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Speisen
Ambiente
Service
37
34
35
Gesamtrating
35
9 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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Markgraf WirtshausMarkgraf WirtshausMarkgraf Wirtshaus
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Markgraf Wirtshaus Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Catering, Partyservice
WLAN, WiFi
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
VISA MC DINERS JCB BANKOMAT
Eröffnungsjahr
2013
Öffnungszeiten
Mo
11:00-14:30
17:30-23:00
Di
geschlossen
Mi
11:00-14:30
17:30-23:00
Do
11:00-14:30
17:30-23:00
Fr
11:00-14:30
17:30-23:00
Sa
12:00-23:00
So
11:00-16:00
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Markgraf Wirtshaus

Kollersteig 6
3400 Klosterneuburg
Niederösterreich
Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 02243 93080
Lokal teilen:

9 Bewertungen für: Markgraf Wirtshaus

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 14. Februar 2016
wuppi
1
1
3Speisen
3Ambiente
4Service

Wir waren heute zum zweiten Mal beim Markgraf. Da wir beim ersten Mal vor rund zwei Jahren eher enttäuscht waren, wollten wir ihm eine zweite Chance geben. So sehr aber die beiden Chefs auch bemüht sind, so wenig stimmig empfinden wir das Dargebotene.

Hiezu ist vorab das Ambiente zu erwähnen, das im vorderen Hauptraum absolut ansprechend und einladen ist. Dieser Bereich ist gelungen und stimmig. Wenig gemütlich und zum Anspruch des Lokals eher unpassend ist jedoch der hintere Raum, dessen wohl in die Jahre gekommene Teppichboden ausgetauscht werden sollte. Vielleicht würde sich dann auch der unangenehm modrige Geruch in diesem Raum legen.

So wie das Ambiente vermisst man auch bei den Speisen manchmal ein wenig die Harmonie. So war die Frittatensuppe geschmacklich sehr gut, jedoch wirkte sie gestreckt und nicht so kräftig, wie man dies von einer Rindsuppe erwarten darf. Die Erdäpfel-Vanille Suppe hingegen war sehr intensiv und (fast zu) kräftig, sodass das erwartet zart-feine Vanillearoma etwas unterging.

Bei den Hauptspeisen hatten wir ein Maishuhn mit Serrano, Gnocchi, Fisolen und Bohnen. Das Fleisch war sehr zart, fein gewürzt und geschmacklich sehr stimmig. Ebenso waren die Beilagen gut aufeinander abgestimmt, sodass sich im Summe ein sehr feines Gericht ergab.

Ein wenig enttäuschend war demgegenüber der Lachs mit Mangold und Oliven-Erdäpfelpüree. Der sehr zurückhaltend gewürzte Lachs war auf den Punkt gebracht, außen etwas knusprig angebraten und innen zart medium. Demgegenüber war der Mangold leider etwas versalzen, wofür man sich auch entschuldigte, und das Püree enttäuschte ein wenig die Erwartung auf den Olivenzusatz, weil dieser geschmacklich kaum seinen Durchschlag schaffte. Insgesamt war das Gericht nicht schlecht, jedoch ließ es die Raffinesse, die man nach der Beschreibung auf der Speisekarte vermuten konnte, vermissen.

Somit mussten wir auch bei unserem zweiten Versuch feststellen, dass das Essen zwar gut ist, aber den suggerierten Ansprüchen eines gehobenen Lokals nicht vollständig gerecht wird. Dies ist umso enttäuschender als Klosterneuburg ein solches Lokal gut "vertragen" würde, um der sonst herrschenden kulinarischen Tristesse ein Ende zu setzen. Wir wünschen Florian Ortner und Thomas Schmidt, dass ihnen dieser letzte Feinschliff auch noch gelingt, sodass wir sie hinkünftig gerne öfter besuchen können.

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Kommentar von am 14. Feb 2016 um 17:54

Willkommen bei ReTe! Aussagekräftiger Einstieg.

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am 15. November 2014
bmloidl
8
1
1
5Speisen
4Ambiente
4Service

Nun hat der Markgraf also eine Haube bekommen. Vorher hatte das hier nur Franz Riedel mit seinem Gasthaus Preisecker in Kritzendorf. 14 Punkte ! Mehr als Plachutta in Nussdorf oder vegleichbare Restaurants. Ich hatte mich lange gegen einen Besuch im Markgraf gewehrt. was mich stoert ist das keine Preise angeschrieben werden. Und im Internet gabs jede Menge Kritik ueber unfreundliches Personal.

