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Speisen
Ambiente
Service
44
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Gesamtrating
37
5 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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O boufés - Konstantin FilippouO boufés - Konstantin FilippouO boufés - Konstantin Filippou
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O boufés - Konstantin Filippou Info
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
VISA MC BANKOMAT
Eröffnungsjahr
2015
Öffnungszeiten
Mo
11:30-15:00
18:00-24:00
Di
11:30-15:00
18:00-24:00
Mi
11:30-15:00
18:00-24:00
Do
11:30-15:00
18:00-24:00
Fr
11:30-15:00
18:00-24:00
Sa
geschlossen
So
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O boufés - Konstantin Filippou

Dominikanerbastei 17
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Griechisch, Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant, Bistro
Tel: 01 512 22 29 10
Lokal teilen:

5 Bewertungen für: O boufés - Konstantin Filippou

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 2. März 2016
peterpan10
12
1
2
5Speisen
3Ambiente
5Service

Endlich hat er sein eigenes Lokal! Die Experimentierfreude ist im regelrecht anzusehen, und das kulinarische Ergebnis ist unvergleichlich gut. Für mich derzeit eine der drei besten Küchen Österreichs. Lediglich das minimalistische, in dunklen Farben gehaltene Interieur kann auch durch die kleine Show-Küche nicht aufgeheitert werden.

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Letzter Kommentar von am 3. Mär 2016 um 11:43

@peterpan10: Auf diese Weise wird man noch "Insider"; der Nachsatz allerdings, der dann dabei steht, stimmt nur nach einer gewissen Wandlung im Stil. ;-)

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am 26. Dezember 2015
Experte
Stammersdorfer
234
28
27
4Speisen
3Ambiente
3Service
7 Fotos1 Check-In

Zu Fuß von 1080 nach 1010 Wien in die Dominikanerbastei 17, ins O BOUFES des Konstantin Filippou. (Bistro. Natural Wine) Gleich daneben befindet sich auch sein 3 Mützen Restaurant.
Heute steht die kleine feine und schon traditionelle Weihnachtsfeier nur mit meiner lieben Frau am Programm.

Die Reservierung etwa 2 Wochen zuvor, freut mich Herr Stammersdorfer sie haben Glück, der letzte freie Tisch am Dienstag den 22.12.2015 um 18:30 gehört ihnen und es freut mich wenn ich sie fröhlich machen kann, meinte die nette weibliche Stimme am anderen Ende der Leitung.

Mit Schwung hinein, rechts sticht sofort die große Bar ins Auge. Hohe, sehr hohe alte Räume, treffen auf moderne Einrichtung. Da ist ein schöner Holzboden, ungemütliche Plastiksessel und etwas zu kleine Holztische. Überhaupt ist alles recht dunkel und gedämpft hier. Es ist zwar für meinen Geschmack ein schönes Lokal, hundertprozentig wohl haben wir uns aber nicht gefühlt, wobei sich das im Laufe des Abend aber gebessert hat, das mit dem wohl fühlen.
Wir bekommen den kleinen Tisch zwischen Aufgang zum oberen Bereich, da ist auch die Garderobe, und dem Abgang zur Küche und den Häusln. Nicht der Idealplatz, aber was soll’s.
Im unteren Teil können 14 Personen, sowie 4 an der Bar sitzen, der obere Bereich bietet Platz für etwa 30 Leut.

Als wir angekommen sind, wurden wir erst einmal nicht wahr genommen, bis dann doch einer der sehr jungen Kellner gekommen ist und uns den Platz gezeigt hat.
Das Personal an diesem Abend 1 Weiblein und 3 Männlein. Alle freundlich und relativ flott, sie fragen auch regelmäßig nach, machen aber, mit einer Ausnahme, einen sehr unerfahrenen Eindruck. Einer der Kellner quatscht für unsere Begriffe viel zu sehr mit den Gästen (Freunde?) an der Bar und kümmert sich zu wenig um die im Lokal. Je länger der Abend gedauert hat, umso weniger präsent waren die Servicemitarbeiter. Man sollte annehmen dass 4 Kellner, bei 40-50 Gästen, alles sehr ordentlich hin bekommen, dem war aber nicht so, sie wirkten manchmal eher hilflos und machten viele unnötige Meter. Ein Lichtblick war Frau Filippou, sie hat zweimal vorbeigeschaut und packte immer gleich mit an, wenn ihr was auffiel, was in Summe dann gerade noch für den 3er reicht. Servicetechnisch erwarten wir uns, in dieser Art von Lokal, aber mehr.

