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Ambiente
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36
24
18
Gesamtrating
26
4 Bewertungen
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Miznon

Schulerstraße 4
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Mediterran
Lokaltyp: Restaurant
Lokal teilen:

4 Bewertungen für: Miznon

Rating Verteilung
Speisen
5
4
3
3
2
1
1
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Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 3. November 2016
Eisendraht
18
2
6
4Speisen
3Ambiente
-Service

Hier rappelts im Karton. Noch nie war ich so unschlüssig was ich bei "Ambiente" angeben soll...irgendwie grandios oder auch katastrophal. Kommt darauf an was man will, wie man drauf ist...das Miznon ist ein israelischer Imbiss, kein Restaurant im klassischen Sinne, nicht mal ein Beisl. Es gibt eine Budel wo man seine Getränke und das Essen bestellt und ein paar Tische - thats it. Der Laden ist brechend voll, die Musik ohrenbetäubend laut, der Geräuschpegel insgesamt hart an der Belastungsgrenze ...jetzt könnte man meinen das ist furchtbar, das Komische aber: es passt irgendwie. Man bestellt sein Essen, quetscht sich irgendwo dazu - der "Kellner" schreit irgendwann deinen Namen (Selbstabholung) und dann bekommst du in Backpapierln mediterrane Köstlichkeiten. Ich hatte einen grandiosen Karfiol, Süßkartoffel, Miniburger und irgendwie plattgewalztes Lammfleisch mit allerlei Dips und Pita Brot.
Alles sehr gut. Frisch, saftig, knackig, würzig und schmackhaft. Vor allem der Karfiol,der als Riesending auf den Tisch kommt, macht sogar Fleischtiger wie mich staunend. So gut kann also Gemüse sein. Herrlich. Fazit: Hier ist es laut, lustig und das Essen schmeckt hervorragend. Hier ist es nicht: Fein, ruhig und gediegen.
Wer locker und und leger in brodelnder, lebensfroher Atmosphäre mediterrane Schmankerl essen will ist hier richtig. Alle Anderen eher nicht.

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am 3. März 2016
Melrose
10
2
4
2Speisen
1Ambiente
1Service

Nachdem der Hype in den Medien über das Miznon uns neugierig machte und wir als Genießer offen für alles sind, mussten wir dorthin.

Okay, wir hatten unsere Hausaufgaben gemacht und wussten vorweg ungefähr was uns erwarten würde.
Ein schräges Ambiente, eine durchaus gewöhnungsbedürftige Lautstärke und alles grundsätzlich im sehr coolen Bereich angesiedelt.
Die Speisen einfach der Hit, so stand es geschrieben.

Unser erster Eindruck: "Alles was wir davor lesen durfte kommt vor."

Das Lokal sehr gut besucht, die jungen Herren hinter der Bar beschäftigt mit ihrer Show und ein sehr lässiges Ambiente.
Wir finden noch zwei freie Stühle im hinteren Ende des Lokals und kämpfen uns wieder durch die Menge nach vor an die Bar zum Bestellen.
Karten an den Tischen sind keine zu finden.
Was wir vorfinden, sind winzige, fett verschmierte,
kleine Kartons oder Backpapierfetzen ( ?? ) , genau wissen wir nicht was das sein soll.
Auf jenen hingekritzelt steht was die Bude zu bieten hat.
Für den Gast ein wenig irritierend, da man sich wirklich bemühen muss diese " Notizen " überhaupt lesen zu können.

Der berühmte Blumenkohl ist in aller Munde, wir wollen ihn auch.
Dazu eine Chicken Spachtel, sie gilt ebenfalls als Geheimtipp und dazu noch ein Pita Brot mit Lammbällchen.
Wir nennen uns " Jack " um dem Team das Ausrufen zu erleichtern und gehen wieder an unseren Platz.
Dafür müssen 4 Gäste ihr Essen unterbrechen und uns in der Enge Platz machen, damit wir wieder an unseren Tisch können.
Alles ist gerammelt voll und irgendwie hat man den Eindruck in einer Abbruchbude zu sein, die schnell noch ihre letzten Atemzüge von sich gibt.
Vorne wird gebrüllt was das Zeug hält, irgendwelche Namen von irgendwelchen Gästen, die auf irgendwelche Speisen warten........und wie wir auch, rückwärts kaum etwas verstehen.
Irgendwann ist auch " Jack " an der Reihe, jedenfalls hörte es sich so an.
4 Personen dürfen wieder ihr Essen unterbrechen, aufstehen und uns Platz machen, damit Jack zu seinen Speisen kommt.
Vorne wird weiter geschrien wie auf einem alten Kasernenhof, verstanden wird trotzdem nichts.
Wir wundern uns jetzt nicht, die bestellte Chicken Spachtel wurde vertauscht gegen ein vegetarisches Gericht, so darf nun irgendein Fleischverweigerer im Raum unser Huhn erwarten.........
So genau weiss man es nicht und das Chaos lässt auch kein Nachfragen nach.

