Speisen
Ambiente
Service
40
40
38
Gesamtrating
39
9 Bewertungen
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Markgraf Wirtshaus Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Catering, Partyservice
WLAN, WiFi
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
VISA MC DINERS JCB BANKOMAT
Eröffnungsjahr
2013
Öffnungszeiten
Mo
11:00-14:30
17:30-23:00
Di
geschlossen
Mi
11:00-14:30
17:30-23:00
Do
11:00-14:30
17:30-23:00
Fr
11:00-14:30
17:30-23:00
Sa
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Markgraf Wirtshaus

Kollersteig 6
3400 Klosterneuburg
Niederösterreich
Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 02243 93080

9 Bewertungen für: Markgraf Wirtshaus

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 29. Juni 2019
Experte
Stammersdorfer
353 Bewertungen
32 Kontakte
Tester-Level 28
4Speisen
5Ambiente
4Service
9 Fotos1 Check-In

Aufi aufn Kollersteig in 3400 Klosterneuburg. Nein stimmt eigentlich nicht, hinauf geht es erst nach der Hausnummer 6, das ist nämlich schon das Wirtshaus MARKGRAF. Rechts geht die Höhenstraße weg, links beginnt eigentlich erst der „Steig“, eine etwas steilere Straße, wo viele (schöne) Einfamilienhäuser stehen.
Vom Lokal haben wir in letzter Zeit einiges gutes gehört, sind aber noch nie da gewesen und seit April 2019 gibt es einen neuen Koch, wie uns berichtet wurde.

Man fährt von Wien kommend, Richtung Kloburg, bis zum ersten Kreisverkehr, da hält man sich Richtung Weidling, um gleich bei der ersten Ampel links abzubiegen, da ist der Wirt.

Wir treffen uns am 28.6.2019 mit Freunden zum „Gedankenaustausch“. Sie sind öfters hier zu Gast und waren es auch, die um 19:00 den Tisch im sehr netten Gastgarten reserviert hatten.

Auf der Homepage ist zu lesen „unser charmanter, ruhiger Innenhofgarten bietet Platz für 40 Personen. Wir haben ausreichend Schatten, viele Blumen und bequeme Sitzpolster“. JA STIMMT!
Es ist wirklich ein kleiner, sehr feiner Hinterhof Gastgarten, wo man sich sofort wohlfühlt. Das Ambiente drinnen würde ich als gediegen und sehr gemütlich beschreiben und es gibt genauso viele Plätze wie draußen, also ungefähr halt.

Als wir kamen waren alle Tische außer dem unseren bereits besetzt. Zwei Stunden später sind sie alle außer einem schon wieder leer gewesen. Um 21:30 wird man nach der letzten Bestellung gefragt, da wollten wir aber ohnehin schon zahlen. 22h ist Sperrstunde, manchmal auch etwas später steht auf der HP.

Der freundliche Kellner mit Schmäh, war der Chef wie uns erzählt wurde, dazu im Service eine junges Mädl. Beide machen einen einwandfreien Job, sind freundlich, recht flott und weitgehend aufmerksam. Es wird gefragt ob es denn geschmeckt hat, oder ob wir noch was trinken wollen und auch das Leergeschirr steht nicht lange herum. Alles in allem sehr gute Leistung von den beiden.

Die Speisekarte ist überschaubar, 5 Vorspeisen, 3 Suppen, 8 Hauptspeisen, sowie Käse und 4 Nachspeisen. Mehr brauchts aber für uns auch nicht, ja und sogar für die seltene Spezies der Vegetarier gibt es ein Gericht, nämlich Brennesselrisotto mit Wachtelspiegelei und Zitronen-Limettenschaum. Wir mögen so übersichtliche Karten und sie wechselt hier angeblich auch regelmäßig.

