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Speisen
Ambiente
Service
28
40
32
Gesamtrating
33
7 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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Weinhaus Sittl - Pelikanstüberl
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Weinhaus Sittl - Pelikanstüberl Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Urig
Preislage
Günstig
Kreditkarten
Keine Info
Eröffnungsjahr
1914
Öffnungszeiten
Mo
Keine Info
Di
Keine Info
Mi
Keine Info
Do
Keine Info
Fr
Keine Info
Sa
Keine Info
So
Keine Info
Hinzugefügt von:
Meidlinger12
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Weinhaus Sittl - Pelikanstüberl

Lerchenfelder Gürtel 51
1160 Wien (16. Bezirk - Ottakring)
Küche: Wiener Küche
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof
Tel: 01 40 50 205
Lokal teilen:

7 Bewertungen für: Weinhaus Sittl - Pelikanstüberl

Rating Verteilung
Speisen
5
1
4
1
3
1
2
3
1
1
0
Ambiente
5
3
4
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3
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2
1
0
Service
5
1
4
3
6
2
1
0
Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 20. Jänner 2016
Experte
BruderBernhard
38
8
19
2Speisen
4Ambiente
3Service

Solch ein Wirtshaus habe ich selber zum letzten Mal vor 50 Jahren gesehen, da gab es sowas auch noch bei uns in der Schweiz... Alleine der Zeitreise wegen gehört dieses Kleinod unbedingt mindestens einmal besucht, ich würde es auch unbedingt für die gesellige Runde empfehlen. Das Bier war gut und mit 3.50 für die Flasche Doppelmalz wohl günstig. Die Einrichtung mit Ofen und Serviceklappe etc. wird ja weiter unten schon aufs ausführlichste beschrieben, ich füge nur noch den Sympathiepunkt 'cooler Brandfleck im Tischtuch' hinzu. Wirklich, das hätte mein Stammlokal werden können - wäre da bloss nicht die unsägliche Küche. Unsäglich, weil sie ihr Potential nicht im geringsten einlösen will, da ist schon fast eine Renitenz zu spüren. Mir unbegreiflich.

Ich hatte einen Salat, gebackene Leber, Pommes. Der Salat, obwohl mit 3 Euro oder so ausgeschildert, wurde mir nicht mal verrechnet. Leider aber gehört mit Ausnahme des Kartoffelsalates alles kritisiert: Die offenbar selbstgeschnittenen Pommes, eine Rarität, überhaupt nicht knusprig, der Salat abgestanden, die Leber mit dunkler fester Panade. Der Gerechtigkeit halber muss ich sagen, ich hatte so ein Gericht noch nie, und ich werde wahrscheinlich mit dieser Zubereitungsart sowieso nicht glücklich, die Kombination ist einfach total unpassend für meinen Gaumen.

Sehr positiv allerdings, dass offenbar nichts aus der Mikrowelle kam. Wie gesagt, Potential wäre da, vielleicht habe ich einen schlechten Tag erwischt oder ich verstehe die Wiener Küche halt einfach nicht. Anderen scheint es ja gut zu schmecken. Und ich hätte fast aus lauter Sympathie hier mit einem Gut die Realität geschönt. Aber das wäre unfair gegenüber anderen Lokalen, die sich mehr Mühe in der Küche geben. Und meine Massstäbe sind halt streng.

Ebenfalls positiv überrascht wurde ich durch die Bedienung. Nicht nur wurde ich durch eine junge Angestellte sehr freundlich empfangen, der professionelle und unaufgeregte Service durch die Serviertochter dann war wirklich sehr angenehm. Sehr effizient und immer sofort zur Stelle. Hätte sie mir noch aktiv bei der Speiseauswahl unter die Arme gegriffen, wäre ein Sehr gut unumgänglich gewesen.

Fazit steht schon weiter oben: Kein Lokal für den alleinreisenden Kulinar, aber ein sehr angenehmes Stammlokal. Vielleicht findet sich mit der Zeit ja auch etwas ausgezeichnetes auf der Karte. Vielleicht versuche ich es nächstens noch mal.

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Hilfreich?Ja8Gefällt mir6Lesenswert4
Letzter Kommentar von am 20. Jän 2016 um 14:02

ich habe dort noch nie schlecht gegessen.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 6. Juli 2015
Experte
laurent
300
58
27
4Speisen
3Ambiente
3Service
1 Check-In

