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33
33
39
Gesamtrating
35
13 Bewertungen
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JomaJomaJoma
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Joma Info
RESTOmeter
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 128
|
25
Wien
Rang: 91
Ambiente
Trendy
Stylish
Pulsierend
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Keine Info
Eröffnungsjahr
2012
Öffnungszeiten
Mo
Keine Info
Di
Keine Info
Mi
Keine Info
Do
Keine Info
Fr
Keine Info
Sa
Keine Info
So
Keine Info
Hinzugefügt von:
laurent
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Joma

Hoher Markt 10
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: International
Lokaltyp: Restaurant, Café
Tel: 01 5321032
Lokal teilen:

13 Bewertungen für: Joma

Rating Verteilung
Speisen
5
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3
3
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1
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 22. Oktober 2015
Experte
ZeynepViyana
49
1
14
4Speisen
4Ambiente
5Service

Samstag Abend. Überraschung. Birthday Dinner. Meine Freundinnen entführen mich irgendwohin um schön zu essen. Ich mache meine Augen zu und mache sie vor Joma auf. Schaut ein cooles Lokal zu sein. Es ist Samstagabend. Bummvoll. Gott sei Dank haben sie reserviert. Die nette und freundliche Empfangsdame bittet uns um ein Paar Minuten Geduld und dann führt sie uns zu unserem Tisch. Ich liebe die Atmosphere. Warme Farben, angenehmer Geruch im Restaurant, gut aussehende Leute, schnuckeliger Tisch gleich beim Fenster, schneller Service und sehr höffliche Kellnerinnen (immer mit einem Lächeln und interessante Information über die Gänge). Ich bestelle mir erst ein Aperitif (Prosecco mit Maracujasaft). Schmeckt sehr angenehm, die Maracujakerne sind ein bisschen gewöhnungsbedürftig aber gehen runter ziemlich leicht. Bestelle mir sicher noch einen. Dann den "Sexy Salad" mit Mango, Gurke, Avocado, Papaya, Apfel, Garnellen, karamellisierte Pecannüsse und Mango-Mandarinendressing. Oh yummy! Der schmeckt ein Wahnsinn. Die perfekte Mischung von süss und sauer. Könnte so ein Salad jeden Tag essen. Obwohl ein Paar Garnellen mehr hätte nicht geschaden. Danach eine kleine Pause und dann her mit der Nachspeise: Crème brûlée (Tahitivanille mit Karamelleis). Menge passt, Geschmack passt (süss aber nicht über drüber), Konsistenz passt, Optik passt. Jetzt bin Ich aber satt und kann endlich die Geschenke auspacken. Kurzer Besuch bei der Damentoilette (sehr sauber und nett ausgerichtet), dann heisst es "Tschüss, bis zum näschten Mal".

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Letzter Kommentar von am 23. Okt 2015 um 15:03

Hahahhahaha.... loves2eat, du hast recht. Habe Garnelen leider mit 2 "ll" geschrieben. Sorry! Leider bekommt man die nirgendswo :)

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am 13. Oktober 2015
Experte
Alzi
184
4
22
5Speisen
4Ambiente
5Service
1 Check-In

Wir waren heute erstmals zum Frühstück im Joma, das zum Figlmüller-Imperium gehört, ließen uns durch frühere Bewertungen nicht abschrecken und wurden nicht enttäuscht. Telefonische Reservierung ist empfehlenswert. Frühstück gibt es bis 11 Uhr 30, am Wochenende bis 13 Uhr 30. Wir wurden sehr kompetent empfangen und bekamen einen schönen Tisch in einer Fensternische. Bei den Frühstücken gibt es eine Auswahl an fixen Zusammenstellungen oder man wählt aus Einzelkomponenten. Wir entschieden uns für das "Landliebe-Frühstück" mit Beinschinken und Eierspeise um € 9,80, sowie für das "Brunnenspiel-Frühstück" mit Lachs und getrüffelter Eierspeise um € 14,90. Beides kam nach sehr kurzer Wartezeit, war frisch zubereitet, die Qualität war ausgezeichnet. Zusätzlich orderten wir noch zwei "Eier Benedict" um € 8,20. Auch jedes Einzelteil dieser Kombination war hervorragend, die Summe natürlich auch. Auch als wir noch Orangensaft, Wasser und Kaffee nachbestellten, war dies sehr flott am Tisch. Dieses Frühstück ist so reichhaltig, daß es locker als Brunch durchgeht. Das Personal ist sehr gut gekleidet, flink und freundlich und könnte in Vorbild für so manches andere Lokal dienen. Witzig sind von der Decke hängende Lederriemen mit Haken, die als Garderobe dienen. Die Toilette ist einen Besuch wert: das Handwaschbecken besteht aus einer ebenen Platte mit Wasserhähnen. Betätigt man den Wasserhahn, kommt aus einer unvermuteten Stelle in der Platte ein Wasserstrahl, das Abwasser fließt nach hinten ab. Lediglich nach einer Möglichkeit zum Abtrocknen haben wir vergeblich gesucht und uns dann mit Toilettenpapier geholfen. Fazit: ich vergebe sehr selten die Höchstnote, in diesem Fall scheint es mit gerechtfertigt: das Essen wirklich makellos, der Service unaufdringlich, aufmerksam und flott, ich befürchte, daß am Abend, wenn das Lokal ganz voll ist, der Lärmpegel hoch sein wird. Auf jeden Fall ist das Joma meiner Meinung nach einen Besuch wert.

