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Speisen
Ambiente
Service
30
32
30
Gesamtrating
31
10 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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PIZZERIA TRATTORIA SALIERIPIZZERIA TRATTORIA SALIERIPIZZERIA TRATTORIA SALIERI
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PIZZERIA TRATTORIA SALIERI Info
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
VISA BANKOMAT
Öffnungszeiten
Mo
10:00-24:00
Di
10:00-24:00
Mi
10:00-24:00
Do
10:00-24:00
Fr
10:00-24:00
Sa
10:00-24:00
So
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PIZZERIA TRATTORIA SALIERI

Seilerstätte 17
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Italienisch
Lokaltyp: Pizzeria, Trattoria
Tel: 01 513 86 48Fax: 01 513 86 48
Lokal teilen:

10 Bewertungen für: PIZZERIA TRATTORIA SALIERI

Rating Verteilung
Speisen
5
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3
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 5. Mai 2016
Besserwisser
44
1
13
3Speisen
3Ambiente
3Service
3 Fotos1 Check-In

Durch Zufall bin ich heute sozusagen ins Salieri reingestolpert. Der Gusto auf Pizza war erwacht, am Feiertag sind die Lokale in den Öffnungszeiten ja eingeschränkt.

Das Personal, frühabends noch auf Gäste wartend, wies mir einen freien Tisch im Aussenbereich zu. Es waren derer einige.

Rasch ein helles Zipfer bestellt, das wohlgekühlt auch zügig serviert wurde.

Meine Wahl fiel auf eine Pizza Diavolo, getoppt mit Champignons. Nach etwa 10 Minuten wurde der Teigfladen serviert. Gross, im Inneren Bereich gleich dick wie Aussen. Der typisch saftige innere Teil mit aufgebackenem äusserem Rand, der für mich die wahre Pizza ausmacht, ward nicht vorhanden. Reichlich, aber dennoch nicht zu stark belegt bekommt die Pizza ein durchschnittliches Rating.

Der Servicelevel des Personals ist zum Schluss hin abgefallen, ich habe drei mal um die Rechnung gebeten und cirka 15 Minuten gewartet.

Fazit: Insgesamt in Ordnung, weder Pizza noch Ambiente werden mir in Erinnerung bleiben.

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am 24. November 2015
Experte
bluesky73
258
31
29
3Speisen
3Ambiente
3Service
6 Fotos1 Check-In

Wochenende in Wien. Am frühen Nachmittag meldet sich nach gefühlten 1000 besuchten Geschäften der Hunger und wir suchen eine passende Gelegenheit, ihn zu stillen. Das Salieri liegt auf unserem Weg und macht von außen keinen schlechten Eindruck. Der schnelle Check auf ReTe bringt keine negativen Überraschungen zutage – hier bleiben wir.
Über ein paar Stufen geht es ins Lokal, unten angekommen steht man auch gleich direkt im L-förmigen Gastraum. Geschätzte 30 Tische stehen in Dreierreihen, außer uns sind rund 10 Gäste anwesend.

Wir werden freundlich begrüßt und von einem Kellner an einen Vierertisch an der Wand geleitet, man bietet uns an, die Mäntel zur Garderobe zu bringen. Die Speisekarten werden uns überreicht und wir bekommen ein Kerzerl auf den Tisch, das für uns entzündet wird. Die Menage ist blitzsauber, die weißen Tischtücher werden beim Wechsel sehr akkurat drapiert.

Die Karte ist gut strukturiert, aber sehr umfangreich – es dauert seine Zeit, bis man einen einigermaßen guten Überblick über das Angebot bekommen hat. Die Getränke werden abgefragt – wir sind durstig und bestellen eine Flasche San Pellegrino, die wenig später als Römerquelle verkleidet auf den Tisch kommt. Immerhin steht auf den Wassergläsern San Pellegrino :-) .

Unsere Speisenwahl nimmt Kellner Nummer 2 auf, der wesentlich extrovertierter agiert, als Kellner Nummer 1. Er tänzelt durchs Lokal, filetiert Fische für Gäste, konversiert dort und da, bringt aber auch ein wenig Unruhe ins Geschehen. Neben den beiden Herren agiert noch eine junge Dame im Hintergrund, der Chef lässt sich hin und wieder blicken und begrüßt vermeintliche Stammgäste.

