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Tapasta

Schottenfeldgasse 7
1070 Wien (7. Bezirk - Neubau)
Küche: Spanisch, Italienisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 526 58 25
Lokal teilen:

4 Bewertungen für: Tapasta

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 1. Mai 2014
Experte
bubafant
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4Ambiente
5Service
33 Fotos2 Check-Ins

Ganz ehrlich, ohne Empfehlung wäre ich wahrscheinlich nie ins Tapasta gekommen. Grundsätzlich klingt die Kombination Spanien (Tapas) und Italien (Pasta) spannend, aber ein erster Blick auf die Homepage und den strengen Ton lässt einen fast zurückzucken: nicht mit unterdrückter Nummer anrufen (wer macht das ?), wir haben nicht immer gleich Zeit zum Hörer zu greifen und rufen zurück, abgerechnet wird Tischweise, Stift und Papier zum Aufteilen der Rechnung werden zur Verfügung gestellt, wenn es warm ist, wird Samstag nach Bedarf geschlossen, Einzelpersonen oder Paare werden ob des kleinen Lokals zusammengesetzt, es haben sich schon Geschäftskontakte oder Freundschaften gebildet, Raucher genießen vor der Tür, wenn alle Gäste gegessen haben, darf im Lokal geraucht werden.

Wie gesagt, vorgewarnt, wird ein Tisch für vier an einem Freitagabend reserviert, denn wir machen eine Viaje/Viaggio de TAPASTA um EUR 36,00 (ab 4 Personen, das erste Körberl vom selbstgebackenen Ölbrot ist inkludiert, jedes weitere ab EUR 0,70) – man reist ohne Speisekarte kulinarisch durch die Küche Italiens und Spaniens, viele kleine Gerichte, die sich die Reisenden teilen, damit können alle die verschiedenen Geschmäcker genießen. Einfach Zeit mitbringen und sich kulinarisch verwöhnen lassen. Bei der Erwähnung, dass wir uns durch die Speisekarte essen wollen, ertönt herzliches Gelächter: das hat bis jetzt noch keiner geschafft!

Nach außen hin ein eher unscheinbarer Auftritt, die großen Auslagenfenster sind mit Weinkorken gefüllt, gleich nach Eintreten steht man auch schon mitten im Tapasta. Eigentlich ein einziger Raum, nicht sehr groß, im vorderen Bereich rund acht Tische, an den Außenwänden ledergepolsterte Bänke, ebenso die Stühle. Die kleine Flagge mit der Aufschrift "Amigos" markiert den Stammtisch. Beim Eingang ein großes Weinregal, davor ein kleiner Hochtisch, auf der anderen Seite drei auf einem Holzbrett montierte Wollhauben ;-). Die Deko ist ein Match der beiden Länder in Form von Flaggen, Kaffeetassen, Weinflaschen etc. Die Theke bildet die Trennung, dahinter sind noch die Küche, Garderobe und die sehr sauberen Sanitärräume. An der Ecke der Theke ist ein sehr hübscher Brunnen in Mosaik integriert.

Unsere Reservierung wird sofort gefunden, der Vierer-Tisch liegt mittig an der Seitenwand. Die dunkle, dicke Tischplatte hat sicher schon vieles erlebt, gestürzte Wassergläser, Bierdeckel, aus. Jetzt hat der Wirt seinen Auftritt: I bin da Alfons und mir kochn heit fir eich. Betreffend Getränkewunsch nimmt er sich jeder Person einzeln an und berät. Da ich der Fahrer bin, erlaube ich mir ein Glas Rotwein und das muss vom Feinsten sein. Ist es dann auch – Tormaresca 2011, Neprica (EUR 4,80). Ein in Folie geschweißtes Blatt mit den Getränken bleibt am Tisch liegen und das Brotkörbchen wird eingestellt, gemeinsam mit kleinen Tellern. Besteck und Serviette und befinden sich am Tisch in einem Köcher, neben einer kleinen Ölflasche und der Salzmühle. Hinter dem Brunnen stehen Glaskaraffen, man versorgt sich hier selbst mit dem 'Hochschwabveltliner' und das so oft man will. Eine hervorragende Idee.