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am 7. Juni 2015
PedroA
15
1
2
1Speisen
4Ambiente
4Service

Nach langem überlegen endlich dazu entschieden ins "Joma" Essen zu gehen - leider eine schlechte Investition !

Bestellt wurde : Chessrburger und Kalbsbutterschnitzel
Getränke , beide jeweils selbstgemachte Limonaden waren für und erfrischend.
Kellnerin sehr nett und höflich !

Bürger wurde Medium bestellt , kam well-done zu Tisch .
Burgerbrot schmeckte wie das vom "Merkur-Supermarkt" nur nicht getoastet sondern nur leicht erwärmt.
Das Wichtigste im Burger , das Fleisch, leider nicht wie bestellt Medium und definitiv nicht selbst gemacht das Burgerpatty! Schade !
Sauce als Beilage schmeckte ok aber nicht mehr !

Kalbsbutterschnitzl - Sauce war zu 80% mit Maggi gemacht , zu viel des Guten !
Kartoffelpüree schmeckte fade und die kalbsbutter Laibchen eine bittere Enttäuschung , waren jeweils in der gleichen Größe und Form - sprich nicht selbst gemacht sondern anderswo gekauft und nur warm gemacht .

Fazit - guter Versuch der uns erspart hätte bleiben können!

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am 3. Februar 2015
timetodine
25
18
12
2Speisen
2Ambiente
2Service

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann war vor Joma das Lokal Limes, ein Verwandter des leider ebenfalls zugemachten Novellis, an dessen Stelle, das meines Erachtens schrecklich war. Gut, ist auch ein paar Jahre her. Das Joma macht nach meinem Gutes-Restaurant-Gefühl keinen besseren Eindruck, aber ein Frühstück sollte an diesem herrlichen sonnigen Vormittag nicht schaden. There you go:

Ambiente: 60er Jahre trifft Fabios und Neubaugasse. So sehr ich die Inneneinrichtung des Nobel-Italieners am Tuchlauben mag, so sehr war ich von diesem wanna be Design „irritiert“. Es passte nichts zusammen. Eine Bar, auf einem meterlangen, an der Wand hängenden Brett aufgestellte alte Flaschen, die wahrscheinlich die größte Menge an Lurch aufweisen müssen, grüne Vorhänge, schwarze runde Lampen. Bei Gott nicht meins. Für ein Abendlokal gerne, für ein Frühstück? Zu finster, depressiv, melancholisch. Und ich dramatisiere wieder einmal. Wäre ich nicht am Fenster gesessen, hätte ich es mir noch einmal überlegt, ob ich wirklich hier mein Morgenmahl einnehmen möchte. Musik hat es auch gespielt, jedoch war es kein für ein Frühstück passendes Genre. Wen man antritt, wurde schnell klar: Prosecco Trinker.