Ich muss das revidieren. Ich war wochentags zur Mittagszeit dorten wollte mal ein Menue essen. Es gab Kalb und Schwammerlsuppe. zwar keine Riesenportionen aber ok. Mit einem grossen Starkenberger Bier kostet das 13 Euro inklusive Trinkgeld. Das Lokal war eher schuetter belegt - fuellte sich aber spaeter, also genug freie Plaetze aber es scheint auch schon mal ein StammpublikUm zu geben. Das Personal ist im Gegensatz zu den Tripadvisor Reviews freundlich. sind drei Leute - eine schlanke Kellnerin. Herr Schmid hinterm Tresen und ein Koch. Das Essen war recht gut gewuerzt, sehr Pfeffrig. free Wifi gibts auch. kleine Maengel fuer mich waren nur das der Menuepreis draussen nicht angeschrieben wurde und das man den Eindruck hatte Menues werden ungern verkauft, weil die Kellnerin sich etwas zierte. Bierdeckel fehlte mir und es gab keine Zahnstocher am Tisch.

Alles in allem war ich positiv ueberrascht, man muesste das Lokal mal a la carte probieren und der Wirt sollte sich nicht genieren Preise anzuschreiben. Die Qualiaet und Preis passen ja.

Wuensche noch weiterhin viel Erfolg.

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Letzter Kommentar von am 2. Apr 2015 um 18:14

In Amerika kann man sich beim Verlassen des Lokals, also ganz am Ende des Lokals, kurz vor dem Ausgang, ev. einen Zahnstocher mitnehmen. Würde man drüben einen Zahnstocher verlangen, ... nicht auszudenken!!! Ehrlich wahr.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 5. August 2014
Experte
bubafant
283
71
29
3Speisen
3Ambiente
3Service
15 Fotos1 Check-In

Nach dem Besuch des Stiftes Klosterneuburg muss natürlich noch eine kulinarische Erfahrung sein. Die Wahl fällt auf das Markgraf Wirtshaus. Rein vom Bauchgefühl beim Anblick der Speisekarte.
Im Nachhinein finde ich die Kritik von Gastronaut in der Rubrik Salz&Pfeffer (Link).
Thomas Schmidt, Wirt (© back to the roots … and up to the top), und Florian Ortner, Koch (© … jetzt wird die eigene Suppe gekocht …), kennen sich seit Kindertagen, haben sich Erfahrungen im In- und Ausland erarbeitet und probieren es jetzt gemeinsam mit dem Markgraf.

Man wirbt mit Österreichisch-Wienerischer Küche, will sich aber sichtlich thematisch und preislich vom Mainstream abheben, wie z.B. mit Eierschwammerltartar mit Spiegelei und Schnittlauchbrot, Gabelbissen von der Räucherforelle, Frischkäsemousse und Nuss Krokant, Lavendel-Panna Cotta, Vanille-Selleriesuppe, Walnuss-Gnocchi, Topfen-Semmelknödel, Pfirsichtarte mit Marzipancrème und weißem Moccaeisparfait und Marshmallow-Schokoladenmousse.
Ebenso gibt es altbekannte Klassiker, wie Lachforelle 'Gut Dornau', Zanderfilet, Wiener Schnitzel vom Kalb und Altwiener Backfleisch, angereichert mit nicht alltäglichen Beilagen, wie Bohnencreme, glacierte Brombeeren, Speckdatteln, Erdäpfel-Polenta. Seit unserem Besuch hat sich die Online-Speisekarte bereits schon wieder geändert.

Der Weinkeller ist gut gefüllt mit Produkten der Weingüter Nigl/Senftenberg, Pfaffl/Stetten, F.X.Pichler/Oberloiben, Christ/Jedlersdorf, Lentsch/Podersdorf, Glatzer/Göttlesbrunn, Krug/Thermenregion, Lentsch/Podersdorf, Aumann/Tribuswinkel, Reinisch+Schneider/Tattendorf, usw. großteils heimische Winzer, ein paar Ausländer, wie Südafrika, Italien, Spanien, Portugal und Frankreich. Und das sind auszugsweise jene, die ich selbst schon irgendwann einmal getrunken habe, die gesamte Übersicht gibt es in sehr gut präsentierter Form auf der Homepage (Link)

Laut Information auf der Site hat man sich aufgrund der hohen Nachfrage entschlossen, über den Sommer auch schon Samstag Mittag zu öffnen. Das ist gut zu wissen, denn es sieht von außen mit der grauen Fassade und den abgeplatzten blauen Fensterrahmen und –bänken weder einladend, sondern sogar eher geschlossen aus. Der Werbeständer mit dem Hinweis auf den neu renovierten Gastgarten steht übersehbar am Gehsteig, und im Gastgarten wird noch der Boden gekehrt.

