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Di, 23. April 2024

Gasthaus Amstätter

(1)
Bahnhofstraße 27, 3464 HAUSLEITEN
Küche: Österreichische Küche, Internationale Küche
Lokaltyp: Gasthaus, Restaurant
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Gasthaus Amstätter - HAUSLEITEN

Gasthaus Amstätter

Speisen
Ambiente
Service
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Gesamtwertung

50
1 Bewertung fürGasthaus Amstätter
Speisen
50
Ambiente
50
Service
50

Bewertungen

AnnaMariaM
am 15. Oktober 2021
SpeisenAmbienteService
Hervorragende Küche, zuvorkommender Gastgeber und ein tolles Ambiente. Ein Gasthaus auf hohem Niveau! Die Speisekarte ist übersichtlich, saisonal ergänzt und die Weinkarte lässt keine Wünsche offen. Ganz deutlich erkennt man hier, dass auf Qualität gesetzt wird was nicht heißen soll, dass nur d...Mehr anzeigenHervorragende Küche, zuvorkommender Gastgeber und ein tolles Ambiente. Ein Gasthaus auf hohem Niveau!
Die Speisekarte ist übersichtlich, saisonal ergänzt und die Weinkarte lässt keine Wünsche offen. Ganz deutlich erkennt man hier, dass auf Qualität gesetzt wird was nicht heißen soll, dass nur die Teller groß sind. Man wird ganz und gar satt. Die Nachspeise sollte man sich dennoch nicht entgehen lassen.
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Alphawoelfin
Experte
am 27. Oktober 2014
SpeisenAmbienteService
Es ist Nationalfeiertag und die Freunde wollen den Wagram entlang den sogenannten Jakobsweg gehen. Uns sind 20 Kilometer zuviel, weswegen wir uns am Abend nur mit dem Auto zum Gasthaus Amstätter bewegen ;-) Direkt neben dem kleinen Bahnhof gelegen, ist der Amstätter von aussen zumindest einmal ...Mehr anzeigenEs ist Nationalfeiertag und die Freunde wollen den Wagram entlang den sogenannten Jakobsweg gehen.
Uns sind 20 Kilometer zuviel, weswegen wir uns am Abend nur mit dem Auto zum Gasthaus Amstätter bewegen ;-)
Direkt neben dem kleinen Bahnhof gelegen, ist der Amstätter von aussen zumindest einmal ein sehr hübsches Landgasthaus. Ein grosser Parkplatz gleich daneben - wunderbar.
Da wir nicht reserviert haben, bin ich anfangs etwas nervös, ob es wohl auch einen Raucherbereich gibt. Aber siehe da: Der Schankraum ist der Rauchbereich.
Beim Eintreten sehen wir das "Wirtshauskultur"-Schild und freuen uns auf bodenständige Küche.
Das Gasthaus ist um 18 Uhr noch leer. Ein Mann wuselt herum. Als wir ihn um einen Tisch für 5 Personen bitten, weist er uns einen der kleineren Tische zu. Macht nichts. Wir rücken zusammen - aber später beim Essen wird es sehr eng. Der Schankraum ist einer dieser schönen, alten, mit viel Holz verkleideten Gasträume. Sehr gemütlich und urig.
Dahinter liegt ein grösserer Speise-"Saal", eher neueren Datums. Offenbar bestand die über 100 Jahre alte Bahnhofswirtschaft früher nur aus dem einen Raum.
Erst einmal bestellen wir Wein und Bier. Über das Schremserbier kann ich keine Auskünfte geben. Aber so schnell, wie es verschwunden ist, muss es wohl gemundet haben.
Wir nehmen vom Grünen Veltliner Schankwein, das Achterl zu 1,50.
Alle vier sind begeistert, denn selten bekommt man so feinen Schankwein: Frisch, jugendlich, spritzig.
Als wir die gar nicht so umfangreiche Speisekarte in Händen haben, sehe ich, dass fast alle Klassiker (Backhendl, Brathendl, Schweinsbraten, Kalbsleber, Schulterscherzel, Zwiebelrostbraten inklusive der diversen Rindsuppen) angeboten werden.
Daneben gibt es sog. aktuelle Gerichte wie Matjestartare und - Filet, Kürbiscremesuppe, Zanderfilet.
Wie immer entscheide ich mich für die Leberknödelsuppe als Indikator und danach das gebratene Zanderfilet mit Petersilerdäpfel und Salat. An sich wäre es ein gemischter Salat, den ich aber überhaupt nicht mag (oft Dosenkarotten, komische Mischkulanzen) und so bestelle ich Blattsalat.
Die Suppen sind schnell serviert.
Die Leberknödelsuppe ist - genau wie die Frittatensuppe - eine sehr kräftige Rindsuppe, leider zu wenig gewürzt. Der Knödel ist entweder sehr gut hausgemacht oder kommt von einem sehr guten Fleischhauer. Convenience-Produkt ist er nicht.
Dann harren wir der Hauptspeisen. Für einen Sonntagabend am Land ist vergleichsweise viel los.
Eine grosse Runde ist knapp nach uns gekommen und will ebenfalls versorgt werden.
Der Wirt wuselt herum, kommt nicht dazu, uns nach weiteren Getränkewünschen zu befragen, bringt aber, wenn wir es ihm zurufen, rasch das Entsprechende.