Und schon geht es los, es werden immer ein paar Speisen auf einem Tablett gebracht, beim Ausservieren auf den Tisch erklärt Alfons jedes einzelne Gericht mit viel Liebe zum Detail, z.B. wo eingekauft wurde.
Alioli casero (Knoblauchmayonnaise, hausgemacht) – das vielleicht beste Alioli meines Lebens.
Pan Tomate (Paradeiserbrot) und Pan Ajo (Knoblauchbrot). Frisch, lauwarm, leicht knusprig, die Aufstriche sehr gut.
Antipasti di Verdure (Gemüsevorspeisenteller) - Zucchini, Karotten, Pilze, kleine Zwiebeln und Paprika – ein Traum. Gegrillt, mit der nötigen Menge Knoblauch.
Aceitunas o Alcaparras (Oliven und Kaperbeeren) – Riesenkapern, und Oliven in verschiedensten Größen und Geschmacksrichtungen, mit Kern oder Frischkäsefüllung.

Patatas con Alioli – Erdäpfeln und wieder das sensationelle Alioli.
Mojama de Atun (luftgetrockneter Thunfisch aus Barbate) – hauchdünne Scheiben vom Thunfisch, noch nie gegessen, und geröstete Mandeln.
Boquerones en Vinagre (leicht sauer eingelegte Sardellenfilets) – ich mag diese kleinen Dinger, aber eher auf gebraten und mit viel Knoblauch, die saure Variante ist in Ordnung, würde ich mir aber nicht bestellen.
Ensalada de champinos con jamon (Champignonsalat mit Serranoschinken) – auch hier, käme nicht auf die Idee mir einen Pilzsalat zu nehmen, aber mit dem gebratenen Schinken einfach ein Erlebnis.

Piadina (Fladenbrot), gefüllt mit Tomaten und Kräutern, einmal mit Serranoschinken, sehr gut und einmal mit Salami. Dieses war das Höllengericht, einmal kurz mit dem Chiliöl drüber und es brennt nachhaltig.

Gambas al Ajillo (gebratene Garnelen mit Knoblauch und Chili) – ordentlich gesäubert, ohne Darm, gut angebraten und ein Erlebnis auf den Geschmackpapillen.
Albondigas al Jerez (Rindfleischbällchen in Sherrysauce) – keine Beschwerden meiner Mitreisenden, habe ich aber nicht verkostet, im Tauschhandel gegen
Higado de Pollo al Jerez (Hühnerleber in Sherrysauce) – die Leber sensationell zart, gut angebraten und mit der Sauce einfach ein Gedicht, der Rest der Flüssigkeit wird mit dem Ölbrot aufgetunkt, was nicht einfach ist, weil die Poren schon schön geschlossen sind.
Datiles medjool rellenos fritos (mit Chorizo gefüllte, im Serranomantel gebratene jordanische Königsdatteln) – ja was soll ich sagen – die Dattel schmilzt fast im Mund, die würzige Fülle und auch noch das Würzmäntelchen ergeben einen sehr guten Happen.
Alcachofas con Jamon Serrano (gebratene junge Artischockenherzen mit Serranoschinken) – Die Artischocke wirklich weich, keine holzigen Teile, Serranoschinken kennen wir schon, hält das Niveau.

Zwischenzeitlich wird es bei voller Auslastung auch schon mal etwas lauter, und man muss seine Stimme erheben, damit alle am Tisch es verstehen. Viele Plätze sind reserviert, Laufkundschaft wird tatsächlich zu Gästen dazu gesetzt und auch schon mal umgesetzt. Es wird etwas zu Boden geworfen und zerstört – trockener Kommentar: jemand verletzt ? Alfons schwirrt wie eine Biene in seinem Reich von Tisch zu Tisch, serviert, berät bei den Getränken, spendet Gschichterln, währenddessen in der Küche Alfons' Frau Irene mit einer Küchenhilfe werkt und Gerichte am laufenden Band produziert. Angenehmer Nebeneffekt – am Ende des Abends riecht keiner von uns nur irgendwie nach Küche. Vielen Dank an die großzügige Abluftanlage.

Wir sind gespannt, wie lange wir Gerichte serviert bekommen. Es dauert gar nicht so lange und wir sind wirklich angenehm satt und fragen leise nach, wie es denn weitergehen wird. Leider ist für uns magentechnisch nach der großen Pasta-Platte, serviert mit einem Schüsselchen Grana, Schluss mit den Hauptspeisen.
Pasta all' Arrabiata mit Speck (Paradeissugo) – neu für mich diese Variante mit Speck, nur leichte Schärfe.
Pasta all' Aglio, Olio et Peperoncini (Knoblauch, Olivenöl und Chili) – die mildeste Sorte am Teller, zum Erholen.
Pasta alle Verdure (frisches Gemüse) neu für mich, dass das Gemüse so sehr knackig sein kann und trotzdem gut schmeckt.
Wir schwächeln schon.

