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Sonntag, 17. Dezember 2017
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Speisen
Ambiente
Service
45
45
40
Gesamtrating
43
3 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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Ubl Info
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 273
|
258
Wien
Rang: 177
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
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Öffnungszeiten
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Ubl

Preßgasse 26
1040 Wien (4. Bezirk - Wieden)
Küche: Wiener Küche
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof
Tel: 01 587 64 37
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3 Bewertungen für: Ubl

Rating Verteilung
Speisen
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 26. November 2017
Experte
hbg338
443 Bewertungen
65 Kontakte
Tester-Level 29
5Speisen
5Ambiente
4Service
13 Fotos1 Check-In

Ich habe mit meiner Frau eine Ausstellung im 5ten besucht. Da diese zur Mittagszeit vorbei war wurde das Handy gezückt und meine To-Do Liste überprüft. Die Preßgasse ist nicht weit entfernt und so trafen wir nach einem kurzen Fußweg beim Gasthaus Ubl ein. Aufmerksam wurde ich durch einen Zeitungsbericht (Link, Link ). Dazu sehr gute Bewertungen in diversen Foren. Sollte ein Gasthaus wie für mich(uns) gemacht sein. Der Eingang befindet sich an der Ecke Preßgasse/Mühlgasse. Nachdem wir die Tageskarte welche in einer Vitrine an der Fassade hängt gelesen und feststellten das wir hier sicher kulinarisch fündig werden betraten wir das Lokal über eine minimale Erhöhung.

Der erste Eindruck, „that’s ist“. So stelle ich mir ein altes Gasthaus vor. Holzboden, alte mächtige Schank, geweißte Wände und Decke, Holzmöbel. Schnörkellos, sehr alt, sehr gemütlich und tadellos gepflegt. Einer der beiden Servicekräfte begrüßte uns und bot uns einen Sitzplatz an einem Tisch unweit der Schank und des Eingangs an. Die Tische mit Tischtüchern gedeckt. Dazu Salz und Pfeffer, mehr braucht es hier auch nicht. Das Lokal braucht keine Tischdekoration. Es genügt so wie es ist um sich auf das wesentliche zu beschränken. Ein paar Bilder an den Wänden, im Schankbereich alte Sodawasserflaschen als Dekoration, das genügt.

Die Speiskarten wurden sofort überbracht. Leider mit der sofortigen Getränkefrage. Doch meine Frau wollte erst die Karte lesen. Schlussendlich wurde es wie fast immer der gespritzte Apfelsaft. Hier in der naturtrüben Variante. Einmal klein (€ 2,50) und einmal groß (€ 5,00). Zum Essen wählte meine Frau das Pariser Schnitzel mit Erdäpfelsalat (€ 13,00). Ich nahm die Leberknödelsuppe (€ 4,10) und den Schopfbraten mit Sauerkraut und Knödel (€ 14,00).

Der Apfelsaft war ein äußerst gutes Naturprodukt. Nicht zu süß und sehr fruchtig. Perfekt gemischt mit Sodawasser. Wenn auch preislich sehr hoch, so war er auch geschmacklich sehr hoch angesiedelt.

Die Suppe kam rasch an unseren Tisch. Serviert in einer Suppenschüssel. Obenauf Schnittlauch, dieser größer geschnitten. Der Geruch der Suppe erreichte sogar meine Frau, wie sie wohlwollend feststellte. So gut wie sie gerochen hat so schmeckte sie auch. Eine Rindsuppe die das Prädikat, perfekt verdiente. Hier bedarf es keines Salz- oder Pfefferzusatzes. Andere flüssige Gewürze gab es am Tisch sowieso nicht. Der Knödel schloss sich der Suppe an. Nicht zu fein püriert, sehr gut gewürzt. Ein tadelloser Knödel mit ebensolcher Suppe. So kann es weitergehen.

