Speisen
Ambiente
Service
32
40
34
Gesamtrating
35
10 Bewertungen
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Sternbräu Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Brunch
Fußball Übertragungen
WLAN, WiFi
Ambiente
Trendy
Pulsierend
Gemütlich
Urig
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Gängige Karten
Öffnungszeiten
Mo
09:00-24:00
Di
09:00-24:00
Mi
09:00-24:00
Do
09:00-24:00
Fr
09:00-24:00
Sa
09:00-24:00
So
09:00-24:00
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Sternbräu

Griesgasse 23
5020 Salzburg
Küche: Österreichisch, International
Lokaltyp: Restaurant, Bierlokal, Café, Cocktailbar, Gasthaus, Gasthof, Szenelokal, Veranstaltungslokal
Tel: 0662 842140Fax: 0662 842140-81

10 Bewertungen für: Sternbräu

Rating Verteilung
Speisen
5
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3
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 8. April 2018
Experte
HrMann
49 Bewertungen
18 Kontakte
Tester-Level 21
3Speisen
4Ambiente
4Service

Zweiter Besuch in der Mozartstadt in diesem Jahr, und auch dieses Mal verschlägt es mich ins Sternbräu. Das Lokal gefiel mir schon beim ersten Besuch recht gut, da das Ambiente ansprechend ist. Wenn man es etwas Rustikaler möchte, nimmt man zum Beispiel im ‚Bürgersaal‘ oder in der ‚Braumeisterstube‘ Platz. Hier dominiert klassisch das dunkle Holz. Anders präsentiert sich der Raum ‚SternZeit‘, der modern und stilvoll auf mich wirkte. Insgesamt besteht das Bräu aus 2 Sälen, 4 ‚Trend-Locations‘, 5 Stuben und 3 Gastgärten. Dass man hier also ohne Reservierung keinen Platz findet, kann ich mir bei bestem Willen nicht vorstellen.

Ich schlage die Speisekarte auf und lese die üblichen Klassiker. Nebst Frittatensuppe, Wiener Schnitzel, Fiakergulasch und Schweinsbraten finden sich auch für die Freunde der Innereien eine geschnetzelte Milchlammleber und ein Kalbsrahmbeuscherl auf der Karte wieder.

Für mich darfs zuerst eine Salzburger „Breznsuppe“ sein. Da mir zuerst nicht ganz klar war, wie diese serviert wurde, fragte ich nach und bekam die Antwort: Ein Brezn in einer klaren Suppe. Klingt nicht sehr aufregend, ich bestellte mir die Suppe trotzdem. Es wurde eine eher kleine Schüssel mit Suppe und einer geschnittenen, altbackenen Brezn serviert. Klingt nicht sehr aufregend, war es auch nicht. Für € 3,9 stimmte Preis/Leistung meiner Ansicht hier nicht (wobei die Preise in Salzburg allgemein um 10-20 Prozent höher sind als in vergleichbaren Grazer Lokalen).

Sehr wohl stimmte das Verhältnis bei den übrigen Gerichten. Die Hausgemachten Spinatknödeln mir zerlassener Butter und reichlich Parmesan (€12,3) waren sehr gut abgeschmeckt, flaumig und mit ordentlichen Menge Spinat zubereitet. Auch die Portion war für mich genau richtig. Dazu ließ ich mir einen gemischten Salat und ein kleines Sternbräu servieren, die beide gut schmeckten.

Noch besser in Erinnerung ist mir der Linseneintopf mit einem großen Serviettenknödel, den ich Anfang dieses Jahres verspeist hatte. Der Eintopf, der durch reichlich Karotten und Zwiebel eine süßliche Note bekam, war sehr gut abgeschmeckt. Einzig hätte die Speise – genau wie die Knödel, etwas heißer serviert hätte können.

Den Abschluss bildete dein Salzburger Nockerl für eine Person mit Himbeersauce (€7,60). Wer Salzburger Nockerl kennt, der weiß, worauf er oder sie sich einlässt. Eine luftige Zuckerbombe, die man am besten teilt. So auch hier. Das Nockerl für eine Person reichte locker für 2 und schmeckte tadellos. Die Himbeersauce hatte eine leicht zitronige, säuerliche Note und diente als wichtiger Kontrast zu der so süßen Nachspeise.

