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Mi, 7. Dezember 2022
In der Umgebung

Orpheus

2 Bewertungen
Spiegelgasse 10, 1010 Wien
Küche: Griechisch, Mediterran, Fisch Spezialitäten
Lokaltyp: Restaurant
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Bratkartoffel - Orpheus - WienFischplatte - Orpheus - WienWein zum Niederknien - Orpheus - Wien
Stilecht - Orpheus - WienHühner-Souvlaki - Orpheus - WienGrillgemüse - Orpheus - Wien14 Fotos

Bewertungen (2)

Gesamtwertung

39
2 Bewertungen
Speisen
45
Ambiente
40
Service
31
am 18. Oktober 2021
Alphawoelfin
Experte
SpeisenAmbienteService
Wir alle haben das wundervoll sonnige Wochenende hinter uns. Dies war auch der Grund, mit Mutti, die ein Wochenende bei uns in Wien verbrachte, die Innenstadt unsicher zu machen und durch die Gassen zu streifen. Naturgemäß stellte sich nach einigen Stunden Hunger ein und ich erinnerte mich an ...Mehr anzeigenWir alle haben das wundervoll sonnige Wochenende hinter uns.
Dies war auch der Grund, mit Mutti, die ein Wochenende bei uns in Wien verbrachte, die Innenstadt unsicher zu machen und durch die Gassen zu streifen.
Naturgemäß stellte sich nach einigen Stunden Hunger ein und ich erinnerte mich an das "Orpheus", (das Lokal selbst nennt sich auf Griechisch "Orpheas" und so steht es auch auf dem Schild heraußen) ,in welchem ich vor einigen Jahren meinen Polterabend mit den Freundinnen startete. Damals war das sehr schön und vor allem das Essen und die Kellner zur vollsten Zufriedenheit.

Kurzer online-check bezüglich aktueller Bewertungen: Falstaff vergibt 1 Gabel, Falter lobt, diverse Internetportale haben sehr gute Bewertungen anzubieten.

Rasch angerufen und "Ja", man kann auch Samstag Nachmittag um 16 Uhr vorbeikommen.

Dem Rauchen geschuldet reserviere ich im kleinen "Gastgarten".
Von der Temperatur her- und wir sind auch in weiser Voraussicht gut angezogen - ist es sehr gut möglich, noch im Gastgarten zu sitzen.

Der perfekt Deutsch sprechende, aber dem Anschein nach griechisch-stämmige, junge Mann lässt uns zuerst einmal einige Minuten warten.

Im Unterschied zu vielen anderen Testern möchten wir immer gleich unser Getränk bestellen.
Nach kurzer Beratung mit dem Kellner entscheiden wir uns für Assyrtiko "Gaia" von Santorin, € 39,--.

Die Tische sind in Leinen eingedeckt, die Servietten aber aus Papier. Nach geraumer Zeit wird uns der gewünschte Aschenbecher gebracht.

Die Speisekarte bietet fast alle griechischen Klassiker (Link ) und auch ein paar Gerichte, die man nicht überall bekommt.

Da wir während des Spazierens durch die Stadt leider beim Heindl vorbeikamen und unbedingt die frischen Maroni-Herzen schnabulieren mußten, geht sich diesmal eine Vorspeise platzmäßig nicht aus ;-)

Für Mutter, die kaum Erfahrung mit griechischem Essen hat, wird es ein deshalb ein Souvlaki vom Huhn. Dazu gereicht werden Pommes frites und eine Art Topfen-Dip, der eher unauffällig ist. Daneben ein bisschen Blattsalat.

Das Fleisch schmeckt ganz typisch, mit offenbar etwas Thymian und Oregano, feinen Grillaromen, zartes Fleisch. Sehr gut. € 12,50.

4

Der liebe Begleiter und ich haben uns für die Fischgrillplatte entschieden. € 54,--

Als die riesige Platte serviert wird, benötigt der Kellner Hilfe von einer Kollegin. Der Tisch muß um- und aufgeräumt werden, Dinge zur Seite gestellt werden, der Weinkühler hat keinen Platz mehr: Action!

Die Platte ist wunderschön angerichtet. Es finden sich: Eine Goldbrasse, klein, zwei große Branzino-Filets, einige gegrillte Kalamari, einige Scampi, Muscheln.