Das Ambiente empfinden wir als recht angenehm, mit der Deko wurde es nicht übertrieben und die vielen Pflanzen lockern die Atmosphäre zusätzlich auf. Obwohl man im Souterrain sitzt fühlt man sich nicht so. Bei größerem Gästezustrom vermute ich einen etwas höheren Lärmpegel – während unseres Besuches war typisch italienische Hintergrundmusik in angenehmer Lautstärke zu hören.

Gute zehn Minuten nach der Bestellung wird das Pizzastangerl (ohne Knoblauch, Euro 2,90) serviert. Wenig später folgt die dazugehörige Minestrone (Euro 5,50) von Fr. bluesky. Auf den ersten Blick erinnert das Gericht an eine normale ungebundene Gemüsesuppe, wie man sie kennt – Nudeln oder Reis als Einlage wurden nicht verwendet. Das verwendete Wurzelgemüse erscheint frisch, geschmacklich ist die Suppe sehr stark gewürzt und hinterlässt einen scharfen Abgang.

Risotto ai Porcini (Euro 12,90). Das Gericht kommt in passabler Portionsgröße auf den Tisch, einige gehobelte Hartkäsespäne markieren den Gipfel des Reishügels. Der Reis selbst ist für meinen Geschmack ein wenig zu „trocken“ – ich mag Risotti lieber etwas cremiger. Geschmacklich gibt’s aber wenig auszusetzen, die Steinpilzstücke sind nicht zu knausrig eingesetzt.

Beim Abservieren werden wir zwar gefragt, ob alles zu unserer Zufriedenheit war, die Frage nach Kaffee oder Nachspeise bleibt allerdings aus. Kein Problem – wir haben im Hinblick auf das Abendessen ohnehin geplant, nur eine Kleinigkeit zu essen und bitten um die Rechnung.

Die kommt kurz darauf an den Tisch und weist knapp über 27 Euro aus – nicht günstig, aber aufgrund der Lage nachvollziehbar.

Zum Fazit: Das Salieri liegt unweit von Kärntnerstraße und Ronacher ein ganz kleines Stück abseits der touristischen Trampelpfade. Das Lokal selbst hinterlässt einen angenehmen Eindruck, ein „Souterrain-Charakter“ wie er durch die Lage entstehen könnte, wird durch die gefällige Innengestaltung vermieden. Das Service war bei unserem Besuch phasenweise aufmerksam, phasenweise nicht sehr präsent. Die von uns gegessenen Speisen waren durchschnittlich, die Minestrone wurde sehr speziell interpretiert. Für den spontanen Besuch waren wir nicht unzufrieden, würden aber auch nicht zwingend wiederkehren. Mit den etwas höheren Preisen muss man in der Lage rechnen.

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am 19. Oktober 2015
Experte
Alzi
184
4
22
4Speisen
4Ambiente
4Service
1 Check-In