Der Service war aufmerksam, nett, und versuchte auch einen jungen Buben mit Malstiften und Papier zu bändigen, der aber nur mehr mit einem Smart-Phone seiner Eltern stillgestellt werden konnte.

Fazit: Man soll mit der Zeit gehen. Das Sternbräu tut dies aus meiner Sicht richtig.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 2. August 2016
Experte
Alzi
271 Bewertungen
4 Kontakte
Tester-Level 25
4Speisen
4Ambiente
4Service
7 Fotos2 Check-Ins

Nur eine Stunde Zeit vor einer Festspielaufführung - wohin gehen und rasch ein Essen bekommen? Wir probierten es im Sternbräu. Vor zwei bis drei Jahrzehnten hatte das Lokal den Nimbus von mittlerer Qualität und nur für Touristen zu sein. Das das sich gründlich geändert. Nach einem riesigen Umbau vor ein paar Jahren zeigt sich der Großgasthof von einer ganz anderen Seite - auch die Küche. Der Gastgarten im Innenhof ist relativ laut, marschieren hier doch ständig Horden von Touristen durch, die zwischen Griesgasse und Getreidegasse unterwegs sind. Der große Innenhof mit schönen Säulen aus Untersberger Marmor mit seine Arkaden lädt schon eher zum Verweilen ein. Im Inneren der Gebäudes wurden zwei schöne alte Säle (Bürgersaal und Braumeisterstube) mit dunkler Holzvertäfelung erhalten, es gibt aber nun auch moderne Säle in unterschiedlicher Größe und eine Lounge.
Auf unseren Hinweis, daß wir nur wenig Zeit hätten, sagte der Ober nur, das werde sich schon ausgehen und wir sollten kein Backhendl bestellen, das würde länger dauern. Also entschieden wir uns für ein Kinder-Wiener-Schnitzel vom Kalb um € 7.90, Pinzgauer Kasnocken um € 9.90 und einen großen Salatteller um € 6,90. Das große Soda-Zitron um € 2,90 haben wir an anderen Orten schon viel teurer bezahlt. Bei aller Modernität haben die Ober in diesem Lokal noch nicht die Möglichkeit, direkt vom Tisch ihre Bestellungen in die Küche zu schicken, sondern müssen diese erst mühsam auf den fast schon historischen schmalen Zettelblöcken notieren. Angesichts des fast voll besetzten Innenhofes hatten wir Zweifel, ob sich alles ausgehen würde. Die Getränke kamen sofort, die Speisen nach nur wenigen Minuten, eigentlich hätten wir das Lokal nach 30 Minuten gesättigt und zufrieden wieder verlassen können. Gerne tranken wir noch einen Kaffee und genossen froh gestimmt die Festspielaufführung. Fazit: große Portionen, im Verhältnis wirklich günstig, äußerst rasche Bedienung, freundliches Personal, eine Empfehlung im Trubel und den manchmal überhöhten Preisen in der Festspielstadt zur Festspielzeit.

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am 22. Juni 2016
Testfux
16 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 4
4Speisen
4Ambiente
5Service
2 Fotos1 Check-In

Das Sternbräu, ein Lokal das man besuchen muss, wenn man in Salzburg ist. Der tolle Gastgarten mit Kies und Kastanienbäumen und der Innenbereich teils modern (besonders die Toiletten) und teils auf alt wie die Gaststube. Auch für die Kleinen ist ein Spielzimmer eingerichtet.

Im Gastgarten waren noch einige Plätze frei, wir setzten uns. Der Kellner war schnell mit einem freundlichen "Grüß Gott" und der Speisekarten zur Stelle. Die Getränke durften wir gleich bestellen.

Ich studierte in der Zwischenzeit die Speisekarte, da ist wirklich für jeden etwas dabei. Die Studenten am Nebentisch bestellten Kasspatzen mit Salat um 9,90. Die Portion schaute klein aus, aber sie hatten zu tun es zu essen.

Der Kellner brachte die Getränke (1/2 Soda Zitrone 2,90, 1/3 Sternbier 3,50) und sagte höflich, er kommt gleich. Für die Bestellung fragten wir ihn nach seiner Empfehlung. Das war die gefüllte Kalbsbrust (17,90). Wir bestellen diese inkl. grünem Salat und ein Schwertfischsteak (19,90) mit Szegedinerkraut und Bulgur.