Der Innenbereich wirkt gediegen und gleichzeitig modern. Die schlichten Tische werden ergänzt von bequem wirkenden Stühlen im Nikiplüsch-Style. Allerdings stehen die Tische so eng beieinander, dass ein Aufnahmekriterium für das Servicepersonal ein Size-Zero-Popscherl sein muss. Ein paar Hochtische und –stühle in den Fensternischen. Die Theke nüchtern und straight. Niedervolt-Beleuchtung und relativ wenig Deko. Uns zieht es an diesem strahlenden Sommertag sowieso in den Gastgarten.

Den Weg am Haus entlang gelangt man in den kleinen Innenhof. Ausgelegt mit Steinplatten sieht man sehr bald, dass die Möblierung hier noch relativ neu ist. Biergartenbestuhlung samt kleinen quadratischen Tischen, die Stühle bequem mit Holzarmlehnen, die Tische mega-unbequem aufgrund der gebogenen Stange in Bodennähe, soll man die Füße drüberhängen lassen oder sich darunter den Rist aufschürfen. Nicht alles, was gut aussieht ist es auch. Den Punkteabzug gibt es aber auch wegen des mit einer potthässlichen Plane verhängten Fensters (Küche ?) und der relativ schlechten Beschattung. Nicht zu wenig, aber die falschen Schirme. Aufgespannt werden sie in unserem Fall bei vollgestelltem Tisch, wir hatten fast zu wenige Hände, alles in Sicherheit zu bringen, bevor der sich öffnende Schirm alles vom Tisch fegt. Ansonsten ist der Bereich nett gestaltet, Altbaumbestand, Deko (altes Fahrrad) und viele Pflanzen. Einzig der Biohazard-Output der Bäume nervt etwas. Ein Bereich für die kleinen Gäste.

Auf sämtlichen Tischen befinden sich umgedrehte Wassergläser, blitzblaue Gedeckteller, Stoffservietten, Besteck, Ascher und Gewürzmühlen. Die freundliche Kellnerin lässt uns einen Tisch aussuchen (wir sind die einzigen Gäste während des gesamten Aufenthalts) und bringt auch gleich die Speisekarte, sowie auch gleich darauf das gut gezapfte Zwickl ( ½ l EUR 3,90, Piff EUR 2,40) in ausgesprochen schönen Gläsern.

Als Gedeck (EUR 1,30) kommt ein Holzbrettchen mit aufgeschnittenem Brot und einem Töpfchen mit Butter und Aufstrich. Von all den vielen Gedecken, die wir in letzter Zeit unter diesem Titel auf den Tisch bekommen haben, kann dieses wirklich was, vor allem das Brot. Noch leicht warm, knusprige Rinde mit Anis und Fenchelsamen. Ja, in einem halben Jahr hamma wieder Weihnachten. Die relativ neutrale Butter und auch der Aufstrich samt den roten Pfefferkörnern sind nur Statisten, der Star ist das Brot.

Wels auf Gemüse mit Grammel-Buchteln (EUR 18,00)
Im Vorfeld diskutieren wir mit der Kellnerin ob der Größe, da diese Speise sowohl als etwas größere Vorspeise und auch als Hauptspeise angeboten wird. Der Unterschied liegt in einem Stück Fisch und einer Buchtel.
Der gebrachte Teller macht uns dann Staunen. Auf einem kleinen Hügelchen von getrockneten Tomaten liegen zwei Stück vom Wels. Ich persönlich mag den Wels unter anderem wegen seiner kompakten Konsistenz. Die Filets sind sehr saftig und auf einer Seite gut angebraten. Die Beilage getrocknete Tomaten, Spinat in Streifen und Zwiebel wirkt irgendwie fehl am Platz, getrocknete Tomaten im Saft mitgeschmort fühlen sich komisch an. Was aber wirklich irritiert sind die Buchteln. Die Grammeln im Inneren sind extrem 'letschert', wir haben uns das irgendwie knuspriger vorgestellt, wie wohl wir wissen, dass das schwierig ist. Ich lasse eine Buchtel über, so mächtig schaffe ich es einfach nicht, eine Buchtel in Summe hätte gereicht, Nachfrage gibt es keine. In Summe schafft das Gericht keine Harmonie, weder optisch noch geschmacklich.