Man betritt das Lokal über eine kleine Treppe nach unten, ist also im Souterrain. Der erste Eindruck ist gut, es ist ein wenig kalt, es ist Mitte Oktober vorbei, das Ambiente ist sauber und so, wie sich ein Wiener ein italienisches Lokal vorstellt. Die lange Tafel für unsere Gesellschaft von rund 25 Personen ist gedeckt mit Kerzen auf den Tischen. Es ist Sonntag Mittag, auch andere Tische sind besetzt. Die Ober sind kompetent, das Essen kommt nach nur kurzer Wartezeit. Die Auswahl an Speisen ist riesengroß (allein 18 verschiedene Nudelgerichte und 26 verschiedene Pizzen!) und wird in der Karte übersichtlich dargestellt. Große Überraschung: die Portionen sind groß! Und das bei angemessenen Preisen. Insalata Mista um € 4,90 Antipasti kommt in einer großen Schüssel. Antipasti misto (sehr reichhaltig) um € 10,90 reicht locker für zwei Personen. Die Pizza Pescatore mit Muscheln, Calamari und Shrimps um € 13,90 ist knusprig, mit dem Belag wurde nicht gespart. Natürlich kann man jede Nudelsorte auf der Karte auf Wunsch mit jeder Sauce kombinieren. Die Gnocchi carbonara um € 9,90 sind so, wie man sie in einem guten Lokal erwartet. Calamari alla griglia mit Rosmarinkartoffeln und Spinat um € 17,90 ist eine große Portion mit sechs großen Calamari im ganzen. Der Branzino (Wolfsbarsch) alla Griglia mit Rosmarinkartoffeln um € 22,90 ist ein großer Fisch, der auf Wunsch vom Ober filetiert wird. Für Nachspeisen, wie Profiteroles, Tiramisù oder Panna Cotta, alle um € 5,50 hatten wir leider keinen Platz mehr. Der Kaffee zum Schluß war eine feine Röstung und hat ausgezeichnet geschmeckt. Kalt war uns dann nicht mehr, aber auch nicht richtig warm. Es gibt noch einen weiteren Raum, der über eine Treppe erreicht werden kann und dann wirklich im Keller ist und auch wirklich kalt ist. Vorsicht ist bei der obersten Stufe geboten: sie ist ein großes Stück höher als alle anderen Stufen und sicherlich ein Quell an Stürzen, entweder bergauf, tut nicht so weh, oder bergab, tut sicher sehr weh. Fazit: Qualität der Speisen und des Personals sehr gut, zum Besuch zu empfehlen.

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am 7. Dezember 2014
jorgeViena
6
1
2
3Speisen
3Ambiente
2Service

In der Not einen Tisch am Weihnachtseinkaufsamstag zu ergattern sind wir, da ich dieses Lokal eigentlich von Mittags in guter Erinnerung hatte, auf die Idee gekommen, dort einen Tisch zu bekommen. Gesagt getan, angerufen und mit Müh und Not noch einen Tisch bekommen.
Beim Eintreten gleich zum noch nicht gedeckten Tisch geleitet worden, der sich leider neben dem Eingang befunden hatte und es dort doch immer recht frisch wurde, sobald die Türe zu lange offen war.
Davon ließen wir uns nicht abschrecken.
Es wurde recht schnell die Speisekarte gereicht, die sehr standardisiert wirkt, aber alles was Italien zu bieten hat vorweisen konnte.
Die Getränkeauswahl hat leider wenig zu bieten, wir entschieden uns dann doch noch für eine Flasche Wein, die leider qualitätsmäßig nicht dem Preis entsprochen hat, außerdem zu warm war. Beim Wasser wurde auch nicht Mit Gas gebracht, wie bestellt sondern ohne, kann in der Hektik passieren, speziell wenn das Lokal voll ist. Beim Eindecken wurde das Besteck eher hingeknallt, als eingedeckt, dafür wurden wir mit Menage, Pfeffermühle, Öl und Essig Menage sowie KnoblauchSauciere und dem scharfen Öl regelrecht zugestellt, Brot wurde keines gereicht. Beim Nachfragen wurde nur ein Rosmarin-Brot und Knoblauchbrot offeriert, natürlich gegen Aufpreis, für ein italienisches Restaurant eigentlich eigenartig.

Zu den Speisen:
Bistecca war ok, die Portion überschaubar, das Vitello Tonnato war geschmacklich sehr gut, die Tagliattelle mit den Rinderfiletspitzen war nicht gewürzt, Salz und Pfeffer war zum Glück in Reichweite, und wo Filetspitzen drauf steht muss nicht zwingend auch welche drinnen sein. Bei Kalbschnitzerl in Weißweinsauce war viel zu viel Mehl drauf dass es pappig geschmeckt hat, die Muscheln in Weißweinsauce hätte man sich eher sparen können, da eher zäh, der Sud fast nicht vorhanden war und sehr knoblauchlastig. Auch da sei angemerkt, dass kein Brot gereicht worden ist, sowie zum Vitello Tonnato auch nicht. Auf Anfrage ob es Weißbrot gäbe, nein gibts nicht, nur Knoblauchstangerl und Rosmarinbrot. Pizzabrotstangerl gab es erst nach dem 2 nachfragen, dafür ca 7 bis 9 min später, wo die Muscheln schon kalt waren.

