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Di, 29. November 2022
In der Umgebung

Weinhaus Sittl - Pelikanstüberl

1 Bewertung
Lerchenfelder Gürtel 51, 1160 Wien
Küche: Wiener Küche
Lokaltyp: Gasthaus
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Weinhaus Sittl - Pelikanstüberl - WienWeinhaus Sittl - Pelikanstüberl - WienFotos hochladen

Bewertungen (1)

Gesamtwertung

50
1 Bewertung
Speisen
50
Ambiente
50
Service
50
am 25. Mai 2020
ManfredR3
SpeisenAmbienteService
Tolles alt Wiener Gasthaus!Nettes Service,uriges Ambiente,leckere Hausmannskost.Das letzte alt Wiener Gasthaus am Lerchenfeldergürtel ein Relikt aus einer anderen Zeit.Wo in Wien gibt es sonst noch Innereien auf der Karte.
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Von deinen angeführten Lokalen, hat kein einziges Bruckfleisch auf der Karte. Gerade mal das Stern hat eine umfangreichere Innereienauswahl. Traurig für eine fast 2 Mio Einwohnermetropole, wo es mal in so gut wie jedem Beisl eine ansprechende Innereienauswahl gab.

26. Mai 2020, 12:43·Gefällt mir

Mein Besuch dort ist mir unvergessen, man kann es ja hier nachlesen. Was mich freut: Sie werden die Krise bestimmt überstehen, da sie doch wohl hauptsächlich von Stammkundschaft leben und tiefe Preise verlangen. Ich vermute, es handelt sich um einen Familienbetrieb, der auch die Immobilie besitzt.

26. Mai 2020, 06:36·Gefällt mir

Mir ging es ausschließlich darum "Wo in Wien gibt es sonst noch Innereien auf der Karte" und nicht um Vergleiche mit irgendwas....

25. Mai 2020, 16:36·Gefällt mir
am 6. Mai 2017
laurent
Experte
SpeisenAmbienteService
Details- Ambiente: siehe mein Eintrag vom 11. September 2014- da hat sich nichts geändert. Speisenangebot: auch da hat sich nichts geändert. Eine echt gute Rindsuppe mit hausgemachten Frittaten und reichlich frischer Petersilie drauf- da hat sich ebenso nichts geändert. Cordon bleu um 1...Mehr anzeigenDetails- Ambiente: siehe mein Eintrag vom
11. September 2014- da hat sich nichts geändert.

Speisenangebot: auch da hat sich nichts geändert.
Eine echt gute Rindsuppe mit hausgemachten Frittaten und reichlich frischer Petersilie drauf- da hat sich ebenso nichts geändert.

Cordon bleu um 11,50; eine üppige Portion mit üppigster Fülle, der Reis in eine Miniguglhupfform gepresst, -- und auch da hat sich nichts geändert.

Service: Die junge Frau im Service höflich, freundlich nett, das Bier läuft über, der Aschenbecher quillt diesmal nicht über; sehr flink, umsichtig und rationell agierend—und nochmals: Auch daran hat sich nichts geändert.

Sollte man da überhaupt was ändern: Das Lokal ist voll…….
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am 20. Jänner 2016
BruderBernhard
Experte
SpeisenAmbienteService
Solch ein Wirtshaus habe ich selber zum letzten Mal vor 50 Jahren gesehen, da gab es sowas auch noch bei uns in der Schweiz... Alleine der Zeitreise wegen gehört dieses Kleinod unbedingt mindestens einmal besucht, ich würde es auch unbedingt für die gesellige Runde empfehlen. Das Bier war gut und...Mehr anzeigenSolch ein Wirtshaus habe ich selber zum letzten Mal vor 50 Jahren gesehen, da gab es sowas auch noch bei uns in der Schweiz... Alleine der Zeitreise wegen gehört dieses Kleinod unbedingt mindestens einmal besucht, ich würde es auch unbedingt für die gesellige Runde empfehlen. Das Bier war gut und mit 3.50 für die Flasche Doppelmalz wohl günstig. Die Einrichtung mit Ofen und Serviceklappe etc. wird ja weiter unten schon aufs ausführlichste beschrieben, ich füge nur noch den Sympathiepunkt 'cooler Brandfleck im Tischtuch' hinzu. Wirklich, das hätte mein Stammlokal werden können - wäre da bloss nicht die unsägliche Küche. Unsäglich, weil sie ihr Potential nicht im geringsten einlösen will, da ist schon fast eine Renitenz zu spüren. Mir unbegreiflich.

