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Labstelle WienLabstelle WienLabstelle Wien
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Labstelle Wien Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Stylish
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
VISA MC BANKOMAT
Eröffnungsjahr
2013
Öffnungszeiten
Mo
11:30-02:00
Di
11:30-02:00
Mi
11:30-02:00
Do
11:30-02:00
Fr
11:30-02:00
Sa
10:00-02:00
So
geschlossen
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RolandS3
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Labstelle Wien

Lugeck 6
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 2362122
News1. Okt 2016 von
laurent

Verlust der Haube, 12,5 (bisher 14)

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12 Bewertungen für: Labstelle Wien

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 28. Juli 2016
Experte
Zap1501
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4Speisen
3Ambiente
4Service
7 Fotos1 Check-In

Letzten Samstag (weil Sonntag geschlossen) trafen wir uns zu fünft in der Labstelle zum Frühstück. Vorab hier informiert, bestellten wir 4 mal das Flying Breakfast (€ 24,90) und ein mal Ham and Eggs (mit 2 Eiern, knapp 8 Euro) für die schwache Esserin unter uns. Dazu wollten wir gerne Sekt trinken, vom Service kam jedoch der Hinweis, dass es nur Prosecco gäbe. Auch gut, wenn er trocken ist, also bestellen wir drei Gläser pur und zwei mit Orangensaft (je € 4,90).

Da ich am Vorabend stressbedingt nichts gegessen hatte und doch schon ein Loch im Magen spürte, teilte ich dies auch den Servicemitarbeitern mit (es waren immer mehrere bei uns am Tisch, Reviereinteilung konnte ich nicht erkennen) und so wurden die ersten beiden Gänge rasch serviert. Vorab wurden zwei Schalen mit Brot (helles, Kürbiskern und süßes) sowie Butter, Liptauer und Himbeer-„Sauce“ (recht flüssig, aber vom Geschmack her fruchtig mit angenehmer Säure) eingestellt.

Dann wurde auf einem dicken Holzbrett eine kleine Aufschnittvariation von wirklich guter Salami, Schinken und Speck serviert, dazu ein gereifter Bergkäse und eine zweite Sorte, die ich jedoch nicht gekostet habe. Es gab je ein Brett für zwei Personen.

Zwei Minuten später brachte man uns selbstgemachten Schafskäse mit Olivenpesto. Der Käse nicht zu „schafig“, das Pesto hervorragend, nicht versalzen und mit Thymian gewürzt, dekoriert mit halbierten gelben Cherrytomaten und gegrilltem Paprika, beträufelt mit feinem Olivenöl. Es hätte ruhig ein bisschen mehr sein dürfen, zum Glück erbte ich den Teller meiner Mutter! 

Mein erster Hunger war gestillt und meine Freude darüber auch dem Personal mitgeteilt, also ging es in „normaler“ Geschwindigkeit weiter. Der nächste Gang war ein Beef Tartar, sehr saftig aber ohne Kapern und Gurkerl, von der Konsistenz hier wie eine Farce. Dazu gab es eine Avocadocreme und seitlich dieser beiden „Nockerl“ ein Art Chili-Paste, mit welcher sowohl das Beef Tartar als auch die Avocadocreme aufgepeppt werden konnte.

Dann ging es mit warmen Speisen weiter. Zuerst gab es selbstgemachte karamellisierte Krautfleckerl mit Bratwurst und Saumeise. Hier bekamen wir eine Schüssel für alle 4 Frühstückerinnen. Die Fleckerl waren sehr gut und ich vermute – auch aufgrund der unregelmäßigen Form – selbstgemacht. Die Saumeise wie die Bratwurst gut würzig, die Fülle der Wurst ob der geringen Größe derselben vielleicht etwas grob, aber wohlschmeckend.

Der nächste warme Gang waren Hühnerschnitzerl mit Erdäpfel-Vogerlsalat – hier leider ohne Vorlegebesteck, was die Entnahme des Salates ein wenig erschwerte. Ich war mittlerweile satt und verzichtete auf den Salat. Das Schnitzerl war gut, ein paar Kürbiskernbröserl in der Panier, die aber nicht wirklich zum Geschmack beitrugen. Im Vergleich zu bisher serviertem fand ich es unspektakulär.

Danach folgte schon der süße Gang, eine Topfencreme mit Fruchtgelée, ich glaube Marille. Ich habe mein Dessert abgegeben, nur die Topfencreme gekostet, welche sich ob ihrer Frische gut als Sommer-Dessert eignet.

Die Desserttigerin an unserem Tisch meinte dann zu einer der Kellnerinnen, welche die Glasschalen des Desserts abservierte, dass sie ein wenig enttäuscht ist, so viele pikante Gänge und nur eine Nachspeise… Die junge Dame sagte, sie werde sehen, ob sie die Köche bezirzen kann – und kam fünf Minuten später mit vier Griesrouladen mit Himbeerfülle wieder zu uns! Ein wunderbarer Abschluss des Essens, die Rouladen hatten außen eine Kristallzucker(?)-Schicht, welche ein wenig zwischen den Zähnen knirschte, war innen aber flaumig und weich, die Himbeeren bildeten mit ihrer Säure wieder einen angenehmen Kontrast zum weichen Teig.