Service: Das Lokal war leer. Viele Plätze, insgesamt 7 Leute, 4 Kellner. Ich entschied mich, empfangen zu werden und wartete, bis ein Kellner meine Anwesenheit bemerkte. Haben sie schon von Anbeginn; stehe ich eben weiterhin wie ein regungsloser Stock im Walde und bleibe geduldig. Endlich, ein junges, wahrscheinlich aus einer HAK entsprungenes Mädchen, begrüßt mich. Nett und lieb, aber müde und träge. Wenn ich es mir recht einbilde, war es der Oberkellner, der uns in der restlichen Zeit bediente. Wer von euch kennt nicht diese Leute, die einen mit diesem falschen aufgesetzten Lächeln in den Gluteus Maximus kriechen und versuchen, mit dem gekünstelten vorsichtigen Platzieren der Teller einen guten Eindruck zu hinterlassen? Absolut nicht mein Fall. Leider hatte ich das Pech, von dieser Sorte Mensch bedient zu werden. Auch das Abräumen der Teller hat zu lange gedauert. Weder Fisch noch Fleisch.

Speisen: ein Earl Grey Tea, French-Toast mit Ahornsirup und Obst, dazu noch ein Nussbrot und ein Jungzwiebel-Paradeiser-Eierspeis. Letzteres wurde lauwarm (!) serviert und war geschmacklich nicht ansatzweise besonders oder hervorragend. Eierschwammerln, Käse und Trüffelöl hätten das ganze sicher perfekt abgerundet, aber gut, ist meine Meinung. Insgesamt war es langweilig, die paar Euro nicht wert und der Teller, in dem es serviert wurde, ist wirklich nicht passend. Ich habe keine Lust darauf zu achten, dass bei jedem Schub irgendeine Zutat auf den Tisch fallen könnte. Bei ersterem waren die Früchte frisch, das war positiv, der in Ahornsirup getriefte Toast dagegen? Kein Geschmackserlebnis, würde ich nicht noch einmal bestellen. Der Tee war von Demmer, das war nett. Das Nussbrot bestand aus drei Minischeiben. Alt war es nicht, frisch dagegen auch nicht.

Fazit: Preis-Leistungsverhältnis passt nicht. Interessanterweise hat es mich nie dort hin verschlagen und das aus einem guten Grund. Die Preise sind für ein so billiges, nicht einfallsreiches und keinen Geschmack aufweisendes Frühstück regelrecht zu hoch. Dazu kommt noch das Service, das überarbeitet gehört. Das Lokal wird dem Ruf seines Vorreiters gerecht. Wer frühstücken will, soll sich woanders umschauen. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass das Angebot für das Mittag- und Abendessen ein Genuss für den Gaumen sein könnten. Alles in allem: ich muss nicht, werde nicht, will nicht wiederkommen.

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am 9. November 2013
lexxal
62
7
12
3Speisen
3Ambiente
3Service

Spontan Besuch ohne Reservierung, trotz der Mittagszeit kein Problem!
Wir bekamen sofort einen netten Tisch am Rand. Ich finde Lokale hinterlassen auch immer einen ersten guten Eindruck, wenn es für die Tische eine eigene Person gibt die diese Verwaltet und die Gäste dorthin geleitet.

Die Getränke kamen flott, unser Essen konnten wir auch schnell bestellen.
Als Vorspeise gab es für uns Zwei eine Zwiebelsuppe, welche äußerst kräftig war - aber nicht Maggi-kräftig sondern einfach gut gekocht und gehaltvoll. Das überbackene Brot war erstklassig, Oben knusprig und unten von der Suppe angeweicht.
Super Start !

Hier war unser 0,2l Ginger Ale leer ...
einige Zeit später erhielten wir dann den Hauptgang, für mich den Joma BBQ Burger und für meinen Freund das Steak Sandwich. (Unsere Getränke waren hier noch immer leer)

Der Burger war GUT! ein kleiner jedoch hoher Burger mit ausreichend Inlay - wohl gemerkt kein Gemüse.
Es gab ein gut 1cm dickes Stück leider vollständig durchgebratenes Laberl (ich mag meinen Burger lieber nicht ganz durch, allerdings wird dies hier nicht zur Auswahl gestellt), 2 schön gebratene knusprige Speckstreifen, ein Spiegelei - dieses hätte gerne gewendet sein dürfen - war aber an und für sich ein perfektes Spiegelei mit harter Hülle und weichem Kern. Dazu gab es eine Scheibe Cheddar und BBQ Soße. Ich stahl mir ein paar Salatblätter dazwischen vom Nachbarsteller, da ich definitiv ein "ich mag auch was knackiges im Burger" - Typ bin. Eine kleine Salatganitur am Teller für die die wollen wäre sicher leicht einzurichten. Dazu gab es selbst gemachte äußerst gute Pommes ! außen knusprig innen zart weich - herrlich. Das beste an meinem Gericht war allerdings die BBQ - SPECK Soße, als Dip dazu. Eine gute BBQ Soße mit kleinen gebratenen Speckstücken verfeinert - njomm njomm !!!!

