Speisen
Ambiente
Service
35
33
31
Gesamtrating
33
9 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
Bewertungsschlüssel
Rating Details
Rating Details
Schließen X
Loading
Lokal bewerten
Fotos hochladen
Sopile Info
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Gängige Karten
Öffnungszeiten
Mo
18:00-24:00
Di
18:00-24:00
Mi
18:00-24:00
Do
18:00-24:00
Fr
18:00-24:00
Sa
18:00-24:00
So
geschlossen
Lokalinhaber?
Lokalinhaber-Konto
Close X
Loading

Sopile

Paulanergasse 10
1040 Wien (4. Bezirk - Wieden)
Küche: Mediterran, Kroatisch, Dalmatinisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 01 5852433Fax: 01 5872642

9 Bewertungen für: Sopile

Rating Verteilung
Speisen
5
4
4
2
3
2
2
1
1
0
Ambiente
5
4
4
3
4
2
1
1
0
Service
5
4
4
3
3
2
1
1
0
1
Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 28. März 2016
Experte
kuechenmeister
195 Bewertungen
27 Kontakte
Tester-Level 24
3Speisen
3Ambiente
3Service

Die ersten Frühlingstage machen Lust auf Urlaub und weil es bis dahin noch lang ist, wollen wir in Wien schon im März ein wenig vorfühlen, mit einem Besuch im Sopile. Ländliche istrische Küchentradition ist das Programm des Hauses, mit hausgemachter Pasta, selbstgebackenem Weiß-, Mais- und Nussbrot und istrischen Rohstoffen vom Pršut bis zu den Pinienkernen.

Sympathisch altmodisch wirkt das Lokal beim Eintreten. Mobiliar, Theke und Boden sind in dunklem Holz gehalten, die Tische akkurat mit Stoff eingedeckt, istrische Ansichten schmücken die Wände. Die Teilung des Gastraumes in einen Raucher- und einen Nichtraucherbereich mittels einer gläsernern Trennwand ist ein ästhetisches Trauerspiel, es bleibt die Hoffnung, dass sie schon bald Geschichte sein wird.

Wir nehmen im Nichtraucherbereich Platz, studieren die Karte und ordern schon einmal Bier, Mineralwasser, Graševina und Merlot. Das Bier stammt aus Ottakring, das Wasser aus Vöslau, der Graševina aus Slavonien, der Merlot aus Istrien. Alle finden unsere Zustimmung.

Ein Körbchen mit selbstgebackenem Brot steht bald auf dem Tisch, auf die anderen Speisen warten wir lange. Seeeeeeehr lange. Das mit dem Slow Food kann man auch übertreiben, stellen wir fest, während wir uns zurückhalten, um uns den Appetit nicht durch hungerbedingten übermäßigen Brotverzehr vor dem eigentlichen Essen zu verderben. Zumal uns das Selbstgebackene nicht wirklich zur Begeisterung hinreisst, halten wir aber durch.

Schließlich kommen die Vorspeisen. Ein lauwarmer Salat aus Calamari und Fenchel ist das Highlight, wäre da nicht die Wartezeit, wir hätten noch ein paar Teller nachbestellt. Ganz weich und köstlich die Calamari, der Fenchel duftet geradezu nach Karst, die leichte Säure vom Weinessig genau richtig dosiert, ganz feines Olivenöl, garantiert nicht aus dem Supermarkt. Erstklassig. Die schwarze Lazanje überrascht uns, wir stellen fest, dass man darunter in Istrien dünne Bandnudeln versteht. Die Lazanje, ein Fall für istrisch-italienische Missverständnisse also. Geschmacklich sind die Nudeln in Ordnung, aber nicht weiter bemerkenswert.