Das Servicepersonal ist sehr freundlich und aufmerksam und wirklich zahlreich vorhanden. Wir haben nie lange auf etwas gewartet, auch die leeren Teller und Schüsseln wurden rasch abserviert. Zwei, drei mal wirkte ein Handgriff beim Servieren oder abservieren etwas unbeholfen, ich tippe also darauf, dass manche gut angelernte Kräfte sind und den Beruf nicht erlernt haben. Das störte aber nicht, ganz im Gegenteil, denn die herzliche Art und das Lächeln eben jener kam so ehrlich rüber, dass wir uns sehr wohl gefühlt haben.

Zum Ambiente: der Innenhofgarten ist etwas kühl und geradlinig, es lässt sich aber gut verweilen. Am Beginn des Hofs befindet sich ein aus ÖBB-Europaletten zusammengebautes Sideboard für das Personal bzw. auch Stehbar für die Gäste. Die Fenster der darüber liegenden Wohnungen haben graue, gläserne Läden, welche ziemlich blenden können, wenn die Sonne in einem ungünstigen Winkel darauf fällt. Das vergeht zum Glück aber nach ein paar Minuten! ;-) Der Innenbereich ist ebenso nüchtern, eine hohe Halle mit Gewölbedecke und Holzmöbeln eingerichtet, erinnert mich an den hinteren Bereich im Zattl. Die Toiletten bunt, der Waschtisch originell und mit eigener, gut duftender Seife ausgestattet. Was mir gut gefallen hat war das unterschiedliche Geschirr, welches wir im Laufe des Vormittages gesehen haben. Teilweise richtig retro aus den 70ern, wie man es im Café Vollpension erwarten würde, aber auch moderne oder urige Stücke waren dabei – ich fand es ganz gut abgestimmt auf die jeweilig servierte Speise oder das Getränk. Erwähnen möchte ich noch, dass uns angeboten wurde, Leitungswasser zu bringen, welches in einer altmodischen Milchflasche serviert wurde und unentgeltlich war.

Da wir extra bezahlten weiß ich nicht mehr genau die Gesamtsumme der Rechnung, bei mir waren es etwa 50,- für das Frühstück, 4 Gläser Prosecco und ein kleines Mineralwasser. Finde ich für die Lage und das gebotene jetzt nicht so schlimm. Vor allem positiv ist, dass durch das Service der Speisen auch Leute, die wenig essen wollen ihre einzelne Speise bestellen können. Beim Brunchbuffets kann es doch vorkommen, dass alle das Buffet nehmen müssen, auch wenn jemand keinen großen Hunger hat, oder man immer argwöhnisch beäugt wird, dass man demjenigen ohne Buffet auch ja nichts abgibt. Alles in allem ein sehr nettes Frühstück, das genug Zeit zum Plaudern und dennoch niemanden verhungern lässt!

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Letzter Kommentar von am 28. Jul 2016 um 13:36

Bei mir ist es ja nicht so, dass mir jemand sagt ich soll. Ich kann und tue es leider sehr gerne! :-)

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am 26. Juni 2016
isabelle
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4Ambiente
5Service

donnerstag abend bekamen wir, obwohl wir nicht reserviert hatten´, einen platz im garten, besser gesagt im innenhof. alle kellner waren wirklich nett, aufmerksam, freundlich. das Couvert besteht aus butter und 3 sorten Brot. ich bin zwar kein fan davon, sich vor dem essen anzuessen, aber wenns schon mal da ist... für meinen Geschmack hätte man hier noch ein wenig innovativer sein können.zum Hauptgang hatten wir einen Saibling für 2 Personen mit spinatsalat, Kartoffeln und Sauce bernaise. extra dazu bestellten wir noch gebratenes Gemüse und salat. alles schmeckte hervorragend. der weisswein war ebenfalls in Ordnung, die drei probierten Cocktails ausgesprochen gut. als Dessert hatten wir malakoffknödel, auch diese schmeckten erwartungsgemäss ausgezeichnet. an diesem abend in diesem Restaurant hat alles gepasst. ich weiss nicht, wie ich das lokal im winter finde, werde es aber ausprobieren. wie hoch die Rechnung war, kann ich nicht sagen, da ich eingeladen war. aber ich schätze, dass wir bei ca 100 eu für 2 Personen liegen.

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Letzter Kommentar von am 18. Jul 2016 um 14:46

er war ein bisschen grösser, stimmt. ich hätte ihn sicher auch allein geschafft. aber durch das Couvert und die beilagen hat man dann ein angenehmes Sättigungsgefühl, ohne sich vollgestopft zu fühlen. mir ist das lieber als diese riesenportionen, die mir schon stress machen, wenn ich sie serviert bekomme. für einen starken esser wird es aber wahrscheinlich zu wenig sein

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am 9. Jänner 2016
Ursulad
1
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5Speisen
5Ambiente
5Service

Wirklich angenehme Kombi- hier treffen puristische Architektur, Events, Kunst und Kulinarik aufeinander. Das Personal zeigte sich sehr freundlich und gut informiert und kann sogar die Bezugsquellen der regionalen Produkte nennen.