Während der ganzen Zeit wurde der Wein nicht nachgeschenkt, das Wasser nicht nachgeschenkt und es wurde auch nicht nachgefragt ob es noch was sein darf. Es wäre sicher noch die eine oder andere Flasche getrunken worden, wären wir gefragt worden. Beim Abservieren wurden wir gefragt ob alles in Ordnung war und bei der Reklamation der Muscheln und des Kalbschnitzerl wurden wir es schnell abgetan mit, Opps, kann passieren. Nicht mehr und nicht weniger. Nachdem wir rasch um die Rechnung gebeten haben, da wir von Qualität und der Servicegeschwindigkeit des Abends eigentlich schon genug hatten, wurden wir vom Restaurantleiter noch einmal gefragt, ob alles in Ordnung sei, das selbige wiederholt, kam nur eine lapidare Antwort "... wir haben heute schon soviele Portionen verkauft, die müssen gut sein... das nächste Mal koche ich persönlich für Sie..." bla bla bla. Kein wirkliches Entschuldigung, kein Grappa als Wiedergutmachung... Schlechtes Kundenservice meiner Meinung nach.

Beim Verabschieden durch einen weiteren Kellner, wieder gefragt ob alles in Ordnung war... kein Kommentar.

Conclusio, ein gut gehendre Reinfall mit vielen Touristen und doch einigen Einheimischen. Preise Innenstadt Niveau aber nicht mit Qualität die man sich doch ein wenig erwarten könnte. Man hat das Gefühl der Massenabfertigung, daher ist ein weiterer Besuch leider ausgeschlossen.

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am 2. Oktober 2013
xoxoxo79
34
1
8
4Speisen
4Ambiente
4Service

Ein spontaner Besuch dieser mir vorher unbekannten Pizzeria - mit klein wenig mulmigem Gefühl, ob es nicht eine Touristenfalle sein könnte. Das hat sich für meine Begleitung und mich nicht bestätigt. Wir bestellten beide einen Salat - Insalata Pecorino und Insalata Tonno plus Knoblauchbrot. Sehr ansehnlich angerichtet, ausreichend am Teller und in Ordnung. Gut, bei Salat kann nicht viel schiefgehen. Die dazu bestellte Flasche Prosecco war mild und süffig, genau richtig für einen Damenabend. Die Nachspeisen waren auch in Ordnung: mein Panna Cotta war leicht und nicht zu süß - wie es sein soll. Die Profiteroles meiner Begleitung waren erschlagen vom Schlagobers und fielen daher sehr üppig aus. Gegen das Ambiente ist nichts zu sagen, wir fühlten uns wohl. Die Bedienung war sehr freundlich mit einer guten Portion Charme. Dieses Lokal ist sicher einen weiteren Besuch wert.

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am 17. September 2013
Dieandrea
1
1
0Speisen
2Ambiente
0Service

Die unfreundlichsten und unfähigsten Kellner die man sich nur vorstellen kann. Absolute Warnung vor diesem Lokal!

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Letzter Kommentar von am 17. Sep 2013 um 17:39

Ihr Einsatz, Unregistrierter!

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am 27. Juni 2013
Experte
adn1966
80
48
22
2Speisen
3Ambiente
4Service
1 Check-In

Der Gusto auf Pizza kam überfallsartig. Die Liebste und ich wollten gerade das auf der Seilerstätte geparkte Auto besteigen und nach Hause fahren, wir hielten kurz inne und mein „Eine Pizza wäre jetzt schon was Feines“ wurde von der Liebsten mit einem „Let’s!“ beantwortet.