Unsere eine gemeinsame Vorspeise war ein handgehacktes Beef Tatar um € 11,80, dazu nur Butter und vier halbe Scheiben Toast. Es wurde uns auf zwei Teller serviert, ohne dass ich das verlangt hätte. Die Konsistenz etwas grober als man es sonst bekommt, aber ich mag das und herrlich abgeschmeckt. Oben drauf etwas Kresse und Zwiebel, sowie irgendein ganz feines Saucerl. Was das war, keine Ahnung.

Die liebe Gattin schwankte zwischen Grammelknödeln, es wurde aber der ZRB zartrosa um € 18,40. Das war ein zarter weicher Rostbraten, also keinerlei Fett, dazu Erdäpfel mit Schale im Ganzen, aber etwas zerdrückt. Dazu eine sehr feines, aber auch ganz leicht säuerliches Saftl und sehr guter Röstzwiebel. Von beidem hätten wir uns etwas mehr gewunschen. Aber sonst ein Zwiebelrostbarten der Oberliga.

Ich entschied mich letztendlich fürs Kalbsrahmherz (€ 11,80) mit Serviettenknödel, etwas Sauerrahm und Petersilie, wobei mich die sautierte Rehleber (€ 15,90) schon auch sehr interessiert hätte. Von der Machart ganz ähnlich einem Beuschel, aber halt nur das Herz und ohne Lunge. Unterschied war die etwas hellere Farbe und es war irgendwie cremiger, aber sonst einem Beuschel sehr ähnlich, mit allerlei Gmias drinnen. Es war perfekt abgeschmeckt und auch von der Menge her ideal. Serviert wurde es in einem tiefen weißen Teller. Die zwei stärkeren Scheiben Knödel waren rechts fest, so wie ich das bevorzuge.

Eine Nachspeise sollte es an diesem Freitagabend auch sein und zwar eine kleine fein Palatschinke mit selbstgemachter, nicht zu süßer Marillenmarmelade, einer sehr guten Erdbeere als Deko und drüber etwas Staubzucker. Feine Sache, ich hatte aber den Eindruck, dass sie nicht ganz frisch gemacht war, ich hatte schon flaumigere.

Nachdem wir mit dem Auto unterwegs waren, Parkplätze gibt’s in der Umgebung übrigens genug, beschränkte ich mich auf ein kleines Bier von der Stiftsbrauerei Schlägl, irgendwo in OÖ. Wenig herb, süffig, passt. Danach 1/8 Gelber Muskateller aus 2018, vom Sabathi aus der Südsteiermark. (€ 3,90) Der war sehr sortentypisch, sowohl in der Nase als auch am Gaumen. Leitungswasser wurde unaufgefordert gebracht und natürlich auch nicht verrechnet.
Der Hausbrandt danach, perfekt! Dazu ein kleines Glas Wasser.
Frau hatte 1/8 GV, den Summerwine (€ 3,50) von der Winzerin Faber-Köchl aus Eibesthal, nahe Mistelbach und danach einen Roten Veltliner (€ 4,20) nein das ist kein Rotwein, vom Weingut Ecker-Eckhof aus 3470 Mitterstockstall. Beide haben ihr sehr geschmeckt! Dazu trank sie ein Viertel gut gekühltes Soda.

Auch unsere Freunde waren mit dem was ihnen serviert wurde überaus zufrieden und das nicht zum ersten Mal.

Die Moral von der Geschicht, sehr gut gegessen, das Ambiente top und auch die Serviceleistung stimmt.

Allfälliges :) Es gibt täglich ein Mittagsmenü, also nicht eines, sondern zwei, eines davon vegetarisch und davor ein Suppal.

Der Rosam Guide (Falstaff) meint 84 Punkte oder ein Gaberl.

Es gibt mit dem MARKGRAF (wieder) ein sehr vernünftiges Lokal in Klosterneuburg, wo es sich auch lohnt, die 20 Minuten Fahrt vom 8ten kommend, in Kauf zu nehmen.....

