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Speisen
Ambiente
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36
42
35
Gesamtrating
38
8 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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TERRA ROSSATERRA ROSSATERRA ROSSA
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TERRA ROSSA Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Stylish
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Gängige Karten
Eröffnungsjahr
2014
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
geschlossen
Mi
17:00-24:00
Do
17:00-24:00
Fr
17:00-17:00
Sa
17:00-24:00
So
11:00-22:00
Hinzugefügt von:
Stammersdor.
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TERRA ROSSA

Roterdstraße 3
1160 Wien (16. Bezirk - Ottakring)
Küche: Mediterran
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 484 14 80
Lokal teilen:

8 Bewertungen für: TERRA ROSSA

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 16. Mai 2016
purplex
24
1
9
4Speisen
4Ambiente
4Service

Zum Muttertag sollte es was ganz Besonderes und vor allem Neues sein, wohin wir die liebe Mama ausführen. Vom Terra Rossa hatte ich schon gehört bzw. gelesen, und die Website und Speisekarte lasen sich vielversprechend! Also nichts wie hin in den schönen Teil des 16. Bezirks, wo es grün und ruhig ist.

Das Haus, in dem sich das Lokal befindet, ist auch architektonisch hübsch, eine moderne Interpretation einer toskanischen Villa, mit einem idyllischen Gastgarten in dem man sich auch wohlfühlt.

Wir wurden nett empfangen und begrüßt, und gefragt ob wir draußen oder drinnen sitzen wollen. Wir beschlossen zunächst im Garten Platz zu nehmen (was wir auch bis kurz vor dem Dessert aushielten, dann wurde es doch etwas frisch und wir durften ganz unkompliziert in den stylischen Gastraum übersiedeln).

Als Aperitif bestellten wir Hugo, Aperol Spritz und Lillet Spritz, allesamt rasch serviert und eine gute Einstimmung auf den schönen Abend. Dazu gereicht wurde knuspriges Baguette, Oliven und ein sehr guter,, würziger Aufstrich mit getrockneten Tomaten.

Aber nun zu den Hauptakteuren des Abends, den köstlichen Speisen...

Die Vorspeisen:
Spargelcremesuppe - perfekt abgeschmeckt, intensiver Spargelgeschmack, eine schöne Mischung aus cremig und schaumig. Ein Traum!
Tortellini mit Ricotta und Spinat - hätten etwas mehr Salz vertragen, aber alles in allem auch Gut (und sehr nah an al dente), die Füllung mit ausgewogenen Ricotta- und Spinatanteilen
Frühlingszwiebelsuppe - wurde auch nur positiv kommentiert, habe ich selber nicht probiert

Die Hauptspeisen:
Saltimbocca-Huhn: Zartes Hühnerfleisch mit knusprig angebratenen Prosciutto umwickelt, absolut köstlich und dazu ein eher zurückhaltend marinierter Salat mit Erdäpfeln. Alles in allem sehr gut!
Ossobuco - auch schmackhaft, zartes Fleisch in gut gewürzter Sauce, wurde nur positiv kommentiert
Tortellini Ricotta Spinaci (diesmal die große Portion) - siehe oben, und wurde erneut für gut befunden
gebratener Octopus - mit einem durchaus eher scharfen Chilipüree, aber sehr gut und der Octopus ein Traum. Auch das am schönsten angerichtete Gericht des Abends

Die Nachspeisen:
Wir hatten die Dessertvariation und durften uns somit durch alles kosten, was die Küche aktuell so hergab - und das war ein gelungener Abschluss für diese großartige Leistung, die wir den ganzen Abend über geliefert bekamen! Die Nachspeisen alleine wären fast einen Besuch wert. Am besten fand ich das Mousse au Chocolat, das Erdbeertiramisu, und den kleinen warmen Schokokuchen mit flüssigem Kern.
Schade war nur, dass das normale Tiramisu schon aus war, das hätte ich auch gerne probiert.

Das Servicepersonal war absolut vorbildlich. Nett und flott, höflich und gut gelaunt - da fühlt man sich wohl und verbringt gerne ein paar Stunden in dieser Umgebung.

Ich kann das Terra Rossa nur weiterempfehlen!

(via delinski kann man übrigens auch buchen und sich somit 30% auf die Gesamtrechnung sparen)

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 4. Oktober 2015
Experte
laurent
301
58
27
4Speisen
4Ambiente
4Service
1 Check-In

Wieder einmal- viel zu selten- www.delinsky.at genutzt: Reservierung für 1 Person am 23.09.2015 um 18:30 im Terra Rossa; was da heißt: 5 € Buchungsgebühr = Minus 30% auf die Konsumation. . Vom Preisnachlass ausgenommen sind nur Sonderangebote, Mittagsmenüs, Tabakwaren und in manchen Restaurants auch Weine, die über €100,- kosten.

Gibt ja kaum noch was zusätzlich zu schreiben; die 7 vorherigen Bewertungen sind ja wirklich sehr aussagekräftig.