Die Getränke des Abend, es kam sofort und unaufgefordert Wiener Hochquelle. Dann, zur Feier des Tages „Nulldosage“ von Judith Beck aus Gols im Burgenland. Da ist ein blaufränkischer Sekt (Bioschaumwein) in Rose gehalten. Der erste Schluck war..... sagen wir eigen, wurde dann aber besser. Er hatte viel Leben, war trocken und herb und wäre etwas kühler besser gewesen.
Zum Essen nahmen wir auf Empfehlung einen sehr guten Weißweincuvee aus Malvasier, Chardonnay und den dritten hab ich mir nicht gemerkt, Jahrgang 2014, vom Weingut Eratini, irgendwo in NordGR zu Hause. Er hat jedenfalls perfekt zur Kulinarik gepasst. Glaskultur übrigens von Riedl, neuester „Baureihe“. Der Espresso danach gut, nicht bitter, aber wie fast immer hätte er für mich noch stärker sein können.

Wir starteten mit Charcuterie (Aufschnitt) Platte aus Pancetta (Bauchspeck) Salami und geräuchertem Rinderschinken. Eins besser wie das Andere, ganz dünn geschnitten und dazu frisches, knuspriges Weißbrot. Auf die in der Karte angeführten Cornichons (Gurkerln?) auf der Platte hat man aber irgendwie vergessen, war uns aber egal und wir haben auch nicht urgiert.

Weiter ging‘s mit Miesmuscheln im Senfsaftl. Darin fand sich außerdem viel Wirsing, Karotten und Speck klein würfelig geschnitten und oben drauf einige Streifen gebratener Speck. Das ganze sehr harmonisch und perfekt abgeschmeckt. Allerfeinst, ein Traum, zum niederknien, der Hammer, ein Hit, super gut, also 5 plus :-))

Dann hatten wir Jahrgangssardinen. Sauce Remoulade wurde sehr dezent auf getoastetes und noch warmes Schwarzbrot gestrichen, darauf die Sardinen, dann dünne längliche Kohlrabistreifen und oben drauf (Essig)Schalotten in kleine Ringerln geschnitten. Das ganze ebenfalls hervorragend, die Geschmacksvielfalt der Produkte hat sehr beeindruckt und war ein Genuss für den Gaumen.

Zu guter Letzt hatten wir knusprige Melanzani mit geräuchertem (zu) würzigem Schinken, samt Salatblatt. Es kam eine Art Burger daher, ganz unten war ein Spiegel aus Melanzanipüree, drauf die erste Knusperschicht, dann das Grünfutter, der Schinken, die zweite Knusperschicht und oben drauf etwas Sesam. Die einzige Speise an dem Abend, die uns nicht überzeugt hat. Knusprig hat mit dem Schinken irgendwie nicht harmoniert, war aber immer noch gut.

Unterm Strich bleibt, wir haben sehr gut gegessen im O BOUFES, das Ambiente gefällt, aber die Sessel sind für den Müll, das Service durchwachsen, da geht viel mehr.
Die 105 Euro mit Maut wars auf jeden Fall Wert und wir sind zufrieden zum Zanoni auf ein Schleckeis gegangen. Warum auch nicht, bei 13 Grad Außentemperatur, aber das ist eine andere Geschichte.....

PS: zu Hause ist uns aufgefallen, dass die Kleidung nach Essen gerochen hat.

