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Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Hochpreisig
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Öffnungszeiten
Mo
10:00-00:00
Di
10:00-00:00
Mi
10:00-00:00
Do
10:00-00:00
Fr
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Salon Plafond

Stubenring 5
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
MAK
Küche: International
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 226 00 46
Lokal teilen:

3 Bewertungen für: Salon Plafond

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 12. Februar 2016
Experte
PrinzessinisstdieErbse
48
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3Speisen
3Ambiente
3Service

Ja, ich war wiedermal sehr gespannt und neugierig als es hieß, der Herr Tim Mälzer beteiligt sich an dem neuen Projekt im MAK…
Ist er doch mittlerweile sehr in Prinzessinnengunst gestiegen, seine Bullerei in Hamburg ist sehr nett gelungen… auch wenn bei unserem ersten Besuch dort im Deli einiges schief ging… das ist aber eine andere Geschichte, und die wird hoffentlich zu Ostern umgeschrieben, da wird nämlich die Bullerei am Abend besucht….

Egal, jetzt geht es ja erstmal um den Salonplafond in meiner Märchenstadt….

Natürlich ist der Andrang kurz nach der Eröffnung dank der Berichterstattung in den Medien sehr groß gewesen, so bekommen wir auch nur noch einen Tisch für vier im vorderen Bereich, der ist für meinen Geschmack wirklich zu eng gestellt… Schließlich muss ich dem Nachbarstisch nicht unbedingt in die Suppe schauen können….

Das Service sehr nett und bemüht, nur war es ein wenig am Rudern, entschuldigte sich aber auch entsprechend für die teils doch sehr langen Wartezeiten….

Und dann ging es los:
Geräucherte Entenbrust, Zwiebel, Chicorée – sehr brav gemacht

Kalbstafelspitz , Avocado, Fenchel – ein wenig zu trocken geraten, aber sehr gut mit dem Gemüse kombiniert

Die Überraschung unter den Vorspeisen war das Charaktergemüse mit Kümmelkrokant und gereiften Käse… wobei wir uns unter gereiftem Käse etwas anderes vorstellten.. handelte es sich doch um kleine Ziegenkäsebällchen…. Aber das Charaktergemüse wirklich schön präsentiert, knackig gekocht und sehr gut abgeschmeckt

Bei den Hauptspeisen wird großer Augenmerk auf sous vide gelegt…. Wir nahmen einmal Kalbsrücken, einmal Rinder Onglet und einmal Schweinebauchrippen, und hol mich der böse Wolf, traf schon wieder Prinz in die Vollen mit seiner Wahl, nämlich den Rippen… nicht nur dass die Portion eben gerufenen Bösewicht auch satt gemacht hätte, auch der Geschmack war wirklich sehr gut.

Der Kalbsrücken war auch fein, wo hingegen das Rinder Onglet von der Qualität leider nicht so überzeugte.

Bei den Beilagen hält man sich bewusst bescheiden, entweder Blatt- oder Rotkrautsalat und Erdäpfelpüree, gestampfter Kürbis, überbackene Fleckerln und dicke Pommes

Außerhalb der Sous vide - Geschichten wurde von uns noch das Lamm mit Spitzkohl und Cranberries verputzt, gut gegart und abgeschmeckt, die Portion könnte vielleicht einen Tick größer sein.

Und weil ja bald Weihnachten war…. hihi…. gönnten wir uns noch zum Dessert:
Schokolade, Mango, Haselnuss und einmal Mandarine, Lebkuchen, weiße Schokolade… und bei meiner Prinzessinnen-Ehre…. Alleine die Desserts sind schon ein Grund wiederzukommen! Selten so ein gutes weißes Mousse gegessen!
Fazit: Ich hoffe die Geister der Vorbetreiber sind nun endgültig aus diesen Gemäuern vertrieben, es weht ein angenehm frischer Wind durchs MAK, sehr sympathisch, teilweise noch ein wenig ausbaufähig, aber auf den lauschigen Garten freut sich Prinzessin jetzt schon… und ist schon wieder neugierig…. Auf das, was wohl im Frühling auf der Dessertkarte steht!

