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Lokal MüllerLokal MüllerLokal Müller
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Gastgarten, Schanigarten
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Lokal Müller

Villefortgasse 3
8010 Graz
Steiermark
Küche: Italienisch
Lokaltyp: Restaurant, Szenelokal
Tel: 0316 339647
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Lokal Müller

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 24. August 2013
Experte
bluesky73
258
31
29
4Speisen
3Ambiente
3Service
14 Fotos1 Check-In

Das Lokal Müller stand eigentlich schon recht lange auf meiner „To Do“ Liste, aber irgendwie hatte es nie so recht gepasst. Gestern war es soweit – nach einer mittelprächtigen Arbeitswoche war ein Highlight notwendig.

Die Reservierung erfolgte kurzfristig telefonisch am selben Tag, aber ohne Probleme. Pünktlich waren wir vorort und wurden bereits von der ersten der drei netten Servicedamen begrüßt. Wir hatten die Auswahl zwischen einem Tisch im Gastgarten und einem Tisch im Lokal – wir entschieden uns für Drinnen und suchten uns einen netten Ecktisch aus.
Gäste waren zu diesem Zeitpunkt nur im Gastgarten, einige Tische im Lokal waren reserviert, erkennbar an den kleinen Schiefertafeln, auf denen die wichtigsten Daten festgehalten und am jeweiligen Tisch platziert waren.

Das Lokalinnere ist mit rund sieben Tischen relativ überschaubar, direkt nach dem Eingang befindet sich die Bar mit nochmals drei bis vier Stehtischen. Die dunklen Holztische waren mit einem weißen Tischtuch vorbereitet, darauf ein Windlicht sowie die aktuelle Karte, simple Holzsessel, an der Wand umlaufend eine durchgehende Bank. Die Wand könnte in manchen Bereichen einen neuen Anstrich brauchen, mit Dekoration wurde eher sparsam umgegangen. trotzdem wirk das Ambiente nicht ungemütlich.

Die von amarone beschriebenen Einschränkungen durch den Rauch aus dem Barbereich kann ich mir bei geschlossenen Türen und vielen Gästen gut vorstellen – bei unserem Besuch war davon zum Glück nichts zu merken, wohl auch aufgrund der wenigen Besucher an der Bar.

Nach wenigen Minuten gustieren in der Karte kam Servicekraft Nummer zwei, entzündete die Kerze auf unserem Tisch und nahm die Getränkebestellung auf. Zum Start sollte es jeweils ein Achterl gelber Muskateller (Peter Masser, Leutschach) sein, der gemeinsam mit einer Karaffe Leitungswasser (ohne Verrechnung) sehr gut gekühlt gebracht wurde.

Die Karte wechselt regelmäßig und verzichtet auf die übliche Einteilung in Vor- und Hauptspeise, der Gast kann sich je nach Belieben seine Speisenfolge zusammenstellen. Unsere Speisenbestellung wurde interessanterweise ohne mitzuschreiben aufgenommen was wir auf die nicht allzu große Karte und/oder auf die Erfahrung der Servicedame zurückgeführt haben.

Die Vorspeisen ließen nicht zu lange auf sich warten und wurden durch Servicekraft drei serviert: Crostini mit verschiedenen pikanten Aufstrichen. Die vier Stück unterschiedlich belegten Crostini (Mozarella, Olivenpaste, Gemüsewürfel und eine leicht scharfe Mischung aus Tomaten, Chili, Thunfisch und Oliven) waren optisch sehr schön am Teller angerichtet und kamen mit gegrilltem Gemüse, Cocktailtomaten und einer Balsamicoreduktion. Vier verschiedene Aufstriche lt. Karte sind eventuell ein wenig irreführend, handelte es sich doch weniger um Aufstriche im klassischen Sinn. Ein Brot hatte zu viel Olivenöl abbekommen und war deshalb ein wenig weich geworden, alle vier waren aber gut, allerdings nicht mehr ganz warm.