Danach auf unserem Tisch: Ein Gericht vom Kalb, die genaue Bezeichnung ist mir entfallen: Ziemlich dünn geschnittene Scheiben Fleisch, vermutlich von der Nuss, kurzgebraten, mit geschmolzenen Kirschtomaten, weiterem Gemüse und hohem Kräutereinsatz zubereitet. Ein recht geschmackvolles, feines, leichtes Fleischgericht. Kutteln mit Polenta: Mag nicht jeder, ich schon. Köstlich weich sind sie geraten, lange in einem kräftigen Tomatensud geschmort, einwandfrei. Makrelenfilets auf Lorbeer gegrillt: auf Melanzanipüree angerichtet, mit Kartoffelwürfeln und Tomaten. Leider misslungen, die Makrele war viel zu lange auf der Hitze, ist trocken und uninteressant.

Dessert gibt es auch, und das brauchen wir dringend, die Portionen sind hier nämlich recht klein gehalten. Schneenockerln gibt es, gefüllte Brandteigkrapferln. Ganz in Ordnung.

Fazit: Nettes Lokal, das keine kulinarischen Höhenflüge, aber anständige, traditionelle istrische Küche bietet.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja7Gefällt mir8Lesenswert7
KommentierenLokal bewerten
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 14. Oktober 2015
Experte
PrinzessinisstdieErbse
48 Bewertungen
7 Kontakte
Tester-Level 19
3Speisen
2Ambiente
2Service

Prinzessin meldet sich frisch von der Olivenernte zurück! O.k. meine Arbeitszeit hielt sich in Grenzen, und ja es wurde auch geschlemmt…. Eigentlich mehr als geerntet… Aber he, wofür ist man schließlich Prinzessin!

So, jetzt aber schnell wieder zurück gezaubert in meine Märchenstadt… schließlich gibt es hier auch wundervolle Plätzchen kulinarisch zu entdecken, das nachfolgende zählt leider nicht dazu: Aufgrund unserer Erlebnisse wollte ich die Urlaubsstimmung des Südens noch nicht ganz verfliegen lassen und so ging es ab ins Sopile.... angeblich eines der besten istrischen Lokale in Wien... na dann....

Ja, jetzt wird Prinzessin wieder ein wenig zickig, aber wir mussten, trotz doch großer Leere des Lokals lange auf die Speisekarten warten, als Einstieg bestellen wir uns einen istrischen Malvasier... o.k., punkt.

Außerhalb der Karte wurde uns das erste Trüffelgericht angepriesen.... Hausgemachte Pasta mit frischen weißen Trüffel .... ojaaa!
Nur hatte anscheinend hier die böse Hexe ihrer Finger im Spiel, die Pasta sensationell, aber das Aroma des Trüffels war quasi weggezaubert, anscheinend leider eher schlechte Qualität....

Als Hauptgang kam dann einmal die Rinderstelze, der hätten noch ein paar Minuten im Ofen sicher gut getan, und die Makrelen mit Lorbeer gegrillt..... ich weiß schon eine Makrele ist eine Makrele bleibt eine Makrele.... aber wie ein kleiner Seehund mag man sich dann auch nicht fühlen.

Weil uns noch das Aha-Erlebnis fehlte, bestellten wir als Dessert: den Walnussauflauf mit Karamellcreme.... leider komplett kalt und daher kein huiwui und ein Feigensorbet das für mich fast der Höhepunkt des Abends war....

Nein stimmt nicht, die Entdeckung des Abends wiederum ein istrischer Sauvignon Blanc, zwar ein leichtes kleines Stinkerchen im Glas, aber eine schöne grasige Note am Gaumen.

Fazit: Ja, wir hatten über eine gewisse Buchungsplattform den Tisch reserviert (keine Gutscheine!) und trotzdem sicher mehr konsumiert als die zwei anderen besetzen Tische, dennoch wurde bei uns zur Rechnung keine kleine Aufmerksam serviert....
somit geht der Sinn von positiver Werbung für den Betrieb natürlich nicht ganz so auf!

Ich kann und will natürlich nur meine subjektive Prinzessinnenmeinung abgeben, jeder muss und soll sich natürlich sein eigene kulinarische Bild machen, aber ich zweifle ja schon länger an gewisser Mützchenvergabe und Sternchenbewertung.