Rund 50 Meter weiter sahen wir das „Salieri“ und ich erinnerte mich daran, schon vor Jahren einmal in diesem Restaurant gegessen zu haben. Nun riecht es gastronomisch in dieser Gegend ja förmlich nach Touristenlokalen, entsprechend groß unsere Skepsis. In unser beider Erinnerung war das Lokal nicht negativ besetzt, ein kurzer Check auf ReTe offenbarte allerdings sehr durchwachsene Bewertungen. Für die Speisen gab’s kürzllich eine magere 2 von Nokomo, hautschi vergab eine 4, ein(e) TesterIn namens honig adelte das Lokal in einer recht kurzen Review sogar mit der Höchstnote, der Gastronaut wiederum war bitter enttäuscht. Nun ja, umso größer die Versuchung, sich selbst ein Bild von dieser Trattoria-Pizzeria zu machen.

Das Lokal ist recht groß und war bei unserem Eintreten schon beinahe voll. Der Hauptraum, in dem auch die Schank und die Küche sind, ist zur Gänze Nichtraucherbereich, unsere Frage nach einem Rauchertisch quittierte der freundliche Kellner mit der Auskunft, in einem zusätzlichen Gastraum im Keller, der zur Zeit allerdings nicht in Betrieb war, könne man rauchen. Er würde den Keller für uns allerdings durchaus öffnen und erleuchten, wir könnten gerne dort einen Tisch haben.

Um nicht ganz alleine im Keller zu sitzen, entschieden wir uns dagegen und beschlossen, auf die Zigarette zwischendurch und danach eben zu verzichten.

Das Ambiente lässt sich am Einfachsten mit „einfach und doch nicht unelegant, gemütlich, aber ohne Kitsch“ beschreiben. Sieht durchaus italienisch aus, recht nett. Die recht umfangreiche Karte bietet querbeet das Meiste, was einem zu italienischer Küche einfällt, Pasta, Fisch- und Fleischgerichte, sowie eine große Pizzaauswahl. Einige offene Weine, dazu eine separate Weinkarte.

Uns gelüstete es nach Pizza, wir bestellten wie folgt: die Liebste wählte eine Pizza Rusticana (Tomaten, Käse, Champignons, Artischocken, Oliven, Ei), als Extrawunsch Rucola instead of Ei, die Pizza schön knusprig und bitte scharf und mit Knoblauch. Ich entschied mich für eine Pizza Mafioso, die von vorne herein als scharf gekennzeichnet war, mit Tomaten, Käse, Schinken, Speck, Salami und Pfefferoni. Für mich sollte es ebenfals knusprig sein, schaaaaarf und mit Knoblauch. All das wurde vom Kellner notiert, zusätzlich empfahl er uns auf Nachfrage nach einem guten Chianti eine Flasche „Chianti da Vinci“, - sure, why not. Und eine Flasche San Pellegrino. Passt.

Der Mix des Publikums bestand vorwiegend aus Touristen, sowie offenbar Geschäftsleuten aus der Gegend. Das Lokal war mittlerweile zur Gänze voll, der Stresslevel von Service und Küche stieg merklich. Erstaunlich und erwähnenswert, dass trotz Stress in einem wahrlich nicht kleinem Lokal der Service tadellos funktionierte. Die Getränke kamen sehr schnell, und auch sonst merkte man die Aufmerksamkeit des Personals, das den Gastraum ständig im Blick hatte. Hier gab’s kein Herumstehen, plaudern oder mit den Handys spielen, ständig wurde serviert, abserviert, kasssiert, aber auch gefragt, ob alles in Ordnung sei.

Es kamen die Pizze. Sie sind recht groß, die Teigfladen, ohne aber über den Tellerrand zu hängen, preislich in der 10 – 13 Euro Gegend angesiedelt. Bei der Liebsten wurde der extra bestellte Rucola vergessen, ein Lapsus, den unser Kellner allerdings sofort korrigieren ließ. Verziehen. Das Olio di Peperoncino und der Knoblauch wurden separat in zwei Saucieren gereicht, es konnte also losgehen.

Das Fazit vorweg: ich habe schon viel schlechtere Pizze in Wien gegessen, ich habe einige, wenige, viel bessere gegessen, die mir allerdings in Erinnerung bleiben werden. Was ich hier auf dem Teller vorfand, kommt über die Worte „standard“ und „ja eh ganz gut“ leider nicht hinaus.

