Speisen
Ambiente
Service
37
31
32
Gesamtrating
33
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Schwabl Wirt Info
Hot List - Top 10
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 6
|
1025
Wien
Rang: 4
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
09:00-24:00
Mi
09:00-24:00
Do
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Schwabl Wirt

Erdbergstraße 111
1030 Wien (3. Bezirk - Landstraße)
Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant, Gasthaus, Gasthof
Tel: 01 7135229Fax: 01 7121138

10 Bewertungen für: Schwabl Wirt

Rating Verteilung
Speisen
5
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1
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Ambiente
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Service
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 13. Oktober 2018|Update 15. Okt 2018
Experte
uc0gr
230 Bewertungen
48 Kontakte
Tester-Level 28
4Speisen
3Ambiente
3Service
47 Fotos2 Check-Ins

***** ALLGEMEINES / EINLEITUNG *****
Schon sehr oft besucht, und dabei nie wirklich enttäuscht gewesen, jedoch auch ohne je großartige Höhepunkte erlebt zu haben – so nehme ich den „Schwabl-Wirt" wahr. Eine recht stabile Wirtshausküche, mit dem einen oder anderen Ausrutscher, dafür aber mit wirklich sehr großer Auswahl wird im „Schwabl-Wirt“ geboten. Ein klassisches Wiener Wirtshaus, wie ich es sehr gerne habe, wie es noch viel mehr davon hier in Wien geben sollte. Kein Schnick-Schnack, sondern ehrliche, bodenständige und typische Hausmannskost mit gutem Handwerk zubereitet.

Der „Schwabl-Wirt“ ist ganz bestimmt eine alt eingesessene Institution in Wien insbesondere in Erdberg – seit Jänner 1966 schon besteht dieser Familienbetrieb. Seit 1993 bietet man darüber hinaus auch noch komfortable Gästezimmer an. Das Wirtshaus ist ein recht großes Ecklokal entlang der „Erdbergstraße“ und der „Fruethstraße“, wobei der straßenseitige Gastgarten entlang der „Fruethstraße“ befestigt wurde, wo sich auch das Verkehrsmuseum der Wiener Linien befindet – gute Entscheidung, ist doch die „Fruethstraße“ nicht so stark befahren wie die „Erdbergstraße“.

„Jeder Wien-Besucher und natürlich auch jeder Wiener sollte es nicht versäumen, einmal beim Schwabl Wirt als Gast gewesen zu sein: Dienstag bis Sonntag von 9:00 bis 24:00 Uhr. Der sehr zentral gelegene Familienbetrieb zeichnet sich durch Wiener Gastlichkeit und vorzügliche Küche aus. Währen der warmen Jahreszeit können Sie sich in einem sehr schönen Schanigarten kulinarisch verwöhnen lassen direkt vis á vis des Verkehrsbetriebe Museum (REMISE). Wir bieten Räumlichkeiten für Ihre persönlichen und geschäftlichen Feiern von 8 bis 80 Personen.“ – das verspricht die lokaleigene, sehr informative Homepage.

Wir kamen mit dem PKW und fanden gleich in unmittelbarer Nähe einen Parkplatz (Parkpickerl-Bezirk!). Per öffentlichen Verkehrsmitteln (U3 oder Linie 18 „Schlachthausgasse“) ist das Lokal ebenfalls gut zu erreichen. Wir hatten an diesem Abend nicht reserviert, im Nachhinein jedoch empfehle ich es zur Sicherheit schon.

Das Innere des Lokals ist sehr rustikal, sehr gefällig und urig, mit viel schwerem Holz eingerichtet – eine typische, klassische Wirtshauseinrichtung in Wien eben. Alles wirkt akkurat sauber und sehr gepflegt. Wir wurden recht herzlich empfangen und in den hinteren Bereich (Stüberl) geleitet. Unverzüglich erhielten wir die Speisekarten gereicht.

Der Blick in die sehr umfangreiche Speisekarte mit einer großen Auswahl an saisonalen Tagesgerichten verriet, hier wird sehr bodenständige Kost geboten – Schwerpunkt natürlich auf der Wiener bzw. der Österreichischen Küche. Aber auch saisonale Schmankerl, wie Pilz-, Wild- und Fischspezialitäten sowie hausgemachte Mehlspeisen gibt es hier beim „Schwabl-Wirt“. Eine sehr ansprechende und ausreichende Weinkarte mit ausgezeichneten Weinen und Edelbränden aus hauseigenen Rieden und zahlreiche Flaschenbiere ergänzen das Gesamtangebot hier perfekt.


