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Ambiente
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39
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41
Gesamtrating
41
9 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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TIAN Restaurant WienTIAN Restaurant WienTIAN Restaurant Wien
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TIAN Restaurant Wien Info
RESTOmeter
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 453
|
55
Wien
Rang: 295
Features
Gastgarten, Schanigarten
WLAN, WiFi
Ambiente
Trendy
Stylish
Gemütlich
Vornehm
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Gängige Karten
Eröffnungsjahr
2011
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
12:00-24:00
Mi
12:00-24:00
Do
12:00-24:00
Fr
12:00-24:00
Sa
12:00-24:00
So
geschlossen
Lokalinhaber:
tian
Letztes Update von:
tian

TIAN Restaurant Wien

Himmelpfortgasse 23
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Vegetarisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 890 4665
Lokal teilen:

9 Bewertungen für: TIAN Restaurant Wien

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 15. Februar 2016
MichaelA2
10
1
8
5Speisen
5Ambiente
4Service

Valentinstag-Menü 2016, heuer bereits am 13. Februar, da der 14. Februar ein Sonntag war. Das Menü, 8 Gang mit Weinbgleitung klang verlockend, daher fiel recht rasch der Entschluss mein Mädl dieses Jahr ins Tian zu entführen. Und vorab: Es sollte ein großartiger Abend werden, hier aber meine Bewertung im Detail:
Die Begrüßung fiel sehr professionell und freundlich aus, die Reservierung war rasch gefunden, der Tisch hübsch mit einer Rose und dem Menü, das mit einem Siegel versiegelt war gedeckt. Die Tische standen mir vielleicht eine Spur zu eng zusammen, aber keinerlei Beanstandung bis hierher.
Als Aperitif wurde ein Glas grüner Veltliner Sekt von Jurtschitsch mit einem Gelee-Kügelchen gefüllt mit Sirup von schwarzer Johannisbeere gereicht. Mit dem Strohhalm konnte man das Gelee zerstossen und den Sirup mit dem Sekt vermischen (was, wir wir beobachten konnten, nicht einem jeden Gast gelang). Etwas schade für uns, dass man den Aperitif nicht selbst wählen konnte.
Als Gruß aus der Küche wurde Mini Ciabatta mit 3 Sorten Olivenöl sowie hausgemachte Butter gereicht, das Brot wurde während des ganzen Essens nachgebracht. Dazu gab es ein Süppchen von roter Rübe (sehr harmonisch, schöne Süße von der roten Rübe).

Danach ging es mit den 8 Gängen los:

1. Schwarz & Weiss | Schwarzwurzel | Trüffel | Schwarzhafer
Die Schwarzwurzel war gewälzt in einer Art Brösel, sehr schön knackig (fast schon "gefährlich" zu schneiden). Die Sommertrüffel dazu sehr gut, dazu wurde ein Mini Stanitzel gefüllt mit Krautsalat in einem Bett von Schwarzhafer und anderen Körnern (leicht geröstet, fast schon etwas ähnlich zu Granola) serviert wurde. Alles in Allem ein sehr guter Start.

2. Tropea | Rote Zwiebel | Sauerteig | Preselbeere
Für mich eines der Favoriten des Menüs. Ein Art Tartare von roten Zwiebeln auf Sauerteigblättchen, dazu knackige rote Zwiebelchen die eingelegt gewesen sein dürften. Dazu ein Schuss einer roten Zwiebel Essenz, die eine sehr angenehme Süße von den roten Zwiebeln hatten und sehr intensiv nach den Zwiebeln schmeckte. Ein sehr harmonisches und spannendes Gericht.

3. Dashi | Rose | Karotte | Sesam
Auch das ein exzellenter Gang: eingerollte Karotte, dazu eingelegte gelbe Karotten, übergossen mit einem Sud (ganz angenehme Würze, ein Hauch von Curry) und etwas Sesam. War mein Lieblingsgang und überraschend sättigend. Sehr gut!