Das Lokal am frühen Abend spärlich besetzt, der Service konnte so seinen Focus auf die wenigen Gäste setzen. Hugo, Aperol oder Lillet Sprizz als Apero; letzterer ein gut gemischter, erfrischender Einstieg. Das danach beorderte Stiegl leider nicht wirklich gezapft sondern überschäumend. Die Küche grüßte mit einer intensiven Paprikacreme, salzigen violetten Oliven und zweierlei Gebäck; dunkles und helles mit Oliven.

Gang 1: RINDSCARPACCIO – STEINPILZE – GRANA – RUCOLA – ZITRONE – OLIVENÖL
Klassisches Rindscarpaccio, das durch die Steinpilze zwar unklassisch, dafür aber umso raffinierter wird: Gute Fleischqualität, sehr gut mariniert…. wenn da nicht zwei Unzulänglichkeiten wären: 1.) Steinpilze: Roh und unmariniert bringen außer Optik nichts am Teller, besonders wenn 2/3 des Pilzes aus dunkelgrün-grau-schwarzen Poren besteht- ein Fall für die Biotonne.2.) Rucola: Leider auch da ein 2/3 Verhältnis zwischen Stängel und Blatt

Gang 2: FISCHSUPPE – TERRA ROSSA - Temperamentvolle Fischsuppe nach Art des Hauses (pikant)
Eine Top-Fischsuppe auf Tomatenbasis, geschmacklich großartig abgestimmt, sehr viel meeresgetierige Einlage. Wenn da nicht die vor kaltem Fett triefende Brotscheibe, welche in der Suppe schwamm, gewesen wäre. Gatschig, lätschert, fettig…; was bringt diese Brotscheibe dem Gericht? Wenn die geschätzte Küchencrew schon meint sie peppe das Gericht auf, dann bitte extra servieren…..

Gang 3: Geschmortes OSSOBUCCO, Tomate-Karotten-Stangensellerie-Fenchel-Sardellencreme, Pappardelle: Perfekt, perfekt, perfekt. Traumhaft weiches, dabei nicht trockenes Fleisch, wunderbare Sauce. Abstriche für die zuerst kalt, nach Reklamation dann lauwarm servierten Teigwaren; sie hatten Biss waren allerdings Linguine.

In der Weinkarte findet man eine selektive Vielfalt mit Schwerpunkt Österreich mit einigen Unschärfen (Grüner Veltliner DAC aus dem Weinviertel, Riesling aus Rohrendorf in der Wachau…) gute Glaskultur, optimale Serviertemperatur; schön wäre es wenn man die Weine bei Tisch einschenken würde.
Der Schärf-macchiato sehr gut, sehr Service so wie man sich Service in dieser Kategorie wünscht; sehr freundlich, umsichtig und aufmerksam

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Letzter Kommentar von am 10. Okt 2015 um 09:49

StephanS, mag sein dass die Kritik zu harsch geschrieben wurde, es sollte die Begründung sein warum nicht mit "Exzellent -5" bewertet wurde. Das Carpacci war perfekt- wenn da nicht das mit den Pilzen gewesen wäre. Die Suppe ebenso fast schon sensationell- wenn da nicht das mit dem Brot gewesen wäre. Ebenso die Hauptspeise, nur halt kalte Teigwaren. Bei jedem exzellenten Gericht eine Kleinigkeit, die die "5" verhindert hat.

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am 13. August 2015
Experte
hautschi
107
33
24
3Speisen
3Ambiente
2Service
4 Fotos1 Check-In

Unser Interesse am Terra Rossa war schon längere Zeit gegeben. Geografisch für uns sehr ungünstig gelegen, wurde der Besuch immer wieder verschoben. Gestern Abend war es nun endlich so weit.
Die Reservierung 2 Tage im Voraus per Mail hat wunderbar geklappt. Wir erhielten prompt die Bestätigung – man freue sich auf uns, na das ist doch was Schönes.
Negativ am Reservierungsformular der HP möchte ich anmerken, dass es keinerlei Möglichkeit gibt, irgendwelche Sonderwünsche (z.B. in unserem Fall Tisch im Gastgarten) zu deponieren. Dieser Umstand sollte vielleicht seitens des Betreibers nochmals überdacht werden.

Die Anreise mit dem PKW trotz der Ferienzeit eher mühselig, die Parkplatzsituation überraschenderweise dafür sehr erfreulich. Der Bolide wartet auf uns direkt vor dem Lokal.

Wir waren um 18 Uhr die ersten Gäste. Der Empfang war freundlich, die Reservierung bekannt und wir durften uns einen Tisch im Garten aussuchen.

Das Lokal ist modern und ansprechend eingerichtet, auch im Garten gibt es eine bequeme Bestuhlung.
Die Tische im Garten stehen auf Rollschotter – gefällt mir persönlich überhaupt nicht, dreckige und verstaubte Schuhe sind garantiert. Auch beim Umstellen eines Tisches konnte ich die Kellner bei ihrer Mühe beobachten, den Tisch wieder halbwegs gerade hinzubekommen.
Die WC-Anlagen sind piekefein, jedoch im Untergeschoß situiert. Eine Behindertenfreundlichkeit ist durch diesen Umstand somit nicht mehr gegeben.
Für das Ambiente vergeben wir 3 von 5 Punkten.