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Kommentar von am 27. Dez 2015 um 20:14

Oh ja! :)

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am 22. Oktober 2015
ManWein
11
1
3
4Speisen
4Ambiente
2Service

Zuerst sei klar gesagt, um gleich zu zeigen, daß man vielleicht nicht ganz objektiv ist, ich bin ein großer Fan von Konstantin Filippou.

Das Lokal selbst gefällt einem oder nicht - mir gefällt es gut, das leicht desolate Flär der Wände ist aber vielleicht nicht jedermanns Sache. Die Aufteilung auf unterschiedliche Etagen ist nett, der hintere Raum etwas laut. Soweit zum Ambiente.

Die Küche hat unbestritten ihre Höhepunkte. Die Oliven, den Charcuterie-Teller und den Grana kann man zwar noch nicht als Küche bezeichnen, es ist aber alles von ausgezeichneter Qualität, sodass der Abend sehr nett beginnt.

Die weiteren Gänge sind durchwegs spannend und schmecken auch gut: die in schichten mit geräuchertem Schinken zubereitete knusprige Melanzani ist eine handwerklich perfekte und gute Vorspeise, die Blunzenravioli mit Sepia spannend, wenn auch ein ganz klein wenig mehr Pepp möglich gewesen wäre. Der Salat mit Oktopus ohne jeglichen Schnischnack einfach gut (eine wirklich brauchbare Alternative zum noch immer nicht ausgestorbenen Salat mit Hühnerstreifen!), die marinierte Makrele lässt einem an diesem Regentag an den Süden denken.
Die Weinkarte ist kurz und spannend, die französischen Rotweine in der Flasche - mehr konnten wir nicht testen - teilweise mehr als angenehm kalkuliert. Vor allem im Vergleich zu anderen Lokalen.
Es wäre also alles so weit so gut und würde dringend zu weiteren Besuchen anregen, wenn, ja wenn das Service nicht wäre. Dieses ist - das muß gleich gesagt werden - ausgesucht freundlich und hilfsbereit, aber halt leider doch sehr durcheinander und wirkt teilweise überfordert. So wurde man fünf Mal gefragt, ob man noch etwas benötigt - die Antwort war immer "den Sommelier". Nach 30 Minuten war das ziel erreichet, die Beratung gut - die Nachbestellung einer weiteren Falsche war dann schon wieder schwierig. Man schaut oft vorbei, ist aber unkoordiniert. So passiert manchmal (zu) rasch recht viel, dann lange nichts. Bei der Rechnung ist zwar alles möglich, dann wird aber doch die falsche gebracht, dann die richtige falsch aufgeteilt,... Alles nicht furchtbar schlimm, aber bei einem kleinen Essen dieser doch nicht ganz geringen Preiskategorie würde man sich ein etwas besser funktionierendes personal wünschen, weshalb dieses hier streng bewertet wurde. Insgesamt aber dennoch eine Empfehlung zur Wiederholung!

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Kommentar von am 10. Nov 2015 um 10:51

Beim Kapitel Personal musste ich schmunzeln - so ähnlich hatte ich es auch erlebt!

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am 18. August 2015
Update am 18. Jänner 2016
Experte
amarone1977
315
75
30
5Speisen
3Ambiente
3Service

Bei Konstantin Filippou mal vorbeizuschauen, reizte mich schon seit Monaten.

Dass er eben gerade eine kleine „O boufés“-Filiale fünf Meter neben dem Haupthaus machte, war dann nochmal spannender, weil sogar ein schneller Besuch zu Mittag möglich gewesen wäre.
User Thun23 hat diesen Besuch dann letztlich unumgänglich gemacht.

So wurde ein ganz liebes Jubiläum zu zweit gefeiert – und tatsächlich hatte man Platz für uns.

Das Interieur fasziniert – oder stößt ab. Abgeschlagene Wände und viel dunkle Farbe, nicht nur in der Toilette (letzteres macht das Schaltersuchen zuweilen zur spannenden Aufgabe).
Zum Dinner in the Dark wird’s dann doch nicht, so viel sei verraten.
Ich mag die Architektur, allein schon der Reiz der drei Ebenen, die eine einzige zu sein scheinen.
Wer schon mal im Café Alt-Wien in der Schleifmühlgasse war, weiß, was ich meine.

