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33
9 Bewertungen
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Al FayroozAl FayroozAl Fayrooz
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Al Fayrooz Info
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Popularitätsrang
Österreich
Rang: 406
|
483
Wien
Rang: 265
Preislage
Gehoben
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Öffnungszeiten
Mo
12:00-00:00
Di
12:00-24:00
Mi
12:00-24:00
Do
12:00-24:00
Fr
17:00-04:00
Sa
17:00-04:00
So
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Al Fayrooz

Dr.-Karl-Lueger-Ring 8
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Libanesisch, Arabisch
Lokaltyp: Restaurant, Bar, Lounge
Tel: 01 533 84 11Fax: 01 533 84 11
Lokal teilen:

9 Bewertungen für: Al Fayrooz

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 28. April 2014
chuleray
3
1
1
1Speisen
2Ambiente
2Service

Nachdem ich schon viel über das frühere Al-Petra, und jetzige Al Fayrooz gehört hatte ging es am Samstag Abend zu einer Familienfeier zum ebenbesagtem Lokal.

Das Ambiente an sich hätte Potenzial für etwas besonderes. Man merkt dass hier (früher) Orientalische Prunkstimmung herrschen musste. Mittlerweile sieht das meiste jedoch mehr oder weniger heruntergekommen aus. Wir sind im großen Raum im unteren Bereich gesessen und bekamen nie wirklich ein wohlfühlendes Gefühl im Lokal.

Die Vorspeisen waren an diesem Abend wohl das einzig gute. Houmus, Tarama, Auberginen, Falafel, Oliven und Salat. Es schmeckte und es gab nichts zu beanstanden.

Danach folgte die große Enttäuschung. Die Grillplatten bestanden aus Salat, gegrillter Hühnerbrust, Lamm sowieo Faschiertem. Das Lamm war kalt und hart, das Hühnerfleisch zu gar und smit zäh. Einzig der faschierte Spiess war essbar. Dazu gab es einfachen weissen Reis. Alles in allem eine sehr trockene Geschichte. Würze oder sonstige Geschmackliche Highlits.. fehlanzeige!

Das Dessert, das aus einem Pudding, Baklava und einer weitere, mir nicht bekannten Speise bestand war am Ende Zucker, mit mehr Zucker und etwas Zucker obendrauf. Nach einem Bissen vom Baklava liess ich es dabei bleiben.

Und somit kommen wir auch zum Personal. Dies ging auf keine einzige Anmerkung ein, sondern "verrichtete" den Servierdienst. Da wurde auch keine Rücksicht darauf genommen dass sachen auf dem Tisch standen- es wurden die Teller und Schüssel einfach draufgeknallt und das wars.

Ich kann das Al Fayrooz mit großem Bedauern leider gar nicht empfehlen, vor allem nicht um den Preis (30€ p.P.).

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am 16. Juli 2013
johnboy
1
1
2Speisen
2Ambiente
2Service

bin über gutschein in dieses lokal gekommen. hatte mich schon auf ein gutes libanesisches essen gefreut - und wurde dementsprechend enttäuscht. außer den vorspeisen war das essen langweilig , so gut wie überhaupt nicht gewürzt und den gutscheinpreis nicht wert.

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am 30. März 2013
Bauxi
1
1
4Speisen
3Ambiente
5Service

Wir waren gestern Abend mit 6 Personen im Lokal, auch wir hatten einen Gutschein. Die Begrüßung war sehr nett, unsere Jacken wurden in die Garderobe gehängt und wir wurden zu unserem Tisch geführt. Die Speisenfolge wurde uns genau erklärt, fragen wurden sehr kompetent beantwortet. Die Vorspeisenplatte war sehr gut, Hauptspeise hatte ich Fleischstücke (Lamm) in Tomatensouce mit Käse überbacken. Da mein Mann kein Lamm isst, bekam er das gleiche mit Huhn. Er wurde darauf hingewiesen, dass dieses Gericht nicht den gleichen Geschmack hat, wie mit Lammfleisch. Er nahm es gerne in Kauf und man muss sagen, auch mit Huhn schmeckte es sehr gut. Mit Lammfleisch war die Souce etwas geschmacklicher, aber dass wußten wir ja vorher. Auch die anderen 4 Personen waren zufrieden, lieber leicht nach Würzen als das die Speisen versalzen sind. Die Getränke Preise sind erhöht, das Ambiente hat uns gefallen etwas älter aber sauber.
Zum Abschied bekamen die 3 Damen noch eine Rose geschenkt, der Kellner begleitet uns zur Garderobe und hilft jedem in den Mantel. Wir werden dieses Lokal sicherlich wieder aufsuchen. Einen netten Dank an den sehr zuvorkommenden Kellner.
M , E, M, W, B und A aus NÖ