4. Mach mich nicht sauer | Sauerkraut | Porree | Erdäpfel
Letztendlich Erdäpfeltascherl gefüllt mit Sauerkraut-Rahm-Fülle und einem Sauerkraut-Sud. Nicht schlecht, hatte ich mir aber etwas mehr "Boom" erwartet.

5. ein Männlein steht im Walde | Schwarzkohl | Hagebutte
kleine gefüllte Röllchen aus Schwarzkohl, dazu Mehrkornbeilage. Dazu eine Schwarzkohl Essenz, die als extrem intensiv und sehr vorsichtig zu geniessen angekündigt wurde (war meiner Ansicht nach etwas übertrieben...) Sehr gut, aber mir persönlich hat hier etwas die Frische gefehlt, auch wenn das Hagebuttengelee einen sehr angenehm fruchtigen Akzent gesetzt hat.

6. Artischoke | Mandarine | Perigord Trüffel
Als Höhepunkt wieder einer unserer Favoriten: Die Artischoke wurde zu einer Art Tartare verarbeitet, dazu eine sehr stimmige Soße mit der Mandarine und Trüffel, begleitet von einem doppel gebackene Ei. Sehr, sehr gut!

Als Zwischengang wurde uns dann ein Sektsorbet mit Lemongrasstee gereicht. Hat wohl die Aufgabe erfüllt und den Gaumen gekühlt, in Summe aber recht unspektakulär.

7. Pala Rouge | Dirndl | Vanille | rote Rübe
Mini Palatschinken, gefüllt mit einer Art Topfencreme mit Dirndln, sehr angenehme Säure. Dazu rote Rüben, die zwar geschmacklich gut harmonierten, für mich aber trotzdem nicht zu 100% in das Gericht integriert schienen. Trotzdem ein sehr guter Dessertgang!

8. La Sanglée des Couardise | Fichte | Zirbe
Ein sehr guter Käsegang: Der käse kam geschmolzen daher, dazu ein Sud aus Fichte & Zirbe, passte hervorragend zusammen.

Die dazu gereichte Weinbegleitung passte zu den jeweiligen Gängen hervorragend (auch wenn die ganz großen Highlights gefehlt hat, wenn man davon absieht, dass einer der Weine vom Weingut von Angelina Jolie und Brad Pitt kam wenn man Wert drauf legt...), etwas schade nur, dass größtenteils auf heimische Weine verzichtet wurde.

Ein Wort noch zum Service: Das Service war im Großen und Ganzen sehr aufmerksam, auch wenn man manchmal das Gefühl hatte, dass es nicht 100%ig sattelfest war (Speisendetails wurden einmal nicht gewusst, es wurde nicht gleich nach einem Kaffee gefragt, einmal fiel mir die Gabel zu Boden was unbemerkt blieb), wusste es doch mit viel Charme und Freundlichkeit diese kleinen Mankos gut zumachen. Auf Grund der erwähnten Dinge nur 4 Sterne, aber trotzdem fühlten wir uns immer perfekt betreut.

Auch preislich sehr erfreulich: Wie ich später auf der Rechnung feststellte war im Menüpreis (8 gänge inkl. Weinbegleitung) bereitst auch unlimitiert Wasser (Römerquelle aus der Flasche) sowie Kaffee und Aperitif inkludiert, um € 195,00 / Person auf dem Niveau tatsächlich ein fairer Preis.

Endfazit:
Auch wenn ich bekennender Fleischliebhaber bin, werden wir ganz sicher wiederkommen. Dies war unser zweiter Besuch und ich bin immer wieder überrascht, wie angenehm doch "ein paar Karotten" sättigen können. Vielen Dank für einen wunderschönen Abend. Achja: Fotos habe ich leider keine, ich persönlich versuche in Restaurants mein Handy immer ohne Ausnahme in den Tiefen der Handtasche meiner Begleitung zu belassen...