Die Gerichte kamen schnell zu unserem Tisch. Alles war heißt und sehr gut. Die Kalbsbrust schmeckte wie bei Oma, einzig: dort gab es auch immer Kartoffeln dazu. Die Portionen waren riesig, die Nachspeise haben wir somit gespart, aber die Palatschinken mit Preiselbeermarmelade bestelle ich beim nächsten Besuch.

Wir wurden zwischendurch 2 mal gefragt, ob wir noch einen Wunsch haben bzw. ob alles passt.

Fazit: Wir fühlten uns sehr wohl und der Kellner war freundlich. Das Ambiente ist toll und das Essen sehr gut.

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am 21. Juni 2016
Sumsilala
1 Bewertung
1 Kontakt
2Speisen
3Ambiente
2Service

Vorweg möchte ich sagen, dass ich bisher vom Sternbräu nur Gutes gehört habe und mich riesig darüber gefreut habe, dass eine Freundin dieses Lokal für ihre Geburtstagsfeier ausgesucht hat.
Deswegen bin ich wahrscheinlich im Nachhinein umso mehr schockiert/ernüchtert!

Das Ambiente ist natürlich super und so wie man es sich in einem österreichischen Lokal vorstellt.

Jedoch war der Service eine Frechheit!!! Unser Kellner war dermaßen unterkühlt und ließ uns deutlich spüren, dass er nicht so viel Freude mit unserer Anwesenheit hatte. Auf die Frage, ob man beim Fiakergulasch das Gurkerl bitte eventuell weglassen kann, wurde man regelrecht "angemotzt", weil man das ja schließlich einfach auf die Seite legen kann (ist ja auch viel klüger, Lebensmittel wegzuschmeißen, als sie von vornherein gar nicht zu servieren). Die Qualität der Speisen ließ auch deutlich zu wünschen übrig. Die Kasnocken (9,90€) zB waren dermaßen zerkocht und hätten von jedem ungeübten Hobbykoch kommen können.

Serviert wurde mit einer Lieblosigkeit wie sie im Buche steht! Um Getränke mussten wir fast betteln. Da ich beim Bezahlen dem Kellner auch keine 50ct (zu bezahlen 9,90, ich wollte ihm 10,50 geben) geben konnte, wies er auch mein Trinkgeld mit einem bösen Schnauber ab.

Erst als wir in die Sternlounge wechseln durften (ich weiß nicht, wer glücklicher darüber war, der Kellner oder wir), hob sich die Stimmung. Hier stimmte die Freundlichkeit des Personals definitiv!

Also mich wird das Sternbräu wohl nicht mehr zu Gesicht bekommen, dafür gibt es zu viele gute andere Lokale in Salzburg!

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. September 2015
Experte
hbg338
479 Bewertungen
59 Kontakte
Tester-Level 29
3Speisen
4Ambiente
4Service
14 Fotos1 Check-In

Abendessen in Salzburg ohne Orts- oder Lokalkenntnisse führt natürlich zu den diversen Touristenhotspots in der Altstadt. Hier ist es die Getreidegasse in Wien halt die Kärntner Straße. Auch wenn ich meine Zweifel hatte so riskierten wir doch einen Besuch. Das Lokal befindet sich in einen Durchgang von der Getreidegasse zur Griesgasse. In diesem Bereich befinden sich auch noch das zum Betrieb gehörende italienische Restaurant “La Stella“.

Wegen der Größe des Lokals ist ein Wegweiser im Erdgeschoss angebracht um die einzelnen Räume auch namentlich zuordnen zu können. Doch in Anbetracht des doch noch wärmeren und schöneren Wetters nahmen wir im großen Arkadengarten Platz. Ein Gastgarten wie er sein soll. Unzählige große Kastanienbäume, dazu der Kiesboden und unzählige Holztische die Platz für vier Personen bieten. Diese werden bei Bedarf für größere Gruppen auch zusammengestellt. Da nur eine Hälfte des Gartens für Gäste geöffnet war wurde mit zwei Servicekräften das Auslangen gefunden. Diese allerdings sehr aufmerksam und freundlich, was mir vor allem bei der Dame die uns bediente aufgefallen ist. Hier hatten wir mehr Glück als unsere Vortester.