***** SPEISEN – BEWERTUNG = SEHR GUT = 4 *****
„Nudelsuppe mit Karotten“ (€ 3,40):
Eine sehr brave und ansprechende Rindssuppe wurde serviert – etwas zu dünn vielleicht, aber in Ordnung und hausgemacht. Mit den Einlagen sparte man wahrlich nicht, es gab ordentlich Nudeln und Karotten in der Suppe. Ein glattes Sehr Gut gibt es hierfür = „4“.

„Variation vom Gebratenen“ (Tageskarte - € 12,50):
Die Variation bestand aus Surkümmelbraten und Jungschweinsbrat’l (Karree, Schopf) mit Waldviertler-Knödel und Krautsalat. Bratenfleisch und das Safterl waren wirklich ausgezeichnet, eine knusprige Schwarte jedoch gelang nicht, der Waldviertler-Knödel war sehr gut und flaumig. Der Krautsalat war hausgemacht und ebenfalls sehr gut - daher gibt es auch hierfür ein Sehr Gut = „4“

„Gebackene Hühnerbruststreifen auf Erdäpfel-Blattsalat mit Kernöl“ (€ 7,90):
Das gebackene Huhn war tadellos, knusprig, saftig und gut paniert. Auch hier war der Salat sehr gut, jedoch fällt Blattsalat, mit warmen Speisen serviert, sehr schnell und recht unansehnlich zusammen. Bei der Zitrone hätte man die extrem vielen Kerne vorher entfernen sollen. Daher gibt es hierfür ein glattes Gut = „3“.

„Böhmische Palatschinken mit Powidl und Mohn“ (€ 5,20):
Ja, hausgemachte, flaumige Palatschinken, wie es sein soll. Powidl und Mohn sind immer eine Gaumenfreude – ein glattes Sehr Gut hierfür = „4“.

„Hausgemachte Malakofftorte“ (€ 3,30):
Die Malakofftorte war einfach nur ein Traum – hervorragende Creme und viele Biskotten. Ja, hier schmeckt man deutlich den Unterschied zwischen einer „Malakofftorte“ und einem „Tira mi su“ - PERFEKT. Ein glattes Ausgezeichnet für diese Köstlichkeit, mit durchaus hohem Aufwand gefertigt = „5“ gibt es dafür von mir.

Zu trinken hatten wir jeweils einen „Naturtrüben Apfelsaft gespritzt“ (€ 4,20 je 0,5L) sowie einen „Doppelten Espresso“ (€ 3,90) – tadellos.


***** AMBIENTE – BEWERTUNG = GUT = 3 *****
Ich mag dieses typische Wiener Wirtshausambiente sehr. Und genau das wird beim „Schwabl-Wirt“ sehr unaufgeregt geboten. Die Sanitäranlagen waren sehr gepflegt, das hintere Stüberl jedoch ist etwa lieblos gestaltet. Ein glatte Gut = „3“ gebe ich hierfür. Das ganz „spezielle Tagesgericht“, eine Art „Protestmenü“ per Poster präsentiert, ist sehr originell und aussagekräftig – „Wirt sein“ ist heutzutage wahrlich nicht mehr leicht.


***** SERVICE – BEWERTUNG = GUT = 3 *****
Der Service war höflich und freundlich, aber eben auch nicht mehr. Natürlich wird man im Wirtshaus nicht „gestreichelt“, aber trotzdem mag ich es gar nicht, Kellner suchen gehen zu müssen. Vielleicht war es auch dem hinteren Stüberl geschuldet. Trotzdem gebe ich hierfür noch ein gut gemeintes Gut = „3“.


***** MEIN FAZIT / CONCLUSIO *****
Ich empfehle den „Schwabl-Wirt“ ohne Wenn und Aber. Ein Wirtshaus, wie es eben sein soll. Die derzeitige Aktion = „Ofenfrischer Jungschweinsbraten mit Waldviertler Knödel und Krautsalat“ (€ 12,90) klingt wieder äußerst verlockend. Wiener und Österreichische Küche / Hausmannskost wird in diesem Gasthaus mit gutem Handwerk zelebriert

Natürlich gibt es beim „Schwabl-Wirt“ auch Enten- & Ganslessen sowie andere saisonale Angebote – die Standard-Karte ist aber alleine schon sehr umfangreich. Warme Küche gibt es hier bis 22:00h. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist völlig in Ordnung und fair.