Fazit: Das Ambiente ist in Ordnung, für die Natur kann niemand etwas, für vorgespannte Planen sehr wohl. Die Sanitäranlangen sind ziemlich neu, die rosa Tür für die Gräfin und die babyblaue für den Graf. Sehr gefällig gestaltet. Die Preisgestaltung ist mutig, man muss sich das erst mal leisten (können und wollen). Die von uns gewählte Speise hat uns enttäuscht, vielleicht auch nur die falsche Wahl (es gibt sie momentan nicht mehr auf der Karte). Service ist in Ordnung, sowohl die Kellnerin, als auch der Koch haben nachgefragt, ob alles zur Zufriedenheit ist, bzw. ob wir noch Wünsche hätten. Für uns war es ein 'Hineinschneien' nach einem Ausflug, ein Häkchen auf der to-do-Liste und das war’s dann leider auch schon.

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am 24. Juli 2014
SPOGR
4
1
1
4Speisen
3Ambiente
4Service

Ein sympatisches, nettes Lokal mit kleinem Garten! Zum Sitzen könnte/sollte bisserl mehr Platz sein. Chef sehr freundlich und bemüht. Bedienung aufmerksam aber nicht aufdringlich! Karte für alle ab 45 auch ohne Brille lesbar! :-) Aperitif sehr gut! Suppe ausgezeichnet! Hauptspeise etwas gewöhnungsbedürftig aber geschmacklich durchaus ok!
Fazit: Ein Restaurant zum spontanen Mittag- oder Abendessen in ganz angenehmer Atmosphäre.

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am 18. März 2014
gallus
14
1
3
3Speisen
3Ambiente
3Service

Haben uns das Lokal nun auch mal angesehen. Stimmt - die Bedienung (Chef?) ist sehr freundlich. Allerdings ist es ziemlich eng zum Sitzen. Speisekarte ist ausreichend gross, Preise im Rahmen. Die Speisen sind nicht aufregend, und eher etwas zu wenig gewürzt (was mir persönlich wesendlich lieber ist als umgekehrt). Warum das Gedeck und der Kaffee NICHT auf der Rechnung stehen (absichtlich - wurde nicht vergessen!) kann ich mir zwar denken, macht aber keinen guten Eindruck. Fazit für mich: Würde ich direkt daneben wohnen könnte es schon sein, dass ich nochmals hingehe. Aber extra nochmal hinfahren, eher nicht.

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Letzter Kommentar von am 10. Okt 2014 um 14:32

Rar ist der Gast, den Geschenke verstören.