Die Auswahl in der Speisekarte, welche unverzüglich gebracht wurde, ist natürlich einem Bierlokal angepasst. Jedoch werden auch die Klassiker der Österreichischen Küche angeboten. Dem Lokal entsprechend wird auch ein eigenes Bier angeboten. Das Sternbier eine naturtrübe Biersorte. Nachdem wir in Ruhe die Speisekarte inspizieren konnten kam unsere Servicedame um die Bestellungen aufzunehmen. Meine Frau wählte als Getränk ihren üblichen Zweigelt(€ 2,90) und ich den mit Sodawasser gespritzten Apfelsaft(€ 3,60). Zum Essen wählte meine Frau eine Frittatensuppe(€ 4,10) und bestellte infolge der angeführten Wartezeit gleich die Salzburger Nockerl für eine Person mit Himbeersauce( € 6,90). Meine Wahl fiel auf ein Fiaker Gulasch mit Semmelknödel, Würstel und Gurkerl(€ 12,80). Das Spiegelei war auf der Karte nicht angeführt.

Die Getränke wurden raschserviert. Der Wein schmeckt und der Apfelsaft ist ein gängiges Produkt. Auch die Frittatensuppe ließ nicht lange auf sich warten. Die Suppe selbst eher enttäuschend. Eine ziemlich dünne Suppe ohne den typischen Geschmack einer Rindsuppe. Nachsalzen brachte natürlich den erwarteten Geschmack. Die Frittaten dafür waren sehr gut. Von der Konsistenz her eher stärker und ungleichmäßig, wahrscheinlich kein Industrieprodukt. Wenn es so war dann auf sehr gutem Niveau.

Die Wartezeit verkürzte ich mit einem Besuch der Toiletten. Diese befinden sich im Obergeschoß. In meiner Zeit bei Rete habe ich es mir angewöhnt immer einen Blick in die Toiletten zu werfen. Natürlich nur im Männerbereich. Denn meiner Meinung sagt der Zustand der Toiletten viel über den Hygienezustand eines Lokals aus. Hier blieb mir im ersten Moment der Mund offen stehen. So einen Waschtisch hatte ich noch nie gesehen. Unter den drei mit Bewegungsmeldern ausgestatten Wasserhähnen befand sich eine schräg montierte durchgehende Marmorplatte welche links und rechts eingefasst war als Waschbecken. In Kombination mit dem Holzapplikationen ein Blickfang der besonderen Art. Auch die Sauberkeit war perfekt. Nach Information meiner Frau, die nach meinen Bericht sich den Waschbereich auf der Damentoilette ansah, waren diese ebenfalls in perfekten Zustand.

Zurück beim Tisch dauerte es nicht mehr lange und unsere Speisen wurden serviert. Die Ungewöhnliche Form der Salzburger Nockerl wurde schon erwähnt, jedoch waren diese laut meiner Frau sehr gut und in Kombination mit der Himbeersauce eine sättigende und wohlschmeckende Speise.

Der erste Anblick von meinen Fiaker Gulasch war etwas ernüchternd. Das Spiegelei war in der Karte aus dem Grund nicht angeführt weil es keines gab. Der Rest sah aber auch ohne Spiegelei durchaus gelungen aus. Vier große Stück Fleisch in reichlich Gulaschsaft Dazu ein mittelgroßer Semmelknödel und dekoriert mit der Fächergurke und dem Sacher Würstel. Der Saft würzig aber nicht zu scharf. Das Fleisch weich und ein typisches Gulaschfleisch mit dezenten Fettspuren. Der Knödel etwas weich aber nicht matschig. Das Gurkerl war eine größere Essiggurke. Trotz des fehlenden Spiegeleis war es ein durchaus gelungenes Essen.

Mein(unser) Fazit – Auch trotz meiner Zweifel hat das Lokal bestanden. Das Service sehr aufmerksam und freundlich. Nachfragen ob es geschmeckt hat oder ob wir noch einen Wunsch hätte erfolgte. Abservieren des Leergeschirrs ohne Verzögerung und auch der Bezahlvorgang mit perfekter Mehrwertsteuer Rechnung. Das Ambiente entsprach auch in den von uns angesehenen Innenbereich durchaus unserem Geschmack. Trotz Getreidegasse noch durchwegs passable Preise. Keine Enttäuschung aber auch kein unbedingtes Highlight.