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am 14. Februar 2016
wuppi
1 Bewertung
1 Kontakt
3Speisen
3Ambiente
4Service

Wir waren heute zum zweiten Mal beim Markgraf. Da wir beim ersten Mal vor rund zwei Jahren eher enttäuscht waren, wollten wir ihm eine zweite Chance geben. So sehr aber die beiden Chefs auch bemüht sind, so wenig stimmig empfinden wir das Dargebotene.

Hiezu ist vorab das Ambiente zu erwähnen, das im vorderen Hauptraum absolut ansprechend und einladen ist. Dieser Bereich ist gelungen und stimmig. Wenig gemütlich und zum Anspruch des Lokals eher unpassend ist jedoch der hintere Raum, dessen wohl in die Jahre gekommene Teppichboden ausgetauscht werden sollte. Vielleicht würde sich dann auch der unangenehm modrige Geruch in diesem Raum legen.

So wie das Ambiente vermisst man auch bei den Speisen manchmal ein wenig die Harmonie. So war die Frittatensuppe geschmacklich sehr gut, jedoch wirkte sie gestreckt und nicht so kräftig, wie man dies von einer Rindsuppe erwarten darf. Die Erdäpfel-Vanille Suppe hingegen war sehr intensiv und (fast zu) kräftig, sodass das erwartet zart-feine Vanillearoma etwas unterging.

Bei den Hauptspeisen hatten wir ein Maishuhn mit Serrano, Gnocchi, Fisolen und Bohnen. Das Fleisch war sehr zart, fein gewürzt und geschmacklich sehr stimmig. Ebenso waren die Beilagen gut aufeinander abgestimmt, sodass sich im Summe ein sehr feines Gericht ergab.

Ein wenig enttäuschend war demgegenüber der Lachs mit Mangold und Oliven-Erdäpfelpüree. Der sehr zurückhaltend gewürzte Lachs war auf den Punkt gebracht, außen etwas knusprig angebraten und innen zart medium. Demgegenüber war der Mangold leider etwas versalzen, wofür man sich auch entschuldigte, und das Püree enttäuschte ein wenig die Erwartung auf den Olivenzusatz, weil dieser geschmacklich kaum seinen Durchschlag schaffte. Insgesamt war das Gericht nicht schlecht, jedoch ließ es die Raffinesse, die man nach der Beschreibung auf der Speisekarte vermuten konnte, vermissen.

Somit mussten wir auch bei unserem zweiten Versuch feststellen, dass das Essen zwar gut ist, aber den suggerierten Ansprüchen eines gehobenen Lokals nicht vollständig gerecht wird. Dies ist umso enttäuschender als Klosterneuburg ein solches Lokal gut "vertragen" würde, um der sonst herrschenden kulinarischen Tristesse ein Ende zu setzen. Wir wünschen Florian Ortner und Thomas Schmidt, dass ihnen dieser letzte Feinschliff auch noch gelingt, sodass wir sie hinkünftig gerne öfter besuchen können.

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Willkommen bei ReTe! Aussagekräftiger Einstieg.

14. Februar 2016 um 17:54|Gefällt mir|Antworten
am 15. November 2014
bmloidl
9 Bewertungen
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Tester-Level 1
5Speisen
4Ambiente
4Service

Nun hat der Markgraf also eine Haube bekommen. Vorher hatte das hier nur Franz Riedel mit seinem Gasthaus Preisecker in Kritzendorf. 14 Punkte ! Mehr als Plachutta in Nussdorf oder vegleichbare Restaurants. Ich hatte mich lange gegen einen Besuch im Markgraf gewehrt. was mich stoert ist das keine Preise angeschrieben werden. Und im Internet gabs jede Menge Kritik ueber unfreundliches Personal.