Als die Speisen kommen, müssen wir erst einmal lachen. Zwei der Herren haben Matjestartare und - Filet gewählt, auf Apfelrahm. Die Portion ist so lieb und klein, dass wir einfach amüsiert sind.
Zur Ehrenrettung muss ich sagen, dass das Gericht eine Vorspeise ist.
Mein Zanderfilet ist gebettet auf Petersilerdäpfel, die köstlich schmecken. Das Filet ist sehr schön kross angebraten und wird begleitet von einer verhungerten Zitronenspalte. Ich bestelle nach und sofort wird mir ein Teller mit 5 Spalten gebracht.
Der grüne Salat ist ein Eisbergsalat, etwas süss mariniert, aber trotzdem sehr gut. Allerdings entdecke ich dann einige halbangefaulte Blätter unterhalb. Das geht gar nicht.
Da wir aber vom Geburtstagskind eingeladen sind, reklamiere ich nicht beim Wirt.
Der Zander ist schön fest, schmeckt mir aber nicht, weil zuviele Gräten im Filet enthalten sind.

Der Freund linkerhand ist ein Backhenderl, in "Diätschmalz" (O-Ton Wirt) herausgebacken, mit Mayonnaise-Salat.
Beides ist sehr, sehr gut. Ich darf ein paar Stücke Panier kosten. Ja, das Schweineschmalz schmeckt man und sicherheitshalber halte ich mich zurück mit dem Weiterkosten (Galle...).

Da die Portionen - mit Ausnahme des Matjes' - sehr gross sind, haben wir keinen Platz mehr für ein Dessert. Für Alle wird es dann ein kleiner Schnaps - Marille, Grappa, Haselnussgeist (Schmatz-die Geschmacksknospen jubilierten).

Als sich der Stress ein bisschen legt, kommt der Wirt auch öfter zu uns, plaudert. Wir erfahren viel von ihm und seinem Hund, er erzählt vom Restaurant, seinem Werdegang.

Mein Resümee ist gespalten: Einerseits sitzt man so schön und gemütlich in der Gaststube, sind einige Speisen ausgezeichnet (ich wollte erst einen 4er vergeben), anderseits sind da faule Salatblätter, Gräten im Filet, volle Aschenbecher.
Es fehlt aber nicht mehr viel nach oben und dann wird das Gasthaus Amstätter dreimal einen 4er kriegen.