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am 15. März 2014
lutschka1
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Nach ein paar Besuchen zu Mittag, welche immer sehr gut waren, haben wir es endlich mal am Abend geschafft!
Nach der gewohnt freundlichen Begrüßung durch den Chef, setzten wir uns zu unserem Tisch beim Fenster!Das Hinsetzen kann sich schwierig gestalten, da es etwas eng ist vor allem wenn der Nachbartisch nicht bereit ist Platz zu machen, sondern demonstrativ blockiert!Aber dazu später!
Schnell kam die Karte und der gewählte Aperitif, schnell suchten wir aus
da der Hunger schon groß war!
Trotz vollem Lokal dauerte es nicht lange und unsere Vorspeisen wurden gebracht, auch der Service(inklusive Wirt) ließ sich keinen Stress anmerken!
Vorspeise: Karamelisierte Schwarzwurzeln, Avocado mariniert mit Apfelbalsam vom Pecoraro, wunderbar abgeschmeckt, bissfeste Schwarzwurzeln, tolle Mischung mit Avocado!
Das Matjestartar auf Erdäpfelpuffer war geschmacklich ein wahrer Genuss, nicht zu rahmig der Rahmapfel und genau richtig der Erdäpfelpuffer!
Der Fjordlachs war ebenfalls von guter Qualität aber hier war geschmacklich die Senfsauce am besten!
Ein Traum die Frühlingssuppe, schön cremig, kein Obersgeschmack und
wirklich toll das Zusammenspiel der Kräuter trotz Bärlauch der nicht die anderen Zutaten übertönt!
Den Wirt beim Abservieren darauf angesprochen, brachte ihm die verschmitzt lächelnde Antwort hervor dass er nicht unbedingt ein Bärlauchfreund ist und somit diese Pflanze bewusst im Hintergrund zu treten hat! Bärlauchsuppe wird es keine geben!
Hauptspeisen:Krautfleckerl...wie bei Oma, mehr muss man da nicht sagen.
Topfenravioli in Bärlauchnussbutter. Sehr gute und bissfeste Ravioli, nicht wässrig, Fülle aus Kräutern und Topfen sehr harmonisch, bei der Sauce der Bärlauch wieder nicht übertönend!
Altwiener Backfleisch, ein tolles Gericht, panierte Beiried mit Senf eingestrichen und Kren, rosa gebacken, ab und zu ein wenig hart das Rind, Rinderbeiried halt!
Gedämpfter Bachsaibling mit Frühlingsgemüse.
Wird im Pergamentpapier serviert und vor dem Gast aufgeschnitten, perfekt gegarter Saibling, ganz große Küche, knackiges Gemüse, und eine Aiolisauce zum Nachbestellen- kein Etwas aus Majonnaisse!
Auch beim Dessert ging das Geschmackserlebnis weiter vor allem der gestürzte Milchreis mit Rharbarber war eine Überraschung und hat von Konsistenz und Geschmack den ersten Preis verdient!
Stromausfall bedingt, welcher die halbe Küche und das Licht am Klo
lahmgelegt hatte konnten wir leider keine Palatschinke probieren!
Der Wirt war auch durch den Stromausfall nicht aus der Ruhe zu bringen, einzig am Nebentisch welcher eingangs schon erwähnt wurde gab es Probleme die ihm ein wenig aus den Tritt brachten!
Während wir beim Wirt unseren Aperitif bestellten drehte sich ein Herr von diesem Tisch um und sagte laut: Wird's bald?
Der Wirt ging dann hin und fragte ob es ein Problem gebe und der Gast meinte Sie warten schon sehr lange auf den Hauptgang und dass es eine Frechheit ist!
Der Wirt machte ihm darauf aufmerksam dass er doch erst gerade die Vorspeise abserviert hat und alles frisch gekocht wird und es sicher bald kommt, alles sehr freundlich aber als der Gast nicht aufhörte und wirklich unhöflich war musste er doch etwas bestimmter werden! Irgendwie hatten wir das Gefühl dass die anderen am Tisch nicht so gestresst wirkten.
Dieser Herr hat dann als das Essen kam auch noch gesagt dass er hier nie wieder herkommt.
Nachdem der Tisch gegessen hatte kassierte der Chef auch gleich ab und sagte dass es ihm leid tue wenn Sie kein Verständnis dafür haben sollen Sie bitte woanders hingehen und ihm und den anderen Gästen nicht den Abend verderben!
Dieser Gast ist uns schon beim Hinsetzen ungut aufgefallen, durch sein Wird's bald und seine laute Art erst recht, toll das der Chef trotz Diskussion immer leise aber bestimmt blieb, man muss sich nicht alles gefallen lassen! Er hat diesen Gast(zum Glück) verloren aber uns 4 als Stammgäste gewonnen!

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am 27. Jänner 2014
Pipistrello
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

War letzte Woche mit meiner Familie im Markgraf essen. Das Lokal wurde uns von Freunden empfohlen und wir sind wirklich überrascht. Tolles Essen, superfreundlicher Service und sehr gemütlich. Für die Qualität die geboten wird sind auch die Preise ok. Wir kannten in Klosterneuburg bisher nur einige Heurigen die wir als Nussdorfer vorallem im Sommer gerne besuchen. Wir freuen uns das Markgraf in unserer Nähe zu haben und hoffen sehr, dass das Team die Qualität hält.