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am 9. Februar 2015
triplex
2 Bewertungen
1 Kontakt
4Speisen
5Ambiente
1Service

Essen war in Ordnung!
Ambiente einfach super ..
Service sehr schlecht ... Man kann nicht mal eine flasche wein aufmachen... So schlecht!!!!!!

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Essen in Ordnung - keine weitere Ausführung = 4 Punkte Ambiente super - keine weitere Ausführung = 5 Punkte Service kann keine Flaschen öffnen = 1 Punkt. Vielen Dank für diese ausführliche Bewertung.

10. Februar 2015 um 12:13|Gefällt mir5|Antworten

Ich liebe diese ausführlichen Bewertungen bei denen man sich fast in´s Geschehen hineinversetzt fühlt....

10. Februar 2015 um 07:11|Gefällt mir11|Antworten
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am 29. Dezember 2014
Vives
1 Bewertung
1 Kontakt
2Speisen
3Ambiente
2Service

Das Ambiente ist ganz nett: ein gelungener Mix aus traditionellem Wirtshaus und Moderne. Große Glasfronten lassen den Raum einladend und offen wirken. Die Tischdeko (weiße Tischdecke mit Kerze) ist leider enttäuschend einfach ausgefallen und wäre verbesserungwürdig.
Als meine Begleitung und ich das Restaurant betraten wurden wir mit den Worten "Setzt's euch hin wo was frei is, i komm dann eh" empfangen. Also taten wir wie geheißen. Wir wurden auch nicht wie gewöhnlich zum Tisch geführt. Tatsächlich erhielten wir dann nach geschlagenen 10 Minuten die Getränke- beziehungsweise Speisekarte und durften sogleich nach kurzer Überlegungszeit unsere Bestellung aufgeben.
Das Angebot der Speisen und Getränke ist übersichtlich und klassisch- von Kalbsschnitzel über Ragout und Salzburger Nockerl war aber alles dabei, was man sich von einem Restaurant mit österreichischer Küche erwartet. Hervorzuheben ist, dass es eine eigene Bierkarte mit einem originellen Biersortiment gibt.
Das Essen wurde schnell zubereitet: Wir haben ein Szegediner Gulasch und ein Forellenfilet bestellt.
Ersteres war ausgezeichnet, die Portion ausreichend, allerdings hätte sich der Kellner beim Servieren mehr Mühe geben können, da einiges vom Gulasch auf das Tischtuch schwappte.
Mein Forellenfilet schwamm in einem Meer von Butter und war daher nicht besonders genießbar. Der Fischgeschmack wurde von der dominanten Buttersauce gekonnt übertüncht (Absicht?) und auch die Petersilienkartoffeln schmeckten hauptsächlich ölig.
Die Salzburger Nockerl als Dessert waren jedoch einwandfrei.
Kaum hatten wir das Besteck beiseite gelegt, stand auch schon der Kellner am Tisch und reichte uns die Rechnung - er müsse jetzt kassieren...
Die Preise sind für die Lage (Nähe Getreidegasse) gerechtfertigt, was den Service anbelangt hingegen weniger.
Grundsätzlich ist das Ambiente wirklich sehr angenehm und schön, aber bei einer solch mangelhaften Bedienung leider keinen weiteren Besuch wert. Vor allem weil das Essen zwar gut, aber jetzt nicht herausragend schmeckte. Sehr schade, ich hätte wirklich mehr Freundlichkeit und Kompetenz erwartet...