Der Reihe nach:
Die Goldbrasse ist sehr, sehr gut, kann man nicht anders grillen. 5
Die gegrillten Kalamari von zartester, wunderbarer Qualität, Holzkohlenaromen, ausgezeichnet, so , als ob sie in der Früh noch in der Ägäis geschwommen wären. 5
Die Scampi auf den Punkt, perfekt, aromatisch. 5
Die vom Kellner angekündigten Miesmuscheln stellen sich dar als Greenshell-Muscheln und schmecken nicht besonders. Zäh, kaugummiartig. 2
Die Branzinofilets sind etwas zu lang und stark gebraten, zusätzlich versalzen.
Trotzdem sind sie zart geblieben, aber man hätte aus dem tollen Grundprodukt mehr herausholen können. 3

Ergibt in Summe 4 für die Fischplatte.

Dazu werden richtige Bratkartoffel mit Rosmarin serviert. Sehr gut. 4
Das mitservierte Grillgemüse ist mit sehr viel Olivenöl zubereitet (was wir lieben), allerdings wirklich letschert und ein bißchen so schmeckend, als ob es schon viele Stunden fertig zubereitet irgendwo gestanden hätte. 2

Der extra bestellte Blattsalat ist eine hübsche Mischung (Ruccola, rote-Rüben-Blätter, Spinat, etc.). Der Koch muß sehr verliebt sein, denn auch der Salat ist versalzen.
Dazu muß ich sagen, dass ich üblicherweise viel Salz verwende.
3

Wir genießen die Köstlichkeiten, beschließen, die Beilagen nicht allzu ernst zu nehmen und freuen uns über den köstlichen Wein: Mineralisch (no na, wenn er von Santorin ist), würzig, kräftig 13,5%, leicht geoaked. Wirklich ausgesprochen gut!

Zum Abschluß gibt es Elliniko Sketo (griechischen Kaffee ohne Zucker), der stilecht im Metallkännchen serviert wird, dazu ein typisches Loukoumi (das sind die geleeartigen, süssen Würfelchen, manchmal noch in Staubzucker gewendet, welche mit einem Zahnstocher in den Kaffee getunkt werden - mmmm).
Ein Ouzo mit Eis ohne Wasser rundet den Griechenland-Ausflug ab.

Während der 2 Stunden sitzen wir mehr oder weniger allein im Garten. Der Kellner lässt sich kaum blicken. Die georderten Decken, es wurde doch schon etwas kühl gegen 18 Uhr, müssen wir insgesamt 4x verlangen, bis sie gebracht werden.

Obwohl wir für den Garten reserviert hatten, war der Tisch nicht gedeckt. Wir mussten selbst zwei Tische zusammenstellen, Sessel rücken, herumräumen.
Erst danach kam der Kellner mit den Tischtüchern.

Wir hätten uns wohler gefühlt, wenn er aufmerksamer gewesen wäre und uns besser betreut hätte.
Wobei er sicherlich sehr beschäftigt war, denn gegen 18 Uhr 30 war das Lokal bereits ziemlich gut besucht.

Ganz überzeugt waren wir mit dem ganzen Drumherum nicht. Allerdings waren die Speisen und der Wein in Summe sehr gut, sodaß wir beschlossen, in einigen Wochen nochmals wiederzukommen und dann im Innenbereich - der wirklich schön aussieht - einen feinen Abend zu verbringen.
Bratkartoffel - Orpheus - WienFischplatte - Orpheus - WienWein zum Niederknien - Orpheus - Wien
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5 Kommentare·Zeige alle Kommentare

reiche ein "s" nach

18. Okt 2021, 15:59·Gefällt mir

Lieber Meidlinger! Du hast recht. Ich bin im Herzen ja Griechin und liebe vor Ort, in einem kleinen Fischerdorf, am Wasser lauwarmes, letschertes Gemüse, alle Sorten von Eintöpfen, Fischen, etc. Das es in Wien griechisches Essen in toller Qualität fast nicht zu kriegen gibt, verstehe ich auch nicht. Wobei: Den Fisch haben sie, mit Ausnahme des Branzinos, sehr, sehr gut gemacht. Und es gibt sogar Briam...eines meiner Lieblingsgerichte. Ein Traum wären natürlich die diversen Gigantes-Gerichte, Dolmas frisch oder "Jemista"...