Mit Gott sei Dank frischen Champignons präsentierte sich die Rusticana der Liebsten tatsächlich recht knusprig. Artischocken ganz ok, der Schinken geschmacklich nicht schlecht, gleichwohl ich die verdächtige quadratische Form zu erkennen glaubte. (Es gilt die Unschuldsvermutung). Der Käse war in der Karte nicht als Mozzarella angegeben, sondern nur als „Käse“, und tatsächlich konnte dieser nicht sehr viel. Schon schlimmeres auf einer Pizza gesehen, aber auch schon viel besseres. Der Teig war insgesamt geschmacklich nicht schlecht, allerdings doch recht labbrig, speziell auf meiner „Mafioso“. Ich habe den Verdacht, dass der Pizzaiolo meinen Wunsch nach „knusprig“ der Tatsache geopfert hat, dass ihm das Ei in der Mitte des Fladens beinahe verbrannt wäre. Nun ja.

Auch die Salami auf meiner Pizza verdient maximal das Prädikat „standard“, allein der Speck war geschmacklich tadellos. Die auf der Karte angekündigte Schärfe fand sich in Form eines sehr kleinen, wenn auch frischen und durchaus potenten, ganzen, grünen Pfefferoni wieder, - lieb. Das separat eingestellte Pepperoncino-Öl war indes gänzlich jugendfrei und konnte die Pizza schärfetechnisch überhaupt nicht upgraden. Also fragten wir unseren Kellner, ob es wohl möglich wäre, noch zwei oder drei der kleinen grünen Dinger aus der Küche aufgeschnitten zu bekommen, es kam ein kleines Schüsserl mit geschnittenen roten Pfefferoni, die, what can I say, eh nicht schlecht waren.

Der Wein war, eh schon wissen, ganz OK, en lieu meines bestellten Ristretto bekam ich einen normalen Espresso, der ganz gut, wenn auch eben zu lang war. Dazu bestellte ich obligat einen Grappa, der, - richtig -, nicht schlecht war. Gibt’s sicher viel schlechter, ich hatte allerdings auch schon viel bessere und erinnerungswürdigere Grappe als Abschluss.

Einzig positiv bleibt somit der Service, der tatsächlich sehr korrekt, schnell und bemüht war. Das Essen schlug sich mit etwa 80 € zu Buche, auch hier kein Ausreißer in irgendeine Richtung.

Es ist so jammerschade, dass man aus einem Lokal in dieser Lage mit einfachsten Mitteln so viel mehr machen könnte, und diese Chance nicht nützt. Es gibt offenbar bereits ein gutes Team im Service und in der Küche, es bräuchte etwas Bewusstsein, dass schon ein paar Produkte aus einer Standardpizza eine sensationelle Pizza machen können.

Guter Schinken, Mozzarella, eine echte Unterscheidung zwischen scharf und nicht scharf, keine bloßen Absichtserklärungen in Form eines kleinen, recht verloren auf der Pizza wirkenden Pfefferoni. Erstklassiges Olivenöl, tadelloser Kaffee, der auf Wunsch wirklich als Ristretto serviert wird (wir sind in einem italienischen Restaurant, for God’s sake!) und Grappe, die man sich merkt.

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der/die BesizterInnen entweder einfallslos sind oder den Mehrwert dieser kleinen Qualitäts-Upgrades nicht erkennen, - das Lokal ist ohnedies immer voll.

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Letzter Kommentar von am 29. Jun 2013 um 10:03

magic: besser ein hochgestochener Redner als ein niedergestochener!

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am 20. Mai 2013
Experte
hautschi
107
33
24
4Speisen
3Ambiente
4Service
3 Fotos1 Check-In

Pfingstsonntag Abend: Den ganzen Tag im Garten gefaulenzt, ist es uns am Abend nach einem feinen Essen und einem netten Spaziergang. Wir dachten, beides finden wir am ehesten im ersten Bezirk.
Gesagt getan, brechen die liebste Frau, der Wackeldackel und ich nach Wien auf. Die Parkplatzsuche wie immer ein Problem, irgendwann klappt es aber dann doch.