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am 21. April 2014
meena
18 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 2
4Speisen
4Ambiente
3Service

für den preis, darf man schon einen besseren service erwarten...aber das ambiente ist einfach gemütlich und rustikal... das essen war sehr gut...aber es dürfte schon länger in der küche gestanden sein...weil der schweinsbraten war schon kalt... aber die zutaten schmeckten sehr Frisch und selbstzubereitet.... leider braucht man bei diesem ansturm...mehr personal oder mehr geduld...da man mit sehr langen wartezeiten zu rechnen hat...bis der kellner vorbei kommt...könnte aber auch daran liegen, dass es doch ein stückerl zu gehen ist...von küche zum speiseraum

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am 4. November 2012
Experte
bubafant
283 Bewertungen
71 Kontakte
Tester-Level 29
3Speisen
4Ambiente
3Service
33 Fotos1 Check-In

Gerade erst hat uns die Westbahn ausgespuckt, wir haben unser Hotelzimmer bezogen und marschieren los Richtung Innenstadt über die Liebesbrücke (Markartsteg), wo wir dann – nicht bewusst – in eine angebliche Touristenfalle plumpsen. Angezogen durch den nett geschmückten Torbogen in der Passage studieren wir die Speisekarten im Aushang und entscheiden uns für einen Erkundungsgang.

Im Windfang befinden sich Lagepläne, gut das Haus scheint größer zu sein. Neben Clubräumen gibt es im Obergeschoß ein Schützenzimmer, ein Zirbenzimmer, ein Hochzeitszimmer; ebenerdig stehen der Sternsaal, die Kaiserstube, die Bürgerstube, das Jagdzimmer und das Bierstüberl zur Verfügung. Angeschlossen noch die eigenständigen Lokale Trattoria La Stella, s'Gwölb an der Stadtmauer, der Braumeister und der Abendstern, sowie mehrere Gastgärten im Sommer. In Summe 14 Gaststuben für fast 800 Personen und rund 650 Personen im Gastgarten. Es ist klar, dass das ohne eine gewisse Massenabfertigung nicht mehr funktionieren kann.

Den Gang entlang stehen viele Kredenzen, Sitzgelegenheiten, Deko-Gegenstände. Vorbei an der geätzten automatischen Schiebetür in die Küche. Dort ist der Kellner-Verkehr schon im Gange, das erste Stüberl ist schon für eine Reisegruppe reserviert. An den Wänden diverse Auszeichnungen (Fassbier-Wirt, Kulinarisches Österreich, tripadvisor, Bierguide) schlängeln wir uns weiter durch das Gebäude, passieren weitere Themen-Stüberln, die Treppe ins Obergeschoß bis wir quasi das Haus fast verlassen. Das Sternbräu hat mehr als einen Eingang und immer wieder stößt man beim Flanieren darauf. Wir entscheiden uns schließlich – auch wegen der wenigen noch freien Plätze – für das Bierstübl. Ein wunderschönes altes Gewölbe, urige, massiv-rustikale Möblierung, die Sessel leider schon etwas wackelig, mannshohe Vertäfelung, Zeitungshalter, Leuchter, rustikale Deko, etc. Auf den Tischen keine Tischdecke, nur Menage, Werbesteher, Vase und Bierdeckel stehen auf einer kleinen Stoffserviette.

Der Kellner bringt uns die ledergebundene Speisekarte und wir haben den Eindruck, dass er fast genervt ist, weil wir nicht in Sekundenschnelle unsere Bestellung bekannt geben können. Nach unserer Entscheidung warten wir dann auch etwas länger, bis er wieder kommt, allerdings ist zu diesem Zeitpunkt das Stüberl brechend voll und es ist wirklich viel zu tun. Auf der Karte befinden sich neben den typischen österreichischen Klassiker noch Pinzgauer Kaspressknödel, Hirschragout, Rostbratwürstel, gebratenen Schweinshaxe, Salzburger Bierfleisch und gedünsteter Ochsenschlepp.

Feine Lachs-Teigtascherln auf Rahmblattspinat mit frischem Parmesan (€ 11,20)
Ja, wenn das mit der Erwartungshaltung nicht wäre. Ich habe nicht mit perfekt ausgestanzten Nudeln gerechnet. Die Füllung aus fader Lachsmasse, der Spinat lauwarm und eher geschmacklos, der Parmesan in komischer Art darüber gebröselt. Naja.

Kalbsrahmgulasch mit Bauernspätzle und Pfefferoni (€ 12,80)
Das Fleisch zäh und bisweilen flachsig, ordentliche Spätzle und eine lieblose Pfefferoni. Noch einmal Naja.
Die Biere – 0,3l Keller Hofbräu Kaltenhausen (€ 3,20) und 0,5 l Edelweiß Hefe trüb (€ 3,90) sind perfekt gezapft bei guter Temperatur und beide sehr süffig, das Kaltenhausen angenehm mild.