Den Service schmeißen 2 jüngere Herren, sichtlich gelernt. Man ist freundlich, der persönliche Funke springt allerdings nicht über.
Das Terra Rossa operiert im leicht gehobenen Preissegment. Aus diesem Grund dürfen meiner Meinung nach folgende 2 Fehler bei maximal Teilauslastung des Lokales nicht passieren: Der Aschenbecher wird während unseres Besuches kein einziges Mal geleert. Nach der Vorspeise lassen wir das benutzte Besteck und die vorhandenen Papierservietten abservieren. Neues Besteck wird eingedeckt, neue Servietten gibt es keine mehr!
2 von 5 Punkten.

Die Karte bietet mediterrane Küche. Es gibt eine Wochen- und eine Standardkarte. Die aktuelle Karte ist auf der HP unter Link einzusehen.
Die Auswahl ist mehr als ausreichend, viele interessante Gerichte lachen uns entgegen.

Als Gedeck wird zweierlei Brot, ein gemüsiger Aufstrich (auch so eine Unart, wenn der Kellner nicht sagt, was er serviert) und grüne Oliven eingestellt. „Scharfes“ Brot und Olivenbrot gibt es. Beide Brotsorten noch leicht warm und einfach herrlich. Der Aufstrich sehr fein, die Oliven frisch und knackig. Na wenn es so weitergeht, hat sich die Anreise gelohnt….

BURRATA – TOMATEN – MARILLE – BASILIKUM: Erfrischende Mozzarella mit flüssigem Kern in farbenfroh-anrüchiger Dreisamkeit mit warmen Tomaten & kühlen pikant-fruchtigen Marillen-Stücken € 10,50: Die Vorspeise schmeckt der liebsten Frau sehr gut, die getrockneten Marillenstücke, eingelegt in einer süß-scharfen Chilipaste ein wahres Geschmackserlebnis. 4 von 5 Punkten.

Antipasti: Mariniertes Gemüse, Mozzarella-Tomate, Prosciutto, Salsiccia, Grana, Oliven, Kapernbeeren € 11,50: Was ich auf den Tod nicht ausstehen kann, ist, wenn die Beschreibung des Gerichtes laut Karte nicht mit der Wirklichkeit zusammen passt. Ich komm mir dann immer so leicht für blöd gehalten vor, die fressen eh alles was du ihnen hinstellst. Sollte einmal etwas ausgegangen sein, kann man das doch mit wenigen Sätzen im Voraus klären:
Mozzarella-Tomate nicht vorhanden, Kapernbeeren nicht vorhanden. Dafür gab es am Teller noch zusätzlich Salami.
Qualitativ und geschmacklich alles sehr gut, aus genannten Gründen aber leider nur 2 von 5 Punkten.

PENNE – NUSS – KRÄUTER – TOMATE – ZITRONE: Bissfeste Röhrennudeln mit cremigem Nuss-Kräuter-Pesto, Zitronenöl & getrockneten Tomaten - ganz mit ohne Fleisch € 9,80: Ein gutes Gericht, das aber dennoch hinter den Erwartungen zurückblieb. Vom cremigen Pesto nicht viel zu merken, die Würzung hielt sich generell sehr im Hintergrund. Gerade noch 3 von 5 Punkten.

Ossobuco – Pappardelle: Geschmortes Ossobuco, Tomate-Karotten-Stangensellerie-Fenchel-Sardellencreme, Pappardelle € 15,30: Mit meiner Hauptspeise traf ich eindeutig die bessere Wahl. Butterweiches Fleisch, ein schöner mit Mark befüllter Knochen, ein wirklich gutes Safterl. Die Portion wahrscheinlich ausreichend, ich hätte gerne etwas mehr bezahlt und ein weiteres Stück am Teller gehabt, das ist allerding natürlich sehr subjektiv. 4 von 5 Punkten.

Ob der Hitze und des wartenden Boliden blieb es bei alkoholfreien Getränken. Der Apfelsaft gespritzt tadellos, das stille Mineral von Römerquelle gut gekühlt.
Der kleine Braune von Schärf im Mittelfeld. Die Milch wurde zwar im extra Kännchen serviert war allerdings warm und aufgeschäumt.

Fazit: Ein schönes, nicht ganz billiges Lokal mit gutem bis sehr gutem Essen. Die 3 in der Gesamtspeisenbewertung tendiert eher leicht zur 4.
Der Service an diesem Abend der Küchenleistung deutlich hinterherhinkend.
Ist man nicht weit entfernt, ist das Terra Rossa sicherlich für ein schönes Abendessen empfehlenswert.
Ob und wann wir die mindestens einstündige An- und Abreise wieder in Kauf nehmen werden, das steht momentan allerdings noch in den Sternen…..