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am 22. April 2015
Experte
PrinzessinisstdieErbse
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4Speisen
5Ambiente
5Service

So, es gibt ja ein paar Dinge, die haben sich im Prinzessinnen-Köpfchen eingebrannt, wie das hysterische Gekreische von Rumpelstilzchen….

Unter anderem, dass ich endlich Zeit finden muss, für das Flying Frühstück in die Labstelle am Samstag. Aber da anscheinend eher sich der kleine Wicht dreimal zerreißt, als das Prinzessinnen-Kalender da eine Lücke hat…. wurde beschlossen, gaaaanz „schlimmer“ Kompromiss…. Ab zum abendlichen Überraschungsmenü!

Ich mag ja Überraschungen…. Vor allem wenn sie dann so nett daher kommen, wie das zuvorkommende und sympathische Service.

Und weil ganz nach Prinzessinnen-Motto „wenn schon denn schon, die nächste Kleider-Anprobe kommt irgendwann“ geschlemmt werden sollte, wurde das 6-gängige Menü mit Weinbegleitung bestellt.

Schon kam mit dem charmanten Service der Gruß aus der Küche:
Schaffrischkäse / Schwarzwurzel / Rote Rübe – einfach und gut

Das Menü startete dann mit Zweierlei vom Kalb / Tartar & Carpaccio - fein abgeschmeckt ....
.....was man leider vom darauf folgenden hausgebeiztem Saibling mit Erdäpfelwaffel, Dillöl und Saiblingskaviar nicht behaupten konnte….. da hat wahrscheinlich Schneewittchen dem Koch gerade den Kopf verdreht…. wirklich sehr salzig und da freute man sich richtig über die eher neutral schmeckende Erdäpfelwaffel.

Alles wieder gut war bei der Selleriecremesuppe mit Wachtelei und Selleriepüree. Wobei wenn ich so eine kleine Zicke wie eben dieses Schneewittchen wäre, würde ich kurz anmerken, dass es fein gewesen wäre, wenn man das Ei eine Minute weniger gekocht hätte.

Perfekt kam dann Lachsforelle mit Bortsch und Sauerampfer, gefolgt von Kalbstafelspitz mit frittiertem Grünkohl.

Als Nachtisch wurde eine Vanille-Amaretto-Creme Brulee mit Mandarinensorbet serviert und als süßer Gruß kam noch Milchreis mit Glühweinsorbet…. Da war er wieder, der Dessert-Märchenhimmel!

Die Weinbegleitung passte sehr gut, die Überraschung des Abends war ein Gelber Muskateller vom Weingut Arndorfer aus Strass.

Im Lokal fühlt man sich sehr wohl, alles ist mit sehr viel Liebe durchdacht, die stillen Örtchen waren bei meinem entzückten Prinzessinnenaufschrei kurz nicht ganz so still…. So schön! Nur auf die Nachbestückung mit der unglaublich duftenden Labstelle-Naturseife und dem, sorry, doch sehr notwendigem WC-Papier (jetzt tadelt mich der Herr Hofrat sicher wieder, ist aber so) sollte man ein wenig besser achten…

Kurzum… Location, Service, Wein, Speisen, ein Ort zum Wohlfühlen und wo ganz viel Liebe drinnen steckt.

Und ich bin richtig froh, dass mein Rumpelstilzchen im Kopf einfach keine Ruhe gibt und ich sicher bald einen Samstags-Termin frei habe!

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am 23. Oktober 2014
perrostar
12
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3
4Speisen
5Ambiente
5Service

Zusammen mit meiner Frau haben wir an einem schönen Abend der Labstelle einen Besuch abgestattet.
Ich fasse mich kurz. Das Essen schmeckt wirklich sehr gut, leider sind die Portionen eine Spur zu klein geraten und das für ein Leichtgewicht wie mich. Dafür bekommt man reichlich frisches Brot gereicht.
Meine Frau wählte den Melanzani vom Ganger der vorzüglich mundete. Ich ließ mich von einem 4-Gänge Menü überraschen und bekam unter anderem herrliches Rib-Eye mit tollem Erdäpfelpüree.
Die Rechnung mit über 80€ für uns zwei ist doch recht zünftig aber wer auf tollen Geschmack, wirklich sehenswertes Ambiente und tollem Service steht sollte der Labstelle einen Besuch abstatten.

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am 7. Mai 2014
simone
47
6
6
5Speisen
5Ambiente
5Service

Gestern war ich mit einer Freundin in der Labstelle und wir können uns den vorigen Kritiken nur anschließen. Die Bewertung daher in Kürze.

Ich hatte das Business Lunch: Brotsalat und danach mit Käse gefüllte Teigtaschen in Paprikasoße mit etwas Ruccula und Grana. Der Vorspeisensalat knackig, das Pesto in der richtigen Menge, sehr erfrischend. Die Teigtaschen überhaupt perfekt! Wirklich jeder Bissen ein Genuss! Genau auf den Punkt gekocht und die Paprikasoße in der richtigen Würze.

Meine Freundin hatte das Kalbsbutterschnitzerl mit Kartoffelpüree und angebratenen Zwiebeln und war von der Qualität ebenfalls begeistert. Das Kalbsbutterschnitzerl war sehr fein und genau richtig angebraten. Kartoffelpüree hatte die richtige Konsistenz und ihren Geschmack voll getroffen. Zwiebeln schön cross.

