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Windmühlheuriger

Kalvarienberg 1
2070 Retz
Niederösterreich
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Heuriger
Lokal teilen:

3 Bewertungen für: Windmühlheuriger

Rating Verteilung
Speisen
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 2. September 2013
maximus
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3Speisen
5Ambiente
4Service

Kurzreview:

Als gebürtiger Steirer ist mir die Wiener Heurigenkulutr ein Gräuel. Kübelliptauer und Warmhalteschweinsbraten können mich nicht erfreuen. Obwohl es da sicher die eine oder andere Ausnahme geben mag...

Fernab der Großstadt gibt es in Retz den Wildmühlenheurigen welchen wir nach der Bewanderung des „Mittelbergweges“ besucht haben. Hier bekommt man wirklich eine „richtige“ Buschenschankjause. Bretteljause, Belgetes Brot, kalte Spezialitäten vom Schweinernen, sauere Angelegenheiten und Windmühl-Brot aus der hauseigenen Backstube.

Der Hunger war nicht groß. Wir bestellen trotzdem die Rindfleischsulz sowie eine Bretteljause.
Die Sulz mit etwa „Vogerlsalat“, Ruccola, Zwiebeln, Kernöl => sehr gut.
Am Brettel gab es „Xselchtes“, Blunzen, Käs, so ein Art Verhackerts und noch ein paar Schmankerl. Dazu ein Körbel mit selbsgemachten Brot & Gebäck. Alles in allem ein wirklich guter Buschenschankstandard.

Den hauseigenen Bio-Wein haben wir nicht probiert. Da wir nach der Wanderung aber ordentlich Durst hatten gab es 1 ¼ Liter Traubensaft-Leitung. Excellent!! Dieser schlägt mit 1,2€ / Viertel zu Buche. Wo gibt’s denn sowas? Gesamt waren es dann 18€. Und da die Servicekräfte fesch, flott und freundlich waren blieb ein 20er dort.

Nebenbei sitzt man noch schattig unter Weinreben und genießt einen traumhaften Ausblick ins Weinviertel und nach Retz.

Geschichte und Bilder der Windmühle erspar ich euch. Findet man ja im Netz.

Alles in Allem: Empfehlenswert für einen schönen Sonntagsausflug

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Letzter Kommentar von am 3. Sep 2013 um 19:44

Die Schreibweise ist sicher umstritten. Xöchts, Xselchts oder Xselchtes.. ich weiss es nicht genau. Literaturnachweis habe ich auch keinen gefunden ;-)

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 9. Mai 2013
Update am 11. Mai 2013
Experte
amarone1977
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3Speisen
4Ambiente
3Service
2 Fotos1 Check-In

Vorweg: es war ein traumhafter Tag in Retz.

Was tun, wenn der 1. Mai auf einen Mittwoch fällt und an ein Heimfahren nach Nordslowenien nicht zu denken ist?
Man findet einen Bericht der geschätzten Userin Toeris und fährt kurzerhand nach Retz.

„Die Perle der Weinviertels“ mit ihrem schon im 15. Jahrhundert existierenden Kellernetz, welches durch die günstige Feuchtigkeit des (Urmeer-)Sandbodens einfach und zumeist ohne Bedarf an Ziegeln gegraben wurde.
Die Stadt ist ja in vielerlei Hinsicht besonders. Jeder Bürger durfte mit Wein handeln, selbst der Tischler und der Schmied. Bedingung war nur, dass er den Wein auch lagern konnte. In dem 20 Kilometer langen Kellernetz unter der Stadt kein Problem.
Tipp zwischendurch: den so genannten Erlebniskeller sollte man gesehen haben.

Die ganze Altstadt ist ein einziges Schmuckkästchen, ganz besonders natürlich der Hauptplatz mit dem Rathausturm. Dank der Verschonung der Stadt vor alliierten Bomben ist sie es heute noch.
Zum Essen muss ich allerdings den Stadtkern in Richtung Kalvarienberg verlassen.