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 8. August 2015
Experte
ProUndContra
113
11
21
4Speisen
5Ambiente
4Service
3 Check-Ins

Wir waren bisher dreimal im Restaurant Terra Rossa. Zweimal kurz nach der Eröffnung im Jahr 2014. Und da war unser Eindruck eher "durchwachsen". Nicht schlecht, aber es haperte noch bei einigen Dingen, wie z.B. bei der Küche und beim Service.

Vor einigen Tagen wagten wir einen dritten Versuch. Und was soll ich sagen: Das Terra Rossa hat sich richtig zu einem Spitzenlokal herausgemausert und erhält einen sehr guten Platz in der Liste unserer Lieblingslokale.

Wir haben schon öfter die Erfahrung gemacht, dass man ein neues Lokal einige Monate "abliegen lassen" muss, um zu erkennen, ob es sich in Richtung Top oder Flop entwickelt. Das Terra Rossa ist für uns als Liebhaber mediterraner Küche sicher Top.

Das wunderschöne Ambiente haben meine ReTe-Vor-Tester bereits ausführlich beschrieben. Mediterranes Flair, geschmackvoll modern, aber trotzdem gemütlich. Ein großer Kiesgarten, der von einem riesigen, uralten Ahornbaum überdacht wird - dem Stammumfang schätze ich auf 2-3 Meter. Zur (fast autofreien) Straße hin stehen sechs überdimensionale Pflanzkübel mit alten, knorrigen Olivenbäumen - jeder der Olivenbäume hat sicher mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel.

Wir haben den warmen Sommerabend bei Speis und Trank im Garten sehr genossen. Nach Einbruch der Dämmerung wurden große Glaszylinder mit dicken Kerzen auf die Tische verteilt - richtig romantisch.

Die Speisekarte wird neuerdings durch eine Wochenkarte erweitert und bietet eine verlockende Auswahl an Pasta, Fisch, Meeresfrüchten und Fleisch.

Während wir in der Speisekarte schmökerten, wurde bereits unser bestellter Aperitif serviert: ein Frizzante Rose vom Fuhrgassl-Huber ( je Glas 3,70 € ). Der Frizzante Rose war so herrlich kühl, prickelnd und süffig, dass wir noch eine zweite Aperitif-Runde bestellen mussten.

Mit dem Aperitif kamen auch automatisch eine Karaffe Leitungswasser und ein Brotkörberl mit verschiedenen Weißbrot-Sorten (mit Oliven, mit Rosmarin und mit Sesam), dazu zwei Schüsserln mit Aufstrich und grünen Oliven "vom Haus". Mit Brot ist man hier nicht geizig - sobald sich ein Brotkörberl dem Ende zuneigt, kommt unaufgefordert ein Neues. Wir haben drei Brot-Körberln verputzt - man sieht, das Brot hat gemundet. Dafür zahle ich gerne für das Couvert 1,50 € pro Person.

Die auf der Homepage beworbenen mediterranen Tapas konnten wir in der Speisekarte nicht finden. Auf Nachfrage brachte uns der Kellner einen eigenen kleinen Flyer, der nur auf einigen Hoch-Tischen aufgestellt war.

Als Vorspeisen wählten wir aus dem Tapas-Angebot die Tomaten-Mozzarella-Spießchen ( 5,40 € ) und ein Meeresfrüchte-Fritto-Misto ( 5,80 € ). Wir waren überrascht, dass die Tapas trotz überschaubarem Preis zwei vollwertige Vorspeisen waren. Zwei Spießchen mit Kirschtomaten, Mozzarella-Kugeln und Basilikum-Pesto. Und ein Teller mit frittierten Stücken aus Fisch, Shrimps, Tintenfisch und Muscheln, dazu ein Schälchen mit Knoblauch/Zitronen/Kräuter-Dip. Der Dip war für mein Empfinden zu wässrig, mit zu viel Zitrone und zu wenig Knoblauch.

Als Hauptspeise gab's ausgelöste Garnelen mit Piri-Piri, Tomaten, Knoblauch und Feta ( 16,80 € ) und eine ganze Goldbrasse mit Rosmarin Erdäpfeln und mediterranem Gemüse ( 20,50 € ). Beide Hauptspeisen waren sehr gut und haben voll entsprochen. Die Garnelen hatten durch die Piri-Piri eine angenehme Schärfe. Die Goldbrasse konnte man wahlweise im Ganzen oder bereits filetiert bestellen. Ich wählte die "Ganze" Variante, da ich meine Fische gerne selbst zerlege und auch mit Vorliebe die kleinen Fisch-Wangerln aus dem Kopf heraus-fiezle. Die Fische werden laut Speisekarte nur auf Wunsch mit Knoblauch zubereitet. Ich konnte meinen extra bestellten Knoblauch in der Speise trotzdem nicht entdecken - es gab in einem Schälchen wieder nur den von den Tapas bereits bekannten flüssig-säuerlichen Knoblauch/Zitronen/Kräuter-Dip. Reichlich und sehr gut waren die Rosmarin Erdäpfeln und das mitgebratene Gemüse (Zucchini, Melanzani, getrocknete Tomaten, etc.).

