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Sa, 4. Februar 2023
In der Umgebung

Rinderwahn

Weihburggasse 3, 1010 Wien
Küche: Amerikanisch, Internationale Küche
Lokaltyp: Restaurant, Fastfood, Imbiss
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Vorspeise beim Mittagsmenü - Rinderwahn - WienPulled pork burger - Rinderwahn - WienChicken Charlie Burger - Rinderwahn - Wien
Rinderwahn - WienRinderwahn - WienDer Rinderwahnburger - Rinderwahn - Wien20 Fotos

Bewertungen (0)

am 9. Oktober 2016
purplex
Level 9
SpeisenAmbienteService
Mittlerweile war ich bereits zwei Mal im Rinderwahn, und der positive Eindruck des ersten Besuchs hat sich für mich bestätigt. Die Räumlichkeiten des Lokals sind zu Beginn etwas kühl (Fliesenwände, hohe Tische, etwas "Durchzugsstimmung") aber der hintere Bereich mit den Sitznischen und "norma...Mehr anzeigenMittlerweile war ich bereits zwei Mal im Rinderwahn, und der positive Eindruck des ersten Besuchs hat sich für mich bestätigt.

Die Räumlichkeiten des Lokals sind zu Beginn etwas kühl (Fliesenwände, hohe Tische, etwas "Durchzugsstimmung") aber der hintere Bereich mit den Sitznischen und "normalen" Tischen kann durchaus als gemütlich bezeichnet werden.
Man wird nett empfangen und zu einem Tisch begleitet, die Karten überreicht und - wenn man möchte - wird einem Zeit gelassen um die diversen Aperitifs, Gin Tonic Variationen etc. durchzublättern oder man bestellt gleich.

Ich hatte bereits einen köstlichen Gin Tonic (mit einem sehr angenehmen Rosenaroma im Tonic) beim ersten Mal probiert, also wählte ich beim zweiten Besuch einen Aperol Spritz, der für mich perfekt zusammengemischt war.

Bürgertechnisch wurde es diesmal der "Blaue Toni", mit Blauschimmelkäse und Birnenchutney. Die Burger waren allesamt fantastisch. Der Burger besteht in jedem Fall aus einem mächtigen Beef Patty, welches zart und dezent gewürzt ist (Hauptaugenmerk liegt hier definitiv auf dem absolut hochwertigen Faschierten) und wie gewünscht Medium serviert wird. Der Burger Bun ist eine flaumige, recht üppige Angelegenheit aber fügt sich gut mit den restlichen Zutaten, die auch nicht enttäuschen. Alles in allem ein sehr stimmiges Burger-Erlebnis, für mich bislang der beste Burger in Wien.

Der "Kalorienwahnsinn", das sind panierte und frittierte Käse-Macaroni-Bällchen, ist auch definitiv ein Versuch wert (aber die teilt man sich am Besten dazu, außer man ist ein sehr starker Esser).

Somit bleibt nur zu sagen, dass ich dieses Lokal und die Burger hier wärmstens weiter empfehlen kann und dass ich sicher wieder kommen werde!
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1 Kommentar

Ich kann mir nicht helfen: Ich mag einfach nicht in ein Lokal mit diesem Namen gehen.

14. Okt 2016, 00:37·Gefällt mir1
am 19. August 2016
Gastronaut
Experte
SpeisenAmbienteService
Als Vorspeise teilten wir uns etwas, das bereits auf der Karte den Namen „Kalorien Wahnsinn“ trägt und dieser Name ist tatsächlich keine Untertreibung, handelt es sich dabei doch um panierte und frittierte Bällchen, deren Inneres nichts anderes als Cheddar-Makkaroni ist. Natürlich wird Mayonnaise...Mehr anzeigenAls Vorspeise teilten wir uns etwas, das bereits auf der Karte den Namen „Kalorien Wahnsinn“ trägt und dieser Name ist tatsächlich keine Untertreibung, handelt es sich dabei doch um panierte und frittierte Bällchen, deren Inneres nichts anderes als Cheddar-Makkaroni ist. Natürlich wird Mayonnaise dazu serviert und damit das schlechte Gewissen etwas beruhigt wird, noch einige eingelegte Gurken. Nachdem aber nach der Konsumation dieser wirklich köstlichen, aber auch bleischweren Bällchen kaum Platz mehr für das schlechte Gewissen ist, löst sich dieses Problem somit von selbst.