Das pikante Thai-Garnelensüppchen mit Gemüse und Pilzen war mit einer guten Schärfe versehen und kam bei Fr. bluesky gut an. Man durfte allerdings nicht sensibel sein, kam das Schüsselchen mit einer Garnele mit Kopf daher, die frech aus der Suppe lugte. Ein guter Auftakt, der Lust auf den nächsten Gang machte.

Der ließ dann ein wenig auf sich warten – ich nutzte die Gelegenheit, noch ein Glas Weissburgunder (ebenfalls aus dem Hause Masser) zu bestellen. Beim zweiten Gang hatte sich Fr. bluesky für die „hausgemachte Quiche mit Oliven, Schafkäse, Lauch und geschmolzenen Tomaten, dazu Rucolasalat“ entschieden. Die zwei Stück der Quiche wurden gemeinsam mit dem gut marinierten Rucolasalat am Teller serviert, über den noch etwas Parmesan gerieben wurde. Die Quiche war geschmacklich gut, allerdings für meinen Geschmack wieder etwas zu kühl und durch den Schafkäse im unteren Bereich etwas bröselig.

Mein „Zitronenrisotto mit Miesmuscheln, Lauch und Petersilie“ hingegen war heiß und eine anständige Portion. Es waren ausreichend Miesmuscheln verarbeitet, das Zitronenaroma war hintergründig und angenehm, die Petersilie gab dem Ganzen eine interessante Note. Ein paar Minuten hätte das Risotto noch gebraucht, dann wäre es perfekt gewesen, so hatte es doch noch etwas mehr Biß.

Beim Abservieren der Teller wurden wir nach unseren Dessertwünschen gefragt – in der Karte war lediglich „Dessert auf Anfrage“ vermerkt. Uns wurde eine Panna Cotta mit Ribiselschaum angeboten – wir ließen uns zu einer Portion überreden.

Das Gericht kam identisch in zwei kleinen Gläsern präsentiert, wie schon Anfang des Jahres bei geschätztem Tester Amarone. Die Panna Cotta war mit einer dünnen Schicht Marillenmus überzogen, der Ribiselschaum schmeckte frisch und wie erwartet säuerlich, passte aber sehr gut in Kombination zum ersten Gläschen. Auf die Rechnung mussten wir dann ein wenig warten, der Schwerpunkt des Service war natürlich der inzwischen voll besetzte Gastgarten, auch wenn sich der Gastraum mit weiteren Gästen füllte. Auf der Rechnung standen letzten Endes knapp 55 Euro, für die Qualität der Speisen und drei Glas Wein durchaus OK.

Fazit: Beim Lokal Müller handelt es sich um ein charmantes, kleines Lokal im Univiertel, abseits von der üblichen Küche mit einem sehr guten Weinangebot. Die Speisen waren alle gut bis sehr gut, lediglich ein wenig wärmer hätten die Gerichte serviert werden dürfen. Die kleine Speisekarte ist interessant und abwechslungsreich. Das Service war aufmerksam, manchmal ein wenig unabgestimmt, machte dies allerdings durch Freundlichkeit wieder wett. Das wird bestimmt nicht unser letzter Besuch gewesen sein.

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Letzter Kommentar von am 4. Sep 2013 um 12:16

War aufgrund des schönen Wetters alles offen und der Großteil der Gäste war draussen - ich kann mir aber vorstellen, wie störend der Rauch sein kann. Werde in der kalten Jahreszeit mal einen Folgebesuch einplanen und dann berichten.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 26. Jänner 2013
Experte
amarone1977
315
75
30
4Speisen
2Ambiente
3Service
6 Fotos1 Check-In
Gelistet in: Lokale in Graz

Speisentechnischer Höhepunkt einer intensiven Graz-Woche.

Da war doch was: das „Uni-Viertel“ in Graz. Also für mich grob eingegrenzt im Westen durch die Glacisstraße, im Norden durch die Heinrichstraße und im Süden durch die Mandellstraße.
Ich war ja vor Jahren hier immer wieder unterwegs, und da gab es auch einen „Geheimtipp“ von Restaurant, der oft ausreserviert und geradezu ideal für das Dinner zu zweit war.
Und da war noch was: der formidable Restaurant-Guide „Wochenende in Graz“ vom geschätzten User misenplace. Vielen Dank, da wusste ich dann auch wieder, wie das Restaurant hieß: Lokal Müller. Ganz einfach.