Lokal ist stylish, clean look, gefällt mir. Es gibt 2er und 4er Tische. Ganz hinten noch einen vom Bereich abgetrennten großen Tisch für 10 Personen. Servicepersonal ist zuvorkommend und sehr freundlich. Nichtraucherlokal. Schanigarten im Durchgang.

Verbesserungswunsch: Das täglich wechselnde Business Lunch auf der Homepage aktualisieren.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 29. April 2014
Experte
Stammersdorfer
234
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4Speisen
5Ambiente
4Service
1 Foto2 Check-Ins

Gestern des Mittags in der "Labstelle" mit einer lieben Freundin verabredet. Schon vor einigen Tagen über die HP reserviert, das hat ganz einwandfrei funktioniert.

Freundlicher Empfang, man wusste ob der Reservierung bescheid, nachdem drinnen nur wenige Tische besetzt waren, durften wir uns den Platz aussuchen, es wurde ein kleiner feiner Zweiertisch.
Herrlich, die Sessel haben Armlehnen, das verleiht dem Ganzen schon mal einen sehr positiven Touch.

Das Lokal sehr modern, (helles) Holz, immer wieder bunte Accessoires, einige Details wie ein großer Holzstoß oder ein Flaschenregal, überaus gemütlich, so stelle ICH mir ein Speiselokal vor. Alles macht einen sehr gepflegten Eindruck.
Einen recht großen Schanigarten vorm Haus gibt’s auch, durch Pflanzen von der (Sack)Gasse abgegrenzt.

Ich nahm einen Apfelsaft naturtrüb gespritzt, der kam in einer Glaskaraffe, getrunken wurde aus einem kleinen weißen (wahrscheinlich) Tongefäß, originell.

Meine Vorspeise Kalbzunge auf Erbsenpüree und Karotte, die Zunge dünn geschnitten, gschmackig, das Püree allerfeinst, so was von nach jungen Erbsen schmeckend, die Mörlis länglich geschnitten, vermutlich kurz im Pfandl gewesen, aber noch recht knackig. Geschmacklich äußerst interessant.
Dann hatte ich das Kalbsbeuschel mit Serviettenknödel, länglich geschnitten, wie auch das (Wurzel)Gemüse, in einem Saftl mit ganz feinen Senfgeschmack würde ich sagen. Ich habe schon oftmals Beuschel gegessen, aber so gut wie da war‘s noch ganz ganz selten. Auch die Optik kann einiges.

Der obligatorische Abschlussespresso aus der Kategorie DIE können ihn (sehr) gut.

Normalerweise ja kein Alkohol während der Arbeit ABER sie haben ein Trumer Pils, also wurde dieses No-Go mit einem Pfiff gebrochen :-)) das ist „mein“ Bier, wenn ich ganz selten eines trinke, dann soll es eines von der Privatbrauerei aus Obertrum bei Salzburg sein und so oft bekommt man das in unseren Breitengraden ja nicht.

Mein Visasvis hatte einen Grapefruchtsaft gespritzt, das Beef Tatar roh gehackt und pikant gewürzt mit Essiggurkerlmayonnaise und hausgemachtes Grammelbrot, sowie den Blattsalat mit Marchfelder Spargel, Eidressing und Rauchfleisch. Ich hörte nur Gutes.

Das Essen weit mehr als EIN „Mützerl“ verdächtig. Es würde mich nicht wundern wenn sich die Labstelle, schon bald in der Lektüre der Familie Hohenlohe wiederfinden würde.
Ein überaus gelungenes Mittagessen, in perfekter Location, die (zwei) Kellner, professionell, unauffällig, nachfragend, so stelle ich mir guten Service vor.
Für die halbstündige Mittagspause allerdings ungeeignet und von der Menge her fast etwas zu viel.

Wir haben samt Trinkgeld 49,-- der Einheitswährung gezahlt.

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Letzter Kommentar von am 1. Mai 2014 um 12:48

Danke !

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am 11. Februar 2014
Zwetschke07
4
1
2
4Speisen
4Ambiente
4Service

Es ist ein Freitagabend, ich treffe eine liebe Freundin zum Essen in der Labstelle. Die Beschreibung des Lokals lasse ich an dieser Stelle aus, da in der vorigen Bewertung sehr passend beschrieben.

Wir hatten reserviert, ein freundlicher junger Mann begleitet uns zu unserem 2er Tisch. Schön und einladend gedeckt. Tischläufer, kleine Wassergläser aus Keramik, Stoffservietten.
Leider wurden uns die Jacken nicht abgenommen und man muss diese selbst zur Garderobe bringen. Fiel mir, für ein Lokal dieser Preisklasse, doch etwas negativ auf.

Der junge Mann vom Service war schnell zur Stelle und reichte uns die Karte. Die Wahl fiel relativ schnell auf Krautfleckerl (für meine Freundin) und Forelle (für mich). Bei Preisen von € 14,90 für Krautfleckerl und € 22,30 für ein Forellenfilet darf man schon etwas erwarten. Dazu noch ein Achterl Gelber Muskateller aus Langenlois (€ 4,30/Glas).