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am 11. März 2013
petzinutschi
16
0
3
5Speisen
4Ambiente
1Service

Ich hatte ein 3 gängiges Menü. Die Speisen war ausgezeichnet und frisch. Jedoch ist der Preis mehr als überzogen und wohl bedingt durch die Lage. Der Kellner war etwas unmotiviert und ein Getränk nachzubestellen war eine Geduldsprobe. Und das obwohl ich der einzige Gast war.

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am 24. November 2012
Rammer
71
2
4
4Speisen
3Ambiente
4Service

Zum Lokal selbst gibt es schon genügend Beschreibung durch meine Vorgänger. Wir hatten einen Gutschein für ein 3-Gang Menu und waren durchaus zufrieden. Die Erklärung der Speisen durch den Kellner war leider etwas zu undeutlich - besser wäre es gewesen auf der Speisekarte zu lesen gewesen. Die Qualität kann ich zu wenig beurteilen weil mir dazu ein Vergleich fehlt. Allerdings schien mir bei einigen Gerichten die Würze zu fehlen. Alles in allem war der Abend durchaus zufriedenstellend.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 5. August 2012
ErwinR
12
1
4
5Speisen
3Ambiente
5Service

Vor ein paar Wochen war ich auch mal im Al Fayrooz - unvergesslich in vieler Hinsicht!

Allein hätte ich das Lokal wahrscheinlich nicht gefunden, der Abgang ist eher unscheinbar.
Beim Eintreten (nachdem man die Stiegen hinter sich gelassen hat) kommt man zuerst in Räume, die anscheinend eher weniger genutzt werden, jedoch mit schöner orientalisch angehauchter Holzmöblierung ausgestattet sind und durchaus auch sehr gemütlich wirken.

Nach der Beschreibung von Bekannten "sehr elegantes arabisches Lokal" hatte ich mir vom Ambiente des Hauptraumes etwas anderes erwartet - wie schon in anderen Kommentaren vermerkt, ist die Einrichtung etwas in die Jahre gekommen und teilweise ein wenig schäbig.

Sehr gemütlich fand ich das so genannte "Zelt", in dem wir unsere Plätze reserviert hatten: niedrige Bänke mit dazu passenden niedrigen Tischen, dazu jede Menge Polster, die man sich in den Rücken, unterm Arm ... etc. stopfen und sich auch richtig "hinlümmeln" kann - so sitzt es sich für mich persönlich einfach viel bequemer und relaxter als auf Stühlen.
Das Schmausen allerdings ist in der ungewohnten Haltung dann schon etwas schwieriger, aber das nehme ich für sonstiges Lümmelnkönnen gerne inkauf - schließlich bin ich einfach nicht trainiert, auf niedrigen Sofas an niedrigen Tischen zu essen - ich sollte also öfter mal dort vorbeischauen und "trainieren" ;-))) Das nächste Mal gerne mit Shisha, die man lümmelnd auch bequem rauchen kann :-)

Da ich nicht gerade von Hunger geplagt war - wir waren eigentlich wegen des Live-Programms, das um ca. 22h startet, gekommen - bestellte ich mir nur eine Vorspeisenplatte, aber die war so reichlich, dass ich sie sowieso kaum bewältigen konnte, dazu das gute Fladenbrot --- hhhhmmmm! War sehr köstlich!! Vielleicht etwas zu viele Pürre-Arten, wie schon wer anderer schrieb, aber was soll's. Die Pürrees waren äußerst wohlschmeckend und mit dem Fladenbrot dazu einfach "mjammmm und schmatz".