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Letzter Kommentar von am 15. Feb 2016 um 21:37

Gestern erst in "Kitchen Impossible" bei VOX zu sehen - heute schon eine aktuelle Bewertung. Vielen Dank.

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am 21. Juli 2014
LaboHeist
9
1
2
5Speisen
4Ambiente
5Service

Einfach toll! Ein Erlebnis, das man lange nicht vergisst. Großartig, was die Küche leistet und wie die Bedienung die einzelnen Gänge präsentiert. Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Unbedingt einmal probieren!

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Kommentar von am 22. Nov 2015 um 21:50

Neugier ist geschürt - Details wären interessant.

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am 16. Dezember 2013
Killian
2
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Sehr interessant und sehr lecker. Nicht unbedingt etwas, wenn man hungrig ist, aber definitiv etwas, wenn man Neues erleben will. Bravo.

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am 30. Juli 2013
Himmel
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Das Essen schmeckt traumhaft. Sicher eines der besten Restaurants in Wien. Echt empfehlenswert!

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Letzter Kommentar von Unregistered am 31. Jul 2013 um 13:20

@hautschi: Mehr Info ok: das Essen hat eindeutig Haubenniveau. Das Personal ist erfreulicherweise - im Gegensatz zu sonstigen von der Qualität her entsprechenden Restaurants - nicht so steif und distinguiert, sondern von einer fast herzlich zu nennenden Freundlichkeit. Das einzige, dass mir dort nicht so gut gefällt ist, dass die Tische etwas eng zusammen stehen. Etwas anderes hat meine kritische Natur dort noch nicht zum Beanstanden gefunden. Meint Himmel.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 18. Oktober 2012
Update am 29. Dezember 2012
Experte
amarone1977
315
75
30
3Speisen
4Ambiente
3Service
7 Fotos1 Check-In

Ein vegetarischer Genusstempel.

So könnte man das außergewöhnliche imposant-barocke Innenleben des Lokals vom ehemaligen Superfund-Teilhaber Christian Halper ad hoc beschreiben.
Dazu Holz, Moos, Braun, Grün, Violett bzw. „Malve“, wie es von einer Designerin wahrscheinlich bezeichnet worden wäre. Es fehlen eigentlich nur noch die Ballett tanzenden Bienchen aus der berühmten D‘arbo-Honigwerbung und der "Waltz" vom Balanescu Quartet (man höre: Link).
Das Ambiente ist gewöhnungsbedürftig, aber vor allem mal Geschmacksache (am besten die Bilder auf der Website betrachten), der Sanitärbereich verschwindet fast vor lauter Schlichtheit, wenn man vom mystisch selbstleuchtenden Wasch“becken“ (eher eine Rinne) mal absieht (der Lokalbesitzer selbst hat ein Foto davon reingestellt).

Gut, soviel mal zum Schein, nun zum Sein.
Man wird im Eingangsbereich empfangen, sehr freundlich, Prise Humor. Das passt immer. Da ich heute mal allein bin, krieg ich auch einen dementsprechenden Tisch. Der gehört allerdings wirklich zum kleinstmöglichen gastronomischen Nenner. Entspannt beim Essen Zeitung lesen wird wohl kaum möglich sein.

Die Kellner sind stets bemüht, wenn auch Fragen zur Zubereitung oder zum Wein bzw. das Weineinschenken an sich ein bisserl umständlich wirken (man beugt sich vor mir quer über den Tisch, anstatt einfach von der andern Seite des ohnehin kleinen Tisches bequem einzuschenken).

Getränke: absolut erwähnenswert ist hier die Auswahl an teils biologischen Säften wie etwa verschiedenen Trauben- oder Apfelsäften (letztere sogar reinsortig!), Biobier und Mineralwasser mit Sirup.
Ich entschied mich für letzteres: einen halben Liter Mineralwasser mit Thymian und Zitronengras, serviert in einer großen, schicken Karaffe. 3,70 Euro dafür zu verlangen, ist wahrlich nicht unverschämt.
Nicht zu verachten übrigens auch der Bio-GV vom Zillinger und der BF von dem für mich bis dato unbekannten Weingut Wagentristl (Neusiedlersee Hügelland) um faire 3,70 bzw. 3 Euro.