Die Speisen kamen relativ rasch und waren hübsch angerichtet. Geschmacklich wurden wir nicht enttäuscht. Das Forellenfilet war auf den Punkt gebraten, die Haut schön kross. Die Beilage bestand aus Blattspinat und Mangold sowie Kartoffeln. Erstere von cremiger Konsistenz, gut gewürzt und ideal zu Fisch. Die Krautfleckerl meiner Begleitung (laut ihrer Aussage) ebenfalls ausgezeichnet.

Nach dem Hauptgang war noch Platz für ein Dessert. Wir orderten Vanillemilch - gestockt (eine Art Pudding) mit Mandarinensauce und Karameleis. Sehr stimmig. Die leicht bittere Mandarinensauce passte ausgezeichnet zur gestockten Vanillemilch und dem sehr süßen Eis. Wir waren sehr zufrieden.

Einweiteres Achterl Wein sowie Himbeersoda gesellten sich noch zur Gesamtrechnung. Das Service war, trotz vollem Lokal, die ganze Zeit über sehr aufmerksam, flott und umgänglich. Die Burschen im Service wissen hier ganz genau, dass ein lockerer Schmäh auch in der gehobenen Gastronomie angebracht sein kann. Wir zahlten rund € 47 pro Person und erlebten einen netten Abend in freundlicher, lockerer Atmosphäre.

Fazit: Sowohl Essen als auch Service sind ausgezeichnet. Man fühlt sich als Gast vollends willkommen.

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am 28. Jänner 2014
Pressesprecher
89
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5Speisen
4Ambiente
5Service

Donnerstag Abend am Lugeck. Die „Zuckerpuppe“ und ich sind um 18 Uhr mit lieben Freunden verabredet. Pünktlich betreten wir die „Labstelle“. Ein ungewöhnlicher Name für ein außergewöhnliches Restaurant, das vor gut einem halben Jahr aufgesperrt hat. Die Marke – ein liegendes „L“ mit einem liegenden „S“ gekreuzt in einem Kreis – sowie die entsprechende Typographie – LAB-STE-LLE in 3 Zeilen untereinander – werden konsequent durchgezogen.

Eine Konsequenz, die sich in praktisch allen Bereichen erkennen lässt. Zwei Beispiele: Man/frau sitzt nicht auf irgendeinem Stuhl, sondern auf einem klassischen Wishbone bzw. Y-Chair des dänischen Designers Hans Wegner aus 1949. Und im Sanitärbereich sticht einem ein eigens für die Labstelle kreierter Duft in die Nase. Das wohlriechende Gemisch aus Pfeffer, Wacholder, Thymian, Petersilie und Orange findet sich auch in der Seife wieder.

Aufgrund unseres frühen Erscheinens ist das Lokal praktisch noch leer. Im vorderen Bereich befindet sich die Bar. Weiter nach hinten geht es in den „Speiseraum“, in dem geschliffener Beton, schwarzer Stahl, Büffelleder und gelaugtes Holz eine angenehm „cleane“ Atmosphäre erzeugen.

Wir bekommen als erste Gäste die „neue Karte“ (was immer das bedeuten mag; aber unser Kellner weist extra darauf hin), die einen sehr kompakten Eindruck macht. Aber die drei Seiten haben es in sich und bieten für jeden Geschmack etwas. Wer sich überraschen lassen will, kann ein 4- oder 6gängiges Menü um 37 bzw. 53 Euro ordern. Unsere Freundin tut das und wird praktisch den ganzen Abend lang mit kulinarischen Petitesse verwöhnt. Als Gedeck werden unterschiedliche, selbst gebackene Brotsorten mit einem Rote Bete-, Randig-, Rohnen- oder wie immer-Aufstrich eingestellt.

Die Zuckerpuppe und ich beginnen mit einer Klachelsuppe nach Kärntner Art um 5,20 Euro. Das Auskochen der Schweinshaxe hat tadellos funktioniert. In der naturgemäß leicht säuerlichen Suppe findet sich eine Einlagenmelange aus Gemüse und Fleischstücken. Eine sehr stimmige Kreation, die ausgezeichnet mundet.

Als zweiten Gang hat die Zuckerpuppe Blondvieh (gemeint ist offensichtlich die Rinderrasse) gehackt als Tartar mit Zwiebelmarmelade, Grammelbrot und Essiggurkerl-Mayonnaise um 9,80 Euro (eigentlich eine Vorspeise) geordert. Sie schwärmt vom zarten, perfekt abgeschmeckten Fleisch, das auf dem Gaumen zergeht. Sensationell ist auch die Zwiebelmarmelade.

Mein Hauptgang ist das Kalbsrahmgulasch mit Butternockerl um 17,90 Euro. Das Ganze ist schon optisch ein – wie würden meine Söhne sagen – echter „Burner“: der Rahm marmoriert das Gulasch praktisch. Beim ersten Bissen manifestiert sich dieser Eindruck auch gustatorisch: traumhaft weich und mit perfektem Geschmack zaubert mir die Speise ein genüssliches Lächeln auf die Lippen. Auch die Butternockerl werden ihrem Namen gerecht und runden das Ganze perfekt ab.