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am 4. März 2017
Harry1967
32 Bewertungen
2 Kontakte
Tester-Level 3
4Speisen
3Ambiente
3Service

??.11.2017: Samstagabend und der Wunsch noch a Martinigansl! Beim Schwablwirt kein Problem!

Ambiente:
Mein erster Eindruck sehr gut: Obwohl grosses Lokal ist Wirtshaus rammelvoll mit Wienern, . Gstandenes
Wirtshauseinrichtung, auch mein Geschmack, .
ganz besonders bei dem kalten Schmuddelwetter, sehr gmiatlich.

Speisen:
Die Martinigansln sind optisch schon eine Weide. Dunkelbraun knusprige Haut, schönes Stückl und dazu wirklich gut mit RKraut und dickem Knödl, da lacht Herz und Bauch.

Service:
Kellnerin etwas überfordert (Zuviel Tische?) jedenfalls kommt sie etwas zu selten vorbei. Aber was solls. Alles bekommen;)

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Ja hast recht, war natürlich 2016!!!hehe

6. März 2017 um 22:27|Antworten|Gefällt mir

Ein Bericht aus der Zukunft?

5. März 2017 um 08:08|Antworten|Gefällt mir6
am 16. Juni 2016
Bikermike
93 Bewertungen
2 Kontakte
Tester-Level 8
5Speisen
4Ambiente
5Service
2 Fotos12 Check-Ins

Wenn man wie bei Mama essen will dann is(s)t Herr,Frau,Kind goldrichtig.
Alles passt einfach zusammen und der Gastgarten ist sehr angenehm und ruhig.
Fazit,hingehen

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am 2. März 2016
peterpan10
12 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 2
3Speisen
3Ambiente
4Service

DIE Wirtshausinstitution in Erdberg. Das Lokal ist fast immer krachend voll, auch wenn die Küchenleistung mit dem Publikumsinteresse nicht immer mithalten kann. Der Raucherraum könnte auch ein wenig freunldicher sein ... trotzdem, immer wieder einen Besuch wert.

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am 29. Oktober 2015
Andy2015
6 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 1
1Speisen
2Ambiente
3Service

Reden zeigt keine Wirkung also nun eine schriftliche Kritik: Kürbis-Kartoffelpuffer werden immer unterschiedlich (Zutaten, Würze, Größe, Geschmack) gemacht. Der dazugehörige Lachs hat gestunken und wir haben ihn nicht gegessen. Die Sauce Tartar ist eine glänzende, schleimige, schlecht schmeckende Soße. Das Sur-Cordon-Bleu war ca. 3 cm dick, hartes schlechtes Fleisch, Käse in der Füllung war eigentlich nicht vorhanden. Die Panier ist abgefallen. Der Mayonnaise Salat schmeckte eigenartig, war wahrscheinlich sauer. Die Qualität schwankt seit einiger Zeit sehr stark und wird generell schlechter. Hoffentlich ändert sich das bald wieder. Derzeit leider nicht empfehlenswert.

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Kann adn nur voll beipflichten, der schwabl war nie einer meiner Lieblingswirten in "meiner" Gegend, aber solides essen mit vernünftigem Service gab's hier immer. Adi Senior ist leider vor kurzem verstorben, kann mir aber nicht vorstellen das deshalb jetzt alles so schlecht sein soll. In diesem Sinne R I.P. und hoffentlich gibt's den schwabl noch lange!

29. Oktober 2015 um 23:41|Antworten|Gefällt mir1

Den Schwabl Wirt kenne ich seit 15 Jahren und durch die Nähe zu meinrm zu Hause kehre ich immer wieder einmal dort ein. Die Küche hat mich noch nicht zu echten Begeisterungsstürmen hingerissen, war aber immer eine solide Wirtshausküche, die noch nie Anlass zu wirklicher Beschwerde gegeben hat. Die Fülle an schlechtem Essen, von dem Andy2015 in seiner Review berichtet, ist für mich kaum zu glauben.

29. Oktober 2015 um 22:52|Antworten|Gefällt mir1

Danke für die Info! Aber es bringt vielleicht mehr sich direkt an den Besitzer des Lokals zu wenden.