Der Gedanke nochmals nach vor zu gehen und eventuell die falsche Lieferung zu reklamieren kommt uns dann doch nicht, beim Anblick der 4 Gäste welche schon überlegen ob sie nicht lieber doch mit einem Stehplatz besser dran wären.

Die Speisen:
Okay, der Blumenkohl ist echt einen Versuch wert.
Wunderbarer Rauchgeschmack macht aus diesem Gemüse ein Gustostück.
Die Idee an sich toll, die Zubereitung selbst aber banal einfach.
Ab auf den Grill und fertig.
Das verirrte vegetarische Ding bleibt nach einem Bissen auf dem Papier liegen, es deklariert sich als lauwarmes und zähes Pita Brot, gefüllt mit einer Art grüner Pampe .
Nur wer kommt bitte auf die Idee ein Pita Brot noch zusätzlich mit einem Fladen oder Crepe zu füllen?
Die Lammbällchen im anderen Pita Brot sind okay, aber die Sensation dahinter erschließt sich auch da nicht.
Wir beobachten die Gäste um uns herum und stellen fest, wir sind nicht die einzigen, die sich fragen woraus dieser Hype resultiert.

Vorne beim Eingang besteht die Möglichkeit sich an diversen Saucen zu bedienen, was auch alle tun. Appetitlich ist sicher anders, denn jeder greift rein wie er will.
Was für Saucen, welchen Inhalts und Geschmacks??? Keine Ahnung, es wird nichts erklärt und auch nichts beschriftet.
Unter unserem Tisch liegen Säcke mit Reis, wir können unsere Füße darauf abstellen.
Soll dies ein Deko Gag sein? Wenn ja, dann tut es mir leid um die Verschwendung.
Sollte der Reis doch in die Küche wandern, würde es zwar zum Gesamteindruck passen, wir uns aber fragen wer davon essen möchte.
An den Wänden irgendwelche Infos wie der Laden bzw, das Bestellen hier funktioniert, nur teilweise nicht mehr lesbar, da verschmiert.

Hm, wir sitzen nun da, unsere Finger sind fettig, der Hunger definitiv nicht gestillt, die Ohren voll mit Gebrüll und rund um uns auch einige verwirrte Gesichter anderer Gäste, welche wie wir auch auch nicht wissen was das eigentlich wirklich sein soll.
Es rauszufinden ist uns nicht mehr wichtig, eher die Suche nach einer sauberen Toilette an einem anderen Ort, um uns die fettigen Hände zu waschen und unsere Mäntel in der frischen Luft vom unangenehmen Fettgeruch zu entlüften.
Fazit:
Entweder sind wir zu wenig cool oder nicht jeder Hype ist auch berechtigt.

Über die konsumierten Gerichte kann man geteilter Meinung sein, wir jedenfalls fanden dahinter alles, nur keine Sensation und auch leider keinen Grund für einen zweiten Versuch.

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Letzter Kommentar von am 3. Nov 2016 um 17:02

Es kotzt mich mittlerweile nur mehr an. Hauptsache auffallen. Man kommt ja schon gar nicht mehr mit, was da dauernd für dämliche Lokale die Pforten öffnen. Entweder ein selten depperter Name oder ein saudummes Konzept. Die Lokale überleben dann meist eh keine 2 Jahre. Aber die Leute rennen hin wie blöd und in dieser Zeit wird die große Kohle gemacht. In der Zwischenzeit sperrt ein Beisl nach dem anderen zu. Apropos, das Miznon war vor ein paar Jahren das Dom Beisl. Schade drum

Gefällt mir3
am 25. Februar 2016
kuechenchef
15
2
2
4Speisen
4Ambiente
0Service

Essen war gut. Musik war gut (und laut yeah!). Ambiente sehr gut. Bestechendes Konzept (was nicht gut heißt, ehre interessant bedeutet). Jedoch die Bedienung vom schlechtesten, tut mir leid aber diese lässige aber unkompetente Art kann man getrost vergessen.

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Letzter Kommentar von am 25. Feb 2016 um 15:59

Okay, ich versteh dich jetzt. Das klingt wirklich ziemlich unhöflich.

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am 20. Dezember 2015
Experte
StephanS
54
8
18
4Speisen
2Ambiente
3Service

"Der Molcho-Clan hat ab heute eine ernst zu nehmende Konkurrenz in Wien. ": So schrieb der Kurier letzte Woche über diese Neueröffnung - und da wir die Molcho-Lokale, genauer gesagt deren Küche, sehr mögen sahen wir uns gestern diesen Dombeisl-Nachfolger an.