Für ein Dessert ist beim besten Willen kein Platz mehr. Ich erhalte zur Abrundung einen Cappuccino mit Herzchen und der Zuckerpuppe gelüstet nach Pfefferminztee. Der Kellner erklärt ihr, dass die zuständige Kollegin Pfefferminze für zu schnöde befunden hätte. Und zur erneuten Demonstration der Konsequenz bringt er quasi eine lebende Teekarte in Form von kleinen Tigelchen mit beiliegender Beschreibung. Die Wahl fällt auf „Winterrose“, die nebst buntem Fruchtzucker gereicht wird und auch viel Freude bereitet.

Noch ein Wort zum Service: eine Phalanx an jungen Burschen bemühen sich um die Gäste (die mit zunehmender Dauer des Abends tatsächlich den Laden bis auf den letzten Platz füllen). Unser Kellner schaltet sich gleich bei der Diskussion über den schlechtesten Film aller Zeiten ein und bestätigt, dass er „Sex in the City 2“ für einen durchaus preiswürdig hält. Die angeregten Diskussionen setzen sich fort, mal übers Essen und Trinken, ein anderes Mal über die Gäste. Jedenfalls fühlt man sich auch hier als Gast und bestens aufgehoben.

Resümee: Da haben sich ganz offensichtlich mehrere Menschen mit entsprechender Qualifikation und Leidenschaft sehr lange hingesetzt und scharf nachgedacht, wie einem urbanen Publikum (in unserem Fall um 85 Euro pro Paar inklusive Trinkgeld) einen fast perfekten Abend bescheren kann. Und sie waren erfolgreich!

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Letzter Kommentar von am 1. Feb 2014 um 16:11

AlexanderN: bitte verzeih mir den kleinen Fauxpas - ich hatte mich wohl noch erinnert, dass wir uns über die fränkische Knödelkultur unterhalten hatten, aber nicht mehr genau daran, wo deine eigenen Wurzeln sind. Dazu kommt ja noch, dass ich zu meiner Schande gestehen muss, nicht wirklich zu wissen, wo die Grenze zwischen Bayern und Franken ist, ich weiß nur ungefähr, dass Frankfurt mehr oder weniger Symbol für den Weißwurstlimes ist ;-)

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am 10. Dezember 2013
sandra007
22
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4Speisen
5Ambiente
5Service

Vor ein paar Tagen fand unsere kleine, aber feine Weihnachtsfeier in der Labstelle statt.

Beim Hereinkommen in das Lokal fühlt man sich eigentlich sofort sehr wohl, ein richtig nettes Ambiente. Sofort begrüßt einen auch das überaus nette Personal, welches ich gleich an dieser Stelle hervorheben möchte. Zuvorkommend, freundlich und schnell, von Sonderwünschen bis zur Rechnung, es gab keine vom Service verursachten Unannehmlichkeiten, was ich sehr schätze.

Während meiner Wartezeit war es mir möglich ausführlich die Karte zu studieren, eine überschaubare, relativ kleine Karte, aber das gefällt mir ja auch so. Als Hauptspeise stach mir direkt das Reh ins Auge... jedoch zugleich musste ich am Nachbarstisch mithören:" Das Reh ist leider aus." Das kann ja schon mal passieren... leider erzählte mir meine Kollegin nachher, dass damals als sie schon einmal da war auch genau das Reh aus war- schade eigentlich ist mir die Karte auch zu klein für solche Ausfälle.

Nun aber zum Aperitif. Ich entschied mich für den Left Bank, Weißwein, Gin und Holunderblütenlikör, ein Stück Zitronenschale nahm auch noch ein Bad darin. Sehr gelungen, angenehm kalt, würde ich jederzeit wieder so bestellen.

Zum Aperitif gab es stolz angekündigtes, selbstgemachtes Brot und ein Gläschen mit Liptauer. Das Brot war ... also zusammenfassend: Nichts besonderes. Eigentlich hätte es mir besser gefallen ein Brot von einer guten Bäckerei am Tisch zu haben- Josephbrot würde sich hier ja ganz wunderbar anbieten, da auch nur einen Katzensprung entfernt. Ich finde das wäre für ein Gedeck, das 3 Euro kostet schon gerechtfertigt.


Kommen wir zur Vorspeise, bestellt habe ich die Marchfelder Kürbisvariation, eingelegt, cremig und knusprig, mit gestocktem Schafjoghurt und Kernöl. Zuerst ein Wort zu letzterem, das ist nämlich einfach, denn es war leider nur höchstens in einer homöopathischen Dosis auf meiner Vorspeise vorhanden, was ich sehr schade gefunden habe. Das Schafsjoghurt war sehr gut, die Menge ungefähr zwei Teelöffel, dazu ein Klecks cremiger Kürbis, ein paar sehr gute, hauchdünne Blättchen eingelegter Kürbis und gebackener Kürbis, der leider schon kalt war, aber es wäre auch eine Kunst gewesen die ca. daumennagelgroßen Stücke warm zu halten. Die Vorspeise kostete 11,80.