Bei unserem Spaziergang kommen wir auch durch die Seilerstätte und siehe da, ein Lokal wo wir früher öfters waren, das aber in letzter Zeit ganz in Vergessenheit geraten ist – die Pizzeria Trattoria Salieri.

Entlang der ganzen Lokalfront stehen hübsch gedeckte Vierertische, auch ohne Reservierung ist bald ein Platz gefunden und wir lassen uns nieder.
Wie schon erwähnt, der Tisch mit sauberem Tischtuch gedeckt, eine Menage, ein Aschenbecher und auf einem Teller warten bereits Besteck und Papierservietten.

Es ist nicht sehr viel los, der Kellner ist in wenigen Sekunden bei uns, begrüßt uns, reicht uns die Karte und fragt nach unseren Getränkewünschen.

Wir sitzen sehr schön, beobachten das Treiben auf der Seilerstätte und widmen uns dem Studium der Karte.
Über den Innenbereich des Lokales kann ich nicht viel erzählen, wir sind bisher immer nur draußen gesessen, ich kann mich an frühere WC-Besuche erinnern, das Lokal wird über einige Stufen nach unten betreten, befindet sich in einer Art altem Gewölbe und hat damals auf mich einen recht gemütlichen Eindruck gemacht.

Die italienisch (no na) gehaltene Karte lässt meiner Meinung nicht viel von den gängigen italienischen Speisen vermissen. Suppen, Salate, Vorspeisen, Pasta (und hier auch ausgefallenere Kreationen), Pizza vom Holzofen, relativ viele Fleischgerichte und natürlich Fisch. Das Preisniveau würde ich auch für den ersten Bezirk als leicht gehoben bezeichnen.

Sobald wir die Karten schließen ist der sehr aufmerksame Kellner auch schon zur Stelle um die Bestellung, die sich wie folgt zusammensetzt, aufzunehmen:

Zuppa al Aglio (5,50): Die Knoblauchsuppe kommt wunderbar heiß in einem tiefen Suppenteller daher, die Portion ausreichend bis groß. Der Knoblauch so wie es sein soll Hauptgeschmacksträger aber es ist nichts übertrieben. Als Einlage schwimmt geröstetes Weißbrot in der Suppe. Die Konsistenz sehr cremig (fast an der Grenze des zu cremigen). In Summe geht sich die 4 allemal aus.

Carpaccio di Manzo mit Rucola und Parmesan (13,50), dazu Focaccia mit Rosmarin (3,90): Das Fleisch hauchdünn in appetitlicher Farbe, Rucola und Parmesan eher sehr geizig bemessen. Unaufgefordert wurde Olivenöl, Balsamico und eine Pfeffermühle gebracht. Das Brot frisch aus dem Holzofen, sehr wohlschmeckend. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis war ich anderswo schon zufriedener, daher gibt´s die 3 (rein geschmacklich wäre auch die 4 möglich).

Tortellini Aurora (10,50): Mit Frischkäse gefüllte Tortellini kommen genau auf den Punkt gekocht in einer Tomaten-Sahnesauce daher. Wunderbar gewürzt, der liebsten Frau schmeckt es sehr gut, die 4 ist angebracht.

Sogliola (26,90): Die Seezunge kommt gegrillt, begleitet von Rosmarinkartoffeln, Blattspinat und einer kleinen Salatgarnitur. Der Fisch wird auf meinen Wunsch vom Kellner professionell filetiert und appetitlich vorgelegt. Die Seezunge ist auf den Punkt gegrillt und gut gewürzt, die Kartoffel frisch und gut, der Blattspinat gut mit Knoblauch abgeschmeckt. Das einzige was ich auch hier wieder kritisieren muss, ist, dass ich sehr wenig Fisch für sehr viel Geld erhalten habe. Geschmacklich wäre alles unter der 4 allerdings ungerecht.

