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GraselwirtinGraselwirtinGraselwirtin
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Graselwirtin Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Urig
Preislage
Günstig
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
09:00-24:00
Di
geschlossen
Mi
09:00-24:00
Do
09:00-24:00
Fr
09:00-24:00
Sa
09:00-24:00
So
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Graselwirtin

Mörtersdorf 43
3580 Mörtersdorf
Niederösterreich
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Heuriger, Restaurant
Tel: 02982 8235Fax: 02982 8235-4
Lokal teilen:

5 Bewertungen für: Graselwirtin

Rating Verteilung
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 26. Mai 2014
Experte
Alzi
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4Speisen
3Ambiente
5Service

Wir waren 35 Personen einer Bus-Reisegruppe, die natürlich reserviert hatte. Bei unserer pünktlichen Ankunft an einem Samstag um 13 Uhr wurden wir zu unseren freien Tischen geführt. Doch am Weg dorthin sahen wir den vollen Garten und die vollen Gaststuben und stellten uns auf eine lange Wartezeit ein. Doch es kam anders. Sofort wurden wir um die Getränke gefragt, die flugs serviert wurden. Bei den Speisen war es ebenso: obwohl wir aus der großen Speisekarte à la carte bestellten, kamen die Suppen sofort und auch die frischgemachten Speisen nach verwunderlich kurzer Wartezeit. Die Spargelcrèmesuppe war mit ein bißchen zu viel Mehl gebunden, dafür entschädigten uns der gebratene (mit Kartoffeln und Blattsalat)und der gebackene (mit Erdäpfel- und Blattsalat) Karpfen um je €15,20. Beide ohne jeden schlammigen Geschmack, ohne Gräten und die Panier trocken, der Fisch innen saftig. Im Waldviertel trinkt man natürlich Zwettler Bier dazu. Am Nachbartisch wurden der Schweinsbraten mit Waldviertler Kartoffelknödel und Krautsalat, sowie ein Schweinkarree mit zweierlei Saucen ausdrücklich gelobt. Auch die gebackene Leber fand großen Gefallen. Da die Portionsgröße auch für geübte Esser eine Herausforderung darstellt, gibt es von vielen Speisen auch eine kleinere Variante, die den Vorteil hat, daß man noch Platz für Nachspeisen hat. Zu recht berühmt sind die in Rum geschwenkten Mohnnudeln (auch in zwei Portionsgrößen), die Eierlikörtorte und die Graseltorte, aus einer Nußmasse hergestellt. Auch Vegetarier und Salattiger werden auf der Karte etwas Passendes finden. Das Ambiente ist der einzige Schwachpunkt, helles Holz soll rustikalen Charme verbreiten. Wirklichen Charme hat dagegen das Personal, das unheimlich flink und aufmerksam agiert und die Höchstnote verdient. Ein Kinderspielplatz vor dem Haus macht die Graselwirtin auch für Familien attraktiv. Im Untergeschoss zwischen den Toiletten gibt es einen kleinen Raum, der die Zelle für den legendären Räuberhauptmann gewesen sein könnte, der 1815 in Mörtersdorf gefangengenommen wurde. Ruhetage: November bis April: Mo und Di, Mai bis Oktober: nur Di. Fazit: auf jeden Fall ist der Gasthof auch einen Umweg wert.

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am 26. Februar 2014
donau
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5Speisen
4Ambiente
3Service

Das ist jedesmal einen Halt wert, wenn wir nach Horn fahren. Beste österreichische Küche und beste Getränke. Das Ambiente ist gepflegt und passend für die Grasel Wirtin. Preise sind noch moderat. Hoffentlich bleiben diese so und hoffentlich gibt es diese Grasel-Wirtin noch sehr lange. Man hört immer wieder Gerüchte - doch ich fahre noch oft nach Horn und möchte noch oft das gute Essen genießen!