Ich würde jedoch das Steak Sandwiche empfehlen. Ein geröstetes Brötchen, belegt mit saftigen Röstzwiebel, darauf eine Schicht dry aged Roast beef, innen zart rosa - wie es gehört.
Dazu gab es eine kleine Salatganitur mit süßem Dressing, die bereits erwähnten Pommes, die SpeckBBQ soße und der BURNER: Avocado - Rahm - Speck - DIP. WAHNSINN!!!!
Ich habe selten so etwas perfekt gutes gegessen !!! dieser Dip war unglaublich locker luftig schmackhaft - hätte gut zu meinem Burger als "Auffrischung" gepasst.

Irgendwann als ich mit meinem Burger fast fertig war, bekam ich auch wieder was zu Trinken :-))

Abgeräumt wurde alles flott, die Rechnung kam auch geschwind.
Service war absolut OK - bis auf das mit den leeren Getränken. Ansonsten nichts zu beanstanden.

einziges Manko für mich: Im Lokal ist es SEHR laut. Ich mag es lieber gemütlich, für Mittagessen gerade noch OK so, für gemütliches Abendessen eher untauglich.
Ist übrigens vollständig Nichtraucher. Für Raucher gibt es ein Aquarium mit Bar wo auch Cafe / Kuchen konsumiert werden können.

Im Übrigen, gibt es auch hier klassische Wiener Küche wie Kalbsbutterschnitzel, Kalbsschnitzel, schinkenfleckerl & CO - da das JOMA auch der Figlmüller GMBH angehört, kann ich mir gut vorstellen dort auch klassische Küche mal probieren zu wollen !

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Letzter Kommentar von am 10. Nov 2013 um 08:46

Meine Stimme hat lexxal auch.

Gefällt mir
am 29. Oktober 2013
marionglatz
47
1
4
3Speisen
3Ambiente
3Service

Ich war am Samstag Abend mit meinem Mann dort. Wir wollten das Joma gerne ausprobieren, weil wir sehr gerne im Lokal waren, dass in dieser Lokalität davor war (Limes). Insofern war der erste Eindruck sehr überraschend, weil das Ambiente total verändert wurde. Das ist zwar schade, auch die neue Einrichtung gefällt. Unser Tisch war leider trotz Reservierung im letzten Eck und extrem eng, aber das ist halt oft das Problem, wenn man zu zweit reserviert.
Mein Mann bestellte Zwiebelsuppe (viel und gut) und die Tigergarnelen (geschmacklich gut, aber sehr wenig und zu klein für Tigergarnelen, dazu nur Brot und etwas Salat). Ich bestellte den Burger. Dieser war auch übersichtlich, also eher klein. Schmeckte gut, aber viel zu salzig. Was völlig fehlte war Gemüse, also ein Salatblatt oder eine Tomate oder eine Gurke. Ich bin zwar kein Gemüsetiger und lege dies auch oft beiseite, aber hier fehlte sogar mir was Grünes. Als Kellner in fragte, ob es ok wäre, hab ich das mit dem fehlenden Gemüse angesprochen. Sie fragte überrascht: "Gemüse im Burger???". Naja ;-) Die Pommes waren ausgezeichnet und die Barbecuesauce mit Speckstückchen herrlich.
Die Toiletten sein noch erwähnt. Sehr stylish. Beim Waschtisch fragt man sich wo das Wasser rauskommt. Äußerst unpraktische Konstruktion. Und warum in der Damenkabine eine Sitzbank steht, ist mir rätselhaft.
Fazit: nettes Lokal evtl. zum Lunch, für ein schönes Abendessen nichts Besonderes. Speisen für die Größe und Qualität zu teuer.

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am 5. April 2013
Experte
kuechenmeister
193
27
25
4Speisen
4Ambiente
4Service

Ein Mittagessen in der Innenstadt, meine Begleiter schlagen das Joma am Hohen Markt vor. Freut mich, eine gute Gelegenheit ein neues Lokal kennen zu lernen.