29. Oktober 2015 um 20:48|Antworten|Gefällt mir
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. Februar 2015
Experte
hbg338
479 Bewertungen
59 Kontakte
Tester-Level 29
4Speisen
3Ambiente
3Service
11 Fotos1 Check-In

Der Schwabl Wirt befindet sich neben dem Straßenbahnmuseum in Erdberg. Das Lokal liegt in unmittelbarer Nähe zur U3 Station Schlachthausgasse. Auch die Straßenbahnlinie 18 und die Autobuslinie 77A und 80A halten in Lokalnähe. Also die öffentliche Anbindung ist recht gut gegeben. Was man von der Parkplatzverfügbarkeit trotz Parkpickerl nicht unbedingt behaupten kann. Etwas ungewöhnlich und auch selten für ein Wiener Gasthaus, es werden hier auch Fremdenzimmer angeboten.

Mein Erstbesuch liegt sich schon in etwa 25 Jahre zurück. Vor drei Jahren eine Weihnachtsfeier, das war es eigentlich obwohl ich tagtäglich berufsbedingt hier vorbeikomme. Kurz vor Weihnachten hatte ich mich entschlossen hier einzukehren doch das Lokal war voll besetzt was mich natürlich noch mehr ermutigte hier zu speisen. Heute war es soweit. Wie schon von einem Vortester angemerkt liegt der Schwabl Wirt niveaumäßig irgendwo zwischen Gasthaus Bauer und Amon. Vor dem Lokal befindet sich zu Weihnachtszeit ein Punschstand und in der warmen Jahreszeit der Gastgarten. Liegt zwar auf der ruhigeren Straßenseite des Lokals ist aber trotzdem nicht vergleichbar mit einem Innenhofgastgarten. Der Schankraum, in welchen man unmittelbar nach dem Betreten des Lokals gelangt ist der Nichtraucherbereich. Viel helles Holz, dazu helle Bodenfliesen und Verzierungen aus Gusseisen vermitteln einen freundlichen und hellen Eindruck. Des Weiteren gibt es noch verschieden Lokalbereiche in unterschiedlicher Größe die sich für diverse Feierlichkeiten in privater Atmosphäre eignen. Auch gibt es im Nichtraucherbereich und auch im Raucherbereich Toiletteanlagen sodass man als Nichtraucher nicht mit dem Raucherbereich konfrontiert wird. Ich als Nichtraucher bekam nach Rückfrage bei einer der beiden Servicedamen einen Platz im Schankraum zugewiesen.

Die Speisekarte wurde prompt überreicht und die Getränkefrage ebenso rasch gestellt. Den großen Apfelsaft gespritzt(€ 3,60) mangels Alternativangebot gleich bestellt. Die Karte umfasst alles was die Wiener Küche bietet, Dazu Saisonale Gerichte, wie z.B. Schwammerl-, Wild-, oder Fischwochen. Auch die Nachspeisenauswahl kann sich sehen lassen. Torten, Cremeschnitte oder der hausgemachte Mohr im Hemd stehen auf der Karte. Ich entschied mich für eine Frittatensuppe(€ 3,10) und das Alt Wiener Backfleisch mit Rahm-Gurkensalat(€ 14,80). Das Backfleisch wird meistens aus dem Beiried vom Rind gemacht oder wie hier beim Schwabl aus dem Schweinefilet(Lungenbraten). Das Fleisch wird vor dem panieren mit Senf und frisch gerissenen Kren eingestrichen und anschließend wie ein klassisches Schnitzel paniert und herausgebacken. Eine eher seltene und etwas in Vergessenheit geratene Wiener Spezialität.

Die Suppe wurde umgehend serviert. Klassisch in der kleinen Suppenschüssel mit etwas Suppengemüse verfeinert. Reichlich gefüllt mit Frittaten und obenauf frisch geschnittener Schnittlauch. Angenehm temperiert, sodass ich gleich loslegen konnte ohne mir wie meisten die Zunge und den Gaumen zu verbrennen. Farbmäßig war die Suppe etwas hell, und es fehlte mir auch der intensive Rindfleischgeschmack. Sie war gut, aber der Wow Effekt fehlte. Der kam jedoch bei den Frittaten. In stärkere Streifen geschnitten. Auch die Palatschinken dürften etwas dicker gewesen sein, denn die Frittaten waren nicht matschig sondern hatten noch etwa Biss. Genau mein Geschmack. Leicht mit etwas Salz nachgewürzt um den Geschmack etwas zu unterstützen. Ich war dank der Frittaten mehr als zufrieden.