Nachtrag: Ob das viele Leitungswasser zum Wein tatsächlich verrechnet wurde, weiss ich nicht. Wenn ja, wäre es allerdings schlimm, denn es war kaum zu trinken: So typisches Tullnerfelder-Wasser halt, wie eingeschlafene Füsse, und warm noch dazu.
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DanielD2
am 22. April 2012
SpeisenAmbienteService
Gleich vorweg, das Essen war ausgezeichnet: Tafelspitzsülzchen, Bärlauchknödel und Lachs mit mariniertem Spargel als Vorspeisen, Lammstelze, Beiried mit Morcheln und gebackene Morcheln als Hauptspeise. Alles von bester Qualität, sehr gschmackig zubereitet und in ausreichender Menge angerichtet. ...Mehr anzeigenGleich vorweg, das Essen war ausgezeichnet: Tafelspitzsülzchen, Bärlauchknödel und Lachs mit mariniertem Spargel als Vorspeisen, Lammstelze, Beiried mit Morcheln und gebackene Morcheln als Hauptspeise. Alles von bester Qualität, sehr gschmackig zubereitet und in ausreichender Menge angerichtet.
Allerdings große Mängel beim Service: Der Chef des Hauses ignorierte uns und redete nur mit den Stammgästen. Die ansonsten sehr junge Servicebrigade war zwar sehr freundlich aber überfordert: Auf den Aperitiv wurde zunächst vergessen und nach zweimaligem Nachfragen nach den Vorspeisen serviert. Auch für die Weine zu den Hauptspeisen musste man fast betteln, diese bestellen zu dürfen, serviert wurden sie erst als wir mit den Hauptspeisen fast fertig waren. Zu guter Letzt wurden für den Krug Leitungswasser zu den Weinen 2 (!) Euro verrechnet, obwohl wir Speisen (auch ein abschliessendes Dessert wurde pro Person geordert)und Getränke in ausreichenden Mengen konsumiert hatten. Das ist eines NÖ Topwirts nicht würdig, schade!
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2 Kommentare·Zeige alle Kommentare

Falls Vorkritiker recht haben und Amstätter mitliest: Leitungswasserberechnung wirklich abstellen - sowas mag keiner!!!

11. Aug 2012, 17:02·Gefällt mir
adn1966
Experte
am 18. März 2012
SpeisenAmbienteService
Sehr nettes Gasthaus/Restaurant mit gemütlicher Atmosphäre. Nicht zu grosse Karte, aber alles drauf, was man sich unter klassischer österreichischer Küche vorstellt. Ein Tafelspitzsülzchen zum Niederknien und ein Schweinsbraten, wie man ihn sich oft wünscht, aber leider nur zu selten findet. Gute...Mehr anzeigenSehr nettes Gasthaus/Restaurant mit gemütlicher Atmosphäre. Nicht zu grosse Karte, aber alles drauf, was man sich unter klassischer österreichischer Küche vorstellt. Ein Tafelspitzsülzchen zum Niederknien und ein Schweinsbraten, wie man ihn sich oft wünscht, aber leider nur zu selten findet. Gute Weine und eine freundliche Bedienung runden das Erlebnis ausgezeichnet ab. Wir werden sicher wiederkommen!
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tobias
am 15. Jänner 2011
SpeisenAmbienteService
Ein Wirtshaus so wie man es sich vorstellt ! Ein alter Familienbetrieb wo die Wirtshauskultur noch hoch gehalten wird, bodenständige Küche ohne firlefanz, zum empfehlen das Gulasch oder Nirndl mit Hirn sowie die geröstete Leber, oder der sagenhafte Schweinsbraten mit warmen Krautsalat oder ode...Mehr anzeigenEin Wirtshaus so wie man es sich vorstellt ! Ein alter Familienbetrieb wo die Wirtshauskultur noch hoch gehalten wird,
bodenständige Küche ohne firlefanz, zum empfehlen
das Gulasch oder Nirndl mit Hirn sowie die geröstete Leber, oder der sagenhafte Schweinsbraten mit warmen Krautsalat
oder oder..... wer solche Speisen liebt ist in diesen Lokal
bestens aufgehoben, ebenso die Weine und der schöne
Gastgarten wenn ich in der Nähe bin so ist es für mich ein muss dieses Gasthaus zu besuchen ! sehr sehr empfehlungswert !
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