Sfoglia con Fragole – Blätterteig mit Erdbeercremefüllung, Erdbeeren und Schlagobers
Maronicreme im kleinen Rex-Gläschen mit Schlagobershaube – ganz dezenter Maroni-Geschmack.
Creme catalan – der Klassiker, live am Tisch abgefackelt, super dicker und knackiger Deckel und Creme in gerade richtiger Konsistenz.
Da vier Dessertgabeln in der Mitte auf die drei Desserts einstechen haben wir keine Kapazitätsprobleme, aber danach war’s gut.
Vielen Dank.

Fazit: Ich bin froh, über meinen Schatten gesprungen zu sein und mich auf das Erlebnis Tapasta eingelassen zu haben. Die Reise hat einen guten Querschnitt durch die Küche gebracht, obwohl wir nur einen Bruchteil Alfons' Pouvoir kennen gelernt haben. Viele Gerichte schmecken sehr gut, einige sensationell. Manches ist sehr scharf mit Chili unterwegs. Wir mögen Alfons, ich kann mir aber auch vorstellen, dass man mit seiner offenen und herausfordernden Art Probleme hat, das muss jeder für sich entscheiden. Ich persönlich finde, er liebt und lebt sein Lokal, da ist es auch sein gutes Recht, seine Vorstellungen zu verwirklichen. Das Ambiente tendiert knapp zur drei, da wir uns aber in Summe so wohl gefühlt haben, gibt es das upgrade. Wir kommen mit Sicherheit wieder, tendieren aber eher zu Speisen a la carte, bzw. einem Themenabend, wir wissen ja jetzt was kommt. Reservierung ratsam.

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Letzter Kommentar von am 1. Mai 2014 um 20:43

So ists! Und ich haben schon x mal den Admin um eine Lösung gebeten.

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am 3. April 2013
Update am 4. April 2013
maximus
12
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3Speisen
3Ambiente
3Service

Ein "spalienisches" Restaurant mit Wiener Schmäh.
Klein aber gemütlich. Die Weinschachteln stehen etwas ungeordnet im Raum herum.?!?
Schinken ,salami und suppe waren gut. Der pulpo um 13 euro von der Tageskarte war leider nichts (uebersalzen und sonst kein Geschmack). Hauswein war auch ok. Im ganzen gut aber nicht aufregend und etwas überpreist.
Suche daher noch einen Spainer in diesem Grätzel. Den besseren Italiener gibts je eine Strasse weiter.

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am 27. Mai 2010
paulifant
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5Speisen
5Ambiente
5Service

sehr gutes Essen & persönliche Beratung bei den Speisen! Man bekommt auch noch zur späteren Stunde frisch gekochte Speisen!

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Kommentar von am 27. Mai 2010 um 14:42

liebe/r Paulifant! Für 3x5 ist Ihre Bewertung mehr als dürftig. Ich, und ich hoffe auch der Rest der Gemeinschaft würden gerne mehr darüber erfahren, wie es zu dieser Höchstnote kommt. LG

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am 30. März 2010
molal
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4Speisen
3Ambiente
0Service

aussen Hui, innen Pfui

Essen: Gut und Teuer

bedeutender Nachteil: das Service von Herrn Alfred (scheinbar der Inhaber) ist unter jeder Sau ! Er glaubt mit seinen "komischen" Kommentaren lustig zu wirken und hat auch noch die Frechtheit einen Gast mit den Worten "Wenn da wos net passt, schleich di" zu verabschieden.

Sensationell beschämend, soetwas erleb ich sonst nur beim Wirten um die Ecke.

Lokal ist absolutes No-Go für die Zukunft !

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Letzter Kommentar von Unregistered am 10. Apr 2013 um 03:30

welch eine Freude, dass die beiden oben genannten "Kritiker" sichtlich im Tapasta nicht mehr anzutreffen sind und die ohnehin nur wenigen freien Plätze besetzen - wenn der Wirt jemanden hinauskomplimentiert, und das mit den genannten Worten - dann wirds schon passen, ich würd mir in meinem eigenen Lokal Impertinenz auch nicht gefallen lassen und diese servile Schleimerei geht mir ohnehin auf die Nerven - und was den "pseudo Schuppen" betrifft, da muss ich lachen. Das Tapasta ist wahrscheinlich authentischer als so mancher "Echter". Und von Fake zu sprechen, dass ist wirklich ein starkes Stück, da fallen mir in wien gleich etliche sogenannte "echte" ital. Lokale ein, die mehr "Pseudo" sind, als das Tapastas. Wo bekomme ich sonst noch Prosecco aus dem Veneto vom Fass? Das alleine sprocht schon für das Tapastas - wir waren jedenfalls sehr angetan und kommen, so wir einen Platz finden, gerne wieder.

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Bewertet am 30.03.2010

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