Die Pause bis zum Hauptgang nutzte ich um das Lokal genau zu inspizieren. Geraucht werden darf hier nicht. Im Schankraum gibt es den Zugang zu den Toiletten. Diese auch schon älter aber in guten Zustand. Was mir auffiel war die etwas weit unten montierten Pissoirs. Sonst gab es nicht zu meckern. Im Anschluss an den Schankraum gibt es noch einen Extraraum. Dieser ist auch mittels Tür abzutrennen.

Die Hauptspeisen ließen auch nicht lange auf sich warten. Das Pariser Schnitzel, bestehen aus zwei mittelgroßen Stücken Fleisch. Optisch 1a. Das Fleisch nicht zu dünn geschnitten. Bei der Panade wurde reichlich Ei verwendet. Die Eier wirkten sich nicht nur optisch auf die Farbe, sondern auch auf den Geschmack, wie meine Frau feststellte äußerst positiv aus. Das Fleisch ohne Flachsen oder Fettspuren. Der Erdäpfelsalat mit rotem Zwiebel und Schnittlauch verfeinert. Nicht zu süß mariniert. Die Erdäpfel nicht zu dünn geschnitten. Meiner Frau hat es sehr gut geschmeckt.

Die dickere mittelgroße Schnitte vom Schopfbraten war nur mit geringen Fettspuren versehen und sah ebenfalls sehr appetitlich aus. Das Fleisch sehr zart und weich. Keine Spur von trocken. Das sehr gute Messer wurde beim Zerteilen nicht gefordert. Geschmacklich gab es wieder nichts zu meckern. Das Kraut mengenmäßig nicht zu knapp bemessen. Leicht süßlich und noch leicht bissfest. Der Semmelknödel etwas klein. Was in Anbetracht des vorzüglichen Geschmacks noch sehr schmerzte. Natürlich hausgemacht. Alle Zutaten lagen in einen wunderbaren Bratensaft welcher sehr gut gewürzt war. Einer der besten Braten die ich je gegessen habe.

Das Leergeschirr blieb nicht lange am Tisch stehen und wurde ohne Nachfrage abserviert. So nutzte ich die Anwesenheit des Kellners um noch einmal nach der Karte zu verlangen um die Nachspeisen zu checken. Kaiserschmarren, Palatschinken mit Marillenmarmelade, Topfenknödel und Walnuss Palatschinke mit Schlagobers und Schokolade standen zur Auswahl. Ich wählte die Walnuss Palatschinke (€4,50). Diese wurde wie alle Speisen recht rasch serviert. Die Palatschinke hauchdünn, nicht gefüllt. Obenauf mit reichlich geriebenen Nüssen bestreut und mit einer sehr guten Schokosauce verfeinert. Dazu seitlich angerichtet das Schlagobers. Natürlich frisch und kein Dosenfertigprodukt. Auch die Nachspeise sehr gelungen.

Der Bezahlvorgang erfolgte rasch mit ausgefolgter MwSt. Rechnung.

Mein(unser) Fazit – Ein Wiener Gasthaus wie man es eher selten findet. Alt aber sehr gepflegt. Ein Lokal wo wir uns auf Anhieb extrem wohl gefühlt haben. Der Beweis das ein Altwiener Gasthaus nicht abgef..kt sein muss um als solches durchzugehen. Preislich sicher höher angesiedelt, jedoch hat für uns das Gesamtpaket gepasst und es war jeden Cent wert. Dadurch gibt es für mich auch nur nach einem Besuch für die Speisen und das Ambiente die Höchstnote.

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Letzter Kommentar von am 28. Nov 2017 um 09:40

Danke, magic, für die Recherche, ich werd's rausfinden, wenn ich demnächst dort vorbeischaue. Der Schopfbraten geht mir einfach nicht aus dem Kopf. ;-)

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 19. Juni 2014
Experte
kuechenmeister
195 Bewertungen
27 Kontakte
Tester-Level 25
4Speisen
4Ambiente
4Service

Wir – eine 6-köpfige Runde – diskutieren am frühen Abend in der Operngasse über das passende Lokal für das Abendessen. Wienerisch soll es sein, beschließen wir. Da bietet sich der Ubl an. Wir rufen an, spazieren los und nehmen zehn Minuten später an diesem lauen Sommerabend im kleinen, gemütlichen Garten Platz.