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am 4. Februar 2016
monzi
3
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1
4Speisen
3Ambiente
3Service

Das Lokal hat durch die Umgestaltung nicht nur gewonnen: Mir hat der originelle Luster am Eingang gefeht, wir hatten einen Tisch am leider undichten Fenster es hat so gezogen, dass wir uns wegsetzen mussten.
Positiv ist, dass die Bar jetzt in den hinteren Teil verlegt wurde und man im Sommer auf einer vergrößerten Terasse essen kann. Das Servicepersonal war mir zu schnoderig für ein Restaurant in dieser Preisklasse. Die junge Dame hatte leider überhaupt keine Ahnung vom österreichischen Wein. Womit wir beim größten Kritikpunkt sind: der Wein. Da wir keine ganze Flasche trinken wollten, hielten wir uns an die offen angebotenen. Grüner Veltliner aus Gobelsburg war ok auch preislich, beim Rotwein, der günstigste um stolze € 5,5/Achtel war durchwegs von Qualität der sprichwörtlichen Literware.
Das Essen war sehr gut, Onglet vom Rind Sous-Vide gegart ist ein Genuss, Kalbsrücken ebenfalls. Ich habe jedoch den Bezug zur österreichischen Küche vermisst.
Alles in allem hatte ich nicht das Gefühl, das der Besuch in diesem Restaurant einer Wiederholung bedarf.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 3. Jänner 2016
VivaLaVida
1
1
2Speisen
4Ambiente
3Service

Erster Besuch im neuen Lokal von deutschen "Starkoch" Tim Mälzer im MAK. Das Ambiente hat durch den Umbau gewonnen, zwar nicht an architektonischer Qualität, aber an Behaglichkeit. Schaut jetzt aus wie eine amerikanische Brasserie (sehr international, aber sehr ok).
Der Gast wird kumpelhaft leger begrüßt, rasch und effizient zum Tisch gebracht (Reservierungssystem open table). Passt.
Die Karte (in Form eines kleinen Heftchens ist bei schummrigem Licht nur mit Handy-Licht zu lesen) ist eher merkwürdig, man kann auch originell dazu sagen. Kaum ein "wienerisches" Gericht. Alles sehr gewollt und schischi. Als Vorspeise (ein überteuertes Schnittchen Kalbstafelspitz - 16,- €) ist ok, aber fad. Der "Wintersalat" ist eine beliebige Salatmischung mit kaum einem Dressing, völlig ambitionslos und geschmacklos. Die Käse-Kartoffelkroketten in einer Pilzsauce waren das Beste (auch maßlos überteuert). etc. Irgendwelche (angeblich speziell niedergarig gedünstete) Pilze mit Salsa-Tip, na, ja. Nachspeisen durchaus durchschnittlich, bescheidene Auswahl.
Weinangebot ist ok, aber auch nicht herausragend. Kellner war bemüht, hatte aber keine Ahnung, von welchem Winzer der "Gelbe Muskateller" sei. Das angebotene "rote" Zwickl-Bier wurde zunächst vergessen und als "helles" Zwickt serviert. Pfiff gibt es nicht.
Brot (serviert im modischen Papiersäckchen - hier würde man "Tüte" sagen), Salz, Olivenöl und Rahm-Tip als "Welcome" waren sehr gut (das beste des Abends).
Die Hintergrund-Musik (fast im Vordergrund) gehört mit zum Besten des Lokals.
Unterm Strich: Ein architektonisch gelungener Versuch das MAK neu zu "bespielen", hätte jedes Potential zum Erfolg. Mit dieser Karte und der durchschnittlichen Qualität zu Hamburger Preisen wird das ein "Strohfeuer" bleiben. Wiens Foodies-Karawane zieht jetzt mal durchs MAK und bleibt dann aus - wie beim Mercado (in Konkurs) und vielen getypten Lokalen mehr.
Vielleicht sollten die Figlmüllers oder Plachuttas das Lokal von Mälzer (ist eh nur Aushängeschild) übernehmen. Es hätte viel Luft nach oben.

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Bewertet am 03.01.2016

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