Als ich also diese wenigen, kunstvoll angerichteten Kürbisstücke inmitten meines riesigen Tellers erblickte wurde mir augenblicklich bewusst WIE es dazu kam, dass mein Kollege gegenüber, der das Lokal ebenfalls schon kannte, als Vorspeise eine Hauptspeise bestellt hat.

Fast alle hatten die Kürbisvariation bestellt, einmal die Kürbissuppe, die sehr gut geschmeckt hat, einmal das Stundenei, das eher nicht überzeugt hat.

Zur Hauptspeise haben wir eine weisse Cuvee getrunken, ein sehr guter Wein, hat mir gut gefallen.

Hatte ich schon erwähnt, dass das Reh aus war?*seufz* Nach langem Überlegen und auf Empfehlung des sehr netten Kellners habe ich mich dann für das Scheinefilet vom Fürst entschieden mit Sauerkraut und hausgemachten Grammelknödeln. Das Schweinefilet war auf den Punkt gegart, das Sauerkraut sehr gut, die Grammelknödel oder Knödelchen wie ich sie eher nennen würde, waren richtig gut, jeder Knödel so groß, dass als Füllung genau eine Grammel reingepasst hat und davon ganze drei Stück. Noch zwei mehr davon am Teller und ich wäre glücklich gewesen.

Auffallend waren für mich die sehr unterschiedlich zufriedenstellenden Portionsgrößen. Während das Huhn durchaus ok war und auch mein Schweinslungenbraten so waren die Ochsenbackerln wirklich fast schon ein Grund um nachher noch zum Würstelstand zu gehen, soweit ich das mitbekommen habe, haben aber alle den Geschmack ihrer Hauptspeise sehr gelobt.

Noch ein Wort zur Nachspeise, die Variation von Milchreis klang sofort sehr interessant für mich und so habe ich gleich zugeschlagen:cremig, knusprig und geliert sollte er sein mit Vanillecreme und Bratapfelsorbet. Meine schlimmste Befürchtungen galten im Vorfeld dem gelierten Milchreis- völlig umsonst wie sich umgehend herausstellte, denn es war so wenig davon am Teller, das er einzeln nicht zu beurteilen war, der cremige Milchreis hat mir sehr gut geschmeckt- wie man sich einen guten Milchreis eben vorstellt und dann der knusprige Milchreis: ich bin mir nicht sicher ob es denn tatsächlich ein frittierter Milchreis war, meine Einschätzung war eher dass es einfach nur frittierter Reis ist, ich hatte eher gehofft, dass es ein Stück knuspriger Reisauflauf ist. Das Bratapfelsorbet hatte eine sehr gute Konsistenz, ein bisschen mehr säuerlicher hätte es sein können, das hätte zum sonst durch und durch süßen Gericht sehr gut gepasst. Die Vanillecreme war ebenfalls kreuz und quer über dem Kunstwerk von Nachspeise verteilt und daher nicht gut beurteilbar.

Ich durfte am Ende noch die Käsevariation kosten. Hervorragende Käseauswahl und überraschend große Portion.

Die Moral aus der Geschicht: größere Portionen wären auf jeden Fall toll, dann finde ich das Lokal auch durchaus empfehlenswert. Wenn man nicht sehr hungrig ist lohnt ein Besuch auch so :)

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Kommentar von am 11. Dez 2013 um 15:49

Sehr kurzweilig abgefasste Bewertung!

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am 13. Oktober 2013
zebrakt
19
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5Speisen
5Ambiente
5Service
1 Check-In

Aufgrund eines Gewinns eines Gutscheines kamen wir gestern in den Genuss in der Labstelle zu Brunchen.
Brunch gibt es immer nur an Samstagen ab 10 Uhr.

Es gibt 2 verschiedene Arten von Frühstück, eines, bei dem man sich für 7,50 alles von der Brotbar holen darf mit Marmeladen, Säften und allem was dazu gehört.
Das zweite, welches wir testen wollten, war das Flying Frühstück. Man bekommt 10 Gänge angerichtet, beginnend bei Frühstücksgängen bis hin zu kleinen Mittagsspeisen. Es dauert ca. 2 1/2 Stunden.

Als erstes bekommt man eine Brotplatte (mit warmen Brot) mit Marmeladen und Käseaufstrich. Danach kommen kleinere Gänge, feine Speisen, die man sonst nicht essen würde. Dabei waren Fischsuppe, Stundeneier, Rehhappen und es endete in Gulasch mit Nockerl und einer wunderbaren Nachspeise mit warmen Kuchen.

Das Service war aufmerksam, schnell und sehr freundlich. Wasser bekommt man immer nach sobald die Flasche leer ist, die schon von anfang and auf dem Tisch gestanden ist.
Was mich etwas geschockt hat, ist dass ein Teebeutel 4,20 kostet.

Wer viel Zeit hat und einen gemütlichen, besonderen Brunch haben will ist hier richtig. Soetwas bekommt man nicht alle Tage. Es schmeckt köstlich und man entdeckt neue Kreationen.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 1. August 2013
misenplace
54
20
15
4Speisen
4Ambiente
4Service
8 Fotos1 Check-In

Von Freunden empfohlen - und zu feiern hatten wir auch etwas - ging es erstmals in die Labstelle.
Ein wenig zurückgesetzt am Lugeck kann man das Lokal entweder von der Straßenseite aus betreten, oder man geht durch das Durchhaus, welches zur Wollzeile führt und durchquert dabei auch gleich den Schanigarten.