Bei unserem Eintreffen um 12 30 ist das Restaurant gerammelt voll, gut, dass wir einen Tisch bestellt haben. Das Ambiente ist sehr angenehm, gemütlich, in ruhigen Farben gehalten, im Hintergrund spielt leise Barmusik.

Das Service ist trotz Hochbetrieb flott und professionell, die Suppe steht gleich am Tisch. Es ist eine klare Hühnersupppe mit Gemüse und Nudeln. Die Nudeln entpuppen sich als hausgemachte Spätzle, die Suppe ist kräftig, gehaltvoll, sehr willkommen an diesem kalten Wintertag im April.

Anschließend gibt es Backhendlstreifen auf Erdäpfel-Vogerlsalat. Das Backhendl genau am Punkt, noch saftig, der Erdäpfelsalat sehr wienerisch, glasig, mit roten Zwiebeln, vielleicht ein wenig zu süß geraten, mit leichten steirischen Anklängen - ein wenig Kernöl ist dabei. Der Vogerlsalat vorbildlich frisch, knackig.

Als Dessert gibt es eine Karottentorte, ich lasse sie aus, meine Begleiter sind sehr zufrieden.

Fazit: Moderne Küche in hoher Qualität in einem ansprechenden Lokal. Eine empfehlenswerte Innenstadtadresse für ein feines, leichtes Mittagessen, die Atmosphäre und das Cocktailangebot sprechen auch für einen abendlichen Besuch.

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am 22. März 2013
Experte
amarone1977
315
75
30
4Speisen
3Ambiente
4Service
2 Fotos1 Check-In

Geschäftsfrühstück im 1. Bezirk.

„Treffen wir uns doch im Joma!“ War da nicht was? Natürlich, mein wenig erfolgreicher Pizzeriabesuch am Tag zuvor schrie nach einem Verdauungsspaziergang, vom 2. über den 1. bis in den 9. Bezirk.
Ich kam auch am oft zitierten „Joma“ vorbei und studierte die vorm Lokal angeschlagene Speisekarte.

Curry, Pasta, Steak, Frühstück. Die Preise nicht unverschämt abgehoben. Und das am Hohen Markt? Der legendäre Würstelstand schräg gegenüber wird doch nicht der einzige Konkurrent sein.
Neugierde war also irgendwie schon vorhanden, bis der Makler am Telefon tags darauf den Termin vorschlug.

Kaum ist man drinnen, loungige Musik und dazu passende, entspannte Designer-Wohnlandschaft in dezenten Schokolade- und Cappuccinotönen, um mal die weibliche Farb- und Formensprache zu bedienen.

„Kann ich Ihnen behilflich sein?“ Hier wird man sofort bemerkt, das Reservierungsbuch in Eingangsnähe zeigt auch sofort, dass hier alles bestens organisiert sein will, Tische scheinen hier oft Mangelware zu sein.

Kleiner Schönheitsfehler schon vor meinem Besuch: ich hatte eigentlich schon gefrühstückt, doch die lockere Termingestaltung ließ sogar ein kleines Update zu.

Das Hundsi (je kleiner, desto bellt…) vom Gegenüber wird sofort mit Wasser versorgt und verschwindet zufrieden unterm Tisch.
Die Zweibeiner bekommen einerseits eine schön angerichtete Eierspeis mit jeder Menge frischem Gemüse (welche zu munden scheinen), meinerseits wiederum einen Cappuccino, möglichst italienisch bestellt, und ein Birchermüsli.

Ich schreibe hier nur über Cappuccino und Müsli. Doch ich habe hier das Gefühl, dass man nichts dem Zufall überlassen will: meine Frage, ob man die Weintrauben weglassen kann, wird mit „überhaupt kein Problem“ quittiert.
Hätte ich eine Antwort bekommen wie etwa „das ist alles schon miteinander vermischt“, hätte ich mich nicht so wirklich beklagen können – und ich hätte die Bemmerln eben rausgefischt.

So aber kommt ein fein abgerührtes Müsli, das nichts, aber schon gar nichts mit dem staubigen Trockenmüsli aus dem „Hotelbuffet-Silo“ zu tun hat. Bissi Honig obendrauf, einzig die Erdbeerspalten erinnern mich wieder an die CO2-Bilanz nordafrikanischer Erdbeeren. Man könnte ja noch ein paar Wochen auf die einheimischen warten.