18. Okt 2021, 15:58·Gefällt mir1

Also dem Angebot kann ich nichts abgewinnen. Das gibt es so bei zig anderen Griechen. Die Linsensuppe nicht bei jedem. Es ist so schade, denn die griechische Küche hat soviel mehr anzubieten als Moussaka, Souvlaki, Gyros oder Stifado. Empfehlenswert das Buch Culinaria Griechenland. Ein dicker Schmöker und neu aufgelegt worden und kostet nur 14,90. Das letscherte Gemüse ist eigentlich usus bei den meisten Griechen. Wenn man das nicht mag sollte man nicht zum Griechen gehen oder eine andere Beilage wählen. Soll keine Kritik an dir sein. In Griechenland ist es üblich das Essen schon in der Früh oder vormittags zuzubereiten und es dann nur aufzuwärmen. Was vielen Leuten hierzulande stört ist, dass es nicht heiss serviert wird, was aber auch ganz normal in Griechenland ist und mich gar nicht stört, denn ich hasse nichts mehr, als zu heisses Essen, heissen Kaffee oder heisse Suppe.

18. Okt 2021, 15:38·Gefällt mir
am 13. Juli 2018
Alzi
Experte
SpeisenAmbienteService
Das Restaurant Orpheus ist eine Institution in Wien. Es steht für beste griechische Küche. Besonders fein ist es, in der zu kurzen warmen Jahreszeit Platz an einem der Tische im Schanigarten zu finden, telefonische Reservierung ist empfohlen. Aber auch das Innere des Lokals ist durch eine dunkle ...Mehr anzeigenDas Restaurant Orpheus ist eine Institution in Wien. Es steht für beste griechische Küche. Besonders fein ist es, in der zu kurzen warmen Jahreszeit Platz an einem der Tische im Schanigarten zu finden, telefonische Reservierung ist empfohlen. Aber auch das Innere des Lokals ist durch eine dunkle Holzvertäfelung heimelig. Die Tische sind fein gedeckt, überhaupt wird hier viel Wert auf Stil gelegt. Die Wartezeiten auf das Essen sind angemessen, die Speisen sind auch schön angerichtet. Die Küche macht übrigens keine Nachmittagspause. Schon bei den Vorspeisen fällt die Auswahl schwer, sie kosten zwischen 4,50 € und 12,50 €, (Fischsuppe oder Calamari). Bei den Hauptspeisen entschieden wir uns für das vegetarische Gericht Melanzani und Spinat mit Feta und Büffelmozzarella, sowie Ratatouille-Tabouleh, eine große Portion, sehr geschmackvoll um € 12,80. Auch das Souvlaki vom Lamm um 16,50 € mit Pommes Frites, Tzatziki, sowie Karotten-Zucchini-Erbsen-Gemüse hat uns ausgezeichnet geschmeckt. Der griechische Kaffee danach wird selbstverständlich im kleinen Metallkännchen serviert. Die Ober sind aufmerksam und flink. Fazit: eine gute Adresse für echte griechische Küche auf hohem Niveau, wobei die Preise dafür angemessen sind.
Souvlaki vom Lamm & Pommes frites/Tzatziki/Karotten-Zucchini-Erbsengemüse - Orpheus - WienMelanzani und Spinat / Feta / Büffelmozzarella, Ratatouille-Tabouleh - Orpheus - WienOrpheus - Wien
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1 Kommentar

Ja, das Essen ist da wirklich gut. Der Abend meines Polterns mit den Freundinnen fand hier einen wundervollen Anfang... und die richtige "Unterlage" hatten wir auch gleich.

13. Jul 2018, 13:07·Gefällt mir
am 26. August 2014
leibspeisinger
Level 2
SpeisenAmbienteService
Nach einem ausgedehnten, gemütlichen Shopping Tag befanden wir uns nun vor der Oper... Trotz all der Absperrungen und geschäftigen Helferlein war Tom Cruise nicht zu sichten – nur ein paar „ausgehungerte“ Paparazzi. ;-) Hunger hatten wir auch. Nach kurzer Beratschlagung entschieden wir uns für ...Mehr anzeigenNach einem ausgedehnten, gemütlichen Shopping Tag befanden wir uns nun vor der Oper... Trotz all der Absperrungen und geschäftigen Helferlein war Tom Cruise nicht zu sichten – nur ein paar „ausgehungerte“ Paparazzi. ;-) Hunger hatten wir auch. Nach kurzer Beratschlagung entschieden wir uns für das Orpheus, dem kleinen Bruder des Restaurants Ellas. Ich persönlich mag beide Restaurants sehr gerne, wobei ich das Orpheus als etwas legerer und gemütlicher empfinde.