Aufgrund der hohen abendlichen Außentemperatur wollten wir - abgesehen vom Aperitif - bei den Getränken alkoholfrei bleiben. Wir waren sehr positiv überrascht, dass man hier auf der Getränkekarte außer den üblichen internationalen Sprudelgetränken drei Sorten hausgemachten Eistee (Grün, Kräuter, Minze) und auch einige Mischgetränke mit hausgemachten Säften findet. Wir hatten je eine 1/2-Liter Karaffe mit wirklich erfrischendem aufgespritzten Holunder-Zitronen-Melissen-Saft ( 1/2 Liter 4,20 € ).

Mit einem Espresso ( 2,30 € ) und dazu einen Grappa ( 4,80 € ) haben wir ein vorzügliches Abendessen abgeschlossen.

Sehr positiv habe ich auch den Service in Erinnerung - sehr freundlich, flott und aufmersam.

Das Terra Rossa wird uns in nächster Zeit sicher öfter sehen.

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am 5. Juli 2015
Experte
Stammersdorfer
234
28
27
4Speisen
5Ambiente
4Service
20 Fotos2 Check-Ins

TERRA ROSSA / rote Erde / Roterdstraße 3, im 16enten, gleich daneben der Heurige Huber. Beide Lokale von Sissi Huber, eines der Kinder, der Wiener Heurigen Institution Fuhrgassl-Huber betrieben.

Wir sind mit der Straßenbahnlinie 44 hingekommen, Station Wilhelminenstraße / Sandleitengasse muss man raus, dann sind es nur wenige Meter zu Fuß.

Meine Frau hat vor etwa einer Woche, für Dienstag den 2.7.2015, bei einem äußerst freundlichen Herrn telefonisch reserviert. Dieser jene welche dürfte dann auch unser Kellner des Abends (Herr Christian) gewesen sein. Das Lokale war nicht wirklich gut besucht, etwa 30 Gäste waren es an diesem Abend. Daneben ihr Heuriger war allerdings voll.

Das Ambiente sensationell schön, wer so wie wir, auf mediterranes Flair steht, ist hier genau richtig.
Sehr sauber und ruhig ist es da, kaum Verkehr, überall viel Grün, ein mächtiger alter Ahornbaum? spendet Schatten, Olivenbäume stehen herum. Der Boden des Gastgarten teils aus großen Kieselsteinen, teils aus Holz. Die Tische eine moderne Stahlkonstruktion mit Holzplatte, die Sessel auch aus Stahl, die Sitzfläche aus feinem Kunststoffgeflecht, sehr gemütlich. Auch der Baukörper des NR Lokal ist sehr gelungen, zum Wohlfühlen ist es hier, irgendwie Urlaub vom Alltag und man hat nicht den Eindruck in einer Großstadt zu sein.

Die 3 jungen gelernten Servicemitarbeiter, eine sie, zwei er, sind mit Freude bei der Arbeit. Sie waren sehr freundlich, flott und aufmerksam, nichts steht länger als nötig am Tisch, es wird regelmäßig aber unauffällig nachgefragt und ja die können auch lächeln. Nahezu perfekt die drei, wobei SIE zumeist hinter der Schank tätig war. Dann war da noch (vermutlich) der Sohn des Hauses, dessen Tätigkeit beschränkte sich auf Smalltalk mit einigen, wenigen Gästen.

Die Getränke an diesem lauschigen und windstillen Sommerabend waren zwei Glas eines ausgezeichneten Prosecco von Zonin, irgendwo im Veneto zu Hause, dazu kam unaufgefordert eine Karaffe Wiener Hochquelle. Beim Flascherl Vino zum Essen blieben wir auch mediterran und zwar wurde es ein Grasevina (Welschriesling) Jahrgang 2012 aus dem kroatischen Vinkovci, vom Weingut Srijem. Ein wunderbarer reifer Wein, mit fast dunkelgelber Farbe, der nicht nur die Nase, sondern auch den Gaumen sehr erfreut hat, mit sehr intensiver Frucht, wobei ich aber nicht sagen kann welche? Danach hatten wir eine alte Zwetschge vom Gölles und einen Grappa von Nonino, beide köstlich, sowie vom FGH zwei Glas „Rebecca“ ein 2012er Cuvee aus Cabernet und Merlot, benannt nach der Tochter von Sissi Hubers Schwester. Ein recht schwerer, harmonischer Roter, sehr weich am Gaumen, als Fluchtachterl perfekt geeignet.
Der kleine schwarze starke war top und kam von Schärf aus Newseidl on the Sea :-)