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am 21. Oktober 2012
Kommissar
1
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1Speisen
3Ambiente
3Service

Leider Massenabfertigung, man hat kaum die Speisekarte in der Hand, kommt schon die frage was wollen Sie Trinken. Kaum mit der Suppe fertig kommt auch schon die Hauptspeise, das ganze spielt sich in nur 15 Minuten ab. Ich frage mich was kann man in dieser Zeit an frischen Speisen machen. Eine Hauptspeise war so stark versalzen und noch dazu auch nicht mehr wirklich frisch,mussten wir zurück schicken. Der Kellner hat auch bestätigt das mit dem Essen was nicht stimmt. Wir hatten um 11:30 Uhr Reserviert, als wir uns setzten wurde der Zettel mit unseren Namen für die Reservierung entfernt und ein neuer Zettel mit einen anderen Namen mit der Uhrzeit 13:00 Uhr abgelegt. Wir haben das so gesehen, das wir bis 13:00 Uhr Zeit haben und dann den Tisch für die nächste Reservierung Räumen sollen. Und weil bei uns am Tisch noch für zwei Personen platz war, setzte man auch noch zwei fremde Personen dazu.
Massenabfertigung und Umsatzgeil !!!!!!

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Kommentar von am 31. Okt 2012 um 10:55

was hatten sie gegessen, was getrunken? wurden sie gefragt, ob man jemand dazusetzen darf oder hat man dies stillschweigend getan und dann auf ihre beschwerde darüber nicht reagiert? ich hätte gerne ein paar mehr informationen, damit ich mir ein bild über ihren besuch machen kann ...

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 19. September 2012
Experte
uc0gr
215
47
28
3Speisen
4Ambiente
3Service
57 Fotos2 Check-Ins

Ein Ausflug zu einem der schönsten Mittelalterfeste Österreichs, in Eggenburg, stand auf dem Plan. Natürlich fiel uns sofort die kulinarische „Waldviertler Institution“, die „Graselwirtin“, ein. Daher reservierten wir für diesen Tag auch für einen vorherigen Abstecher nach Mörtersdorf in diesem Lokal. Problemlos und freundlich wurden die Daten aufgenommen und man wünschte noch eine gute Anreise.

Über den Räuberhauptmann Johann Georg Grasel (1790 - 1818) könnte man ein Buch schreiben, und es wurden auch bereits einige Schriften über sein Dasein verfasst. Gerne wird er zum „Robin Hood“ aus Österreich stilisiert, da er die Reichen bestahl und die Armen beschenkte. Man sollte aber nicht unbedingt an dieser romantischen Beschreibung festhalten, denn immerhin beging er mit seiner bis zu 66 Mann umfassenden Bande Diebstahl, Raub, schweren Raub bis hin zum räuberischen Totschlag und daher war Grasel einfach nur ein schwerer Verbrecher.

Am 31.Jänner 1818 um 8:00h früh wurde Johann Georg Grasel dann im Beisein einer riesigen Menschenmenge vor dem Neutor in Wien öffentlich durch den Strang hingerichtet. An der „Robin Hood“-Geschichte nährt sich auch heute noch die touristische Vermarktung von Grasel. So wurde auch hier bei der „Graselwirtin“, im Keller am Weg zu den Sanitärräumen, eine kleine „Gedenkstätte“ eingerichtet mit dem Räuberhauptmann im Kerker sowie einer historischen Gebäudenachbildung. Besonders schön fand ich jedoch den hier gegründeten „Grasel-Klub“, der Spenden sammelt und diese dann an bedürftige Familien weitergibt – eben im Sinne von „Robin Hood“ – schnell waren von mir EUR 5,00 hierfür im Topf. Details über Johann Georg Grasel lassen sich auch im Internet recherchieren, wen es halt interessiert.

Wir waren gegen 14:30h im Lokal und ich empfehle eine Reservierung auch für diese Uhrzeit in jedem Fall. Das Lokal ist immer gut besucht und gut gebucht und auch so manche Busgesellschaft kehrt extra hier ein, weil die „Graselwirtin“, Frau Anna Rehatschek ist die Chefin, weithin bekannt ist. Das Lokal liegt recht idyllisch und ruhig mit weitem Blick auf eine sehr kleine Siedlung und zahlreiche weitläufige Felder. Vor dem Lokal gibt es einen großen Spielplatz im Freien, der aber von manchem Garten- bzw. Terrassenplatz sehr gut einsehbar ist. Auch im Lokal gibt es eine Spielecke und generell ist zu sagen, dass man hier sehr kinderfreundlich ist. Was mich persönlich aber stört, ist die typische „Kinderkarte“, die Schnitzel, Fischstäbchen, Pommes & Co bietet. Ich meine, die Kinder sollten alle Speisen der „Großen“ angeboten bekommen, nur halt in sehr kleiner Portionsgröße. Sie sollen an die Vielfalt der Kulinarik, den saisonalen Gemüsen etc. herangeführt werden – meine beste Tochter von allen beispielsweise aß mit fünf Jahren bereits meine hausgemachten Spaghetti Gorgonzola. So aber werden leider klassische „Fast-Food-Konsumenten“ herangezüchtet – ein leider sehr weit verbreiteter Unsinn, dass eine „Kinderkarte“ immer aus „Fastfood“ bestehen muss.