Ambiente:
Das Lokal hat für mich einen gewissen Wohlfühlcharakter, obwohl oder vielleicht weil das Lokal sehr dunkel gehalten ist (mit dunklem Holz verkleidete Wände, Bänke mit dunklem Bezug, Holzboden im gleichen Farbton,…). Betritt man das Lokal befindet man sich im „Raucherbereich“. Anführungsstriche deshalb, weil dort kaum jemand raucht und die Luft dementsprechend sehr gut ist- vor allem jetzt im Sommer, da die Glasfront zur Straße hin gänzlich offen gehalten wird. Standardmäßig befinden sich hier auch keine Aschenbecher am Tisch, werden aber auf Nachfrage anstandslos nachgereicht. Es gibt auch einen netten Schanigarten, der auch sehr einladend ausschaut. Trotz der eher frischeren Temperaturen war dieser voll besetzt.

Als Vorspeise teilten wir uns „Pikilia aus dem Meer“. Vorweg wurde ein Brotkorb gereicht: 4 Scheiben Ciabatta oder ähnliches, leider kalt und geschmacklos. Bald darauf wurde die Vorspeise serviert. Sehr nett, dass der Teller gleich auf 2 Personen aufgeteilt wurde ;-). Es war deutlich erkennbar, dass „Gegrilltes“ die Stärke der Küche zu sein scheint. Die Garnelen (waren nicht auf der Karte – anscheinend als Ersatz für den Thunfisch) sowie die kleinen Calamari waren perfekt. Der kalte Pulposalat war auch gut, ebenso wie die Sardellen. In Summe eine sehr gute Vorspeise, die ich jederzeit wieder bestellen würde und auch werde. ;-)

Wir wählten folgende Hauptspeisen:
„Gegrillte Garnelen mit kretischem Kräutersalat und Zucchini Chips“: Hmmm… 5 Garnelen, drei davon leider sehr schwer auslösbar. Da ich erst 2x in Griechenland war und mir ehrlich gesagt unter „kretischem Kräutersalat“ nicht viel vorstellen konnte, war ich dennoch etwas überrascht als mir Vogerlsalat mit einer Scheibe Tomate (eher geschmacklos) in Öl ertränkt (ist das die kretische-Kräuterkomponente?) vorgesetzt wurde. Leider ein Fehlgriff.

Baby-Calamari gefüllt (Feta) mit Salat und Bratkartoffeln. Calamari wirklich sehr gut. Salat … tja… scheint nicht die Stärke der Griechen zu sein. Bratkartoffeln waren ok, aber vielleicht hätten die Griechen ihr Können bei einer etwas heimatbezogener Beilage ihr Können ausspielen können.

Service:
Vorweg mal… „Hut ab“ – soweit erkennbar, „schupften“ zwei Kellner den ganzen Laden. Obwohl das Restaurant gut besucht war, wurden Getränkebestellungen rasch erfüllt und es kam auch in angenehmen Zeitabständen einer der beiden zu uns und erkundigte sich nach etwaigen offenen Wünschen. Zur Vorspeise (die wir uns teilten) wurden sofort zwei Teller und Vorspeisenbesteck eingedeckt. Ein paar Kleinigkeiten gäbe es noch, die den Service „perfektionieren“ könnten… aber das wäre, wie gesagt „Perfektion“ und den Anspruch erhebe ich hier auch gar nicht.