Ich muss das revidieren. Ich war wochentags zur Mittagszeit dorten wollte mal ein Menue essen. Es gab Kalb und Schwammerlsuppe. zwar keine Riesenportionen aber ok. Mit einem grossen Starkenberger Bier kostet das 13 Euro inklusive Trinkgeld. Das Lokal war eher schuetter belegt - fuellte sich aber spaeter, also genug freie Plaetze aber es scheint auch schon mal ein StammpublikUm zu geben. Das Personal ist im Gegensatz zu den Tripadvisor Reviews freundlich. sind drei Leute - eine schlanke Kellnerin. Herr Schmid hinterm Tresen und ein Koch. Das Essen war recht gut gewuerzt, sehr Pfeffrig. free Wifi gibts auch. kleine Maengel fuer mich waren nur das der Menuepreis draussen nicht angeschrieben wurde und das man den Eindruck hatte Menues werden ungern verkauft, weil die Kellnerin sich etwas zierte. Bierdeckel fehlte mir und es gab keine Zahnstocher am Tisch.

Alles in allem war ich positiv ueberrascht, man muesste das Lokal mal a la carte probieren und der Wirt sollte sich nicht genieren Preise anzuschreiben. Die Qualiaet und Preis passen ja.

Wuensche noch weiterhin viel Erfolg.

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In Amerika kann man sich beim Verlassen des Lokals, also ganz am Ende des Lokals, kurz vor dem Ausgang, ev. einen Zahnstocher mitnehmen. Würde man drüben einen Zahnstocher verlangen, ... nicht auszudenken!!! Ehrlich wahr.

2. April 2015 um 18:14|Gefällt mir|Antworten

Dass die Zahnstocher fehlen, ist wahrscheinlich so gewollt. Das gilt im heutigen Gastro-Zeitgeist als "ungustiös", weil das Benutzen eines Zahnstochers, ja heute grundsätzlich nicht mehr gerne gesehen wird. Auch nicht mit vorgehaltener Hand oder so... Wer serviert heute noch von rechts? - Rechts ist die FPÖ! Wer bedient noch die Damen zuerst? - Nicht gendergerecht! SchöneNeueWelt

1. April 2015 um 09:02|Gefällt mir|Antworten
am 24. Juli 2014
SPOGR
5 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 1
4Speisen
3Ambiente
4Service

Ein sympatisches, nettes Lokal mit kleinem Garten! Zum Sitzen könnte/sollte bisserl mehr Platz sein. Chef sehr freundlich und bemüht. Bedienung aufmerksam aber nicht aufdringlich! Karte für alle ab 45 auch ohne Brille lesbar! :-) Aperitif sehr gut! Suppe ausgezeichnet! Hauptspeise etwas gewöhnungsbedürftig aber geschmacklich durchaus ok!
Fazit: Ein Restaurant zum spontanen Mittag- oder Abendessen in ganz angenehmer Atmosphäre.

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am 18. März 2014
gallus
17 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 3
3Speisen
3Ambiente
3Service

Haben uns das Lokal nun auch mal angesehen. Stimmt - die Bedienung (Chef?) ist sehr freundlich. Allerdings ist es ziemlich eng zum Sitzen. Speisekarte ist ausreichend gross, Preise im Rahmen. Die Speisen sind nicht aufregend, und eher etwas zu wenig gewürzt (was mir persönlich wesendlich lieber ist als umgekehrt). Warum das Gedeck und der Kaffee NICHT auf der Rechnung stehen (absichtlich - wurde nicht vergessen!) kann ich mir zwar denken, macht aber keinen guten Eindruck. Fazit für mich: Würde ich direkt daneben wohnen könnte es schon sein, dass ich nochmals hingehe. Aber extra nochmal hinfahren, eher nicht.

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Rar ist der Gast, den Geschenke verstören.