Auch die Wartezeit auf mein Alt Wiener Backfleisch war nicht lange. Das Klopfgeräusch aus der Küche war der Garant das hier nichts vorbereitet war, sondern für mich frisch gemacht wurde. Denn so viele Gäste waren am Nachmittag nicht mehr im Lokal um zu speisen. Das Mittagsgeschäft war vorbei, also lag die Vermutung nahe das mein Fleisch geklopft wird. Vier Stück Fleisch, ein mittelgroßes und drei kleinere mit einem Stück Zitrone waren auf dem Teller. Dazu eine vollgefüllte mittelgroße Schüssel Gurkensalat. Diesen kostete ich als erstes. Für mich war er genial. Die Gurken in Kombination mit dem leicht süßlichen Rahm waren perfekt. Dazu sehr gut temperiert und nicht eiskalt. Am liebsten hätte ich ihn gleich verputzt, doch das Fleisch gehörte auch dazu. Dieses stand dem Salat jedoch um nichts nach. Perfekt paniert und von Ölresten befreit. Man schmeckte den frischen Krenn und den Senfgeschmack deutlich heraus. Jedoch nicht zu dominierend. Das Fleisch weich ohne irgendwelche Spuren von Fett oder Flaxen. 1a Qualität. Das Gericht entsprach komplett meinen Erwartungen und Erinnerungen an mein letztes auch sehr gutes Backfleisch.

Mein Fazit. Ein Wiener Gasthaus mit tadelloser Küche in schönem gepflegtem Ambiente. Die Servicedamen machen einen unauffälligen Job, wurden aber aufgrund der Tageszeit nicht unbedingt gefordert. Verstehen aber ihren Job was man beim Servieren bemerkt. Ein Lokal welches sich für Familienfeste oder zu einem gepflegten Wochenendessen anbietet, und auch absolut zu empfehlen ist. Vor allem passt das Preis Leistungsverhältnis.

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12 Kommentare|Zeige alle Kommentare

das glaube ich dir schon das das Weltklasse war. nur allein der vergleich ist ein wenig schwierig, der schwabl steht für gutbürgerliche wirtshausküche, der amon ist mehr gediegenes Restaurant der alte Klassiker teilweise neu interpretiert, aber wo die köche rein kochtechnisch schon sicher weit vorne sind. so kocht der amon eindeutig auf einem anderen Niveau und das macht er mmn sehr gut, ergo ist das essen dort für mich gesamt besser, aber eben schwerer vergleich. keinesfalls möchte ich den schwabl schlecht machen!!

26. Februar 2015 um 16:13|Antworten|Gefällt mir

Sollte ich mal Alt-Wiener Backfleisch probieren, dann wird's wohl eh bei einem Mal pro Jahr bleiben. Ich denke, dass ich mir da die zwei, drei Euro "Aufpreis" für's Originalrezept ohne billiges Schweinefleisch leisten kann.

26. Februar 2015 um 13:38|Antworten|Gefällt mir1

Erinnert mich irgendwie an eine Wiener Schnitzel Diskussion hier...(duckundrennweg)

26. Februar 2015 um 13:28|Antworten|Gefällt mir1
am 30. Dezember 2014
halifax7
3 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 1
4Speisen
3Ambiente
5Service

Nach dem ersten Besuch steht für mich fest, dass ich den Schwabl Wirt noch öfter aufsuchen werde.
Wir waren eine Gruppe von rund 30 Personen. Das Personal war überaus freundlich, flink, zuvorkommend und hatte trotz der Größe der Gruppe noch Zeit für kleine Scherzchen.
Die Speisen in ausgezeichneter Wirtshausqualität - ohne Schnickischnacki - waren köstlich und die Portionen ausreichend. Es gab keine einzige Beanstandung !!!
Sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis, schmackhafte saisonale Gerichte und Personal mit Wiener Schmäh .... so stell' ICH mir die Wiener Wirtshauskultur vor.