Wer es gern traditionell mag, der ist beim Ubl genau richtig. Bestimmt eines der schönsten alten Gasthäuser Wiens, in diesem Ambiente haben schon unsere Groß- und Urgroßväter gespeist. Einrichtung, Schank, Parkettboden – alles uralt, bestens in Schuss und sehenswert. Im Grunde schon museumstauglich und dennoch sehr lebendig. Das Gasthaus in der Pressgasse in Naschmarktnähe ist eigentlich immer gut besucht. Am antiken Mobiliar alleine liegt das natürlich nicht, an der Popularität des Lokals hat die Küche einen ordentlichen Anteil. Sie ist ebenso traditionell wie die Einrichtung, gutbürgerliche Wiener Küche alter Schule. Dem Ubl wird vielfach das beste Schnitzel weit und breit nachgesagt. Ich lasse das ungeprüft, schließlich will ich in diesem Forum nicht wieder eine Schnitzeldiskussion aufkommen lassen und habe deshalb sicherheitshalber etwas anderes bestellt ;-)

Ich starte mit einer Leberknödelsuppe. Köstlicher, flaumiger Knödel, sehr kräftige Rindsuppe. Vorzüglich. Die Frittatensuppe wird ebenfalls gelobt.

Meine Hauptspeise ist ein Kalbsrollbraten mit Reis und Salat. Das Fleisch ist sehr geschmackvoll, zart und saftig. Saft, Reis und Salat sind auch so wie sie sein sollen. Ein Wiener Klassiker wie aus dem Lehrbuch. Meine Begleiter genehmigen sich die gerösteten Eierschwammerln mit Ei und Petersilerdäpfeln und befinden sie für ausgezeichnet. Außerdem kommen noch Lammkoteletts auf Fenchelgemüse auf unseren Tisch. Sehr geschmackvoll, heißt es, nur das Fleisch hätte ein wenig länger liegen können.

Als Dessert werden immer Schmarrn und Palatschinken geboten, dazu wechselnde Tagesangebote. Wenn schon klassisch, dann konsequent, denke ich mir und bestelle die Palatschinke mit Marillenmarmelade. Das lohnt sich, die Palatschinke ist ein flaumiges Gedicht. Schoko-Nuss- und Topfenpalatschinke werden ebenfalls gelobt, so auch die Topfenknödel. Für alle Esser ein gelungener Abschluss.

Fazit: Traditionelles Wiener Gasthaus mit traditioneller Wiener Küche. Freundliches, effizientes und unaufdringliches Service. Ein sehens-, erlebens- und erschmeckenswertes Lokal, das ich gern empfehle.

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Kommentar von am 19. Jun 2014 um 23:37

Klingt wie ein klassischer Ubl-Abend!

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am 26. Jänner 2013
katrinsi
5 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 1
4Speisen
4Ambiente
4Service

Schönes altes Wiener Gasthaus mit viel dunklem Holz, hohe, freundliche Räume, weiße Tischtücher.

Bei meinem letzten Besuch waren wir drei Erwachsene plus Baby im Kinderwagen, kamen am Sonntag zu Mittag kurz vor Betriebsschluss hin. Die Kellnerin war sehr aufmerksam, es wurde gleich ein Tisch zurechtgerückt, um für den Kinderwagen Platz zu machen.

Die Karte ist recht übersichtlich und könnte ein bisserl öfter wechseln. Die Spinatknödel mit brauner Butter hätten mich interessiert, der Preis - 13 Euro - hat mich aber abgeschreckt. Ausgerechnet der Sparefroh der Runde hat sie dann bestellt, es waren zwei Semmelknödel mit Blattspinat, dazu Salat ... wirklich überteuert.
Mit den Lammbratwürsteln mit Linsen war ich sehr zufrieden, die dritte Person auch mit dem Schopfsteak, sowohl was Geschmack, als auch was Preis-Leistungsverhältnis betrifft.

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Bewertet am 26.01.2013

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