In Sachen Kuh entschied ich mich für einen Burger namens „Scharfe Resi“, der neben 250 Gramm Rindfleisch auch noch Cheddar, grüne Chilis, Pfefferoni, saure Gurkerln, Tomate und Salat beinhaltet. Selbstverständlich habe ich diesen Burger medium bestellt und auch auf den Punkt so bekommen. Diese wunderbare Mischung aus Röstaromen und intensivem Fleischgeschmack in einem flaumigen, aber nicht zu süßen Brioche-Brötchen war genau das, was für mich einen echten Traumburger ausmacht. Alleine beim Gedanken daran läuft mir jetzt schon wieder das Wasser im Mund zusammen..,
Auf der vegetarischen Seite des Tisches wurde der „Veggie-Wahn“ geordert. Hier wird die Brioche mit einem mit mehreren Sorten Käse gefüllten und gebackenen Portobello-Pilz und Avocados gereicht. Die Kombination ist in den USA längst ein Klassiker und wird auch hier bei sämtlichen Vegeteusen einschlagen. Und das zu Recht, denn die Huth’sche Version des „Shroom Burgers“ so köstlich wie sie einfach ist. Puristen würde ich sogar empfehlen, die Avocado abzubestellen. So kommt der Pilzgeschmack in Kombination mit der rauchigen Barbecue-Sauce noch besser zur Geltung.

In Sachen Beilagen hatten wir sowohl Pommes frites (gut wie immer bei den Huths), Süßkartoffelpommes (überraschend gut) und einen eher mauen Coleslaw. Der Krautsalat war viel zu wässrig und damit vollkommen lätschert. Die sonst so gute Mayonnaise ist fast vollkommen untergegangen und insgesamt glaube ich, dass das geschnittene Kraut nicht richtig „gebrochen“ also vor der Weiterverarbeitung eingesalzen wurde. Was hier auf alle Fälle aber positiv auffällt, ist, dass auf sämtlichen Tischen Flaschen mit Ketchup und Senf stehen. Das ist insofern bemerkenswert, weil andere Mitspieler im Kampf um die Gourmet Burger mitunter gleich einen ganzen Euro für ein kleines Gläschen Ketchup verlangen, was oft am Rande der Dreistigkeit vorbeischrammt.

Der allergrößte Burger im „Rinderwahn“ heißt auch genauso und kommt mit gleich zweimal Fleisch daher. So sehr ich auch gerne meine Männlichkeit unter Beweis stelle, ich denke, dieses Teil hätte ich nur dann bewältigen können, wenn ich die Vorspeise, die Beilagen und leider auch das Bier weggelassen hätte…Beim nächsten Mal vielleicht.

Was ich sehr wohl noch versucht habe, ist der „Eitle Gockel“, ein Hühnerfleisch-Burger aus Brustfleisch, Tomaten, Salat, Gurken, Mayonnaise und Erdnussbutter. Vor allem Letztere war für den Geschmack ausschlaggebend. Ich mochte die Kombination, dachte mir aber auch, dass hier eine grobe Erdnussbutter vielleicht besser wäre als die verwendete feine. Gleichzeitig war mir aber klar, dass ich hier im „Rinderwahr“ zukünftig weiter der Kuh zugetan sein werde.
Insgesamt sind Gabi und Robert Huth mit ihrem „Rinderwahn“ zwar nur auf einen fahrenden Zug aufgesprungen. Aber ihre Erfahrung in Sachen Logistik, Qualität, Gastfreundschaft und vor allem ihrem klaren Bestreben alles so einfach wie möglich zu halten, wird dafür sorgen, dass sich dieser Rinderwahn sehr schnell ausbreiten wird. Und nachdem ich mich bei meinem Besuch definitiv damit angesteckt habe, scheint eine Heilung davon eher unwahrscheinlich…
Süßkartoffel Fries - Rinderwahn - Wien"Scharfe Resi" - Rinderwahn - Wien"Veggie-Wahn" - Rinderwahn - Wien
Hilfreich15Gefällt mir8Kommentieren
1 Kommentar

Ich stimme Dir zu, Gastronaut, mit einer Ergänzung: 1 € für Ketchup bei einem Burger zu verrechnen, schrammt an der falschen Seite der Dreistigkeit vorbei.

19. Aug 2016, 13:35·Gefällt mir1
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