Das Gedeck zu Beginn umfasste das Körberl mit frischem „normalem“ Weißbrot, sowie eines mit kleinen Olivenstücken, dazu köstliches Paradeiserpesto und sehr gute große schwarze Oliven mit Kern.
Weiters hatten wir gemeinsam ein kleines, sehr cremiges Risotto, samt gebratenen Kräuterseitlingen und schwarzen Trüffeln. Der Reis nicht zu weich und gut abgeschmeckt, es hat nur ganz wenig Salz gefehlt, dann wäre es absolut top gewesen. Die Pilze ordentlich angebraten, haben richtig nach was geschmeckt und dann natürlich der Trüffel(ÖL)Geschmack, den wir beide so gerne haben, die perfekte Vorspeise!
Weiter ging es für die Liebste Frau Stammersdorfer mit einem gebackenen Seeteufel samt Trüffelpüree. Vom Meeresbewohner kamen vier kleine Stücke, mit einer knusprigen, goldgelben Panier daher. Das Fleisch strahlend weiß und fest, dazu ganz feines Püree, wieder mit diesem herrlichen Öl verfeinert.
Ich wählte aus der sehr schön gestalteten Speisekarte, mit Holzeinband, das Hüftsteak mit Garnelen, dazu Braterdäpfel. Ja und das war einfach himmlisch um wieder mal das Superlativ zu strapazieren. Das Fleisch relativ dünn, dennoch wie gewünscht medium, zart, butterweich und phantastisch gewürzt, dazu ein sehr gschmackiges Kapernsaftl. Oben drauf vier recht große, schon ausgelöste Garnelen und so wie die Erdäpfel ordentlich angebraten, ein Gedicht!
Ja und nachdem es in der Karte auch einen Schokomousse gab, wurde es auch eine Nachspeise. Es wurden drei Halbkugeln schwarz weißes Mousse serviert, sehr cremig und fein, auf (fast zu) süßem Erdbeerspiegel, dazu mehrere halbe Erdbeeren und etwas von einer Sternfrucht. Ich habe selten besseres gegessen.
Zum Abschluss gabs vom Haus noch einen kleinen Teller, mit mehreren Stücken Wassermelone, die dann mit 0,-- auf der Rechnung standen.

Die Zusammenfassung macht nach so kulinarisch erfreulichen Erlebnissen ganz besonders Spaß. Das Essen sehr geschmackvoll, da hat jemand richtig Ahnung vom kochen, die Portionen nicht zur groß nicht zu klein. Das Ambiente sowieso der Hit und auch das Service absolut auf Augenhöhe. Wir haben mit Trinkgeld 130,-- Euro gezahlt und sind sehr zufrieden wieder nach Hause geBIMelt. :-)

Sehr erfreulich was Sissi Huber da am Wiener Wilhelminenberg in ihrem TERRA ROSSA so abliefert, bzw. abliefern lässt und JA wir kommen sicher bald wieder.

Eine meine raren Empfehlungen!

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Kommentar von am 6. Jul 2015 um 09:40

Danke für die Bewertung. Ich war früher gern dort - steht jetzt wieder auf der To-Do-Liste.

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am 4. November 2014
Experte
Gastronaut
428
45
29
3Speisen
4Ambiente
4Service

Betritt man das neue Lokal mit dem klingenden Namen “Terra Rossa”, das nur zwei Häuser vom Sissi Hubers Heurigen-Stammhaus “Sissi Huber” entfernt liegt, dann fällt einem zunächst das überdimensionale Raumangebot auf. Kaum ein anderes vollkommen neues Lokal in Wien hatte in den letzten Jahren jemals so viele Sitzplätze zu bieten, bei denen sich natürlich die Frage stellt, wie man diese denn füllen mag.
Zwar ist die Idee ein leicht gehobeneres Lokal im sonst von klassischen Heurigen, urigen Gasthäusern und mehr oder weniger einladenden Imbissstuben dominierten Ottakring zu errichten großartig. Gleichzeitig muss natürlich auch das Gesamtkonzept stimmen um dann auch ausreichend Gäste anzusprechen…

Der Start war ja zunächst etwas holprig, das Lokal eigentlich mehr italienisch als mediterran. Die Küchencrew kam nicht in Fahrt, die Resonaz der Gäste und auch der Presse zunächste eher mau. Aber Sissi Huber wollte offenbar an ihrer Idee den Leuten von Ottakring, aber eigentlich allen anderen auch die Welt der Mittelmeerküche näher zu bringen festhalten. Und tauschte einfach den Großteil ihrer Küchencrew aus! Und mit Bernhard Kohlweiss ist ihr tatsächlich ein echter Glücksgriff gelungen. Denn als sowohl Koch und Servicekraft und nach Stationen wie dem Gaumenspiel, Do&Co. oder der Albertina Passage hat Kohlweiss genau jenes Gespür, auf das es bei einem Projekt wie diesem ankommt.