Die Live-Band bestand aus einem überaus genialen Keyboardspieler, der aus seinem Instrument ganze Orchester zu zaubern imstande war und einem mindestens ebenso genialen Tabla-Akrobaten - ein Ohrenschmaus! Arabische Bekannte meinten zwar, würde man die Original-Songs kennen ... najaaaaahhh - , aber da ich die nicht kenne, habe ich die Musik (die allerdings einen Tack zu laut war - man konnte sich nur noch laut schreiend unterhalten, also besser garnicht *gg*) wirklich genossen. Später kam dann auch noch ein Sänger, der etwas unprofessionell wirkte, doch seine Sache meiner Meinung nach nicht schlecht machte.

Ein wahrer Höhepunkt war dann für mich der Auftritt der Bauchtänzerin. Ich habe noch nicht viele gesehen, verstehe natürlich auch nicht wirklich was von der Bauchtanzkunst, doch schien sie mir sehr gut zu sein. Sie tanzte eine volle Stunde, dazu die orientalischen Rhythmen - Tausendundeine Nacht scheinen nicht weit weg zu sein ...

Für das Konzert müssen zwar pro Person ("ausnahmlos", wie auf kleinen Schildern im Abgang zu lesen ist, also auch keine "Gnade" bei Cousins, entfernten Verwandten, Brüdern, Schwestern etc., haha) 10€ hingeblättert werden, doch zahlt sich das auf jeden Fall aus - die Musiker machten ihre erste Pause (und die war kaum eine Viertelstunde) erst nach drei (!!!) Stunden ununterbrochenem Spiel, die Bauchtänzerin war zuerst einmal eine Stunde da, später kam dann eine weitere und danach noch einmal die erste - was danach noch war, weiß ich nicht, da ich leider gehen musste (Arbeit am nächsten ... ähhh, gleichen Tag - es war weit nach Mitternacht) - schlappe 10€ für eine ganze Nacht Musik und Unterhaltung, das ist keineswegs zu viel.

Arabische Gäste ließen sich von den Bauchtänzerinnen auch gerne zu einem Tänzchen verführen - und nachdem die Dame nach einem ersten erfolglosen Versuch noch einmal an unseren Tisch kam, haben auch wir uns getraut und mit ihr getanzt :-))

Gegen zwei Uhr Früh bestellten wir dann doch noch eine Kleinigkeit zu essen, Bohnen, Falafel und Fladenbrot ... das hat etwas gedauert, wir dachten schon, sie hätten uns vergessen, aber dann kam der köstliche Imbiss.

Fazit: Eine wunderschöne Nacht, die ich nicht so schnell vergessen werde.
Weitere Besuche im Al Fayrooz sind geplant!!

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am 2. August 2012
WolfgangK3
16
11
9
4Speisen
4Ambiente
5Service

Das Libanesische 3 Gänge Menü um 29,90 - das wäre doch etwas oder Schatz ? - so begann die Suche nach dem Al Fayrooz, was leider wesentlich schwerer als erwartet zu finden war.

2 Gehminuten vom berühmten Cafe Landmann entfernt kommt man am Universitätsring 8 an eine sehr unscheinbare Türe, die nach unten in einen Keller führt, der links und rechts mit Holz vertäfelt ist und mit landestypischen Gegeständen verziert.

Da man leider nicht oben begrüßt wird muss man sich unten im "Keller" zurechtfinden, der jedoch wie der Abgang sehr interessant dekoriert ist und gar nicht so anmutet wie von vielen Vorgängern beschrieben.

Nach einer freundlichen Begrüßung wurden wir zu unserem Tisch geführt und die Getränkekarten wurden gereicht. Wie ich es aus Beirut kenne wollte ich natürlich gleich eine Limonade mit frischer Minze die für 5,10 schon sehr hochpreisig angesiedelt war. Die erste Enttäuschung - es gab keine mehr - und das obwohl es in Beirut überall verfügbar war und zu einem schönen Urlaub einfach genauso dazugehörte wie die obligatorische Shisha. Dann wurde es halt leider nur eine Flasche Wasser.