10. Oktober 2014 um 14:32|Gefällt mir|Antworten

Ein vorhandenes, doch nicht extra verrechnetes Gedeck (war ganz früher einmal allgemein üblich, ist es in manchen Ländern heute noch) ist mir entschieden lieber als der umgekehrte Fall. :-)

10. Oktober 2014 um 07:36|Gefällt mir1|Antworten
am 15. März 2014
lutschka1
1 Bewertung
1 Kontakt
5Speisen
5Ambiente
5Service

Nach ein paar Besuchen zu Mittag, welche immer sehr gut waren, haben wir es endlich mal am Abend geschafft!
Nach der gewohnt freundlichen Begrüßung durch den Chef, setzten wir uns zu unserem Tisch beim Fenster!Das Hinsetzen kann sich schwierig gestalten, da es etwas eng ist vor allem wenn der Nachbartisch nicht bereit ist Platz zu machen, sondern demonstrativ blockiert!Aber dazu später!
Schnell kam die Karte und der gewählte Aperitif, schnell suchten wir aus
da der Hunger schon groß war!
Trotz vollem Lokal dauerte es nicht lange und unsere Vorspeisen wurden gebracht, auch der Service(inklusive Wirt) ließ sich keinen Stress anmerken!
Vorspeise: Karamelisierte Schwarzwurzeln, Avocado mariniert mit Apfelbalsam vom Pecoraro, wunderbar abgeschmeckt, bissfeste Schwarzwurzeln, tolle Mischung mit Avocado!
Das Matjestartar auf Erdäpfelpuffer war geschmacklich ein wahrer Genuss, nicht zu rahmig der Rahmapfel und genau richtig der Erdäpfelpuffer!
Der Fjordlachs war ebenfalls von guter Qualität aber hier war geschmacklich die Senfsauce am besten!
Ein Traum die Frühlingssuppe, schön cremig, kein Obersgeschmack und
wirklich toll das Zusammenspiel der Kräuter trotz Bärlauch der nicht die anderen Zutaten übertönt!
Den Wirt beim Abservieren darauf angesprochen, brachte ihm die verschmitzt lächelnde Antwort hervor dass er nicht unbedingt ein Bärlauchfreund ist und somit diese Pflanze bewusst im Hintergrund zu treten hat! Bärlauchsuppe wird es keine geben!
Hauptspeisen:Krautfleckerl...wie bei Oma, mehr muss man da nicht sagen.
Topfenravioli in Bärlauchnussbutter. Sehr gute und bissfeste Ravioli, nicht wässrig, Fülle aus Kräutern und Topfen sehr harmonisch, bei der Sauce der Bärlauch wieder nicht übertönend!
Altwiener Backfleisch, ein tolles Gericht, panierte Beiried mit Senf eingestrichen und Kren, rosa gebacken, ab und zu ein wenig hart das Rind, Rinderbeiried halt!
Gedämpfter Bachsaibling mit Frühlingsgemüse.
Wird im Pergamentpapier serviert und vor dem Gast aufgeschnitten, perfekt gegarter Saibling, ganz große Küche, knackiges Gemüse, und eine Aiolisauce zum Nachbestellen- kein Etwas aus Majonnaisse!
Auch beim Dessert ging das Geschmackserlebnis weiter vor allem der gestürzte Milchreis mit Rharbarber war eine Überraschung und hat von Konsistenz und Geschmack den ersten Preis verdient!
Stromausfall bedingt, welcher die halbe Küche und das Licht am Klo
lahmgelegt hatte konnten wir leider keine Palatschinke probieren!
Der Wirt war auch durch den Stromausfall nicht aus der Ruhe zu bringen, einzig am Nebentisch welcher eingangs schon erwähnt wurde gab es Probleme die ihm ein wenig aus den Tritt brachten!
Während wir beim Wirt unseren Aperitif bestellten drehte sich ein Herr von diesem Tisch um und sagte laut: Wird's bald?
Der Wirt ging dann hin und fragte ob es ein Problem gebe und der Gast meinte Sie warten schon sehr lange auf den Hauptgang und dass es eine Frechheit ist!
Der Wirt machte ihm darauf aufmerksam dass er doch erst gerade die Vorspeise abserviert hat und alles frisch gekocht wird und es sicher bald kommt, alles sehr freundlich aber als der Gast nicht aufhörte und wirklich unhöflich war musste er doch etwas bestimmter werden! Irgendwie hatten wir das Gefühl dass die anderen am Tisch nicht so gestresst wirkten.
Dieser Herr hat dann als das Essen kam auch noch gesagt dass er hier nie wieder herkommt.
Nachdem der Tisch gegessen hatte kassierte der Chef auch gleich ab und sagte dass es ihm leid tue wenn Sie kein Verständnis dafür haben sollen Sie bitte woanders hingehen und ihm und den anderen Gästen nicht den Abend verderben!
Dieser Gast ist uns schon beim Hinsetzen ungut aufgefallen, durch sein Wird's bald und seine laute Art erst recht, toll das der Chef trotz Diskussion immer leise aber bestimmt blieb, man muss sich nicht alles gefallen lassen! Er hat diesen Gast(zum Glück) verloren aber uns 4 als Stammgäste gewonnen!