Zu trinken hatten wir das „Graselbier“ (EUR 3,30 das Krügel, EUR 2,80 das Seidel), das sehr gut gezapft und kühl serviert wurde. Gebraut wird es in der Zwettler Brauerei exklusiv für die „Graselwirtin“ und es ist sehr mild und leicht hopfig, fast wie ein „Gemischtes“ mit wunderbarer Bernsteinfarbe – sehr gut. Meine beste Tochter von allen und ihre Freundin hatten den „Hollersaft“ (EUR 1,60 für 0,25L) mit Leitungswasser jeweils auf 0,5L „aufgespritzt“, der ausgezeichnet und von der Region war.

Von den Speisen her ist bei der „Graselwirtin“ sehr bodenständige und klassisch österreichische Kost zu erwarten. Man kocht aber auch saisonal, vor allem regional und biologisch. Die „Graselwirtin“ ist auch Mitglied der Initiative “Tut gut” und man wurde hierfür unter dem Motto „Gesünder leben in Niederösterreich – tut gut“ speziell geschult. Das bedeutet regionale und saisonale Lebensmittel, Fisch und fleischlose Gerichte bis hin zur biologischen Naturküche. Aber keine Angst, Innereien, Waldviertler Schmankerl, Knödel und Gebackenes sowie typische Desserts aus der Region kommen nicht zu kurz. Die „Graselwirtin“ hat keine Hauben oder Sterne und daher wird sie genau in diesem Rahmen und auf diesem Niveau von mir bewertet.

Einmal die „Milzschnittensuppe“ (EUR 2,90) – eine wunderbar goldgelbe kräftige und hausgemachte Suppe wurde serviert. Auch die Milzschnitten waren selbstverständlich selbst gemacht und die zwei Schnitten auf gut geröstetem Toastbrot (statt wie in Wien üblich altbackenen Semmelscheiben) schmeckten wunderbar. Eine sehr gute und durch und durch ehrliche Suppe, wie man es sich wünscht – SEHR GUT.

Zweimal die „Frittatensuppe“ (je EUR 2,90) – für die Suppe gilt bereits Geschriebenes und die Frittaten waren ebenfalls hausgemacht und sehr schön beidseitig goldbraun gebacken – ebenfalls SEHR GUT.

Einmal das „Waldviertler Antipasti“ (EUR 5,20 – kleine Portion) – ausreichend sehr dünner Rohschinken, der ähnlich einem Kärntner oder Südtiroler Speck schmeckte, gepaart mit Gemüse, das mit Frischkäse gefüllt wurde, kam an den Tisch. Es war zwar die kleine Portion, jedoch fand ich die Relation zwischen sehr gutem Schinken (sehr viel) und eingelegtem und gefülltem Gemüse (spärlich, genau nur jeweils ein Zwieberl, ein „Peppersweet“-Paprika und eine Olive) nicht sehr ausgewogen. Mir persönlich schmeckte es recht gut, ich hatte aber auch absolut kein „Aha-Erlebnis“, da es eben, wie auf vielen Märkten zu kaufen, eingelegtes und mit Frischkäse gefülltes Gemüse war - ein GUT, aber nicht mehr, weil ohne wirkliche Raffinesse. Das Gebäck extra, was sollte man bitte sonst dazu essen, kostete EUR 1,00 (Salzstangerl, das aber sehr gut war).