Die Vorspeise war dann auch ident mit den Tellern der Vorredner und bestand aus Humus und Co + Kebbe und war von der Würzung her komplett in Ordnung. Mir wäre halt lieber gewesen, wenn es mehr Kebbe und Co und weniger Purrees gegeben hätte aber das ist ja persönliche Präferenz .

Nach einiger Wartezeit kam der höfliche Kellner mit der Hauptspeise. Lamm/Rind/Huhn Spiese - die top gewürzt waren und uns sehr gut geschmeckt haben. Der einzige negativpunkt, waren die etwas zu sehr gegarten Rinderstücke aber sonst schmeckte es sehr gut und vor allem frisch.

Die Nachspeise war ein typischer Pudding mit Honig und Nüssen und ein paar kleine mini baklava am Teller verteilt ;). Auch wie gewohnt aus Beirut war der Pudding mit Rosenwasser parfumiert und das erinnerte gleich wieder an den Urlaub.

Um noch das Service zu erwähnen. Unser Kellner war ein professioneller "Schleicher" - unauffällig, höflich und schnell.

Wir kommen gerne wieder, denn das Ambiente kommt sicher besser zur Geltung, wenn der doch sehr große Raum mit mehr Gästen gefüllt ist. Abschließend bleibt noch zu sagen - "schade dass wir keine Zeit mehr für eine Shisha hatten"

Bis zum nächsten Review

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 19. Juli 2012
Experte
bubafant
283
71
29
3Speisen
3Ambiente
3Service
31 Fotos4 Check-Ins

Speisen wie in 1001 Nacht – Libanesisches 3-Gänge-Menü um EUR 29,90 (71,40)

Der telefonischen Tischreservierung erster Versuch im April scheiterte an Ruhetagen, Veranstaltungen etc. Der zweite Versuch scheiterte fast an massiven Verständigungsproblemen, bis dem armen radebrechenden Menschen der Hörer ohne Vorwarnung aus der Hand genommen wird und eine eloquente tiefe Stimme die Reservierung für einen Dienstagabend perfekt macht. Unsere Gefühle sind gemischt, weil wir den Eingang bereits beim Besuch der Cantinetta am Ring gesehen haben. Da wir noch nie libanesische Küche erlebt haben, kann ich auf Authentizität nicht eingehen, sondern nur wie es uns geschmeckt hat. Also auf in ein neues Abenteuer.

Vor dem Eingangstor steht ein Werbeständer, allerdings in arabischer Sprache, um das Lokalschild ist eine Lichterkette geschlungen. Wir treten ein. Rechter Hand die verschlossene Tür zum Nachbarlokal, ein Bauchtänzerinnen-Bild und der holzverkleidete Abgang in den Keller. Unten angekommen verläuft sich der Raum schlauchartig nach beiden Seiten, links ein paar ziemlich abgenutzte hölzerne Hochtische mit Bänkchen, sowie der Zugang zu den Sanitäranlagen, die ebenfalls schon älter, aber in Ordnung sind.

Nach rechts weisen die vielen Shisha (Wasserpfeifen) in Reih und Glied auf einem Bord, dass wir in diese Richtung gehören und gleich danach öffnet sich auch der Raum und wir stehen vor der kleinen Theke und einem gemütlichen Sitzbereich, der bereits von Einheimischen bevölkert ist. Ein netter Kellner nimmt uns in Empfang, und dann werden wir erst in den Raum gebracht, in den wir essen werden.

Aha. Ein großer Saal, mit Stoffen und Musikinstrumenten als Deko an der Wand, an der Decke nach beiden Seiten hin abfallend Baldachine aus Stoff. Sehr schummrige bis nicht vorhandene Beleuchtung. Am Ende des Raumes Platz für Live-Musik und Tanz, ein paar farbgebende LED-Spots und sehr vorbildlich eine Rettungsgasse bildend, links und rechts an der Wand die Tische.
Wir sind die ersten Gäste und bekommen mitten auf der rechten Seite einen Zweiertisch, der erst von den eng anstehenden Nebentischen etwas weggerückt wird. Gedeckt mit Tischdecke, Menage, Stoffserviette, Ascher und einer Rose. Klassische Kaffeehaus-Stühle.