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am 27. Jänner 2014
Pipistrello
1 Bewertung
1 Kontakt
5Speisen
4Ambiente
5Service

War letzte Woche mit meiner Familie im Markgraf essen. Das Lokal wurde uns von Freunden empfohlen und wir sind wirklich überrascht. Tolles Essen, superfreundlicher Service und sehr gemütlich. Für die Qualität die geboten wird sind auch die Preise ok. Wir kannten in Klosterneuburg bisher nur einige Heurigen die wir als Nussdorfer vorallem im Sommer gerne besuchen. Wir freuen uns das Markgraf in unserer Nähe zu haben und hoffen sehr, dass das Team die Qualität hält.

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am 17. Jänner 2014
Gourmetesser
8 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 1
2Speisen
3Ambiente
0Service

Nun ja, Severin Corti schreibt im Standard von “so was von keine Lokalkultur im feisten Speckgurten”, sprich Klosterneuburg. Nicht nett, aber ganz unrecht hat er leider nicht. Nun preist er den neueröffneten “Markgrafen”. Nichts wie hin zu einem Test, zunächst einmal an einem Freitag zu Mittag.
Am Eingang vor dem Lokal eine Schiefertafel mit zwei Menüs, kurzer Blick, einmal Schinkenfleckerl mit Salat, einmal Reisauflauf, jeweils mit Suppe. Freitag, kein Fisch, aber ok. Beim Reinkommen verweist uns der Chef auf das Extrazimmer. Der Hauptraum ist voll, übervoll mit Tischen, schlecht durchzukommen, man muss sich vorbei drücken, nichts für Leute mit Platzangst. Im Extrazimmer im hinteren Winkel ein letzter Tisch, aber wir hatten ja auch nicht reserviert, und wenn das Lokal voll ist, dann sollte es ein gutes Zeichen sein.
Die etwas hektische junge weibliche Bedienung legt die Menüumschläge auf den Tisch, ist wieder weg. Nach fünf Minuten: Haben Sie gewählt? Auf unsere Frage, “die Mittagsmenüs sind nicht auf der Karte?” ein etwas patziges: Die wechseln täglich, wir müssten das Papier dauernd wegwerfen” Was vom Umweltstandpunkt einleuchtet. Die Frage, wie wir das Mittagsmenüs erfahren, meint sie, bei ihr. Auf die weitere Frage, welche es denn gäbe, die Antwort: das habe sie vergessen, und läuft Richtung Küche. Der Eindruck: Mittagsmenübestellungen scheinen eher nicht beliebt. Letztlich bestellen wir zum Test-Vergleich einmal das Menü mit Leberknödelsuppe und Krautfleckerl, einmal à la carte eine Ingwer-Karottensuppe und Kässpätzle. Die Ingwer-Karottensuppe ist gut, die Mittagsmenü-Leberknödelsuppe leider komplett versalzen und die Brühe ungenießbar, der Leberknödel allein gut. Käsespätzle mit Salat gut, Mittagsmenü-Schinkenfleckerl ok (beim Überbacken etwas ausgetrocknet), doch ohne Salat. Auskunft: der sei beim Menü nicht dabei!?! Beim Rausgehen nochmals auf die Schiefertafel vor dem Lokal geschaut: da steht “Schinkenfleckerl mit Gurken-Rahmsalat”. Nochmals rein, die Bedienung freundlich-fragend darauf aufmerksam gemacht. “Das habe ich halt nicht gewusst”, und weg war sie, trotz vorherigem Trinkgeld. Keine Entschuldigung, nichts.
Resümee: Die Bedienung dürfte einen schlechten Tag gehabt haben (kommt vor) und/oder überfordert gewesen sein. Qualität durchwachsen. Sie sollte am Abend (hoffentlich) besser sein. So leider keine Empfehlung.