Zu zweit war damals (2010), zu „eint“ war diesmal (2013) angesagt. Und ich habe wieder Glück. Ein Tisch scheint nur auf mich gewartet zu haben.
Kleine Karte: ein Blatt Papier. Nach dem Motto „das gibt’s heute, mehr nicht“. Gut so, genau deswegen ist dieses Lokal auch stets proppenvoll. Geschäftige Plauder-Lautstärke und schön junges, nicht zu junges – ich sag jetzt mal „Uni- und Post-Uni-Publikum“.

Was ich allerdings von Anfang an nicht verstehen kann: man isst hier wirklich gut, das Näschen für Wein ist hier absolut zuhause – aber das Lokal ist heillos verraucht.
Warum bitte? Hat man hier etwa wirklich noch immer Angst, es kämen keine Gäste mehr, würde man das Rauchen verbieten?

Dem Besitzer sei ins Stammbuch geschrieben: fragen Sie sich, warum das Lokal so gut besucht ist.
Antwort: weil hier stets gute Küche im richtigen Rahmen geboten wird – und nicht, weil man hier rauchen darf. Wäre nämlich letzteres der Fall, kann sich der Koch seine Küchenambitionen und seinen Stolz darauf gründlich in die Haare schmieren.
Dass man das im Jahr 2013 immer noch nicht begriffen hat? Schleierhaft, jeder Schluck Wein wird vom blauen Dunst nachdrücklich begleitet. „Fumé“ bekommt hier eine neue Dimension. Eine 2 für’s Ambiente, aber nur deswegen.
Dabei ist alles andere hier wirklich nur wärmstens zu empfehlen.

Das da wäre: ein Risotto mit Gorgonzola, Birnen und Walnüssen.
Ja warum denn eigentlich nicht. Der Hauptdarsteller Käse und seine Nebendarsteller Birne und Nuss. Das zusammen in einem warmen Haupt-/Zwischengericht verpackt macht Sinn – und wird hier erstklassig umgesetzt.
Der Reis mit der absolut punktgenauen Konsistenz, das „Condimento“ schön verquickt mit halbrohen Birnen und den knackigen Nüssen. Die dezente Pfefferschärfe ist schon inkludiert.
Schmeckt schön!

Ein Steak „sous vide“, also vakuum-gegart bei niedriger Temperatur und hernach nur mehr kurz angebraten.
Das funktioniert hier auch bestens, nur die ersten Stücke könnten ebenso zart sein wie die letzten. Da könnte man beim Fleischaussuchen noch einen drauflegen.
Die Beilagen sind erstaunlich bunt gewählt: Favabohnen, Knoblauchbrot und die bei den Italienern auch nicht allgegenwärtige Salsa verde.
Besonders die Bohnen passen perfekt zum Fleisch. Der Koch weiß, was gut ist.

Dessert: eine Panna cotta mit Erdbeerschaum. Ich verzeihe dem Koch, dass Erdbeeren ja eigentlich nicht wirklich Saison haben, doch das Ergebnis lässt mich das schnell vergessen.
Es muss nicht immer eine konzentrierte Sauce sein, schon gar nicht steh ich auf Karamel. Wunderbare Konsistenz bei der Panna cotta, dazu die wirklich erstaunlich aufbereiteten Erdbeeren. Ein Löfferl hier, ein Löfferl da. Fein.

Caffè, Grappa: sehr routiniert, dem Caffè könnte man in puncto Konzentration noch ein bisschen mehr Italianità einhauchen.

Wein: wie schon am Foto ersichtlich – die Weinkarte ist erstaunlich, hier gibt man sich nicht mit Hillinger und Mode-Konsorten zufrieden. Ein Ribolla von Primosic (Collio), einer der wohl schönsten Weißweine, die man trinken kann. Danach ein Bordeaux-Blend von Livio Felluga. Ich bleibe also in Oberitalien. Steht dem Haus – und seinem Essen sehr gut.