Nach einem ¾ Jahr wieder einmal beim Sittl eingekehrt; unverändert und das ist gut so. Der Innenhof war an diesem heißen Abend genau das Richtige: Unter mächtigen Bäumen sitzend, wilder Wein wuchert an den Wänden, eine Lichterkette erhellt das Ambiente, Waschbetonplatten, einfache Tische mit schmutzigem Tischläufer, Bierdeckel und Menage, gewickeltes Besteck in hauchdünner Serviette. Der Andrang ist groß, den Aschenbecher darf man vom Nebentisch mitbenutzen, sehr kommunikativ.
Das 1740 erstmals urkundlich erwähnte, denkmalgeschütztes Biedermeiergebäude, eines der wenigen noch erhaltenen am Rande des Brunnenviertels, ist Retro bis zum geht nicht mehr. Das Speisenangebot old fashioned, dem Ambiente angepasst. Saure Wurst, Ganslschmalzbrot, Schweinsbraten, geröstete Knödel…, Putenschnitzel“Hawai“- die letzte Innovation aus den 70-ern. Der Radler noch selbstgemischt, der Bouteillenwein – ein nicht näher definierter Retzer- um 9 Euro!
Das geröstete Hirn mit Ei ohne Fehl und Tadel. Zwiebel leicht glasig angebraten, das Ei nur leicht gestockt. Die Petersilerdäpfeln nicht aus „vorgefertigten Kartoffeln“ sondern „handgeschält“, in richtig viel Butter geschwenkt und mit reichlich Petersilie. Ja sogar ganz gewöhnliche Petersilerdäpfeln können besonders gut schmecken. Der dazu bestellte Grüne Salat, ein Häuptelsalat mit klassisch-wienerischer, leicht süßlicher Marinade. Das Ganze dann preislich nicht ganz „billig“; kam immerhin auf 15,40. Zwei Stück frisch zubereitete, hauchdünne und trotzdem flaumige Palatschinken mit Powidl um wohlfeile 4 €uro, dazu ein anständiger Kaffee. Der Service, eine Frau versorgte als Alleinunterhalterin den gesamten Gastgarten mit ca. 40 Gästen: Hut ab; sehr flink, umsichtig und rationell agierend

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Letzter Kommentar von am 29. Sep 2016 um 17:26

Gibts den Wirt noch in der gebückten Haltung oder hat er endlich seine wohlverdiente Pension angetreten?

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 6. Dezember 2014
ClemensS2
10
2
3
2Speisen
5Ambiente
3Service

Leider sind die Speisen nicht besonders gut, das Gulasch, das ich serviert bekam, hatte noch nie eine Zwiebel gesehen, mittelbraune Fertigsauce ohne Fett und die Semmeln waren etwas unfrisch.
Der Kaffee ist, wenn er als kleiner Espresso nicht "kurz" bestellt wird, fast ungeniessbar. Da mein Gulasch und die zwei Bier 15 Euro ausmachten, rundete die Kellnerin auf 15.50 auf, ich zahlte 16. Von mir aus.
Ausgezeichnetes Bier.

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Kommentar von am 8. Dez 2014 um 21:17

ja genau - leider stimmt das !

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 11. September 2014
Experte
laurent
300
58
27
3Speisen
2Ambiente
3Service
1 Check-In

Wie darf / muss ein Original Wiener Vorstadtgasthaus sein, ohne dass man kritisiert wird ob der Bemerkungen. ( Was hier gemeckert wird, geht ja auf keine Kuhhaut mehr )… Gibt es so etwas wie Habitus für ein Original Wiener Vorstadtgasthaus? Was ist ein Muss, was geht gar nicht

Hölzerner Windfang, die Wände fleckig, Patina pur; durch Rauch gegerbt die Bildern anno 1900, Holzstühle, Fensterbänke, verraucht, man trinkt aus der Flasche, streitet an der Schank. Ö3 als Hintergrundmusik, der Zeitungshalter grindig, die Speisenkarte speckig.
Plastikblumen an der Schank, Plastikkörbe fürs Gebäck, Zahnstocher ohne Papierumhüllung, Hügliflascherl als Tischinventar, Maggi-Werbeschild im Lokal. Eine „echte“ Glocke um dem Service in die Küche zu rufen, ein Schiebetürl in der Wand um das Schmutzgeschirr in die Abwasch zu geben- wahrscheinlich seit 1950 unverändert. Ein mächtiger Ofen mit noch mächtigerem Abzugsrohr in der Mitte der Raucherabteilung. Rot karierte Tischtücher mit Löchern, dann wieder Tische mit Resopalplatten.

Neben Bier gibt es an Retzer, an Vöslauer-…. Für 2 Gerichte gibt es eine Papierserviette, eine echt gute Rindsuppe mit hausgemachten Frittaten und reichlich frischer Petersilie drauf, einen aufgewärmten Kalbsnierenraten, der Reis in eine Miniguglhupfform gepresst, der Häuptelsalat echt wienerisch mariniert.
Die junge Frau im Service höflich, freundlich nett, das Bier läuft über, der Aschenbecher quillt über;

Höchstnoten wie so manche (3x die 5) kann ich nicht vergeben.

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Hilfreich?Ja14Gefällt mir12Lesenswert3
am 27. Dezember 2013
EliSue
4
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Was hier gemeckert wird, geht ja auf keine Kuhhaut mehr... Das Sittl ist ein altes Wiener Vorstadtgasthaus. Ich gehe sehr oft hin, die eher ernste Mimik der Kellnerin ist mir lieber als falsches Gnä Frau Gegrinse.
Mir schmeckt es dort, egal ob Grilleber, Krenfleisch oder meine geliebte gefüllte Schweinsbrust, noch nie war was alt oder schlecht. Wohlgemerkt ist es imer ein guter Tipp, egal wo man hingeht, Gerichte von der Tageskarte zu wählen.
Die Preise sind mehr als modert, der Garten ist einfach wunderbar. Ich geh auch noch lieber im Sommer hin, den es ist ein Raucherlokal. Aber es zwingt mich ja keiner.