Ein Gruß aus der Küche – bzw. aus dem Kühlschrank:
eine mit „hauseigenem Joghurtdeckel“ zugedeckte Kaltschale mit Kirschen und roten Rüben.
Rote Rüben sind ja nicht unbedingt mein großes Liebkind, hin und wieder in der Rohkost mit Karotten und Apfel, hier ist der dominante Geschmack doch zu dominant, das mag aber einem Roten-Rüben-Fan in die Karten spielen, der – oder die - hier voll auf seine oder ihre Kosten kommt.
Dezent gewürzt.

Ein Brotkorb kommt.
Mit vier kleinen Schälchen serviert: Kalamata-Olivenöl, Rohmilchbutter, Sprossen mit Walnussöl und australische Salzflocken.
Brot kommt u.a. vom Neo-Retro-Facebook-Bäcker Joseph (auch aus dem 1. Bezirk). Das Ganze für 3,50 auch nicht wirklich übertrieben, vor allem die Sprossen und die Butter haben’s mir angetan, netterweise kassieren die Herrschaften das Gedeck nicht gleich wieder vor der Vorspeise ab, wie dies anderswo allzu oft der Fall ist.

Eine Kokos – Mumbai Curry - Schaumsuppe mit Haselnuss – Tin Sun (6€):
ein cremiges Süppchen, das die Seele wärmt. Mehr als reichliche Portion. Nicht schlecht, allerdings auch ein bisschen süß für meinen Geschmack, das wird bei jedem Löffel „mehr“. Die ungesüßte Kokosmilch wäre hier meiner Meinung nach die bessere Wahl gewesen.

Die Erdäpfelroulade mit Saubohnen und Eierschwammerl (15€):
kunstvoll arrangiert, steht das Ensemble in einer kartoffeligen Sauce, die Dekoration spielt mit Erbsenpüree, allerlei Gepflänz und Geblüh, sowie auch dünn gehobelten Radieschen. Das passt im Grunde genommen auch sehr gut und schmeckt zusammen auch sehr ordentlich, allerdings haben die Röllchen selbst ein Problem mit der Konsistenz: warum? Kartoffel enthalten Stärke, die eingerollten Palatschinkenstücke arbeiten wie ein Schwamm und entziehen Flüssigkeit. Darüber hinaus dürften die Röllchen nochmal kurz angebraten worden sein.
Folge ist eine eher feste, bissi trockene Sache. Schade drum, ich durfte in Salzburg kürzlich erleben, was man mit Crepes und ihrer Füllung so Wunderliches mit dem Gaumen anstellen kann.

Creme Brûlée mit Himbeeren und Zitronen Verbene (8€):
nicht billig, aber auch ein groß dimensioniertes Schüsserl. Sehr gut, wenn auch die typisch französisch-„suppige“ Konsistenz fehlt, es geht eher in Richtung weicher Pudding. Fein aber die Kombination mit dem Himbeermark darunter.

Alles in allem kann man sagen: Erwartungen wurden soweit mehr oder weniger erfüllt, übertroffen allerdings nicht. Die Idee eines außergewöhnlichen, edlen Veggie-Restaurants ist zumindest mal in puncto Aufmachung und Speisenpräsentation gelungen. Das kann man mal einem vegetarischen Landei zeigen.
Das Lokal hat also absolut seine Berechtigung, denn warum sollen vegetarische Restaurants immer nur klein, bescheiden und alternativ ihr Dasein fristen.