Einmal das „Gegrillte Bierkotelett“ (EUR 10,20) – zwei Koteletts aus dem kurzen Karree, die in Biermarinade und sehr würzig eingelegt waren, kamen auf den Tisch. Die Koteletts waren zu lange gegrillt und daher schon etwas trocken, die Würzung war zu viel des Guten, sehr überwürzt. Die Pommes waren TK-Ware, die „Chili-BBQ-Sauce“ dazu wahrscheinlich hausgemacht, aber nicht gut gelungen, weil zu 99% aus Ketchup bestehend, die Knoblauchsauce war O.K., aber nicht mehr, die Kräuterbutter (hausgemacht) sehr gut und der Krautsalat dazu war zwar auch hausgemacht, aber sehr mild abgeschmeckt. In Summe gibt das ein gutes MÄSSIG, aber gut in dem Sinn war diese Speise summa summarum einfach nicht. Dazu bestellte meine beste Ehefrau von allen noch extra einen „Gurkensalat“ (EUR 2,60), der definitiv auch hausgemacht war und wunderbar mit frischem Knoblauch abgeschmeckt wurde.

Zweimal den „Waldviertler Backhendlsalat“ (je EUR 6,90 für die „kleine“ Portion) – serviert wurde ein sehr knusprig paniertes und noch immer saftiges Hühnerfilet, das gut abgetropft wurde. Angerichtet auf einem gemischten Salatteller, der sehr gut und typisch wienerisch, also süßlich, mariniert wurde. Dazu qualitativ gutes Kernöl und einige Kürbiskerne, die man vorher aber rösten sollte, war diese Speise wirklich GUT. Für eine „kleine“ Portion war dieses Gericht mehr als ausreichend.

Einmal das „Surschnitzel mit gemischtem Salat“ (EUR 9,70) – das Surschnitzel war sehr knusprig paniert und gebacken und nahezu fettfrei serviert. Das Fleisch von guter Qualität und sehr mürbe, es ließ sich fast schon mit der Gabel zerdrücken – sehr gut zartrosa gesurt, aber nicht zu viel der Sur. Der gemischte Salatteller war sehr gut und ein klassischer „Wirtshaussalat“ – passt. In Summe ein SEHR GUT für ein riesige aber vor allem schmackhafte Portion.

Einmal den „Eismohr im Hemd“ (EUR 4,40) – die Vanilleeiskugel ist jetzt nicht die Rede wert, der Mohr wurde aber leider nicht hausgemacht, sondern gekauft. Besonders ärgerlich, weil er in der Karte unter der Überschrift „Hausgemachte Mehlspeisen“ steht. Schlicht und ergreifend eine MÄSSIGE Kundentäuschung.

Ein sehr schmackhafter „Graselbrand“ (EUR 2,20 – ein Obstbrand) sowie ein guter „Kleiner Espresso“ (EUR 2,00) rundeten das Mahl ab.

Summa summarum gibt es für die Speisen, in diesem Rahmen und auf diesem Lokalniveau, die in Summe wirklich gut waren, eben ein glattes GUT. Erwähnenswert und eine sehr gute Idee ist, hier annähernd alle Speisen auch als „kleine“ Portion anzubieten, die in anderen Lokalen aber bereits eine Vollportion wären. Alles wurde frisch und ohne lange Wartezeit zubereitet, bis auf kleine, geschilderte Ausnahmen.

Für das Ambiente, wir saßen im Außenbereich, gibt es von mir ein glattes SEHR GUT (innen, obwohl adrett und freundlich hell, lediglich ein gut, weil doch sehr laut). Neigt sich die Sonne, so wird das Außenrollo auf der Terrasse heruntergelassen - super. Bequeme Sitzgelegenheiten auf massiven und gemütlichen Holzbänken und –sesseln sowie sehr großzügige Holztische laden zum Verweilen ein. Die Sanitäranlagen sind teilweise originell aber in jedem Fall sehr sauber und modern – TOP, jedoch nicht behindertengerecht.

Für den sehr netten Service, der aber manchmal auf sich warten ließ bzw. schon einmal ein zusätzliches Besteck vergaß, gibt es ein glattes und gutes GUT. Jede Frage wurde ehrlich und kompetent beantwortet, manchmal blieben halt leere Teller etwas lange am Tisch stehen. Man ist hier in keinem Haubenrestaurant und hierfür ist der Service wirklich gut und angenehm.