Fakt ist, dass ich schon weitaus besser istrisch gegessen habe, ja und zwar in diversen Spelunken, wie es der eine oder andere vielleicht bezeichnen würde, das Sopile wird Prinzessin auf jeden Fall nicht mehr wiedersehen!

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja11Gefällt mir8Lesenswert7
KommentierenLokal bewerten
am 19. September 2014
hanneszi
19 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 2
5Speisen
3Ambiente
3Service

Wir hatten Ravioli mit Drachenkopf (war sehr gut), Branzino-Filets (absolut ausgezeichnet) und das Nougat-Mousse (ausgezeichnet).
Das Service war etwas kühl und zurückhalten, aber freundlich. Man könnte ein wenig mehr auf die Gäste zugehen.Weinkarte z.B. wurde erst auf Nachfragen gebracht.
Das Ambiente ist schon etwas veraltet, aber ok.
Unterm Strich bleibt die Erinnerung an den wirklich ausgezeichneten Branzino :-)

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?JaGefällt mirLesenswert
KommentierenLokal bewerten
am 13. Mai 2013
PeT2
4 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 1
5Speisen
4Ambiente
4Service

Wir waren bereits 2x im Sopile zu Gast - mansollte auf jeden Fall einen Tisch reservieren!
Das Lokal ist klein und von außen eher unscheinbar.
Das Service ist unaufdringlich, zurückhaltend, ruhig - sehr angenehm.
Jedoch sollte man sich Zeit nehmen, um hier essen zu gehen - die Speisen eindeutig absolut frisch zubereitet - brauchen eine Weile, bis sie den Tisch erreichen. allerdings zahlt sich das Warten auf jeden Fall aus. Empfehlenswert!

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja1Gefällt mirLesenswert
KommentierenLokal bewerten

Danke für die prompte Antwort!

13. Mai 2013 um 16:35|Antworten|Gefällt mir1

Ich glaube nicht, da wir immer zur kalten Jahreszeit dort waren, war dies nie Thema.

13. Mai 2013 um 16:18|Antworten|Gefällt mir

Gibt es im Sopile einen Schanigarten?

13. Mai 2013 um 15:52|Antworten|Gefällt mir
am 13. Mai 2012
pro
2 Bewertungen
1 Kontakt
4Speisen
3Ambiente
3Service

Waren gestern dort essen und wenn ich die Bewertungen von 2010 u. 2011 lese , ist leider nichts neues auf der Speisekarte ! Aber Calamari , Hummerravioli & Feigenparfait waren ausgezeichnet . Allerdings muss man sagen , dass man wirklich Vorspeise , Hauptspeise & Nachspeise essen muss um nach einem langen Arbeitstag halbwegs satt zu sein. ( Ausser man bestellt 4x von dem guten selbstgebackenen Brot nach ) . Auch wir brachten es auf 2 3/4 Stunden bis alle 3 Gänge durch waren . Nach einem langen Tag eher ermüdend , aber trotzdem sehr gut !

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja2Gefällt mirLesenswert
KommentierenLokal bewerten
am 20. April 2011
fitschine
2 Bewertungen
1 Kontakt
4Speisen
3Ambiente
0Service

Wer beschließt ins Sopile essen zu gehen wird zwar mit ausgezeichneten verwöhnt, sollte aber auch eine große Portion Geduld mitnehmen.
Ich war vor 2 Wochen dort essen und wurde erstmal freundlich vom Personal (schätzungsweise kleiner Familienbetrieb) empfangen. Bis zur Bestellaufnahme vergingen schon ca. 15 Minuten und auch zwischen den Gängen hatten wir extrem lange zu warten - zwischen Vorspeise und Hauptgang 55 Minuten! Und auch wurden ständig Getränkebestellungen vergessen.
Davon abgesehen waren die Speisen eher klein, aber auf jeden Fall ausreichend. Die Goldbrasse, wie auch die Calamari waren wunderbar weich und auch die Beilagen sehr schmackhaft.
Fazit: freundlich, sehr gute Speisen, Service miserabel