Der Cappuccino wiederum gehört zu den besseren Vertretern seiner Sorte.
Ja, es lohnt sich, sich mit dem Thema Kaffee näher zu beschäftigen, obwohl man in der Gastronomie ja fast schon die Verpflichtung hat, ordentliche Qualität anzubieten, die den italienischen Vorbildern zumindest ein bisschen gerecht wird.

Kaffeequalität, Röstgrad, Mahlgrad, Einstellung der Maschine, Druck und Temperatur sowie die richtige Pflege der Maschine (Uralt-Ablagerungen sorgen für den ranzigen Unterton…). Und eine Einschulung, die es dem Kaffeebereiter bzw. der Kaffeebereiterin möglich macht, das möglichst beste au der Bohne rauszuholen. Wer sich ein bisschen damit beschäftigt, kann viel mehr als jedes „Cafè zum Koarl“ um die Ecke.

Der Cappuccino braucht sich vor den italienischen Vorbildern wirklich nicht zu verstecken. Viel feinporiger Schaum, mit dem der geschickte Connaisseur „spielen“ kann, also Herzchen oder Bäumchen in den Schaum zeichnen kann.
Dieser Schaum fällt nicht in sich zusammen, sondern kann sogar beim Austrinken noch rausgelöffelt werden. Genau so soll das sein.

Service: sehr bemüht, sehr organisiert, man macht uns aber schon zu Beginn höflich darauf aufmerksam, dass unser Tisch ab 11:30 reserviert ist. Ein flotter Tausch mit einem der erhöhten „Stehtische“ ist aber kein Problem.

Fazit: es war „nur“ Müsli und „nur“ Cappuccino (welcher aber z.B. in der prominenten Meierei an der Wien nicht empfehlenswert war), macht aber neugierig auf mehr, frühmorgens wie frühabends.
Die beiden Frühstücksteilnehmer waren wirklich sehr gut und lassen dadurch auch keine schlechtere Bewertung zu.
Auf bald zum zweiten Gang.

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Letzter Kommentar von am 9. Nov 2013 um 23:51

Roland Trettl vom Ikarus hat's in einem Interview perfekt gesagt (sinngemäß): man kann mit einfachen Dingen begeistern - die einfache Frage ist immer nur: wie? Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Und ein Müsli kann nur dann schmecken, wenn ich mir zum Beispiel darüber Gedanken mache, was mir woanders so überhaupt nicht zusagt (und warum!).

Gefällt mir
am 18. März 2013
JumpingPumpkin
8
1
3
3Speisen
2Ambiente
2Service
2 Check-Ins

so nachträglich meine bewertung zum JOMA.
der chef zitierte ins nahegelegene joma, was nicht allen aufgrund der gehobenen preise zum mittagessen freude bereitete.
das ambiente ist eher unterkühlt. wir saßen quasi auf einer art podium als gruppe was ganz und gar nicht bequem oder gemütlich war.
service war zwar recht flott unterwegs, nur irgendwie nie sehr flott bei uns (auch bei den getränken nicht).
ich selbst kann nur den JOMA BURGER bewerten, daher halte ich mich kurz.
Joma Barbecue Burger: fleisch etwas sehr kurz erhitzt aber für meinen geschmack ausreichend und sehr geschmackvoll gewürzt.
speck ok, nicht zu dick und nicht zu weich.
bei ei und brötchen kann man nicht viel falsch machen. allerdings ist der burger durch das massive brötchen schon recht voluminös, also eher was für großmäuler. :-)
2 leckere saucen dazu (von denen es allerdings etwas mehr hätte sein dürfen denn die schälchen waren WINZIG).
super crosse pommes.
sehr "stylisch" angerichtet - also auch das auge war befriedigt.
der magen weniger. ich hätte locker 2 davon verputzen können.
preis: 10,50 EUR

fazit:
naja. vom geschmacklichen her lecker, allerdings viel zu wenig für meinen geschmack.
wer gut burger essen gehen will, muss nicht hierher kommen dafür gibt es bessere und preiswertere alternativen.
wenn man für einen großen gespritzten apfelsaft 4,40 EUR drauflegt weiß man dass man im 1. bezirk essen ist.
für pasta und co sollte man schon eine mittleren zweistelligen betrag kalkulieren und fleisch in reinform ist erwartungsgemäß dann nochmal ne stufe darüber.
geschmacklich also brauchbar (der burger), preislich für ein mittagessen zwischendurch zu schicki-micki.

