tischen dir für 6 bis 8 Personen ausgelegt sind. Das Lokal ist sehr hell und mit allerlei Tibetanischen Masken und Fahnen geschmückt. Ein wirklich schönes, angenehmes Lokal. An der hinteren Wand, sind Tibetische Zeichnung einer Künstlerin ausgestellt die man, wenn man möchte auch käuflich erwerben kann.

Service: Wir wurden eher neutral begrüßt und zum Tisch gebracht. Als der Kellner 2 min später mit den Karten kam, wurde er dann doch viel freundlicher. Ohne sich unsere Wünsche aufzuschreiben, brachte er die gewünschten Getränke sehr flott. Auf die Speisen mussten wir leider ein bisschen länger warten aber das Lokal war bis auf 2 Tische wirklich gut besucht.

Speisen: Meine Tochter hatte eine Nudelsuppe mit allerlei Gemüse und war restlos zufrieden und glücklich. Ja, sie liebt Suppen.

Momo Ko Rash: eine Klare Suppe mit gedämpften Teigtaschen welche mit faschiertem Rindfleisch gefüllt waren. Meiner Frau hat sie geschmeckt aber sie meinte, dass die Suppe meiner Tochter vom Geschmack her viel besser war.

Alu Ko Atschar: gekochte Kartoffeln mit Kräutern uns Sesam. War jetzt vom Text her nichts besonders anspruchsvolles, aber vom Geschmack war es wirklich Top. Kann ich nur empfehlen.

Momo Mix: 12 gedämpfte Teigtaschen mit unterschiedlicher Fülle. Die Füllungen waren, Rindfleisch, Hühnerfleisch, Lammfleisch, Kartoffeln und Spinat und Käsefüllung. Dazu gab es noch eine kalte Tomatensauce die eine wirklich angenehme Schärfe hatte.

Kokuhra Ko Ledo: eine Art Hühnercurry mit Nepalesischer Cashewsauce und Koriander. War geschmacklich sehr gut, meine Frau hat es nur gestört das auf dem Hühnerfleisch noch die Haut drauf war und sie das nicht so toll findet. Dazu gab es Reis.

Wer Tee mag sollten unbedingt die Nepalesischen Teevariationen ausprobieren. Ich hatte den: Yeti Kräutertee mit Zitronengras. Der Geruch ist ein bisschen eigenartig aber er schmeckt ausgezeichnet.

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Letzter Kommentar von am 18. Mär 2012 um 20:14

Werd ich sicher machen und Tees trink ich besonders gerne! Danke dir

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am 16. Dezember 2010
BrownSugar
31
1
4
4Speisen
4Ambiente
4Service

Ich war mit einige Freunden im Yak und Yeti und es hat uns sehr gut gefallen.
wir bestellten verschiedene Vorspeisen und Hauptspeisen, die uns der Kellner sehr freundlich erklärte. Die Momos zur Vorspeise waren spitze, auch die Hauptspeisen, erinnern etwas an inidsche Currys, waren super.
Serviert wurde in kupfernem Geschirr, was das ganze richtig authentisch macht.
Das Ambiente ist rustikal, mit viel Dekoration aus Nepal (Bilder, Erinnerungsstücke usw.)
Die Nachspeise hat mir nicht so gut geschmeckt (süße Milchbällchen) ist aber wahrscheinlich Geschmackssache. Beim bezahlen schenkte uns der Chef des Hauses noch einen Kette mit einem napalesischen Anhänger, was besonders nett war.

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am 26. November 2010
Experte
Gastronaut
428
45
29
3Speisen
3Ambiente
4Service

Wir besuchten das "Yak und Yeti" an einem Donnerstag und somit an einem "Momo-Abend"! Will heißen, dass es außer den nepalesischen Teigtaschen nur eine handvoll anderer Speisen aus der Karte zu bestellen gab! Da wir alle aber noch ohnehin keine Erfahrungen mit Momos gemacht hatten, entschlossen wir uns also für die Momos.
Während der schier endlosen Wartezeit hatten wir die Gelegenheit das Lokal zu betrachten: Seit den Zeiten, als das hier ein normales Beisl war hat sich rein innenarchitektonisch wenig verändert, dafür ist alles liebevoll mit nepalesischen und tibetanischen Objekten und buddistischen Gebetsfahnen dekoriert.
Unsere verschiedenen Momos kamen alle gemeinsam auf ein kupfernen Tablett und nach einer kurzer Erklärung was denn nun wo drin wäre haben wir uns die dampfenden Bällchen schmecken lassen.
Hätten wir nicht eine Auswahl nepalesische Saucen dazu serviert bekommen, hätten wir die Unterschiede zwischen Momos und handelsüblichen Wantans, Gyozas oder sogar Schlutzkrapfen nur eher schwer erschmecken können, so ging es aber sehr gut!
In in Sachen Schärfe war ich persönlich ein wenig enttäuscht...
Besonders gut weil frisch und gesund sind hier die Nachspeisen, von denen die meisten auf Obst- und Joghurt-Basis sind. Eine dieser Speisen mit Zimmt, Birnen und Granatäpfeln haben wir uns nur aus reinem Gusto geteil, denn nach all den Momos war bei uns von so etwas wie "Hunger" absolut keine Spur mehr!
Das wir hierher wiederkommen werden ist gar keine Frage!

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Letzter Kommentar von am 26. Nov 2010 um 11:25

Danke! Aber das ist hier kein Wettbewerb!

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am 22. Oktober 2008
Kevin
116
6
9
4Speisen
4Ambiente
4Service

Die nepalesische Küche ist einfach nicht so geschmacksintensiv wie so manch andere asiatische - aber sie hat durchaus seine reize!

Gekocht wird dafür absolut authentisch - man schmeckt keinen Unterschied zw einem Dhal Bat in Nepal am Berg oder im Yak & Yeti!

Das Lokal ist schlecht aber gemütlich.
Bedienung ist auch ganz ok - ich bin ein Geniesser - ich gehe wegen dem Geschmack zum Essen ;o)

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Letzter Kommentar von am 17. Mär 2012 um 23:19

Meidlinger: schon klar, dass der Bericht schon älter ist, aber die Info ist nichtsdestotrotz unklar.

Gefällt mir
am 29. Juli 2008
huberta
2
0
3Speisen
4Ambiente
3Service

wenn man zeit hat und die nepalesische gemütlichkeit liebt ist das lokal sehr zu empfehlen.

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Yak & Yeti - Karte
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Bewertet am 29.07.2008

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