Bei meinem Besuch probierte ich zunächst einen der für mich spannendsten Salate der letzten Zeit, und zwar ein Ensemble von kurzgebratenem Thunfisch in Sesamkruste auf Vogerlsalat mit Rucola, Sardellen und Ei. Und nein, einen kompakteren Namen hatte das Gericht nicht. Der Thunfisch hatte eine spannend abwechslungsreiche Textur von knusprig bis saftig, die Sardellenfilets brachten das Meer zur Geltung und der Salat fügte dem ganzen noch eine nussige Note zum Abrunden hinzu.

Weiter ging es mit einer Tomatencremesuppe mit Chili und einer gegrillten Garnele. Während die Suppe herrlich süß-sauer war, war von Chili leider wenig zu spüren und bei der Garnele fehlte genau eine winzige Komponente, die den Eigengeschmack des Meeretieres gepusht hätte. Dies hätten Raucharomen sein können, oder Knoblauch. Oder einfach nur ein klein wenig mehr Salz….

Das darauf folgende Ossobuco, also eine lange am Knochen geschmorte Rinderhaxe, zerfiel mir praktisch auf der Zunge und das geschmorte Fleisch bildete mit dem Sut aus Tomaten, Karotten, Zeller und Sardellencreme einen intensiven Eintopf, der bereits in der Zeit vor Bernhard Kohlweiss auf der Karte stand und aufgrund seiner Beliebtheit auch den küchentechnischen Wechseln überlebt hat. Hätte man sich in der Küche getraut etwas intensiver zu salzen, wäre das hier garantiert eines der besten Ossobucos der Stadt geworden.

Mein Finale war ein Flap Steak mit Fisolen und einem Erdäpfelgratin. Flap Steaks sind bei uns noch so gut wie unbekannt, stehen aber in den USA oder in Frankreich (dort unter der Bezeichnung “Bavette Aloyau”) auf den Karten der Restaurants. Das Flap Steak ist einer der sogenannten “secret cut”, als Zuschneidungen, die nicht üblich sind, deren Fleisch aber von allerhöchster Qualität sind und die trotzdem recht wenig kosten. So schafft man es im “Terra Rossa” auch, das beachtliche Steakgericht samt Beilage um knapp 22 Euro anbieten zu können. Und für ein schönes, und noch dazu herrlich marmoriertes, Steak ist das wirklich nicht viel. Ja, auch hier musste ich nachsalzen, aber im Gegensatz zu anderen Gerichten ist das bei einem Steak ja kein Thema…

Insgesamt bin ich hier beeindruckt weggegangen. Beeindruckt, dass Sissi Huber hier ihren Traum ohne “Wenn und Aber” verwirklicht hat. Und beeindruckt auch, dass sie den Mut gehabt hat einfach den Küchenchef zu wechseln und quasi erst auf halber Strecke aufs richtige Pferd gesetzt hat. Beeindruck war ich aber auch von den Schwung, den Bernhard Kohlweiss in die Küche gebracht hat und diese nun auch immer mehr für alle möglichen mediterranen und nicht nur italienische Gerichte öffnet. Dieses Team hat allen Grund mehr Selbstvertrauen zu entwickeln. Weil dann klappt’s auch mit dem perfekten Würzen….

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Hilfreich?Ja17Gefällt mir11Lesenswert9
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 20. Oktober 2014
Donna
25
6
8
4Speisen
4Ambiente
3Service

Abendessen zu Dritt im sehr neuen Terra Rossa am 17.10.2014.

Es ist wohl empfehlenswert, öffentlich, zu Fuß oder per Taxi anzureisen; bei unserem Besuch war ein Parkplatz in der Nähe des Lokals kaum zu finden.

Wir hatten einen Tisch reserviert, was nicht unbedingt vonnöten gewesen wäre. Bei unserer Ankunft um ca. 19.00h waren nur wenige andere Gäste anwesend. Was sich aber im Lauf des Abends änderte.

Die Stufen zum Lokal waren beidseitig mit brennenden Kerzen in Laternen dekoriert, das Lokal von außen generell hübsch beleuchtet.

Freundliche Begrüßung.

Das Ambiente sehr modern, mit viel Holz und sehr dezenten, hellen Farben. Große Fensterfronten, die im Sommer vermutlich zur wunderschönen Terrasse hin zu öffnen sind.

Der Kellner fragte, ob wir einen Aperitif wünschen.
Ich wünschte! Einen Martini Bianco bitte!
Er kam mit der Information, Martini Bianco wäre leider nicht vorhanden, zurück. ???
Auf weitere Nachfrage wurde uns erklärt, man verstehe sich als mediterranes Restaurant, nicht als italienisches, weshalb es wohl verzeihlich wäre, keinen Martini anbieten zu können. Aha! Da habe ich wohl im Geografie-Unterricht etwas falsch verstanden. Und mußte mit Aperol vorlieb nehmen! Wieder ???

Als Auftakt gab es eine Art Salat/Aufstrich (mit Melanzani) und Olivenbrot. Der Kellner sagte dazu nichts.

Aus dem Angebot auf der (angenehm) überschaubaren, mit Holz ummäntelten Karte wählten wir frisch frittierte Sardinen auf dalmatinische Art, Tatar von der Avocado mit Paradeisern und marinierten Flußkrebsen sowie eine gebratene Jakobs-Muschel auf Fenchel-Ingwer-Salat.