Eines der Symbole der Stadt ist das Briefmarkenmotiv schlechthin, die Retzer Windmühle, die noch immer eine funktionierende Mühle ist.
Was amarone besonders freut, ist die Tatsache, dass nach einem schönen Spaziergang der Hunger pünktlich zurück ist. Der Windmühlen-Heurige lädt zum Fest des 1. Mai und kommt wie gerufen.
Es wird zünftig musiziert, „béhmische Polka“ hért man schon von dér Weiten!
Zünftig sind auch die reschen Damen gekleidet, die respekteinflößend Jausenberge auf Tabletten dahertragen, die fast die Ausmaße des Retzer Hauptplatzes zu haben scheinen.

Ein Müllerbrot muss es sein, bestes Fleisch, darüber Karottensalat, Karottensalat und nochmal Karottensalat. Warum? amarone bestellt das gesamte Geschwader vom Sauergemüse ab und es schmeckt auch so. Und wie. Vor mir wird eine ellenlange belegte Panflöte serviert, die fast für zwei Esser reicht.
Beim nächsten Mal werde ich mir dann die von Toeris erwähnte Rindfleischsulz gönnen, die hatte ich vor lauter Appetit auf belegtes Brot glatt überlesen.
Ebenso beim nächsten Mal: die hochgelobten, hausgemachten Mehlspeisen. Leider wartet die Kellerführung in Retz auf mich.

Zu trinken? Fehlt in keinem Heurigen, schon gar nicht hier: der aromatisch-fruchtige Rosé-Traubensaft ist wirklich ein feines Getränk, am besten pur mit einem großen Glas Mineralwasser extra.

Trotzdem kann der Traubensaft nichts gegen seine vergorenen Brüder ausrichten. Ein wahres Kulturgut ist im Weinviertel der vielerorts geschmähte Blaue Portugieser. Als Heckenklescher verschrien, beschreibt man ihn hier liebevoll mit seinem „Veilchenduft“. Mich persönlich erinnert der Duft vor allem an den frischen, noch nicht fertigen Wein, der aus dem Tank gekostet noch diese „rohe“ Frucht verströmt.

Diese herbe Frucht ist aber genau das, was zum belegten Brot am allerbesten passt, da verschmähe ich schon mal gern einen Grünen Veltliner oder Neuburger (sag niemals Weißwein zu ihm!).
Der Wein schmeckt so gut, es scheint, als würde sich das Windrad drehen. Halt, nein: es dreht sich doch, an dieser Stelle sei noch die Führung erwähnt, die sich angeblich wirklich lohnen soll. Ein technisches Kulturgut.
Ich bleibe heute beim vinophilen Kulturgut, die Mühle kommt beim nächsten Besuch dran.

Kurzes Fazit: Die Jause lohnt sich hier wirklich, auch wenn natürlich nicht Zeit war, alles auf der Karte durchzukosten.
Der Traubensaft löscht den Durst, der Portugieser hebt die Stimmung, die Damen im Service sind nicht nur zünftig, sondern auch gleichermaßen flink.
Spielt dann auch noch die passende Musik bei bestem Wetter, so kann man hier eigentlich nichts mehr schiefgehen.

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am 11. Juni 2012
DagmarS
141
2
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4Speisen
5Ambiente
3Service

Einfach ein wunderschöner Platz, der Blick über das Weinviertel ist sensationell. Auch der moderne Zubau ist gelungen und geschmackvoll.
Unser Betriebsausflug (ca. 30 Personen) führte nach Retz und zum Windmühlheurigen, es war kein Problem, Plätze und Platten für so viele Personen vorzubestellen.
Als wir dann eingetroffen waren, wurde flott aufgetischt - un die Qualität der Speisen auf den kalten Platten war hervorragend.(Die Speisen sind bei der Beurteilung von Toeris ausführlich beschrieben bzw. sogar abgebildet.)
Dazu gut gekühlter Wein in angenehmer Umgebung - ein wirklich lohnendes Ausflugsziel!

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Erst-Tester

Bewertet am 11.06.2012

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