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am 4. September 2013
BoDoe
1
1
1Speisen
4Ambiente
3Service

Alles eintreten in die Zeitreise der Wiener Gastronomie. Schade nur dass auch das Speisenangebot hier schon bessere Zeiten erlebt hat. An der g´rösteten Leber lässt sich ebenso der Verfall der guten Sitten festmachen, wie am Gulasch, das hier auch schon bessere Zeiten erlebt hat. Von Saisonalen Highlights wie der Ganslsuppe ganz zu schweigen. Für knapp fünf Euro definitiv ungenießbar. Und wenn der Rotwein eine Nachgärung in der Flasche durchmacht, sprich auf´gstanden ist, sollte es auch keiner Diskussion bedürfen, die Flasche wegzugeben. Offenbar spekuliert die Nachfolge in der Küche mit der eigenen Geschmacklosigkeit, die man den Gästen unterjubeln möchte. Wettgemacht wird dies nur durch die höflich bis nüchtern-freundliche Bedienung und deren Charme, der die altehrwürdigen Gemäuer stilvoll konterkariert.

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Kommentar von am 12. Sep 2014 um 11:17

Interessant! *brüll*

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am 11. Juni 2013
auson
2
1
3Speisen
3Ambiente
3Service

Also, mein Schwager schwört drauf und ich, als Nichtwiener, behalt jetzt ein Bild von einem „urwiener“ Gasthaus: Von dem schönen, schattigen Garten, von der Hausplatte mit 3 Gattungen – Wr. Schnitzel, Geb. Leber, Schweinsbraten – bei der ich mir helfen lassen musste, von dem weißen Mailberger, von der Bedienung ohne unehrliche Standardredensarten. Alles ohne Mascherln sozusagen, aber eben gut.

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am 25. Juli 2011
Update am 30. Juni 2012
DagmarS
141
2
12
2Speisen
5Ambiente
3Service
1 Foto2 Check-Ins
Gelistet in: MEIN Ottakring

Ich war heute nach längerer Zeit wieder einmal beim Sittl und möchte meine Bewertung in Bezug auf Speisen etwas nach oben revidieren: Allerdings wurden nur Menü (Krautrouladen, solide Hausmannskost) und Tageskarte (faschiertes Laibchen mit Butterkartoffeln und Salat, dieser im übrigen erstaunlich gut) getestet.

Die Getränke waren ok wie immer und der G*spritzte schmeckte gut, bei moderatem Preis.
Die Bedienung (eine der beiden Stieftöchter des Wirten) war freundlich-aufmerksam, ich würde mir von beiden aber ein wenig mehr Humor wünschen...
Neues Glück, neues Spiel:
Nach längerer Zeit wieder einmal im Sittl-Gastgarten: Was für ein schönes lauschiges Platzerl mit einem Riesenbaum, der Rest liebevoll bepflanzt, charmant altmodische Sitzgarnituren, schräg ist nicht nur der mit Kies belegte Boden...
Übrigens am frühen Abend sehr gut besetzt und zwar durchaus gehoben-alternatives Publikum. Diesmal sind beide Stieftöchter ohne Lächeln am Werk - aber dies ist man ja schon gewohnt...
"Gefüllte Paprika mit Erdäpfel" (7,50) - ja darauf hätten wir beide heute Gusto. Die Speise kommt nach einiger Zeit auf offensichtlich neuen Tellern (Früher gabs immer die zweigeteilten), aber - oh je - welche Enttäuschung: Die Paprikoschoten (2) sind zerkocht, die Fülle hat zwar angenehm-lockere Konsistenz (mit Reis), ist aber so gut wie ungewürzt, wassrig und geschmacksneutral auch die Paradeissoße, einzig die Erdäpfel sind gut - da kann man aber auch gar nix verhauen. Die gleiche Speise habe ich hier schon billiger und besser gegessen! Schade um den schönen Platz und das wirklich einzigartige Ambiente - gut gekocht ist wirklich anders - vielleicht sollte Herr Kremser einmal über die Aufnahme einer Köchin nachdenken...

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Hilfreich?Ja10Gefällt mir1Lesenswert
Letzter Kommentar von pablo am 3. Sep 2011 um 12:08

Stimmt, das Frl Stieftochter hab ich bisweilen vielleicht einmal kurz schmunzeln sehen, aber das Gulyas mit einem gepflegten Bier und den etwas eingetrockneten Salzstangerl hat eben seinen eigenen Charme, wie das Sittl als Ganzes. Gerade eben eine Doku über Wirtshauskultur in Wien auf 3sat gesehen und da kam natürlich auch das Sittl vor. Gelacht hat sie nicht :) Möge Herr Schremser noch lange wirken!

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Weinhaus Sittl - Pelikanstüberl - Karte
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Bewertet am 25.07.2011

Master

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