Ich hatte einen Salat, gebackene Leber, Pommes. Der Salat, obwohl mit 3 Euro oder so ausgeschildert, wurde mir nicht mal verrechnet. Leider aber gehört mit Ausnahme des Kartoffelsalates alles kritisiert: Die offenbar selbstgeschnittenen Pommes, eine Rarität, überhaupt nicht knusprig, der Salat abgestanden, die Leber mit dunkler fester Panade. Der Gerechtigkeit halber muss ich sagen, ich hatte so ein Gericht noch nie, und ich werde wahrscheinlich mit dieser Zubereitungsart sowieso nicht glücklich, die Kombination ist einfach total unpassend für meinen Gaumen.

Sehr positiv allerdings, dass offenbar nichts aus der Mikrowelle kam. Wie gesagt, Potential wäre da, vielleicht habe ich einen schlechten Tag erwischt oder ich verstehe die Wiener Küche halt einfach nicht. Anderen scheint es ja gut zu schmecken. Und ich hätte fast aus lauter Sympathie hier mit einem Gut die Realität geschönt. Aber das wäre unfair gegenüber anderen Lokalen, die sich mehr Mühe in der Küche geben. Und meine Massstäbe sind halt streng.

Ebenfalls positiv überrascht wurde ich durch die Bedienung. Nicht nur wurde ich durch eine junge Angestellte sehr freundlich empfangen, der professionelle und unaufgeregte Service durch die Serviertochter dann war wirklich sehr angenehm. Sehr effizient und immer sofort zur Stelle. Hätte sie mir noch aktiv bei der Speiseauswahl unter die Arme gegriffen, wäre ein Sehr gut unumgänglich gewesen.

Fazit steht schon weiter oben: Kein Lokal für den alleinreisenden Kulinar, aber ein sehr angenehmes Stammlokal. Vielleicht findet sich mit der Zeit ja auch etwas ausgezeichnetes auf der Karte. Vielleicht versuche ich es nächstens noch mal.
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3 Kommentare

ich habe dort noch nie schlecht gegessen.

20. Jän 2016, 14:02·Gefällt mir

Brandstetter wird doch etwas kritisch besprochen hier, vor allem die Küche kommt nachvollziehbar begründet schlecht weg. Und dann noch Mikrowelle. ich glaube, dafür ist mir der Weg zu weit, jetzt ja unfallbedingt auf Krücken, dank den Rasern auf dem Gürtel. Vielleicht versuch ich noch den Beuschl beim Sittl, ist gleich um die Ecke vom Hotel.

20. Jän 2016, 12:56·Gefällt mir

probiere mal den brandstetter in 1170 wien. sehr urig (muss man halt mögen) ein vorstadt-beisl der ganz alten schule...und oder aber (je nachdem ;) die küche ist wahrlich grossartig. und die Preise fair.

20. Jän 2016, 12:26·Gefällt mir
Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 6. Juli 2015
laurent
Experte
SpeisenAmbienteService
Nach einem ¾ Jahr wieder einmal beim Sittl eingekehrt; unverändert und das ist gut so. Der Innenhof war an diesem heißen Abend genau das Richtige: Unter mächtigen Bäumen sitzend, wilder Wein wuchert an den Wänden, eine Lichterkette erhellt das Ambiente, Waschbetonplatten, einfache Tische mit sch...Mehr anzeigenNach einem ¾ Jahr wieder einmal beim Sittl eingekehrt; unverändert und das ist gut so. Der Innenhof war an diesem heißen Abend genau das Richtige: Unter mächtigen Bäumen sitzend, wilder Wein wuchert an den Wänden, eine Lichterkette erhellt das Ambiente, Waschbetonplatten, einfache Tische mit schmutzigem Tischläufer, Bierdeckel und Menage, gewickeltes Besteck in hauchdünner Serviette. Der Andrang ist groß, den Aschenbecher darf man vom Nebentisch mitbenutzen, sehr kommunikativ.
Das 1740 erstmals urkundlich erwähnte, denkmalgeschütztes Biedermeiergebäude, eines der wenigen noch erhaltenen am Rande des Brunnenviertels, ist Retro bis zum geht nicht mehr. Das Speisenangebot old fashioned, dem Ambiente angepasst. Saure Wurst, Ganslschmalzbrot, Schweinsbraten, geröstete Knödel…, Putenschnitzel“Hawai“- die letzte Innovation aus den 70-ern. Der Radler noch selbstgemischt, der Bouteillenwein – ein nicht näher definierter Retzer- um 9 Euro!
Das geröstete Hirn mit Ei ohne Fehl und Tadel. Zwiebel leicht glasig angebraten, das Ei nur leicht gestockt. Die Petersilerdäpfeln nicht aus „vorgefertigten Kartoffeln“ sondern „handgeschält“, in richtig viel Butter geschwenkt und mit reichlich Petersilie. Ja sogar ganz gewöhnliche Petersilerdäpfeln können besonders gut schmecken. Der dazu bestellte Grüne Salat, ein Häuptelsalat mit klassisch-wienerischer, leicht süßlicher Marinade. Das Ganze dann preislich nicht ganz „billig“; kam immerhin auf 15,40. Zwei Stück frisch zubereitete, hauchdünne und trotzdem flaumige Palatschinken mit Powidl um wohlfeile 4 €uro, dazu ein anständiger Kaffee. Der Service, eine Frau versorgte als Alleinunterhalterin den gesamten Gastgarten mit ca. 40 Gästen: Hut ab; sehr flink, umsichtig und rationell agierend
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2 Kommentare

Gibts den Wirt noch in der gebückten Haltung oder hat er endlich seine wohlverdiente Pension angetreten?