Beim Service und bei den Speisen ist allerdings doch noch Luft nach oben, da fehlen die ganz großen Geschmackswunder und eine gewisse Sattelfestigkeit bei der Zubereitung.
Von einem vegetarischen Restaurant der Luxusklasse, wie oft mal beschrieben, ist man aber dann doch noch weit entfernt, die Preise sind alles andere als abgehoben, wie man es vielleicht ob der opulenten Kulisse erwarten oder „befürchten“ würde, da reicht allein schon ein Blick auf die Getränkekarte.

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Letzter Kommentar von am 29. Nov 2012 um 17:34

Wer Granderwasser haben will, soll's haben. Würde mich mal interessieren, wie Blindverkostungen von diesem Wasser ausgehen würden. Herr Grander selbst kann sich ja vor dieser "Bedrohung" nicht mehr fürchten, weil er ja schon das Zeitliche gesegnet hat.

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am 8. Oktober 2012
amrit
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

In den letzten Monaten war ich stets vor, während und nach dem Essen rundum sehr zufrieden bis begeistert. Konnte noch an keiner Speise etwas bemängeln, im Gegenteil - ein großes dickes Lob an die phantastische Küche! Ambiente und Service verstärken das rundum vegetarische Erlebnis/Ereignis. Und da man ja immer etwas verbessern kann...ja, der Kaffee ist mir manchmal zu wenig heiß, doch die genialen Nachspeisen überdecken den kleinen Seufzer spielend.

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Kommentar von am 8. Okt 2012 um 09:56

Was hast du denn dort gegessen, dass dich so begeistert hat? Auf welche Weise hat sich das Service überdurchschnittlich hervorgetan?

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am 28. August 2012
bernd3345
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

das wird mein neues Lieblingslokal!!! endlich gibt es ein Top vegetarisches Lokal auch in Wien, wurde ja Zeit das wir mit dem internationalen Niveau in den Weltstädten nachziehen können. Top Service! professionell und eine extrem chillige nette Lounge im Untergeschoß, ebenso dort eine TOP BAR! und die Musik erste Sahne !! danke

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am 21. April 2012
gerhardax
1
1
3Speisen
3Ambiente
4Service

Modernes, sauberes Lokal, mit gutem Service,
jedoch teuer

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Letzter Kommentar von am 30. Aug 2012 um 10:10

gerhard: gehst du in jedes Restaurant mit derselben Erwartungshaltung rein? Man möchte glauben, du warst in irgendeinem x-beliebigen Lokal....

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 28. März 2012
Experte
Gastronaut
428
45
29
3Speisen
4Ambiente
4Service

Dass es das neue Tian gibt, ist im Prinzip wirklich gut! Denn zumindest wird man als Vegetarier hier menschlich geschätzt. Das ist nicht überall so. Allzu oft wird man als Fleischloser als Gast zweiter Klasse behandelt, als jemand mit einer gesellschaftlich bestenfalls akzeptierten Essstörung. Legendär wäre da zum Beispiel der "Gemüseteller", als vegetarische Speise in den Plachutta-Lokalen: Dieser besteht schlicht und einfach aus sämtlichen Beilagen,die es im Hause gibt, ganz egal,ob diese zusammenpassen oder nicht. Was sie übrigens nicht tun...

Und in den allermeisten Häusern hat man als Veggie überhaupt nur die Wahl zwischen "Knödel mit Ei" oder gebackenen Zucchini, und beides ist nur eher selten gut!

Da kommt ein reiner neuer Vegetarier in bester Lage gerade recht! Tian-Betreiber Christian Halper (übrigens ein Mitbegründer von Superfund) hat weder Kosten noch Mühen gescheut,um auch tatsächlich einen neuen Luxustempel aufzuziehen, und auch er, der bereits seit dem 12.3.2012 (!) Vegetarier ist, isst gerne in seinem neuen Lokal! Optisch ist dieseswirklich spannend, und zwar nicht nur wegen der Einrichtung, sondern auch wegen so manchen Figuren an den Nebentischen: Mittelalterliche Männer mit Frauen, die ihre Töchter sein müssten, aber wahrscheinlich ihre Sekretärinnen sind. Oder überzeugte fleischlose Ehefrauen mit ihren Männern, die die Speisekarte mit einer Mischung aus Angst, Ekel und Neugier lesen...Wie gesagt...sehr amüsant...