Summa summarum: Ich halte mich künftig erstmal an die wirklich sehr guten Mezze...
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am 15. Mai 2014
hedonista
Level 1
SpeisenAmbienteService
Ich habe das Orpheus für einen Abend mit Freundinnen gewählt. Die Wahl haben wir recht spontan getroffen, wir brauchten etwas zentrales, damit jeder schnell nach der Arbeit hinkommen würde und hatten Lust auf meditarane Küche. Wir haben genau die Kriterien bei delinski.at eingegeben und sind auf ...Mehr anzeigenIch habe das Orpheus für einen Abend mit Freundinnen gewählt. Die Wahl haben wir recht spontan getroffen, wir brauchten etwas zentrales, damit jeder schnell nach der Arbeit hinkommen würde und hatten Lust auf meditarane Küche. Wir haben genau die Kriterien bei delinski.at eingegeben und sind auf das Orpheus gestoßen, die Karte sah einladend aus, die Lage perfekt.
Begrüßung war freundlich, der Tisch hat gepaßt. Sehr angenehm empfanden wir, dass es in dem Lokal recht ruhig war, da wir viel zu besprechen hatten ;)
Als Aperetiv haben wir uns einen "la vie en rose" getrunken, mein lieblings Aperetiv derzeit, war also gleich mal ein Riesen Pluspunkt!
Bei den Vorspeisen haben wir eine Platte mit kalten und warmen Spezialitäten genommen, alles sehr sehr lecker, von Tzatziki bis zu den Oliven und Zucchini. Die Portion war auch sehr gut, wir waren zu 5 und haben 2mal für 2 bestellt.
Zur Hauptspeise hatte ein Brazinofillet vom Grill mit Ofengemüse und Kartoffeln. Das hat geschmeckt wie am Mittelmeer! Die anderen waren auch alle höchst zufrieden, da war der Orpheus Burger...mhhh die selbstgemachten Pommes dazu...einmal überbackene Melanzani für die Vegetarierin der Runde, Moussaka und nochmal Fisch.
Dessert kann ich nicht beurteilen, weil einfach kein Platz mehr dafür war, bei keinem.
Die Rechnung war auch dank -30% delinski Nachlass eine positive Überraschung, obwohl die Preise auch sonst wirklich ok sind, vor allem auch wenn man bedenkt, dass man im 1. Bezirk ist!
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2 Kommentare

danke! hab mich schon so oft vorab hier informiert, da wollte ich auch endlich meinen Senf dazu geben ;)

11. Jun 2014, 11:39·Gefällt mir1

Hilfreicher Bericht! Ein herzliches Willkommen im Forum vom Gerry

15. Mai 2014, 19:15·Gefällt mir1
am 2. April 2014
buongustaio
Experte
SpeisenAmbienteService
Anlässlich meines Geburtstages suchten wir das Restaurant Orpheus aus, da ich 1. wieder mal Lust auf griechisches Essen hatte und 2. ich das Lokal aus früheren Tagen in guter Erinnerung hatte. Vorausschicken möchte ich, daß ich aufgrund meiner vielfachen Reisen nach Griechenland griechische K...Mehr anzeigenAnlässlich meines Geburtstages suchten wir das Restaurant Orpheus aus, da ich 1. wieder mal Lust auf griechisches Essen hatte und 2. ich das Lokal aus früheren Tagen in guter Erinnerung hatte.

Vorausschicken möchte ich, daß ich aufgrund meiner vielfachen Reisen nach Griechenland griechische Küche erkenne und maße mir auch an, diese beurteilen zu können.

Also los gehts:

Wir haben einen Tisch reserviert, beim Eintreffen wurden wir vom Kellner in Empfang genommen, dieser hatte nach der Einweisung die Jacken zur Garderobe gebracht und aufgehängt - paßt, fing schon mal gut an.

Wir bestellten die Gertänke und 2 x den Vorspeisenteller. Sowohl die Getränke als auch die Vorspeiseteller waren in angemessener Zeit am Tisch. Es gab auf den Tellern keine große Überraschung - über Tzatziki, Spinatstrudel, Kartoffelpüree usw. war alles da, was man so aus dem Urlaub kennt. Dies auch in einer guten Qualität und hat sehr gut geschmeckt. Auch das Weißbrot - inkl. Oliven - war hervorragend.

Nach dem Verzehr der Vorspeisen waren wir alle sehr froh, daß die Hauptspeisen nicht so schnell folgten, damit wir ein bisschen verschnaufen konnten.

Ja, die Teller standen noch eine zeitlang auf dem Tisch - aber bitte - wen stört sowas - ggf. einen hektischen Mitteleuropäer auf der Flucht.

Da der Kellner bemerkte, daß meiner Tochter etwas langweilig wurde, hat er angeboten, im Keller das Licht aufzudrehen und brachte ein wenig Spielzeug und ein paar Bücher. Auch das fand ich ausgesprochen nett.

Als das Essen dann nach einer - uns angenehmen - Pause serviert wurde, wurden wir auch nicht entäuscht. Wir hatten Gyros, Mousakas, Hühnerspießchen und gefüllte Melanzani. Ich habe alles verkostet und für gut befunden - sehr gut war das Gyros - weiches Fleisch, gut gewürzt. Dazu selbstgemachte Braterdäpfel bzw. Pommes Frites.