Ambiente:
Das Lokal ist sehr schick eingerichtet, neben jenen Tischen im Schanigarten, die mit weißer Metallbestuhlung ergänzt werden gibt es auch einen langen, massiven Holztisch mit ebensolchen Stühlen, wo die Gesellschaften auch ganz gerne zusammengesetzt werden.
Wir haben zwar schon 2 Wochen vorher reserviert - aber die Gäste um uns herum haben den Eindruck bestätigt, dass man auch ev. touristischer Laufkundschaft nicht ganz unvorbereitet gegenüber steht.
Das gesamte Konzept des Lokals erinnert mich sehr an das Motto im 5. Bezirk - nicht zuletzt auch die Auswahl des Personals - vor allem des männlichen (und der daran angepassten Zusammensetzung der Gäste). Also eigentlich ideale Voraussetzungen für einen Abend, an dem der Gast erwarten kann, stilbewusst umhegt zu werden.

Die Speisen:
Als Gedeck wurden zwei Brotsorten mit einem sehr schmalzigen Verhackerten serviert - beides nicht aufwändig, aber durchaus gut. Zum Einstieg gab es dazu für uns ein Glas Bowle (€5,80) und ein Glas Rosé Prosecco (Rosé Prosa, Meinklang-Burgenland, €3,80).
Meine Begleitung wählte dann das 3-Gang Menü (Überraschungsmenü) mit Schnickschnack (was auf eine etwas ungewöhnlichere Art der Zubereitung hinweisen soll und statt €28,-- dann €33,-- kostet).

Mein Saibling (gebeizt und Tartar, €11,80) war einerseits sehr wohlschmeckend, andererseits fand ich hier die Portion wirklich aussergewöhnlich gering dimensioniert - was ich in irgendeiner Zeitung als Kritikpunkt auch schon mal gelesen hatte. Geschmacklich aber wirklich gut und kaum gewürzt - etwas fleur de sel wäre hier nicht falsch gewesen.
Meine Begleitung bekam als ersten Überraschungsgang eine Art Brettljause, mit vielen Teilen des Mangalitza-Schweins inkl. einer Blunzn, die ich ihr abnehmen musste. Geschmacklich gut aber nicht aufregend - kalte Wurst eben.

Mein Hauptgang war dann ein Zitronenhuhn (€16,30) das wiederum ausgesprochen reichtlich portioniert wurde. Die Zitrone konnte ich zwar scheibchenweise entdecken, der dazugehörige Geschmack ist mir aber nicht aufgefallen. Mit dem sehr knackigen, geschmorten Gemüse und den Erdäpfeln war das ganze aber stimmig und kann empfohlen werden.
Vis-a-vis von mir wurde ein gebratenes Beiried verzehrt - geschmacklich fein und sehr zart gebraten - da gabe es nichts auffölliges (positiv oder negativ) zu bemerken. Dazu getrunken wurde ein ein Riesling vom Urgestein (Bergterassen 2012, Schmid, Kremstal, €4,70).
Als Dessert habe ich dann das Schneenockerl (€5,80) probiert, das mit Vanillesauce, Brombeeren sowie Himbeereis serviert wird. Eine Variante von einem Salzburger Nockerl, die sehr empfehlenswert ist. Beim Überraschungsmenü wurden eine Art glacierter Kuchen mit Erdbeereis serviert. Sah hübsch aus und hat geschmeckt - allerdings ohne Begeisterungsstürme hervorzurufen.

Das Service:
Die Zusammensetzung des Personals habe ich oben schon angedeutet - das hat sich sich in einer extremen Freundlichkeit widergespiegelt. Was mir zum Unterschied vom Motto aber gefehlt hat, war die dort omnipräsente Aufmerksamkeit. Ich musste stets relativ lange warten, um ein weiteres Getränk bestellen zu können, auf das Vorhandensein eines leeren Glases wurde überhaupt nicht reagiert.
Da ist noch deutlich Luft nach oben - allerdings bin ich mir ziemlich sicher, das man sich dessen bewusst ist und das mit der Zeit auch deutlich besser ist.

FAZIT:
Es war ein wirklich netter Abend an dem wir uns wohl gefühlt haben. Das Überraschungsmenü war ehrlichweise keine positive Überraschung, weil viel zu fleischlastig - und gemessen an der Speisenzusammenstellung auch deutlich überbezahlt.
Die Portionsgröße kann stark variieren - da kann man auch Pech haben (und ich bin kein großer Esser!). Was mich allerdings bei einem Folgebesuch interessieren würde, sind die kleinen Snacks, die an der Bar abends angeboten werden - zum Beispiel ein Beef tartar (€9,80) oder die karamellisierten Krautfleckerl (€8,50).

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Letzter Kommentar von KnüppelAusDemSack! am 3. Aug 2013 um 14:15

@seinegottheit Hauptsache: Du verstehst Spaß – und das ist gut so!

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Bewertet am 01.08.2013

Master

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