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am 17. Jänner 2014
Gourmetesser
8
1
1
2Speisen
3Ambiente
0Service

Nun ja, Severin Corti schreibt im Standard von “so was von keine Lokalkultur im feisten Speckgurten”, sprich Klosterneuburg. Nicht nett, aber ganz unrecht hat er leider nicht. Nun preist er den neueröffneten “Markgrafen”. Nichts wie hin zu einem Test, zunächst einmal an einem Freitag zu Mittag.
Am Eingang vor dem Lokal eine Schiefertafel mit zwei Menüs, kurzer Blick, einmal Schinkenfleckerl mit Salat, einmal Reisauflauf, jeweils mit Suppe. Freitag, kein Fisch, aber ok. Beim Reinkommen verweist uns der Chef auf das Extrazimmer. Der Hauptraum ist voll, übervoll mit Tischen, schlecht durchzukommen, man muss sich vorbei drücken, nichts für Leute mit Platzangst. Im Extrazimmer im hinteren Winkel ein letzter Tisch, aber wir hatten ja auch nicht reserviert, und wenn das Lokal voll ist, dann sollte es ein gutes Zeichen sein.
Die etwas hektische junge weibliche Bedienung legt die Menüumschläge auf den Tisch, ist wieder weg. Nach fünf Minuten: Haben Sie gewählt? Auf unsere Frage, “die Mittagsmenüs sind nicht auf der Karte?” ein etwas patziges: Die wechseln täglich, wir müssten das Papier dauernd wegwerfen” Was vom Umweltstandpunkt einleuchtet. Die Frage, wie wir das Mittagsmenüs erfahren, meint sie, bei ihr. Auf die weitere Frage, welche es denn gäbe, die Antwort: das habe sie vergessen, und läuft Richtung Küche. Der Eindruck: Mittagsmenübestellungen scheinen eher nicht beliebt. Letztlich bestellen wir zum Test-Vergleich einmal das Menü mit Leberknödelsuppe und Krautfleckerl, einmal à la carte eine Ingwer-Karottensuppe und Kässpätzle. Die Ingwer-Karottensuppe ist gut, die Mittagsmenü-Leberknödelsuppe leider komplett versalzen und die Brühe ungenießbar, der Leberknödel allein gut. Käsespätzle mit Salat gut, Mittagsmenü-Schinkenfleckerl ok (beim Überbacken etwas ausgetrocknet), doch ohne Salat. Auskunft: der sei beim Menü nicht dabei!?! Beim Rausgehen nochmals auf die Schiefertafel vor dem Lokal geschaut: da steht “Schinkenfleckerl mit Gurken-Rahmsalat”. Nochmals rein, die Bedienung freundlich-fragend darauf aufmerksam gemacht. “Das habe ich halt nicht gewusst”, und weg war sie, trotz vorherigem Trinkgeld. Keine Entschuldigung, nichts.
Resümee: Die Bedienung dürfte einen schlechten Tag gehabt haben (kommt vor) und/oder überfordert gewesen sein. Qualität durchwachsen. Sie sollte am Abend (hoffentlich) besser sein. So leider keine Empfehlung.

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Letzter Kommentar von am 24. Feb 2014 um 20:17

Scheint ja wirklich ein schlechter Tag gewesen zu sein. Man könnte meinen der Bewerter schreibt von einem anderem Lokal. Wir waren bisher abends, mit Reservierung des runden Tisches, es war hervorragend. Nettes Personal, sehr gute und toll dekorierte Speisen. Gute Weine und guter Preis.

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am 17. Jänner 2014
Bellemichelle
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Endlich ein "g'scheits" Lokal in Klosterneuburg!
Das war bereits höchst an der Zeit, dass sich in der Klosterneuburger Lokalszene etwas tut!
Abgesehen von den Asiaten, Griechen und Italiener sowie von der Mehrzahl der Heurigen (die nur noch teuer sind und sich auf den Ruf von früher ausruhen), gab's über lange Zeit eine 'kulinarische' Durststrecke.
Diese ist hiermit beendet! Ich hoffe, die Klosterneuburger und die 'zuag'rasten' Gäste wissen das zu schätzen und kommen weiterhin so zahlreich wie seit der Eröffnung im November 2013.
An das kongeniale Team im Markgraf die besten Wünsche verbunden mit der Hoffnung, dass die Qualität so bleibt.

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Letzter Kommentar von am 19. Jän 2014 um 21:10

Ich finde das sieht eher aus wie jemand der mit dem Angebot in Klosterneuburg unzufrieden ist obwohl ich es nicht so schlecht finde, vor allem die Heurigen sind urig wie früher und es muss nicht immer alles modern und trendy sein!

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Bewertet am 17.01.2014

Master

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