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Scheint ja wirklich ein schlechter Tag gewesen zu sein. Man könnte meinen der Bewerter schreibt von einem anderem Lokal. Wir waren bisher abends, mit Reservierung des runden Tisches, es war hervorragend. Nettes Personal, sehr gute und toll dekorierte Speisen. Gute Weine und guter Preis.

24. Februar 2014 um 20:17|Gefällt mir|Antworten

War an diesem Tag auch dort Mittagessen, stimmt war sehr viel los und hektisch, fand mein Menü aber ok und nichts versalzen! Die Kellnerin war etwas nervös aber naja kann passieren wenn soviel los ist! Gehe sicher bald abends hin da ich in der Nähe wohne und Ambiente und Küche gut und gemütlich empfinde!

19. Jänner 2014 um 21:04|Gefällt mir|Antworten

Hm. Nachdem Pressesprecher dankenswerterweise den Link beigestellt hat, haben wir schon überlegt, heute Abend das Lokal zu testen. Schaut jetzt wieder anders aus.;-))

19. Jänner 2014 um 12:59|Gefällt mir|Antworten
am 17. Jänner 2014
Bellemichelle
1 Bewertung
1 Kontakt
5Speisen
4Ambiente
5Service

Endlich ein "g'scheits" Lokal in Klosterneuburg!
Das war bereits höchst an der Zeit, dass sich in der Klosterneuburger Lokalszene etwas tut!
Abgesehen von den Asiaten, Griechen und Italiener sowie von der Mehrzahl der Heurigen (die nur noch teuer sind und sich auf den Ruf von früher ausruhen), gab's über lange Zeit eine 'kulinarische' Durststrecke.
Diese ist hiermit beendet! Ich hoffe, die Klosterneuburger und die 'zuag'rasten' Gäste wissen das zu schätzen und kommen weiterhin so zahlreich wie seit der Eröffnung im November 2013.
An das kongeniale Team im Markgraf die besten Wünsche verbunden mit der Hoffnung, dass die Qualität so bleibt.

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Ich finde das sieht eher aus wie jemand der mit dem Angebot in Klosterneuburg unzufrieden ist obwohl ich es nicht so schlecht finde, vor allem die Heurigen sind urig wie früher und es muss nicht immer alles modern und trendy sein!

19. Jänner 2014 um 21:10|Gefällt mir|Antworten

Ich finde, das liest sich wie eine Eigenbewertung...

18. Jänner 2014 um 13:19|Gefällt mir2|Antworten

@Bellemichelle: Danke für den Tipp. Nachdem Du uns nix über Ambieten, Speisen und Service verrätst, muss ich - wohl oder übel - den weiten Weg auf mich nehmen und nächste Woche selbst hingehen ;-)

17. Jänner 2014 um 11:53|Gefällt mir|Antworten
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