Runde Deckenleuchten, nicht jedermanns Geschmack, runden das puristische Bild ab. Der Hausherr will auch hier den Blick auf das Wesentliche richten – auf den Teller.

Man kommt rein in den äußerst hohen Raum, geradeaus geht’s hinab zu Küche und WC, gut getrennt durch eine feine Auswahl an „Natural Wines“, wie dies zur Zeit auf gut Neudeutsch heißt. Martin Gruzes Weine vom Längsee sind da ebenso zu finden wie jene von Tauss, Strohmeier oder so manchen Franzosen, Deutschen oder natürlich Italienern wie Angelino Maule.

Wir werden von der Schank aus in den „Halbstock“ geführt und nehmen den Platz mit der praktischen Durchsicht nach unten.

Das junge Personal ist flink und freundlich - man merkt, dass man bemüht ist, die kleine, feine Karte mit ihren Kombinations- und Variationsmöglichkeiten näherzubringen.

Besonders gespannt wäre ich auf die Eierschwammerl-Gnocchi von Vortester Thun23 gewesen – doch die sind nicht auf der Karte – und die geizt trotz des von der Architektur übernommenen Purismus nicht mit Reizen:

Brot „artisanal“ – wohl aus dem eigenen Backofen bzw. vom Lieferanten des Vertrauens.
Germteigig, aber ideal mit der gesalzenen Butter.

Ein Charcuterie-Teller – feinst aufgeschnitten mit dem schweren, italienischen Allesschneider:
Salami di cinta (la cinta senese ist eine Schweinerasse aus der Gegend um Siena), sehr gut, aber noch übertroffen vom butterzarten, lardoartigen Pancetta – und vom geschmacksintensiven Rinderschinken, der im Vergleich zum Supermarkt-Bresaola in Zartheit und Geschmack durch nichts zu ersetzen ist. Ob’s an der von Thun23 zuvor beschriebenen Toleranz liegt, das Viecherl 18 Jahre lang leben zu lassen, konnte ich nicht überprüfen.

Eine marinierte Goldbrasse, ebenfalls butterzart und edel flankiert von zart-knackigem und ebenso hauchzart geschnittenen Fenchel. Die Orangennote passt wie das Tüpferl am I.
Ein dunkel, aber nicht zu dunkel erwischter Oktopus, der fast Zweifel darüber aufkommen lässt, ob es sich um Meeresfrüchte, und nicht doch schon um weißes Fleisch handeln könnte.
Wunderbar kombiniert mit Kichererbsen und blättrig-dünnem Kohlrabi, auf Wunsch ohne Koriander.

Mein Zitronenhuhn. Sag niemals Hendl zu ihm!
Erstaunlich, diese Umsetzung. Zart und saftig wie es sein muss. Dass ich die Kapern mitessen würde, überrascht mich heute noch. Die „Fondant-Kartoffeln“ eine neue Erfahrung.
Die langgezogene Schalotte kompliziert zu bändigen, aber ein perfekter Begleiter.
Eine der besten Interpretationen des Themas „Huhn“ ever!

Filoteig-Röllchen mit Topfencreme. Marilleneis. Marinierte Marille.
Ganz uneitel, aber eine Bombe von Dessert – und doch nicht schwer im Magen.

Frau Gegenüber genießt das Dessert, das eigentlich ich bestellen wollte, doch der Topfen ist schuld.
So kommt es, dass ich mit dem Topfen glücklich werde, während die Mascarpone-Creme auf der anderen Seite zum Highlight erklärt wird – dass aber ständig das Essbesteck im Teller des anderen fündig wird, erklärt sich von selbst.
Es ist „nur“ Mascarpone, aber der kluge Koch hat der Creme noch etwas auf den Weg mitgegeben. Vanille? Zitrone?
Geschmückt war das Ganze mit so genannten "Crumbles", also süßen Bröserln und einer Kugel Johannisbeereis.