Service: Perfektes Service von der ersten bis zur letzten Minute. Der Kellner war ständig zugegen, war aufmerksam und hat sein Handwerk (filetieren des Fisches) absolut verstanden. Die ganze Zeit über wurde dezente Freundlichkeit demonstriert. Witzig ist, dass wie schon erwähnt Papierservietten bereits am Tisch waren. Scheinbar haben wir ausreichend bestellt, denn nach der Speisenaufnahme kommt der Kellner und bringt uns plötzlich Stoffservietten. Wir waren allerdings der einzige Tisch, an dem die Stoffservietten zum Einsatz kamen (Gedeck wurde keines verrechnet). In Summe vergebe ich für die Serviceleistung eine sehr gute 4 mit Tendenz zur Höchstnote.

Die Ambientenote wird 3, ganz einfach weil die 3 in der Mitte liegt. Wir hatten´s schön, es gibt aber natürlich weit schönere Möglichkeiten im Freien zu speisen und über den Innenraum kann ich wie schon erwähnt zu wenig aussagen.

Getränke: 1 Seidel Bier (3,20), 1 kleines Cappy gespritzt (2,60), ein großer Apfelsaft gespritzt (4,60) und der Ristretto (2,50) – alles war in Ordnung und so wie man es erwarten würde.
In Summe bezahlten wir € 73,20 was ich doch relativ viel finde (zumal wir außer einem Seidel keine alkoholischen Getränke hatten und zur Hauptspeise einmal Pasta gewählt wurde).

Fazit: Ein gutes, wenn auch leicht überteuertes italienisches Lokal mit (zumindest am gestrigen Tag) sehr professioneller und freundlicher Bedienung. Wir werden bei Gelegenheit wieder kommen und ich wage das Salieri eigentlich auch zu empfehlen.

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Letzter Kommentar von am 27. Mai 2013 um 22:01

Unregistered: Ich pflege teils auch um 17 oder 18 Uhr zu speisen - entschuldige ich werde mich bessern :-(

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am 17. November 2010
honig
1
1
5Speisen
3Ambiente
4Service

Mein Gatte und ich waren am 16.11.2010 im "Salieri" und bestellten uns eine Quattro Stagioni und einen gemischten Salat. Der Pizzateig war sehr dünn, ausreichend belegt und der Rand sehr wohl knusprig. Wir waren begeistert, es hat uns sehr geschmeckt. Service und Bedienung sehr nett.

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Letzter Kommentar von Unregistered am 12. Aug 2012 um 22:21

Wir waren heute bei Salieri und sind begeistert über das sehr leckere italienische Essen, ganz besonders die Antipasti und das dazu gereichte Pizzabrot waren - samt der dazu gereichten Saucen - wundervoll. Der Ober von einer ausgesuchten Freundlichkeit und zuvorkommend, jedoch nie aufdringlich, uns dieWuensche von den Aigen blendend! Sehr zu empfehlen!

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am 9. November 2010
Experte
Gastronaut
428
45
29
2Speisen
3Ambiente
1Service

Was hab ich mir nur dabei gedacht? Eigentlich hätte ich mir schon etwas dabei denken müssen, als wir die einzigen Gäste in Lokal waren, und da an einem Montag um 20 Uhr. Aber Hunger und Interesse haben uns reingelockt!
Wir hatten den Branzino mit Petersilkartoffeln und die angeblich ultrascharfe Pizza Mafioso mit Schinken, Speck und Ei. Der Pizzateig der aus dem Holzofen kommenden Teigscheibe war labbrig und noch leicht flüssig. Der Rand war nicht knusprig und was an dieser Pizza scharf sein sollte ist mir beim besten Willen nicht aufgefallen. Der entgrätete Wolfsbarsch war keiner. Die haben uns eine Goldbrasse vorgesetzt und geglaubt uns würde es nicht auffallen. Nice Try! Und noch dazu war die Brasse voller Gräten!
Laut dem Film "Amadeus" hat Salieri Mozart verraten. Die Pizzeria Salieri ist auf alle Fälle Verrat an der italienischen Küche!

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PIZZERIA TRATTORIA SALIERI - Karte
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Bewertet am 09.11.2010

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