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Fr, 19. April 2024

Weinhaus Sittl - Pelikanstüberl

(2)
Lerchenfelder Gürtel 51, 1160 Wien
Küche: Wiener Küche
Lokaltyp: Gasthaus
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Weinhaus Sittl - Pelikanstüberl - WienWeinhaus Sittl - Pelikanstüberl - Wien

Weinhaus Sittl - Pelikanstüberl

Speisen
Ambiente
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Gesamtwertung

37
2 Bewertungen fürWeinhaus Sittl - Pelikanstüberl
Speisen
42
Ambiente
34
Service
34

Bewertungen

laurent
Experte
am 8. Februar 2024
SpeisenAmbienteService
Ist ja wirklich faszinierend und verwunderlich wie die „Hütt´n“ geht, gut geht. Dabei ist sie sowas von Retro+old fashioned wie´s kaum mehr gehen könnt; die einzige Neuerung/Innovation in den letzten Jahren: Kaiserspritzer und ein ec cash-Gerät/Kreditkartenterminal >Wo sonst findet man ¼ Ribi...Mehr anzeigenIst ja wirklich faszinierend und verwunderlich wie die „Hütt´n“ geht, gut geht. Dabei ist sie sowas von Retro+old fashioned wie´s kaum mehr gehen könnt; die einzige Neuerung/Innovation in den letzten Jahren: Kaiserspritzer und ein ec cash-Gerät/Kreditkartenterminal

>Wo sonst findet man ¼ Ribisel, a ¼ Wermut (wer bitte trinkt sowas?), Marsala und Co?
>Wo sonst findet man Rahmherz, gefüllte Kalbsbrust, Augsburger, Faschierten Braten, Grillleber, Bauernschmaus, Gefüllte Paprika und Hirn mit Ei ….. und das immer in guter Qualität?
>Wo sonst verschließt man sich jeder kulinarischen Verrenkung, zeigt sich unflexibel beim Wunsch nach kleiner Portion eines Hautgerichtes als Vorspeise und hält standhaft an den Klassikern aus den späten 70ern fest?
>Wo sonst gibt´s seit Jahrzehnten immer drei Standarddesserts: Palatschinken – und ja; die sind frisch zubereitet(!)-, Kaiserschmarrn und Topfenstrudel?
>Wo sonst punktet das 2-Damen/Schwestern-Service mit herbem, distanziertem agieren- ohne dabei unwirsch, unwillig oder irgendwie unfreundlich zu sein?

Im Weinhaus Sittl, Zum Goldenen Pelikan—und das ist gut, sehr gut so.
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6 Kommentare·Zeige alle Kommentare

Das ist allerdings wirklich ungewöhnlich für ein Wiener Beisl/Gasthaus. Schade auch dass es keine Speisekarte auf der Homepage gibt.

9. Feb, 09:53·Gefällt mir
Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
laurent
Experte
am 9. März 2023|Update 14. Dez 2023
SpeisenAmbienteService
Kein Déjà-vu, sondern alles wie gehabt.. und das ist gut so...! Födlina oder Kracherl, wo´s imma es is a tuats, es gibt nix bessas ois woa guats"-- so zu lesen an der Innen wand des Lokales. Flaschenbier, Vorzügliche Küche, Hauerweine; a Viertel Retzer, Mailberger oder Vöslauer ( € 4,40) die Fl...Mehr anzeigenKein Déjà-vu, sondern alles wie gehabt.. und das ist gut so...! Födlina oder Kracherl, wo´s imma es is a tuats, es gibt nix bessas ois woa guats"-- so zu lesen an der Innen wand des Lokales.
Flaschenbier, Vorzügliche Küche, Hauerweine; a Viertel Retzer, Mailberger oder Vöslauer ( € 4,40) die Flasche Grüner Veltliner DAC ( was immer das auch sein soll), Ribiselwein, Achterl Marsala.......
Die superkräftige Rindsuppe ohne Fehl und mit hausgemachten Frittaten, die gefüllte Kalbsbrust ( Fülle mit passender Muskatnusswürzung) auch ebenso idealtypisch, der gemSa mit Weißkraut, Erdäfl, Häuptel und verzichtbaren Paradeisern, an Macchiato gibts offiziell zwar nicht, wurde dann aber trotzdem gemacht. Die beiden Serviceschwestern/damen wie immer: Wortkarg und schmählos, aber freundlich und effizient
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Ich find‘s sehr gastfreundlich, dass man auf Nachfrage auch eine „Extrawurst“ in Form eines Macciatos bekommt 🙂 … why not?