Portionen waren ordentlich und ausreichend, nur eine Person orderte noch Baklavas.

Dann noch einen griechischen Kaffee als würdigen Abschluß.

Noch einen Satz zum Ambiente: Ich finde die Inneneinrichtung sehr schön und man fühlt sich gleich wohl.

Fazit: Ein sehr entspanntes Erlebnis - das Essen hat in Summe 1 1/2 Stunden gedauert. Um dieses Ambiente und den Ablauf wirklich genießen zu können muß man offensichtlich aber mit der entsprechenden Einstellung hingehen - sigá sigá - und etwas Zeit mitbringen.
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am 17. April 2012
Rammer
Level 4
SpeisenAmbienteService
Im Gegensatz zu manchen Vorbewertern hat uns das Ambiente sehr gefallen. Liegt vieleicht dartan, dass zum Zeitpunkt unseres Besuchs das Lokal ziemlich leer war und wir das Essen in Ruhe geniessen konnten. Zum 4 - Gang Menu gibt es nicht allzu viel zu sagen. Kalte und warme Vorspeisen in guter ab...Mehr anzeigenIm Gegensatz zu manchen Vorbewertern hat uns das Ambiente sehr gefallen. Liegt vieleicht dartan, dass zum Zeitpunkt unseres Besuchs das Lokal ziemlich leer war und wir das Essen in Ruhe geniessen konnten. Zum 4 - Gang Menu gibt es nicht allzu viel zu sagen. Kalte und warme Vorspeisen in guter aber nicht herausragender Qualität. Beim Hauptgericht hat der Fisch die Fleischvariante eindeutig geschlagen. Der Nachtisch war Mousse. Die Weinqualität war ausgezeichnet. Allerdings die Preise im eher oberen Niveau.
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am 15. Mai 2011
Gourmette
Level 9
SpeisenAmbienteService
Vorneweg möchte ich betonen, dass ich nur die Speisen vom Brunch-Buffet bewerten kann. Das Vorspeisen-Buffet war überschaubar, aber meiner Meinung nach ausreichend. Natürlich gab es Tsatsiki, Tarama, gefüllte Weinblätter & Co., sowie frittierte Teigtaschen mit Spinat, frittierte Rollen mit Ga...Mehr anzeigenVorneweg möchte ich betonen, dass ich nur die Speisen vom Brunch-Buffet bewerten kann. Das Vorspeisen-Buffet war überschaubar, aber meiner Meinung nach ausreichend. Natürlich gab es Tsatsiki, Tarama, gefüllte Weinblätter & Co., sowie frittierte Teigtaschen mit Spinat, frittierte Rollen mit Garnelen, Fleischbällchen etc. Weiters gab es auch eine Gemüsecremesuppe (Spargel?), die ich aber nicht probiert habe. Nun zu den Hauptspeisen: 3 verschiedene Fische (darunter Lachs u. ev. Schwertfisch), die allesamt geschmacklich sehr gut waren. Lammspieße, Huhn mit Spargel, kleine Rinderfilets, gefülltes Gemüse, usw. Als Beilage Reis u. Kartoffeln. Die Speisen waren im Großen u. Ganzen recht gut, leider nur lauwarm, obwohl ständig nachproduziert/-gereicht wurde. Zum Dessert gab es klassische griechische Nachspeisen, Fruchtjoghurt, Kuchen (war nicht besonders) u. Schokomousse (sehr lecker!); Lange Rede kurzer Sinn: Für den Buffetpreis von 25€ war das Essen gut und reichlich. Aber nicht überragend. Das einzige Manko war der Service. Nach dem Servieren der Getränke wurden wir abgesehen vom Abservieren nicht mehr beachtet. Was ich persönlich in einem gehobenerem Lokal im 1.Bezirk etwas schade finde. Nach einem Kaffee od. sonstigen Getränkewünschen zu fragen sollte selbstverständlich sein. Das geht sich zeitlich auch beim Abservieren eines Tellers aus. Als wir dann zahlen wollten, brauchte es 4 Kellner u. eine gefühlte halbe Stunde bis sich doch ein Kellner erbarmte u. uns die Rechnung brachte. Nichtsdestotrotz werden wir zum Testen der Speisen "a la carte" sicher einmal wieder kommen.
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