Fazit: saisonale Aktionen und Veranstaltungen wie „Künstlerstammtisch“ etc., eine Terrasse mit schönem Ausblick, die 100 Personen fassen kann, ein Stadel, eine Gaststube und die Graselstube mit einer Kapazität von jeweils 80 Personen werden hier angeboten. Tatsächlich regionale Waldviertler Schmankerl, gutbürgerliche und bodenständige Hausmannskost, Heurigenspezialitäten und gepflegte Weine und Biere aus der Region (man ist gesegnet, Zwettler- & Weitra-Brauerei in der Nähe) hat der Gast zur Auswahl. Von Montag bis Freitag gibt es auch Menüs und man lebt hier die „Niederösterreichische Wirtshauskultur“ tadellos. Die Speisen sind ob der Qualität und besonders auch der Quantität sehr fair bis günstig – hungrig geht hier niemand nach Hause. Interessant sind auch der im Hause betriebene Spezialitätenverkauf (regionale Feinkost & Bücher über Grasel) sowie die überaus gut gestaltete Internetseite. Nicht nur im Zuge eines Ausfluges nach Eggenburg (Link), zur Rosenburg (Link), in die nahe Amethystwelt Maissau (Link) oder in das Schloss Horn (Link) oder gar in eine der Brauereien (Zwettl oder Weitra) empfiehlt sich die „Graselwirtin“, aber natürlich ganz besonders dann. Eine echte und mit gutem Gewissen gegebene Empfehlung – hinfahren und ausprobieren! Daumen definitiv nach oben!

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Letzter Kommentar von am 20. Sep 2012 um 11:30

Vielen Dank, captain! Gerry

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 5. September 2011
MartinP
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4Speisen
3Ambiente
5Service

Vergangenen Sonntag war ich mal wieder bei der Grasel-Wirtin in Mötersdorf, welche ja erst vor ein paar Wochen ihr 20jähriges Jubiläum gefeiert hat. Über die Sage vom Räuberhauptmann Grasel will ich hier gar nicht näher eingehen, außer, dass der Weg auf die Toilette mit allerhand „Verlautbarungen“ gepflastert ist, neben der Herrentoilette findet man den Hauptmann himself angekettet im Gefängnis sitzen.

Obwohl wir erst um 14 Uhr dort waren, hatten wir sicherheitshalber reserviert, wollten wir bei diesem Wetter natürlich auf der Terrasse sitzen (eine Reservierung würde ich allgemein immer empfehlen, nicht nur bei einer etwas längeren Anfahrt). Das Service war wie immer äußerst flott, auch kleinere Servicefehler wurden umgehend behoben. Das Essen selbst ist glaub ich schnellste zwischen hier und Texas, da kann sich so manches Restaurant getrost eine Scheibe abschneiden.

Ich hatte dieses mal – wenn ich schon mal wieder im Waldviertel bin – gebackene Waldviertler Karpfenfilets mit Petersilerdäpfel um € 14.50 bestellt. Es wurde mir 3 Filets serviert, die Erdäpfel auf einem separaten Teller – der Fisch war richtig auf den Punkt, natürlich heiß, der Geschmack Gott sei Dank überhaupt nicht „erdig“, was bei einem Karpfen ja durchaus mal vorkommen kann. Meine Gattin hat sich für einen kleinen Graselschmaus entschieden – die Portion war mehr als ausreichend, der Schweinsbraten für ihren Geschmack etwas zu fettig, das ist jedoch natürlich Geschmacksache, daher kann dies auch nicht negativ ausgelegt werden. Des Weiteren hatten wir noch eine große Portion Schopfbraten mit Waldviertler Knödel sowie eine große Portion „Räuberschnitzel“, welches ein Schnitzel vom Schopf war und in einer Pfanne mit Speck, Zwiebel und Champignons sowie Braterdäpfel serviert wurden.

Als Nachspeise "musste" ich noch Waldviertler Mohnnudeln essen, welche in Rum geschwenkt wurden und vorzüglich waren – nicht zu süß, um den genialen Eigengeschmack des Waldviertler Mohns zu erhalten.

Zusammengefasst ist die Grasel-Wirtin immer eine Reise wert, auch wenn es vielleicht hin und wieder etwas Raststättenflair hat. Die Portionen sind wirklich groß, das Preis-Leistungs-Verhältnis passt und die Speisekarte lässt keine Wünsche offen, wird zusätzlich zum Standartangebot auch laufen mit saisonellen Gerichten ergänzt. Die Grasel-Wirtin ist und bleibt ein bodenständiges Wirtshaus mit Hausmannskost und Waldviertler Spezialitäten, bei der man auch bei Vollauslastung nicht lange auf sein Essen oder Trinken warten muss!

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Bewertet am 05.09.2011

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