Während der Hauptspeise sehen wir, wie in regelmäßigen Abständen Salzburger Nockerl an den Nebentischen serviert werden. Richtig ! Da war doch noch was. Also her damit. Gemeinsam mit einem Cappuccino (€ 3,30) bestellen wir die berühmte Nachspeise (€ 6,30). Keine Mezzie, im Laufe unseres Aufenthaltes sehen wir allerdings auch Preise, mehr als das Doppelte. Ungewöhnliche Art zu servieren – nicht drei Gupf, sondern ein Spitzkegel mit einem Kännchen Beerenröster. Ein echtes Highlight. Perfekt gemacht, die reinste Sünde, sättigend bis zum Anstehen.

Fazit: Das Sternbräu ist mehr als 600 Jahre alt, es wurde (lt. HP) 2010 wieder einmal neu übernommen. Die Räumlichkeiten samt Ausstattung sind unschlagbar und mit der Zusammenarbeit mit dem Braugasthof Hofbräu Kaltenhausen wurde ein kluger Schachzug getätigt. Die Hauptspeisen liegen zwischen 2 und 3. Mit den Salzburger Nockerln liegen wir zwischen 3 und 4. Das Bier ist empfehlenswert. Nur vom Gerstensaft und dem Dessert kann man nicht wirklich leben, wahrscheinlich wird mit Busladungen die Lücke gefüllt.

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Frauen, die so richtig essen können, können schon mal nicht so viel falsch machen! Mahlzeit ;)

4. November 2012 um 17:19|Gefällt mir2|Antworten

Wir haben tapfer gekämpft ! Und dann noch den ganzen Nachmittag in der Innenstadt und auf der Festung abgestrampelt ... :-)

4. November 2012 um 17:18|Gefällt mir|Antworten

Ich bewundere dich! Salzburger Nockerln als Nachspeise - ich schaff das nicht.

4. November 2012 um 17:15|Gefällt mir2|Antworten
am 12. Februar 2009
Experte
Meidlinger12
214 Bewertungen
39 Kontakte
Tester-Level 29
3Speisen
4Ambiente
3Service

Das Essen war gut aber vom Hocker haut es einem auch nicht. Das Ambiente ist dafür sehr toll und rustikal. Die Preise haben aber wieder Salzburger Innenstadtniveau. Also auf ein Bier würde ich jederzeit wieder reingehen.

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Mag. Max

Also ich mach normalerweise keine Einträge in solchen Foren, aber als Salzburger muß ich meinen Vorgängern einfach wiedersprechen. Ich gehe seit meiner Kindheit ins Sternbräu und bin mindestens jede Woche 3 mal dort zum Essen- weil mein Büro in unmittelbarer Nähe ist. In all den Jahren hatte ich noch nie ein schlechtes Essen bekommen- zugegebenermaßen ist es nicht Haubenniveau aber es ist gut bürgerlich, genug und sehr schmackhaft. Auch das Preis/Leistungsverhältnis ist für Salzburg relativ gut. Man bekommt immer genügend Hauptspeisen unter 10 Euro. Der Service und die freundlichkeit der Mitarbeiter ist meiner Meinung nach immer Excellent. Man darf nicht vergessen, dass in diesem Riesenkomplex am Tag bis zu 1500 Essen serviert werden und dafür machen die das wirklich gut. Ich bin Salzburger Sternbräu Stammgast und werde es auch bleiben ! Herzliche Grüße Max Prodinger

30. Oktober 2010 um 12:47|Gefällt mir1|Antworten
Gast

Für Salzburgs größte Touristenfalle ist das eine gute Bewertung. Salzbuger gehen nicht ins Sternbräu. Eines der besten Beispiele für ein schlechtes Preis Leistung-Leistungs Verhältniss! Bis zu 30% teurer als der Nachbar und mit 1000 Plätzen ist es halt eine Massenabfertigung!

31. Mai 2009 um 04:01|Gefällt mir|Antworten
Sternbräu - Karte
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Bewertet am 12.02.2009

Master

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