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am 10. Mai 2013
Leyla
10 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 2
5Speisen
4Ambiente
5Service

Der Schwabl Wirt ist inzwischen zu einem unserer Stammlokale geworden.
egal in welcher runde (geburtstag zu mehrt, zu zweit, oder auch mal mit freundin und grossem hund) fühlten wir uns immer wilkommen und sehr freundlich und herzlich bedient.
Ein etwas uriger schmäh gehört für mich einfach zu einem guten wirtshaus.
Die standardkarte ist vernünftig in ihrer auswahl und wird durch eine wochenkarte abgerundet.
Sonntag abends ist auch mal was aus, was ich persönlich eher positiv werte.
gekocht wird hier mit frischen Zutaten ohne viel Schnickschnack.
die Portionen sind gut, die speisen schnell am Tisch und die getränkeauswahl deckt alles ab.
sehr zu empfehlen ist das Backhendl mit kartoffel-Vogerlsalat das wir uns auch schon mal vorbestellen.
Von mir eine rundumempfehlung wenn man vernünftige österreichische Küche sucht

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am 7. Februar 2012
RolandS3
31 Bewertungen
4 Kontakte
Tester-Level 10
3Speisen
3Ambiente
2Service

Schwabl WIRT - der Name passt zur Gegend und zum Lokal. Gute Wiener Küche, netter, etwas groß geratener Gastgarten.

Seit Jahren feiern wir unsere Familienfeste dort - nicht weil er so gut ist, sondern weil der Schwabl halt in der nähe ist, große Extrazimmer hat und weil er am Sonntag offen hat.

Beim Personal merkt man manchmal, dass man nicht mehr im Botschaftsviertel vom Dritten ist. Warum erzählt folgende Anekdote vom 92. Geburttag vom Schwiegerpapa.

Wenn der Kellner neben dir steht und in die Rund brüllt "ERPFL GRÜN?" und zwar so laut, daß es sogar das Geburtstagskind hört und du nachfragen musst, was denn das sei "Erpfl Grün?" und du feststellst, daß das der Erdäpfelsalat mit grünem Salat ist, der eigentlich zu deinem schon gegessen Cordon bleu gehört hätte, dann führt das zu keiner guten Bewertung beim Service.

Das Essen ist immer gut ohne Ausreißer nach oben oder unten – gute Österreichische Küche ohne Spompanadeln. Auch bei Bier und Wein, gute Qualität, aber halt nichts Außergewöhnliches.

Deto bei den Nachspeisen passt immer alles, den Kaffee dazu kann man ruhig auslassen, denn der verdient nicht einmal ein „Gut“.

Im Großen und Ganzen kann man den Schwabl Wirt ruhig empfehlen, wenn einem der Amon zu teuer ist und das Gasthaus Bauer zu grad hat.

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:) nein, der war nicht schlecht operiert, der war schlicht und einfach unfreundlich.

14. August 2013 um 19:46|Antworten|Gefällt mir

es könnte natürlich auch sein, dass der Kellner eine schlecht operierte Hasenscharte hatte :) so wie Ínk´n-emm´l mit Gurkl oder ohne....

14. August 2013 um 19:19|Antworten|Gefällt mir

Ich füge also Er´pf´l-Grün zu PaniertOrsch mit Gemsal.....;)

14. August 2013 um 14:29|Antworten|Gefällt mir1
am 4. Dezember 2011
Martin1983
1 Bewertung
1 Kontakt
2Speisen
-Ambiente
0Service

Eigentlich wollten wir einen schönen 80er verbringen, aber trotz 10 Hauptspeisen durften wir keine 3 mitgebrachte Flaschen Babysekt öffnen ohne knapp 10 Euro zahlen zu müssen. Für mich ist das eine Frechheit und werde sicher nicht mehr kommen.

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9 Kommentare|Zeige alle Kommentare
Unregistered

Wenn Ihr euch keine Flasche Sekt in einem Lokal leisten könnt gibt es zwei möglichkeiten. 1) Lasst den Sekt einfach weck oder 2) Feiert zuhause dort könnt Ihr Sekt um € 2,90 die Flasche trinken. Denn Wirt deshalb schlecht zu machen weil Ihr nicht wisst was sich gehört ist eine Frechheit und der Wirt soll froh sein das Ihr nicht mehr kommt.

20. Oktober 2013 um 21:34|Antworten|Gefällt mir1

@SSW vom 27.12.2011 Weil deine Kommentare unbezahlbar sind! ;-)

6. Februar 2013 um 10:37|Antworten|Gefällt mir1

Lächerlich 3 Flaschen Babysekt mitzunehmen - wenn ich kein Geld zum Feiern hab, dann bleib ich eben zu Hause! Stoppelgeld hat´s schon immer gegeben - und nicht unberechtigt! Der Wirt will was verkaufen! Die Zeiten mit den mitgebrachten Sachen sollten eigentlich der Vergangenheit angehören!

6. Februar 2013 um 10:28|Antworten|Gefällt mir
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Bewertet am 04.12.2011

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