29. Sep 2016, 17:26·Gefällt mir

Tempora mutantur, nos et mutamur in illis. Ab und an trifft das wirklich in erschreckender Weise zu. Ich muss wieder mal hin ins Wohnzimmer meiner Studienzeit. Wenigstens etwas das sich nicht geändert hat nochmals sehen bevor es sich ändert. Das Bauer in der Gumpendorfer ist schon lang ein Chinese, die schwarze Katze in Hernals ein Ärztezentrum und ich fühl mich auch schon ganz schwach. Ich brauch ein Golasch, ein ordentliches.

7. Jul 2015, 17:42·Gefällt mir1
am 6. Dezember 2014
ClemensS2
Level 3
SpeisenAmbienteService
Leider sind die Speisen nicht besonders gut, das Gulasch, das ich serviert bekam, hatte noch nie eine Zwiebel gesehen, mittelbraune Fertigsauce ohne Fett und die Semmeln waren etwas unfrisch. Der Kaffee ist, wenn er als kleiner Espresso nicht "kurz" bestellt wird, fast ungeniessbar. Da mein Gul...Mehr anzeigenLeider sind die Speisen nicht besonders gut, das Gulasch, das ich serviert bekam, hatte noch nie eine Zwiebel gesehen, mittelbraune Fertigsauce ohne Fett und die Semmeln waren etwas unfrisch.
Der Kaffee ist, wenn er als kleiner Espresso nicht "kurz" bestellt wird, fast ungeniessbar. Da mein Gulasch und die zwei Bier 15 Euro ausmachten, rundete die Kellnerin auf 15.50 auf, ich zahlte 16. Von mir aus.
Ausgezeichnetes Bier.
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1 Kommentar

ja genau - leider stimmt das !

8. Dez 2014, 21:17·Gefällt mir
Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 11. September 2014
laurent
Experte
SpeisenAmbienteService
Wie darf / muss ein Original Wiener Vorstadtgasthaus sein, ohne dass man kritisiert wird ob der Bemerkungen. ( Was hier gemeckert wird, geht ja auf keine Kuhhaut mehr )… Gibt es so etwas wie Habitus für ein Original Wiener Vorstadtgasthaus? Was ist ein Muss, was geht gar nicht Hölzerner Wind...Mehr anzeigenWie darf / muss ein Original Wiener Vorstadtgasthaus sein, ohne dass man kritisiert wird ob der Bemerkungen. ( Was hier gemeckert wird, geht ja auf keine Kuhhaut mehr )… Gibt es so etwas wie Habitus für ein Original Wiener Vorstadtgasthaus? Was ist ein Muss, was geht gar nicht

Hölzerner Windfang, die Wände fleckig, Patina pur; durch Rauch gegerbt die Bildern anno 1900, Holzstühle, Fensterbänke, verraucht, man trinkt aus der Flasche, streitet an der Schank. Ö3 als Hintergrundmusik, der Zeitungshalter grindig, die Speisenkarte speckig.
Plastikblumen an der Schank, Plastikkörbe fürs Gebäck, Zahnstocher ohne Papierumhüllung, Hügliflascherl als Tischinventar, Maggi-Werbeschild im Lokal. Eine „echte“ Glocke um dem Service in die Küche zu rufen, ein Schiebetürl in der Wand um das Schmutzgeschirr in die Abwasch zu geben- wahrscheinlich seit 1950 unverändert. Ein mächtiger Ofen mit noch mächtigerem Abzugsrohr in der Mitte der Raucherabteilung. Rot karierte Tischtücher mit Löchern, dann wieder Tische mit Resopalplatten.

Neben Bier gibt es an Retzer, an Vöslauer-…. Für 2 Gerichte gibt es eine Papierserviette, eine echt gute Rindsuppe mit hausgemachten Frittaten und reichlich frischer Petersilie drauf, einen aufgewärmten Kalbsnierenraten, der Reis in eine Miniguglhupfform gepresst, der Häuptelsalat echt wienerisch mariniert.
Die junge Frau im Service höflich, freundlich nett, das Bier läuft über, der Aschenbecher quillt über;

Höchstnoten wie so manche (3x die 5) kann ich nicht vergeben.
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