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am 12. März 2013
Suzuka
4
1
1
3Speisen
2Ambiente
4Service

Die Enttäuschung mancher Anrainer des Lokals war groß als statt des erwarteten einfachen "Figlmüllers" das "Joma" aufsperrte. Im 1. Bezirk ein gemütliches, unprätensiöses Lokal mit guter einfacher Küche zu finden ist Glückssache. Leider auch diesmal nix.

Die Speisen sind ganz o.k., allerdings nichts für jeden Tag - was sich alleine schon im Preis äußert.
2,50.- für eine halbe Grapefruit??? Für diesen Preis müsste sie aus reinem Gold sein.

Den Burrito fand ich persönlich mittelprächtig, Backhuhn ganz in Ordnung, ansonsten ist mir die Karte viel zu sehr "abgehoben" und auf "schicki" getrimmt.
Nachspeise war gut, aber auch nichts Außergewöhnliches.

Das Personal war bisher aufmerksam und höflich. Möglicherweise war es nur Zufall dass ich das letzte Mal als alleinspeisende Dame sehr lange darauf warten musste, bemerkt zu werden? Dann wurde ich allerdings ausnehmend höflich bedient.

Was am (mich) am meisten nervte war die Tatsache dass ich tagsüber in Straßenkleidung kein Lokal betreten kann um mir selbst einen freien Tisch zu suchen - allerdings ist das wahrscheinlich Geschmackssache.

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Kommentar von am 2. Apr 2013 um 00:16

suzuka... dann lesen wir mal: "Den Burrito fand ich persönlich mittelprächtig, Backhuhn ganz in Ordnung, [...] Nachspeise war gut, aber auch nichts Außergewöhnliches." Und du beklagst dich über mangelnden Informationsgehalt?

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am 27. Februar 2013
Experte
Gastronaut
428
45
29
2Speisen
3Ambiente
4Service

Die Karte im Joma ist so gewollt "stylish und cool" wie das Interieur des Lokals, also "international". Früher wäre das aufregend gewesen, aber mittlerweile werden die „Klassiker“ wie Steak, Burger, Beef Tartare so inflationär angeboten, dass man fast schon das Interesse verliert. Aber eben nur fast. Während meine vegetarische bessere Hälfte befindet, dass der Avocado-Papaya-Salat ein herrliches Dressing habe einen spannende Zusammenstellung wäre, die Avocados aber schändlich zu weich sind, probiere ich vom Beef Tartare. Die Fleischqualität ist ausgezeichnet, der Geschmack ist absolut rund. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Ein kleines Eck mehr Säure und Schärfe würde hier wohl noch viel weiterbringen können. Danach koste ich vom gegrillten Oktopus auf Taboule. Der Bulgursalat ist im Gegensatz zum Tintenfisch schön abgeschmeckt, der Biss des Fisches ist aber richtig gut. Weiter geht es mit einem Kalbsbutterschnitzerl (ha! Doch ein Schnitzerl!) mit Kartoffelpüree. Letzteres war wirklich schön abgeschmeckt, was man vom faschierten Kalbfleisch leider nicht sagen kann. Hat man hier Angst vor Salz und Pfeffer?

Die mit Ricotta und Babyspinat gefüllten Teigtaschen an der gegenüberliegenden Seite des Tisches waren geschmacklich frisch, rund und intensiv. Störend war nur, dass keine (!) der drei (!!) Nudeln ganz al dente war. Die Füllung war dafür recht gelungen. Und das hätte eigentlich auch der Burger sein sollen. Wir hatten im Verlauf des Abends bereits einige der Joma-Burger an uns vorbei gehen sehen, und es war schon auffällig, wie uniform sie aussahen: Das Ei darin hatte immer exakt die Größe des Fleisch-Pattys, welches wiederum die passgenaue Größe des Brötchens aufwies. Als ich mir das Ding dann aus der Nähe, also auf meinem Teller, genauer ansah, vermutete ich, dass das Fleisch in kleinen runden Formen gebraten wird. Dass würde nämlich nicht nur die genaue Passform erklären, sondern auch, warum der Burger bei jeglicher Berührung „saftelt“, also Wasser und Fett abgibt. Das konnte das Fleisch ja dann während des Bratvorgangs nicht. So zumindest meine Vermutung. Jedenfalls entpuppte sich das Essen dieses Burgers als eher unsaubere Angelegenheit und geschmacklich war der Burger auch noch totgebraten. Von diesem Gericht kann ich wirklich getrost abraten.