Wir wollten bei unseremBesuch einige Speisen ausprobieren und ich habe mir geschworen,ganz genau auf jenen Moment zu achten, in dem ich "mein" Fleisch vermissen würde. Zunächst hatten wir eine Curry-Kokos-Schaumsuppe mit Haselnuss. Diese war fein abgeschmeckt und von feiner Konsistenz und genau wie beim Blattsalat mit Walnuss kam bei mir noch keinerlei Fleischeslust auf. Ebenso wenig,wie bei einem herrlichen pochierten Ei. Es folgten Paradeiser-Teigtaschen mit Ziegenfrischkäse, ein köstliches Sorbet und ein leicht versalzenes,aber sonst vorzügliches Risotto. Und noch immer hatte ich keine Lust auf tierische Fette.

Anzumerken ist auf alle Fälle auch noch die Qualität der Nachspeisen, auf die hier ein besonderes Augenmerk gelegt wird! Egal welche Nascherei sie bestellen, sie werden wirklich begeistert sein.

Mein Fazit: Optisch,wie kulinarisch ist hier alles sehr verspielt und mit viel Liebe zum Detail. Der Fokus liegt hier ganz klar auf dem Gesamtgeschmack einer Speise und nicht auf den eigentlichen Zutaten. Dieser Umstand macht Nicht-Vegetariern das Essen dieser Speisen sehr leicht, "eingefleischte" Vegetarier - so wie meine bessere Hälfte - könnten sich aber an der Komplexität jeder einzelnen Speise stoßen! Zu gekünstelt, zu weit weg von schlichtem, einfachemfleischlosem Essen...Und das zu Preisen, die durchaus weiter weg von "geschenkt" sind...

Betreiber Halper hat aber versichert, dass in Zukunft auch jene Veggies auf ihre Kosten kommen sollen, die sich keine großen Kosten leisten können. Spätestens dann hätte das Lokal auch jene große Zielgruppe, die die engagierte Küche sich verdient hätte. Bis dahin wird aber noch einfallsreiche und optisch opulent gestaltete fleischlose Hochküche für gut verdienende Andersdenkende geboten. Oder, wie die bessere Hälfte beim Rausgehen so treffend meinte: "Puppenküche für reiche Hippies"

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Hilfreich?Ja18Gefällt mir6Lesenswert2
Letzter Kommentar von am 20. Mai 2012 um 21:33

Ich bin selber Vegetarierin und habe auch schon desöfteren erlebt, dass man in vielen Lokalen als Nicht-Fleisch-Esser benachteiligt wird. Obwohl ich sagen muss, dass sich hier gerade in den letzten Jahren einiges getan hat - besonders in den typischen "Studentenlokalen findet man meistens ein umfangreiches Angebot an vegetarischen Speisen. Im Tian selbst war ich noch nicht, allerdings hatten sie bei der Green Expo einen Stand. Dort habe ich die Karotten-Ingwer-Cremesuppe gegessen, die war wirklich äußerst lecker! Aber als ich dann bei einem anderen Gast den 7€-Salat gesehen habe, dachte ich zuerst, dass der Preis ein Schmäh ist. (war aber keiner...) kleiner als ein McDonald's-Salat, und - allerdings ohne ihn selbst gekostet zu haben - konnteich keine Zutaten darin entdecken, die diesen Preis auch nur annähernd hätten rechtfertigen können. Was die Suppe gekostet hat weiß ich leider nicht, da ich eingeladen worden bin und aus Höflichkeit nicht nachfragen wollte... Aber rein geschmacklich kann ich sie nur wärmstens weiterempfehlen!

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