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja1Gefällt mirLesenswert
KommentierenLokal bewerten
am 20. September 2010
curnonsky
26 Bewertungen
3 Kontakte
Tester-Level 3
5Speisen
4Ambiente
4Service

ausgezeichnete kroatische küche, mit frischen gegrillten fischen, sehr gute vorspeisen, tolle wiene aus kroatien und österreich.wirklich tolle Hummerravioli in Selleriebutter und gegrillter wolfsbarsch mit mangold. lamm auch empfehleswert.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja2Gefällt mirLesenswert
KommentierenLokal bewerten
am 18. Juni 2010
Experte
Gastronaut
474 Bewertungen
45 Kontakte
Tester-Level 29
2Speisen
4Ambiente
4Service

Calamari dürfen niemals eine gummiartige Konsistenz haben, oder habe ich da etwas falsch verstanden? Also meine waren aber definitiv so!Wäer der Wirt - der sehr nett ist - nicht genau neben mir gesessen, hätte ich ihn sicher wieder ausgespuckt. Und dann war da noch die gebratene Makrele, die mein Verhältnis zu dieser Fischart nachhaltig geschädigt hat! Wahrscheinlich hatte der Koch bei meinem Besuch nur einen schlechten Tag, und ich weiß wie viele Menschen vom Sopile schwärmen. Aber ich kenne zu viele Lokale die wirklich gute Fisch servieren, um jemals wieder ins Sopile zurückzukehren...

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja6Gefällt mirLesenswert
KommentierenLokal bewerten

@ Gastronaut Könnten Sie die "vielen Lokale, die wirklich guten Fisch servieren", aufzählen? Ich bin auf der Suche nach solchen in Wien…

10. Mai 2013 um 00:16|Antworten|Gefällt mir
am 31. März 2010
fp1959m
12 Bewertungen
0 Kontakte
Tester-Level 2
5Speisen
4Ambiente
4Service

Wir waren gestern (30.3.10) hier und wurden toll verwöhnt.
Die Wirtsleut sehr urig und nett. Ambientte sehr schlicht, gemühtlich und vor allem ausreichend Platz an den Tischen.
Die Speisekarte ist mit istrischen Späzialitäten mit sehr viel Fisch wir wählten als Vorspeise warmen Oktopussalat und kaltgerührten Weißfisch, die Brote sind selbstgemacht und erinnern ein wenig an Kroatien.
Mit Lammkotelleten und Rotbarschfilet wurden wir im Hauptgang verwöhnt.
Auch das Desert war mit Nußauflauf und Feigenparfait außergewöhnlich gut.
Ein wenig fehlte uns am Beginn ein Einstieg mit Brot und Aufstrich des halb die 4 Punkte.
Eine empfehlenswerte Adressse!

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja2Gefällt mirLesenswert
KommentierenLokal bewerten
Köberl

17.6.2010 Von außen unscheinbar und innen gemütlich aber einfach - soweit die Nebensächlichkeiten. Aber das Essen war für mich, der Octopus und Tintenfisch liebt, ein Traum. Die Zubereitung Geschmackvoll und mit Liebe hergerichtet und serviert. Die Bedienung unauffällig, ohne Druck. Die Nachspeise ein Bitterschokolade "Kapuziner" mit Eis und Früchten. All dies zu bekömmlichen Preisen. Ich war voll zufrieden und bitte nichts weiter zu sagen. Ich genieße es zu essen ohne das hinter mir schon wer steht der meinen Platz möchte.

18. Juni 2010 um 14:34|Antworten|Gefällt mir
Sopile - Karte
Lokale i. d. Nähe:
Go

Auch interessant


1220 Wien
22 Bewertungen

1120 Wien
0 Bewertungen

1030 Wien
19 Bewertungen

1030 Wien
9 Bewertungen

1130 Wien
4 Bewertungen
Mehr Hot Lists »

Tags für dieses Lokal

Erst-Tester

Bewertet am 31.03.2010
Cookies helfen uns, Ihnen eine bessere Erfahrung auf dieser Website zu bieten.
Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Mehr Info
OK