Wir bekommen die Speisekarte für die Getränkeauswahl, und wenn man diese näher an die Appliken an den Wänden bringt, kann man sogar etwas lesen. Der Kellner empfiehlt beim Bier das libanesische Almaza (0,33l EUR 4,50), das relativ unauffällig und ohne Facetten schmeckt. Das SoZi wird mit Strohhalm serviert, der ständig aufsteigt und fast vom Glas fällt.

Sehr bald nach unseren Getränken kommt der erste Gang in Form einer Vorspeisenplatte, und damit beginnt das Rücken am Tisch. Wieder einmal ist der Tisch für Teller, Platten, Getränke, Servietten und Menage eigentlich zu klein. Wir weichen halt ein bissl auf den linken Nebentisch aus und platzieren dort, was wir derzeit oder überhaupt nicht brauchen.
Auf der Platte sind – nach Erklärung des Kellners, der zugibt, nicht ‚professional‘ zu sein:
Kebbe Meklieh (frittierte Bulgurfrikadelle, gefüllt mit Fleisch und Pinienkernen). Sehr knusprige Hülle, eigentlich zu wenig Fülle, die auch beim Zerteilen gleich rausfällt. Die Nüsse weich, das Fleisch nur leicht gewürzt.
Sambusek (Teigtaschen, gefüllt mit Käse). Die Teigtaschen fast schon etwas weich geworden, gefüllt mit ungewürztem Frischkäse, mit Leinsamen bestreut.
Makdus (eingelegte Melanzani, gefüllt mit Knoblauch, Walnüssen und Paprika). Das erste Gericht mit Würze. Sehr viel sogar, was bei den beiden anderen gefehlt hat, ist hier nun vorhanden. Der eingelegte Melanzani lässt die Speicheldrüsen anspringen, die Nüsse sind noch erkennbar, das restliche Gemüse ist ziemlich klein gehackt.
Zeitoun (Oliven). Keine Offenbarung. Klein, großer Kern, kein guter Geschmack.
Kabbis (eingelegtes Gemüse). Ebenfalls unnötig und viel zu sauer. Ein Stückchen gekostet, der Rest geht zurück.

Mit aufgefächerten Tomatenscheiben sind die restlichen breiigen Speisen abgetrennt, die den Vorspeisenteller komplettieren:
Hummos (Kichererbsen Püree mit Sesampaste), Mutabal (Melanzani Püree mit Sesampaste) und Baba Ghanouge (gegrillte Melanzani, Tomaten und Zwiebel). Geschmacklich gut und lassen sich mit dem ausreichend vorhandenen, aber nicht sehr stilvoll servierten Fladenbrot im Frischhaltebeutel gut aufnehmen. Die noch warmen Brotviertel werden an der Luft relativ bald kalt und zäh.
Ergänzt wird der erste Gang noch mit einem libanesischen Salat (Tomate, Gurke und Eisbergsalat), der sehr dezent aber erfrischend mariniert ist.

Es kommen weitere Gäste, ebenfalls Gutschein-Kunden (die sich sicherlich ebenso wie wir nicht in diesen Keller verirrt hätten). Da wir uns mittlerweile an die Düsternis gewöhnt haben, können wir wiederkehrend das gleiche Schauspiel beobachten. Erstaunen bis Entsetzen, wo sie gelandet sind, verschämtes Grinsen und Hinwegschauspielern, dass sie keine Ahnung haben, was sie erwartet.
Obwohl wir im Untergeschoss sitzen, kommt frische Luft in den Raum, entweder durch die gekippten hübschen Fenster auf der gegenüberliegenden Seite, oder durch die Belüftungsschlitze in der Mitte der Decke. Sehr gut.