14. Mär 2023, 11:55·Gefällt mir
ManfredR3
am 25. Mai 2020
SpeisenAmbienteService
Tolles alt Wiener Gasthaus!Nettes Service,uriges Ambiente,leckere Hausmannskost.Das letzte alt Wiener Gasthaus am Lerchenfeldergürtel ein Relikt aus einer anderen Zeit.Wo in Wien gibt es sonst noch Innereien auf der Karte.
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Von deinen angeführten Lokalen, hat kein einziges Bruckfleisch auf der Karte. Gerade mal das Stern hat eine umfangreichere Innereienauswahl. Traurig für eine fast 2 Mio Einwohnermetropole, wo es mal in so gut wie jedem Beisl eine ansprechende Innereienauswahl gab.

26. Mai 2020, 12:43·Gefällt mir
Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
laurent
Experte
am 6. Mai 2017
SpeisenAmbienteService
Details- Ambiente: siehe mein Eintrag vom 11. September 2014- da hat sich nichts geändert. Speisenangebot: auch da hat sich nichts geändert. Eine echt gute Rindsuppe mit hausgemachten Frittaten und reichlich frischer Petersilie drauf- da hat sich ebenso nichts geändert. Cordon bleu um 1...Mehr anzeigenDetails- Ambiente: siehe mein Eintrag vom
11. September 2014- da hat sich nichts geändert.

Speisenangebot: auch da hat sich nichts geändert.
Eine echt gute Rindsuppe mit hausgemachten Frittaten und reichlich frischer Petersilie drauf- da hat sich ebenso nichts geändert.

Cordon bleu um 11,50; eine üppige Portion mit üppigster Fülle, der Reis in eine Miniguglhupfform gepresst, -- und auch da hat sich nichts geändert.

Service: Die junge Frau im Service höflich, freundlich nett, das Bier läuft über, der Aschenbecher quillt diesmal nicht über; sehr flink, umsichtig und rationell agierend—und nochmals: Auch daran hat sich nichts geändert.

Sollte man da überhaupt was ändern: Das Lokal ist voll…….
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Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
laurent
Experte
am 6. Juli 2015
SpeisenAmbienteService
Nach einem ¾ Jahr wieder einmal beim Sittl eingekehrt; unverändert und das ist gut so. Der Innenhof war an diesem heißen Abend genau das Richtige: Unter mächtigen Bäumen sitzend, wilder Wein wuchert an den Wänden, eine Lichterkette erhellt das Ambiente, Waschbetonplatten, einfache Tische mit sch...Mehr anzeigenNach einem ¾ Jahr wieder einmal beim Sittl eingekehrt; unverändert und das ist gut so. Der Innenhof war an diesem heißen Abend genau das Richtige: Unter mächtigen Bäumen sitzend, wilder Wein wuchert an den Wänden, eine Lichterkette erhellt das Ambiente, Waschbetonplatten, einfache Tische mit schmutzigem Tischläufer, Bierdeckel und Menage, gewickeltes Besteck in hauchdünner Serviette. Der Andrang ist groß, den Aschenbecher darf man vom Nebentisch mitbenutzen, sehr kommunikativ.
Das 1740 erstmals urkundlich erwähnte, denkmalgeschütztes Biedermeiergebäude, eines der wenigen noch erhaltenen am Rande des Brunnenviertels, ist Retro bis zum geht nicht mehr. Das Speisenangebot old fashioned, dem Ambiente angepasst. Saure Wurst, Ganslschmalzbrot, Schweinsbraten, geröstete Knödel…, Putenschnitzel“Hawai“- die letzte Innovation aus den 70-ern. Der Radler noch selbstgemischt, der Bouteillenwein – ein nicht näher definierter Retzer- um 9 Euro!
Das geröstete Hirn mit Ei ohne Fehl und Tadel. Zwiebel leicht glasig angebraten, das Ei nur leicht gestockt. Die Petersilerdäpfeln nicht aus „vorgefertigten Kartoffeln“ sondern „handgeschält“, in richtig viel Butter geschwenkt und mit reichlich Petersilie. Ja sogar ganz gewöhnliche Petersilerdäpfeln können besonders gut schmecken. Der dazu bestellte Grüne Salat, ein Häuptelsalat mit klassisch-wienerischer, leicht süßlicher Marinade. Das Ganze dann preislich nicht ganz „billig“; kam immerhin auf 15,40. Zwei Stück frisch zubereitete, hauchdünne und trotzdem flaumige Palatschinken mit Powidl um wohlfeile 4 €uro, dazu ein anständiger Kaffee. Der Service, eine Frau versorgte als Alleinunterhalterin den gesamten Gastgarten mit ca. 40 Gästen: Hut ab; sehr flink, umsichtig und rationell agierend
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Gibts den Wirt noch in der gebückten Haltung oder hat er endlich seine wohlverdiente Pension angetreten?