Der dann folgende Vertreter des neuen Trends zu Flammkuchen - in unserem Fall belegt mit Ricotta, Feigen und Rucola - kommt dem Original im Elsass zwar nicht besonders nahe, die Beläge des Fertigbodens waren aber so frisch und von guter Qualität, dass der Flammkuchen insgesamt recht in Ordnung war.

Wir probierten noch von den Nachspeisen, die handwerklich allesamt gut gemacht waren, geschmacklich gab es hier aber keine Ausreisser nach oben oder unten...Nur war es schon ein bisschen auffällig wie komplett ähnlich sich die Vanillesauce des Milchrahmstrudels und der flüssige Teil der Creme Brulee waren...

Insgesamt ist mir im Joma aufgefallen, dass hier mit wirklich guten Zutaten gearbeitet wird, deren Potential bei weitem nicht ausgeschöpft wird. Die Zubereitung müsste hier noch raffinierter werden, beginnend mit dem richtigen Hantieren mit Salz und Pfeffer. Das alleine würde die Küche oft auf ein höheres Niveau heben. Ich sage zwar nicht "Schuster, bleib bei deinen Leisten!" bzw "Figlmüllers, bleibt bei eurem Schnitzeln!" aber hier sollte man noch an einigen kleinen Schrauben drehen...

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Letzter Kommentar von Unregistered am 6. Apr 2013 um 21:57

ja

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am 21. Februar 2013
sebastian1980
1
1
2Speisen
3Ambiente
5Service

Waren gestern zu fünft im Joma und hatten uns essenstechnisch einiges erwartet.

Die Speisen waren ok, mehr aber nicht. Wir hatten einmal das Hühnercurry, den Burger und das Safranrisotto (der Burger wurde dreimal geordert).
Alle Speisen kamen gleichzeitig zum Tisch und waren auch schön warm. Geschmacklich war's dann doch eher mäßig. Das Hühnercurry so ganz ohne Komplexität, das Safranrisotto mit Garnele war schön gelb aber geschmacklich keine Offenbarung, jedenfalls noch das beste Hauptgericht des Abends. Der Burger war leider der Tiefpunkt: Das Beef komplett durchgegart, der Bun nicht besonders geröstet und nur das Ei als 'flüßige' Sauce im Burger ergibt halt auch kein wirkliches Burgerfeeling :( Wenn man das mit Burgermachern, Charlie P's oder Flatschers vergleicht ist man leider am unteren Ende der (Wiener) Skala.
Nachspeisen: Schokokuchen, Creme brulee und Schokomouse. Allesamt schnöder Standard ohne jeden Pep.
Sorry für die Ehrlichkeit hier.
Service war wirklich sehr gut und aufmerksam, hier gibt es definitiv nichts zu verbessern.
Ambiente: Stylish keine Frage! Ich frage mich immer nur warum, wenn soviel Geld für Einrichtung in die Hand genommen wird wie hier, niemand an die Akustik denkt!? Wir hatten zu fünft an einem Tisch Schwierigkeiten uns angenehm zu unterhalten aufgrund des Grundgeräuschpegels :(

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Kommentar von alex am 21. Mär 2013 um 11:31

kann ihnen nur beipflichten. das hühnercurry fand ich auch sehr enttäuschend, schmeckt 08/15, und war im gegensatz zu den gerichten meiner begleitungen auch optisch nicht ansprechend. das service ist sehr hübsch, aufmerksam, das ambiente sehr stylish, aber der geräuschpegel tatsächlich sehr störend.

Gefällt mir
am 17. Februar 2013
thomas1980
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Sehr gelungen das Joma immer wieder gerne!
auch der Hauseigene Figlmüller Grüner Veltliner ist hervorragend!
Essen & Service Perfekt!

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Kommentar von am 17. Feb 2013 um 22:07

Perfekte Bewertung, da weiß ich gleich worauf ich mich freuen kann und was ich bestellen werde!

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Joma - Karte
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