Der Hauptgang wird serviert, wieder auf einer Platte, eine Grillvariation mit einem tiefen Teller fast ungesalzenen, sehr fluffigen Reis.
An den Enden der länglichen Platte sind in Eisbergsalatblättern einmal Joghurt-Salat (Gurke, Knoblauch, Karotte – Minze lt. Speisekarte kann ich keine schmecken) und einmal ein Petersilie-Zwiebel-Gemisch.
Unter Fladenbrot-Vierteln, die mit Tomaten, Zwiebeln und Kräutern zubereitet sind, verstecken sich
Khashkhashi Kabab (faschierte Lammspieße), Schisch Taouk (Hühnerfleisch am Spieß), sowie Lammfleisch neben gegrillten Tomaten. Das Faschierte in Form, als auch das Hühnerfleisch hat keine Würze, die ich mir irgendwie unter arabischer Küche vorgestellt habe. Eher mäßig gewürzt, bis fad. Die Menge ist fast nicht bewältigbar.

Als Dessert bekommen wir einen Teller in die Mitte gestellt, auf dem neben frisch aufgeschnittenen Apfel und Nektarine zwei Stück Kuchen sind. Da wir es bei ganzen sechs weiteren Gästen leider nicht mehr erklärt bekommen, gehe ich davon aus, dass es am Boden Namura (arabischer Gries Kuchen) und obenauf Eschalsaraya (Pudding) ist, mit Honig und Nüssen verfeinert. Nichts aufregendes, aber ein netter Abschluss. Die Rechnung wird anschließend in einem kleinen Holzkästchen gebracht.

Fazit: Die Vorspeisen haben noch am ehesten unseren Vorstellungen entsprochen und waren neben dem Dessert in Ordnung, vom Hauptgang waren wir fast enttäuscht. Die Mengen waren ausreichend, ob sie den Normalpreis rechtfertigen, wage ich zu bezweifeln. Das Team im Lokal war ausgesprochen freundlich und man braucht absolut keine Berührungsängste haben. Wir werden wahrscheinlich nicht mehr wiederkommen, weil Küche in dieser mediterranen Art gibt es bessere.

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Letzter Kommentar von Ginirid am 9. Sep 2012 um 08:53

Wenn ihr kein orientalisches Ambiente mögt, so bleibt doch bei der österr. Küche! "Nachwürzen ist besser als zuviel des Guten!"

Gefällt mir
am 6. Jänner 2012
karlm10
38
3
6
3Speisen
3Ambiente
3Service

Das al Fayrooz ist ein gute Arabisch/Libanesisches Lokal das einen Besuch wert ist, leider ist das Ambiente/Einrichtung in die Jahre gekommen und so manches Brandloch, Fleck, ??? ist auf den Polstern und Teppichen verewigt, eine kleine renovierung wäre da schon sehr angebracht! Die Speisen sind als gut zu bezeichnen und schmecken, es wird alles frisch und mit qualitativ guten Zutaten zubereitet was ein entsprechendes Aroma hervorbringt. Die Bedienung ist sehr benührt man braucht nicht lange zu warten, Fragen zu den Gerichten und Getränekn werden kompetent und gerne beantwortet. Sonderwünsche und sehr spezielle Gerichte auf vorbestellung werden unkompliziert und zuverlässig bereitet. Das Publikum dort ist gemischt wird aber von arabischen Gästen dominiert und das merkt man ab etwa 22 Uhr richtig denn dann steppt der Bär und die Livemusik mit Bauchtanz tut Ihr übriges, es wird aber nie unangenehm für die anderen Gäste wenn die Libanesen anfangen zu feiern und tanzen. Wenn man den Begriff ein Abend in 1001Nacht dann trifft dies auf das AlFayrooz zu. Es ist absolut wert dort mal rein zu krachen und einen Abend zu verbringen. Die Preise sind gehoben und die Getränke können schon in die Börse gehen.

Fazit: Einen Bsuch wert und den Alltag vor dem Eingang lassen.

!!!ACHTUNG KEINE HUNDE MITNEHMEN!!!

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Kommentar von mercedesfranz am 11. Mai 2012 um 13:07

Das Lokal ist wirklich in die Jahre gekommen und wenn jemand weiss wie gut arabische Küche sein kann ist nach einer sehr guten Vorspeise von der Hauptspeise sehr endtäuscht.Absolut keine Würzung die auch nur annähernd nach arabischer Küche schmeckt.Die Portionen der Haupt und Nachspeise sind eher zu wenig und nicht was man erwartet.

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Erst-Tester

Bewertet am 06.01.2012

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