Alles war gefällig angerichtet, die Sardinen mundeten allerdings nicht, waren nach Ansicht meiner Begleitung nicht frisch genug.
Man tauschte gegen ein Carpaccio vom Rind mit Parmesancreme und Rucola.
Sehr in Ordnung!

Unsere Hauptspeisen waren Miesmuscheln in Weißweinsud mit Wurzelgemüse und Baguette sowie 2x gebratene Lammkrone mit provenzalischem Gemüse. 1x mit Polenta wie auf der Karte, 1x mit Rosmarinerdäpfeln. Die Beilage konnte problemlos verändert werden.

Die Lammkrone war für unseren Geschmack ideal gebraten, medium sozusagen.
Ebenfalls ganz in Ordnung, hier oder da wären kleine, geschmackliche Verbesserungen zu wünschen, doch das ist Kritik auf höherem Niveau.

Desserts bestellten wir nicht.

Mehre Gläser Weiß- u. Rotwein wurden konsumiert.
Weil ich noch immer keinen Wein trinke ;-), kann ich hier nur sagen, meine Begleitung war mit den Weinen zufrieden.

Die Rechnung kommt in einem kleinen Holzkästchen.
In unserem Fall betrug sie rund € 170,--.
Sehr positiv dabei: die abgelehnten Sardinen hat man uns nicht verrechnet!

Es war ein netter Abend in angenehmer Atmosphäre.
Kleine Unzulänglichkeiten sind vernachlässigbar.

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Letzter Kommentar von am 20. Okt 2014 um 22:25

Überrascht daran hat mich, dass Fuhrgassl - Huber erstmals auf Küche von Nachbarländern einsteigt.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 21. September 2014
KulturratWien
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1
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3Speisen
5Ambiente
2Service

Kaiserwetter über Ottakring!

Bei dem herrlichen Wetter gestern wollten wir wieder mal einen Ausflug zum Schloss Wilhelminenberg machen. Am Weg dorthin ist uns ein neues Restaurant aufgefallen, das von seiner Struktur her eher untypisch ist für die Gegend. Direkt angrenzend an einen Heurigen wurde das "Terra Rossa" errichtet.

Es hat uns so beeindruckt das wir kurzerhand beschlossen nach unseren Spaziergang dort einzukehren!

Gesagt getan, Hungrig, durstig und vor allem Neugierig erklommen wir die Treppe zum Restaurant.

Dort angekommen wurden wir sogleich vom Servicepersonal nett begrüßt und auch zum Tisch unserer Wahl begleitet. Da es noch verhältnismäßig früh war, hatten wir im Garten noch freie Platzwahl. Innerhalb einer halben Stunde füllte sich der herrlich angelegt Gastgarten fast zur Gänze.

Der erste Eindruck war schon mal positiv und wir genossen es auch durch das ganze Gebäude geführt zu werden.

Das ganze Gebäude ist von der Architektur bis zum Interieur komplett durchdacht, ein großes Lob an denjenigen der das geplant und durchgeführt hat.

Zur Speisekarte: Sehr groß, ausführlich und sehr abwechslungsreich.
Die Preisgestaltung verwunderte uns ein wenig, denn wir hatten ein höheres Preisniveau erwartet!

Die Lokalität ist erst die zweite Woche im Betrieb, was wir im laufe des Abends erfuhren.
Das erklärte dann auch kleine unkoordiniertheiten vom Servicepersonal!

Jedoch für ein Lokal in der Größenordnung wurden wir doch flink, nett und eher rasch bedient.

Als Vorspeise bestellten wir eine Antipasti Variation die man nicht oft findet. Denn die frische konnte man sehen und vor allem schmecken!

Ich ließ mir als Zwischengericht das Tartar von der Avocado mit Paradeisern und marinierten Flusskrebsen schmecken.
Das ganze Gericht war in sich stimmig und von der Portion her mehr als angemessen.

Mein Gegenüber wählte als Hauptspeise die Tagliatelle "Terra Rossa" ( pikante Salami, Pomodore Secchi, Schafskäse und Rucola).
Ich wollte unbedingt das Ossobuco versuchen, es ist doch ein italienischer Klassiker, der aber nicht mehr oft wo angeboten wird.
Also das Fleisch war derart mürb und zart das ich jeden Bissen wirklich genossen habe.
Das Gericht in sich ist wirklich sehr zu empfehlen und ich bin der Meinung dass die Pasta dazu hausgemacht ist (Vermutung!).

Die Weinkarte ist überschaubar, jedoch gut sortiert, wir sind aber auch nicht die großen Weintrinker.

Es war für uns ein wirklich angenehmer Tag mit sehr guten Ausklang im Terra Rossa, wir freuen uns schon auf unseren nächsten Besuch, denn einiges auf der Speisekarte lädt zum Versuchen ein!

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Bewertet am 21.09.2014

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