Caffè: eher Durchschnitt, leicht scharf, schwachbrüstige Crema, bissi zu dünn erwischt für meinen Geschmack.
Vino: ein deutscher Riesling Kabinett – das Risiko war groß, zu groß. In puncto Säure und Süße gleichermaßen zu aufdringlich für meinen Geschmack. Nächstes Mal wieder Österreich oder Italien.
Wasser: kommt immer wieder herrlich frisch und ohne Nachfragen in der hübschen Amphorenwein-Tonflasche des steirischen demeter-Winzers Sepp Muster daher.

Service: drei sympathische junge Damen und Herren, wie erwähnt bemüht und freundlich. Nur beim Bestellen wurde der Wein anfangs gleich zweimal vergessen.

Fazit: Ja, er kann’s – es wurde nicht zu viel versprochen und erzählt über den „griechischen Steirer“. Da ist jemand am Werken, den es nicht interessiert, ob Bremsspuren am Desserteller die Basis für die gute Nachspeise sind.
Da werden alltägliche Hauptdarsteller mitteleuropäischer Küche wunderbar flankiert von besten Zutaten und der nötigen Portion Kreativität – gepaart mit dem Wissen, was zusammenpasst und wie gewürzt werden muss.
Gut 50 Euro pro Person (ohne Trinkgeld) sind für das Gebotene nicht überzogen, die Portionen sind ohnehin nicht geizig.

Unbedingt wieder.

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Letzter Kommentar von am 19. Aug 2015 um 11:15

"Ich musst es thun - oh mein Zitronenhuhn!" :-D

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 20. Juli 2015
Thun23
29
10
11
4Speisen
4Ambiente
5Service

Ein gelungener Versuch mit einem kleinen Ableger a la Meierei im Stadtpark oder Hanner Leger ein Zweitlokal neben einem großartigem Restaurant zu etablieren.

Eine Mischung aus Buffet und Bistro mit exellenten kalten und einigen hervorragenden warmen Speisen.

Wie bei allen Luxusgütern gilt auch hier, man muß sie nicht haben, aber wenn man sie hat is es schon eine Freude.

Muß man also Fleisch von mindestens 18 Jahre alten Kühen haben ? Nein, natürlich nicht. Man kann sie durchaus vorher schlachten wie in Österreich oder verwursten weils eh keiner mag.

Oder eben entdecken wie zart Fleisch von Kühen, die ein langes Leben hatten, auf Hochlandweiden gegrast, gekalbt und gemilcht haben sein kann. Das Fleisch ist intensiv aromatisch, zart, mürbe, mit feinem großartigem Fettrand. Eine baskisch-galicische Entdeckung und nach dem Hersteller Txogitxu genannt ( Sprich: Tschojitschu ).

Ein Teller als Vorspeise mit Brot EUR 12.

Gnocchi. Eierschwammerl. Sauerrahm. Liebstöckel um EUR 15 war aber die wirkliche Überraschung.

Ich fahr jetzt ja wirklich gerne und oft nach Italien aber zusammen mit Gnocchi in grüner Walnußsauce vor Jahren im Friaul waren das die besten Gnocchi die ich jemals hatte und ich hatte viele.

Schlicht, einfach, mit frischem Liebstöckel und irgendwie auf der Zunge und am Gaumen von selbst schmelzend. Einfach großartig.

Danach Filoteigröllchen mit Topfen und Marilleneis zu EUR 8 die von einem sehr gutem Kaffee begleitet ein feiner Abschluß einer kurzen unkomplizierten Mittagspause waren.

Das Lokal ist fein, klein, das Dekor mag gefallen oder nicht, das Essen ist großartig und das Service extrem freundlich und aufmerksam.

Mir hat das Messer des Gedeckes sehr gut gefallen und auf Nachfrage beim Kellner was für ein Messer dies wohl sei, kam er mit allen Messertypen der Firma Perceval die sowohl das Bistro als auch das Restaurant benützten um sie mir zu zeigen und zu erklären.

Selten soviel Zuneigung zum Gast erlebt.

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O boufés - Konstantin Filippou - Karte
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