Die Parksituation am letzten Einkaufssamstag vor Weihnachten beim Stephansplatz ist vermutlich vorstellbar - da aber die Tiefgarage quasi neben dem Lokal ist, ist das kein Problem. Wir hatten Glück und parkten trotz des Trubels ganz in der Nähe am Laternenparkplatz. Öffentlich ist der Stephansplatz natürlich auch ideal angebunden.

Man betritt das Lokal und ist mal geflasht von der Lautstärke der Musik: Diese ist hoch, sehr hoch. Man sucht sich seinen Platz - am großen Hochtisch oder auf einem der paar Mini-Nischentische - alles recht unbequem. Beide Umstände wohl dem Konzept geschuldet: Schnell essen, schnell den Platz räumen für den nächsten Kunden. Aber manchmal will man genau das: Einfach schnell was essen. Dafür passts. Zum gemütlichen Zusammensitzen mit Familie oder Freunden passts nicht. Fürs romantische Dinner ganz sicher überhaupt nicht.

Getränke sind selbst aus dem Kühlschrank bei der Bar zu nehmen - die üblichen alkfreien Verdächtigen und Gösser Bier - nur in Drittelliterflaschen - gibt es. Vom Fass gibts außerdem Heineken - nun, warum man das in AT als Fassbier anbietet ist mir unverständlich. Das Personal mit der Tätigkeit des Bierzapfens ebenso massiv überfordert wie mit der deutschen Sprache...Englisch ist hier gefragt und gewünscht. Die Getränkepreise so, wie sie in einem Lokal mit Bedienung gerade noch OK wären - das kleine Bier etwa 3,50. Für Selbstbedienung m.E. zu hoch.

Das Essen hat ulkige Namen - deutscher Speisekartenhumor tät ich sagen: es gibt gequetsche Kartoffeln, Fleisch zum Dahinschmelzen usw. usw. Wir entscheiden uns letztendlich für 3 gefüllte Pitas (7 EUR - 11 EUR), 1 Kohlroulade (7,--) und den in den Medien gehypten "signature dish" des Hauses: Den ganzen Karfiolkopf aus dem Rohr.

Man ordert und zahlt dieses Essen bei der Bar, gibt wie bei Starbucks seinen Namen (oder einen Phantasienamen) an und wird dann ausgerufen. Ein System, dass sich bei Skihütten in den späten 80ern Gott sei Dank endlich aufgehört habt, erlebt so eine Renaissance....muss nicht sein, aber was solls.

Die Rufe erfolgen - man erinnere sich an die laute Musik - sehr laut und müssen sehr oft wiederholt werden. Die Speisen werden pro Bestellung nicht zusammengefasst, sondern sobald ein Trumm fertig aus der Küche kommt, wird gebrüllt....

Das Essen selbst: Ein Gedicht. Wirklich allererste Qualität, es schmeckt jeder Bissen in einer perfekten Würzung, mit tollen Texturen (beim Fleisch) und der Karfiolkopf - auf den sind sie zurecht stolz. Hab Karfiol noch nie so wohlschmeckend gegessen. Kochen können sie hier, das muss man sagen.

Die Portionsgröße aber für die Preise ein Witz: Die Kohlroulade - so köstlich sie auch war - bestand aus geschätzt 4dag Fleisch mit einem kleinen Kohlblatt umwickelt. Die Pitas zur Hälfte und da nur schwach gefüllt. Das - in Kombination mit der SB und den Getränkepreisen - wirkt dann schon nach Nepp. Schade.

Der Karfiolkopf kommt im Ganzen in einem Papierl - das muss nicht sein, da wäre doch ein Teller drinnen gewesen. So schauen letztendlich auch die Tische aus: Weil an Besteck und Geschirr gespart wird, sind diese - man kann es nicht netter sagen - sowie das ganze Lokal nach einer Woche bereist leicht grindig...mal sehen, wie dreckig der Laden dann nach einem Jahr ist. Besteck gibt es an der Bar zum selber Nehmen - aus Körben - dort sind die Griffe nach unten und Schnittflächen bzw. Zinken nach oben einsortiert, so dass jedes Besteckteil dort mehrfach angegrapscht wird, wo der Speisenkontakt stattfindet. Ein unnötiger Grindfaktor.

Für mich bleibt unterm Strich: Eine perfekte Küche mit einem unprofessionellem Rundherum und zu hohen Preisen. Da wir die Küche Israels sehr schätzen sind wir sicher wieder mal dort, wenn wir in der Gegend sind - wissend, dass wir Gasthauspreise für Fastfood-Atmosphäre zahlen. Extra hinfahren zahlt sich aber nicht aus.

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Hilfreich?Ja20Gefällt mir14Lesenswert13
Miznon - Karte
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Bewertet am 20.12.2015
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