Fazit: die Erinnerung ist frisch – spätestens nach einem neuerlichen Besuch bin ich wieder ganz hier „zuhause“, auch wenn mich die Sache mit dem Rauch schon ärgert. Einerseits, weil man mit dem Thema Lüftung überhaupt keine Ahnung zu haben scheint, andererseits weil man hier offenbar Angst hat, ein differenziertes Speise-Publikum wegen einem Rauchverbot verlieren zu können. Meiner Meinung nach völlig unbegründet.
Also: zu zweit fein essen, guter Wein dazu. Und plaudern. Sicher wieder, vielleicht schon bald ohne Rauch? Eine nichtrauchende Mehrheit würde dem Lokal Müller Recht geben.

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Hilfreich?Ja9Gefällt mir6Lesenswert5
Letzter Kommentar von am 5. Sep 2013 um 17:40

Carissimo Amarone: zur kosmischen Strahlung gibt's tatsächlich Statistiken, die das erhöhte Risiko, an Krebs zu erkranken, recht eindrucksvoll darstellen, aber das würde in diesem Rahmen wohl doch etwas zu weit führen. Außerdem: "ein bißchen schädlich" gibt's nicht, wie ja auch "ein bißchen schwanger" nicht existiert. Und der Helm und die Maske des Straßenarbeiters schützen leider nicht wirklich vor Kohlenmonoxid und Feinstaub. Wo bleibt also sein Arbeitsschutz? Und Du möchtest ja selbst entscheiden, ob Du das Risiko, 60.000 km zu fahren, eingehen willst oder nicht. Stell Dir vor, der Arbeitnehmerschutz würde Dich auf 1000 km/Jahr im Ortsgebiet limitieren, weil Du sonst Umwelt, andere Verkehrsteilnehmer und Dich selbst über Gebühr schädigst/gefährdest? Und net bös sein: das Argument, eine Kellnerin bekäme weniger als ein Pilot greift ins Leere, weil: macht sie das gesundheitlich schutzbedürftiger?? Oder bekommt der Pilot nicht schließlich deshalb mehr (wobei sich das im Schweizerhaus eventuell etwas relativiert), weil die Komplexität der Tätigkeit, Risiko und Verantwortung sich in den beiden Berufen doch deutlich unterscheiden (ohne KellnerInnen auch nur im Entferntesten nahe treten zu wollen!!) Zum Schluß noch Dein Beispiel mit den Gerüchen: ja, kann ich mir sehr gut vorstellen. Und? Stellen wir uns folgendes vor: Bildete sich ein Wirt ein, sein Lokal extrem nach, sagen wir einmal, dem süßesten, schwersten Parfum oder Klo-Spray oder Kuhsch... duften zu lassen, - sein gutes Recht als Gastronom. Ich würde das Lokal halt meiden. Und genau das ist der Unterschied. Der Staat hat das Recht und die Pflicht, seine Bürger in den Bereichen zu schützen, für die er die Verantwortung trägt. (öffentlicher Raum, öffentliche Gebäude, bzw. Unmündige und Kinder auch in nicht öffentlichen Bereichen) In privaten Bereichen wie einem Lokal nur in sofern, als z.B. ein Arbeitnehmer, der nicht raucht, die Arbeit in einem Raucherlokal als nicht zumutbar ablehnen kann. Umgekehrt sollte es der Markt regeln dürfen, ob ich als Wirt heute noch erfolgreich sein kann, wenn ich ein reines Raucherlokal, noch dazu mit mangelhafter Lüftung betreibe. Gergely macht's vor, dass auch die Trennung perfekt funktionieren kann und dass auch ein Raucherraum nicht stinken muss. Unter anderem auch deshalb ist er wirtschaftlich höchst erfolgreich mit seinen Betrieben. In meiner Wohnung (und Ähnliches sollte wohl auch in einem Lokal gelten) kann ich ja auch von meinen Gästen verlangen, sich entweder damit abzufinden, dass die Liebste und ich rauchen, oder eben nicht zu uns zu kommen. Private responsibility must remain private responsibility, nicht alles sollte der Staat regeln dürfen.

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