29. Sep 2016, 17:26·Gefällt mir
ClemensS2
am 6. Dezember 2014
SpeisenAmbienteService
Leider sind die Speisen nicht besonders gut, das Gulasch, das ich serviert bekam, hatte noch nie eine Zwiebel gesehen, mittelbraune Fertigsauce ohne Fett und die Semmeln waren etwas unfrisch. Der Kaffee ist, wenn er als kleiner Espresso nicht "kurz" bestellt wird, fast ungeniessbar. Da mein Gul...Mehr anzeigenLeider sind die Speisen nicht besonders gut, das Gulasch, das ich serviert bekam, hatte noch nie eine Zwiebel gesehen, mittelbraune Fertigsauce ohne Fett und die Semmeln waren etwas unfrisch.
Der Kaffee ist, wenn er als kleiner Espresso nicht "kurz" bestellt wird, fast ungeniessbar. Da mein Gulasch und die zwei Bier 15 Euro ausmachten, rundete die Kellnerin auf 15.50 auf, ich zahlte 16. Von mir aus.
Ausgezeichnetes Bier.
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ja genau - leider stimmt das !

8. Dez 2014, 21:17·Gefällt mir
Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
laurent
Experte
am 11. September 2014
SpeisenAmbienteService
Wie darf / muss ein Original Wiener Vorstadtgasthaus sein, ohne dass man kritisiert wird ob der Bemerkungen. ( Was hier gemeckert wird, geht ja auf keine Kuhhaut mehr )… Gibt es so etwas wie Habitus für ein Original Wiener Vorstadtgasthaus? Was ist ein Muss, was geht gar nicht Hölzerner Wind...Mehr anzeigenWie darf / muss ein Original Wiener Vorstadtgasthaus sein, ohne dass man kritisiert wird ob der Bemerkungen. ( Was hier gemeckert wird, geht ja auf keine Kuhhaut mehr )… Gibt es so etwas wie Habitus für ein Original Wiener Vorstadtgasthaus? Was ist ein Muss, was geht gar nicht

Hölzerner Windfang, die Wände fleckig, Patina pur; durch Rauch gegerbt die Bildern anno 1900, Holzstühle, Fensterbänke, verraucht, man trinkt aus der Flasche, streitet an der Schank. Ö3 als Hintergrundmusik, der Zeitungshalter grindig, die Speisenkarte speckig.
Plastikblumen an der Schank, Plastikkörbe fürs Gebäck, Zahnstocher ohne Papierumhüllung, Hügliflascherl als Tischinventar, Maggi-Werbeschild im Lokal. Eine „echte“ Glocke um dem Service in die Küche zu rufen, ein Schiebetürl in der Wand um das Schmutzgeschirr in die Abwasch zu geben- wahrscheinlich seit 1950 unverändert. Ein mächtiger Ofen mit noch mächtigerem Abzugsrohr in der Mitte der Raucherabteilung. Rot karierte Tischtücher mit Löchern, dann wieder Tische mit Resopalplatten.

Neben Bier gibt es an Retzer, an Vöslauer-…. Für 2 Gerichte gibt es eine Papierserviette, eine echt gute Rindsuppe mit hausgemachten Frittaten und reichlich frischer Petersilie drauf, einen aufgewärmten Kalbsnierenraten, der Reis in eine Miniguglhupfform gepresst, der Häuptelsalat echt wienerisch mariniert.
Die junge Frau im Service höflich, freundlich nett, das Bier läuft über, der Aschenbecher quillt über;

Höchstnoten wie so manche (3x die 5) kann ich nicht vergeben.
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